Thema
Das schlechteste Buch, das ihr je gelesen habt.
|
Bearbeitet von Tiviana am 26.06.11 19:36 (MESZ)
Die gesamte Bücherreihe von Karl Mai mit seinen Indianerfreunden fand ich persönlich absoluter Müll. Was schlichtweg daran liegt, dass ich mich noch nie für Indianer begeistern konnte. Meiner Ansicht nach sind "Die Leiden des jungen Werthers" das beste Buch das Goethe geschrieben hat. Gefällt mir einfach gut da es mich selbst nach dem 12. mal lesen immer noch seelisch berührt. Eigentlich ist es das einzige Buch von Goethe das mir gefällt und das ich freiwillig immer wieder lese; der grösste Teil den dieser grosse deutsche Dichter uns hinterlassen hat langweilt mich zu Tode; egal ob Iphigenie auf Tauris, Egmont, die Wahlverwandschaften, Hermann und Dorothea und was der Mann sonst noch alles so geschrieben hat. Kafka ist ganz speziell; entweder man liebt seine Texte oder man hasst sie wie die Pest. Das faszinierende an Kafkas Texten ist, dass sie schlichtwegs sogut wie uninterpretiertbar sind. Über die Bedeutung eines Textes wie "Von den Gleichnissen" streiten sich Forscher noch heute. Ich werde auch nie ein Thomas Mann Fan werden. Die Buddenbrooks lesen sich ja noch einigermassen flüssig, aber den Zauberberg empfand ich als furchtbare Qual. Der Tod in Venedig ist glücklicherweise nur ne Novelle und nicht ganz so umfangreich. Furchtbar langweilig fand ich auch "Das Leben der schwedischen Gräfin von G." von Christian Fürchtegott Gellert. Das allerschlimmste Buch das ich während meines Studiums je lesen musste war Gottscheds "Der sterbende Cato". Hatte mir das Drama während eines Aufklärungsseminares als Hausarbeitsthema ausgesucht und der Professor meinte nur spöttisch: "Sie wollen den sterbenden Cato behandeln? Der stirbt von der ersten bis zur letzten Seite... und sie werden mitsterben beim lesen". Recht hatte er leider... |
|
|
Schrecklich war "Mit Jeans in die Steinzeit". Das Ding mussten wir in der 6ten Klasse mal lesen.
Einzig getopt wurde das Ding vom Schimmelreiter. Nach dem ersten Satz hab ich aufgehört den Sinn erfassen zu wollen. |
Ansonsten gehört in die Kategorie auch noch das berüchtigte Atlas Shrugged von Ayn Rand. Soso, alle Altruisten sind in Wahrheit weinerliche Kindsköpfe, drücken sich vor Verantwortung, und versuchen hintenrum, sich von den heroischen Kapitalisten durchfüttern zu lassen. Zwei Bücher können das Leben eines vierzehnjährigen Bücherwurms verändern: Der Herr der Ringe und Atlas Shrugged. Das eine Buch ist eine kindische Fantasie, die oft eine lebenslange Besessenheit mit seinen unglaubwürdigen Helden hervorruft, was zu einem emotional verkrüppelten und sozial unangepassten Erwachsenenleben führt, welches unfähig ist, mit dem realen Leben umzugehen. Das andere Buch enthält Orks. |
|
Die verlorene Ehre der Katharina Blum.
Das erste und einzige Buch was ich je in den Müll geworfen hab. Einfach grässlich. |
|
|
Ich persönlich halte kein einziges Werk von Kleist durch. Grauenvoller Mensch, grauenvoller Schreibstil in meinen Augen.
Siddharta fand ich sehr zäh, das hab ich aufgegeben. Aber Award of Schlechtness bekommt von mir die ...... -> Biss - Reihe <- |
|
|
Die Biss-Reihe hab ich mir erspart, und ich plane auch nicht, mir das je anzutun. *hüstel*
Ganz grausig fand ich Stormrage von Knaak. Ich hab es wirklich versucht, aber irgendwann hat sich in mir alles gegen diesen Schreibstil gesträubt. Ich hab mir vorgenommen, seine Bücher künftig zu meiden. Und üüüüüble Schulerinnerungen hab ich auch noch an den Schimmelreiter, mit dem ja weiter oben jemand auch schon gequält wurde. |
Häte das "neue" Forum eine Signaturfunktion, ich hätt' meine neue Signatur gefunden *grins*. So wahr... meine Enttäuschung über das Buch kommt glaube ich vor allem daher, dass es mir mit glänzenden Augen so sehr ans Herz gelegt wurde. Und beim Lesen hatte ich dann quasi einen langen, langen "WTF!?"-Moment. Da les' ich dann doch lieber Ulysses. Das ist zwar länger, aber dafür kündigt einem nicht das Hirn sein Mietverhältnis auf. |
|
Grauenvolle Bücher... hmm
Also vorweg, Effi Briest fand ich grauenhaft! Nicht etwa weil mir der Schreibstil nicht zusagt sondern weil ich dem armen Mädchen das Buch am liebsten links und rechts um die Ohren geschlagen hätte. Gott die Zeiten damals waren für Frauen ja mies zugegeben. Aber Effi hat ja auch nicht einmal den Mund aufgemacht und jemandem gesagt das sie unglücklich ist. Ihre Eltern haben sie doch geliebt wenn ich mich recht entsinne ich meine irgendwie hätte die dumme Trine es doch vermeiden können ihr leben an die Wand zu fahren... Und der Instetten war ja auch ein ganz gräßlicher Mensch. Und dann ihre Tochter Oo Der Film hat alles noch getoppt... Ich mochte Gieshübler und Rollo... Das ist meine Meinung dazu :D Andere Schullektüren. Die Verwirrung des Zöglings Törleß. Will nicht sagen dass das Buch schlecht war, gab zweifellos viel zu interpretieren und ich bereue es auch nicht es gelesen zu haben, aber der war auch nen Spinner. Und Basini nen Weichei. Und teils war es ganz schön ekelig und hat mir Kopfschmerzen bereitet. Aus freien Stücken hat mich "Dämonenhunger" von Thymothy Carter enttäuscht. Weil ich mich auf eine schöne klassische und wundebar abgedrehte Apokalypse gefreut habe und irgendwie nur Sekten gelaber herum kam. Dass mich "Dracula die Wiederkehr" vonDacre Stoßer enttäuscht hat, daran bin ich selber Schuld. Ich will auch nicht sagen dass das Buch unbedingt schlecht ist. Nur ist der Autor meines erachtens so unverschämt über Bram Stoker hergezogen. Habe aber tapfer durchgehalten, froh ein Buch in der Hand zu halten in dem Vampire mal nicht die Gummibärzähnigen Kuscheltiere sind sondern böse. Bis ich kurz vor Schluss war ich dann doch so enttäuscht und empört dass ich es einfach mal nicht zuende gelesen habe... Das hat es auch verdient! |
|
|
Das Fräulein von Scuderie.
Das haben wir damals (ich glaube 10. Klasse) in der Schule lesen müssen... Es kann sein, dass ich aufgrund meiner Einstellung etwas mir unbekanntes lesen zu MÜSSEN nicht sonderlich stark auf den Inhalt eingegangen bin, aber für mich kam es einfach so rüber, dass die Hauptfigur der Geschichte nur irgendeine alte Frau war, die genau so gut "Unwichtiger Nebencharakter: Statist Nr. 27" hätte sein können, da sie meines Erachtens nach nicht einmal ansatzweise etwas mit den aufzudeckenden Serienmorden (um die es in dem Buch geht) zu tun hatte. Naja, Schulbuch halt...^^ lg Froxx |
|
|
"Ulysses" von James Joyce.
Ein solch gefeiertes Buch in Irland das einmal Jährlich sich hunderte von Leuten in Dublin treffen um die "Stationen" im Buch abzulaufen. Ich kann noch so ein großer Irland/Dublin Fan sein - aber bei einem Buch wo man nicht einmal genau weis "Denkt der das jetzt, sagt er das jetzt oder durchlebt er das jetzt " nee das strengt auf Dauer einfach nur an - vor allem wenn es nicht mal einen Roten Faden gibt der einen durch die Geschichte zieht... Eines der wenigen Bücher wo ich echt das Handtuch geworfen habe... |
|
|
eigentlich ein ... "hochgerühmtes Buch" aber ich schaffs einfach nicht, auch nur eine Seite davon zu lesen:
Dante Aligheris Göttliche Komödie. Hab hier so n Exemplar rumliegen dass dann noch in Gotischer Schrift daherkommt. Wenns dann nicht so ... schwer geschrieben wär würd ich mich ja noch durchringen aber ... näää. Geht einfach nicht ^^ |
|
Bearbeitet von Goldnase am 15.07.11 14:31 (MESZ)
Für mich ist es ein Rätsel, wie die Pflichtlektüren der Schule, genannt Weltliteratur, nur Weltliteratur sein kann.
Nichts gegen Faust, Romeo & Julia o.Ä., aber es gibt soviele dermaßen hohle und ünnötig kompliziert geschriebene Werke, dass man beim Lesen reine Aggressionen bekommt. Mir fallen im Moment nicht mal mehr die konkreten Namen ein, aber es gibt genug. Das Schlimme ist ja - jetzt mal stark vereinfacht - dort muss nur der Satz kommen "die blaue Tür des Bauern schloß sich" und sofort findet der Lehrer Stoff für eine Millionen Interpretationen: "Steht blau für Armut? Warum schließt sie sich? Unterdrückung? Steht der Bauer für den unterdrückten Menschen? Gesellschaftskritik!!! Klasse Werk!!!" Während es so verdammt viele, gute Werke gibt die auch zeitnahe Kritik oder Zukunftsängste etc. pp. als Thema haben, die für (zumindest unsere) Lehrer aber nur recht Trivial sind, unnötig gehypt. Wir hatten einmal mit einer jungen Studentin in der Schule ein modernes Buch über Jugend & Drogenmissbrauch, dort herrschte immer rege Mitarbeit. Ist doch kein Wunder, dass bei Werken, die sich unendlich lang um Gartengestaltung (Die Wahlverwandtschaften) handeln, jeder anfängt abzuschalten. Nur weil große Namen hinter den Werken stehen, müssen Sie aus heutiger Sicht meiner Meinung nach nicht mehr großartig sein, es gibt in der Gegenwart genug gute Autoren. |
|
Hmm miese Bücher, wo fang ich denn da an:
-Kafka in jeglicher Form, viel zu hermtisch und langweilig, einzige "Weltliteratur" die ich mit Anlauf in den Mülleimer getreten habe. - der Vorleser unnötige nichts sagende Fickelstory mit Holocaustkomplex, die auch als Film nicht besser wird. Was triviales angeht: - Biss... zur !*%%!@@##ionsvoralge für präpubertäre Emogirls - Alles von John Katzenbach, weil der bei King und Clancy abschreibt. - Alles von fitzek, weil der bei katzenbach abschreibt inklusive Logikfehlern und völlig abstruser Handlung aus der Reihe " Ich habe 2 Semester Psychologie studiert" - Dan Brown! - Alles was mit Krimis aus Skandinavien zu tun hat. Leider Nein, leider gar nicht! |
|
|
"Richard A. Knaak - Sturmgrimm" ohne Worte...
|
|
|
"Der kleine Prinz" als Schullektüre. Ich glaube du verstehst die philosophische Aussage dieses Buches nicht^^....so gings mir btw auch, bzw wir haben es lange genug durchgekaut aber es war mir am Ende immer noch genauso egal wie am Anfang =). Ich kann bei Büchern die ich schlecht fand und komplett gelesen habe auch nur Schullektüren anführen, weil bei Anderen höre ich irgendwann halt auf. Mir ist durchaus klar dass es viel Schlechteres gibt. Besonders schlimm fand ich da "The Great Gatsby". Furchtbar langweilig, und dann mussten wir auch noch den Film anschauen...:< |
Das es egal ist liegt liegt im eigenen ermessen, ich kann mit postdramatischem theater nichts anfangen. Ich sehe es einfach nicht ein 10 Seiten Theorie durchzuarbeiten um mir einen reim darauf machen zu können warum da gerade auf der Bühne etwas vorgeht, dass ich einfach als einen schlechten trip des typen bezeichnen würde der König der löwen als Musical zu verantworten hat. Mein Dozent hat mir daraufhin gebetsmühlenartig die theorie versucht zu erklären, vermutlich in der Annahme das Studenten Idioten sind. Was natürlich dann wieder sein eigener narziss ist der vermutlich mit dem Dr. Titel einhergeht. Aber zurück zum Thema, Überinterpretation ist meiner meinung Ausdruck einer Schere die in film und literatur imemr weiter auseinandergeht. Es gibt hochgradig verkopftes Zeug wofür man ein Literaturstudium braucht und im kontrast sehr triviales was aber sehr erfolgreich ist. Ich frage mich schon seit langem was wohl wertvoller ist, harry potter oder Heiner Müller? Anders gefragt ist das Kunst oder kann das weg? |
|
|
Bearbeitet von Balberith am 20.07.11 02:48 (MESZ)
"H.omo faber" (Ach komm schon... Wortzensierung... rly? ._.)
Wieso ist das überhaupt Schullektüre? Hab mich mit Mühe und Not bis zur Hälfte gequält und den Rest im Internet durchgelesen. Solche Antipathie gegenüber dem Protogonisten hab ich noch nie empfunden, was manchmal ja ein absichtliches Stilmittel ist, aber hier war das einfach nur... Panne. |
|
Bearbeitet von Kokona am 21.07.11 22:20 (MESZ)
"Der kleine Prinz" als Schullektüre. Es war einfach nur öde zu lesen... wenn ich über ein Buch sinnieren und diskutieren möchte, dann doch lieber über eins, dass nicht auf Grundschul-Niveau geschrieben wurde. Es gibt anspruchsvollere und vorallem angemessenere Bücher für einen 10. Jahrgang. Außerdem, wenn man so will, kann man sich über jedes Buch totquatschen und den Sinn dahinter versuchen zu finden. :/ |
| Melde Beitrag #, verfasst von | ||
Grund |
||
Erklärung (Maximal 256 Buchstaben) |
||
