In die Hölle und zurück

Rückblick zum 20. Geburtstag

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit zum ersten Mal die Gesänge dunkler Rituale aus der Kathedrale unterhalb von Tristram drangen. Daraufhin wurden die Höllenbewohner unter der Führung des namensgebenden Widersachers der Serie, Diablo, auf Sanktuario losgelassen. Seitdem sind Millionen von Spielern in den Genuss des packenden und nervenaufreibenden Gameplays gekommen, das zum Markenzeichen der Serie wurde. Deshalb: auf die nächsten zwanzig Jahre!


Erinnerungen

Was ist Diablo?

1996 veröffentlichte Blizzard Entertainment Diablo®. Es verband schnelles Gameplay durch seine point-and-click-Steuerung mit der Charakteranpassung und -entwicklung herkömmlicher Rollenspiele. Dank des hohen Wiederspielwerts, der einprägsamen Musik und seiner düsteren Atmosphäre wurde Diablo zu einem Vorreiter für das Genre des Action-RPG und hatte einen großen Einfluss auf viele spätere Spiele.

Auf der BlizzCon 2016 offenbarten uns außerdem ein paar Diablo-Veteranen, was das Spiel für sie bedeutet. Schaut euch das Video an, um mit aktuellen und ehemaligen Entwicklern der Serie auf eine Reise in die Vergangenheit Sanktuarios zu gehen.


Die Geschichte von Diablo

Condor ersucht Blizzard um die kooperative Entwicklung eines neuen Spiels mit dem vorläufigen Namen Diablo. Condor wird von Davidson, der Mutterfirma von Blizzard, aufgekauft und in Blizzard North umbenannt. Diablo erscheint Blizzard erklärt öffentlich "Es gibt kein Kuhlevel," um Trolle zu vertreiben und anderslautende Gerüchte zu zerstreuen. Das Computer Gaming World Magazin kürt Diablo zum Spiel des Jahres. Ankündigung von Diablo II - Geplanter Erscheinungstermin: 1998 Die Beta von Diablo II beginnt. Die Introsequenz von Diablo II wird bei GameSpot enthüllt. Diablo II erscheint für den PC Diablo II verkauft sich in den ersten beiden Wochen mehr als 1 Million Mal und wird zum bis dahin am schnellsten verkauften PC-Spiel aller Zeiten. Diablo II escheint für den Mac Ankündigung von Diablo II: Lord of Destruction auf der ECTS. Die Beta von Diablo II: Lord of Destruction beginnt Diablo II: Lord of Destruction erscheint Diablo II: Lord of Destruction verkauft sich mehr als 1 Million Mal und wird zur bis dahin am schnellsten verkauften Erweiterung. Der bevorstehende Releasepatch 1.10 warnt Spieler vor dem Sturm des Rostes, der jegliche nicht legitim erstellten Gegenstände löschen wird. Diablo II: Patch 1.10 erscheint, inklusive saisonaler Ranglisten, erhöhtem Schwierigkeitsgrad, neuer Gegenstände, dem Uber-Diablo-Event und mehr. Die Diablo II-Rangliste wird erstmals zurückgesetzt und ein Wettbewerb zum Erreichen der Stufe 99 wird abgehalten. Der Gewinner des Ranglistenwettbewerbs für den Westen der USA, "Matriarch Tifas-Revenge", wird gekürt. Der Gewinner des Ranglistenwettbewerbs für die EU, "Patriarch ETFonTop-Leader", wird gekürt. Diablo II: Patch 1.11 erscheint und implementiert neue Inhalte sowie den Zauber "Höllenfeuerfackel". Diablo III wird bei Blizzards Worldwide Invitational in Paris angekündigt und die Klassen Barbar und Hexendoktor werden gezeigt. Diablo III: Die Klasse der Zauberin wird auf der BlizzCon 2008 enthüllt. Besucher der BlizzCon 2009 erleben den gerechten Zorn der vierten spielbaren Klasse von Diablo III: dem stoischen und schlagkräftigen Mönch. Diablo II: Patch 1.13 erscheint und Saison 5 beginnt für die Ranglisten. Die letzte spielbare Klasse in Diablo III, die Dämonenjägerin, wird auf der BlizzCon 2010 angekündigt. Die Beta von Diablo III beginnt Diablo III: Der Cinematic Teaser "Der Schwarze Seelenstein" wird auf der BlizzCon 2011 enthüllt. Diablo III: Die Introsequenz wird bei den Spike Video Game Awards enthüllt. Diablo III wird für PC und Mac veröffentlicht. Kein PC-Spiel hat sich bis dahin schneller verkauft. Diablo III: Reaper of Souls wird angekündigt. Die Eröffnungssequenz von Diablo III: Reaper of Souls wird enthüllt. Diablo III wird für PS3 und Xbox 360 veröffentlicht. Diablo III: Reaper of Souls wird für PC und Mac veröffentlicht. Diablo III: Ultimate Evil Edition wird für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One veröffentlicht. Patch 2.1.0 – Neue Features: Saisons, große Nephalemportale und Ranglisten. Patch 2.2.1 – Diablo III erscheint in China. Patch 2.3.0 – Neue Features: Kanais Würfel, Saisonreise und die Ruinen von Sescheron. Patch 2.4.0 – Neue Features: Setportale, Reinkarnation und die Grautiefeninsel

Diablo

In Diablo griff man entweder als Krieger, Jägerin oder Zauberer zu den Waffen und stieg mutig hinab in die Katakomben unter der heimgesuchten Stadt Tristram, um dort einem Übel das Handwerk zu legen, das die gesamte Welt zu erfassen drohte – das war Diablo, Herr des Schreckens.

Eine Seltenheit für die damalige Zeit war, dass Diablo sowohl für Macintosh als auch Windows-PCs veröffentlicht wurde. Mit diesem Schritt wurde versucht, so viele potenzielle Helden wie möglich zu rekrutieren, um die Bedrohung in Tristram zu vernichten. Zusätzlich zu den scheinbar endlosen Horden von Dämonen, Untoten und üblen Kreaturen, die es niederzumetzeln galt, gestattete Diablo Spielern, die nach einer etwas sozialeren Spielumgebung suchten, mit dem bahnbrechenden Online-Service Battle.net am Mehrspielermodus teilzunehmen. Allein im ersten Monat brachte Battle.net Spieler in mehr als 1,5 Millionen Partien zusammen.

ERINNERT IHR EUCH NOCH ...

  • An das erste Mal, als euch der Schlächter mit den Worten „Ah, Frischfleisch!“ begrüßte?
  • An die ersten Akkorde des Soundtracks von Tristram?
  • An das Töten eines anderen Spielers und das Klauen seines Ohrs?
  • Wie sich euer Held Diablos Seelenstein in die Stirn rammte?
  • Wie ihr ein Königsschwert der Eile oder Obsidianringe des Tierkreises erhalten habt?

Diablo II

Diablo II erweiterte die Reihe um eine Struktur mit vier Akten und ließ die Helden im Lauf ihrer Mission, Sanktuario vom Bösen zu befreien, abwechslungsreiche Regionen bereisen. In Diablo II ging die Schlacht gegen einige der gefährlichsten Kreaturen der Hölle weiter und ihr musstet euch unter anderem Duriel, dem Herrn der Schmerzen, Mephisto, dem Herrn des Hasses und Diablo, dem Herrn des Schreckens, stellen. Als Spieler tiefer in den Konflikt zwischen den Hohen Himmeln und den Brennenden Höllen verwickelt wurden, wurde die Diablo-Reihe immer populärer für ihre einzigartige Neuinterpretation der traditionellen „Gut gegen Böse“-Erzählung.

Die fünf einzigartigen Klassen von Diablo II (die Amazone, der Barbar, der Totenbeschwörer, der Paladin und die Zauberin) erweiterten die archetypischen Klassen des Vorgängertitels, und die vielfältigen Fertigkeitenbäume sorgten dafür, dass sich diese Klassen deutlich voneinander unterschieden. Neue Mechaniken wie gesockelte Gegenstände, Edelsteine, beidhändiger Kampf oder Söldner rundeten das Spielerlebnis ab und gaben Spielern kontinuierlich die Möglichkeit, sich weiter zu verbessern und den Charakter nach den eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Verbesserungen am Battle.net machten es außerdem einfacher denn je, sich in Gruppen zusammenzufinden und spannende Duelle zu veranstalten, gemeinsam auf die Jagd nach wertvollen Artefakten zu gehen oder um einen Platz in der Rangliste zu kämpfen – und das alles als Teil eines Online-Abenteuers.

ERINNERT IHR EUCH NOCH ...

  • An Duriel, der euch in Akt II plattmachte?
  • An die Gerüchte eines geheimen Kuhlevels?
  • An das Umwandeln von Gegenständen im Horadrimwürfel?
  • An „Tyraels“ Besuch bei Marius in der Irrenanstalt?
  • An Begegnungen im Battle.net mit anderen Spielern, die unglaubliche Ausrüstung trugen?
  • An den Verlust eures ersten Hardcore-Charakters?

Diablo II: Lord of Destruction

In Diablo II: Lord of Destruction® war Baal, eines der Großen Übel und Bruder von Diablo, das Ziel eurer Jagd. Auf seiner Suche nach dem Weltenstein, einem unermesslich wertvollen Relikt, verwoben mit der Welt von Sanktuario, legte er den Berg Arreat, die Heimat der Barbaren, in Schutt und Asche. Lord of Destruction brachte zudem zwei neue Klassen: den Druiden, einen vielseitigen Meister des Gestaltwandels, wilder Tiere und der Elementarmagie, sowie die Assassine, die sich geistigen Disziplinen, tödlicher Kampfkünste und dem Einsatz von Fallen verschrieb.

Runenwörter, Zauber, Juwelen und neue Gegenstandseigenschaften wie „ätherisch“ erweiterten den ohnehin schon beeindruckenden Gegenstandsfundus von Diablo II. Außerdem sorgten Änderungen an dem Spiel dafür, dass Söldner nun ebenfalls Erfahrung sammeln und Gegenstände anlegen konnten. Sie schufen so die Grundlage für die Begleiter von Diablo III.

ERINNERT IHR EUCH NOCH ...

  • An die Barbarenstadt Harrogath?
  • An den Kampf mit Baal um den Weltenstein?
  • An die unzähligen Male, die ihr Baal getötet habt, um vor allen anderen Stufe 99 zu erreichen?
  • An euer erstes vollständiges Runenwort?

Diablo III

Zwanzig Jahre waren seit der Zerstörung des Weltensteins und der Verbannung der Großen Übel aus Sanktuario vergangen, als Gerüchte über einen gefallenen Stern neue Helden in die wiedererrichtete Stadt Tristram zogen. Sie waren auf der Suche nach einem Omen, das die Endzeit einläutet.

Neben Barbaren – die ihre Rückkehr aus Diablo II feierten – konnten Spieler ihr Abenteuer als Dämonenjäger, Mönche, Hexendoktoren oder Zauberer bestreiten und dabei jeweils zwischen einer männlichen und weiblichen Version wählen, ein Novum in der Reihe. Das einzigartige Fertigkeitensystem von Diablo III erlaubte es Spielern außerdem, ihre Fähigkeiten spontan zu wechseln, und schuf eine bis dahin in der Serie noch nie dagewesene Flexibilität und Experimentierfreudigkeit. Auch die Herstellung von Edelsteinen und Ausrüstung, ein Eckpfeiler der Reihe, wurde durch Handwerker weiter ausgebaut und erhielt mehr Tiefe.

ERINNERT IHR EUCH NOCH ...

  • An euren ersten legendären Gegenstand?
  • An Tyraels Opfer?
  • Wie ihr die Belagerung des Arreat aufgehalten habt und ins Innere des Bergs vorgedrungen seid?
  • Wie Diablo die Tore des Himmels niederriss?

Diablo III: Reaper of Souls

Als Malthael, der Engel des Todes, den Schwarzen Seelenstein mit den Essenzen der sieben Großen Übel stahl, beauftragte euch der gefallene Erzengel der Gerechtigkeit Tyrael, Malthael ausfindig zu machen und ihn zu stoppen, bevor er sich die infernalen Kräfte des Steins zu eigen machen konnte. Ihr habt in eurem verzweifelten Versuch, den Tod selbst aufzuhalten, die dicht vernetzten Straßen von Westmark erkundet und euch in die Tiefen der Festung des Wahnsinns gewagt.

Diablo III: Reaper of Souls™ brachte eine neue Klasse (den Kreuzritter), sowie einen neuen Akt, den es zu entdecken galt. Außerdem hielt der Abenteuermodus Einzug, eine brandneue Art, die Welt von Diablo mit Kopfgeldern und Nephalemportalen zu erkunden. In diesen zufällig erstellten Portalen gesellen sich gefährliche Dämonen zu den tödlichsten Kreaturen Sanktuarios, wodurch der ohnehin schon große Anreiz für weitere Spieldurchläufe noch verstärkt wurde.

ERINNERT IHR EUCH NOCH ...

  • An das Erkunden der Straßen von Westmark?
  • Wie ihr Adria zur Rechenschaft gezogen habt?
  • An eure Gespräche mit gefallenen Helden in der Festung des Wahnsinns?
  • An einen sehr, sehr hungrigen Tyrael?
  • Wie ihr Malthael besiegt habt und die Zukunft des Nephalems unsicher war?

Neue Klasse

RÜCKKEHR DES TOTENBESCHWÖRERS

2017 erscheint der Patch Rückkehr des Totenbeschwörers und mit ihr kommen die Priester Rathmas, die Gebieter der Toten, zu Diablo III: Reaper of Souls. Der Patch gewährt Spielern außerdem zusätzliche Charakterplätze, einen Gefährten und mehr. Im Vorschauvideo und den Präsentationen von der BlizzCon weiter unten erfahrt ihr mehr dazu.


Entwickler-Chroniken


Danke!

Das Vermächtnis Diablos und die Leidenschaft der Community sind unsere ständige Inspiration. Ihr treibt uns dazu an, Diablo auch weiterhin zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für alle zu machen. Wir hoffen, dass ihr noch für viele weitere Jahre Freude am Spiel haben werdet.