Berufe in Mists of Pandaria: Einen Sturm zusammenbrauen

Wir haben uns bereits mit der neuen Ressource, Geist der Harmonie, und den bevorstehenden Änderungen an vielen Berufen in Mists of Pandaria befasst, wollen aber natürlich auch nicht nachlässig sein und euch hiermit über einige der umfangreicheren Neuerungen in puncto Berufe informieren. Dazu haben wir uns mit den Designern über Archäologie, Kochen und Inschriftenkunde unterhalten, um mehr über darüber zu erfahren, in welche Richtung sich diese Berufe bewegen. Vorsicht!
Dieser Überblick enthält Details zu den Storyelementen und Überraschungen im Spiel. Lest also besser nicht weiter, wenn ihr lieber überrascht werden möchtet..
Archäologie: Im Boden liegt die Wahrheit
Der in der Erweiterung Cataclysm eingeführte Beruf des Archäologen ermöglicht den Spielern im wahrsten Sinne des Wortes in der Geschichte der Völker Azeroths herumzugraben und nun auch zwei neue Fragmentarten der Mogu und Pandaren zu entdecken. Die Entdeckung Pandarias wird außerdem zu neuen Gegenständen und neuen Funktionen führen, die jeden Schatzsucher zum Spaten greifen und losgraben lassen werden.
Bisher haben alle Grabungsstätten nur drei Grabungsorte enthalten, in Mists of Pandaria haben wir diese Anzahl jedoch auf sechs erhöht, sodass Archäologen weniger Zeit mit Reisen und stattdessen mehr Zeit mit dem Lüften der Geheimnisse verbringen werden, die sich in Azeroths Boden verbergen. Darüber hinaus haben wir die Grabungsstätten in Pandaria mit einer zusätzlichen Überraschung versehen – ihr wisst nie, ob nicht eine Manifestation des Sha erscheinen wird. Wenn ihr sie erledigt, erhaltet ihr zusätzliche Fragmente und es besteht eine Chance, einen Schlüsselstein zu erhalten.
Wenn ihr euch fragt, wo Brann Bronzebart gelandet ist, könnt ihr ihn nun im Heim des Wissens bei den Lehrensuchern finden. Gewöhnliche Artefakte der Pandaren und Mogu verwandeln sich nach der Benutzung in restaurierte Artefakte, die ihr bei ihm gegen Beutel mit einer kleinen Menge von Fragmenten eines Volks eurer Wahl eintauschen könnt. Auf Ehrfürchtig habt ihr auch die Möglichkeit, mit ihnen Leitsteine des Lehrensuchers (die euch zu einer zufälligen Grabungsstätte in Pandaria teleportieren) oder Karten des Lehrensuchers (30-minütige Abklingzeit, Grabungsstätten in Pandaria werden zufällig verteilt) zu erwerben. Nach Abschluss eines gewöhnlichen Archäologieprojekts erhaltet ihr gelegentlich statt eines „normalen“ gewöhnlichen Artefakts ein makelloses Exemplar, das sich nicht in ein restauriertes Artefakt verwandelt, sondern eine einmalige Quest startet. Wenn ihr sie abschließt, erscheint das Artefakt im Heim des Wissens und kann von euch untersucht werden.
Es gibt noch wesentlich mehr zu entdecken bei euren Reisen durch diesen geheimnisvollen neuen Kontinent.
Kochen: Der Weg des Woks
Da die Pandaren ihre kulinarischen Kreationen ernst nehmen, hat sich durch ihren Einfluss auch das Kochen in Azeroth verändert. Einiges, wie beispielsweise die Änderungen am Kochkunstfenster selbst, ist dabei recht subtil. Die Kochrezepte sind basierend auf dem, was ihr erstellen wollt, nun übersichtlicher angeordnet – von erweiterungsspezifischen bis hin zu Feiertagsleckereien.
Das Kochen ist für individuelle Köche nun etwas lohnender geworden. Festmahle bieten weiterhin nahezu maximale Essensboni und stellen die effizienteste Möglichkeit dar, euren Schlachtzug zu versorgen, doch die besten Werteerhöhungen sind für Köche (und ihre Kunden) reserviert, die sich die köstlichsten Gerichte schmecken lassen.
Auf dem Halbhügelmarkt im Tal der Vier Winde trefft ihr die Familie Eisentatz auf eurer Feinschmeckerreise durch Pandaria. Wenn ihr Quests für diese kulinarischen Giganten in Pandaria absolviert, erhaltet ihr Eisentatzmarken, die ihr für Kochbelohnungen eintauschen könnt.
Der Name Eisentatz steht für die Crème de la Crème des Kochens in Pandaria, und wenn ihr mit diesen Meistern trainiert, könnt ihr verschiedene Spezialisierungen erlernen:
- Weg des Gebräus – Hier dreht sich alles um ein gutes Bierchen und ein bisschen Spaß.
- Weg des Grills – Diese Rezepte gewähren euch Stärkeboni.
- Weg des Ofens – Diese Rezepte gewähren euch Ausdauerboni.
- Weg des Topfes – Diese Rezepte gewähren euch Intelligenzboni.
- Weg des Dämpfens – Diese Rezepte gewähren euch Willenskraftboni.
- Weg des Woks – Diese Rezepte gewähren euch Beweglichkeitsboni.
Ihr könnt euch auf einen beliebigen dieser verschiedenen Kochtechniken spezialisieren, die euch jeweils die höchste Kochstufe gewähren, allerdings habt ihr auch die Möglichkeit, alle Wege zu meistern. Zwar könnt ihr euch mit allen gleichzeitig befassen, am effektivsten für die Maximierung eurer Kochkünste ist es jedoch, sich immer nur auf einen Weg zu konzentrieren. Natürlich steht hinter jedem Meisterkoch ein Souschef-Assistent, der die niederen Aufgaben erledigt. Deshalb könnt ihr nun Nomi beschwören, die nichts lieber tut, als von einem versierten Profi zu lernen. Unterrichtet sie jeden Tag, um auch sie zu einer meisterhaften Köchin auszubilden.
Kochbelohnungen (Eisentatzmarken) erhaltet ihr, indem ihr tägliche Kochquests absolviert oder der Eisentatz-Kochschule die für den Unterricht benötigten Lebensmittel bringt. Hier einige der bei den Markthändlern verfügbaren neuen Gegenstände:
- Die Erbstücke Bratpfanne, Nudelholz und Schürze
- Pandarenfestmahle – Verschaffen euch die besten Werte aller Festmahle.
- Kochschulglocke – wird benötigt, um Nomi zu beschwören
- Umdrehbarer Tisch – macht eurer Wut Luft.
- Verschiedene exklusive Kochzutaten zum Herstellen von Festmahlen und der besten Essensgegenstände.
- Kleine Beutel häufig verwendeter Kochzutaten.*
Habt ihr zu viel von einer Zutat? Ihr werdet jetzt Stapel von einer Zutat gegen eine kleinere Menge einer anderen eintauschen können. Es ist zwar praktisch, Kochzutaten vom Händler zu kaufen, das stellt aber nicht den wirtschaftlichsten Umgang mit euren Ressourcen dar. Wenn ihr eure eigenen Zutaten anbauen möchtet, schlagen wir euch vor, euch mit den Ackerbauern gut zu stellen. Diese Fraktion kann euch darüber hinaus helfen, euren eigenen Bauernhof zu gründen und Gemüse anzubauen.
Dies ist natürlich nur die Spitze des Eisberg(salat)s und es gibt noch mehr für euch zu entdecken wenn ihr durch Pandaria reist.
Inschriftenkunde: Die Feder ist mächtiger
Die Schreiber Azeroths verfügen über eine trügerische Macht. Sie sind in der Lage, aus Kräutern, die aus dem Boden stammen, mächtige Tinten und Schreiberglyphen herzustellen, die die mächtigsten Fähigkeiten eines Helden noch verstärken können. Wie Archäologie und Kochen bekommt auch die Inschriftenkunde in Mists of Pandaria einige Verbesserungen spendiert.
Viele Inschriftenkundler fragen sich vielleicht: „Was ist aus den Büchern der Glyphenbeherrschung geworden?“ Gleich vorweg – diese existieren noch. Bevor ihr aber jetzt vor lauter Wut noch einige Tische umstoßt, möchten wir das ein wenig ausführen. Bisher gab es Glyphen, die ihr nur durch Bücher der Glyphenbeherrschung erlernen konntet. Nun habt ihr die Möglichkeit, alle diese Glyphen über die Inschriftenforschung von Nordend zu erlernen. Bücher der Glyphenbeherrschung bleiben als Möglichkeit im Spiel, die tägliche Abklingzeit beim Forschen zu umgehen. Dieselben Glyphen könnt ihr auch während der täglichen Abklingzeit der Rolle der Weisheit lernen (mehr dazu später), jedoch nur, nachdem ihr alle auf erlernbaren Glyphen von Mists of Pandaria beherrscht.
Euch wird vielleicht auch aufgefallen sein, dass wir mit Patch 5.0.3 die Primärglyphen entfernt haben. Die meisten damit zusammenhängenden Rezepte wurden in Rezepte für neue erhebliche Glyphen umgewandelt. Da auch Relikte aus dem Spiel entfernt wurden, haben wir die meisten eurer Reliktrezepte durch Rezepte für Stäbe ersetzt.
Ihr solltet außerdem wissen, dass Tintenhändler in einem kurzen Zeitraum nach Erscheinen der Erweiterung weiterhin Schwarzfahltinte annehmen, um den Spielern die Möglichkeit zu bieten, ihre alten Tintenvorräte zu Gold zu machen. Danach nehmen sie nur noch Traumtinte (die neue gewöhnliche Tinte in Mists of Pandaria) an und auch Sternenlichttinte wird käuflich.
Obwohl euch Lehrer einige neue Rezepte beibringen können, erlernt ihr die meisten Rezepte durch das Erstellen von Rollen der Weisheit, was einmal pro Tag möglich ist. Dabei dienen diese Rollen nicht nur als tägliche Inschriftenforschung in Mists of Pandaria, sondern stellen auch ein wertvolles Reagenz dar, das ihr zur Herstellung epischer Gegenstände benötigt (darunter auch Karten des Dunkelmond-Jahrmarkts). Das bedeutet, dass der Vorrat an epischen Inschriftengegenständen durch den Umstand begrenzt ist, dass ein Schreiber nur eine Rolle der Weisheit pro Tag erhalten kann, wobei es jedoch Ausnahmen wie beispielsweise die wöchentlichen Inschriftenkundequests gibt. Es ist gut möglich, dass sich durch diese Einschränkung der Wert der Inschriftenkundegegenstände auf dem Markt erhöht.
Noch etwas zu Schulterinschriften: Diese habt ihr bisher nur für euch selbst angefertigt. In Mists of Pandaria müsst ihr sie nun aber auch euren Mitabenteurern zur Verfügung stellen. Da Schulterinschriften nicht bei Rufhändlern zu kaufen sind, seid allein ihr gefragt.
Neben den Stäben, die Schreiber (wie zuvor schon erwähnt) statt der alten Relikte herstellen können, gibt es nun eine Reihe von Fächern (für die Schildhand), die ihr auf eurem Weg zu Inschriftenkundestufe 600 herstellen könnt. Obwohl ihr die meisten davon selbst benutzen oder an andere Abenteurer verkaufen könnt, sind einige epische Stäbe nur für den herstellenden Schreiber reserviert (und an den Battle.net-Account gebunden). Für sie benötigt ihr die weniger mächtigen Stäbe als Reagenz und außerdem eine Menge Zeit – nämlich ungefähr 20 Tage! Wenn ihr diese Gegenstände nicht mehr benötigt, könnt ihr sie gegen 10 Rollen der Weisheit eintauschen.
Auf dem Weg durch Pandaria und beim Ausüben eures Berufs gibt es noch viel zu entdecken. Wir wünschen viel Glück und frohes Schaffen!
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also beschwert euch noch xD
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So viel zu "keiner kann zocken"... Blödsinn
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