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Bearbeitet von Mallow am 19.09.11 20:10 (UTC)
Guten Tag Community,
Vorab schonmal: Bitte bleibt sachlich und gebt nur euren Senf dazu wenn ihr es ernst meint, damit dieser Thread nicht wieder geschlossen wird. Mit der Urknall - Theorie bin ich nicht einverstanden. Durch was oder warum kann aus "nichts", "etwas" enstehen? Meiner Meinung nach gibt es 2 Universen. Das erste besteht aus Materie, wo wir leben und das andere aus Antimaterie, wer weis ob es sie gibt. Dadurch, dass die Universen sich ausdehnen, treffen sie irgendwann zusammen und verschwinden (wenn sich Antimaterie und Materie trifft verschwinden sie). So, eines der Universen hat vielleicht 1 Atom mehr, wodurch es überlebt. Wenn unser Universum z.B. 100 Atome hat (nur ein Beispiel) und das Antimaterie Universum 101 Atome, bleibt eins übrig. 101 - 100 = 1. So dadurch bildet sich wieder ein neues. Doch jetzt stellt sich die Frage, woher enstanden die beiden vorherigen.. usw. Warscheinlich werden wir es nie erfahren. |
#1
19.09.2011
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Warscheinlich werden wir es nie erfahren. Also damit bin ich einverstanden. |
#2
19.09.2011
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Die Antwort ist so simpel wie extrem unbefriedigend: Es ist und bleibt das Rätsel, was wir niemals werden lösen können
Der Grund: Die Antwort liegt außerhalb des Systems, in dem wir die Lösung suchen und auch nur suchen können. Wie gesagt, simpel aber unbefriedigend. Jeglicher Erklärungsansatz wird, wie man im "Urknall"-Thread gesehen hat, zu Überlegungen führen, die rein philosophischer Natur sind und am Ende reine Meinung bleiben. |
#3
19.09.2011
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Die Frage die sich mir aber stellt ist: Werden wir irgendwann mal in der Lage sein, eigene Universen zu erschaffen um uns zB vor drohenden Katastrophen zu retten?
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#4
19.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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Wir wissen nichteinmal, was Raum, Zeit und Energie eigentlich ist, und du willst das alles quasi nebenbei erschaffen? Wie willst du darin für uns passende Naturgesetze erschaffen ? Viel Spass damit! Erzeuge eine Winzigkeit von Raum, Zeit oder Energie und du hast Einstein widerlegt und wärst das grösste Genie für die nächsten 1 Million Jahre (wenn es das Universium überlebt)! |
#5
19.09.2011
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*hust* kein Kommentar
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#6
19.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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#7
19.09.2011
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Meldet sich jemand freiwillig?.... Bitte! Ich geh jetzt schlafen... Wenn sich jemand findet, neben Schokadin(da er bestimmt auch keine Lust auf sowas hat) das jetzt nochmal zu erklären, dann wär ich ihm sehr dankbar.
Gute Nacht ! |
#8
19.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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Hm......ich glaube, du hast da etwas mit Energiehaushalt des Universiums nicht verstanden.
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#9
19.09.2011
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du stellst philosophische fragen und erwartest wissenschaftliche antworten... geht nicht, bzw. gibt keine vernünftigen antworten ;) ansonsten fällt mir ein "in der regel wird die eigene meinung mit einem argument verwechselt" björn reinhard dein gedankengang wurde zumindest ähnlich in irgendeinen stephen hawking buch behandelt, (ka welches^^) |
#10
19.09.2011
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*trollface inc* bei der enstehungszeit eines universums brauchen wir uns nichtmal gedanken machen ob das unsere spezies überlebt...! |
#11
19.09.2011
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Nunja, die Energie eines geschlossenen adiabten Systems bleibt erhalten... Wenn du nun aber innerhalb unserer Raumzeit eine neue Raumzeit erschaffst, würd ich soweit gehen zu behaupten, dass diese neue Raumzeit nicht mehr zum ursprünglichen System gehört und somit dortige Energie zwar wieder innerhalb des System erhalten bleiben muss (sofern es keinen Energieaustausch mit der umgebenen Raumzeit gibt!), die Menge an Energie darin, allerdings unabhängig ist von der Energie unserer Raumzeit. Natürlich kommt nun die Frage auf, welche auch für unsere Raumzeit gilt... Woher kommt die Energie eigentlich? Tja, und da sind wir wieder am Anfang :D |
#12
19.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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---------------------------------------------------------------------------------------------------- Danke, du hast verstanden, worauf ich hinauswollte, dem Energieerhaltungssatz. Nach gängiger Theorie wird das Universium für ein geschlossenes System gehalten. Das heisst, niemand kann die im Universium enthaltene Energie auch nur um ein Watt erhöhen oder verringern (Energie kann weder gewonnen noch verloren gehen)! Wenn du ein neues Universum aus der Energie des alten erschaffst und dieses neue Universium ein vom alten Universium getrenntes, geschlossenes System ist, hast du die Energie des alten Universiums verringert. Du hättest damit die gängige Wissenschaft in einem extrem wichtigen Aspekt widerlegt. Stimmt aber das derzeitige Modell, so ist soetwas absolut unmöglich. Ist das neue Universium kein geschlossenes System und bleibt Teil des alten Universiums, wäre dies eventuell lt. Energieerhaltungssatz möglich. Damit sich diese beiden Universium aber austauschen können, müssten sie sehr ähnlich und sehr kompatibel sein und es müsste Energiebahnen geben, auf denen der Austausch stattfinden kann. Wenn hier um von einem neuen, selbsterschaffenen Universium schreiben, das grösser als ein Atom ist und länger als microsekunden existieren kann, indem solche Naturgesezte gemacht wurden, sodaß Menschen darinnen Zuflucht finden können..... ohje! Ich kenne keinen seriösen Wissenschaftler, der öffentlich behaupten würde, soetwas wäre die nächsten 100.000 Jahre auch nur theoretisch möglich. Spekulativ würde ich sagen, dafür wäre unendliches Wissen und fast unendliche Energie nötig. Eine kleine Energieblase (zb 1000km) , gespeist aus der Energie eines schwarzen Lochs wird sicher nciht reichen! |
#13
20.09.2011
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Dafür müssten wir erstmal die genaue Methodik des Universum-Erschaffens kennen. Denn woher weißt du, dass die Energie, die wir aufbringen um das neue Universum zu erstellen nicht dennoch weiterhin in unserem verbleibt? Dazu bleibt die Möglichkeit, dass dieses eingebettet Universum nichtmal dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik gehorcht und sogar Energie produziert. Wäre das nicht lustig? Wenn es dann noch diabatisch abläuft... dann wirds erst richtig spannend. Denn das Erzeugen einer in unsere eingebetteten Raumzeit erschafft eine Situation, in der zumindest für dieses neue System unsere Naturgesetze nicht zwangsläufig gelten müssen. |
#14
20.09.2011
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Ob einverstanden oder nicht, bleibt jedem selber überlassen, momentan ist die Urknalltheorie die plausibelste (und dank dem Hintergrundrauschen des *bumms", welches nachweislich heut noch existiert sowie der Expansion des Universums, welche heut auch nachweislich existiert, wird sich in naher Zukunft wahrscheinlich nichts daran ändern) Das Universum bestand nicht aus "nichts", die gesamte Masse und Materie war schon vor dem Urknall da, einfach zusammengedrückt zur Singularität. Die Frage (welche wie einige hier treffend beantwortet haben) WIESO es *bumm* gemacht hat, werden wir nie beantworten können, aus den schon erwähnten Gründen. Antimaterie ist übrigends Bestandteil unseres Universums (oder war, oder nochmal anders, es gab einen etwas grösseren Anteil an Materie gegenüber Antimaterie, da wir jetzt existieren, ansonsten würden wir aus Antimaterie bestehen, oder, falls die Menge gleich wäre, überhaupt nicht) |
#15
20.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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Yinethos
Meine Antwort von vorhin bezog sich auf die Frage von Yinethos. Ich persönliche halte die Schaffung eines stabilen, grossen Universiums durch Menschenhand theoretisch und praktisch für absolut unmöglich; egal wieviel Zeit man dafür hat. Das ganze ist Thema ist natürlich hochspekulativ, nicht nur, weil extrem wenig gesicherte Daten vorhanden sind. Selbst wenn hier zufällig (sehr unwahrscheinlich) die Lösung gefunden werden würde, würde diese gar nicht als solche erkennbar sein. Genauso gut könnten wir darüber spekulieren, ob es Engel, etc gibt. Auch darüber gibt es unendlich wenig Wissen, was unendliche viele Möglichkeiten/Theorien offenlässt. Interessant ist das Thema trotzdem; Menschen sind eben auch neugierig. |
#16
20.09.2011
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Es ist sinnlos mit dir weiter zu diskutieren...
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#17
20.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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Dann sage einfach, wie das gehen soll. Kann ja wohl nicht so schwierig sein, ein neues Universium zu schaffen... lol |
#18
20.09.2011
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Ich erklär dir das jetzt einfach mal so: Die Energiemenge, die in das andere Universum mitgenommen wird, ist vollkommen irrelevant! Man kann, wenn man das Universum erschafft, die dort bestehende Energiemenge bestimmen,ändern und verschwinden lassen! Die menschliche Logik versagt bei diesem Beispiel, da dort keine der uns bekannten Naturgesetze gelten. In einem von dir erschaffenen Universum (so klein es auch sein mag) spielst DU Gott. Dann ist auch die Größe nicht wichtig, da DU bestimmen kannst, wie groß es sein soll. Es ist vollkommen irrelevant welche Gesetze hier gelten. DU bestimmst welche Naturgesetze dort gelten.
Obwohl das mit der Größe... wie willst du die Größe einer Dimension/Universums denn bitte bestimmen? O_o |
#19
20.09.2011
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6, Orc, Jägerin
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Bearbeitet von Hordenmitzi am 20.09.11 14:18 (UTC)
Ich erklär dir das jetzt einfach mal so: Die Energiemenge, die in das andere Universum mitgenommen wird, ist vollkommen irrelevant! Man kann, wenn man das Universum erschafft, die dort bestehende Energiemenge bestimmen,ändern und verschwinden lassen! Die menschliche Logik versagt bei diesem Beispiel, da dort keine der uns bekannten Naturgesetze gelten. In einem von dir erschaffenen Universum (so klein es auch sein mag) spielst DU Gott. Dann ist auch die Größe nicht wichtig, da DU bestimmen kannst, wie groß es sein soll. Es ist vollkommen irrelevant welche Gesetze hier gelten. DU bestimmst welche Naturgesetze dort gelten. Entweder hast mein vorheriges Posting nicht verstanden oder du ignoriest es. Du kannst nach gängigen Wissen kein einziges Watt aus dem Universium nehmen. Wenn du das schaffst, hast du fundamentale Theorien der Physik widerlegt oder es passiert weis Gott was mit dem alten Universium. Und niemand kann ein neues kreieren. Zeig mir mal die Apparatur, oder die Theorie, die das kann! Nein, Comics sind KEINE seriöse Quelle! |
#20
20.09.2011
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