Thema Watch your game
Insheeption
Aegwynn
Insheeption
5, Mensch, Magierin
0
Hallo,
Im Zuge eines Projekts einer kleinen Firma von Medienpädagogen, wollten wir mal die Frage in den Raum stellen, inwiefern Gildenleiter und Mitglieder sich um das Spielverhalten ihrer, in diesem Fall minderjähriger Gildenkollegen, kümmern. Im Bezug auf Themen wie exzessivem Spielen und anderer gängiger Verhaltensweisen sind auf der Suche nach Regelungen von und für Clans und Gilden die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Gibt es hier schon Gilden die sich in dieser Richtung feste Grundsätze überlegt haben? Wir suchen lediglich nach Gesprächspartnern, niemand wird zu irgendetwas gedrängt.
Mit freundlichen Grüßen
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
Bearbeitet von Samrecon am 30.01.12 11:56 (UTC)
30.01.2012 11:35Beitrag von Insheeption
Im Bezug auf Themen wie exzessivem Spielen und anderer gängiger Verhaltensweisen sind auf der Suche nach Regelungen von und für Clans und Gilden die sich mit diesen Themen auseinandersetzen.
Diese etwas suggestive Formulierung impliziert, dass exzessives Spielen eine gängige Verhaltensweise sei. Ist das nicht schon in sich widersprüchlich?
Ramides
Gul'dan
Ramides
85, Zwerg, Krieger
11965
Bearbeitet von Ramides am 30.01.12 12:30 (UTC)
In wiefern soll es einer Gilde möglich sein den Spielkonsum seiner Mitglieder zu kontrollieren oder einzuschränken? Das können Erziehungsberechtigte über die Elternfunktion im B-Net. Was hält denn den "Jungspunt" davon ab aus WOW auszuloggen und in Spiel XY einzuloggen? Wir als Gilde sicher nicht.

Ganz davon ab haben wir nur Ü18 Member, wodurch sich die Frage bei uns gar nicht stellt.
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
30.01.2012 13:29Beitrag von Ramides
In wiefern soll es einer Gilde möglich sein den Spielkonsum seiner Mitglieder zu kontrollieren
Indem man sich permanent auf Azeroth herumtreibt. Bei einem Spiel einen exzessiven Spieler zu erkennen, geht am besten, wenn man selbst einer ist.

30.01.2012 13:29Beitrag von Ramides
Das können Erziehungsberechtigte über die Elternfunktion im B-Net. Was hält denn den "Jungspunt" davon ab aus WOW auszuloggen und in Spiel XY einzuloggen?
Ich finde es auch merkwürdig, dass die Frage ausgerechnet auf Minderjährige abzielt, bei denen die Erziehungsberechtigten noch die besten Möglichkeiten der Kontrolle haben.
Insheeption
Aegwynn
Insheeption
5, Mensch, Magierin
0
Natürlich will ich hier niemand dazu anhalten andere Spieler zu überwachen oder ihnen Vorschriften zu machen. Gerade deshalb ist die Frage für uns von Interesse, weil wir herausfinden kann ob und wie man etwas in diese Richtung unternehmen kann, weil ich finde das Gilden eine gewisse Verantwortlichkeit ihren Mitgliedern gegenüber zeigen können. Wir wollen nur wissen ob sich jemand schon mit diesem Thema beschäftigt hat und irgendwelche Ergebnisse herausgekommen sind.
Gilden mit der Alterbeschränkung fallen natrülich weg. Genauso wenn die vermeintliche Person mehrere Spiele spielt, was immer möglich ist. Wir richten uns auch mit Projekten an Eltern um u.a. die Medienkompetenz zu steigern, dieses Projekt aber richtet sich direkt an Spieler in Gilden und Clans.
Wir wollen selbstverständlich nicht suggerieren, dass das angesprochene Verhaltensweisen üblich oder gängig sind, dennoch sind sie zweifelsfrei vorhanden und bedürfen Aufmerksamkeit und Bewusstsein.
Mit freundlichen Grüßen
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
30.01.2012 13:47Beitrag von Insheeption
Natürlich will ich hier niemand dazu anhalten andere Spieler zu überwachen oder ihnen Vorschriften zu machen.
Darauf liefe es aber hinaus. Wenn ich einen verdächtigen Spieler nicht überwache, würde ich einen hohen Zeitaufwand für das Spiel wohl nur dann erkennen, wenn ich selbst ebenso viel Zeit in das Spiel investiere. In dem Fall könnte man dann eine Selbsthilfegruppe aufmachen. "Der zockt genauso viel wie ich, der muss süchtig sein!"

Um was für eine Firma von Medienpädagogen handelt es sich eigentlich? Gibt es ausführlichere Informationen zu dem Projekt? Und warum geht es speziell um Minderjährige?
Insheeption
Aegwynn
Insheeption
5, Mensch, Magierin
0
Also die Firma heisst Spawnpoint und sitzt in Erfurt. Wir beschäftigen uns mit Computerspielen und Medienkompetenz allgemein im heutigen Alltag, veranstalten Lan-partys für Schulmeisterschaften und auch für Eltern. Mein Projekt zielt darauf ab, sich in Clans und Gilden ein Bild darüber zu machen wie und ob, mit viel diskutierten Themen wie "Computer/Internet/Spiele -Sucht" umgegangen wird. Daher die Idee ob sich Gildenleiter oder Member sich schon mal Gedanken gemacht haben ob Menschen mit solchen Problemen auch in ihrer Gilde spielen könnten. (als ich noch wow gespielt habe gab es solche Bedenken nämlich nicht)
Und ich denke es kann einem auch auffallen, dass jemand sehr viel Zeit im Spiel verbringt ohne ebenfalls die komplette Zeit online zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
In unserer Gilde hat sich niemand -- voll- oder minderjährig -- des exzessiven Spielens verdächtig gemacht, weshalb es in der Richtung auch keine Unternehmungen gibt. Aber wie schon beschrieben wüsste ich auch nicht, wie ich das ohne gezieltes Nachforschen erkennen sollte, wenn es mir der Betroffene nicht gerade von sich aus erzählt.

Dass Computerspielesucht ein so gerne diskutiertes Thema ist, liegt in meinen Augen weniger in der Sucht selbst, sondern mehr in der Wahrnehmung. Computerspiele sind geeky genug, um Beschäftigung damit gerne für Sucht zu halten und verbreitet genug, dass jeder irgendjemanden kennt, den er als Süchtigen zu präsentieren können glaubt. Hätten die Computerspieler ein gesellschaftlich stärker anerkanntes Hobby wie Bücher oder Fernsehen, wäre der Anteil derer, die für süchtig gehalten werden, vermutlich nur noch einen Bruchteil so hoch. Ich will nicht sagen, dass es keine exzessiven Computerspieler gibt, aber das Problem besteht in meinen Augen vor allem in der Problematisierung.
Miréna
Zirkel des Cenarius
Miréna
85, Mensch, Priesterin
4865
Bearbeitet von Miréna am 30.01.12 15:57 (UTC)
Ich muss zugeben, das ich immer noch nicht so richtig verstanden habe, was er von uns möchte?

Sollen wir jetzt irgendwelche Storys von WOW-Süchtigen Mitgliedern erzählen?


Allgemein gesagt, übersteigt es doch sehr, die Kompetenzen eines Gildenleiters, die Spielgewohnheiten seiner Mitglieder ein zu schätzen. Und ich werde den Teufel tun, und hier irgendjemanden an den Pranger stellen.


edith: Ich habe mir eure Seite ICS Spawnpoint mal angesehen. Das ganze Projekt bzw. die Seite erscheint mir einfach zu undurchsichtig. Vieleicht bin ich einfach zu vorsichtig, aber Vertrauen flößt mir das nicht ein.
Kryola
Perenolde
Kryola
84, Mensch, Magierin
1930
Bearbeitet von Kryola am 30.01.12 19:14 (UTC)
Grundsätzlich finde ich, sollte jeder selber entscheiden können wieviel er spielt bzw rechne ich jedem soviel Disziplin zu, dass er nicht komplett abrutscht (verdurstet... wo ist den die Grenze ?^^). Wobei wir bei uns nen Schnitt von ca 30 Jahren haben, ist das natürlich auch schon wieder was anderes.

Kontrollieren tu ich keinen, wenn ich mal in Zeiten eigenen "intensiveren" Spielens gemerkt habe, dass jemand sehr viel on ist, kam vll mal en Spruch oder Wink, aber immer mit dem freundschaftlichen Hintergedanke.

Ausserdem gibts es soviele unzählige Umstände die erstmal erörtert werden müssen bevor man ein Urteil fällt. Selbst zbsp habe ich gerade 2 Monate Urlaub gemacht (Gleitzeit) und habe in der Zeit an div Gildenerfolgen gearbeitet. Ob das nun unter süchtig geht keine Ahnung, ist mir soweit auch egal solange es mir und meinem Umfeld (und meiner Wohnung) in der Zeit gut geht ^^.

Zum Thema gabs aber schonmal son fall, wo ein Jüngerer im TS seine Mutter doch relativ grob aus dem Zimmer verwiesen hat, da konnt ich mich dann mit nem entsprechenden Spruch nicht zurückhalten. Ist aber nicht meine Aufgabe andere zu ändern, kann höchstens durchgeben, dass ich ein gewisses Verhalten nicht toleriere (das geht noch um einiges weiter in Sachen zwischenmenschliches und co).

PS: Falls das Projekt ernst gemeint ist, kann man mich gerne mal anschreiben (am besten per Post)
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
30.01.2012 13:47Beitrag von Insheeption
Natürlich will ich hier niemand dazu anhalten andere Spieler zu überwachen oder ihnen Vorschriften zu machen. Gerade deshalb ist die Frage für uns von Interesse, weil wir herausfinden kann ob und wie man etwas in diese Richtung unternehmen kann, weil ich finde das Gilden eine gewisse Verantwortlichkeit ihren Mitgliedern gegenüber zeigen können.
Verantwortung zu zeigen setzt voraus, Verantwortung zu haben. Woraus leitet ihr diese Verantwortlichkeit ab, wo zieht ihr die Grenze zu Überwachung und Bevormundung und warum zieht ihr die Grenze gerade dort?
Reas
Nozdormu
Reas
48, Nachtelf, Magier
430
Lieber Medienpädagoge,

für oder gegen das Suchtverhalten minderjhäriger Spieler sind dessen Erziehungsberechtigte (oder, wie ich gerne zu sagen pflege, ErziehungsVERPFLICHTETE) verantwortlich (zumindest tehoretisch), nicht die Gildenleitung. Die setzen Kinder in die Welt, bekommen das Kindergeld und dann sollen verdammt noch eins Verantwortung dafür übernehmen.

Hab mal son Suchti gekannt, gottseidank nicht bei WoW, der hat dann auch regelmäßig Itnernetverbot bekommen. Wäre ich an dem Punkt Raidleitung, hätte ich gesagt, dass er zu unzuverlässig ist und nicht mehr mitdarf. (Die meisten seiner Internetverbote waren selbstverschuldet).

Oder man nimmt erst gar keine Minderjährigen mit, sondern nur Leute, die selbst über ihre Zeit verfügen können. Klingt hart, aber vereinfacht die Sache ungemein.

Theoretisch würde ich jemandem da nicht reinreden. Leute, die WoW spielen, sind meist 12 oder älter, da ist die Erziehung gelaufen im Prinzip, und Süchtige hören eh nicht auf andere. Wer wirklich süchtig ist, lernt nur dadurch, dass er final auf dem Boden ankommt. (Klingt noch härter, ist aber auch so). Und einmal sitzenbleiben ist kein Weltuntergang, sondern vielleicht ein guter Schuß vor den Bug.
Insheeption
Aegwynn
Insheeption
5, Mensch, Magierin
0
Also Leute... Ich hab mir jetzt nochmal meinen improvisierten Threadstart durchgelesen und ich kann nicht nachvollziehen, dass mir hier viele Leute vorwerfen, ich würde irgendjemand dazu anhalten, Leute zu überwachen. Genausowenig wie ich Erziehungsberechtigte aus ihrer Verantwortung entlassen will. Ich wollte lediglich nachfragen, ob dieses Thema in Gilden schon behandelt wurde. Also ich ziehe mal aus den meisten Antworten den Schluss, dass an dieses Thema nicht so aktiv herangegangen wird. Ausgenommen natürlich die Gilden mit der Zulassungsbeschränkung der Volljährigkeit. Hier ist mal ein Link über das Projekt das bei der Gamescon vorgestellt werden soll:
http://jugendonline.typepad.com/jugend_online/2010/08/jugend-online-auf-der-gamescom-start-von-watch-your-game.html
so und zum Schluss, ich bin kein Medienpädagoge sondern nur Sklave eines solchen....
Elásia
Der Abyssische Rat
Elásia
1, Blutelfe, Hexenmeisterin
0
02.02.2012 11:24Beitrag von Insheeption
Also Leute...




02.02.2012 11:24Beitrag von Insheeption
so und zum Schluss, ich bin kein Medienpädagoge sondern nur Sklave eines solchen....



Made my Day!

Das würdeich in einem eventuellen Bericht unerwähnt lassen! ;P


Zum Thema:

In meiner Gilde gab es ein solches Verhalten bereits einmal (bzw. ist´s uns nur einmal aufgefallen), doch gerade als die Offies besprachen wie man sich verhalten soll (ob man ihn [er war Minderjährig] darauf hinweisen soll das er sehr viel spielt [ob es zu viel war sei dahingestellt]) wurde es wieder weniger, warum auch immer.


Mfg


Elásia


(Sollen die zitierten Sätze unser Vertrauen erwecken nach dem Motto ``ich bin einer von euch.´´? [Klingt irgendwie so])
Insheeption
Aegwynn
Insheeption
5, Mensch, Magierin
0
Es sollte eher meine Verwunderung darüber ausdrücken, dass hier so viel negatives vermutet wird.
Ich betreibe hier Recherche, mehr nicht.
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
Bearbeitet von Samrecon am 02.02.12 11:33 (UTC)
Es sollte eher meine Verwunderung darüber ausdrücken, dass hier so viel negatives vermutet wird.
Ich betreibe hier Recherche, mehr nicht.
Ich kann nicht für die anderen sprechen, aber auf mich wirkt die Recherche etwas "biased", und das an mehreren Punkten:
1. Der suggestive Zusammenhang von "exzessivem Spielen" und "gängiger Verhaltensweise" (Post #1), habe ich ja weiter oben schon genannt.
2. Das implizite Festhalten an der These, dass man einen exzessiven Spieler als solchen erkennen kann ohne eine Erklärung dazu, wie man das ohne Überwachung feststellen kann (Post #7).
3. Das Zuweisen von Verantwortlichkeit an die Gildenleiter ohne Rechtfertigung (Post #5).
4. Die unbelegte Voraussetzung, dass Computerspielesucht überhaupt ein relevantes Problem darstellt. Ich will nicht leugnen, dass sie existiert, aber für mich kommt die Frage in etwa so unvermittelt wie wenn ich dich fragen würde, wie ihr in eurer Firma Diebstahl durch Mitarbeiter thematisiert und was ihr dagegen unternehmt.

All das zusammen erweckt ein wenig den Eindruck, als ob da der nicht habilitierte Herr Vertretungsprofessor für die Beförderung seiner akademischen Laufbahn ein Thema konstruiert hat, das einer seiner Sklaven jetzt bitte mit Daten unterfüttern soll.
Elásia
Der Abyssische Rat
Elásia
1, Blutelfe, Hexenmeisterin
0
Es sollte eher meine Verwunderung darüber ausdrücken, dass hier so viel negatives vermutet wird.
Ich betreibe hier Recherche, mehr nicht.

Ich kann nicht für die anderen sprechen, aber auf mich wirkt die Recherche etwas "biased", und das an mehreren Punkten:
1. Der suggestive Zusammenhang von "exzessivem Spielen" und "gängiger Verhaltensweise" (Post #1), habe ich ja weiter oben schon genannt.
2. Das implizite Festhalten an der These, dass man einen exzessiven Spieler als solchen erkennen kann ohne eine Erklärung dazu, wie man das ohne Überwachung feststellen kann (Post #7).
3. Das Zuweisen von Verantwortlichkeit an die Gildenleiter ohne Rechtfertigung (Post #5).
4. Die unbelegte Voraussetzung, dass Computerspielesucht überhaupt ein relevantes Problem darstellt. Ich will nicht leugnen, dass sie existiert, aber für mich kommt die Frage in etwa so unvermittelt wie wenn ich dich fragen würde, wie ihr in eurer Firma Diebstahl durch Mitarbeiter thematisiert und was ihr dagegen unternehmt.

All das zusammen erweckt ein wenig den Eindruck, als ob da der nicht habilitierte Herr Vertretungsprofessor für die Beförderung seiner akademischen Laufbahn ein Thema konstruiert hat, das einer seiner Sklaven jetzt bitte mit Daten unterfüttern soll.


sehr schön formuliert und meiner Meinung nach richtig Samrecon!

(Hey, spielst ja auf meinem Server! [<--- nur Forentwink])


mfg

Elásia
Lelielle
Der Rat von Dalaran
Lelielle
85, Nachtelfe, Priesterin
4405
Ich finde das Thema eigentlich ganz interessant und bietet viel Raum zur Diskussion. Auch wenn hier viele der Meinung sind, dass es "Elternsache" ist, den Spielekonsum ihrer Sprösslinge zu regulieren, - was natürlich ausser Frage steht, Eltern sind dafür verantwortlich - ist es meistens so, gerade bei Pubertierenden, dass die Meinung der Eltern oft sogar noch hinter dem Rat von Fremden steht.
Von daher fände ich, dass Gildenleiter - sollte es ihnen auffallen, auch ich bin kein Fan von Überwachung - durchaus die Möglichkeit ergreifen sollten, ihre Kleinsten darauf hinzuweisen, denn wie gesagt, Eltern sind oft nicht nur machtlos, sondern kennen sich für zB Elternfreigabe nicht gut genug aus - oder wissen gar nichts davon.

Ich für meinen Teil bin keine Gilden- sondern nur Raidleiterin, achte aber sehr genau darauf, dass Minderjährige keine allzulangen Raidzeiten haben. (zumindest tat ich es, als wir noch welche im Raid hatten, mittlerweile ist das hinfällig ;) )

Außerdem würde mich an dieser Stelle noch interessieren, wie es Gilden- bzw. Raidleiter obszöne oder gar perverse Gesprächsthemen handhaben wenn Minderjährige dabei sind. Fällt meines Erachtens nämlich auch in dieses Thema und sollte behandelt werden (mal so als Anregung)
Ich achte sehr streng darauf, dass vorallem unter 16Jährige nicht mit solchen Themen in Berührung kommen. Ich weiß, dass manchen die Grenze vielleicht sogar übertrieben scheint, aber Jugendliche haben in diesem Alter oft den Drang sich behaupten zu wollen und könnten daher schnell in Versuchung kommen irgendwas den Älteren beweisen zu müssen.


Ansonsten, was ich bei Minderjährigen immer wieder erwähne (wenn ich Eltern-Kind-Schwierigkeiten feststelle), und sogar ein- oder zweimal bei Eltern Anklang fand: Ein Gespräch mit mir über Skype oder TS um sich über die Umstände zu informieren und Unwissenheit oder Zweifel aus dem Weg räumen. Selbst das Erwähnen dieser Möglichkeit führt oft zur Besserung.
Tuut
Thrall
Tuut
85, Tauren, Druide
5125
Ich möchte hie kurz den TE in schutz. ehmen.
Er hat nie jemanden angegriffen oder aufgeforder jemanden auszuspionieren oder dergleichen.

Die Frage bezieht sich darauf, ob sich Gilden damit auseinander setzen oder nicht und doch es ist auch eine sache der Gilde da ein Auge darauf zu werfen, wenn es offensichtlich ist.
und dafür muss man nich dauernd on sein, wenn ich on komme und XY ist am spielen, ich gehe off und er spielt immer nich, und das Täglich, obwohl meine gewohnheiten gut ausgeprägt sind und ich nicht nur eine halbe Stunde on bin, ist das verdächtig und fällt auf.
Hier muss man die grossen Gilden aber raus nehmen, wer hat den überblick bei 20 Member, die immer on sind!?
wir haben gerade etwa 20-30 member, wenn überhaupt, da fällt das auf.

Es geht ja nicht darum jemanden an den Pranger zu stellen sondern zu erfahren ob sich agilden damit auseinander setzen.

Ich bin gerne dazu bereit weitere Fragen zu beantworten, dies amer eher per Post als hiet.

Doch ist bei uns das Problem nicht so verbreitet und Leuten über 25 möchte ich nichts vorschreiben, solange sie sich nicht assotial in unserer gemeinschaft benehmen.

und ein Minderjähriger, der wärend eines Raids seine Mutter fluchend aus dem Zimmer wirft, müsste bei uns damit rechnen, ein Gespräch mit jemandem zu halten und über sein Benehmen reden.

Das Problem da ist, dass solche leute, wenn sie sich angegriffen fühlen einfach eine neue Gilde suchen.

naja, seid nicht immer so misstrauisch, sofern ihr keine nahmen oder sonst was angeben müsst, müsst ihr auch keine angst haben, dass euer Account gehackt wird. und was soll der TE schon sonst machen, als eine Recherche für eine Studie?


Grüsse
Le Tuut
Ich lase meinen Sarkasmuss aus, das kähme nicht so gut an^^
Samrecon
Kel'Thuzad
Samrecon
85, Orc, Schamane
4045
03.02.2012 10:19Beitrag von Tuut
und dafür muss man nich dauernd on sein, wenn ich on komme und XY ist am spielen, ich gehe off und er spielt immer nich, und das Täglich, obwohl meine gewohnheiten gut ausgeprägt sind und ich nicht nur eine halbe Stunde on bin, ist das verdächtig und fällt auf.
Falls du mit "gut ausgeprägten Gewohnheiten" meinst, dass deine Spielzeiten einem festen Rhythmus folgen, geht die Beweiskraft deiner Beobachtung gerade durch die geringe Zufälligkeit deiner Stichproben für alle Annahmen, die über deine eigene Spielzeit hinausgehen, gegen null. Es könnte sein, dass der von dir verdächtigte Spieler permanent online ist oder einfach sehr regelmäßig 5 Minuten vor dir einloggt und 5 Minuten nach dir ausloggt.

03.02.2012 10:19Beitrag von Tuut
naja, seid nicht immer so misstrauisch, sofern ihr keine nahmen oder sonst was angeben müsst, müsst ihr auch keine angst haben, dass euer Account gehackt wird. und was soll der TE schon sonst machen, als eine Recherche für eine Studie?
Ich persönlich fände es bereits daneben genug, zusammen mit einer Recherche eine politisch opportune Studie zu füttern, die aufgrund falscher Annahmen ein Bild der Spielerschaft vermittelt, das irgendwo zwischen Halbwahrheit und vollfetter Lüge liegt. Accounthacks spielen in dieser Betrachtung überhaupt keine Rolle.

PS: Wieso eigentlich "Le Tuut", wenn Tuut ein Weibchen ist?

Bitte melde jede Verletzung der Forenrichtlinien, inklusive:

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