Ist in der Gruppe spielen nicht Belohnung genug?

Allgemeines
Wir Spieler kennen es eigentlich nicht anders. Egal welches Spiel wir uns ansehen, Entwickler haben diverse Belohnungen eingebaut, um das Gruppenspiel zu unterstützen.

Besonders in D3 ist das momentan sehr weit ausgeartet. Die Konsequenzen auf das Gruppenspiel zu verzichten sind so groß, dass Einem eigentlich keine Wahl bleibt:

-Will man Paragon leveln gehts am Besten und Schnellsten in der Gruppe (700 - 900% mehr XP/h verglichen zu Solo).
-Will man Bounties machen, dann führt auch hier nichts an der Gruppe vorbei (4x mehr Mats als Solo)
- Steine leveln in der Gruppe (besonders in einer Metagruppe) führt zu minimal 20 Levelunterschieden verglichen zu Solo.

Vor einigen Jahren wurde von den Entwicklern gesagt, dass man die große Lücke zwischen Solo und Gruppe nach und nach schließen will. Mit, NATÜRLICH, immernoch einigen Vorteilen für das Gruppenspiel.
Ich frage mich was daraus geworden ist, denn momentan scheint diese Lücke eher zu wachsen.

Was sagt dies über uns Spieler aus? Sind wir so unsozial, dass wir diese hohen Belohnungen brauchen, um überhaupt zusammen mit "Freunden" spielen zu wollen?

Wenn man es so betrachtet kann man es sogar als Beleidigung ansehen. Es wird einem Etwas unterstellt, dass eigentlich nur Wenige betrifft. Es wird zudem einem Etwas aufgezwungen, denn es ist vollkommen inordnung alleine das Spiel genießen zuwollen.

Für mich ist ein H&S durch die Spielmechanik ansich eher ein Solospiel, dass ich dann und wann mit Freunden teilen kann. D3 fehlt aber genau das die freie Entscheidung, wann ich Solo und wann ich in Gruppe spiele!
Wenn Leute zusammen spielen motivieren sie sich gegenseitig dabei zu bleiben. Das hält dieses Machwerk von Spiel noch gerade so am laufen. Würde Solo genau so interessant, oder Gruppe genau so uninteressant würde hier die Spielerzahl noch kleiner als eh schon.
17.01.2017 09:05Beitrag von Pleitedieb
Würde Solo genau so interessant, oder Gruppe genau so uninteressant würde hier die Spielerzahl noch kleiner als eh schon.


naja die meisten solo-spieler interessiert es eh nicht was leute in der gruppe machen da es hauptsächlich casuals sind... natürlich ist sowas keine entschuldigung für den zustand der solo-leaderboards oder errungenschaften die nur über massives gruppenspiel ernsthaft angegangen werden können... kopfgelder sind auch so ne sache wo es irgendwie kein gleichgewicht geben kann denn falls solo = guppe bei zeit/belohnung spielt eben keiner mehr in der gruppe...

zusammengefasst würde ich sagen "whatever" es gibt soviele probleme die "niemals" gelöst werden in d3 und viele spieler garnicht erst sehen aufgrund ihrer spielzeit...
17.01.2017 10:14Beitrag von Wichtelman

naja die meisten solo-spieler interessiert es eh nicht was leute in der gruppe machen da es hauptsächlich casuals sind...

Und das schließt du woraus? Ich bin auch Solo Spieler, aber weil keiner meiner Stammspieler mehr was mit D3 zu tun haben wollen. Der Großteil war damals 1 Monat nach dem Start von D3 weg, der klägliche Rest mir RoS.
Ich will nicht mit fremden spielen, allein weil ich mit meinen Stammspielern andere Spiele zocke. Ich hasse TS hopping.

Und trotzdem finde ich es ungerecht was hier so abgeht. Aktuell kann ich mich noch in den Top 150 halten. Um mich rum aber alle schon mit mehr Paragon als ich am Ende der Season haben werde, und mit Steinen die ich niemals so hoch erspielen könnte. Ja selbst in der Ausrüstung haben einige da jetzt schon Steine die ich gar nicht so hoch bekommen könnte. Ich habe aktuell gar keinen in der Ausrüstung.
Und Gaben habe ich eine einzige bis jetzt, um mich rum werden die aber fleißig benutzt weil offensichtlich vorhanden. Zwei Primäre Stats auf den Waffen mehr ist schon eine Hausnummer.
Ich werde allein durch Vorteile durch Gruppen in der Solo Ladder immer weiter abgehangen. Die haben mehr Paragon, mehr bessere Items, mehr Stufen auf den Steinen.
So schlimm ist es nun auch nicht Pleitedieb. Klar, Gruppenspieler haben einen Vorsprung was Steinaufwertungen und Paragon-Level angeht. Items würde ich nicht behaupten, dafür ist der Faktor "Zufall" da :-) Ich hole die Leute irgendwann ein, da die i.d.R. nach 2 Wochen wieder aufhören zu spielen.

Spiele sehr viel alleine und schaffe es jede Saison in die Top 50, es braucht halt nur etwas länger. In meinem aktuellen Clan sind einige Top 10 Spieler. Die sind jetzt auch schon bei knapp 1000 Paragon-Level und ich bei knapp 700. Die spielen sehr viel in 4er Teams. Ich gönne es den Leuten ja auch!

Die Paragon-Level stören mich nicht, einzig die "niedrigeren" Gems haben für mich einen bitteren Beigeschmack... Ich vergleiche es mit WoW: Wenn ich mehr haben will, muss ich +Mytisch oder Raiden gehen. Ob das Modell auf Diablo übertragbar ist... Nun ja... Grau-Zone...
Moin Moin!

Ich kann die Argumente des als übervorteilt angesehenen Gruppenspiels großteils nachvollziehen und blind bin ich ja auch nicht. Es ist wirklich so, dass eine Kluft zwischen Solo-Spielern und "Meta-Gruppen" ansteht und diese auch zu wachsen scheint.
Ja, Meta-Gruppen legen die Latte hoch, lockere 10 Stufen über den Abschlüssen der Solo-Leaderboards, die großteils von den Mitgliedern der Meta-Gruppen dominiert werden, weil diese sich den Powercreep aus enorm hohen Paragonstufen, die sie sich in Metqa-Gruppen erspielen, zunutze machen.
Ja, Spieler aus Meta-Gruppen schöpfen doppelt ab - sie erspielen sich wie erwähnt hohe Paragonstufen und leveln ihre legendären Edelsteine deutlich höher, um dann mit dieser Rückendeckung die Solo-Boards zu dominieren.
Ja, das Gruppenspiel steigert das, was bereits zu Vanilla-Times als effektives Farmen propagiert wurde.

Aber was durchbricht diese eingefahrene Muster?

EIN RESET!

Alles andere würde wenig helfen.
Nerft man jetzt "lediglich" die Synergien im Gruppenspiel, bleiben die Paragon- und Leg-Gem-Vorsprünge derjenigen erhalten, die sich in Meta-Gruppen gepusht haben.

Alle, die sich einen "fairen" Wettkampf wünschen, der nicht von Paragonstufen etc.pp. dominiert wird, bitte ich um Geduld, denn da soll ja was kommen ...

Für mich persönlich und im Grundgedanken für alle wäre ein Reset ein Schlag ins Gesicht!
Ich gönne den "Pros" ihren "Erfolg", denn D3RoS ist und bleibt für mich ein Spiel! Ich freue mich, wenn ich mal mit meiner Stammklasse ins Leaderboard schaffe und ich freue mich ebenso, wenn meine Paragonstufe steigt. Gerne spiele ich auch in Gruppen und da wir im Clan nicht "meta-orientiert" sind, profitiere ich im kleinen Rahmen von mehr XP oder 5 bis 10 Stufen höheren Abschlüssen. Mehr oder minder gerne laufe ich auch öffentliche Bounties, die immernoch bessere Ergebnisse an Mats pro Zeit bringen, als es Solo möglich ist, denn unabhängig von der Mitspielerkompetenz ist der Vorteil des Splittens kaum zu kompensieren.

Bitte bewahrt D3RoS in der Schublade, in der es stecken sollte: SPIEL = Freizeitspaß = Zeitvertreib ≠ Lebensinhalt ≠ "E-Sport" ≠ Perfekt
Seid nicht so verbissen und wenn euer Vordermann im Leaderboard 1000 P-Stufen mehr habt, dann wisst ihr für euch selbst: Mit den Erträgen aus diesem Vorsprung hättet ihr mehr geschafft ;~)

Have fun & good loot.
17.01.2017 11:44Beitrag von DerSchwede
Bitte bewahrt D3RoS in der Schublade, in der es stecken sollte: SPIEL = Freizeitspaß = Zeitvertreib ≠ Lebensinhalt ≠ "E-Sport" ≠ Perfekt
Seid nicht so verbissen und wenn euer Vordermann im Leaderboard 1000 P-Stufen mehr habt, dann wisst ihr für euch selbst: Mit den Erträgen aus diesem Vorsprung hättet ihr mehr geschafft ;~)


Mir geht es weniger um Leaderboard. Die Intention dahinter gefällt mir nicht. Es zeigt nämlich ganz deutlich, dass man Spieler in eine bestimmte Spielweise drängen will.

An dem Ziel ansich den Spielern das Spielen in Gruppe schmackhaft zumachen ist nichts auszusetzen. Dennoch sollte es in dem Rahmen geschehen, dass mir als Spieler immernoch die letzte Entscheidung bleibt wie ich spielen möchte.

Die momentanen Konsequenzen sind einfach zuhoch, damit man wirklich von einem akzeptaben Kompromiss sprechen kann, wenn man sich für das Solospiel entscheidet.

Erschwerend kommt noch hinzu wie das Gruppenspiel in D3 aussieht. Der Schwierigkeitsgrad steht in keiner Relation zu der Gruppenzahl.

Das sieht man sehr schön an den Splitbounties, es sollte nicht möglich sein, dass sich Spieler, ohne zeitverlust, aufteilen um Bounties getrennt voneinander zumachen.

Oder Gruppen in Grifts, hier sollte der Schwierigkeitsgrad so gewählt sein, dass die Grifthöhe mit dem Solospiel vergleichbar ist. Der Gruppenbonus und das Tempo einer Gruppe sollte als Belohnung gegenüber dem Solospiel mehr als ausreichen.

Bis jetzt wurde einfach viel zu wenig gemacht. Ein halbherziger Erfahrungsnerf auf der Ausrüstung, der insgesamt eher negative als positive Ergebnisse hatte.

Gruppenspieler haben sich dem angepasst und aus dem Erfahrungschar einen weiteren Supporter gemacht. Dadurch wurden noch höhere Grifts als im Solospiel erreicht.
Der Nerf wurde mehr als ausgeglichen, besonders wenn man die Wichtigkeit der Gemlvl bedenkt.
Für massig Paragon ect. gibt es die nonseason. Man spielt ja Season damit alle mal mit gleichen Voraussetzungen am selben Tag starten. Diese gleichen Voraussetzungen sind aber nach spätestens 3-4h schon nicht mehr da.
In der Season sollte es in der Ladder einen Cap geben. Alle sollten da mit identischen Paragon laufen. Und zwar 50 Punkte auf alles. Das selbe auch bei allen Steinen. Alle Steine maximal Stufe 50. Und dann haben wir auch so halbwegs einen Wettbewerb.
Alter Pleitedieb ich bin sowas von bei dir. Die Seele.
Ich bin Non Season grad bei 280 rum, mit nem 87 und UE; die ersten 10 über mir? 2500+Para, die 10 unter mir? 2200+.P Tut irgendwie schon im !@#$% gut^^.
Vom gear, Gems reden wir erst gar nicht.
17.01.2017 11:44Beitrag von DerSchwede
Für mich persönlich und im Grundgedanken für alle wäre ein Reset ein Schlag ins Gesicht!

Und? Es wäre nicht der erste sondern der 10te, ich erinnere nur an
Walter O Nephalem.
Wenn das Spiel dadurch an Attraktivität gewinnen würd ewäre mir das Recht
17.01.2017 14:19Beitrag von Pozzo
Mir geht es weniger um Leaderboard. Die Intention dahinter gefällt mir nicht. Es zeigt nämlich ganz deutlich, dass man Spieler in eine bestimmte Spielweise drängen will.

hier wieder 100% Zustimmung.
Warum wohl droppen in Rifts 100% mehr Legs, und in Gruppe sogar 300%.
Ganz einfach, das gesamte Grift und !@#$ System würde ABSOLUT niemand spielen, wenn ich die gleiche Xp und den gleichen Drop in einem 0815 Gebiet bekommen würde. NIx mit 100k Wespen, Bastionstiefen und das ganze gleich 7 mal hintereinander, was an Uneffektivität nicht zu übertreffen ist.
Da würde nur eines passieren, Al Kaizer würde wieder etwas bekannter werden, und das gesamte System wie man es jetzt kennt würde zusammen brechen.
Bin der gleichen Meinung.
Ich als mehr oder minder Solo Spieler merke das auch.
Augments auf 70-80 sind noch drin ABER auch nur mit sehr viel Zeitinvestition.
Gruppen sind da sehr viel schneller. Sehr schnell Steine im 90-100er Bereich im Equipment (augments) an die ich nicht ran kommen werde ( 50-100 mehr mainstat auf jedem Gegenstand ist schon ne Hausnummer).
Ich wäre einfach dafür das die Gems eine Grenze bekommen an der auch SOLO Spieler kommen. Oder ab einem bestimmtem Level darf man diese nicht mehr in Gruppen leveln. (ja wäre ein nachteil für gruppen) ABER das Paragon ist ja noch da.
Somit hätten wir wie ohne die AUGMENTS nur noch das Paragon als "Barriere" in den Leaderboards.

Aber wie gesagt Grenze für Gems niedriger setzten.
GEMS ab einer bestimmten STUFE nicht mehr in GRUPPEN levelbar.
ODER -> ein MAX Level für Augments setzten. Lass diese Grenze bei 80 denn auf dem level sollte jeder die Steine bekommen auch SOLO (60% Chance bei 80er GRIFTS) ist vertretbar. UND man hätte immer noch 80*5=400 mehr MAINSTAT auf den ITEMS.
Denke das dies die einzige Lösung wäre. Über Paragon brauchen wir nicht sprechen das Thema hat sich schon lange erledigt spätestens nach der Season wo dann aufeinmal 4er Gruppen auf Paragon 3000 waren. Da kommt eh nie ein Solo spieler ran.
dann sollte man auch einführen das man nur 3h am tag exp sammeln kann denn sonst ist der Paragon unterschied zu groß zwischen Dauerzocker und Casual Spieler und sowas darf nicht passieren!
Hallo,

ich habe mir D3 vor einigen Tagen gekauft. Bisher habe ich mich dem Gruppenspiel konsequent entzogen. Eventuell bin ich als Anfänger eine Ausnahme, aber ich möchte als sonst hochgradig wettbewerbsorientierter Spieler meine Beweggründe offenlegen.

Ich habe zuerst die Kampagne ein Mal durchgespielt, um den Abenteuermodus freizuschalten. Danach habe ich mir einige Youtube Guides reingezogen (so ca. 50) und dann startete die Season schon. Ich entschied mich für den Monk. Weniger aus Meta-, mehr aus Geschmacksgründen.

Einige Freunde aus dem battle.net, die ich aus WoW, Hearthstone oder HotS kenne, wollten mich sofort in die Gruppe holen. Einige von ihnen waren schon nach kürzester Zeit auf Paragon 700+ und ich mit meiner gemütlichen "Rumrifterei" stehe bei 200+. Ich weiß aus Streams und Videos, wie dass dann gelaufen wäre. Sie hätten mich durch die Rifts und Grifts geschleift. Auch wenn sie das nicht gestört hätte. Mich durchaus. Ich möchte im Prinzip diese Season nutzen, um das Gameplay aller Klassen zu erlernen und dann in das Gruppenspiel einsteigen, wenn ich einigermaßen weiß was ich tue. Wenn man das Spiel nicht komplett überschaut fühlt man sich sonst schnell gehetzt. Versteht ihr was ich meine?

Ich kenne die Diablo-Community allerdings noch nicht. Lese hier im Forum seit einer Woche still mit. Die Stimmung kommt mir generell nicht so prickelnd vor.
Much Senf incoming.

Erstmal zum Eingangspost.

17.01.2017 08:48Beitrag von Pozzo

Für mich ist ein H&S durch die Spielmechanik an sich eher ein Solospiel, dass ich dann und wann mit Freunden teilen kann. D3 fehlt aber genau das die freie Entscheidung, wann ich Solo und wann ich in Gruppe spiele!


Nicht wirklich. Auch wenn ich verstehe was du meinst, aber ich kenne einige Spiele in denen man WIRKLICH gezwungen wird in der Gruppe zu spielen- denn sonst geht es im Content nicht weiter. Nicht mal nen Zentimeter.

Es gibt Gruppenspieler und es gibt Solospieler und zumindest dauerhaft würde niemand aus seinen Spielgewohnheiten herausfallen nur um 3 Monate Progress zu machen der im Endeffekt mit Seasonende sowieso wertlos wird. Glaube ich zumindest nicht. Sich 2 Wochen mal einer starken Gruppe anzuschließen und Meta zu zocken um seine 100er Steine zu kriegen ist nicht gleichzusetzen mit "man muss Gruppe spielen". Ich habe viel Gruppe gespielt, viel mehr solo gespielt, habe mich aber nie gezwungen gefühlt das ein- oder andere zu machen.

Klar geht es schneller in Gruppe, aber ehrlich, die Season ist sowas von schnell ausgelutscht und fertig, da kann der pur Solospieler doch froh sein wenn er ne Woche länger was zu tun hat. Ich glaube nicht das die Leaderboards soo anders aussehen würden wenn man eine "Solo-Only"-Liste einführt.

Es schaut pauschal immer so einfach aus, "ach, der hat halt ne gute Gruppe sonst wär der nicht oben in der Liste". Aber man kann genau so mit 500 Paragon weniger und 20 Steinstufen weniger oben ins Ranking, das ist kein Witz, das ist Fleiß. Denn am Ende steht man alleine da mit der dämlichen Arbeit das Traumgrift zu finden. Und dieses perfekte GRift macht es am Ende aus, nicht das etwas mehr Paragon oder etwas höhere Steine. Könnt ihr jetzt glauben oder nicht, jedem seine Meinung.

@ Reverend

Verstehe total was du meinst, ich habe 1 Jahr komplett alleine gezockt bevor ich das erste Mal Gruppe angefasst habe. Sein Ding machen, alles anschauen, dauernd umbauen, alles probieren. Und genau da haben wir aber den Punkt warum die Stimmung generell grad nicht so prickelnd ist. Die meisten die hier regelmäßig schreiben kenne ich seit Jahren. Boah, was haben wir uns hier in den Köpfen gehabt, Nerfs hier, Buffs da, das ist OP, das broken, dies und das zu einfach. Aber seit ungefähr einem Jahr, wenn nicht länger, gibt es einfach nur noch extrem wenig Änderungen. Das selbe Meta seit langem, die selben Supporter, die selben DDs.

Ich glaube vor allem seit dem Feuervogel-Bug und als der Entwickler dann mehr oder weniger sagte "juckt uns nicht" ist jedes wirklich wettbewerbsorientierte für die meisten gestorben. Für mich auf jeden Fall. Traurige Wahrheit für mich noch eben als Anekdote: Ich habe ewig und drei Tage Kreuzritter gespielt, habe da mein ganzes Herzblut reingesteckt. Und den allerhöchsten Solo-Abschluss den ich bis jetzt hatte war mit dem Zauberer, das Gear war in einer Stunde im Cube zusammengebaut. Man steckt seine Mühe in etwas und es gibt dafür keine Belohnung, dann macht man sich einen Witz an Charackter ohne Plan und Ziel und es bringt mehr. Das fühlt sich !@#$%^e an.

Was ich damit sagen will, sry für den Wall of Text, aber ich denke genau darum geht es doch bei dem Thread: Suchst du dir ne Gruppe kannst du im Optimalfall in kürzester Zeit super weit kommen und wer solo spielt ist da benachteiligt. Tatsache nach all den Jahren bei D3 ist aber: Es mag schneller gehen, aber in die Rangliste kommt man genau so und die wirklichen Topspieler mit denen man sich messen könnte- spielen längst was anderes. Sry.

(Nur falls du das liest Oze..., ich nehm dich da klar raus, du bist Topspielerin und zockst noch, weiß ich :D)

MfG
1 Spieler steht schlechter da als 2 Spieler.
2 Spieler stehen schlechter da als 3 Spieler.
3 Spieler stehen schlechter da als 4 Spieler.
4 Spieler stehen schlechter da als 2 Spieler mit Meta.
2 Spieler mit Meta stehen schlechter da als 3 Spieler mit Meta.
3 Spieler mit Meta stehen schlechter da als 4 Spieler mit Meta.

Ihr wollt jetzt allen ernstes den Solo Spieler mit einer 4er Meta gleichsetzen?

Hoffentlich kommt keiner auf die Idee ein solches Chaos zu veranstalten.

17.01.2017 08:48Beitrag von Pozzo
Was sagt dies über uns Spieler aus? Sind wir so unsozial, dass wir diese hohen Belohnungen brauchen, um überhaupt zusammen mit "Freunden" spielen zu wollen?

Einige sind so unsozial.
17.01.2017 19:18Beitrag von Reverend
Lese hier im Forum seit einer Woche still mit. Die Stimmung kommt mir generell nicht so prickelnd vor.


Einfach ignorieren, es gibt immer grundsätzlich Unzufriedene.

17.01.2017 20:28Beitrag von Orange
Das selbe Meta seit langem, die selben Supporter, die selben DDs.


Ist doch gut? Das Spiel hat sich gesetzt würde ich mal behaupten wollen. Ich hatte eine zwei bis drei Jahrespause, einfach aus dem Grund, weil Blizzard gerade anfangs vieles heftig über den Haufen geworfen hat. Das Spiel fühlt sich für mich jetzt endlich mal "rund" an.
Wenn das jetzt so bleibt und sie den Totenbeschwörer integrieren können, ohne größeres Chaos anzurichten, ists das perfekte Feierabend daddelspiel für mich geworden.
Nach Feierabend 2 Stunden für die Kopfgelder, plus eine Stunde Rift und Grift: Spaß und Entspannung! :D
17.01.2017 20:28Beitrag von Orange
Nicht wirklich. Auch wenn ich verstehe was du meinst, aber ich kenne einige Spiele in denen man WIRKLICH gezwungen wird in der Gruppe zu spielen- denn sonst geht es im Content nicht weiter. Nicht mal nen Zentimeter.


Diese Spiele würde ich dann aber nicht als H&S bezeichnen, auch wenn sie teilweise die Kampfmechanik eines H&S´s besitzen. D3 und andere Spiele dieser Art zeichnen sich zum großen Teil dadurch aus, dass jeder Spielbereich auch solo schaffbar ist.

17.01.2017 20:28Beitrag von Orange
Es gibt Gruppenspieler und es gibt Solospieler und zumindest dauerhaft würde niemand aus seinen Spielgewohnheiten herausfallen nur um 3 Monate Progress zu machen der im Endeffekt mit Seasonende sowieso wertlos wird. Glaube ich zumindest nicht. Sich 2 Wochen mal einer starken Gruppe anzuschließen und Meta zu zocken um seine 100er Steine zu kriegen ist nicht gleichzusetzen mit "man muss Gruppe spielen". Ich habe viel Gruppe gespielt, viel mehr solo gespielt, habe mich aber nie gezwungen gefühlt das ein- oder andere zu machen.


Also muss ich, obwohl ich lieber solo spielen würde, erstmal eine Weile in Gruppe spielen, damit ich keine zu großen Nachteile besitze. Ob es jetzt 2 Wochen oder weniger sind ist irrelevant, es beweist die Grundaussage, dass man zum Gruppespielen gedrängt wird.

17.01.2017 20:28Beitrag von Orange
Klar geht es schneller in Gruppe, aber ehrlich, die Season ist sowas von schnell ausgelutscht und fertig, da kann der pur Solospieler doch froh sein wenn er ne Woche länger was zu tun hat. Ich glaube nicht das die Leaderboards soo anders aussehen würden wenn man eine "Solo-Only"-Liste einführt.


Das Gruppenspiel besitzt Vorteile, die man nie als Solospieler durch mehr investierte Zeit kompensieren könnte. Klar kann ich als Solospieler auf Splitbounties verzichten und dies durch mehr Spielzeit ausgleichen, aber wie sieht es mit 100er Gems oder Paragon aus?
Spielkomponenten, die weit mehr ausmachen als einpaar Bountymats mehr, sind nur durch das Gruppenspiel erhältlich.

17.01.2017 20:28Beitrag von Orange
Es schaut pauschal immer so einfach aus, "ach, der hat halt ne gute Gruppe sonst wär der nicht oben in der Liste". Aber man kann genau so mit 500 Paragon weniger und 20 Steinstufen weniger oben ins Ranking, das ist kein Witz, das ist Fleiß. Denn am Ende steht man alleine da mit der dämlichen Arbeit das Traumgrift zu finden. Und dieses perfekte GRift macht es am Ende aus, nicht das etwas mehr Paragon oder etwas höhere Steine. Könnt ihr jetzt glauben oder nicht, jedem seine Meinung.


Hier gibt es öfters Threads von Solospielern, die es sehr weit in der Rangliste schaffen. Der Gedanke, der mir dabei immer kommt ist, wieviel weiter Oben sie sich wohl befinden würden bei gleichwertigen Verhältnissen...

Riftfischen macht eine Menge aus und gibt oft den Ausschlag, aber egal ob Solo oder Gruppenspieler jeder Spieler hat die gleiche Chance dieses perfekte Grift zufinden.
Wenn es mal dazu kommt, dass sowohl ein Gruppen- als auch ein Solospieler dieses Grift gefunden haben, wer hat die besseren Voraussetzungen, das Grift auch wirklich zuschaffen?

17.01.2017 21:06Beitrag von Jake
Ihr wollt jetzt allen ernstes den Solo Spieler mit einer 4er Meta gleichsetzen?


Nein aber das Eine (4er Meta) hat viel zu große Auswirkungen auf das Andere (Solo).
Hier gibt es öfters Threads von Solospielern, die es sehr weit in der Rangliste schaffen. Der Gedanke, der mir dabei immer kommt ist, wieviel weiter Oben sie sich wohl befinden würden bei gleichwertigen Verhältnissen...

Riftfischen macht eine Menge aus und gibt oft den Ausschlag, aber egal ob Solo oder Gruppenspieler jeder Spieler hat die gleiche Chance dieses perfekte Grift zufinden.
Wenn es mal dazu kommt, dass sowohl ein Gruppen- als auch ein Solospieler dieses Grift gefunden haben, wer hat die besseren Voraussetzungen, das Grift auch wirklich zuschaffen?
Das wird sich dann ja mit den Challenge-Rifts zeigen, wenn das wirklich so wie angedacht umgesetzt wird, könnte das tatsächlich ne tolle Sache sein.

Wöchentlich wechselnde Builds/Maps für alle gleich, incl Paragon, Equip, Stats, Mapaufbau, etc.
wenn ihr mal richtigen Gruppen zwang sehen wollt dann spielt mal wow wenn man da solo spielen will kann man 80% vom endcontent nicht machen in d3 kann man alles solo machen......
Hier gibt es öfters Threads von Solospielern, die es sehr weit in der Rangliste schaffen. Der Gedanke, der mir dabei immer kommt ist, wieviel weiter Oben sie sich wohl befinden würden bei gleichwertigen Verhältnissen...

Man muss dabei mal anmerken, das die Top 100 ALLER solo Ranglisten, KEINER seinen Char hochgespielt hat. Siehe Wudijo, seit Season1.
Mit Gruppe so hoch wie geht, Jetzt als Beispiel: 97
Wudijo macht 200 keys, und geht dort solo rein.
NEIN er hat NICHT GRIFT 1 und FGrift 20 und Grift 85, 86, 87, 88 etc.. gespielt.
Er hat das solo 20 gemacht, und dann Gruppe only, 200 keys direkt in das 97er rein.
Wie weit er wohl kommen würde müsste er mal tasächlich selber was tun.
Und da können die Fanboys dagegen labern wie sie wollen, das ist ne Tatsache.
Ich glaube kaum das Wudi überhaupt jemals die 90 erreicht hätte, müsste er pro Season mehr als ein Grift fishen pro Season.
18.01.2017 11:25Beitrag von Killerbug
Das wird sich dann ja mit den Challenge-Rifts zeigen, wenn das wirklich so wie angedacht umgesetzt wird, könnte das tatsächlich ne tolle Sache sein.

Wöchentlich wechselnde Builds/Maps für alle gleich, incl Paragon, Equip, Stats, Mapaufbau, etc.


Mit den Challenge-Rifts sehe ich es sehr zwiegespalten. Entweder sie werden von der Com schlecht aufgenommen und enden wie die Set-Dungeons.

Oder sie haben, aufgrund ihrer sehr großen Fairness, sehr viel Erfolg, was den Wettbewerb angeht. Aber dann wird Kritik, wie die von DerSchwede, nicht weit sein:
17.01.2017 11:44Beitrag von DerSchwede
Bitte bewahrt D3RoS in der Schublade, in der es stecken sollte: SPIEL = Freizeitspaß = Zeitvertreib ≠ Lebensinhalt ≠ "E-Sport" ≠ Perfekt


18.01.2017 16:01Beitrag von Caligolo
wenn ihr mal richtigen Gruppen zwang sehen wollt dann spielt mal wow wenn man da solo spielen will kann man 80% vom endcontent nicht machen in d3 kann man alles solo machen......


WoW = MMORPG Da ist es verständlich, dass es auf das Gruppenspiel aufgebaut ist und vollkommen in Ordnung. Außerdem hat sich auch dort ein sehr großer Solospieler-Kader aufgebaut, dank LFR und DF ist es auch so durchaus spielbar.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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