Auf einen Kaffee mit den Devs - Das Beutesystem in Mists of Pandaria

Was für eine Flut an Informationen über Mists of Pandaria! Es hat eine Weile gedauert und wird vermutlich auch noch etwas länger dauern, bis das Ausmaß der Änderungen wirklich bei euch ankommt. Eines der Themen, zu denen es jede Menge Fragen gibt, ist das neue Beutemodell, das wir mit Mists einführen. In den Foren rund um die Welt haben wir diesbezüglich schon viele Fragen beantwortet, aber wir dachten uns, dass es sinnvoll wäre, einfach alle Informationen dazu an einer Stelle zusammenzutragen.
Ich sollte vorweg festhalten, dass die Systeme, die wir einbauen werden, für den alltäglichen Gebrauch eigentlich ganz einfach sind. Ich gehe hier nur so sehr auf Details ein, weil das die Art von Fragen sind, die uns gestellt werden. Um mitzumachen, müsst ihr nicht alle Einzelheiten verstehen. Wenn ihr es erst einmal im Spiel erlebt und nicht einfach nur davon erzählt bekommt (ihr wisst ja – Probieren geht über Studieren), wird es ganz sicher alles klar werden. Fangen wir also an:
Persönliche Beute
So funktioniert Beute in aktuellen Schlachtzugsbrowsergruppen:
- Der Boss stirbt.
- Das Spiel entscheidet nach dem Zufallsprinzip, welche Gegenstände von der Beutetabelle des Bosses dabei sind.
- Die Gruppe würfelt Bedarf, Gier oder es wird gepasst.
- Falls ihr mit einer Gruppe aus Freunden unterwegs seid, sprecht ihr euch vermutlich ab, wer welchen Gegenstand bekommt. Selbst wenn ihr dabei nichts gewinnt, freut ihr euch hoffentlich, wenn einer eurer Freunde etwas bekommt und dass eure Gruppe insgesamt ein wenig stärker geworden ist.
- Im Schlachtzugsbrowsermodus seid ihr aber wahrscheinlich allein mit einer Gruppe von Fremden unterwegs. Wenn ihr also Gelegenheit dazu habt, Bedarf zu würfeln, dann tut ihr das vermutlich auch – schließlich ist kaum Zeit, über die Beute zu diskutieren, manch einer ist vielleicht nicht an der Tastatur, etc. Und selbst wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, denkt ihr euch vermutlich, dass ihr die betreffende Person wahrscheinlich nie wieder sehen werdet.
- Wer am höchsten würfelt, gewinnt.
- Und dann geht das Theater los.
Und so wird das neue Beutesystem im Schlachtzugsbrowser von Mists of Pandaria funktionieren:
- Der Boss stirbt.
- Das Spiel entscheidet automatisch, wer Beute bekommt, und gibt den entsprechenden Spielern einen ihrer Spezialisierung entsprechenden Gegenstand.
- Manche Spieler werden nach wie vor unzufrieden sein, aber wenigstens werden sie hoffentlich dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit einen Vorwurf machen anstatt dem Rest der Gruppe.
Das ist eigentlich auch schon alles, was ihr wissen müsst, um zu verstehen, wie das im Spiel ablaufen wird. Falls ihr mehr Details haben möchtet, seht ihr hier, was hinter den Kulissen vor sich geht:
- Der Boss stirbt.
- Jeder Spieler hat, unabhängig von anderen Spielern, eine Chance, Beute zu gewinnen.
- Jeder Spieler, der etwas gewinnt, erhält vom Spiel einen Gegenstand von der Beutetabelle des Bosses, der der Spezialisierung der Charakterklasse entspricht. Das Spiel (also in diesem Fall die zuständigen Entwickler) entscheidet, welche Gegenstände der Beutetabelle für welche Spezialisierung vorgesehen sind.
- Noch einmal der Hinweis, dass ihr nicht Bedarf oder Gier würfelt. Es besteht auch keine Option, zu passen. Das Spiel sagt einfach: „Hier, nimm!“.
- Dieser Gegenstand kann nicht gehandelt werden. Ansonsten wäre nicht gewährleistet, dass der soziale Druck wegfällt, der in einer Gruppe aus Fremden herrscht. Wenn ihr euren Gegenstand nicht braucht, dann könnt ihr ihn verkaufen, zerstören oder entzaubern.
Der große Unterschied besteht darin, dass der Ablauf nicht mehr nach dem Prinzip Töten -> Beute -> Würfeln funktioniert, sondern stattdessen nach dem Prinzip Töten -> Würfeln -> Beute. Die Beute wird erst festgelegt wenn die Gewinner ermittelt wurden. Das passiert alles automatisch und ihr seid nicht in der Pflicht, zu würfeln oder zu passen – diese Wahl wird es nicht mehr geben. Das Spiel entscheidet, wer die Beute bekommt, nicht die Spieler. Finito. Niemand wird ein ungehobelter Idiot sein und den Gegenstand stibitzen, der euch zusteht. Niemand wird versuchen wollen, euch davon zu überzeugen, ihm den Gegenstand zu geben, den ihr gewonnen habt, weil er doch nie etwas gewinnt. Keine Schadensklasse wird mit eurem Tankschild über alle sieben Berge verschwinden, das ihr braucht, damit eure Gilde vorankommt.
Wir wissen, dass einige Spieler an Ausrüstung für ihre Zweitspezialisierung oder zum Transmogrifizieren interessiert sind und überlegen uns für die Zukunft Änderungen am System, mit denen wir diesen Wünschen entgegenkommen können. Wir sind uns aber nicht ganz sicher, ob der Schlachtzugsbrowser der richtige Ort dafür ist, diese Art von Beute zu bekommen. Entweder würdet ihr diese Gegenstände anderen wegnehmen, die sie für ihre Hauptspezialisierung brauchen, oder man müsste sich untereinander absprechen, dass auch wirklich niemand sonst den jeweiligen Gegenstand benötigt. Anders ausgedrückt: man müsste die Schlachtzugsteilnehmer davon abhalten, immer Bedarf zu würfeln, wenn sich ihnen die Gelegenheit bietet. Wir haben Vorschläge bekommen, eine Option einzubauen, die im Grunde aussagt, „Ich würde gern Beute bekommen, die über meine Hauptspezialisierung hinausgeht“, und vielleicht ist das ein Ansatz, dem wir nachgehen werden, aber zuerst sollte das Grundgerüst stehen. Zunächst gibt es andere Quellen für kosmetische oder Nebenspezialisierungsgegenstände, wie Dungeons, Fraktionen, normale Schlachtzüge oder ältere Inhalte.
Hier ist ein Modell, das manche befürworten:
- Der Boss stirbt.
- Ich erhalte genau den Gegenstand oder die Gegenstände, die ich haben möchte.
- Ich muss nie wieder zurückkommen und den Boss noch einmal besiegen.
- Ich frage Blizzard höflich, wann wieder neue Inhalte für mich zur Verfügung stehen.
Dieses Beispiel führe ich mit einem Augenzwinkern ins Feld, um euch die Absicht hinter dem neuen System zu verdeutlichen. Es geht nämlich nicht darum, es einfacher zu machen, Bosse zu besiegen oder effizienter an Beute zu kommen, oder dass wir es euch gestatten wollen, euch wie an einem Buffet an der Beutetabelle eines Bosses zu bedienen. Wir mögen es, wenn unberechenbare Beute unberechenbar ist, vorausgesetzt sie ist nicht so unberechenbar, dass das Ganze keinen Spaß mehr macht. Es geht uns bei diesen Änderungen in erster Linie darum, den sozialen Druck abzubauen, der in einer anonymen Gruppe von Fremden herrschen kann. Wir finden es nachvollziehbar, dass in man Gruppen, in denen man einander kennt – wie in einer typischen Schlachtzugsgilde – eine Diskussion darüber hat, wie Beute aufgeteilt wird. Diese Diskussion ist seit jeher ein fester Bestandteil von Rollenspielen, den es schon seit D&D und sogar noch früher gibt. Für den Schlachtzugsbrowser können wir so etwas aber nicht erwarten.
Das persönliche Beutesystem wird zunächst beim Schlachtzugsbrowser und für Weltbosse zum Einsatz kommen. Bei den Weltbossen geht es uns darum, dass es einfach sein soll, spontane Gruppen zu bilden, um diese Bosse zu besiegen, wenn sie verfügbar sind. Wenn meine Schlachtzugsgilde einen Weltboss angeht und ein einzelner Jäger (es ist doch irgendwie immer ein einzelner Jäger, oder?) um eine Gruppeneinladung bittet, wäre es schön, ihn mitnehmen zu können, ohne dass die Gefahr besteht, dass er mir oder meinen Freunden Beute wegschnappt. Bei Weltbossen wäre es schön, wenn eine allgemeine Geselligkeit vorherrschen würde.
Deswegen ist es uns so wichtig, dass die Gruppengröße keine Rolle spielen sollte. Wir wollen nicht, dass Gilden versuchen, Bosse mit der geringstmöglichen Spieleranzahl zu besiegen, damit die Beute pro Kopf größer ausfällt. Wenn jeder eine individuelle Chance auf Beute hat, warum sollte man dann nicht die Gruppe so groß wie möglich machen? Allerdings muss man weiterhin Mitglied der Gruppe sein, die den Boss zuerst angreift und ihn besiegt. Wir würden uns freuen, wenn es ein wenig Wettbewerb um das Töten von Weltbossen gäbe, insbesondere zwischen Horde und Allianz. Unserer Ansicht nach ist das Teil der Herausforderung bei Weltbossen, denn sonst könnten wir den Gronn auch einfach wieder in eine Höhle stecken. (Das klang jetzt unanständiger als beabsichtigt.) Außerdem wollen wir nicht, dass jeder, der unbeteiligt in der Nähe herumsteht für das Töten des Bosses eine Belohnung erhält. Wir wollen, dass ihr mit anderen Spielern zusammenarbeitet und wir versuchen, euch die Steine aus dem Weg zur Kooperation zu räumen, indem wir das Beutetheater ausräumen.
Bonuswürfe
Wir haben noch ein weiteres neues System, das einen Teil des persönlichen Beutemodells verwenden wird. Wir nennen es den Bonuswurf.
Es war einmal vor langer Zeit, dass man jede Woche eine Menge Mühe und Zeit für die Vorbereitung von Schlachtzügen investieren musste. Abstrakt betrachtet war das schon toll, weil dabei Vorfreude aufkam, Spieler belohnt wurden, die sich auf den Schlachtzugsabend vorbereiteten und es einfach etwas Zeremoniell mit sich brachte bevor man sich zum Drachenhort aufmachte, in dem Ruhm und Reichtum lockten. In der Realität aber führte es eher dazu, dass man seine Zeit damit verbrachte, Gegner zu töten, Materialien für Fläschchen zu besorgen oder Peitscherwurzelknollen zu sammeln. Fantasie und Realität hatten recht wenig miteinander zu tun, also haben wir irgendwann die Notwendigkeit deutlich zurückgefahren, einen Vorrat an Verbrauchsgütern anzulegen. Natürlich führte das dann zu einem weiteren Problem, nämlich dass sich Schlachtzugsteilnehmer nur noch für einen Schlachtzug einloggen, ihn abschließen und dann für den Rest der Woche nichts zu tun haben. Der Bonuswurf ist dazu gedacht, diesen Spielern etwas zu tun zu geben, das hoffentlich mehr Spaß macht, als nur Elementare am laufenden Band zu verprügeln oder Eber in den Verwüsteten Landen zu belästigen. Wir möchten, dass sich die Spieler in der Spielwelt bewegen, Dinge unternehmen und diese Dinge sollen etwas interessanter sein (oder anders ausgedrückt: sie sollen einfach mehr Spaß machen), als nur Materialien zu farmen.
Und so wird es funktionieren: Es wird zwei Hauptfraktionen der Pandaren geben, die Ältesten und die Handwerker. Im Auftrag dieser Gruppen könnt ihr tägliche Quests und Szenarien abschließen und dafür erhaltet ihr eine von zwei Währungen. Die Handwerksmarken könnt ihr vorrangig für kosmetische Gegenstände ausgeben. Die Ältestenmarken werden vor allem für Gegenstände ausgegeben, die die Macht eures Charakters erhöhen. Die Absicht dahinter ist, dass Spieler, die sich optionale Inhalte wünschen, die Gelegenheit haben, ihre Zeit sowohl den Ältesten als auch den Handwerkern zu widmen. Spieler, denen Effizienz wichtiger ist oder die weniger Zeit aufwenden möchten, können sich auf die Ältesten konzentrieren. Die Ältestenmarken können für Kopfverzauberungen, ein paar nette lilafarbene Gegenstände und die Art von Ausrüstung ausgegeben werden, die man mittlerweile von Fraktionen erwartet. Allerdings verkaufen sie auch einen Gegenstand, den wir Glücksbringer nennen. Stellt euch vor, ihr könntet pro Woche eine Quest abschließen, durch die ihr einen solchen Glücksbringer für 25 Ältestenmarken kaufen könnt. Vielleicht könnt ihr euch auch ein paar Zauber zusammensparen, aber ihr werdet sie nicht bis zur nächsten Schlachtzugsstufe auf die hohe Kante legen können.
Wenn ihr einen oder mehrere Glücksbringer habt, dann gibt euch ein UI-Element immer wenn ihr einen Boss besiegt (im normalen, heroischen oder im Schlachtzugsbrowsermodus) die Entscheidungsmöglichkeit, ob ihr einen Glücksbringer für einen Bonuswurf ausgeben wollt. Wenn ihr euch dafür entscheidet, erhaltet ihr eine zweite Chance, einen Gegenstand von der Beutetabelle des Bosses zu erhalten! Irgendetwas gewinnt ihr dabei immer, sei es ein Haufen Gold, Edelsteine oder Fläschchen. Es besteht aber auch eine kleine (nicht zu kleine!) Chance, dass ihr epische Beute erhaltet. Wie beim persönlichen Beutesystem auch, wird der Gegenstand immer eurer aktuellen Spezialisierung entsprechen. Eine weitere Parallele zum persönlichen Beutesystem ist, dass das Spiel nicht analysiert, ob ihr den Gegenstand bereits besitzt, ob der Gegenstand eine Verbesserung eurer Ausrüstung darstellt, ob ihr Äxte gegenüber Schwertern bevorzugt und so weiter.
Das wichtigste aber ist, dass euer Bonuswurf keine Auswirkungen darauf hat, was andere Spieler in ihren Bonuswürfen gewinnen oder welche Beute der Boss unabhängig von Bonuswürfen dabei hat. Wenn ihr euch mehrere Glücksbringer zusammengespart habt (was wahrscheinlich passieren wird, wenn ihr zwar regelmäßig spielt aber nicht jede Woche an Schlachtzügen teilnehmt), dann könnt ihr für jeden Boss einen einsetzen. Mehrere Glücksbringer bei einem einzelnen Boss einzusetzen funktioniert aber nicht. Wenn ihr all eure Glückbringer für den letzten Boss aufbewahren wollt, weil er (oder sie, wie im Fall des Mantis-Schlachtzugs) Waffen fallen lässt, könnt ihr das tun, aber pro Sieg über den jeweiligen Endboss könnt ihr nur einen Glücksbringer ausgeben. Wenn ihr eure Glücksbringer lieber für heroische Bosse aufsparen wollt – nur zu.
Hier ist ein Beispiel für persönliche Beute und Bonuswürfe in Aktion:
- Hauke ist ein Todesritter.
- Malte ist ein Krieger.
- Frauke ist eine Jägerin.
- Die drei Freunde benutzen gemeinsam den Schlachtzugsbrowser und nehmen das Mogu'shangewölbe in Angriff. Ihr Schlachtzug wird aus Leuten aus ihrer Region der Welt zusammengestellt. Beim vierten Boss, dem Rat der Könige, entscheidet das Spiel, dass Malte einen Gegenstand gewinnt. Malte ist ein „Furor“-Krieger, also wird ihm das Spiel entweder eine Zweihandaxt mit Stärke geben oder Stärkearmschienen, denn das sind die beiden Gegenstände auf der Beutetabelle des Rates der Könige (in diesem theoretischen Beispiel), die für „Furor“ vorgesehen sind. Ganz egal, was Malte gewinnt, kann Hauke die gleichen Gegenstände gewinnen. Frauke werden diese Gegenstände niemals angeboten werden, weil es sich dabei nicht um Jägergegenstände handelt. Hätte sie das Glück gehabt, einen Wurf für diesen Boss zu gewinnen, wäre es Beute für Jäger gewesen.
- Vielleicht ist Frauke nun frustriert, weil Malte und Hauke beide etwas gewonnen haben und weil das Schmuckstück, das sie haben möchte, einfach nie fallen gelassen wird. Also entschließt sie sich, einen ihrer Glücksbringer zu verwenden. Nehmen wir also an, dass sie Glück hat und das Spiel entscheidet, dass sie einen Gegenstand anstatt Gold, Fläschchen und so weiter gewinnt (Danke, liebes Spiel!). Sie gewinnt vielleicht das Schmuckstück, auf das sie es abgesehen hat, oder sie gewinnt eine Halskette mit Beweglichkeit, das ebenfalls auf der Beutetabelle des Rates der Könige zu finden ist. Dass sie einen Gegenstand gewonnen hat, beeinträchtigt weder Hauke noch Malte noch irgendjemand anderen, selbst wenn sie ihre eigenen Glücksbringer einsetzen.
Okay, das war es auch fast schon. Zwei andere relevante Änderungen wollte ich aber noch erwähnen.
Flächenplündern
Ja, wir geben euch Flächenplündern. Wenn ihr eine Gegnergruppe besiegt, liegen um euch herum vielleicht ein paar Leichname (könnte etwas damit zu tun haben, dass ihr mit 'Klingensturm' in eine Gruppe von Ho-zen gesprungen seid). Wenn ihr einen der Leichname plündert, wird das Beutefenster automatisch alle Gegenstände von den Leichnamen in der Nähe enthalten, die ihr Plündern dürft. In letzter Zeit haben manche andere Spiele ähnliche Funktionen eingeführt und es ist einfach etwas, was man heute von einem MMO erwarten kann. Das Feature ist bereits im Spiel und funktioniert wunderbar.
Die Zukunft von Tapferkeitspunkten
Die zweite Änderung, die ich erwähnen wollte, ist, dass wir vorhaben, die Rolle von Tapferkeitspunkten anzupassen. Tapferkeitspunkte (oder die vielen verschiedenen anderen Namen, die diese Währung über die Jahre hatte) wurden WoW ursprünglich aus zwei Gründen hinzugefügt: sie halfen dabei, Pechsträhnen weniger bitter zu machen, wenn der Boss einfach nicht den Gegenstand herausrücken wollte, den ihr brauchtet, und sie waren eine Motivation für alle Spieler, in der Gruppe zu bleiben, auch wenn sie vom nächsten Boss nichts benötigten.
Im Laufe der Zeit wurde uns klar, dass Tapferkeitspunkte zu sehr in den Mittelpunkt gerückt sind, und zwar so sehr, dass sie mitunter wichtiger wurden als die eigentliche Beute vom Boss. Das ist besonders der Fall, wenn die T-Sets von Händlern erhältlich sind. Wir finden, dass das Erschlagen von Drachen und das Plündern ihrer Horte epischer ist als ein Einkaufsbummel im Laden für magische Rüstungen. Also gehen wir wieder zu dem Prinzip zurück, dass Bosse die Primärquelle für PvE-Ausrüstung sind.
In Mists of Pandaria können Tapferkeitspunkte für ein neues Feature verwendet werden, mit dem ihr die Gegenstandsstufe eurer existierenden epischen Gegenstände erhöhen könnt. Das bedeutet, dass ihr von Woche zu Woche immer ein bisschen stärker werden könnt, wodurch ihr hoffentlich in der Lage seid den Boss zu besiegen, der euch bisher Probleme bereitet hat. Ihr werdet euch entscheiden müssen, wann ihr einen Gegenstand verbessern wollt und wann ihr lieber wartet, ob der Schlachtzugsboss diese Woche nicht vielleicht einen besseren Gegenstand dabei hat. Unser Plan sieht übrigens auch vor, dass selbst heroische Gegenstände auf diese Weise bis zu einem gewissen Grad verbessert werden können.
Es wird eine Obergrenze beim Verbessern von Schlachtzugsbrowsergegenständen geben, sodass ihr sie nicht über die Qualität von normalen Gegenständen hinaus verbessern könnt, aber stellt euch einfach vor, ihr könntet eure Gegenstandsstufe um ungefähr acht Punkte erhöhen. Momentan überlegen wir, ob Händler für Tapferkeitspunkte überhaupt noch Ausrüstungsgegenstände im Sortiment haben sollen, aber das werden wir noch sehen. Tapferkeitspunkte werden in erster Linie aus Dungeons (das schließt Herausforderungen mit ein) und Szenarien kommen. Von täglichen Quests und Schlachtzügen könnt ihr vielleicht ein paar bekommen, das wird aber nicht so effizient sein.
Abschließende Gedanken
Ich weiß, das sind ganz schön viele Informationen, die ich euch in einem Rutsch gebe, und ich bin mir sicher, dass sie bei euch Dutzende von Fragen aufwerfen werden. Es wäre sehr hilfreich für uns, wenn ihr eure Diskussionen auf die Grundregeln dieser Systeme konzentrieren könntet, und darauf, wie sich diese Änderungen für euch anfühlen. Zieht nicht sofort den Schluss, dass ihr eine Lücke in dem System entdeckt habt, die sich ausnutzen lässt, und somit das Ganze zum Scheitern verurteilt ist. Wir haben schon eine Menge der fürchterlichen Hintertürchen geschlossen und deswegen ist das System unter der Haube komplizierter als ich es hier bequem wiedergeben kann.
Wenn ihr Gelegenheit dazu habt, probiert es in der Beta aus. Teilt uns mit, was ihr davon haltet. Wir haben die Zeit, Änderungen zu machen und an all dem zu feilen. Und viel Glück dabei, die Beute zu bekommen, die ihr haben wollt ... aber nicht zu schnell.
Greg „Ghostcrawler” Street ist der Lead Systems Designer für World of Warcraft. Der erste epische Gegenstand, den er sich erinnert, bekommen zu haben, war die Drillbohrerscheibe.
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Malygos
Perenolde
Es soll alles nach dem Zufall geschehen, damit niemand mehr maulen kann. Aber jeder 7. Klässler in der Schule, der etwas von Wahrscheinlichkeiten versteht, weiß dass IRGENDWANN wirklich mal das eintritt, was man eventuell erwartet oder möchte und das alles irgendwo irgendwie ausgeglichen ist.
Jetzt höre ich von einigen Spielern (Freundeskreis und der Gilde, mich mit eingeschlossen), dass sie seit mehreren Wochen (und jetzt auch trotz erhöhter Chance auf ein Item!) immer noch komplett leer ausgehen. Man kann es wohl kaum ausgeglichen nennen, wenn ein Spieler 2-3 Mal irgendwo reingeht, alles bekommt und andere schon mehr als 2 Monate auf einen Loot warten und dem nur hinterherwinken können.
Da läuft doch gehörig was schief. Auch wenn jetzt einige meinen: das ist halt eine SEHR SEHR lange Pechsträhne, aber selbst mit Wahrscheinlichkeit nicht mehr wirklich zu begründen, da die Chancen auf ein Item nun wirklich nicht so niedrig sein dürften, wie es bei manchen Spielern (einschließlich mir) der Fall ist.
Euer Ziel mit diesem System ist es ja, das schnelle Ausstatten von Spielern durch den Schlachtzugsbrowser zu verhindern, sodass jeder Spieler langsam aber stetig an bessere Items kommt. Jedoch ist das in der Realität bei vielen Spielern nicht so, da bei ihnen kein langsam aber stetiges Ausstatten vorhanden ist, sondern teilweise gar keine Verbesserung des Equipments stattfindet.
So wie es jetzt läuft, mindert es den Spielspaß, weil ein Großteil von Wow darauf ausgelegt ist, sich stetig zu verbessern, auch durch neue Items. Wenn das nicht der Fall ist und man sich jede Woche aufs Neue sarkastisch darüber auslassen kann, wie viel man doch letztendlich im Schlachtzugsbrowser bekommen wird, wird das Spiel zunehmend frustrierender. Zumal die knapp 30g als „Trostpreis“ bei den Bonuswürfen, egal ob im Schlachtzugsbrowser oder im richtigen Raid ,nicht besonders tröstlich sind, sondern viel mehr den Frust steigern.
Also liebes Blizzard-Team, ist zwar ein ganz nettes Lootsystem, das ihr euch da so ausgedacht habt, aber schön funktionieren, sieht anders aus. Der Erfolg einer Gruppe oder eines Raids hängt letztendlich auch von dem Equipment ab.
Malorne
Blackrock
Blackmoore
Kil'jaeden
Todeswache
Aber ma was anderes, wo soll man denn bitte diese Handwerker und Ältesten finden???
Lordaeron
Kargath
sozialen druck und streitigkeiten vermeiden schön und gut, aber das kann ja nicht die lösung sein!
nach welchen Kriterien wird beurteilt wer das Item bekommt?
es sind nicht die häufigkeit - paar leute haben die sachen schon zweimal bekommen und dann kommen so aussagen: "hihi, das hab ich schon, naja vertick ichs halt beim händler"
die stats sind komplett irrelevant - wenn ich als warri zb eine axt mit tempo zugesteckt bekomme und ich mit der nix anfangen kann und der dk sich in den hintern beißt
GS wird auch nicht berücksichtigt - z.B. ich habe ein item mit lvl 500 und bekomme die halskette mit 490 zugesteckt und neben mir steht der Pala mit der blauen 450er halskette mit int drauf.
Warum ist es nicht möglich die sachen zu tauschen? werde ich WIRKLICH gezwungen etwas zu verkaufen, dass ich schon habe, obwohl mein freund/gildenmitglied/fremder (egal wer), schon etliche male dabei war und es nach wie vor nicht hat. warum kann ich es ihm nicht einfach geben, sondern muss es für 30g beim händler verticken o.ä.!
Das System ist von vorne bis hinten komplett mangelhaft durchdacht und sehr unausgereift!
Malfurion
Malfurion
Malfurion
Aman'Thul
Madmortem
habe jetzt schon zum 2. mal in Folge Schultern erhalten die ich scvhon habe, da frage ich mich wieso kann die nicht jemand erhalten der da schon mehrere Wochen drauf wartet?
Klar hatte man vorher etwas stress untereinander mit dem berüchtigten "Wegwürfeln" aber es sind ja nicht alles solche Sausäcke ^^ es gab auch viele die bei schon erhaltenem Loot gepasst haben wodurch sich die Chance für die anderen erhöhte den gegenstand zu bekommen.
Ich frage mich wie lange und wie regelmäßig man spielen muss um an sein Gear zu kommen? Lasst uns die Gegenstände doch wenigstens untereinander tauschen können...
ansonsten ist die Frustration bald noch größer...
Ysera
Khaz'goroth
das heißt also wenn ich das richtig interpretiere das wenn der boss liegt die möglichkeit besteht das 25 leute beute bekommen oder auch das 25 leute nix bekommen ?
Dethecus
Proudmoore
Was hat das Wort System, bei dieser unsystematischen Verteilungsart zu suchen?
Kargath
War nach Patch mal im LFR um das gameplay mal zu testen, prompt bekomme ich beim zweiten Boss was zugeteilt.
Schreib dann gleich im Raidchannel wer das brauchen kann, dann bemerke ich das ist bop :D
Also das man sich nicht mal des Loots erwehren kann, wenn man nichts benötigt ist schon recht dumm gelöst.
Das ist genau das gleiche wie Bedarf würfeln, obwohl man nichts braucht.
Jetzt ist zwar Blizz der böse, aber unter dem Strich ist eher sogar schlimmer als vorher. Beim alten System haben Leute das tw angeboten obwohl sie vorher Bedarf gewürfelt hatten oder haben einfach nicht daraf gewürfelt. Jetzt ist alles totaler Zufall.
Eine Verbesserung sehe ich überhaupt nicht.
Also Blizz wieder ein Strike mehr :P
Proudmoore
Ich habe das Gefühl - Gilden sind im neuen WOW noch we!@#$% was wert, als früher.... ich das der Sinn hinter allen?
Proudmoore
Lernt bitte Deutsch!!!
Garrosh
Es geht um die Buchstabenkombination hinter dem we-
we N I G E R
deswegen schlägt der Schimpfwortfilter an ;)
Malfurion
Eredar
Blackmoore
Antonidas
Kult der Verdammten
Ysera
Wieso darf ich die Gegenstände nicht mehr tauschen? Es weiß doch gar niemand was ich bekomme oder hab' ich was verpasst?
So könnte ich den Gegenstand den ich nicht brauche wenigstens einem anderen anbieten... oder eben auf die Beute von diesem Boss passen wenn ich von dem nichts mehr brauche.
Ich möchte heulen wenn ich einen Gegenstand bekomme den jemand anders gerne gehabt hätte und ich muss ihn dann verkaufen...
So is das doch nix Blizz, das hätte Euch doch klar sein müssen. Is es Ziel alle Spieler die sich nicht kennen voneinander fern zu halten damit sich ein paar davon nicht streiten oder is es nicht eher sinnvoll den "Usern" noch die Möglichkeit auf freiwillige "Nachbarschaftshilfe" zu geben?
Ich fühl mich als hätte mir wer 'nen Maulkorb aufgesetzt ;)
Mal'Ganis
Ich kann Dir nur zustimmen.
Klar, wenn man in Foren liest, dass Leute auf Items mitwürfeln und die dann teuer im Raid verkaufen wollen, ist das Mist.
Daher ist der Grundgedanke schon besser.
Aber:
Unser Tank besucht DS regelmäßig für das Schwert.
Der zweite Tank, der es schon hat, bekommt es zugewiesen und hätte es gerne abgegeben. Konnte er aber nicht. Und letzten endes wurden beiden der Spielspaß - ich sag mal - gedämpft.
Aegwynn
Ich seh es ebenfalls so; was soll ich mit dem Gold, wenn ich wem anders eine Freude bereiten kann, weil ich das item schon habe und nicht mehr brauche? Das nimmt mir den und dem andren der es brauch eindeutig den Spielspass.
@Theo
Ich will hier niemand jetzt mit der Aussage auf die Füße treten, aber es wird passieren, das weiss ich.
Das man mit Tapferkeitspunkten kein PVE Item mehr bekommt - , sondern die vorhandenen Items zuverstärken kann, find ich ne gute Sache.
Was mich eher stutzig macht ist, das du es gut findest Pve einfach reingeschoben zubekommen.
Überleg mal logisch, wer musste aktuell bis vor kurzem mehr aufwand betreiben; PvE - die mit 20min durch eine inni durch waren, oder PvP wo man wenn man pech hatte erst nach 4std 100punkte bekommen hatte?(ob jetzt durch BG oder Arena sei dahingestellt).
Daher begrüß ich diese Änderung.
Alexstrasza
also ich seh es Teilweise so wie ihr .. klar ist es doof wenn einer der schon ein HC Teil hat, ein teil zugewiesen bekommt der es eh nicht brauchen kann.
Aber : wenn jeder gleich die 'Items bekommt die er benötigt, wäre das nicht schlimmer ? innerhalb von 2 Wochen wäred ihr alle voll Equipped, keine hätte mehr lust auf LFR, da er je alles schon hat .. und dann ? langeweile .. weil keiner mehr was braucht .. kein Reiz mehr da nichts .. dann lieber so wie es jetzt ist auch wenns manchmal blöd läuft.
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Und wenn ihr die Teile rumreichen könntet ? Wäre doch auch wieder nur so eine lala sache .. dann würde von 3 Leuten die es brauchen angefuttert sein weil einer es bekommt hat und nicht er .. ja dann besser so wies jetzt ist und fertig ... kein mimimi mehr nichts .. und das verkaufen in Raid ist ja auch wohl ein Witz !!
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Vorschlag von mir wer was bekommt .. aber da werden einige auch wieder laut Kreischen ..
Eine Bewertung einführen wie aktiv ein Spieler im LFR dabei ist ... sodass die wo dauernd afk sind oder nur Authit machen gleich von vorn herein vom Loot ausgeschlossen werden .. das sieht man sehr oft, und gab schon das ein oder andere unnötige gewipe dadurch ..
Solong, einen schönen Tag noch
Ysera
Zu 1: Sagt doch keiner das man alles immer gleich bekommen soll was man braucht, ich möchte nur nichts "weg schmeißen" müssen weil ich es nicht mehr Handeln kann.
Zu 2: Na aber lieber jammern 2 von 3 rum weil sie das Teil nicht bekommen haben und einer freut sich als das alle drei eine Schnute ziehen oder etwa nicht?
Zu 3: Würde ich auch begrüßen, da gebe ich Dir recht.
Malfurion
Malfurion
Die Aldor
Habe dann nachgefragt und mir wurde gesagt das man Pro Boss nur 1 Loot tel erhält das Zufällig vom System ausgesucht wird.
Habe den Raid sofort verlassen, ich mühe mich nicht ab um mit Leeren Händen raus zu gehen und das Gold deckt nichtmal die Reppkosten für den Schaden den der Boss an meiner Ausrüstung hinterlässt, geschweige denn die Mangelhafte Leistung der Heiler und DD's weswegen wir bei Morchok fast Gewiped sind.
Also einfach Nie mehr Lfr gehen als heiler und Tank - Es lohnt sich einfach nicht mehr, es ist nurnoch Zeitverschwendung. :(
Malorne
Ich will euch mal verbieten zu spielen, damit ihr euch net mehr aufregt...Macht ihr das dann auch?
Malorne
Ich geh immer wieder mal rein just for Fun und würfel nie mit Bedarf...
Dank dem neuen Lootsystem bekomm ich das Zeug obwohl ichs nicht mehr brauch und auch nicht will...
Damit hab ich es indirekt durch Blizzard doch wem weggewürfelt
Die Silberne Hand
Worauf ich mich nicht so sehr freue ist, dass ich scheinbar fortan Bosse farmen muss, um ordentliches PvE-Equipment zu bekommen. :S Die Punkte gaben denen unter uns noch eine Chance, ein paar ordentliche PvE-Items zu bekommen, die nicht Hardcore-Bossfarmen machen können. Mir ist nicht ganz klar, wie das fortan funktionieren wird. Wenn ich eine einigermaßen garantierte Chance habe, etwas sinnvolles zu bekommen, wenn ich einen Boss mitlege, könnte sich das vielleicht ausgleichen. Aber das macht mich etwas nervös.
Und, wie bereits mehrfach gesagt, ist es schade, dass man (mit Gruppenkonsens) keine Style-Items mehr abgreifen kann.
Rexxar
Die Ansage das man mit Tapferkeitspunkten nicht mehr so gutes Equip beim Händler beziehen kann sehe ich sehr negativ. Nicht jeder WOW Spieler hat soviel Zeit neben seinem realen Leben zur Verfügung um sich sein Equipment aus dem Loot der Schlachtzugbosse zusammen zu farmen. Ich ebenso nicht. Da ist das Tapferkeitspunktesystem eine gute Alternative um auch an gutes bis sehr gutes Equip zu gelangen. Geschenkt wird einem dabei auch nichts und ein gewisser Fleiß und Durchhaltevermögen ist auch von Nöten. Also meine Bitte an Blizz. : Schafft die Möglichkeit Tapferkeitspunkte gegen sehr gutes Equip einzutauschen nicht ab, verbessert es noch. Millionen von single-player werden es euch danken.
Bis dann
Azshara
wenn du singleplayer willst, spiel kein mmorpg