Thema
Der tiefere Sinn....
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Hat unser Universum eigentlich einen tieferen Sinn als "nur" Existenz?
Ohne jetzt großartig auf die Urknalltheorie zurückzugreifen und ohne jetzt großartig philosophisch zu werden. Ich würde einfach gerne hören, was Ihr für einen Sinn in dem "Geschehen" seht und ob euch auch ein anderer Sinn einfällt. Steigen wir direkt ein ... |
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Bearbeitet von Yinethos am 21.09.11 19:57 (UTC)
Ihr könnt darunter verstehen was auch immer Ihr wollt. Hier sind Weltansichten gefragt.
Etwas längere Texte sind natürlich willkommen =) Einzige Regel: Forenrichtlinien beachten und verbotene Themen wie Religion und Politik nicht allzu auszubauen damit dieses Thema nicht /closed wird. =) |
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Bearbeitet von Miscreation am 21.09.11 19:53 (UTC)
Naja, ich denke oft drüber nach, wenn ich einfach im Garten sitze Abends, eine Rauche und in den Himmel schau, erstens was wäre, wenn ich NICHT leben würde, also was das praktisch für ein Gefühl wäre, oder ob ich das überhaupt merken würde etc. Verstehst du? Also einfach nur, wie wärs wenn ich nicht da wäre. Denk mal drüber Nach.
Zu deiner Frage, meine Meinung ist folgende, eigentlich wissen wir gar nicht mehr was Leben heisst, wir stehen auf, gehen Arbeiten, haben 2-3 Stunden Freizeit und Schlafen, der Sinn des Lebens besteht größtenteils aus Arbeiten, aber naja einen tieferen Sinn als Existenz? ich weiß nicht, vllt sind wir nur ein "Testobjekt" Eines viel größeren, mächtigeren Wesens. Oder einfach zur Belustigung irgendwelcher anderen Wesen, nennen wir sie einfach Götter. wie in WoW mit den Titanen. Aber sonst, ich denke nicht nein, meiner Meinung nach können wir glücklich sein zu existieren und dass wir an der ganzen Sache Teil haben dürfen. Man könnte auch Wissenschaftlich ran gehen. Bakterien werden zu Fischen->Dinos, etc, kennst ja die Geschichte. Kurz un Knapp, meiner Meinung nach hats keinen tieferen Sinn als Existenz, das mit dem großen mächtigen Wesen war halt nur eine Vermutung, ich stells mir teils vor wie in Men in Black, die Szene am Ende wo sie den Spint öffnen und einfach ein winzig kleiner Bestandteil etwas viel größeren sind. |
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Jop.. Verstehe dich vollkommen. Stelle mir oft die selben Fragen. =)
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Zur Frage, wenn du nicht da wärst...
Stell ich mir vor, wie vor meiner Zeugung. Da war nichts - keine Erinnerung an etwas vorher, kein Gefühl usw. einfach nur nichts. Während der Schwangerschaft meiner Mutter war aber schon etwas... ein Wahrnehmen, ein Reagieren auf die Mutter (auch wenn das nicht in unserem Gedächtnis verankert ist). Was wäre so falsch an "nur" Existenz? Ist für mich im Moment die einzig mögliche Erklärung. Du kriegst ein Leben, lebe es, mach das beste daraus, sorge dich um die Reproduktion und irgendwann ist das zu Ende. |
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Bearbeitet von Miscreation am 21.09.11 20:51 (UTC)
Zur Frage, wenn du nicht da wärst... Du darfst das meiner Meinung nach nicht so wissentschaftlich sehen mit dem Gedanken, was wäre wenn ich nicht da werde. Also bei mir bildet sich im Kopf dann eine Endlosschleife, ich denke dadrüber teils Stunden nach. Und ein manchmal kommt ein unerklärliches Bedrückendes Gefühl. Natürlich weiß ich dass vorher nichts da war. Aber der Gedanke, vllt Lebe ich auch gar nicht, das hier ist alles Illusion, ich bin schon lange tot? Wer weiß? EDIT: Vor allem denke ich oft drüber nach wie meine Familie Freunde, Arbeitskolegen etc, wie das ohne mich laufen würde, generell wie das ohne mich ablaufen würde, damit möchte ich nicht sagen ich bin was besseres oder besonders toll oder besser wie ein anderer Menschen sondern einfach wie würde das ohne mich aussehen, da man Menschen ja in irgend einer Weise beeinflusst wenn man sie kennen lernt oder sonst was. Jeder Mensch trägt ja irgendwie was zum Leben seiner Mitmenschen bei, sei es schlecht oder gut. Würde bei meinen Freunden ein anderer Mensch an meinem Platz sein? Bei den Menschen die mich hassen/nicht mögen, würde da ein anderer Mensch stehen? Und all diese Dinge. |
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Ich versteh, was du meinst. Wir prägen unsere Umwelt genau wie diese uns prägt.
Persönlich für mich kann ich einige Dinge beantworten, die für Freunde und Familie leichter oder schwerer wären, wenn ich nicht da wären. Aber es gibt Orte, bei denen es völlig egal wäre, ob ich nun da bin oder nicht. Z.B. Vermieter meiner Wohnung: Wäre ich es nicht, der regelmässig die Miete zahlt, wäre es jemand anderer. Daher ist das ganze wohl eher beziehungstechnisch zu beurteilen bzw. das ganz läuft auf den emotionalen Faktor hinaus. Ausser man hat wirklich etwas grosses geschaffen, was nach dem Tode bleibt. |
Hat unser Universum eigentlich einen tieferen Sinn als "nur" Existenz? Meiner Meinung nach durchaus möglich. Unser gesamtes Universum kann sich genauso gut im Reagenzglas von irgendeiner höherentwickelten Spezies befinden. Und die wollen uns nur erforschen. Auch könnten wir alle nur eine Simulation in einem Computer sein. (Die Sims?) Da stellt man sich bestimmt die Frage wie man etwas so komplexes wie das menschliche Gehirn programmieren kann. Nunja, für unser Verständnis unmöglich. Und für Mitglieder dieser höherentwickelten Spezies wird dies vielleicht schon in der Grundschule gelehrt. Das solle man sich mal vorstellen. Wie man es dreht und wendet. Unser Verständnis wird niemals, absolut niemals den tieferen Sinn unseres Universum begreifen können. Dafür ist unser Gehirn vermutlich zu unterentwickelt. |
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Bearbeitet von Deex am 22.09.11 09:28 (UTC)
Nichts gibt es nicht, nichts ist auch etwas, selbst wo wir etwas nicht sehen können ist meist etwas schauen wir dann tiefer finden wir mehr bis wir wieder zu einem Punkt kommen bei denen man etwas erkennt und schon wurde aus nichts etwas.
Ich hatte das Glück in meinem Leben viele abnormalitäten zu sehen die meinen Horizont erweitert haben denn ab da wusste ich Hinter dem erfassbaren gibt es mehr. Was das ganze zusammen unsere Welt, dass Universum zu bedeuten hat ist schwierig. Es ist allerdings durchaus möglich das wir alle in unserem eigenen Universum leben jeder für sich. Wir drei treffen uns morgen und einigen uns das etwas ein Glas ist. Dies ist eine übereinkunft über zuständem, wenn ein Vierter kommt der sagt ne leute das ist ein Stuhl können wir das nicht abstreiten da es wahrnehmungen sind die in unserem Kopf stattfinden. Wenn du jemanden nicht sagst das es ein Glas ist sondern ein Stuhl auf den er sich setzen kann wird es ein Stuhl sein (ein unpraktischer jedenfalls). Unsere Welten sind nur übereinkünfte mit anderen Menschen. Wenn wir noch tiefer gehen in die Quantentheorie sollte es uns sogar möglich sein dinge zu erschaffen ohne sie zu berühren alleine nur auf der grundlage das wir sie wahrnehmen wollen. Was wir hier grade machen ist das wir uns Nachrichten schreiben es sind kleine überschneidungen doch die leute die das jetzt lesen, ihr seid in einer anderen ganz eigenen Welt dort seit ihr erschaffer und zerstörer. Die Frage ist, wenn es so sein könnte das ihr das höchste in eurer Welt seit was es geben kann wer gibt euch die Aufgaben? Ihr selbst! Jedoch mag ich nicht abstreiten wollen das es eine art Roten Faden gibt der Evolution für jeden von uns. |
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ihr solltet weniger rauchen xD
aber mal ernsthaft wäre das so schlimm? Ist das jetzt nicht Sinn genug? Also ich find eigentlich schon irgendwie. |
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Ja, das ist durchaus denkbar. Falls es keinen Geist bzw Seele gibt, bleibt nichts von dir übrig, wenn du stirbst. Wenn der letzte Mensch stirbt, der sich an dich erinnert und es keine Aufzeichnungen gibt über dich und dein Körper wieder zu Staub geworden ist, dann bist du doch "nicht-Existent", oder? =) Oder meint ihr das die übergebliebenen Partikel, die einmal dein Körper waren noch als deine Existenz gezählt werden dürfen? |
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Wenn du Glück hast, bist du dann ein Fossil. Der Sinn des Universums ist, meiner Meinung nach, Unterhaltung. Jeder Erzähler schafft sich ein eigenes Universum. Natürlich übernimmt er Eigenschaften von dem Universum, in dem er sich befindet, aber er wird ein paar Elemente einfügen, die sein Universum ihm eigen machen. Er kann auf nahezu jeder Zoom-Stufe in sein fiktives Universum (bezw. Welt) einspringen, und einen Blick auf die Zeitlinie eines Objekts werfen. Sei dies nun zum Beispiel eine Person, die abends vor ihrem PC sitzt, über Universen in Universen nachdenkt, während sie gleichzeitig ein Worddokument offen hat, in dem sie eine Geschichte schreibt. Eine Geschichte, in der sie die Zeitlinie einer anderen Person erfasst, in deren Rolle sie morgen steigen wird. Diese Person schaut sich gerade mit einem halben Auge eine Nachrichtensendung an, während sie einen Brief verfasst. Geschichten im Herzen von Geschichten - ich schliesse nicht aus, dass dies auch in die andere Richtung funktioniert, und dass wir uns innerhalb einer solchen Geschichte befinden. Aber ebenso, wie jene Personen, die mein imaginäres Universum bevölkern, weder von meiner Existenz noch von der meines Universums wissen, kann auch ich nicht durch die vierte Mauer brechen, und meinem Autor auf die Finger schauen. Kommen wir zur Sache mit dem Detailreichtum. Eine Geschichte ist normalerweise nicht so detailliert wie die Informationen, die mir meine Sinne liefern. Allerdings ist es durchaus möglich, innerhalb einer Geschichte auf etwas hineinzuzoomen. Der Erzähler verzichtet auf die ganzen feinen Details, um für einen angenehmen Lesefluss zu sorgen. Bei der Figur am PC interessiert es den Leser weder, welche Farbe die Tastatur hat, noch, warum neben der Tastatur ein Packen Spielkarten liegt. Sollten die Karten aber für die Geschichte relevant werden (was sie wohl später am Abend tun werden), liegen sie jederzeit dazu bereit, vom Erzähler erwähnt zu werden. Dasselbe gilt für den Nachrichten-Schauer. Sollte der Inhalt der Sendung für den weiteren Verlauf der Geschichte relevant sein (oder mich ein Zuhörer danach fragen), kann ich als Erzähler einen genauen Blick auf den Bildschirm werfen, und widergeben, was da läuft. Nun, was passiert mit dem von mir geschaffenen Universum, wenn meine Zeitlinie endet? Ganz ehrlich, ich weiss es nicht. Aber Geschichten neigen dazu, sich zu sammeln. Als Märchensammlung vielleicht, oder als Bibliothek. Die meisten überleben ihre Erschaffer. Wenn sich mein Buch schliesst, landet es womöglich in einem Regal, wo es wartet, bis irgendjemand es wieder aufschlägt, und es mit neuem Leben erfüllt. |
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Bearbeitet von Deex am 24.09.11 01:24 (UTC)
Wenn wir beide also nicht als leben existieren was sind wir dann? Meiner Meinung nach, sind wir eine Illusion die wir selbst geschaffen haben. Und sollte dies stimmen ist alles was wir gelernt haben, was die Geschichte sagt, was andere uns sagen völliger quatsch denn wir sind die bestimmer der Illusion und nur was wir interessant finden ist in unserer Welt von bedeutung. |
Denkfehler deinerseits. Was wir noch nicht gefunden haben, ist der Punkt vom Übergang der Chemie zur Biologie. ... Aber er war definitiv da. |
Dem muss ich widersprechen. Nehmen wir z.B unsere Mitarbeiter in der Niederlassung. Die haben kein Hirn. Trotzdem haben sie immer wieder Ideen. Von zweifelhafter Qualität. Meistens bade ich sie aus. |
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Ich meinte das rein physikalisch gesehen. =) obwohl... im Vakuum ist auch was.... |
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