Thema Beruf : ( Ex. ) Altenpfleger
Urgurk
Stormscale
Urgurk
1, Orc, Jäger
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Mich wundert wie wenige Akademiker es in Deutschland gibt. Habe mir gerade die Zahlen angeschaut. Laut Statistischen Bundesamt haben nur 14% der Bevölkerung Hochschulabschluss/Promotion. Und 50% haben eine Lehre/Berufsbildung im dualen System.

Will heißen, dass Deutschland zum größten Teil von nicht-Akademikern getragen wird, die Studierten machen da eher den kleineren Teil aus. Und das soll keine Wertung sein, bin ja selber Student.
Seezar
Ulduar
Seezar
56, Goblin, Schamane
320
06.05.2012 01:54Beitrag von Tachikoma
Bei so viel arrogantem Hirnschmalz würde ich auch nichts würdigen. Nach 5 Meter Kabelgraben schippen fallt ihr tollen Theoretiker eh aus den Latschen.

Nun, ich hab keinen Plan was für ein Vorstellung du von dem normalen Studenten hast... aber es scheint voller Klischees behaftet zu sein. Ich hab letzten Sommer einen Pool im Durchmesser von 5,50 Meter gegraben, bei einer Tiefe von rund 1,80 Meter, wobei 50% der des Bodens aus Lehm bestand... das ganze Zeug musste zudem 20 Meter bergauf gefahren werden mit einer Schubkarre und gleichzeitig Kies für den Beton hingekarrt werden... also das Graben ist mir nicht fremd. Ein Kommilitone von mir ging in den Semesterferien immer in die Schweiz... auf dem Bau arbeiten.
Ihr habt immer Vorstellungen von Studenten, als würden wir uns alle wohlbehütet auf unseren Bürostuhl setzen und wir bei jedem Krümel Dreck dahinschmelzen würden, wie Zucker im Regen.

Was ich mich jedoch frage... Elektriker... Schacht buddeln... Zusammenhang? Ne, guter Versuch mal was schlaues zu sagen, aber... deshalb hab ich studiert... und du wohl nicht.

Du hast dein Zivi vor über 10 Jahren in der Altenpflege gemacht, meinst daraus dir ein Urteil über das Arbeitsfeld eines Krankenpflegers zu erlauben, das ganze untermauert mit der Aussage das du 10 JAHRE! Ausgebildet werden musstest, weil für deinen Beruf so ein hohes Maß an Intelligenz gefordert ist, reicht um die Beweisaufnahme hier zu schliessen. Danke euer Ehren.

Ich hab kein Zivi in der Altenpflege gemacht... aber selbst aus dem Anfangspost (und der macht dies wohl hauptberuflich) hört es sich sehr stark nach Routine an. Und du könntest, statt mit Beleidigungen um dich zu werfen, auch einfach schreiben, welches technisches, mathematisches und chemisches Denken ihr so bringen müsst.

Dass technische Berufe ein hohes Maß an Intelligenz, wohl in diesem Fall im Bereich Logik erfordern, ist nicht unbedingt ein Geheimnis... sorry, aber nicht umsonst ist nahezu jedes Ingenieursstudium vollgepackt mit jeglichen Mathematikfächern, sei es Mathematik 1, 2, 3, oder Analysis, Lineare Algebra, oder mein Liebling... Integrale Transformation und partielle Differentialgleichungen.

Ich habe keine Ahnung worüber du dich so aufregst, das hört sich eher nach einer Darlegung von Fakten an... und deine inhaltslose Antwort lässt dies nicht unbedingt anders erscheinen.

Und über die 10 Jahre... wie sagte es mein Praktikumsbetreuer so schön... wenn man aus der Uni kommt, hat man das Wissen in der Größe eines Fingernagels, nach etlichen Jahren schafft man es vielleicht auf Handgröße... und der ganze Bereich der Elektrotechnik ist so groß wie ein Fenster (er hatte das noch mit Gesten untermauert ;). 10 Jahre Ausbildung? Hört sich vielleicht wenig an, aber in technischen Gebieten könnte man sein ganzes Leben lang den Themenbereich behandeln und immer neues lernen und man würde es dennoch nicht schaffen, sich alles an Wissen anzueignen.

Mir scheint es teilweise so, als würdest du die Komplexität einiger Berufe verkennen... so liest es sich zumindest.


06.05.2012 01:54Beitrag von Tachikoma
Bei so viel arrogantem Hirnschmalz würde ich auch nichts würdigen. Nach 5 Meter Kabelgraben schippen fallt ihr tollen Theoretiker eh aus den Latschen.

Nun, ich hab keinen Plan was für ein Vorstellung du von dem normalen Studenten hast... aber es scheint voller Klischees behaftet zu sein. Ich hab letzten Sommer einen Pool im Durchmesser von 5,50 Meter gegraben, bei einer Tiefe von rund 1,80 Meter, wobei 50% der des Bodens aus Lehm bestand... das ganze Zeug musste zudem 20 Meter bergauf gefahren werden mit einer Schubkarre und gleichzeitig Kies für den Beton hingekarrt werden... also das Graben ist mir nicht fremd. Ein Kommilitone von mir ging in den Semesterferien immer in die Schweiz... auf dem Bau arbeiten.
Ihr habt immer Vorstellungen von Studenten, als würden wir uns alle wohlbehütet auf unseren Bürostuhl setzen und wir bei jedem Krümel Dreck dahinschmelzen würden, wie Zucker im Regen.

Was ich mich jedoch frage... Elektriker... Schacht buddeln... Zusammenhang? Ne, guter Versuch mal was schlaues zu sagen, aber... deshalb hab ich studiert... und du wohl nicht.

Du hast dein Zivi vor über 10 Jahren in der Altenpflege gemacht, meinst daraus dir ein Urteil über das Arbeitsfeld eines Krankenpflegers zu erlauben, das ganze untermauert mit der Aussage das du 10 JAHRE! Ausgebildet werden musstest, weil für deinen Beruf so ein hohes Maß an Intelligenz gefordert ist, reicht um die Beweisaufnahme hier zu schliessen. Danke euer Ehren.

Ich hab kein Zivi in der Altenpflege gemacht... aber selbst aus dem Anfangspost (und der macht dies wohl hauptberuflich) hört es sich sehr stark nach Routine an. Und du könntest, statt mit Beleidigungen um dich zu werfen, auch einfach schreiben, welches technisches, mathematisches und chemisches Denken ihr so bringen müsst.

Dass technische Berufe ein hohes Maß an Intelligenz, wohl in diesem Fall im Bereich Logik erfordern, ist nicht unbedingt ein Geheimnis... sorry, aber nicht umsonst ist nahezu jedes Ingenieursstudium vollgepackt mit jeglichen Mathematikfächern, sei es Mathematik 1, 2, 3, oder Analysis, Lineare Algebra, oder mein Liebling... Integrale Transformation und partielle Differentialgleichungen.

Ich habe keine Ahnung worüber du dich so aufregst, das hört sich eher nach einer Darlegung von Fakten an... und deine inhaltslose Antwort lässt dies nicht unbedingt anders erscheinen.

Und über die 10 Jahre... wie sagte es mein Praktikumsbetreuer so schön... wenn man aus der Uni kommt, hat man das Wissen in der Größe eines Fingernagels, nach etlichen Jahren schafft man es vielleicht auf Handgröße... und der ganze Bereich der Elektrotechnik ist so groß wie ein Fenster (er hatte das noch mit Gesten untermauert ;). 10 Jahre Ausbildung? Hört sich vielleicht wenig an, aber in technischen Gebieten könnte man sein ganzes Leben lang den Themenbereich behandeln und immer neues lernen und man würde es dennoch nicht schaffen, sich alles an Wissen anzueignen.

Mir scheint es teilweise so, als würdest du die Komplexität einiger Berufe verkennen... so liest es sich zumindest.


Was lässt dich aus meinen Post darauf schließen das ich die Komplexität irgendeines Berufes verkenne, bitte sag es mir und wenn du dabei bist das rauszusuchen, zeig mir bitte die Stelle wo ich ach so Beleidigend war.
Und du hast den Anfangspost gelesen und jetzt weisst du aufeinmal das Altenpflege ein Routinejob ist ? Was heißt denn Routine ? natürlich setzt du dich in einem bestimmten Kreis mit ner wiederkehrenden Tätigkeit auseinander, mag sein das der Bereich in anderen Berufen komplexer oder umfangreicher ist. Es kommt als Altenpfleger auch nicht darauf an, dass du mathematische , technische oder chemische ( chemisch beim Tablettenstellen vielleicht schon ) Zusammenhänge begreifst. Der Typ kümmert sich um die Ältere Generation, zu der wir auch eines Tages gehören . Und Altenpflege ist ein Knochenjob der eine hohe Frustrationstoleranz vorraussetzt, die einfach nicht tragbar ist und die Dankbarkeit die diesem Beruf entgegen kommt aus der Gesellschaft ist das was ihm am Leben hält und bestimmt nicht die Finanzielle aussicht.
Es geht auch nicht darum einen Altenpfleger mit einem Elektroniker zu Vergleichen, beide sind wichtig für Gesellschaftliches zusammenleben genauso wie der Architekt oder die Klofrau in McDonalds. Es geht darum das man für seine Arbeit angemessen bezahlt werden möchte und das ist in Pflegeberufen definitiv nicht der Fall.
Hotlutz
Frostwolf
Hotlutz
1, Orc, Schurkin
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Mich wundert wie wenige Akademiker es in Deutschland gibt. Habe mir gerade die Zahlen angeschaut. Laut Statistischen Bundesamt haben nur 14% der Bevölkerung Hochschulabschluss/Promotion. Und 50% haben eine Lehre/Berufsbildung im dualen System.


Wohl auch ein Grund für die Umstellung auf Bachelor. Einfacher und schneller als das Diplom -> mehr Absolventen.
Urgurk
Stormscale
Urgurk
1, Orc, Jäger
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Was lässt dich aus meinen Post darauf schließen das ich die Komplexität irgendeines Berufes verkenne, bitte sag es mir und wenn du dabei bist das rauszusuchen, zeig mir bitte die Stelle wo ich ach so Beleidigend war.
Und du hast den Anfangspost gelesen und jetzt weisst du aufeinmal das Altenpflege ein Routinejob ist ? Was heißt denn Routine ? natürlich setzt du dich in einem bestimmten Kreis mit ner wiederkehrenden Tätigkeit auseinander, mag sein das der Bereich in anderen Berufen komplexer oder umfangreicher ist. Es kommt als Altenpfleger auch nicht darauf an, dass du mathematische , technische oder chemische ( chemisch beim Tablettenstellen vielleicht schon ) Zusammenhänge begreifst. Der Typ kümmert sich um die Ältere Generation, zu der wir auch eines Tages gehören . Und Altenpflege ist ein Knochenjob der eine hohe Frustrationstoleranz vorraussetzt, die einfach nicht tragbar ist und die Dankbarkeit die diesem Beruf entgegen kommt aus der Gesellschaft ist das was ihm am Leben hält und bestimmt nicht die Finanzielle aussicht.
Es geht auch nicht darum einen Altenpfleger mit einem Elektroniker zu Vergleichen, beide sind wichtig für Gesellschaftliches zusammenleben genauso wie der Architekt oder die Klofrau in McDonalds. Es geht darum das man für seine Arbeit angemessen bezahlt werden möchte und das ist in Pflegeberufen definitiv nicht der Fall.


Im Vergleich zu anderen Berufen auf ähnlichem Qualifikationsniveau (und in Betracht des großen Arbeitsaufwands sowie der psychischen Belastung ), ist der Beruf des Altenpflegers natürlich unterbezahlt.
Ich glaube nicht, dass jemand das anzweifelt.
Naja, ich denke der Seniorenbereich wird immer größer werden, vllt. wirkt sich dass ja auch positiv auf die Gehälter aus.
Tachikoma
Kel'Thuzad
Tachikoma
90, Nachtelfe, Priesterin
7720
06.05.2012 21:50Beitrag von Seezar
Es geht auch nicht darum einen Altenpfleger mit einem Elektroniker zu Vergleichen, beide sind wichtig für Gesellschaftliches zusammenleben genauso wie der Architekt oder die Klofrau in McDonalds. Es geht darum das man für seine Arbeit angemessen bezahlt werden möchte und das ist in Pflegeberufen definitiv nicht der Fall.

Den Vergleich wollt ich nicht aufstellen... das taten andere, die hier im Thread Akademiker als nutzlos bezeichneten. Auf die spielte ich an. Irgendwo am Anfang sagte ich auch, dass Altenpfleger nicht die einzigen sein, die zu geringe Löhne bekämen. Ändern kann ich da jedoch auch nichts.

Naja, ich denke der Seniorenbereich wird immer größer werden, vllt. wirkt sich dass ja auch positiv auf die Gehälter aus.

Unwahrscheinlich, da die Qualifikationen für den Beruf nicht sonderlich hoch sind, folglich können ihn in der Theorie genug Leute ausüben... und die Leute werden auch dazu genötigt ihn auszuüben. Dann kommen wir zu dem Punkt, wo die Leute sich sagen müssten "Für das Gehalt arbeiten? Nein danke!", wogegen jedoch unser Gesellschaftsbild spricht, welches wiederum sagt, lieber eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen, als dem Staat auf der Tasche zu sitzen. Als Ergebnis werden die Löhne weiter gesenkt... Lohnerhöhungen ausgelassen etc.

Und genau das ist ebend der große Unterschied, warum zum Beispiel Ingenieure mehr Gehalt bekommen, neben den fünf oder mehr Jahren, die sie studiert haben und somit eine entsprechende Entschädigung in Form von Lohn (welcher ja fünf Jahre nicht bekommen wurde)... derzeit sind wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe 15.000 offene Stellen für Ingenieure vorhanden und da eben nicht jeder diesen Job machen kann (bzw. darauf "umgeschult" werden kann) sind da die Gehälter größer. Weniger weil die Arbeit härter, schwerer oder sonstiges ist.

Bin ich dafür, dass jede Arbeit gleich vergütet wird? Nein. Bin ich dafür, dass es Niedriglohnjobs gibt? Auch nein.
Daran krankt derzeit unsere Gesellschaft, mein Bruder hat mir den Zusammenhang schonmal erzählt und auch zugegeben, dass in Deutschland krasses Lohndumping betrieben wird, stärker als in vielen anderen Ländern.
Salinja
Die Aldor
Salinja
90, Nachtelfe, Jägerin
6740
Ich habe letztes Jahr meinen Bachelor gemacht und mache dieses Jahr meinen Master... und ich fühl mich als hätte ich keinen Plan von nix. Arroganz? Kann man sich kaum erlauben, jede Vorlesung zeigt einem der Prof, dass man doch viel zu lernen hat.

Arroganz gegenüber den "Handwerkern"? Bin weniger so ein Typ. Wie gesagt würde ich mir sehr viel handwerkliche Arbeit zutrauen, aber aufgrund von fehlender Praxiserfahrung im handwerklichen Bereich bzw. der fehlenden Routine, würde ich mir kaum erlauben, hier Belehrungen los zu lassen. Aber von solchen Leuten hab ich von vielen Seiten schon gehört, ein Ingenieur, der zu stolz war sich was löten zu lassen, was dann aussah wie ein missglücktes Experiment...

Man muss da auch differenzieren, ich sage zwar, dass ich als Ingenieur meiner Meinung nach komplexere Dinge verstehe und bedienen kann, aber Handwerker sind genauso benötigt. Und Arroganz ist immer kontraproduktiv, sei es als Handwerker, wie auch als Akademiker. Es ist einfach fehl am Platz.


Ich bin froh, dass es Akademiker wie dich gibt - solche haben wir hier auch (eben, die Vorbilder welche ich erwähnte) - aber eben auch andere. Manche haben schlicht das Gefühl, etwas besseres zu sein. Wobei auch Zeichnungen von Funktionell Wichtigen Teilen gern mal hingerotzt werden, falsch vermasst sind und der Zeichnungskopf fehlerhaft ist.

Ings wie du, leiden unter den Komikern mit Abschluss... wie Metaller unter den Bierdosenwerfern und Hopper unter den "Dei Mudda!"-Leuten leiden.

Wenn ich eine Firma gründen würde, wüsste ich aus der Abteilung in der ich Arbeite sofort, welchen Ing ich gern in meiner Bude hätte, und welchen ich (trotz gleicher Papierqualifikation) besser zu haus lasse.

(Im übrigen verhärten Stammtischparolen von schlechtverdienern eigentlich nur die Fronten)

Weiterhin muss man sich heute sagen, dass ein Akademischer Abschluss KEIN Garant mehr für viel Kohle ist. An richtig richtig richtig viel, kommt man mit Socializen, Vitamin B und guter (gutaussehender) Arbeit. Nein, nicht Hochschlafen, aber PowerPoint gut verwenden ;) Banken, Versicherungen oder Grosskonzerne im Bürobereich. Weitab von der "Harten Realität".
Auch eine Schlechte Ausbildung ist kein Garant für wenig Kohle - man muss nur an die Richtigen Leute gelangen. Aber ich würde sagen, dass diejenigen welche auf der Oberen Schneide der Lohnschere sitzen, weniger ihrer Ausbildung sondern mehr ihrem schlichten Werdegang zudank so weit gekommen sind.

Ein Maschinenbauer wird niemals so viel verdienen, wie es ein Bankdirektor macht, der seine Karriere als einfacher Kaufmann begann. Ja das gibts. Aber man kann als Maschinenbauer gut und Wohlhabend leben, dass man sich keine grossen Geldsorgen mehr machen muss, wenn man es richtig anstellt. Wenn man es falsch macht, säuft man aber immer noch ab.

Wenn ich anschaue, in welcher Position meine Mutter mittlerweile ist - gelernte Telefonistin (ja, früher war das ein Lehrberuf ^^) - mittlerweile könnte sie eine Familie allein ernähren, wobei sie nur Teilzeit arbeitet.

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