Reichster Mann der Welt: Der Anfang vom Ende.

Allgemeines
"Wenn wir anfangen, uns auf uns selbst und nicht auf unsere Kunden zu konzentrieren, dann ist das der Anfang vom Ende."

Jeff Bezos, Amazon Chef
ich glaube mit "kunden" meint jeff nicht unbedingt whine-kiddies die kein plan vom leben haben ;)
und was willst du uns damit sagen?
Er will damit haben, dass das oberste Gut eines Unternehmens seine Kunden sind. Wenn ein Unternehmen an seiner Zielgruppe vorbei arbeitet, wird es nicht erfolgreich sein... weil niemand die Produkte kauft.

Das ist vergleichbar mit Nokia oder BlackBerry. Beides früher große Handyhersteller, die inzwischen von Apple und Samsung sowie andere fast komplett vom Markt verdrängt wurden. Das konnte nur passieren weil beide den Technikstand und die Trends falsch/garnicht interpretiert haben und daher am Kunden vorbei entwickelt haben.

Bezos meinte damit also mit Kunden nicht Stakeholder sondern tatsächlich die Kunden. Und er hat damit recht... das lernt jeder BWL-Student im Studium.
19.11.2018 18:48Beitrag von nordstern
Das konnte nur passieren weil beide den Technikstand und die Trends falsch/garnicht interpretiert haben und daher am Kunden vorbei entwickelt haben.

Und deswegen macht Blizzard ja alles richtig, indem sie voll auf den Handymarkt setzen. Getreu dem Motto, dass sich auch immer stärker in der Webentwicklung durchsetzt: "Mobile first!" ;-)

*DuckUndWeg*, *vorDemWütendenMobWegrenn*

Edit: Vielleicht hätte ich hier doch mein Sarkasmus-Schild hinstellen sollen ...
19.11.2018 19:30Beitrag von Hebalon
Und deswegen macht Blizzard ja alles richtig, indem sie voll auf den Handymarkt setzen. Getreu dem Motto, dass sich auch immer stärker in der Webentwicklung durchsetzt: "Mobile first!"

SO ist es und nicht anders!
Nein.. das verstehst du falsch Hebalon... das war ein Beispiel.

Es geht um die "Interessen" der Kunden... und die Reaktion zeigt, das ein mobile-game NICHT im Interesse der Kunden ist. Damit hat Blizzard an den Kunden vorbei agiert.

Das heißt nicht, dass das Game flopt. Aber es heißt, das Blizzard Gefahr läuft die Stammkundschaft der PC-Marken zu verlieren. Um das zu kompensieren muss eine neue Zielgruppe am Handymarkt aufgebaut werden, was erhebliche finanzielle Aufwandungen und Risiken mit sich bringt.

Ich anstelle von Blizzard währe auch die Mobile-Schiene gefahren. Aber ich hätte dabei niemals den PC-Markt aus den Augen verloren. Wieso? Image und Spezialisierung. Eine zu hohe Spezialisierung ist nie gut und birgt Risiken. Und ein gutes Image sollte man immer erhalten, weil es teuer erkauft wurde und über einen langen Zeitraum etabliert wurde. Und man kann es auf andere Produkte und Märkte erweitern und hätte es daher auch bei guten Marketing auf den Handymarkt mitnehmen können. Wie es aktuell aussieht, wird das eher nicht passieren. Marke, Image ist unbezahlbar...

Aus diesem Grund hätte ich niemals das mobile-Game als Schwerpunkt für den Bereich Diablo gewählt. Denn der Diablo-Markt ist kein Mobile-Markt und damit die falsche Zielgruppe zum vorstellen. Als Randnotiz, als Separate Präsentation ja... aber nicht als Diablo-Präsentation. Und im Vorfeld hätte ich auch Fans nie auf die Blizzcom verwiesen, wenn ich gewusst hätte, das dort etwas kommt das die Zielgruppe großteils nicht gut finden wird.

Das war der Fehler von Blizzard.

Ich würde den PC-Markt, solange er Profit abwirft, auch nie brach liegen lassen. Profit ist Profit.. ob die Marge nun bei 100% oder 20% liegt ist doch egal. Man lässt auf der Straße ja auch nicht einen 20 EUR Schein liegen, wenn 10m weiter ein 100 EUR Schein liegt, den aber jemand anderes finden könnte oder der Wind wegweht, man nimmt beide mit. Zumindest ich würde das so machen. Und ich weis das SEGA das auch so gemacht hat. Die sind auch in das Mobilegeschäft eingestiegen, haben aber nie den PC-Markt deswegen mit Füßen getreten.
Es geht um die "Interessen" der Kunden... und die Reaktion zeigt, das ein mobile-game NICHT im Interesse der Kunden

kommt drauf an . man will eben neue märkte und kunden erschließen

gibt eben viel mehr die mal 2 minuten im bus nen rift ballern wollen als coregamer die am pc zocken. in china zb haben viele keinen pc sondern nur ein handy
19.11.2018 21:16Beitrag von Wottsefack
Es geht um die "Interessen" der Kunden... und die Reaktion zeigt, das ein mobile-game NICHT im Interesse der Kunden

kommt drauf an . man will eben neue märkte und kunden erschließen

gibt eben viel mehr die mal 2 minuten im bus nen rift ballern wollen als coregamer die am pc zocken. in china zb haben viele keinen pc sondern nur ein handy


Neue Kunden gibt es aber nur in Asien. In Europa wird nur ein verschwindend geringer Teil d3 auf Handy zocken.
Zu Jeff Bezos und seiner Geschäftspolitik sage ich mal nichts...

Glaube dass die Leute, welche Seit Warcraft und Diablo Origin dabei sind, mittlerweile in der Minderheit sind.

Man braucht nur schauen was für Zahlen bei Pokemon GO, Candy Crush, Clash of Clans und den ganzen Anime Asia Grindern in den Geschäftsberichten stehen...da wird einem schlecht.

Eine logische Entwicklung, dass Blizzard sich dem größten Markt zuwendet. Schade, dass sie bei dem Finanzpolster idealistisch nicht in der Lage sind beide Märkte gleichwertig zu bedienen.

Denn sind wir uns ehrlich, der App Markt setzt keine großen Teams voraus, vor allem wenn man outsourced.

Bin zwar nicht im C-Level bei Blizzard aber ich könnte mir vorstellen dass es eine gute Strategie wäre das A-Team auf den PC Bereich zu beschränken und das B-Team, bestehend aus einer Handvoll Leuten mit Blizzard DNA mit dem Outsourcing Team zusammenzusetzen um neue Gebiete zu erschließen (Handy, Switch, quasi Mobile allgemein)
19.11.2018 20:22Beitrag von nordstern


Profit ist Profit.. ob die Marge nun bei 100% oder 20% liegt ist doch egal.


mal nur nen Sekundenbruchteil nachgedacht vor dem tippen?
Wohl eher nicht.

2017 knapp über 7 Mrd Dollar Jahresumsatz, einfach mal selber mit beiden Zahlen rechnen und dann die Differenz bestaunen und nochmal überlegen
19.11.2018 18:48Beitrag von nordstern
Er will damit haben, dass das oberste Gut eines Unternehmens seine Kunden sind. Wenn ein Unternehmen an seiner Zielgruppe vorbei arbeitet, wird es nicht erfolgreich sein... weil niemand die Produkte kauft.

Das ist vergleichbar mit Nokia oder BlackBerry. Beides früher große Handyhersteller, die inzwischen von Apple und Samsung sowie andere fast komplett vom Markt verdrängt wurden. Das konnte nur passieren weil beide den Technikstand und die Trends falsch/garnicht interpretiert haben und daher am Kunden vorbei entwickelt haben.

Bezos meinte damit also mit Kunden nicht Stakeholder sondern tatsächlich die Kunden. Und er hat damit recht... das lernt jeder BWL-Student im Studium.


Kunden sind Teil der Stakeholder. Du meinst wohl die Shareholder.
19.11.2018 19:30Beitrag von Hebalon
19.11.2018 18:48Beitrag von nordstern
Das konnte nur passieren weil beide den Technikstand und die Trends falsch/garnicht interpretiert haben und daher am Kunden vorbei entwickelt haben.

Und deswegen macht Blizzard ja alles richtig, indem sie voll auf den Handymarkt setzen. Getreu dem Motto, dass sich auch immer stärker in der Webentwicklung durchsetzt: "Mobile first!" ;-)

*DuckUndWeg*, *vorDemWütendenMobWegrenn*

Edit: Vielleicht hätte ich hier doch mein Sarkasmus-Schild hinstellen sollen ...


was soll das *blabla* sein?

Wie alt bist du? 12?
Ach ja, ich mag dich trotzdem.

Finde die Aussage vom amazon-chef bisschen scheinheilig.
Auch diese Bi*** wird über Leichen gehen und ist das definitiv gegangen.
Über Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen...
20.11.2018 20:23Beitrag von Gryffindor
Finde die Aussage vom amazon-chef bisschen scheinheilig.
Auch diese Bi*** wird über Leichen gehen und ist das definitiv gegangen.
Über Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen...


Ich finde gerade, wenn eine Person mit so einem Hintergrund das sagt hat es sogar mehr Aussagekraft.
Ein Mensch ohne Skrupel, dem Geld am wichtigsten ist, ist zu dieser Überzeugung gekommen.

Wenn wir das schreiben könnte man uns Größenwahn vorwerfen (gibt sogar einen Thread dazu hier im Forum), wenn diese Person oder besser dieses Subjekt es schreibt sollte jedem Klar sein wie wichtig Kunden und der gute Umgang mit ihnen ist.
19.11.2018 21:16Beitrag von Wottsefack
Es geht um die "Interessen" der Kunden... und die Reaktion zeigt, das ein mobile-game NICHT im Interesse der Kunden

kommt drauf an . man will eben neue märkte und kunden erschließen

gibt eben viel mehr die mal 2 minuten im bus nen rift ballern wollen als coregamer die am pc zocken. in china zb haben viele keinen pc sondern nur ein handy


Da sieht man aber, das du garnicht meinen Text gelesen hast. Den genau das habe ich geschrieben weiter unten...
20.11.2018 12:05Beitrag von Luparo
19.11.2018 20:22Beitrag von nordstern


Profit ist Profit.. ob die Marge nun bei 100% oder 20% liegt ist doch egal.


mal nur nen Sekundenbruchteil nachgedacht vor dem tippen?
Wohl eher nicht.

2017 knapp über 7 Mrd Dollar Jahresumsatz, einfach mal selber mit beiden Zahlen rechnen und dann die Differenz bestaunen und nochmal überlegen


Da spricht der Kaufmann.

Schon mal darüber nachgedacht, das bei 20% mehr Umsatz generiert wird, als bei 100%?
Wohl eher nicht!
19.11.2018 15:43Beitrag von mkst1234
"Wenn wir anfangen, uns auf uns selbst und nicht auf unsere Kunden zu konzentrieren, dann ist das der Anfang vom Ende."

Jeff Bezos, Amazon Chef
reichster Mann der Welt am !@#$% LOL, die reichsten Leute kennt ihr nichtmal, die sind nicht bei Forbes gelistet xD

Nimm an der Unterhaltung teil!

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