Thema
Beruf : ( Ex. ) Altenpfleger
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Mich wundert wie wenige Akademiker es in Deutschland gibt. Habe mir gerade die Zahlen angeschaut. Laut Statistischen Bundesamt haben nur 14% der Bevölkerung Hochschulabschluss/Promotion. Und 50% haben eine Lehre/Berufsbildung im dualen System.
Will heißen, dass Deutschland zum größten Teil von nicht-Akademikern getragen wird, die Studierten machen da eher den kleineren Teil aus. Und das soll keine Wertung sein, bin ja selber Student. |
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Was lässt dich aus meinen Post darauf schließen das ich die Komplexität irgendeines Berufes verkenne, bitte sag es mir und wenn du dabei bist das rauszusuchen, zeig mir bitte die Stelle wo ich ach so Beleidigend war. Und du hast den Anfangspost gelesen und jetzt weisst du aufeinmal das Altenpflege ein Routinejob ist ? Was heißt denn Routine ? natürlich setzt du dich in einem bestimmten Kreis mit ner wiederkehrenden Tätigkeit auseinander, mag sein das der Bereich in anderen Berufen komplexer oder umfangreicher ist. Es kommt als Altenpfleger auch nicht darauf an, dass du mathematische , technische oder chemische ( chemisch beim Tablettenstellen vielleicht schon ) Zusammenhänge begreifst. Der Typ kümmert sich um die Ältere Generation, zu der wir auch eines Tages gehören . Und Altenpflege ist ein Knochenjob der eine hohe Frustrationstoleranz vorraussetzt, die einfach nicht tragbar ist und die Dankbarkeit die diesem Beruf entgegen kommt aus der Gesellschaft ist das was ihm am Leben hält und bestimmt nicht die Finanzielle aussicht. Es geht auch nicht darum einen Altenpfleger mit einem Elektroniker zu Vergleichen, beide sind wichtig für Gesellschaftliches zusammenleben genauso wie der Architekt oder die Klofrau in McDonalds. Es geht darum das man für seine Arbeit angemessen bezahlt werden möchte und das ist in Pflegeberufen definitiv nicht der Fall. |
Mich wundert wie wenige Akademiker es in Deutschland gibt. Habe mir gerade die Zahlen angeschaut. Laut Statistischen Bundesamt haben nur 14% der Bevölkerung Hochschulabschluss/Promotion. Und 50% haben eine Lehre/Berufsbildung im dualen System. Wohl auch ein Grund für die Umstellung auf Bachelor. Einfacher und schneller als das Diplom -> mehr Absolventen. |
Was lässt dich aus meinen Post darauf schließen das ich die Komplexität irgendeines Berufes verkenne, bitte sag es mir und wenn du dabei bist das rauszusuchen, zeig mir bitte die Stelle wo ich ach so Beleidigend war. Im Vergleich zu anderen Berufen auf ähnlichem Qualifikationsniveau (und in Betracht des großen Arbeitsaufwands sowie der psychischen Belastung ), ist der Beruf des Altenpflegers natürlich unterbezahlt. Ich glaube nicht, dass jemand das anzweifelt. Naja, ich denke der Seniorenbereich wird immer größer werden, vllt. wirkt sich dass ja auch positiv auf die Gehälter aus. |
Den Vergleich wollt ich nicht aufstellen... das taten andere, die hier im Thread Akademiker als nutzlos bezeichneten. Auf die spielte ich an. Irgendwo am Anfang sagte ich auch, dass Altenpfleger nicht die einzigen sein, die zu geringe Löhne bekämen. Ändern kann ich da jedoch auch nichts. Naja, ich denke der Seniorenbereich wird immer größer werden, vllt. wirkt sich dass ja auch positiv auf die Gehälter aus. Unwahrscheinlich, da die Qualifikationen für den Beruf nicht sonderlich hoch sind, folglich können ihn in der Theorie genug Leute ausüben... und die Leute werden auch dazu genötigt ihn auszuüben. Dann kommen wir zu dem Punkt, wo die Leute sich sagen müssten "Für das Gehalt arbeiten? Nein danke!", wogegen jedoch unser Gesellschaftsbild spricht, welches wiederum sagt, lieber eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen, als dem Staat auf der Tasche zu sitzen. Als Ergebnis werden die Löhne weiter gesenkt... Lohnerhöhungen ausgelassen etc. Und genau das ist ebend der große Unterschied, warum zum Beispiel Ingenieure mehr Gehalt bekommen, neben den fünf oder mehr Jahren, die sie studiert haben und somit eine entsprechende Entschädigung in Form von Lohn (welcher ja fünf Jahre nicht bekommen wurde)... derzeit sind wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe 15.000 offene Stellen für Ingenieure vorhanden und da eben nicht jeder diesen Job machen kann (bzw. darauf "umgeschult" werden kann) sind da die Gehälter größer. Weniger weil die Arbeit härter, schwerer oder sonstiges ist. Bin ich dafür, dass jede Arbeit gleich vergütet wird? Nein. Bin ich dafür, dass es Niedriglohnjobs gibt? Auch nein. Daran krankt derzeit unsere Gesellschaft, mein Bruder hat mir den Zusammenhang schonmal erzählt und auch zugegeben, dass in Deutschland krasses Lohndumping betrieben wird, stärker als in vielen anderen Ländern. |
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Ich habe letztes Jahr meinen Bachelor gemacht und mache dieses Jahr meinen Master... und ich fühl mich als hätte ich keinen Plan von nix. Arroganz? Kann man sich kaum erlauben, jede Vorlesung zeigt einem der Prof, dass man doch viel zu lernen hat. Ich bin froh, dass es Akademiker wie dich gibt - solche haben wir hier auch (eben, die Vorbilder welche ich erwähnte) - aber eben auch andere. Manche haben schlicht das Gefühl, etwas besseres zu sein. Wobei auch Zeichnungen von Funktionell Wichtigen Teilen gern mal hingerotzt werden, falsch vermasst sind und der Zeichnungskopf fehlerhaft ist. Ings wie du, leiden unter den Komikern mit Abschluss... wie Metaller unter den Bierdosenwerfern und Hopper unter den "Dei Mudda!"-Leuten leiden. Wenn ich eine Firma gründen würde, wüsste ich aus der Abteilung in der ich Arbeite sofort, welchen Ing ich gern in meiner Bude hätte, und welchen ich (trotz gleicher Papierqualifikation) besser zu haus lasse. (Im übrigen verhärten Stammtischparolen von schlechtverdienern eigentlich nur die Fronten) Weiterhin muss man sich heute sagen, dass ein Akademischer Abschluss KEIN Garant mehr für viel Kohle ist. An richtig richtig richtig viel, kommt man mit Socializen, Vitamin B und guter (gutaussehender) Arbeit. Nein, nicht Hochschlafen, aber PowerPoint gut verwenden ;) Banken, Versicherungen oder Grosskonzerne im Bürobereich. Weitab von der "Harten Realität". Auch eine Schlechte Ausbildung ist kein Garant für wenig Kohle - man muss nur an die Richtigen Leute gelangen. Aber ich würde sagen, dass diejenigen welche auf der Oberen Schneide der Lohnschere sitzen, weniger ihrer Ausbildung sondern mehr ihrem schlichten Werdegang zudank so weit gekommen sind. Ein Maschinenbauer wird niemals so viel verdienen, wie es ein Bankdirektor macht, der seine Karriere als einfacher Kaufmann begann. Ja das gibts. Aber man kann als Maschinenbauer gut und Wohlhabend leben, dass man sich keine grossen Geldsorgen mehr machen muss, wenn man es richtig anstellt. Wenn man es falsch macht, säuft man aber immer noch ab. Wenn ich anschaue, in welcher Position meine Mutter mittlerweile ist - gelernte Telefonistin (ja, früher war das ein Lehrberuf ^^) - mittlerweile könnte sie eine Familie allein ernähren, wobei sie nur Teilzeit arbeitet. |
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