Thema
Was wäre wenn der Mensch neu anfangen müsste?
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Hallo alle zusammen :)
Ich hab mich gefragt. Was wäre wenn der Mensch nach einer globalen Katastrophe mit wenig Überlebenden und wenig Resourcen von vorne anfangen müsste? Hätten wir eine Chance aus der Situation heraus wieder eine neue Zivilisation aufzubauen und den Fortschritt, welchen wir heute haben, wiederzuerlangen? Auch frage ich ... was würdet ihr anders machen wollen? Unsere Geschichte hat gezeigt wo der Mensch Fehler gemacht hat. Könnte man es besser machen? Was denkt ihr darüber? |
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55, Untoter, Todesritter
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Hallo alle zusammen :) Wir haben das nach dem zweiten Weltkrieg geschafft. Warum sollte es nicht nochmal möglich sein ? |
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Bearbeitet von Thruk am 11.09.11 00:47 (UTC)
Weniger Überlebende bedeutet weniger Wissen. Viele Experten werden tot sein. Wie erzeugt man gleich nochmal Strom? Der Tote da hätte es gewusst.^^
Allein mit Computerkram kannst du eine Bibliothek ausstatten. |
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Wir haben das nach dem zweiten Weltkrieg geschafft. Warum sollte es nicht nochmal möglich sein? WW2 war definitiv keine globale Katastrophe. OK, die Infrastruktur in Europa war schwer geschädigt, vor allem Deutschland war total im Eimer... aber weder wurde in den USA auch nur ein Grashalm geknickt noch wurde großflächig die Hochintelligenz umgebracht. Wenn es wirklich zu einer globalen Katastrophe kommt, bei der 90% der Weltbevölkerung umkommt, ein Großteil der Infrastruktur zerstört wird und sich der Rest in kleinen Grüppchen sammelt, dann ist für die nächsten paar Jahrhunderte Gute Nacht angesagt. Je nachdem wie viele wissenschaftliche Bücher die Katastrophe und die garantiert auch noch folgende religiöse Hetze überleben wird es mehr oder weniger lang dauern, bis die Menschheit wieder auf dem heutigen Wissensstand ist. Wenns richtig hart auf hart kommt werden wir aber einfach ratzfatz aussterben. Unsere Urmensch-Vorfahren konnten alles, was sie brauchten. Sie konnten jagen, sie konnten Feuer machen, sie konnten Hütten bauen, sie wussten welche Pflanzen essbar sind. Ich für meinen Teil kann nicht von mir behaupten, dass ich ohne Streichholz, Feuerzeug oder Lupe ein Feuer hin bekomme. Ich kann dir auch nicht sagen, wie man am besten der Hirsch erlegt und zubereitet. |
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so ohne weiteres lässt sich die Frage nicht beantworten. Es würde vor allem daraf ankommen. wieviel Anstregungen man in das eigene Überleben stecken muss.
Hätte man dann darüberhinaus die Möglichkeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen wäre es nicht das große Problem wieder auf eine halbwegs vernünftige zivilisationsstufe zu kommen.
Jedes Kind das einigermaßen in der Schule aufpasst kennt solche Grundprinzipien und sollte wissen, wie man z.b. Strom erzeugt bzw. was Strom ist. Das gleiche gilt für solche Sachen wie Dampfmaschiene, Verbrennungsmotoren oder warum ein Flugzeug fliegen kann. |
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Bearbeitet von Shadara am 11.09.11 17:12 (UTC)
kommt drauf an wieviele Menschen den Vorfall überleben und der Zusammensetzung dieser Gruppen
im Rahmen dieser Frage währen die Langzeitfolgen dieser Katastrophe intressant die ersten 200 Jahre wird man allgemein noch viel sichern können wenn die Gruppen zu klein sind um einen Rückfall in der Entwicklung der zwangsläufig einsetzen wird zu mildern die Frage dabei ist, wieviel Energie die Überlebenden darauf verwenden sich für eine zukünftige Entwicklung zu rüsten (Wissens & Kulturerhalt).. wer 24/7 am Tag Futter suchen muss hat weniger Zeit für andere Belange (soziales Verhalten, Erhalt von Wissen, feste Siedlungsplätze) dabei werden unter Umständen auch langfristig schädliche Entscheidungen getroffen werden müssen um kurzfristig das Überleben der Gruppe zu sichern (Verletzte mit hohen Heilungschancen zb vor Schwerstverletzten versorgen... ungünstig wenn letzterer zb n Chirurg ist.. der es langfristig wert ist auch einige leichter Verletzte abzuschreiben) die ersten 1000 Jahre würden sehr hässlich werden nehm ich an an solche Sachen wie Dampfmaschinen Strom etc. brauch man in so nem Scenario eher nicht denken, wenn man sich noch um sowas Sorgen machen kann währe das zwar immernoch ne Katastrophe mit gigantischen Verlusten in der Bevölkerung aber keine die zum Untergang der Menschheit bzw der Zivilisation und damit zu einem völligen Neuanfang führen könnte wo die Entwicklung allerdings hinführen würde... völlig unvorhersehbar |
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nun, ich denke vieles ginge einfacher, da man von vielem heute mehr weiss als "damals". Man muss z.B. nicht mehr Jahrhunderte darüber debatieren ob die Erde nun rund ist oder nicht. Obs wir aber einfach so schaffen, wage ich zu bezweifeln. Das mittelalter hat gut gezeigt, wie man bereits vorhandenes Wissen einfach so vergisst und dann wieder irgendwelche Behauptungen aufstellt.
nvm. Primär ginge es ja erstmal ums überleben. Sprich, irgend n Obdach bauen, ein paar Tiere erlegen, und Beeren / Pflanzen / Pilze sammeln, die grad nicht giftig sind. ICH persönlich wäre da wohl ziemlich am Ar.sch ohne hilfe, geb ich offen zu. Klar, ich weiss, dass mein Wildbret von nem Hirsch oder so kommt, sowas zu erlegen, noch dazu möglicherweise mit nem selbstgebauten Pfeilbogen ist dann aber nochmal ne andere Baustelle. hinkriegen tätens wir glaub schon. Aber obs schneller oder langsamer ginge, hmm. k.A. Ich denke n Tick schneller würds schon gehen, da einiges an Vorwissen schon da ist.
ui, dann zeig mir mal wie du Strom "erzeugst". Wenn du mir das gesagt hast, gemma nach Schweden, dann gibts nämlich den Nobelpreis dafür. Du kannst Strom nicht erzeugen, höchstens ne Spannung bzw. ne Potentialdifferenz. Und ich bezweifle dass das "Jedes Kind das einigermaßen in der Schule aufpasst" kennt. In der Schule aus der Steckdose heraus ein paar einfache Schema 0 und Schema 1 Schaltungen auf zu bauen ist schon was ganz anderes als son Kraftwerk. Ich persönlich arbeite auf diesem Beruf, und ich weiss auch, dass ich nach der Schule sogut wie nichts über Stromkreise usw. wusste. |
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Ich glaub aufm Discovery Channel läuft doch so ne ähnliche Simulation ("Colony").
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Jedes Kind das einigermaßen in der Schule aufpasst kennt solche Grundprinzipien und sollte wissen, wie man z.b. Strom erzeugt bzw. was Strom ist. lol Auch frage ich ... was würdet ihr anders machen wollen? Unsere Geschichte hat gezeigt wo der Mensch Fehler gemacht hat. Könnte man es besser machen? Hmm eine Welt ohne Rassismus und Hass wäre natürlich schön. Falls wir dan wieder zu so einer Technik kommen würden dan bitte ohne das die andere Seite der Welt hungern muss dafür... |
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1, Tauren, Jäger
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Wunschtraum, wird es niemals geben. Selbst wenn es nur noch eine "Rasse" gibt wird es noch Rassismus geben |
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Der Mensch ist ausgesprochen anpassungsfähig und erfinderisch. Wenn die Ueberlebenden in Grüppchen (würde es ja zwangsläufig aus geografischen Gründen geben) zusammenarbeiten, ist Ueberleben sicher möglich. Wir Kinder der Zivilsation mögen zwar vom Ueberleben in der Wildnis keine Ahnung haben, aber wir würden es schnell lernen.
Ev. würde die Welt sogar mal Solidarität lernen, denn Egoisten würden sterben. Nur der Zusammenhalt würde uns stärken. Den Wissensstand von heute zu erreichen, wäre hingegen eher problematisch, aber vielleicht würden wir über Generationen ganz andere Werte und anderes Wissen erfahren. |
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Bearbeitet von Thruk am 12.09.11 16:30 (UTC)
aber weder wurde in den USA auch nur ein Grashalm geknickt noch wurde großflächig die Hochintelligenz umgebracht. Du könntest ganz Amerika auslöschen und würdest nichts intelligentes erwischen.^^ €: btw. war Hawaii damals noch kein Staat der USA. |
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Jedes Kind das einigermaßen in der Schule aufpasst kennt solche Grundprinzipien und sollte wissen, wie man z.b. Strom erzeugt bzw. was Strom ist. Dann fang mal an, ein Kraftwerk zu bauen. Oder wenigstens einen kleinen Generator. Ne rotierende Spule im Magnetfeld bzw. n rotierender Magnet neben ner Spule? Klingt einfach, aber mach das mal in einer brauchbaren Größe, wenn du die Spule selbst wickeln musst und keine Möglichkeit hast anständig zu löten, weil du irgendwie nur elektrische Lötkolben hast. Es ist ja schön, dass grundlegende Funktionsprinzipien evtl. den ersten 1-2 Generationen noch bekannt sein werden, nur werden die einfach keine Kapazitäten haben, um daraus was verwertbares zu machen. Sie werden genug mit Lebenserhaltung (Jagd, Revierkampf, Vermehrung, Bau von Unterkünften) zu tun haben.
Du weißt genau, was ich gemeint habe. Frag mal Dresden, frag mal Coventry, frag Berlin... dann weißt du, was zerstörte Infrastruktur ist. Die Amis haben hier und da ein paar militärische Einrichtungen, Kriegsgerät und Personal verloren (und ein paar Zivilisten auf PH), das ist nichts im Vergleich zu dem, was Europa und Japan (denk da nur an die 2 Pilze) abbekommen haben. Jeder Hurricane zerlegt in Nordamerika mehr Infrastruktur als WW1 und 2 zusammen.
Ganz so schlimm isses nun auch wieder nicht. Es gibt immer noch das MIT. |
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Bearbeitet von Nightwìsh am 16.09.11 11:48 (UTC)
Jäger und Sammler, einfache Antwort. Kriege würden dann nicht mehr wegen Geld und Religion geführt, sondern wegen Nahrung.
Natürlich, in Alexandria haben die Römer die Bibliothek mit all ihrem Wissen abgefackelt und sie haben es überlebt, das römische Reich ist untergegangen und Europa hat's überlebt, WW1 und WW2 haben Milionen von Toten die Erde bedeckt und die Menschheit hat es überlebt.
Der Mensch ist bei einigen Dingen dumm und unbelehrbar. Leider lernen die wenigsten aus der Geschichte. Somit würden die Überlebenen die gleichen Fehler von damals/heute wiederholen. Beispiele: Das Christentum hat an die 1500 Jahre gezeigt, dass es sehr schlecht für eine Zivilisation ist, wenn sich Religion in die Politik einmischt, was macht die islamische Welt? - Den islamischen Gottesstaat. Kürzlich hat im Golf von Mexiko eine Ölplattform gebrannt und man hat gesehen, dass Tiefenölförderung in 1500m Tiefe nicht sonderlich intelligent ist. Was machen die USA? Sie geben Tiefenölförderung wieder frei. Von der Grundmechanik her ist es mehr als nur 1x bewiesen, dass es niemals eine Balance im PVE und gleichzeitig PVP geben kann. Und was macht Blizzard auch nach 6 Jahren? - Noch immer keine strikte Trennung von PVE und PVP.
Die Menschen sind eigenlich nicht dumm, nur wer Macht hat, wird (nahezu immer) von der "dunklen Seite" verführt und stellt dann absolut dumme Sachen, die wider jeglicher Vernunft sind an. - Man könnte jetzt folgen "die mächtigen Führer sind dumm" (was zum Teil auch stimmt, leider) |
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Man sieht doch schon an Plünderungen von Geschäften, dass die Menschheit nicht vernünftig handelt in einer Gefahrensituation (und die sind viel geringer als die komplette Vernichtung der Infrastrucktur).
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Kommt auf die Art der Katastrophe an.
Wäre es z.B. eine Nuklearkatastrophe wie in Fallout, wäre die Menschheit schon relativ doof dran. Kaum Überlebende, wenig bis null Infrastruktur, gefährliche Umwelt. Aber ein anderes Szenario, zum Beispiel ein Virus. 80% der Menschen konvertieren zu Zombies. 10% sterben an Ersteren oder Nachwirkungen der Krankheit trotz Resistenz. 10% sind immun und überleben lange genug. (Buah, schweres Gefühl im Magen, sich das nur vorzustellen) Dann hast du nach ~1-3 Monaten (Zombies verhungert) eine leergefegte Welt mit einigen Gruppen an Überlebenden. Diese schaffen es tatsächlich, aufgrund ihrer Grösse etwas Bestand zu haben, obwohl der Mensch viel zu wenige Nachkommen erzeugt. Eventuell könnten sich sogar die Gruppierungen einer Region, z.B. Berlin zusammenbringen und eine Kolonie gründen, Infrastruktur und Experten sind noch vorhanden. Sogar Nachwuchs kann rudimentär und in einer besseren Gesellschaft dank Büchern sogar besser ausgebildet werden. Langsam würde auf diese Weise das Wissen zurückkehren, wenn sich genügend Menschen sammeln und andere Gruppen einverleiben können. Das Problem der Gesellschaft ist nun mal, dass es sehr viele Experten braucht. Wäre für den Anfang Infrastruktur vorhanden, wäre eine Rückkehr auf einen ähnlichen Wissensstand sogar in wenigen hundert bis tausend Jahren möglich. Fehlte diese, müsste die Menschheit zuerst das Überleben sichern, es ginge viel Zeit zum Wiederaufbau verloren. Und ich meine viel. |
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