Thema Auktionshauscamper - was kann man dagegen tun?
Zerastra
Forscherliga
Zerastra
2, Goblin, Jägerin
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Bearbeitet von Zerastra am 12.02.12 10:07 (UTC)
Einen schönen guten Tag an alle fleissigen Handwerker und Händler!

Da mein Vetter zu beschäftigt damit ist Goldstücke zu polieren und seine Angestellten anzutreiben hat er mich losgeschickt um einen geschäftlichen Rat einzuholen: Von Goblin zu Goblin sozusagen...

Konkurrenz belebt ja das Geschäft, aber der genannte Vetter ist mit seinen Geschäften derzeit gar nicht zufrieden, denn einer der Feinde... äh, wollte sagen Konkurrenten, scheint sich mit Schlafsack, Lagerfeuer und einer Monatsration Kaja-Cola im Auktionshaus eingerichtet zu haben: Sobald wir unsere Waren im Auktionshaus feilbieten - schwupps, haste-nicht-gesehen - sind sie schon unterboten worden.
Der Versuch, den Konkurrenten ebenfalls zu unterbieten haben wir zwar unternommen, aber das ist wenig zielführend: Noch während wir dabei sind waren neu feilzubieten werden wir schon wieder unterboten. Erschwerdend kommt noch hinzu, daß der Konkurrent wesentlich mehr Zeit zur Verfügung zu haben schein. Insofern kommt ein "Gegencampen" nicht in Frage.

Wie kann man am besten in so einen Marktumfeld bestehen? Mein Vetter macht sich nämlich schon arge Sorgen, daß er in Zukunft kein Goldbad mehr nehmen kann sondern sich mit einem Waschzuber voller Kupfermünzen begnügen muß.
Sinaia
Lordaeron
Sinaia
55, Blutelfe, Todesritter
0
Hi Zerastra,

ich kenne das Problem mit dem Gecampe, ich finde das auch sehr ärgerlich.


Doch was kann mann dagegen tun?


Ich würde sagen...

...man kann Gegencampen.
...man kann das mobile Auktionshaus nutzen und zum Beispiel beim Farmen o.ä. auch mitbieten.
...man kann versuchen mit dem Campern zu verhandeln und evtl. eine Geschäftsbeziehung aufbauen. Ihr könntet versuchen aufeinander Rücksicht zu nehmen.
... die Wunsch Produkte könntest du ja auch via Sofortkauf kaufen. Je nachdem wie groß der Kostenunterschied ist.

Mehr fällt mir persönlich nicht ein.

Ich wünsche euch und eurem Familenunternehmen ;P viel Erfolg.

Gruß

Caithlyn
Zerastra
Forscherliga
Zerastra
2, Goblin, Jägerin
0
Hallo Sinaia,

danke für die Tipps und es ist tröstlich zu wissen, daß man nicht als einzige Geschäftstreibende betroffen ist.

Das mobile Auktionshaus ist eine Option, die mal ausgetestet werden muß, allerdings glaube ich, daß eine der Einschränkungen ist, daß man nicht gleichzeitig in WoW aktiv sein kann und mobil Auktionen abrufen. Aber das kann ich ja einfach mal ausprobieren.

Ein weiterer Gedanke der mir noch kam, der aber meinem Vetter gar nicht gefallen wird ("Weniger Profit? Bist du des Wahnsinns?!") wäre den Konkurrenten deutlich zu unterbieten. Also nicht nur um die beliebten Kupferstücke, sondern deutlich (sprich: Goldstücke). Vielleicht sogar bis knapp zum Selbstkostenpreis hinunter. Das würde zwar den Profit auf nahezu 0 treiben, aber anderseits sollte "wenig Profit" immer noch besser als "gar kein Profit" sein. Es wird zwar einige Überzeugungsarbeit erforden dies meinem goldgierigen Verwandten schmackhaft zu machen, aber auch das wäre einen Versuch wert.
Undercata
Nazjatar
Undercata
1, Untote, Schurkin
0
Och naja, beim Aufbauen einer sogenannten "Wall" bestehen immer einige Gefahren, zum Einen wären da die Unterschiede zwischen den eigenen Matskosten und denen deines Gegenübers, denn nur weil du am floorprice angekommen ist, muss das auf ihn noch lange nicht zutreffen.
Desweiteren kann er euch natürlich auch aufkaufen und spart sich somit das eigene Craften, da ist dann entscheidend wer länger durchhält, entweder ihr mit konstantem Nachschub oder er weil er nicht mehr aufkaufen will/ kann.

Ich würde vorschlagen seinen Threshold herauszufinden und schauen obs sich für euch noch lohnt und wenn das nichts bringt, bleibt nur noch eines:

Auf andere Märkte ausweichen, nur posten wenn er gerade nicht on ist (Stichwort Freundesliste) und hoffen das er irgendwann keine Lust mehr auf Campen hat.
Cuy
Forscherliga
Cuy
85, Blutelf, Paladin
6110
Meine Güte, Geduld haben und warten. Man muss nicht immer alles und sofort unterbieten, so drückt man den Preis nur unnötig nach unten. Ich stelle meine Sachen nicht mal unbedingt als billigste rein, mit etwas Erfahrung und Geduld gehen die Sachen früher oder später weg.
Zerastra
Forscherliga
Zerastra
2, Goblin, Jägerin
0
Cuys Argument fällt bei meinem Vetter auf fruchtbaren Boden - sinkende Preise sind ihm nämlich ein Greuel.

Ich gebe ja zu, daß mir diese Problematik bei dem Gedanken der "Preis drücken"-Taktik im Kopf herumspukte.
Allerdings funktioniert die "Geduld"-Taktik leider gar nicht: Bei jedem normalen Konkurrenten ist es unserem Familienunternehmen (sprich: Meinem Vetter und mir) durchaus egal, wenn wir unterboten werden. Irgendwann ist das billige Zeug aufgekauft und wir kommen zum Zuge. Dummerweise funktioniert dies bei dem Auktionshauscamper nicht: Ich weiß nicht, wie oft er seinen Warenstand im Auktionshaus überprüft und wieder auffüllt. Was ich aber anhand der Geschäftsbücher feststellen kann ist, daß wir in diesem Bereich keinerlei Verkäufe mehr tätigen seitdem der Gegner *hüstel* Konkurrent im Markt mitmischt.

Aber vielleicht sollten wir doch mal die "Krachbumm"-Taktik verfolgen? Mein Vetter hat einen Cousin dessen Großvater jemanden kennt der einen Freund hat der zu sehr günstigem Preis Explodium-Granaten verkauft mit denen man Konkurrenten vom Markt fegen kann. Angeblich sind sie, gemessen an Bilgewasserstandards, nahezu ausfallssicher und es gab noch nie Beschwerden der Benutzer (sofern sie überlebt haben)...
Iroh
Onyxia
Iroh
85, Untoter, Magier
2125
herstellungskosten+AH gebühr = sofortkaufpreis

solange er den ganzen kram nicht selber farmt kann er dann nicht mehr verkaufen ohne verlust zu machen wenn er euch unterbieten will.

entweder er pausiert dann nen paar tage oder geht pleite, das ganze dauert natürlich ziemlich aber versuch ist es wert.
Iroh
Onyxia
Iroh
85, Untoter, Magier
2125
ansonsten schreib ihn doch mal direkt an vieleicht könnt ihr euch ja einigen und er macht dir nen guten preis.
Akallabêth
Malorne
Akallabêth
85, Mensch, Priesterin
5840
Ich werf mal so dazwischen..... das ist simpel und einfach der Markt.... würden deine Produkte qualitativer sein würden die leute mehr zahlen aber ist die qualität gleich kauft man immer beim Billigsten...das zieht sich auch im RL durch fast jeden Industriebereich^^
Annúnglín
Theradras
Annúnglín
85, Nachtelf, Priester
3300
Hi Zerastra,

ich kenne das Problem mit dem Gecampe, ich finde das auch sehr ärgerlich.

Doch was kann mann dagegen tun?

Ich würde sagen...

...man kann Gegencampen.
...man kann das mobile Auktionshaus nutzen und zum Beispiel beim Farmen o.ä. auch mitbieten.
...man kann versuchen mit dem Campern zu verhandeln und evtl. eine Geschäftsbeziehung aufbauen. Ihr könntet versuchen aufeinander Rücksicht zu nehmen.
... die Wunsch Produkte könntest du ja auch via Sofortkauf kaufen. Je nachdem wie groß der Kostenunterschied ist.

Mehr fällt mir persönlich nicht ein.


Man kann auch einfach Items handeln die nicht gecampt werden oder wo man Aufgrund des nicht übetrieben hohen Angebots den Preis manipulieren kann.
Das macht auf dauer auch viel mehr Spass, 24/7 AH campen und damit Gold machen kann jeder Depp, Angebotslücken zu suchen oder den Preis für manipulieren und damit viel Gold pro investierter Zeit zu machen find ich auf Dauer interessanter.

Die Frage ist halt ob man AH handelt um max. Gold zu machen wobei ich mich dann aber frage was man mit dem Gold macht oder weil einem AH handeln Spass macht.
Skootekitehi
Forscherliga
Skootekitehi
5, Goblin, Jägerin
0
Zerastra, ich wünsch euch viel Glück, trocknet ihn aus, den Hund!
Zerastra
Forscherliga
Zerastra
2, Goblin, Jägerin
0
Einigung unter Konkurrenten ist für Goblins natürlich ein Fremdwort - wobei ich gestehen muß, in einer schwachen Stunde haben wir so etwas tatsächlich in der Vergangenheit ausprobiert. Der Erfolg war aber eher mässig.
Ein "kauf meine Vorräte für X Gold auf und ich lasse den Markt in Ruhe" ist zwar ein guter Ansatz, aber das Problem bei dieser Angelenheit ist einfach, daß man sich nicht darauf verlassen kann daß die Gegenseite die Abmachung einhält. Nichts leichter als einen anderen aus der Verwandschaft vorschicken und die Abmachung zu unterlaufen. Mein Vetter sagt ja immer man könne nur einem toten Goblin trauen und auch das nur, wenn dieser keine Nekromanten oder ähnliches unter Vertrag hat.

Auf andere Märkte auszuweichen stand auch schon im Raum, aber viele Möglichkeiten gibt es nicht: Unsere Heimat ist nicht all zu stark bevölkert, was die Menge an möglichen Kunden arg einschränkt. Da unser Familie aus (meistens) ehrlichen Handwerkern und (eher selten) erfolgreichen Erfindern besteht haben wir uns bislang auf das produzierende Gewerbe beschränkt. Das schränkt die Märkte natürlich ein: Verzauberungen und Edelsteine scheinen am profitabelsten zu sein, allerdings hat ein Handelsfürst sich den Edelsteinmarkt gekrallt und verteidigt diesen mit Zähnen und Klauen. Wir haben dies bislang nur als unbeteiligte Zuschauer wahrgenommen und uns insgeheim gefreut, wenn dieser Handelsfürst mal wieder aufstrebende Goblins finanziell zerquetscht hat.

Das Intermezzo des Handelfürstens auf "unserem" Heimatmarkt, dem Handel mit Schriftrollen und Glyphen, war daher wenig erfreulich (für uns) - zwar richtete sich sein marktmächtiger Zorn gegen einen anderen Konkurrenten, aber quasi als Kollateralschaden hat es uns auch erwischt... na ja, der kluge Goblin weiß wann er verloren hat und auf Tauchstation gehen sollte. Inzwischen hat der Handelsfürst sich auf den vermutlich doch profitableren Edelsteinmarkt zurückgezogen und wir können wieder unsere bescheidenen Profite ins Säckel stecken (sofern nicht aufstrebende Jung-Goblins ihre Zelte im Auktionshaus aufstellen!)

Lange Rede, kurzer Sinn: Ausweichen ist schwierig, wenngleich immer wieder Abfallprodukte, äh, rabatierte Qualitätswaren aus unseren Werkstätten im Bereich der innovativen Verzauberungen und hochtechnisierten Rüstungsprodukten ihren Weg in das Handelshaus finden und für ein kleines, aber unzuverlässiges Zusatzeinkommen sorgen.

Die derzeitige Taktik im Bereich der Inschriftenkunde wird darauf hinauslaufen zu versuchen den Auktionshauscamper zu verscheuchen: Dank seiner ausdauernden Natur und dem damit verbundenen sofortigen Unterbieten haben wir rasch seine Preisschwelle nach unten hin ausgelotet und oh Freude! Sie liegt deutlich über unseren Produktionskosten - mal sehen, wie er darauf reagiert, wenn wir aus Dankbarkeit gegenüber unseren langjährigen Kunden eine Rabattschlacht starten...

Geschichtliche Randnotiz: Ähnliches lief damals auch bei dem Besuch des Handelsfürsten in unserem Geschäftsbereich ab... der Markt wurde mit Billigstglyphen geflutet - teilweise nur wenige Kupfer über dem, was die gewöhnlichen Händler in den Städten dafür zu zahlen bereit waren! Zeitweise konnte man manche Glyphen für 2 Silber im Sofortkauf erwerben, wohingegen die Rohmaterialien im Handelshaus gut und gerne 20 Gold eingebracht hätten.
Ich persönlich tippe ja darauf, daß der Handelsfürst diesen Handelskrieg aus seinen anderen Geschäftsbereichen querfinanziert hat und es daher sehr lange hätte durchhalten können (unsere Wenigkeiten haben nach einem Monat die Segel gestrichen, für eine Handvoll Goldstücke massig viele Glyphen aufgekauft und auf bessere Zeiten gewartet).
Iroh
Onyxia
Iroh
85, Untoter, Magier
2125
du könntest deine ware auch statt über das auktionshaus über den handelschannel vertreiben oder versuchen in deinem realmforum größere abnehmer zu finden.
Ishiaku
Aegwynn
Ishiaku
2, Mensch, Jäger
0
Ich bin mir sicher das da AH-Bots im Spiel sind.

Horohoro
Proudmoore
Horohoro
85, Gnom, Hexenmeister
5450
13.02.2012 23:28Beitrag von Ishiaku
Ich bin mir sicher das da AH-Bots im Spiel sind.


warum labert ihr immer von bots? gibt genug leute die regelmäßig on kommen nur um im ah alles zu aktualisieren...
Ishiaku
Aegwynn
Ishiaku
2, Mensch, Jäger
0
13.02.2012 23:50Beitrag von Horohoro
Ich bin mir sicher das da AH-Bots im Spiel sind.


warum labert ihr immer von bots? gibt genug leute die regelmäßig on kommen nur um im ah alles zu aktualisieren...



was verstehst du denn unter "regelmäßig"? würde ich in dem zusammenhang doch gerne mal wissen
Apostasy
Frostmourne
Apostasy
67, Worgen, Todesritter
280
Es gibt auch Leute die NUR im AH online sind, weil sie keine Lust mehr auf raiden / PvP haben? Gibt Leute die Multiboxing betreiben und somit mit nem zweiten Account dauerhaft on sein könnten? Es gibt so viele verschiedene Methoden, das muss kein Bot sein.

@Zerastra
Eine Zusammenarbeit unter erfolgreichen Goblins kann durchaus positiv für beide verlaufen. Wenn beide sich regelmäßig unterbieten und beide genügend Gold haben, um monatelang zu Eigenkosten zu produzieren oder sogar miese zu machen, nur um den Konkurrenten vom Markt zu vertreiben, dann spart man sich jede Menge Ärger und Stress. Insofern... ich bin auch kein Freund von AH-Freundschaft, aber ab ner gewissen Größenordnung ists durchaus ok. Und nur so am Rande... mit doppelt so viel Kapital könnte man den Markt auch doppelt so gut beherrschen.
Undercata
Nazjatar
Undercata
1, Untote, Schurkin
0
Unwahrscheinlich das er sich drauf einlässt, dafür scheint er zu aktiv und der TE zu klein zu sein, aber wer weiß, vllt. gelten auf nem RP-Server ja andere Regeln für sowas.

Und naja, es gibt noch mehr lukrative Märkte als nur Juwe+Glyphen, für ne Empfehlung wär halt ne Übersicht über die vorhandenen Berufe sinnvoll gewesen.
Apostasy
Frostmourne
Apostasy
67, Worgen, Todesritter
280
Yep, kommt natürlich immer drauf an wie aktiv beide sind. Ich würde mich auch nicht drauf einlassen, jemand andren in meine Whitelist aufzunehmen, nur weil er in meinen Märkten aktiv ist. Da muss schon mehr passieren und er auf gleichem Niveau handeln wie ich.
Ryika
Die Aldor
Ryika
85, Draenei, Priesterin
6150
Wenn es sich um einen ernsthaften Camper handelt, kannst du in dem Markt rein Garnichts tun.

Die Idee "Verkauf doch zu Selbstkostenpreis!" klingt zwar im ersten Moment ganz brauchbar, wenn es sich um einen halbwegs erfahrenen Konkurrenten handelt, wird er aber das nötige Gold und die nötige Geduld haben, dich einfach auszusitzen - während du Unmengen an Zeit ver(sch)wendest, um Waren loszuwerden, an denen du Nichts verdienst.

Und wenn es ein ganz lustiger Zeitgenosse ist, kauft ER dir die Dinger sogar massenweise zu dem Preis ab, lagert sie ein und freut sich, dass er damit massenhaft Gewinn macht, sobald du ausgegeben hast - UND, dass du dann noch mehr Arbeit hast. ;)

Um Gold zu verdienen, solltest du dich also eher nicht auf diesen Markt konzentrieren...

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