Thema
Stephen King
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wie findet ihr so seine Bücher?
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Gefallen mir sehr gut, besonders:
-Es (meine absolutes Lieblingsbuch von King) -Dolores -Feuerkind -Das Mädchen |
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King ist so eine Sache... Ich habe einige seiner regulären kurzen Massenware-Bücher gelesen, z.B. Carrie. Das Zeug ist durchaus lesbar, aber eben nichts besonderes. An anderer Stelle schrieb King schon Tributes an H.P. Lovecraft (der absolute Gott der Horrorliteratur!), die wirklich toll waren. Nur kennt den Kram wieder kaum jemand, weil es eben nur Kurzgeschichten sind, die bestenfalls mal in HPL-Tribute-Bänden erscheinen.
Und dann hatte King natürlich noch seine beiden goldenen Würfe. Von der Turm-Reihe hab ich leider nur die ersten 2 oder 3 gelesen, aber die ist wirklich super. Der andere Oberhammer ist The Stand (lange Fassung, ~1200 Seiten oder so). Ich habe The Stand mehrfach gelesen und könnts immer wieder lesen. Es gibt wenige Bücher, die ähnliche Detailtreue und ähnlich dichte Stimmung liefern. The Stand muss man qualitativ schon ernsthaft mit Werken wie Dune vergleichen. Das ist kein Happen zwischendurch, das ist richtige Feinkost. |
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Ich weiss, worauf Daaron anspielt. Und ja, die sind wirklich gut, aber eben in einer Kurzgeschichtensammlung versteckt.
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Bearbeitet von Mimosa am 09.06.11 12:29 (UTC)
Ich habe alle.
Ist auch kein Wunder: Ich lese ihn schon seit ca. 24 Jahren. Mein erstes Buch war ES und ich werde nie vergessen wie plötzlich, zum allerersten und gleichzeitig letzten Mal der Abfluss von unserem Balkon, der sich direkt unter meinem Fenster befand, spät nachts anfing zu gluckern. Es gibt viele Bücher die mir richtig gut gefallen, einige die ich so „na ja“ finde, und nur eine kleine Auswahl an Büchern, die ich nicht unbedingt weiterempfehlen würde. |
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Bearbeitet von Thelaa am 09.06.11 20:05 (UTC)
Ich habe nicht alle Bücher gelesen, die Turm Reihe, Brennen muss Salem und einen Kurzgeschichten Band hab ich gelesen.
Aber ich finde er hat einfach ein unglaubliches Talent (ja klar sonst wäre er ja auch nicht erfolgreich *g*) was das Schreiben von Details anbelangt. Bei der Turm Reihe ist mir das öfters so gegangen, da beschreibt er öfters Landschaften. In vielen anderen Büchern überspringe ich diese langweiligen Landschaftsbeschreibungen. Bei King nicht. Da ist mir erst danach aufgefallen, das das teilweise sich über etliche Seiten zieht und es nicht langweilig ist. Sondern man fühlt sich als Leser richtig hinein versetzt, als wenn man selber dort steht und die Landschaft betrachtet. Und diese Art zu Schreiben ist eine Gabe, um die Herrn King sehr beneide! Lange Rede, Kurzer Sinn - er ist ein Genie. :-) Lg Thelaa |
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Ich find in seinem Genre ist er definitv der Allerbeste - ich liebe es :)
Und dabei haben die Bücher neben dem Horror und der gelungenen und überzeugenden Darstellung von Charakteren, Orten und Gegebenheiten noch wahnsinnigen psychologischen Tiefgang - und auch den ein oder anderen philosophischen Ansatz. |
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Du solltest eindeutig mal Lovecraft lesen, das wird deine Meinung drastisch ändern. King selbst sagte über Lovecraft: "the 20th century horror story's dark and baroque prince". |
Du solltest eindeutig mal Lovecraft lesen, das wird deine Meinung drastisch ändern. Ich halte Lovecraft selbst für fast überbewertet, allerdings hat er ein Genre hervorgerufen, das viele Autoren zum Thema Cthulhu-Mythos inspiriert hat, so dass genug "Futter" für mich da ist. "Stark - The Dark Half" fand ich neben den Klassikern noch sehr gut, habe es sehr früh (vor ca. 20 Jahren?) gelesen, war schon etwas heftiger. "Todesm#%!*#", geschrieben als Richard Bachman, gehört ebenfalls zu meinen Favoriten. |
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Wenn man sich voll auf die Bücher und die Geschichte einlassen kann, dann schreibt er sehr detailreich und baut eine sehr dichte Atmosphäre auf, wie z.B. bei "Die Arena" mMn.
Positiv überrascht hat mich "Der Todesmarsch". War eine Empfehlung eines Freundes und ich hatte sehr viel Zeit, bin also vollkommen ohne Erwartung rangegangen. Kann es gar nicht richtig beschreiben, aber es war irgendwie so hart, brutal und realitätsnah (ich musste/durfte auch öfters Gewaltmärsche machen *g). Das fällt mir öfters bei seinen Büchern auf und es missfällt mir nicht. |
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Ich habe King eigentlich größtenteils gut in Erinnerung. Seine Kurzgeschichten oder auch langen Geschichten sind super. "Menschenjagd" war z.B. eine klasse Dystropie, "Friedhof der Kuscheltiere" ist kult genau wie "Es" und "Der Musterschüler" war auf eine ganz neue, erfrischene Art wirklich gruselig.
Einziges was mir sauer aufstößt und weshalb ich zur Zeit ungerne zu einem neuen (oder alten) King greife, ist, dass die Geschichte manchmal recht langatmig wurd und an Spannung verliert. Ansonsten, klasse Autor! |
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Die Augen des Drachen fand ich sehr toll erzählt.
Es ist ja der King-Klassiker schlechthin, ich habs so oft gelesen das der Umschlag von meiner Ausgabe schon total zerfleddert ist. :D An The Stand bin ich aber verzeifelt. Nie geschafft durchzulesen. Wird das später noch spannender? Mir wars irgendwann zu langweilig. |
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ja die Augen des Drachen. Einziges Buch von ihm, aber das war genial.
Es würd mich einfach auch reizen, aber ich trau mich nich so. Ihr wisst scho, am Tag npnp, aber dann hab ich wieder Albträume Q.Q |
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Bei Lichte betrachtet ist King trivial, sein Subtext bleibt meistens recht leer.
Die Stärke liegt bei ihm eher in den Figuren und den sehr realen Eigenschaften die er denen auf den Leib schneidert, gleiches gilt auch für das Böse in seinen Romanen. Es ist nie abstrakt sondern immer fassbar. Was ich an King trivial hin oder her allerdings kritisieren muss: Ich finde seinen Stil zu langatmig, wenn das für einen selbst keine rolle spielt und man eine Schwäche für Herrn Tolkiens Landschaftsbeschreibungen hat, mag das nett sein, wenn man durchkommen will erschlägt es einen irgendwie. Ist nicht jedermanns Sache, und wer sich durch seine Bücher durcharbeitet, merkt auch das die Filme irgndwie die Dinge weglassen die King von 08/15 unterscheidet. King ist für mich als Autor sehr ambivalent, obwohl es mir noch nicht leid getan hat ein Buch von ihm zu kaufen, was ich von Katzenbach oder Fitzek nicht behaupten kann. |
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Hat Lovecraft nicht den Cthulhu Mist verzapft?
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Ich geb dir gleich Mist, du Kunstbanause!
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