2.3: wann kommt endlich mehr Balance?

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Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und deswegen werde ich auch nicht müde,
direkt an Blizzard oder hier in den Foren dafür zu werben, dass endlich eine gesunde Balance in einem Patch berücksichtigt wird:

auch 2.3 wartet zwar wieder mit guten und brauchbaren Neuerungen auf.
Die aber allesamt letztlich doch nur wieder dem einen Build XY des Chars Z einen Boost bescheren werden, den man sich auch schon jetzt so gut wie zurecht legen kann.

Die tatsächliche Buildvielfalt aber bleibt, wie bisher, leider erneut vollkommen unbeachtet.

Neues T 7-10 oder Kanais Würfel können ergo zwar den ein oder anderen bisherigen Erfolg nach oben pushen. Jedoch kann und wird dies nur eine Verschiebung der aktuellen Situation sein.
Denn das man tatsächlich mit quasi nur einem Build eines Chars in der Lage ist ein GR auf Stufe X flüssig erfolgreich spielen zu können, ist weniger Anregung als Frust wie ich meine.

Böse Zungen würden wohl behaupten wollen, dass aktuell die Spielentwicklungsabteilung der Finanzabteilung gnadenlos untergeordnet ist.

Dabei ist es wie ich meine vollkommen egal, ob es einer freiwilligen oder gezwungenen Mehrheit oder Minderheit der Spieler Freude bereitet "festgenagelt" durch die Maps zu laufen: das, was D3 bzw ROS anfänglich ausmachte, scheint mir gänzlich verloren zu sein.

Und ich glaube schon, dass ich hier als "Barbar Spezialist" auch Char übergreifend dem ein oder anderen aus der Seele spreche. Vielleicht sogar sehr vielen?
Mir vermiest es seit langem den Spielspass, mit aber auch nicht einem anderen als dem Ödland Build GR ab 45 aufwärts sauber spielen zu können.
DAS ist mittlerweile wirklich ÖDE.

Ich würde mich über ein kurzes Feedback in Form von "+" oder "-" freuen.

Denn wieder in irgendwelche Details zu gehen, verwässert nur erneut den Kern den ich hier erneut für alle ansprechen möchte.
Es geht mir um das Grundsätzliche, nicht die ein oder andere Ausnahme.

Vielleicht nützt ja eine lange? Liste von "+" oder "-" etwas und erregt doch noch irgendwie die Aufmerksamkeit von Blizzard.

Aus der Barbarenfraktion kann ich jedenfalls guten Gewissen sagen, dass "wir" die fehlende Buildvielfalt sehr kritisch vermissen.

Have Fun

OZGOR
"+"

einfach weil ich mir vom Barb auch mehr versprochen habe. Habe ihn das letzte Mal gerne zu Vanillazeiten gespielt. Damals aber WW und Hammer. Das war mit Dauerbersi lustig aber dieses nur wirbeln ist wirklich öde.

Als nachdem der Mage lange Zeit überhaupt nicht gut spielbar war endlich das FB- Set gepatcht wurde, war es auch das einzige Build und nach einiger Zeit langweilig. Doch seit dem letzten Patch kann ich mich als Magespieler nicht gerade beschweren. Und der Archon kommt auch zurück :)
+

Wenn ich so drüber nachdenke ist die Lösung der "Buildvielfalt" sogar recht leicht wenn man mal an D2 zurück denkt. Dort gab es 3 Schwierigkeitsgrade und Skilltrees deren Skills nachträglich über ein Synergie System ergänzt wurde. Mit dem Ergebnis das man sich seine Lieblingsskills für einen Build zusammen gesucht hat und die restlichen Skillpoints in die Synergien gepackt hatte und voila war quasi jeder Skill (einigermaßen) flüssig selbst auf Hölle spielbar.

Nun schauen wir uns D3 an. Hier gibts keine Synergien, nichtmal Skilltrees mit dem Ergebnis das jeder Skill fix im Schaden ist. Man wählt ihn aus, Rune dazu und das wars. Ist der Grundschaden zu schwach wars das im Endgame (viele "Erzeuger/Primär/Signaturskills" betrifft das vor allem). Statt also wieder auf Skilltrees, die über Punktevergabe dem entgegensteuern konnten, zurückzugehen bleibt Blizzard beim fixen Runensystem und wirft uns stattdessen jetzt Skillpusher Sets (Sunwoku für Exploding Palm etc) und Items (Shield Bash Gelenke, Meteor Stiefel) hinterher um die Skills nachträglich zu steigern.

Wenn das so weitergeht haben wir in 1-2 Jahren für jeden Skill ein leg. Item / Set und selbst diese Lösung bleibt recht fix untereinander gesehen.

Unterm Strich bleibt Blizzard wenig übrig als auf das bewährte Skilltree System zurückzugehen und dem Spieler selbst die Wahl zu lassen wieviel Attributs / Skillpunkte er auf was verteilen möchte statt sich in zigfachen Runenstärke Anpassungen zu verfangen wie wir es seit 3 Jahren nun ständig erleben in jedem Patch. Mal hier 30% mehr dort mal eben 400% mehr, dort nehmen wir mal wieder 100% weg.

Das Problem ist wohl auch, das das D3 Team zumindest unter Jay Wilson einen Hass auf das D2 Team hat und deshalb so wenig wie möglich übernehmen wollte. (Das bekannte FU an den D2 Entwickler von Jay Wilson auf die Aussage hin, das er einige Sachen anders gestaltet hätte kennen wir ja noch). Vll mußte deshalb auch Deckard Cain den Löffel abgeben und was sie mit dem mystischen Tyrael und Diablo(rina) angestellt haben muß ich wohl nicht extra erwähnen.
+

Ich konnt schon beim Release nicht nachvollziehen warum das Skill und Stat System unbedingt geändert werden musste. Nur um sich von d2 zu unterscheiden? Neu ist immer besser, aber was gut war sollte man spätestens dann re-installieren wenn man merkt, dass das neue dem alten qualitativ unterlegen ist. Und das seh ich beim Skillsystem als gegeben.

d2 hatte da grundsätzlich erstmal mehr spielbare skillungen - auch wenn man sich vor Augen führen sollte das es auch da einige Skills gab die eher in außergewöhnlichen Fun-Builds vorkamen und nicht die Norm waren.
Hier wird nun versucht für jeden Skill nen Set zu entwerfen. Dabei seh ich folgende Probleme, zum einen wird das ewig dauern, wieviele gibts bisher? Wann soll das fertig werden?
Dadurch das jedes Set nur 1-2 Skills unterstützt ist man dann doch wieder recht eingeschränkt, die Anzahl der frei wählbaren Skillkombinationen ist durch die Festlegung der Sets eingeschränkt bzw eigentlich kaum gegeben.
Zudem ist es hier deutlich wichtiger als in d2 ein maximiertes build zu haben. Ich hab in d2 teilweise recht seltsame Skillungen gehabt, meine erste Ama hab ich ohne Plan alles was lustig war geskillt. Die brauchte dann ein paar Optimierungen durch items und talismane, war aber trotzdem immer spielbar. Wenn ich mit sowas heute bei nem grift auftauchen würde, da könnt ich den Mitspielern nicht mal böse sein wenn sie mich aus dem Spiel kicken würden.

Somit, selbst wenn es irgendwann eine Vielzahl von Sets für jede Klasse geben sollte, die untereinander zu balancen dürfte fast unmöglich werden. Das sieht man jetzt schon bei den vorhandenen, nix geht über das Ödland Set beim barb, das marodeur Set beim dh spielt auch niemand mehr. Das Handarmbrust Set, wie heißts Daenera? - Das kann man aktuell gut nutzen wenn dmg keine große rolle spielt, das gibts super bei bountys oder für normale rifts, aber mit t10 erkläre ich auch das für tot.

Selbst wenn man jetzt versucht da balancing rein zu bringen, dadurch das maximierung so wichtig ist, werden die sets die gerade nicht das maximal mögliche darstellen, nur noch nischendasein führen.

Insofern möchte ich das + oben fast zurück nehmen, ich bin dafür das es mehr Vielfalt bei den Builds gibt, mehr Balancing. Aber ich sehe da nicht viele Möglichkeiten, durch den Weg den man bei der Entwicklung genommen hat, bezogen auf die Sets, aber eben auch bei der ganzen Art des Spiels. Für Schwachpunkte ist bei grifts nicht viel Platz. Und alles was nicht maximum ist, ist schwach.

EDIT: Ja sorry ich hab gelesen das es eigentlich nur um +/- ging, aber ich find hier offenbart sich doch die ganze schwäche von d3 und dazu hab ich doch noch mehr zu sagen:

Ein Problem was letztlich auch das Balancing betrifft ist das Endgame hier. Sowas wie Bountys und Rifts gabs in d2 nicht, trotzdem empfand ich dort den Endcontent als vielfältiger.
In d3 habe ich ... kA wieviele, nen haufen chars die alle ein ziel haben - grifts. In d2 hatte ich ne Buri Ama für Pvp (ich weiß, lame), ne verskillte Ama mit der ich ne zeitlang a4 gefarmt hab, ne javazone für cow lv, ne mf sorc für mephi runs, nen dudu für baal runs, nen frenzy barb um anders zu sein, nen ww barb weil ich dafür mal tolle items gefunden hatte. Ich hatte auch mal nen kleinen necro nur um chipped gems zu farmen, warum und wieso weiß ich nicht mehr. Und irgend ne Assassin mit der ich irgendwas in a5 gefarmt hab, das war nur ne kurze phase, Die sagte mir nie zu.
Aber jeder char wurde mit einem bestimmten, immer anderem, ziel erstellt. Sowas gibts hier einfach nicht, insofern ist die Auswahl an brauchbaren Items und skillungen einfach begrenzter. Dadurch das an alle chars nur eine Anforderung gestellt wird, möglichst effektiv bei grifts sein. Und dafür gibt es meist nur ein BiS Item, bzw viele Items/Sets die das absolut nicht sind und da es kaum was anderes zu tun gibt, einfach keinerlei Zweck erfüllen. Einzig die xp builds fallen aus dem Schema etwas raus.
Na wenn mit jedem Patch ein anderes Set wieder zu stark gemacht wird können wir doch von Patch zu Patch ein anderes Set (Build) spielen, so haben wir unsere Abwechslung.

/ Ironie off
es gibt hier einen entscheidenden Faktor den hier keiner beachtet. D3 hat keine Grenze nach oben. Allein dadurch isses nicht mit D2 verlgeichbar.

Ja in D2 schien alles balanced zu sein. Lag wohl eher daran, dass man mit jedem build die höchste stufe spielen konnte und sogar Baal ohne weiteres gepackt hat.
Würde es in D2 auch sowas wie GR geben würde es sich genau gleich darstellen.
Sorc - Lightning only
Pala - Hammerdin
Barb - .... Support mit bo ....
Dudu - Tornadobuild
Nekro - Support mit CE und Flüchen
Ama - Lightning only
Assa - ich hab absolut kein plan in was die gut ist. Sentries vllt

Und genau das selbe isses in D3. Wenn es hier eine maximale obergrenze geben würde, würde sich wohl niemand beschweren das es unbalanced ist. Ständig dieses mimimi, dass das Build besser ist als das andere. Ist doch durchaus logisch, dass es man immer nach dem stärksten geht. Und wer nicht in der Lage mit einem anderen build spass zu haben nur weil er damit nicht GR XX packt, sollte vllt was anderes spielen.

Um ein Beispiel zu nennen. Ich hab nen monk erstellt der quasi nur durch rumlaufen schaden macht. Zusammen mit der Hose die Leben pro Sekunde als Aura in Schaden umwandelt. Damit lauf ich Flüssig T6 und es ist lustig zu sehen wie es ist einfach mal 1 mio leben pro sekunde zu regenerieren oder nen Schild zu haben der 3 mio Hitpoints ab kann. Ja der schafft keine hohen GR stufen, aber spass machts trotzdem.

Meiner Meinung nach sollte man froh sein, dass blizzard für einen relativ günstigen Preis ein Spiel auf die Beine gestellt hat, dass durchaus gut an die D2 zeiten anknüpfen kann. Noch dazu, dass es permanent supportet wird und alle halbe Jahr ca. ein neuer Content umsonst rauskommt.
+

Beim Magier ist es derzeit noch recht gut eigentlich, da man mit 4 Builds jenseits der 50 spielen kann, was aber ändert sich mit dem Patch? Durch die CC-Überarbeitung fallen einfach mal 3 Builds für hohe Grifts flach, es bleibt einzig und allein der DelRasha-Build, welcher in diesem Bereich noch gut spielbar ist.
Archon kommt zwar hinzu, aber bisher sieht es nicht so aus, als ob dieser überhaupt gut in hohen Grifts spielbar ist (evtl mit dem Season-Gürtel, mal schauen).

Zum Thema Barb: Ödland bleibt an der Spitze und man kann per Kanais Würfel diesen Build noch besser verstärken, allerdings bei weitem nicht so stark, wie zb nen WD den Dolchpfeil-Build pushen kann (Carnival + Jerams + Dolchpfeil + Kukri usw), dem Barb fehlt es meiner Meinung nach an richtigen +% Waffenschaden Affixen auf den items (vergleiche Nilfurs Stolz oder Drakons Lektion), da ändern auch 100% ias nach Hota nix dran. Diesen Buld habe ich bereits auf dem PTR getestet und bin wirklich enttäuscht, er macht zwar ganz gut Schaden, hat aber bei weitem nicht die Mobilität und das Überleben des Ödland Builds.

Mal fernab von den Klassen und um auf den CC-Nerf zurück zu komnen: Dieser stört mich gewaltig am Patch und er zerstört enorm die Buildviefalt, somit ist das eigentlich ein Rückschritt. Das "Pappkameraden schießen" ist damit natürlich weg, aber im gleichen Zuge werden Frost-Freeze-Builds, Blitz-Stun Builds, usw ebenfalls ihrer Existenz beraubt, bzw wird denen eine Rückkehr als Build für hohe Grifts komplett versagt. Durch die immunität und einen einzigen Pool der für diese Immunität gefüllt werden muss, egal welche Art von CC man benutzt, verlieren items wie: Alyses Halo, Wyrdschutz, Blauzorn, Frostbrand, Wintereile, usw komplett ihre Existenz im Spiel, zumindest, sofern die Gegner nicht eh direkt platzen.

10.07.2015 09:52Beitrag von BleedMage
Na wenn mit jedem Patch ein anderes Set wieder zu stark gemacht wird können wir doch von Patch zu Patch ein anderes Set (Build) spielen, so haben wir unsere Abwechslung.

/ Ironie off

Das hat eigentlich nicht viel mit Ironie zu tun, denn das ist exakt der Ablauf der letzten Patches.
+

Bin da ganz bei Dir
...
Da ich bereits an anderer Stelle auch genau zu dem Thema geschrieben hab, zitiere ich mich einfach nur selbst und hinterlasse auch mein Plus

+++

02.07.2015 15:51Beitrag von Zyrok
Als jemand der vor kurzem erst wieder mangels brauchbarem Internet zurück kam muss ich sagen, hat sich einiges zum positiven entwickelt und auf Kunais Würfel freu ich mich wie ein Kind, das im Süßigkeitenladen alleine gelassen wurde. Allerdings fehlt es dem Spiel noch immer, für mich einfach nicht nachvollziehbar, an einer gewissen Vielfalt für unterschiedliche Builds. Jeder hier im Forum der das bemängelt darf sich von mir einfach mal gegrüßt und bestäötigt fühlen. Insbesondere beim Hexendoktor und beim Magier gibt es exakt je EINE Primärfähigkeit die mir gefällt, da dort aber keine Rune für das Element dabei ist die ich gerne spielen würde, muss ich gezwungener Maßen ausweichen. Warum macht ihr die Grundfähigkeiten nicht einfach "neutral" (keine Schadenserhöhung durch Elementarpower) und lasst dafür ab der ersten verfügbaren Rune den Spieler auswählen, welches Element die Rune haben soll? Ihr löst eure und unsere Probleme mit nur einem Streich.

Edit:

Zur Buildvielfalt gehören für mich auch mehr Sets die deutlich mehr unterschiedliche Fähigkeiten unterstützen. 2 Sets pro Klasse pro Season ist das Minimum, zumindest solange bis eine breite Auswahl an Skills auch verwertbar sind. Wenn mein gewählter Build dann nicht der "Effektivste" (ein irrelevanter, subjektiver Begriff) ist, kann ich persönlich damit leben. Für Spielspaß dreh ich gern etwas die Stufe runter. Dann latscht man eben ein paar Rifts mehr für die gleichen XP und davon abgesehen, kommt Zeit, kommt Loot.

Auch auf reduzierter Schwierigkeit.
10.07.2015 10:17Beitrag von Saan
Assa - ich hab absolut kein plan in was die gut ist. Sentries vllt


KicKAssa holte jeden Torch alleine,
Trapse Fallenassa sehr gut im Team
Ninja Wurfshuriken Funbuild,

mein Favorit war die Kickse :)
Und wenn es players/x im D2 closed B-Net geben würde, wäre von der Buildvielfallt auch nichts mehr übrig.
Wenn alle schreien würden, wir wollen mit jedem Wahnwitzbuild x8 spielen können, wäre das dann genauso wie hier.
T1 kann man wohl so ziemlich mit allem spielen.
Aber ne Java oder ne Trapse alleine in x8, eventuell ohne Infinity, stelle ich mir interessant vor.
Ich glaube, dann würden noch mehr Hammerdin rumlaufen.

@Der Germane.
Übers mit ner Kickse, das würde mich mal interessieren zu sehen, habe bis jetzt nur Smiter genommen.
+
Ich danke schon einmal gerne für das bisherige, fundierte Feedback. Wie ich dachte, bin ich mit meiner Meinung alles andere als alleine.

Zum besten Verständnis muss ich aber wohl doch noch mal für einige wenige herausstreichen, WO der Ansatz meiner Kritik ist:

Kaufe ich D3/ROS, habe ich ein Adventurespiel mit aktuell sechs Charakter Klassen.

Zu diesen gibt es „X“ Items. Sowie „Y“ Set Items.

Dazu noch Aufwertungs- oder Änderungsmöglichkeiten en mass.

Das alles zusammen so „Z“ verschiedene Builds ermöglicht.

Also:

es sollte ergo möglich und gewollt sein, mit jedem dieser Charakter und den Builds das „Endgame“ zu erreichen; also auch in den GR ab Stufe X die jeweils gleichen Chancen zu haben.

Mindestens aber sollte kein Charakter und/oder Build im Endergebnis umso viel schlechter da stehen, als ein bestimmter Build aus einem Charakter. Wie dies aber aktuell der Fall ist.
Beispielhaft für den Barbar ist hier der Ödland Build.
Für die anderen Charakter sind dies entsprechend andere Builds.

Sich zu entscheiden welchen Charkter und Build man spielt, oder ob man nur einen einzigen spielt, sollte und darf eigentlich überhaupt keine Rolle spielen.

„Gleiches Recht für alle!“ wird ja eben genau durch diese Auswahlmöglichkeiten suggeriert.

Aktuell ist es aber so, dass D3 eher zu einem „Egoshooter“ degradiert wird.

Denn dort habe ich auch nur einen Helden, der mit einer Wumme durch die Gegend rennt. Dort findet man dann auch nur eine bessere Wumme oder ein paar Handgranaten, um wieder in höheren Schwierigkeitsstufen spielen zu können.

Aber das ist, jedenfalls für mich, nicht Diablo. Und sollte es auch nicht sein.

Und dies hat ganz ausdrücklich nichts mit irgendwelcher D1 oder D2 Nostalgie zu tun.

Natürlich sind besonders die Spieler, die D1/2 noch kennen (so wie ich von der ersten Stunde an), am meisten frustriert über das aktuelle Gamedesign.

Die „Neuzugänge“ sollten sich dann aber auch eigentlich mehr ärgern als wundern, das sie eben doch nicht ob der vielfältigen Auswahlmöglichkeiten mit dem Build „X“ oder „Y“ ans gewünschte Ziel kommen. Und stattdessen auch auf Build „Z“ zugreifen müssen.

Der Sinn oder Unsinn, 90% des programmierten Inhaltes nicht effektiv im Spiel verwerten zu können, erschließt sich daher aktuell wohl nur den Verantwortlichen bei Blizzard selbst.
@Ozgor
Na, D2 sollte man wirklich nicht als Vergleich nehmen, da ist das Balancing kein bißchen besser.
Würde es in D2 ( Closed B-Net) Monsterstärke und G-Rifts geben, würde es exact genauso aussehen wie in D3.
Sorc, Trapse und Java würden Riftfischen machen müssen, wegen immunen Gegnern und bei players/8 würde ein weiterer Elementarschaden viel zu wenig Schaden machen, beim Pala wäre auch nur Hammerdin oder Smiter ernsthaft zu gebrauchen.
Übers oder Organe farmen, kann ich mir auf players/8 schon mal garnicht vorstellen.
10.07.2015 10:17Beitrag von Saan
Ja in D2 schien alles balanced zu sein. Lag wohl eher daran, dass man mit jedem build die höchste stufe spielen konnte und sogar Baal ohne weiteres gepackt hat.
Würde es in D2 auch sowas wie GR geben würde es sich genau gleich darstellen.
Sorc - Lightning only
Pala - Hammerdin
Barb - .... Support mit bo ....
Dudu - Tornadobuild
Nekro - Support mit CE und Flüchen
Ama - Lightning only
Assa - ich hab absolut kein plan in was die gut ist. Sentries vllt


Deine Auflistung ist ganz simpel unkorrekt. Fängt schon beim ersten an. Lightning? Wirklich? Feuer und Eis waren viel stärker, in Lightning hat man nur einige Punkte reingesteckt für Static field und Teleport und glaube auch Manaschild war da drin.
Lightning war auch nicht schlecht, die einzige Schwäche bestand darin: Schaden 1 bis... Und diese 1 bis war das Problem.

Auch bei den anderen liegst du falsch. In D2 lagen die Skills beim reinen Schaden meist gut beieinander -war ja auch relativ einfach zu balancen, nicht wie bei dem Werte- und Gegenstands-Chaos heute in D3. Das Problem, was mancher D2 Skill-Tree hatte, und ihn ab Hölle unspielbar machten, waren ganz einfach die Immunitäten, und nicht der Schaden.
Wäre höchst anständig, wenn ihr eure Debatte über Diablo 2 in ein entsprechendes Thema verlegt oder alternativ etwas verwertbares zum Thema hier beitragen würdet.

@Ozgor

Kann ich so unterschreiben und darauf wollte ich eigentlich auch hinaus. Wenn die Items/Sets und die Skills die sie unterstützen so angepasst sind, das höchstens und wirklich maximal 5 Stufen G-Rift Unterschied existiert, hätte man schon gut was erreicht. 5 sind zwar theoretisch immer noch zu viel doch bei all dem Chaos und Ungleichgewicht wäre das zumindest mal für den Anfang eine realistische Annäherung an das, was wir uns wünschen.

Das Problem das mir dabei éinfach am meisten im Magen liegt ist, das man gerade als normal SC Spieler immer lange warten muss, bis man an die Items aus der Season kommt. Also nochmal eine Nummer mehr Wartezeit wie die Season Spieler selbst, die sich das Zeug direkt farmen können. Als nicht Season Spieler ist der Normale Modus gefühlsmäßig wie der Mülleimer der Season. In diesen Modus lasse ich mich aber auch nicht zwingen, ich bin keine verdammte Maschine, die wie am Fließband neue Chars hoch zieht. Chinesische Fabrikverhältnisse vom feinsten.

DAS in Kombination mit ohnehin dünnen Möglichkeiten Skill/Build X gleichwertig spielbar zu machen, beschert uns aus meiner Sicht ein verdammt unangenehmes Dilemma.

Zusammenfassung:

-Mehr Sets die MEHR unterschiedliche Builds ermöglichen
-Schafft diese abscheuliche Season wieder ab.
meckern ist einfach...

Denn das man tatsächlich mit quasi nur einem Build eines Chars in der Lage ist ein GR auf Stufe X flüssig erfolgreich spielen zu können, ist weniger Anregung als Frust wie ich meine.


solange skills unterschiedlich sind - und sich gegenseitig beeinflussen, wird es immer so sein, das es genau 1 build pro klasse gibt, das am besten performed.

wenn tatsächlich wer glaubt man könne völlig unterschiedliche skillsets so balancen, das sie alle gleich performen, dann darf er/sie/es das gern mal vorführen...
HÄTTE HÄTTE HÄTTE
"Wenn der beste Diablo Spieler in irgendeiner fiktiven Rangliste nur 2 zusammengehörige Setteile gefunden hätte .
Und dafür 4-5 Jahre gesucht hätte. Hätten wir bestimmt Build Vielfalt."

Ich musste das schreiben ich hatte davon geträumt :-D

Nimm an der Unterhaltung teil!

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