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Bearbeitet von Psychoschwam am 23.01.12 12:56 (UTC)
Es scheint momentan sehr in Mode zu sein Gesetze zu entwerfen um das Internet zu Zensieren.Nach SOPA und PIPA kommt jetzt ACTA.Ein Gesetz das von 39 Staaten über Jahre im geheimen ausgearbeitet wurde.
http://www.youtube.com/watch?v=citzRjwk-sQ Petition: https://secure.avaaz.org/en/acta/?r=act Morgen findet ein Stream von Athene zum protestieren gegen ACTA statt. |
#1
23.01.2012
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Bearbeitet von Gnomerix am 23.01.12 00:27 (UTC)
Im 2. Satz ist ein Fehler, dort erwähnst du SOPA 2x. Ausserdem vermisse ich einen neutralen Link, der mich darüber aufklärt was ACTA überhaupt ist.
€: Hab's mir jetzt mal auf Wikipedia durchgelesen. Wie es ausieht könnte Deutschland da nicht mal mit machen wenn man es wollte. |
#2
23.01.2012
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Schonmal daran gedacht, das das "internet" international ist :? Gesetze in anderen ländern betreffen somit auch dich. (bzw uns alle) |
#3
23.01.2012
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Die Petitionsseite will mich auf Facebook weiterleiten. Da werde ich nicht unterzeichnen. Ob ACTA oder Facebook, reichen sich ja super die Hand.
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#4
23.01.2012
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Bearbeitet von Gnomerix am 23.01.12 18:06 (UTC)
€: Hab's mir jetzt mal auf Wikipedia durchgelesen. Wie es ausieht könnte Deutschland da nicht mal mit machen wenn man es wollte. Nein. In den USA darfst du auch kein online Poker mehr spielen, trotzdem ist es in fast ganz Europa erlaubt oder wird zumindest geduldet. Du siehst auch nicht auf der ganzen Welt Stopp-Schilder wenn du auf Seiten mit Kinderpônos surfst. In Kuba darfst du nicht schlecht über die Politik blogen. Ist hier auch nichts verbotenes. Jedes Gesetz endet an der Staatsgrenze, egal in welchem Bereich. Ansonsten müsste man in Deutschland das Internet abschalten, weil ACTA (und somit dann ja auch das Internet) wohl Verfassungswidrig wäre. Wenn es anders wäre, müsste Google überall FIlter einbauen. Immerhin velangt die chinesische Regierung das ja. Und auch jedes andere Land das sich irgendwelche Internetgesetze ausdenkt müssten natürlich auch für alle gelten. Vielleicht entscheidet der Iran morgen, dass Frauen das Internet nicht mehr benutzen dürfen (falls das nicht schon der Fall ist^^). |
#5
23.01.2012
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Das ist nicht ganz richtig. Wenn du eine amerikanische Homepage ansurfst, beeinflusst dich die amerikanische Gesetzlage sehr wohl. Ich geb zu, ich weiß nicht, wie oft Leute amerikanische Seiten ansurfen - aber ganz lassen sich diese Gesetze nicht von "unserem" Internet trennen. |
#7
24.01.2012
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Crytek sagte mal, wenn Shooter in Deutscland verboten werden, gehen sie ins Ausland. Ich sehe keinen Grund warum große Internetfirmen das nicht auch machen sollten, bzw. Firmen die mit dem US-Recht in Konflikt geraten tun das ja heute schon.
Denkbar wären aber auch IP-Filter wie sie heute schon zum Einsatz kommen. Die bringen zwar effektiv gar nichts aber dem Staat genügt das meistens. |
#8
24.01.2012
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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809842-4,00.html
Dass das Internet allgemein ja nur verhältnismäßig geringfügig eine nationale und im Vergleich zu anderen Sachen eine sehr deutlich internationale Sache ist, wurde im anderen Thread ja schon erläutert. Und es geht hier eben nicht um China, was den Betreibern der meisten Internetseiten relativ egal ist, oder Kuba, sondern um die USA. Also ich für meinen Teil nutze kaum eine Seite, die nicht mit dem amerikanischen Markt zusammenhängt, amerikanische Quellen benutzt etc. etc.. Und es können nicht mal eben zehntausende Firmen den amerikanischen Markt mal eben komplett aufgeben und nach Europa, Asien etc. umziehen. |
#9
25.01.2012
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Richard O'Dwyer, ein college student aus Großbritannien wird vermutlich demnächst an die USA ausgeliefert (es drohen mehrere Jahre Gefängnis), weil er auf seiner Webseite Links hatte, die zu urheberrechtlich geschütztem Material führten. Das verstößt in UK nicht gegen das Gesetz. Und allgemeine Infos: http://www.youtube.com/watch?v=-LEb_D2SD3k |
#10
25.01.2012
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Richard O'Dwyer, ein college student aus Großbritannien wird vermutlich demnächst an die USA ausgeliefert (es drohen mehrere Jahre Gefängnis), weil er auf seiner Webseite Links hatte, die zu urheberrechtlich geschütztem Material führten. Das verstößt in UK nicht gegen das Gesetz. Das ist jetzt auch ein super gewähltes Beispiel, denn das ging erstens komplett ohne SOPA, ACTA oder PIPA und zweitens war die "Website" halt im Prinzip ein Linkaggregator zu illegal ins Netz gestellten Filmen und Fernsehsendungen. Da sehe ich jetzt Herrn O'Dwyer nicht gerade in der Position der "moralischen Stärke". |
#11
25.01.2012
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Falls du Beispiele zu Urteilen basierend auf noch nicht erlassener Gesetze hast immer her damit. SOPA/PIPA/ACTA machen den Spaß dann noch einfacher. Oh, und wer hat denn eigentlich dafür gesorgt, dass Filesharing so groß geworden ist? Wer hat die Software verbreitet? Mit Anleitungen, wie man urheberrechtlich geschütztes Material bekommt? http://www.youtube.com/watch?v=WJIuYgIvKsc http://www.youtube.com/watch?v=NzS5rSvZXe8 |
#12
25.01.2012
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Bearbeitet von Gnomerix am 25.01.12 21:31 (UTC)
Deutschland liefert keine Staatsbürger aus. :D |
#13
25.01.2012
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Nö, eigentlich nicht, weil das Auslieferungsgesetz originäre Gesetzgebung Großbritanniens ist.
Die Filesharer? |
#14
25.01.2012
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Bearbeitet von Feranor am 25.01.12 23:12 (UTC)
Tjo, und wenn die Herrschaften in Europa die entsprechenden, von nicht gewählten Personen entworfenen Gesetze unterzeichnen?
Die Antwort war im Video, aber gut: dieselben Firmen, die nun SOPA/PIPA etc. finanzieren und Bürger auf absurde Summen verklagen. Diese Firmen haben die Filesharing-Software vertrieben und den Benutzern gezeigt, wie man damit urheberrechtlich geschütztes Material findet und herunterläd. Unternehmen mit obsoleten Geschäftsmodellen wollen die neue Konkurrenz durch die Hintertür abschaffen und bestechen dafür die Gesetzesmacher, von denen die meisten vom Internet in etwa so viel verstehen wie der durchschnittliche Grundschüler. |
#15
25.01.2012
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Bearbeitet von Horpti am 27.01.12 19:41 (UTC)
Dann gibts immernoch kein entsprechendes Auslieferungsgesetz, weswegen Horrormärchen über irgendwelche Auslieferungsstorys fehl am Platze sind? Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass wohl fast alle Gesetze nicht von gewählten Personen entworfen werden, da wir hierzulande (und soweit ich weiss auch sonst nirgendwo) weder Ministerialbeamte noch persönlichen Mitarbeiter von Abgeordneten wählen.
Ja, das habe ich mir gedacht, aber warum soll ich mir ne halbe Stunde Videos mit einem dediziert nervigen Sprecher antun, wenn du mir auch die Quintessenz DEINER Argumente hier schriftlich geben könntest. (Oder auch nicht, aber versuchen kannst du es. Ich meine, ich verlinke ja auch keine 250-Seiten-Traktate des britischen Justizministeriums mit dem legeren Verweis, dass da schon irgendwo Argumente drin wären) Filesharing basiert darauf, dass jemand dass jemand da ist von dem man die gewünschte Datei runterladen kann. Als mündiger Bürger triffst du diese Entscheidung selbst und brauchst, behaupte ich mal, auch keine großen Hinweise, was die Bedienung dieser Software angeht, so kompliziert sind die nicht. Zu argumentieren, dass es da mal Suchmaschinen gab mit denen man illegale mp3-Downloads finden oder auch nur Software, die dabei hilfreich sein könnte, finden kann, auch wenn deren eigentlicher Sinn was anderes war, übernimmt ja in gewisser Weise die Argumentationsmuster von SOPA, findest du nicht? Unternehmen mit obsoleten Geschäftsmodellen wollen die neue Konkurrenz durch die Hintertür abschaffen und bestechen dafür die Gesetzesmacher, von denen die meisten vom Internet in etwa so viel verstehen wie der durchschnittliche Grundschüler. Die Welt ist schon einfach, wenn man in der Annahme, dass alle anderen ein bisschen blöd sind, durch die Straßen wandelt. |
#16
27.01.2012
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^ Da ich aus Erfahrung von dir weiss, dass du gerne Dinge absichtlich falsch interpretierst um einen Strohman zum Abfackeln zu haben, lasse ich die offensichtlichen bzw. rhetorischen Teile mal so stehen.
Der Rest ergibt sich schlicht daraus, dass du nicht weisst, was genau diese Firmen eigentlich getrieben haben; und es offenbar auch nicht wissen willst. Hauptsache streiten? Gemäß Präzedenzfall sind diejenigen, die die entsprechende Software vertrieben und dafür geworben haben, dass man damit urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen kann für eben jenes Herunterladen mitverantwortlich. Außerdem geht es darum, den ignoranten Gesetzesmachern (und Juristen, die entsprechend dagegen vorgehen können) aufzuzeigen, wer da mit dem Koffer voll Geld in ihrem Büro auftaucht, ein Gesetz kaufen will und Krokodilstränen über Piraterie heult; sie aber selbst verursacht hat. |
#17
27.01.2012
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Merkwürdige Strategie, auf einen strohmann könnte man ja hinweisen.
Ich finde es grundsätzlich für die Betrachtung, ob ACTA akzeptabel ist oder was man gegebenenfalls dran ändern müsste (darum gings ja hier in dem Thread oder?) in der Tat völlig irrelevant.
Meinst du diesen hier? http://caselaw.lp.findlaw.com/cgi-bin/getcase.pl?court=US&navby=case&vol=000&invol=04-480 Das trifft, finde ich, nicht ganz die Situation.
Darum kanns ja frühestens seit deinem zweiten Post hier gehen. Der erste handelte ja von was ganz anderem. Und ich würde nach wie vor behaupten, dass die Fragen aus diesem Post, auch unter Berücksichtigung dieses Urteils nicht mit "die Unternehmen, die ACTA unterstützen" beantwortet werden können. |
#18
29.01.2012
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http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?slideshow
Leute wehrt euch dagegen sagt das jedem den ihr kennt diese unterentwickelten Affen sollen es nicht schaffen das wir wieder in eine !@#$%^ zeit kommen.......... Ich habe schon Kopien gemacht und werde morgen in ganz Wien diese aufhängen. |
#20
31.01.2012
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