Thema
[RP-Event (A)] Der Klingentanz
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Im Magierviertel zu Sturmwind, gleich neben dem berüchtigten Turm der Magier, ist er zu finden, der Klingentanz. Kaum eine Taverne ist bekannter, kaum eine Taverne berüchtigter für ihre große, mannigfaltige Auswahl an Getränken. Keinen Wunsch lässt der Klingentanz offen wenn es um durstige Kehlen geht. Dies allein ist jedoch nicht alles was den Klingentanz besonders macht, auch sein Besitzer ist weithin bekannt und gefürchtet. Der Namenlose, Anführer der Schatten von Obscuritas, nennt dieses Haus sein eigen. Vielleicht zieht gerade dieser Fakt die vielen Gäste an, vielleicht ist es aber auch nur das reichhaltige Getränkeangebot aus ganz Azeroth.
Nahezu jedes Wesen ist im Klingentanz willkommen so es sich an die dort geltenden Regeln hält. Diese sind wahrlich einfach. Ein jeder, obgleich seiner Herkunft und Profession, ist im Klingentanz willkommen solange er keinen Ärger verursacht. Was im Klingentanz geschieht, bleibt im Klingentanz. Der Wirt hat das letzte Wort. Beherzigt man dies, wird man in dieser Taverne jeden Donnerstag ab der achten Abendstunde seinen arbeitsamen Tag feucht-fröhlich ausklingen lassen können und wer gute Ohren besitzt oder genügend Gold im Beutelchen, kann durchaus stets etwas von Wert aufschnappen. Auffallend an dieser Schenke sind wohl das schwere Verbotsschild vor der Türe direkt am Eingang des Klingentanzes und die riesige Adamantittür zur Küche hin. Es ranken sich einige Gerüchte um deren Zweck und Entstehung… (( ooc: auch wir haben unseren Weg hierher gefunden und werden euch weiterhin mitteilen was im Tanz ansteht )) |
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Bearbeitet von Mineva am 29.11.10 15:57 (UTC)
Ein Schild muss her
Die Sonne lachte wärmend vom Himmel herab, keine Wolke verunglimpfte ihr Dasein, und eine angenehme Kühle lag in der Luft, die es einem erlaubte relativ frei gekleidet durch die Straßen zu gehen. Kristof hatte sich in den Zwergendistrikt zurückgezogen, wo er sich ein paar halb-raue Metallplatten gekauft hatte, die er nun an den Kanten soweit erhitzte, dass er sie aneinander befestigen konnte, während überall im Viertel schon die Hämmer geschwungen wurden fing nun auch Kristof an, die beiden Platten mit kräftigen Schlägen in eine geeignete Form zu bringen. Nach einer Weile wischte er sich mit einem Handtuch das schweißnasse Gesicht ab und betrachtete sein Werk. Die übriggeblieben Große Metallplatte lag vor ihm und kühlte nun ab, perfekte Zeit um den Farbstoff zu holen. Bei einem Händler, den er in der Nähe fand, kaufte er einen angeblich weißen Farbstoff, der viel eher ein eisernes Grau hatte und dazu einen tief roten Farbton, eine Farbe die jedem sofort ins Auge springen sollte. Nachdem er zuvor noch den Hammer geschwungen hatte, war es nun ein grober borstiger Pinsel, der sich durch seine Hand geleitet über das Metallbewegte. Die Farbe, die er mit feinem Sägemehl zähflüssiger gemacht hatte, klebte perfekt auf dem mittlerweile kalten Schild, und nach einer kurzen Zeit war die ganze Metallplatte mit einer abdeckenden Grauschicht überzogen. Flüchtig bohrte er noch ein paar Löcher zum befestigen in die oberen Ecken und wandte sich zum Gehen. Er blickte noch ein letztes mal auf das Gebilde, bevor er einen nahen Zwerg anwies, dass er doch bitte aufpassen solle, dass dem Schild nichts passiert, und warf diesem ein kleines Münzbeutelchen zu, in welchem sich abgezählt 4 Goldstücke, 63 Silberstücke und 3 Kupferstücke befanden. |
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„Na dann mal los...“ murmelte er zu sich und machte sich dann auf zur Bibliothek um einige gewisse Nachforschungen anzustellen. Natürlich wusste er, wie er es in der Gemeinsprache schreiben konnte, und die Zwerge im Distrikt hielfen ihm bestimmt beim Zwergischen und vielleicht auch dem Gnomischen, aber er hatte nun mal keine Ahnung, wie man darnassisch, draeneiisch, orkisch, trollisch, thalassisch, taurisch, oder in der Gossensprache der Untoten schrieb. Er hoffte er würde ein paar Magister oder ähnliches finden, die auch in Fremden Sprachen Erfahrung hatte und er war sich ziemlich sicher, dass es wenigstens für draeneiisch und darnassisch einige kleine Wörterlexika in der Bibliothek gab. Nur bei den Hordensprachen war er sich ziemlich unsicher, wie er die herausbekommen wird. Er zuckte mit den Schultern, ’Das wird schon machbar sein’ dachte er für sich und trat in die staubigen Gefilde der Gelehrten ein. ‘Der ganze Ärger nur wegen einem sturen Dämonenschmuser... dabei schien sie anfangs recht nett...’ er kramte sich gerade durch das Regal „Darnassisch für Anfänger“, als er auf ein Buch stieß das seine Interesse weckte. „Trollisch, Thalassisch, Darnassisch, verwandt oder nicht?“ „Wenn trollisch und darnassisch miteinander Verwandt sein sollten ess ich n’ Besen“ sagte er ungläubig und fing an in dem Buch zu schmökern. Auf der letzten Seite war dann ein kleines Wortlexikon für Worte die man in gewissen Situationen am besten Verstehen sollte, unter anderem „Dämon“, „Verboten“, „Ghul“ und „untersagt“, in allen 3 Sprachen um die es im Buch ging. „Das hat eindeutig ein Gnom geschrieben“ murmelte er wieder, nachdem er sich die Wörter notiert hatte, und weiter nach passenden Büchern suchte.
„Suchen sie etwas bestimmte?“ fragte eine freundliche, aber leicht überhebliche Stimme hinter Kristof, welcher nun vergeblich seit etwa einer Stunde nach einem Buch über die orcische Sprache suchte. „Hm?“ ein wenig überrascht blickte er auf und sah dann eine Draenei in den Magierroben Sturmwinds. „Äh ja. Ja, es wäre zu freundlich wenn sie mir helfen würden. Ich suche die Übersetzung eines Satzes in verschiedene Sprachen, unter anderem noch ins Draeneiische, ins Orkische, ins Taurische, und die Sprache der Untoten. Können sie mir, zumindest beim Draeneiischen helfen?“ „Aber sicher doch“ sagte diese freundlich lächelnd, „und Orkisch kann ich auch flüchtig. Was die Gossensprache der Untoten betrifft, so glaube ich, dass diese ziemlich nahe an unsere Gemeinsprache angelegt ist, suchen sie also am besten im Abteil für die Gemeinsprache und Dialekte.“ Nachdem er weitere 2 Sprachen diktiert bekommen hatte, und eine relativ schnell in einem Buch finden konnte fehlte ihm letztlich nur noch eine einzige Sprache: die Taurische. „Wo bekomm ich denn jetzt einen Tauren her?“ Nach kurzem Überlegen kam er auf die Idee, einfach mal im Verlies nachzufragen, ob vielleicht ein Taure inhaftiert ist. Glücklicherweise war das auch der Fall. Unter Bewachung von 3 Wächtern wurde er durch ein halbwegs verwüstetes Verlies, zu einer ebenso halbwegs intakten Zelle geführt, in der ein halbwegs lebendiger Taure saß und vor sich hin starrte. Mit ihren Knüppeln an die Stangen klopfend machten die Wächter auf sich aufmerksam. „Aufstehen Flohsack, du hast Besuch!“ rief einer, und postierten sich darauf ein wenig Abseits von Kristof, um diesen nicht zu stören. Als dieser in gebrochenem orkisch den Satz vorlas, dem die Draenei ihm gesagt hatte, starrten sowohl Taure als auch Wächter den alten Mann überrascht an, woraufhin der Taure eindeutig in orkisch antwortete, wohl um zu überprüfen ob der Mensch wirklich orkisch konnte. Mit fragendem Gesichtsausdruck wiederholte er erneut den Satz auf orkisch, und fügte nach kurzem Überlegen auch die Versionen der anderen Sprachen an. Der Taure, der das anscheinend Verstand, scharrte nun mit seinen Hufen vorsichtig einige Schriftzeichen in den Boden, die Kristof dankbar abzeichnete, und dem Tauren zum Tausch dafür eins seiner besten Stücke Fleisch, natürlich bereits zubereitet, aus einem Fellbeutel gab, und daraufhin den Kerker verlies. |
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Bearbeitet von Mineva am 29.11.10 15:58 (UTC)
Wieder im Zwergendistrikt angekommen besah er sich dem mittlerweile noch grauerem, aber wenigstens heilem Schild, vor dem ein betrunkener Zwerg schlief. Seufzend schob er diesen beiseite, holte Farbe und einen feinen Pinsel heraus, und schrieb, von links nach rechts, in großen roten Lettern zuerst folgenden Satz auf:
Dämonen und Ghule sind hier strengstens untersagt! (Gemeinsprache) Nachdem er den Zwerg aufwecken konnte, lies er sich von diesem das Zwergische und zum Glück auch das Gnomische diktieren. Vorsichtig schrieb er nun auch, zuerst die Sprachen der Allianzvölker, dann die der Hordenvölker mit dem Signalrot auf das Schild, Als es fertig war betrachtete er das Schild zufrieden, und hoffte, dass keine Fehler darin seien. Dämonen und Ghule sind strengstens untersagt! (Gemeinsprache) Dämonen und Ghule sind verboten! (Zwergisch) Netherwesen und wandelnde Tote sind aufs Äußerste untersagt! (Gnomisch) Dämonen und Ghule sind untersagt! (Darnassisch) Dämonen und Ghule sind strengstens untersagt! (Draeneiisch) Dämonenz und Ghulse sin’ echt verhasst maan! (Trollischer Dialekt) Dämonen und Ghule sind untersagt! (Thalassisch) Dämon und Ghule Verbot! (Gebrochenes Orkisch) Dämonen und Ghule sind Verboten (Taurisch) Dämonen und Ghule sind strengstens untersagt! (Gossensprache) Das Schild, die Schrift war durch die erhitzte Luft im Zwergenviertel schnell angetrocknet, auf den Rücken geschnallt schwer schleppend hievte er sich selbst durch halb Sturmwind bis zum Magierviertel, und dort dann bis zum Klingentanz, wo er das Schild dankbar abstellte, seinen Rücken durchdrückte, und eine kleine Verschnaufpause einlegte. Kurz darauf hob er es noch einmal so gut es ging an, und stellte es rechts hinter dir Tür, in den Innenraum der Taverne. „Da wird er es schon finden“, sagte er zu sich, und ging davon, und ein wenig dem geschäftigen Treiben auf dem Hafen zuzusehen.... ((Unser Dank gilt Kristof, der diese Geschichte verfasst hat, ich habe mir lediglich erlaubt einen Titel hinzuzufügen um die Leser nicht zu sehr zu verwirren)) |
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Eine Küchentür kommt
Nervös tappte Kristof immer wieder auf den Boden, und schaute in unregelmäßigen Abständen zur Sonne. Zumindest wenn man es Sonne nennen wollte, diesen nebulösen Ball der hinter den voluminösen Rauchschwaden des Zwergendistrikts sein Dasein fristete. „Wo bleibt er bloß?“ sagte er ärgerlich, den Blick in den Tunnel zur Tiefenbahn gewannt, beständig darauf wartend, dass sich etwas regte, „Der Kerl sollte schon seit Stunden hier sein!“ Er blickte sich noch einige Male nervös um, als die Tiefenbahn von Eisenschmiede nach Sturmwind endlich eintraf, und er durch den Tunnel ein paar Gestalten auf sich zukommen sehen konnte... Etwa eine Woche zuvor... Stark hustend hielt sich Kristof ein Taschentuch vor Nase und Mund, und bewegte sich stockend durch die rußschwarzen Gassen Eisenschmiedes, welche den Weg zur großen Schmiede der Hauptstadt markierten. Noch weitere Male hustend, seine Augen tränten bereits von den Partikeln in der Luft, trat er um die nächste Biegung, und der Schmiedekessel offenbarte sich ihm. Gigantische Metallgebilde in denen geschmolzenes Metall zu Tür und Tor, Waffen, Rüstungen, und etlichen anderen Dingen verarbeitet wurden, und auch jetzt glühten die Schmelzöfen Eisenschmiedes in einem bedrohlichen rot. Eine Hitzewelle überwältigte Kristof und trieb ihm noch heftiger die Tränen in die Augen. Er wischte sich flüchtig ein paar erste Schweißtropfen von der Stirn die sich sofort gebildet hatten nach dem Hitzeumschwung und schleppte sich weiter der Quelle seiner Pein entgegen. Interessiert blickte er sich im gehen in der Halle um – er war vorher noch nie in Eisenschmiede gewesen – und staunte über die ernorme Größe zuzüglich zur Schmiede an sich, während neben ihm ein Gnom frische Pasteten feilbot. Das rote Schimmern welches er schon vorher ausgemacht hatte überflutete mit seiner Intensität die komplette Halle, und verstärkte jeglichen schattigen Punkt um ein vielfaches. Endlich am Ziel angekommen wischte er sich noch einmal über die Stirn und näherte sich einem autoritär wirkenden Zwerg, welcher außer einer Kettenhose und einem Paar Lederstiefel völlig unbekleidet war, und Schmiedegesellen Befehle zubrüllte. „Herr?“, sprach Kristof diesen an, und wurde glatt überhört, als in der Nähe angefangen wurde Schmiedehämmer zu schwingen. Gegen den Lärm anbrüllend versuchte er es noch mal „HERR!“ Der Zwerg wandte ihm den Kopf zu und rief mit gewohnt erhobener Stimme zurück „WAT IS’? HAM’ HIER ZU TUN.“ Kristof kramte kurz in seinen Taschen herum, und zog dann einen kleinen Lederbeutelchen hervor, und lies die Goldmünzen darin klimpern. Gut, hören konnte sein Gegenüber das nicht, aber er schien 1 und 1 zusammengezählt zu haben. Ein Wink mit den Händen und das Kreischen der Hämmer auf glühendes Metall verstummte sofort. Er schien seine Männer gut im griff zu haben. „Also gut, Kumpel, ich hör’ dir zu, wat willste?“ Kristof zog aus seiner Brusttasche flüchtig ein zusammengefaltetes Blatt Pergament und reichte es dem Schmiedemeister. „Ich würde gerne eine Sonderanfertigung in Auftrag geben, bei gewissenhafter Ausführung wartet ein ordentlicher Betrag Goldmünzen auf sie. Er warf den kleinen Sack Goldmünzen den er noch in der Hand behalten hatte dem Zwergen zu. „Das hier sollte als Anzahlung dienen.“ Der Meister faltete das Blatt Papier auseinander und betrachtete es eingehend. „Ganzschön groß...“ murmelte er zu sich selber, „ich würde Stah...“ „Gehärtetes Adamantit.“ Unterbrach ihn Kristof. „Adamantit?“ fragte der Mann ungläubig „Wissen sie wie teuer sie das zu stehen kommt? Allein die Herstellung des Metalls kostet schon ein Vermögen, dazu dann noch Anschaffungsgebühren, die Baukosten... das Sümmchen was an am Ende rauskommt lässt dir die Augen aus dem Kopf springen, Kumpel.“ „Der Preis spielt in diesem Falle keine Rolle, mein Arbeitgeber wollte einer Tür, die selbst einen anstürmenden Tauren mit einem müden Lächeln zurückprallen lässt. Außerdem sollte bitte eine kleine Klappe auf Augenhöhe zwischen Menschen und Nachtelfen-Größe in sie eingesetzt werden. Wie gesagt, wenn ihr den Auftrag annehmt wartet eine große Summe an Gold auf euch.“ Wie zur Bestätigung lies er es aus einem zweiten Beutel Klimpern, den er heimlich aus seinem Ärmel hat rutschen lassen. Sich grübelnd übers Kinn reibend starrte der Zwerg das Goldsäckchen an. „Und ihr werdet bezahlen?“ fragte er schließlich zögerlich. „Mit Sicherheit.“ Antwortete Kristof daraufhin, und lies das Säckchen wieder verschwinden. „Falls ihr sie nach Sturmwind ins Magierviertel liefern könnt. Falls ihr euch nicht auskennt, sucht nach dem Klingentanz. „Na gut... aber das könnte eine Weile dauern, so eine bis 1 ½ Wochen. Schließlich muss das Erz erst mal angeschafft werden, und so weiter.“ |
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Zufrieden nickend machte sich Kristof wieder auf den Weg zurück zur Tiefenbahn, mit der er auch angereist war. Die Fahrt hatte ein paar Stunden gedauert und war nervtötend eintönig gewesen, aber wenigstens konnte er seinen Auftrag erfüllen. Er kaufte sich eine noch dampfende Pastete, ging den Weg zurück, den er gekommen war, und betrat das Bahndepot, wo bereits ein Zug auf Passagiere wartete. Er setzte sich auf eine freie Bank, und klimperte nachdenklich mit dem Zweiten Sack den er dem Zwergen unter die Nase gerieben hatte. In ihr lagerten etliche hauchdünne Bronzeplättchen, die er in sie Hinein gefüllt hatte, um dem Zwergen die Entscheidung abzunehmen, denn in dem ersten Sack den er abgegeben hatte war all sein verbliebenes Erspartes für seine Freizeit gewesen. Er hatte zwar noch Geld für Essen und ähnliches, aber ansonsten musste er sich darauf verlassen den bezahlten Betrag vom Wirt wiederzubekommen. Er lehnte sich zurück und genoss den Fahrtwind durch seine Haare streicheln, während die rasante Fahrt nach Sturmwind begann.
Wieder in der Gegenwart... Der Schmiedemeister aus Eisenschmiede kam ihm freudenstrahlend entgegen, und schüttelte dem Menschen zur Begrüßung die Hände. „Das sind sie ja, ich hatte gehofft sie empfangen uns!“ sagte er ein wenig zu freundlich, er witterte vermutlich eine nette Summe Gold, und rief seiner Jungs heran. Ein wanderndes gräulich schimmerndes „Brett“ näherte sich mehrstimmig fluchend den beiden Personen. „Pass auf wo du hintrittst!“ „Verflucht ist das schwer!“ „Autsch! Mann, hätte man nicht wenigstens die Kanten abschleifen können?“ „Boah, jetzt seid endlich ruhig, der Boss will schließlich ne nette Summe aus dem Burschen herausbekommen.“ „Sei selber ruhig! Helf lieber Tragen du hebst ja gar nicht mit an!“ „Tüllich’ trag ich!“ „Nix tust du!“ Stumm verfolgten Zwerg und Mensch die lächerliche Szenerie, wie sich die Tür taumelnd immer weiter näherte. Die 6 Zwerge die unter ihr waren und sie trugen schnieften über das Gewicht der Tür. „Ist es nicht ein Meisterstück?“ prahlte der Schmiedemeister schließlich stolz. „Bestes Metall, beste Arbeit, und... bester Preis, wenn sie verstehen was ich meine.“ „Kommen sie.“ Sagte Kristof daraufhin nur, und er, der Schmied, und die wandelnde Tür machten sich auf den Weg zum Klingentanz. Dort angekommen hievten die Zwerge unter hoher Kraftanstrengung die Tür in die Taverne, und trugen sie unter Kristofs Anweisung in die Ecke wo das Treppchen zur Küche lag, und in diese hinein. Er sammelte flüchtig ein auf dem Tresen liegendes Säckchen ein, und begann damit die Arbeit zur Befestigung der Tür zu begutachten. Der Meister hatte zusammen mit der Tür ebenfalls ein Sack mit diversen Schrauben, Muttern, Schraubenschlüsseln und anderen Dingen mitgebracht, um die Tür in dem Rahmen zu Verankern. Unter der beständigen Beobachtung Kristofs waren die Einbauarbeiten flugs abgeschlossen, und die Tür konnte perfekt geöffnet und geschlossen werden. Mit einem Klicken viel die Tür ein letztes mal zur Probe ins Schluss. „Ausgezeichnet.“ Kommentierte Kristof die Arbeit, und übergab dem Schmied das scheinbar vom Wirt da gelassene Beutelchen für die Tür. Dieser stierte kurz hinein, und seine Augen begannen zu funkeln bei dem Anblick, jedoch stählte sich seine Miene sofort wieder. „Gut, das sollte ausreichen, richten sie ihrem Arbeitgeber schöne Grüße aus.“ Mit diesen Worten übergab er Kristof ein Schlüsselbund, an dem etwa ein Dutzend mal der selbe Schlüssel prangte, und zog von dannen. Kristof schloss die Tür zur Küche zufrieden ab, legte den Schlüsselbund auf die Theke, und machte sich nun auch selbst daran, den Klingentanz zu verlassen. „Ausgezeichnet...“ murmelte er noch ein mal zu sich, und bog in Richtung Hafen ab. ((Wieder gilt unser Dank Kristof, der sich die Mühe gemacht hat, für den Klingentanz zu schreiben,erneut erlaubte ich mir nur einen Titel darüber zu setzen um es etwas übersichtlicher zu gestalten)) |
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Der letzte Schliff
Mineva betrachtete die neue Küchentür eine Weile. Nahezu riesig war dieses Ding und unheimlich schwer. Von außen bekam sie das Monstrum gerade so eben aufgeschoben, aber von innen, sah sie für sich keine Chance. Es wurde Zeit, dass sie ihren Teil der Abmachung erfüllte. Ihre Verabredung sollte auch bald eintreffen. Langsam schlenderte die junge Priesterin vor die Eingangstür des Klingentanzes um dort nach ihrem Besuch Ausschau zu halten. Der Wirt hatte ihr einen großen Beutel Gold dagelassen um die folgenden Dienstleistungen zu bezahlen. Schließlich erspähte die junge Frau zwei Gestalten, welche sich dem Gasthaus näherten. Ein Mann, gekleidet in edle Gewänder dessen adlige Abstammung nicht von der Hand zu weisen war und eine junge Frau, mit dunklem Teint und einem freundlichem, jungen Gesicht, die allem Anschein nach aber doch leicht verlegen wirkte. Mineva nickte zufrieden. Beide hatten also den Weg hergefunden und das zur rechten Zeit. „Es freut mich, dass ihr es so schnell einrichten konnten. Herr Drachenfels und Gemahlin.“ Mineva knickste sachte, was von der jungen dunkelhäutigen Frau freundlich und prompt erwidert wurde. Der Herr verbeugte sich galant, nicht ohne Min tief und eingehend in die Augen zu schauen. „Der Bitte einer so hübschen Dame muss ich als Mann von Rang doch Folge leisten.“ Ein leicht spöttisches und zugleich neckendes Grinsen umspielte die Lippen des durchaus attraktiven Mannes bei diesen Worten und trieb Mineva einen Moment die Schamesröte ins Gesicht. „Uhm…folgt mir bitte. Das Objekt ist schon eingebaut…“ Etwas zu hastig wandte die junge Priesterin sich um und deutete beiden ihr ins Innere der Taverne zu folgen, bis die drei schließlich vor der riesigen schweren Tür standen. „Diese Tür soll Stand halten, auch auf magische Weise und ungebetenen Gästen das Eindringen erschweren, zudem soll sie sich von jenen, die sie öffnen dürfen, leichter bedienen lassen, oh ja und ohne Schlüssel soll sie erst gar nicht aufgehen.“ Mineva ratterte die Anweisungen des Wirtes so gut sie konnte herunter, während ihre Gäste sich inzwischen die massive Tür besahen und nicht umhin kamen erstaunt zu sein, über dieses mächtige Bauwerk. „Dann wollen wir keine Zeit verlieren. Liebste, fass mit an, das wird etwas dauern.“ Die junge Begleiterin des Herrn Drachenfels nickte und begann die Tür mit den schlanken Händen abzufahren, ihr Mann tat es ihr gleich. Synchron begannen beide einen Zauber zu rezitieren. Die Tür quittierte dies mit Vibrieren und sachtem Glühen. Nach einem kurzen Nicken von beiden, legte schließlich auch Min ihre Hände auf die Tür und begann diese mit Segens-und Schutzzaubern zu besprechen. Erst nach guten drei Stunden verstummten die murmelnden Stimmen im sonst leeren Schankraum und die drei zugehörigen Personen ließen leicht benommen und wankend von der schweren Tür ab, welche daraufhin das Vibrieren und Leuchten einstellte. Es schien, als sei nie etwas passiert. Min wankte hinter die Theke und gab ihren Gästen und sich erst einmal ein Met auf Kosten des Hauses aus, welches beide dankbar annahmen. Schließlich räusperte sich Drachenfels, nachdem das Met seine Kehle wieder befeuchtet und gekühlt hatte und begann seine Erklärung: „Die Tür sollte nun allem Stand halten. Sprengkörper, roher körperlicher Gewalt und auch leichter bis mittelschwerer Magie. Die Schlüssel sind auf das Schloss eingestimmt. Wird etwas anderes in das Schlüsselloch gesteckt, wird die Tür blockieren und sich nicht öffnen lassen, zusätzlich sind die Schlüssel gegen Diebstahl gesichert. Unbefugten werden sie einfach aus den Fingern verschwinden und wieder an ihren Platz zurückkehren. Ihr selbst habt die Tür gegen Böses und dunkle Mächte weitestgehend gesichert nehme ich an?“ Mineva nickte sachte zu den Ausführungen des Arkanisten. „Nun, sollte ein wahnwitziger Gnom das halbe Haus in die Luft sprengen, ist das mit der Tür natürlich hinfällig. Einfache Straßendiebe, die glauben es sei witzig ihr plumpes Können an einer Küchentür zu erproben wird die Lust an diesem Schloss schnell vergehen und ein dutzende anrennende Zwerge wird dieses Monstrum auch locker aushalten, wie auch immer sie in diesen Gang passen wollen, aber das sei dahingestellt.“ Der Magier schmunzelte, begleitet von leisem Kichern seine Gefährtin. Beide leerten ihren Krug, nahmen das Gold als Bezahlung für ihre Dienste entgegen und verließen das Gasthaus schließlich. |
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Der Klingentanz wird heute, den 2.12., wie gewohnt stattfinden. Um 20 Uhr werden alle durstigen Kehlen Azeroths bei uns ihre Wünsche erfüllt bekommen.
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Heute am vorletzten Tag des letzten Monats diesen Jahres (30.12.2010) öffnet der Klingentanz wie gewohnt und lädt zu Speis und Trank ein.
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Zum ersten Mal im neuen Jahr öffnet der Klingentanz doch wie gewohnt gegen die achte Abendstunde seine Türen und lädt zu Speis und Trank ein.
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Der Klingentanz wird heute am 13. Tag des ersten Monats gegen die achte Abendstunde wie gewohnt öffnen und euch mit Speis und Trank erfreuen. Genießt das reichhaltigste Angebot ganz Azeroths bei uns!
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Bearbeitet von Ezraèl am 20.01.11 13:29 (UTC)
Der Klingentanz öffnet heute zur 20 Stunde wie jeden Donnerstag. Kommt ruhig vorbei und verbringt eure Zeit bei einem Met, Wein oder Schnaps (ja auch Wasser oder Milch).
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Heute am 27.1., zur 20. Stunde, öffnet wieder die Taverne in der, ob nun Licht oder Schatten, Männlein oder Weiblein, Mutant oder Drachen - jeder willkommen ist.
Wir haben unsere Regeln verschärft um nun endlich den Sicherheitsstandard der wachsenden Bedrohung anzupassen. Seid unbesorgt und schöpft aus dem größten Sortiment Azeroths. |
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Mutant? Ohje....
Versuche, noch ein paar Bierchen zu trinken und eine neue Lieferung mitzubringen. |
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Bearbeitet von Ezraèl am 03.02.11 11:59 (UTC)
Ja Mutant. Es gibt einige Tavernen die eben voreingenommen sind Meister Zwerg.
Der Tanz behandelt alle in seinen Mauern gleich. Ob Richter oder Dirne. Zumindest solange sie sich innerhalb der Mauern des Tanzes nichts zu schulden kommen lassen. Heute öffnen wir wieder, zur 20. Stunde. Fühlt euch frei jederzeit vorbei zu kommen. |
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Heute Abend wird bestimmt wieder ausgeschenkt. Denk ich mal so. (pusht unauffällig)
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***hat gestern ein - zwei - drei Biere dort getrunken*** *hicks*
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Zwei oder drei? *mustert den Zwergen*
Zwei oder drei Tabletts voller Bierkrüge? |
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Ausgeschenkt wird, richtig. Nur diesmal nicht im Tanz selbst. Wir unterziehen die Schänke gerade einiger ... Umbauarbeiten ... .
Deswegen werden alle Gäste nach Nordhain eingeladen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Der Klingentanz wird dort ausschenken, wärend ihr hoffentlich einiges an Spaß findet werdet. Heute Klingentanz: 20. Stunde Nordhain! Todestänzerfreikampf |
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((Auf Bitte von Kristof folgender Text hier gepostet))
Wie viel Zeit ist nun vergangen? Ein paar Monate? Ein paar Monate, seit er das letzte mal wahre Zivilisation erlebt hatte, seit er das letzte mal mit „normalen“ Menschen in Kontakt gekommen war. Tja. Ein paar Monate. Ein paar Monate die selbe Leier... Richtet man den Blick von Sturmwinds Mauern hinab gen Elwynn kann man neben dem @%*%icht des dort ansässigen Waldes wohl nur wenige auffällige Dinge erspähen. Unter anderem Goldhain, das wohl bekannteste Dörfchen in dieser Region, oder auch die Kapelle des Nordhaines, ein Rehabilitations-Zentrum für Krüppel und ähnliche Individuen. Den Blick auf letzteres richtend schauen wir nun durch ein paar Augen, welches in diesem Moment unbeteiligt auf eine Schüssel mit einer breiigen Pampe starrt und... nun, schauen wir uns erst ein mal in dem eigentlichen Raum um. Es ist ein einfacher Raum, eine lange Tafel zieht sich durch die Mitte, und um diesen sind mehrere Stühle verteilt, auf welchen man gebrochene Gestalten sehen kann. Die meisten die Köpfe gesenkt, in stiller Trauer versunken, und nur außen rum ein paar neutrale Gesichter von der dort ansässigen Priesterschaft. Es ist die Speisetafel der Klosteranlage in welchem sich mehrere Pflegebedürftige Gestalten befinden. So auch ein kleiner Junge, durch dessen Augen wir nun blicken. Er weis, er ist nun schon seit einigen Monden in diesen Räumlichkeiten, nur kann er sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wie er hier gelandet ist. Das letzte woran er sich erinnert ist, wie er im Herrenhaus seines alten Meisters auf der Suche nach den Kellergewölben war, um den Gästen neuen Wein zu holen. Kurz darauf war er... woanders... erwacht. Und seit dem scharen sich Heerscharen von Pflegern um ihn, und starren ihn an, als wäre er ein Idiot, oder Psychopath. Und er hatte einfach nur keine Ahnung was diese von ihm wollten. Wenn er sie dann fragte, wie er denn zu seinem alten Herrn kam, lächelten sie nur wehleidig und zuckten mit der Schulter. Er war Nummer 13, er war dafür zuständig das Essen zu liefern. Warum hielt man ihn von seiner Pflicht ab? Warum hielt man ihn hier fest? Er war doch erst wenige Winter alt, was wollten all die Menschen von ihm? Eine runzlige Hand hob sich zum Löffel, und der Kleine schob sich einen Löffel des Breis in den Mund. Der Kleine war scheinbar eine Art Sonderfall, denn täglich kamen ein paar ältere Männer zu ihm, und versuchten mit ihm über sein „Problem“ zu reden. Jedes mal versuchte er diesen zu erklären, dass das Problem darin bestünde, dass sie ihn nicht endlich zurückgehen ließen. Nachts gab man ihm schließlich ein paar Tabletten, und er schlief selig ein. Tja, so spielt das Leben manchmal... Ein paar Monate... |
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