Thema
Sind alle Hexenmeister böse?
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Hi Leute
Hab mir überlegt ob der traditionelle Hexenmeister der Allianz, einen bösartigen Charakter hat oder einfach "nur" bösartige Spells nutzt. Ist ja immerhin ein Unterschied^^ Laut WoW-Lore, korrigert mich fals ich falsch liege, sind ja die meisten Hexenmeister ehemalige Magier, die sich den dunklen Künsten gewandt haben. Meine èberlegung ist ob die dunkle Magie, die sie lernen, nur ihre Fähigkeiten verändert oder auch den Charakter korrumpiert. Was meint Ihr dazu? |
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korrumpiert eigentlich immer. Das macht schon Arkane Magie an sich, aber weniger stark beziehungsweise weniger krass.
btw. Böse ist Auslegungssache. Ich denke z.B. Verlassene stehen dem entspannter gegenüber. |
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Arkane Magie korrumpiert immer, und der Umgang mit dieser Korruption ist genau das, was Magier und Hexenmeister unterscheidet.
Magier benutzen nur wenig korrumpierende Zauber und studieren den kontrollierten und verantwortungsbewussten Umgang mit der Magie. Hexenmeister hingegen benutzen das volle Repertoire und nehmen die Korruption in Kauf, oder aber sie sind der Magie, die bei der Anwendung wie eine extrem starke !@#$% wirkt, einfach verfallen. Die Korruption äußert sich darin, dass die Gesinnung des Anwenders langsam ins Böse abdriftet. Gute Emotionen werden immer schwächer, während Neid, Machtgier, Zorn und Hass verstärkt werden. Dieser Prozess ist unvermeidbar, aber seine Folgen sind beeinflussbar. Wesen mit starker Willungskraft werden zwar dennoch bösartig durch die Korruption, können mit ihrem Willen aber insofern standhalten, dass sie einfach nicht anfangen, Böses zu tun. Berühmtes Beispiel: Nachtelfische Dämonenjäger. Jeder einzelne von denen ist korrumpiert bis ins Mark und teilweise schon stark in Richtung Dämon mutiert, doch durch ihre grenzenlose Willenskraft richten sie ihren Hass weiterhin auf die brennende Legion und bekämpfen sie, anstatt ihr zu verfallen. |
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Früher hätte ich gesagt: "Schau auf die Klasse, natürlich ist die böse." Seitdem aber in Wrath in Hexenmeister beim Argentumkreuzzug einen Dämon beschwören dürfte und alle das hinnahmen, weiß ich auch nicht mehr, welche Lore bei der Klasse gerade aktuell ist. Die alten Lorebooks gelten ja nicht mehr und alle drei Romane wird die Story eh rückwirkend verändert.
Aber ja, bei Zauber wie Seele entziehen, Verderbnis, Dämonen beschwören oder Lebensentzug handelt es sich für mich nicht um Kuschelzauber. Abgesehen davon, dass man damit nach und nach das Gefüge der Welt verändert und dadurch der Legion ganz schnell eine neue Pforte schafft. |
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Ok das heisst also das ein willenstarker Hexenmeister alles tut um seine Macht zu steigern. Ihm gelingt es aber die Macht zu kontrollieren und ihr nicht zu verfallen. Die Gedanken, sein Geist und sein Verhalten driften aber immer mehr ins Böse ab. So wie ich das sehe, ist er ständig in einem Koflikt mich sich selbst. Er will zwar mehr Macht, muss aber wiederstehen nicht vollständig beherrscht zu werden von de dämonischen Energien. Es sei denn er lässt sich gehen und verzichtet somit auf seine Moral, Willenskraft um so mächtig wie nur möglich zu werden...
Habe mir eigentlich immer vorgestellt, dass es möglich ist, das Hexenmeister nur bösartige Magie einsetzen und es dennoch schaffen, im groben, gut zu bleiben. Vorallem wenn ich mir das Volk der Menschen anschaue... Sie glauben an das Licht und ihre Geschichte ist voll von idolischen Figuren wie Alexandros Mograine, Uther Lichtbringer, Tirion, usw. Naja ohne Schatten gibt es kein Licht und ohne das Böse kann auch das Gute nicht existieren. |
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Bearbeitet von Jackyy am 06.02.12 19:50 (UTC)
ja Hexenmeister sind böse, keine Ausnahmen. Selbiges gilt für mich auf für Todesritter und alle Ungläubigen. (schamanen, Druiden, Mondpriester und jene die nicht zur Kirche des Lichts halten) |
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@Zarathar: Glaube das zu Wrath-Zeiten, die Seuche eine so grosse Bedrohung war, dass jedes Mittel recht war um sie zu besiegen. Trotzdem bleibt die Lore der Hexenmeister für mich extrem interessant... Die meisten WoW-Spieler würden sie als "möchtegern Bösewichte" bezeichnen, das ist aber meiner Meinung nach sehr eindimensional. Der Hexenmeister gehört mit sicherheit zu den herausforderndsten Klassen im RP.
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Naja, das ist so, als würde man die Pest mit der Cholera behandeln. "Hey, wir haben die Geißel mit ganz toller Dämonenmagie besiegt." - "Hey, was ist das da hinten?" - "Och, nur ein Erzdämon mitsamt Gefolge. Gab halt ein paar Nebenwirkungen, aber egal, wir sind doch so lichtgläubig, das wird schon irgendwie." |
Ähm...naja die Aussage ist ja fast schon grenzwertig, böse ist genrell immer eine Sachen des Standpunktes und ich denke das die Kirche des Lichts, die ja der christlichen teilweise nachempfunden ist, ein Toleranter Glaube ist und das eigentlich eine falsche Auslegung ist, genau wie bei der Kirche die wir in der realen Welt haben die eigentlich Toleranz predigt gibt es auch da radikalere die am Ziel vorbeischießen und sich dann wieder wiedersprechen, so einen Charackter auszuspielen find ich in Ordnung aber im Forum wirkt soetwas doch befremdlich. |
Bedenke, du sprichst von einer Fraktion die selber Todesritter einsetzt die genauso vorgehen wie zu Geißelzeiten und deren Anführer für jeden neutralen Betrachter als sehr illustre Gestalt auffiel. Natürlich sind Hexenmeister das was man als Böse bezeichnen kann. Wenn sie es noch nicht sind, so werden sie es bei weiterer Nutzung ihrer Zauber bald sein. Denn ehrlich, wer der nicht Böse ist würde anderen Lebewesen ihre Seele entziehen und bereitwillig Dämonen der brennenden Legion nach Azeroth rufen? |
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Bearbeitet von Adkára am 06.02.12 20:57 (UTC)
Der Argentumkreuzzug ist der größte Schwachsinnsverein überhaupt...das fängt schon damit an, dass man sich fragen muss, wo der überhaupt her kommt. Klonschmiede lässt grüßen.
Dann... schwarze Klinge kann man noch drüber streiten, doch über Hexer nicht. Es gibt einen ganz einfachen Grund, warum Hexer bei der Allianz nicht geduldet werden... es sind tickende Zeitbomben. Ja vielleicht gibt es mal einen Hexenmeister unter 100, dessen Wille tatsächlich stark genug ist, um nicht irgendwann durchzudrehen, doch das Risiko kann man nicht eingehen. Ein Hexenmeister, der der Korruption verfällt, wird böse, noch böser und dann öffnet er plötzlich ein Portal in den Nether um die brennende Legion reinzulassen, und schwups hat man ein Problem. Der Einsatz von Nethermagie ist nicht mit Pragmatismus zu rechtfertigen, wie es bei Todesrittern der Fall ist, denn das Risiko ist absolut fatal. |
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Bearbeitet von Rhaego am 06.02.12 22:25 (UTC)
Selten so gelacht... Neben A. H. aus Österreich ist die Katholische Kirche in ihrem Ursprung wohl der intoleranteste Haufen der Weltgeschichte. Zumal die Kirche des Lichts eher der Mittelalterkirche folgt... Konvertieren mit Feuer und Schwert... HEEE die hat rote Haare HEXE ... der hat ne Hasenscharte... sicher ein Dämon...Wie du bist von dem Baum gefallen ohne zu sterben...verbrennt ihn...du gestehst deine schuld nicht ein? Na dann folter ich dich so lange bis du es sagst... naja BtT Die Hexenmeister benutzen verderbte Magie und grundsätzlich ist diese Magie in jedem lebenden Volk geächtet und verboten. Wenn das einer rausbekommt kannst du deinen Kopf freiwillig aufs Schafott legen. Die Frage ist halt "wie lange" man schon Hexenmeister ist und "wie willensstark" man ist... Lies mal den Guide zur Arkanen Magie, da wird es wunderbar erklärt. Selbst Kael'thas als extrem Willensstarker und Mächtiger Sonnenwanderer Magier mit Jahrhundertelanger Erfahrung ist letztendlich der Felmagie unterlegen gewesen. Illidan ebenso. Medivh auch... keiner hat auch nur ansatzweise ne Chance gehabt der Korrumption durch Magische Einflüsse zu entgehen... |
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Nun in den leider nicht mehr Kanon P&P Bücher gabs etwas das nannte sich Unkorrumpierter Hexenmeister (http://www.wowpedia.org/Uncorrupted_Warlock).
Aber im Grunde läuft es auf das hier hinaus
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Bearbeitet von Adkára am 07.02.12 00:27 (UTC)
Nun ja, die Uncorrupted Warlocks waren selbst im P&P so ne Sache. Bei denen steht nämlich dabei "solange sie keine bösen Zaubersprüche wirken", und nun rat mal, was sämtliche Hexersprüche sind. *g*
Das beste Beispiel bleiben immer noch besagte nachtelfische Dämonenjäger, und mit denen sollte man sich hinsichtlich Willensstärke besser nicht auf eine Stufe stellen. Gnomische Hexenmeister, die das ganze aus wissenschaftlichem Interesse betreiben, sind nebenbei ebenfalls äußerst widerstandsfähig und halten das Ganze dank ihrer Rationalität ziemlich lange aus. Aber wie schon erwähnt, die Geschichte zeigt, dass es letztendlich schiefgeht, und wenn, dann richtig. Die größten Katastrophen Azeroths begannen immer damit, dass irgendein Magiewirker dachte, ihm würde es schon nicht passieren, und jedes Mal standen dann die brennende Legion & Co plötzlich vor der Tür, ob nun damals bei den Hochgeborenen, dann mit Medivh, dann mit Khel´Thuzad und schließlich mit Khael´Thas. Die Leute sollten es wirklich langsam mal besser wissen, aber schließlich ist Arroganz ja ewig. |
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Wir haben sogar noch ein größeres Beispiel...
Selbst Aegwynn wurde ja letztendlich mehr oder weniger durch ihre eigene Arroganz Korrumpiert, und sie hat "nur" Arkane Magie benutzt. Man beachte alleine die Methode wie sie ihr Kind bekommen hat... "Soo wer ist neben mir der mächtigste Magier? Ahh der ok" *eiskalt verführen ab ins Bett* "Soo ich bin schwanger das wars dann Tschüss ruf mich nie mehr an" |
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heist das ich kann keinen hexenmeister im rp spielen ohne "böse" rüberzukommen ?
ich bin eigentlich ein freundlicher mensch der hinter jeden satzt am liebsten ein ^^ machen würde xD |
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heist das ich kann keinen hexenmeister im rp spielen ohne "böse" rüberzukommen ? 1. macht man im RP keine Smileys 2. anfangs kann man noch ,,gut´´ sein aber durch die Nethermagie wird man eben Böse |
ich dachte schon du wolltest sagen kael'thas war en hexenmeister >.> |
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Die Korruption des Hexenmeisters liegt hauptsächlich auf dem körperlichen Verfall und den finsteren Gedanken, sowie dem wesentlich stärker ausgeprägten Sadismus.
Sprich: Das Leid anderer macht dir Spass. Das Problem ist jedoch, viele vergessen über die Bosheit auch die andere wichtige Eigenschaft des Hexenmeisters: zähe Zielstrebigkeit mit brennendem Ehrgeiz. Der Hexenmeister will kontrollieren und nicht kontrolliert werden, und immer größere Macht erlangen. Dies muss jedoch nicht in wahllosem Töten geschehen, das wäre nicht Sinn und Zweck der Sache. Ein Hexenmeister, der blutrünstig Zivilisten abschlachtet und jedem in den Garten pinkelt ist schnell ein toter Mann. Deshalb ist Pragmatismus und Zurückhaltung/Selbstbeherrschung auch wichtig für Hexenmeister, denn es gibt immer einen größeren Fisch, dessen Ärger man wecken könnte. Der Hexenmeister will genauso wie jedes Lebewesen seinen Weg machen, der einzige Unterschied ist die Quelle aus der er Kraft zieht (ich meine nicht Netherenergie, sondern das Leid der anderen) und seine Egozentrik. Er ist kein Todesritter, der wahllos möglichst Unschuldige töten muss um sich selbst zu erhalten. Insgesamt ist für den Hexenmeister also nicht die Boshaftigkeit, der Hass und der Massenmord wichtig, sondern: Ehrgeiz, Kontrolle, Hinterhältigkeit/Verrat, Pragmatismus und Sadismus. Boshaftigkeit ist wie böse ein Wort, dessen Bedeutung nie ganz klar definiert ist, und dessen Benutzung ich meist nur zu Verständniszwecken benutze, weil es einfach nutzlos zur Beschreibung von Charakterzügen ist. Wenn man das Zusammenspiel der obrigen Charaktereigenschaften als böse definiert, ja dann sind alle (guten) Hexer böse. Dem würde ich auch zustimmen. Damit muss man sich wohl oder übel abfinden, wenn man einen Hexer spielt. Entweder man spielt ihn mit echter Leidenschaft oder gar nicht ;) |
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