Thema
Ist Friede unerträglich ?
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46, Mensch, Jäger
1850
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Wenn niemand Kriege will, wieso haben wir immer welche?
. Vielleicht wollen wir ja unbewußt gar keinen Frieden? |
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Bearbeitet von Krahfang am 13.03.12 16:38 (MEZ)
Also wenn man annimmt, daß Friede erstmal im Menschen persönlich entstehen muß, gab es wahrscheinlich nocht nicht viele Friedenszeiten auf dieser Welt.
Friedliche Menschen bekommt man nicht dazu Krieg zu führen. Diese Art von Leuten treten allerdings nie in größeren Massen auf. /edit Aber ich glaube du hast recht mit Vielleicht wollen wir ja unbewußt gar keinen Frieden? Obwohl sicher kaum jemand mitten im Gefecht daran glaubt, daß Kriege heroisch und romantisch sind. Jeder hat Konflikte mit sich selbst, villeicht ist es möglich sie nicht nach außen zu projizieren sondern selbst zu lösen. Klingt doch auch heroisch. :'D |
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Krieg ist der Vater aller Dinge...
Schade drum, aber ich glaube unsere Rasse kann nicht anders. |
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3, Orc, Magier
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Menschen sind einfach noch nicht intelligent genug um Kriege zu vermeiden. Auch Tiere führen Kriege, wenn auch kleinere.
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Auf welcher Seite steht die Intelligenz wenn es um begrenzte Resourcen geht? Das Leben ist ein ewiger Kampf und "Kriege" dienen der Evolution und sind (nebst Krankheiten) ein Mittel gegen die Überbevölkerung. Wo wäre der Mensch heute wenn niemand das Schwarzpulver "erfunden" hätte... was wäre wenn... |
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Bearbeitet von Azmaela am 14.03.12 01:59 (MEZ)
Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt,[1][2] an dem mehrere planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind tiere führen krieg? Kriegsähnliche Verhaltensweisen lassen sich auch im Tierreich beobachten. So führen rivalisierende Staaten (vor allem Ameisenstaaten) Kriege um Gebiete und Nahrung. Manche Ameisen-, Wespen-, Bienen- und Hornissenarten überfallen andere Staaten um sie ihrer Rohstoffe und Nahrungsmittel zu berauben. Hierbei stellen sie implizit sehr genaue Rechnungen darüber auf, ob sich der Überfall in materieller Hinsicht lohnt – also der Verlust eigener Individuen durch den zu erwartenden Gewinn an Ressourcen in einem günstigen Verhältnis steht. Auch attackieren sich Ameisen, wenn ein Teil der Kolonie nicht mehr genetisch so homogen ist, wie der Rest (durch Gendrift oder schwindender Verwandtschaft zwischen den Königinnen). leider ist das bei kriegen die menschen führen oft nicht der fall, fraglich ob man das wirklich so vergleichen kann. |
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Bearbeitet von Sabøtage am 14.03.12 02:08 (MEZ)
Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt,[1][2] an dem mehrere planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind Du weist wie z.B.Ameisen,Wespen und Schimpansen teilweise vorgehen? Nur weil wir uns mittlerweile hochtechnisiert bekriegen bedeutet dies nicht das es eine Grundlegend andere Verhaltensweise ist. Die Ausgangslage und das Ziel sind das selbe, nur der Weg hat sich etwas verändert mit der Evolution .. |
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3, Orc, Magier
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Öl berechtigt also zum Massenmord? Ein aufgeschobenes Problem ist kein aufgehobenes. Du kannst die Menschen im Osten alle töten um ans Öl (oder sonstwas) zu kommen, dennoch kommt irgendwann der Tag an dem Schicht im Schacht ist. Ein intelligenter Mensch versucht das Problem von morgen heute schon zu lösen. Ein weniger intelligenter schiebt es eben auf. |
Ich frage mich ob Intelligenz wirklich der einzige Aspekt eines "erwachsenen" Menschen ist. Erwachsen meine ich im Sinne von : "dem Steinzeitmenschen entwachsen". Aber sonst teile ich deine Ansicht. Wenn Ressourcen knapp werden ist es besser (macht es mehr Sinn) nach Alternativen zu forschen als Krieg zu führen, und die Abhängigkeit damit nur kurzfristig zu befriedigen. |
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46, Mensch, Jäger
1850
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Ich vermute mal, Rohstoff oder Ressourcenmangel spielten oftmals eine Rolle, aber auch oftmals nicht.
Napoleon war sicher nicht hinter Öl her, was die Römer eigentlich wollten, ist mir auch nicht ganz klar und die Emirate von Cordoba hatten auch nichts mit Ressourencenmangel zu tun. Dschingis Khan war kein Tourist und in Afrika gabs seit Anbeginn der Menschheit Kriege. Irgendwie scheinen wir Kriege zu mögen. |
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1, Zwerg, Krieger
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So etwas wie Weltfrieden halte ich für utopisch. Alleine schon die Tatsache, das Neid, Gier etc. etc. grundlegende, menschliche Emotionen sind (die uns letztendlich teilweise auch als Menschen ausmachen), die man nicht einfach abstellen kann. Im kleinen schafft man es ja meist nicht einmal zu einem dauerhaften "Frieden" im Kreis des lokalen Ballungsraums, oder gar zwischen Nachbarn.
Kriege um mangelnde Ressourcen auf Dummheit, bzw fehlende Intelligenz zurückzuführen, halte ich für falsch. Man macht es sich ein wenig zu einfach, jeden Konflikt der Welt auf Öl/Interessen irgendwelcher "Großkonzerne" (welche eigentlich? Namen scheinen in dieser Hinsicht ja mangelware zu sein.) zu reduzieren. Krieg hat viele Ursachen. Tendenziell gibt es in den letzten Jahrzehnten zunehmend die entwicklung, dass klassische, zwischenstaatliche Kriege abnehmen. Da spielt auch beispielsweise die oft verpöhnte Globalisierung eine Rolle. Ein Krieg unter "den Großen" wäre in der Regel in Schuss ins eigene Bein, da dank der globalisierten Wirtschaft jeder in irgendwelchen Bereichen von einem anderen abhängig ist. Ja, aus moralischer und ethischer Sicht ist Krieg ganz ohne Frage etwas schreckliches. Ob es einem gefällt oder nicht, Krieg hat auch eine Vielzahl an positiven Aspekten. Der wohl wichtigste ist in meinen Augen der Fortschritt. Kriege sind DER Motor des Fortschritts. Beinahe jede wichtigere Errungenschaft im zivilen Sektor hat seine Wurzeln im militärischen Bereich. Wie sähe die heutige Welt ohne den Raketenantrieb aus? Wären wir je im Weltall gewesen? Hätten wir ohne den kalten Krieg und dem gegenseitigen Wettrüsten je Satteliten ins All geschickt? Oder hätten wir heute Internet? Wie viele Medikamente, die heutzutage tausende Leben retten, entstanden durch die Notwendigkeit, Soldaten im Krieg am Leben zu halten? Krieg ist schrecklich, ja. Und doch, so paradox es auch klingen mag, meiner Ansicht nach hat der Krieg der Menschheit als solches erheblich mehr genützt als geschadet, ja sogar wesentlich mehr Menschen das Leben gerettet, als je durch Kriege umgekommen sind. |
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Selbst wenn die Waffenindustrie eine Vielzahl an Innovationen brachte, sollte man nicht denken daß der einzige Antrieb für Forschung, die Erzeugung von neuartigen und besseren Mordwerkzeugen ist.
Es gibt sicher einige Beispiele von bahnbrechenden Erfindungen die nur aus reiner Neugier und Lust am Wissen entstanden sind, selbst ohne auf ihre Wirtschaftlichkeit zu schaun. Das Kriege mehr genützt haben als sie geschadet haben halte ich für eine romantische Sicht der Dinge. Im Krieg sterben einfach nur Menschen, und wird einfach nur Infrastruktur zerstört - das ist alles was ein Krieg macht. |
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1, Zwerg, Krieger
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Ich habe auch nie behauptet, Krieg sei der einzige Motor des Fortschritts. Es ist aber nicht zu leugnen, dass in Zeiten des (heißen oder kalten) Krieges in der Regel die größten Sprünge gemacht werden. Vorallem, weil dort eben der Faktor der Wirtschaftlichkeit nicht die Hauptrolle spielt, sondern der militärische Vorteil.
Im Hinblick auf das, was ein Krieg macht, muss ich dir auch wiedersprechen. Ja, es sterben Menschen und es wird Infrastruktur zerstört. Aber jeder Krieg hat einen Anlass. Kriege fressen schließlich enorme Mengen an Ressourcen, sei es Mensch, Material oder Geld. Auch geht man immer das Risiko ein, dass sich der Krieg nicht wie gewünscht entwickelt und unabsehbare Folgen entstehen. Mögliche Reaktionen an der Heimatfront müssen (vorallem in Demokratien) berüchsichtigt werden. Soll heißen: Man beginnt keinen Krieg, weil man gerade Lust dazu hat, oder irgendein Irrer an der Macht sind. Vorallem letzteres klingt zwar immer schön, hat aber meist nicht viel mit der Realität zu tun. Hinter einem Krieg steht immer eiskalte Kalkulation. Sei das nun ablenkung von inneren Problemen, beseitigen von Bedrohungen, sichern von Ressourcen, oder beeinflussung des politischen Machtgefüges. Jeder Krieg hat irgendwo seinen nutzen. Der mag zwar nicht immer ersichtlich oder nachvollziehbar sein (besonders aus moralischer/ethischer Sicht), ist aber garantiert gegeben. Die Leute die Kriege anfangen sind schließlich keine Schwachköpfe. Wären sie es, wären sie nämlich nicht in der Position, einen Krieg anzufangen. |
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Villeicht kann man sagen, daß die Vorbereitung auf einen möglichen Krieg und die damit verbundene Forschung und Entwicklung, neue Ideen, Technologien und Einsichten hervorbringt.
Der Krieg an sich jedoch, in seinem Bestreben den Gegner zur Kapitulation zu bringen, sorgt nur für verbrannte Erde und psychisch demoralisierte Generationen. Zumindest bei dem Verlierer, auf dessen Boden der Krieg wütet. Die Gründe für einen Krieg können durchaus berechnend, wirtschaftlich - oder sogar humanitär begründet sein. Aber zur Ausführung braucht es Soldaten, und die müssen mit Propaganda dazu gebracht werden um Leute zu töten. Dieser Hass der dabei entsteht wirkt noch lange nach. |
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46, Mensch, Jäger
1850
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Vielleicht wären Gladiatorenkämpfe doch das geringere Übel? Krieg scheint mir nicht immer nur von der Oberschicht auszugehen. Zu allen Zeiten zog das gewöhnliche Volk jubelnd in einen Krieg; aber natürlich nicht immer.
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1, Zwerg, Krieger
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Das der Kriegsverlierer mit zerstörtet Infrastruktur und einer demoralisierten Bevölkerung zu kämpfen hat, ist selbstverständlich. Das dürfte für die Kriegsplanung, bzw im Vergleich zu dem, was man mit dem Krieg zu erreichen versucht, bestenfalls zweitrangig sein. Vorallem darf man nicht vergessen, dass nach jedem Krieg der Wiederaufbau kommt. Und der wird bevorzugt von Firmen des Siegers durchgeführt. Somit hätten wir noch zusätzlichen, wirtschaftlichen Gewinn. (Man betrache nur den Marschallplan der USA nach dem 2. Wk. Einen ganzen Kontinent wieder aufzubauen bringt mehr Aufträge mit sich, als Firmen sich überhaupt träumen lassen können.) Bei dem Hass auf den Sieger kommt es auch immer auf die Art des Konfliktes an. Haben wir eine klassische Staat 1 gegen Staat 2 Situation wie beispielsweise im 1. Weltkieg, dann ist die Bevölkerung des Verlierer-Staates natürlich nicht gut auf den Gewinner zu sprechen. Wobei sowas nicht immer zwingend der Fall sein muss. Nach dem 2. Wk. beispielsweise war vorallem in Westdeutschland von einem Hass gegen die Westmächte nicht viel zu sehen. Es spielt also immer eine Rolle, wie der Sieger anschließend mit dem Verlierer umgeht. Im besten Fall ist der Anteil jener, die einen Hass auf den Sieger tragen, gering genug, um keine Rolle mehr zu spielen. Zumal werden klassische Staat 1 gegen Staat 2 Konflikte ohnehin immer seltener. Aktuell haben wir beispielsweise vermehrt Bürgerkriege. Und zumindest der Teil der Bevölkerung, der mit Hilfe ausländischer Mächte diesen Bürgerkrieg gewinnt, wird den Unterstützern auch tendenziell freundlicher gegenübertreten. |
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Ein gutes Beispiel für Innovation und Revolution im friedlichen Sinne wäre die kommende Energiewende. Es wird zwar noch eifrig nach neuen Erdölfeldern gesucht, und auch gefunden aber eines ist klar : es wird eines Tages nicht mehr zur Verfügung stehen.
Nun wäre eine Umstellung der Energielieferanten, der Infrastrukturen der Produktionsstätten und nicht zuletzt der Haushalte ein wirtschaftliches Eldorado. Ich nehme mal an, da läßt sich ordentlich dabei verdienen, es werden neuartige Ideen nötig sein zur Energiespeicherung wegen den unregelmäßigen neuen Energiequellen, usw .... Ein Krieg ist garnicht nötig für die Entwicklung der Menschheit. Auch die Erforschung des Raums, wird erstmal nur friedlichen Zwecken dienen, einfach aus Mangel an Gegnern. ^^ Da ist wieder nur die Neugier die Triebfeder. |
Wenn niemand Kriege will, wieso haben wir immer welche? solange die richtigen leute damit geld verdienen wird es kriege geben. http://de.wikipedia.org/wiki/Rüstungsindustrie |
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