was bringt euch noch dazu das spiel zu spielen?

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Was bringt euch noch dazu das spiel zu spielen?

Ziele erreichen. Wie heute. Im Kreuzritter-Solo-Ranking ist vor mir jetzt keiner mehr mit weniger Paragon als ich.

Nächstes Ziel:

Weiter nach vorne kommen. Und vor allem darf mich keiner einholen mit weniger Paragon.
08.03.2019 17:37Beitrag von Killerbug
Jawohl Herr Oberlehrer, du hast natürlich wie immer Recht und es gibt nur eine Meinung und zwar deine eigene, ist ja nix neues.
Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, wie man sich so "von oben herab" in einem Forum präsentieren kann und ich bin da beiweiten nicht der erste, der das hier denkt und schreibt.
Subjektive Wahrnehmungen sind doch was feines. Ja, ich habe meine eigene Meinung, die ich mir Argumenten auch gerne verteidige. Mir macht das Spiel, so wie es ist, Spaß. Vielleicht nicht grenzenlos, aber zumindest ausreichen, so dass ich nicht täglich in allen nur erdenlichen Medien herumjammern muss, wie doof Blizzard doch sei, und wie falsch deren Entscheidungen doch waren.

Ich habe keinerlei Probleme damit, Fehler einzugestehen oder mich von fundierten Argumenten überzeugen zu lassen. Nun aber in das Fussballstation zu gehen, um alle Zuschauer und Spieler davon zu überzeugen, dass das Regelwerk eigentlich total doof sei und man selbst super tolle Ideen für eine Überarbeitung hätte oder/und Wasserball doch eigentlich das bessere Spiel sei, dürfte auf wenig Verständnis stoßen. Wenn sich dann auch noch einer der Fans erdreistet, das Wort zu erheben und zu "verlangen", den Leuten doch ihren Spass zu lassen und die Entscheidungen aus der Vergangenheit bzgl. des Regelwerks etc. pp. nachzuvollziehen, dann wird's sofort persönlich. Is' halt blöd, wenn man den Argumenten der anderen in einer Diskussion nichts wertiges entgegenzusetzen hat.

Was hier im Forum teilw. gewüscht oder gar gefordert wird, ist so weit ab jeder Realität, da fällt es schwer, Worte für zu finden. Vanilla ist vorbei, 23 verschiedene Spielmodi wird es nicht geben, D:I wird seine eigene Fan-Base finden und es wird viele enttäuschte "Spieler" geben, denen D4 nicht gefallen wird.

08.03.2019 19:24Beitrag von Pozzo
Es ist überhaupt nicht ausgewogen, sondern alles vorgegeben. Bis auf einige Ring/Amulett-Kombinationen ist in jedem Build alles gleich. Man hat keine eigenen Entscheidungsmöglichkeiten damit man überhaupt von einem System reden kann.
Wer hindert Dich daran, etwas anderes auszuprobieren und damit Spaß zu haben? Also außer Du Dich selbst, weil Du "vorne" mitspielen willst. Wenn Du keine Lust auf das bestehende System hast, was auf Entscheidungen basiert, die nun einmal getroffen wurden, dann nutz es doch einfach nicht.

Da verstehe ich es einfach nicht, warum man ein Spiel, welches keinen Spaß macht, trotzdem spielt und/oder erwartet, dass sich eben jenes Spiel genau dorthin entwickelt, wie man es sich in seinen wildesten Träumen ausmalt. Wenn das Spiel so grottenschlecht ist, dass man ausnahmslos nur Kritik äußern kann, dann müsste es doch mehr als genug Alternativen auf dem Markt geben, denen man sich zuwenden könnte.
Bitte nicht falsch verstehen. Kritik ist wichtig, denn Kritik ist ein Zeichen von Interesse. Allerdings sollte diese sachlich dargebracht werden und Alternativen konkretisieren. Ich kann es nachvollziehen, dass dem einen oder anderen Spieler, der Set-Fokus des Spieles nicht zusagt. Ok, das ist ein Fakt. Aber die vorgeschlagenen Lösungen, selbst wenn sie zunächst gut klingen, würden i.d.R. in einer Vielzahl neuer und gravierenderen Problemen enden.

Mir pers. wäre es sogar egal. Ich würde mich auch mit einer "Non-Set-Season" anfreunden können. Selbst wenn dies bedeuten würde, dass ich 40 GR-Stufen niedriger laufen und dementsprechende weniger XP sammeln würde. Gibt aber auch genügend Spieler, die sich über einen solchen Rückschritt nicht freuen würden. So ist es egal, was sich am/im Spiel ändert. Allen wird man es nicht recht machen können. Muss dann jeder für sich selbst entscheiden, ob das aktuelle Spiel noch ausreicht, um die Freizeit bereichern zu können.
Was bringt euch noch dazu das spiel zu spielen?

Wir starten gerade mit ner "festen" (mal fehlt einer) Gruppe in HC durch und wir haben schon lange nicht mehr so viel Spass gehabt. Erfolgsstraehnen im Pushen von Solo bis 4er, Bolzengarantie in der Hose nach Proc, Itemupgrades und Tausch untereinander, weil wir alle auf dem gleichen Stand sind.

Ja, es ist Paragrinden und das gleiche Grifterlebnis wie NS nur 10-30 Stufen tiefer, aber mit dem gewissen Etwas. =]
@ Killerbug / Tallaron

Köstlich eure Diskussionen.
Erinnert mich ein bisschen an ein altes streitendes Ehepaar XD

Killerbug hatte es schon in einem anderen Beitrag richtig erkannt:
08.03.2019 17:40Beitrag von Killerbug
Ich glaub wir sind einfach nicht auf einer Wellenlänge Tallaron, das meine ich jetzt wirklich nicht abwertend, aber ich verstehe deinen Humor teilweise echt nicht bzw. sehe einfach keinen Ansatz von Humor in deinen Texten, wir sind einfach von Grund auf verschiedene Typen,
Richtig!

Ich hatte ja mal ein paar Spielertypen vorgestellt und ich sehe euch hier:
14.02.2019 20:38Beitrag von DestinyLord
2. Der "Es-war-einmal..-früher-war-alles-besser"-Typ

Merkmale:
- schwelgt häufig in Erinnerungen, wie es mal war
- erhofft sich insgeheim wieder Höhlen bewohnen zu dürfen
- konserviert das damalige Spielerlebnis, in dem er sich selbst Regeln auferlegt
- ist zur Kritik fähig, kann aber auch "beißen", wenn man ihm seine Träume nimmt

Tipp:
Verständnisvoller Umgang - dieser Mensch sehnt sich nach seiner Kindheit
(das ist nicht böse gemeint - Kindheit bedeutet in dem Zusammenhang "Leichtigkeit")
14.02.2019 20:38Beitrag von DestinyLord
5. Der "Efficient-Analyzer"-Typ

Merkmale:
- nimmt fast alles hin was ihm vorgesetzt wird
- ist stets sachlich, Gefühle werden hinten angestellt
- gefällt ihm etwas nicht, wird sofort nach Lösungen gesucht
- versucht das beste aus den gegebenen Möglichkeiten zu machen
- im Forum öfters anzutreffen, zeigt auf Gefühlsebene wenig Verständnis

Tipp:
Auf sachlicher Ebene bleiben, dann wird man schnell zu einer Lösung finden.

Kann nicht funktionieren, weil der eine Part emotional und der andere rational ist.

Und das meine ich nicht böse, es ist für mich einfach nur eine (psycho)logische Erklärung. Und noch etwas um das Klischee zu bedienen:

Ich weiß wer den Haushalt machen würde und wer nach der Arbeit zum Essen ein extra Stück Fleisch bekommen würde. Ich kann nicht mehr.. XD
Habt einen schönen Start in die Woche!
@Tallaron:
Ja, ich habe meine eigene Meinung, die ich mir Argumenten auch gerne verteidige.
Ja, ich eben auch.
Mir macht das Spiel, so wie es ist, Spaß. Vielleicht nicht grenzenlos, aber zumindest ausreichen, so dass ich nicht täglich in allen nur erdenlichen Medien herumjammern muss, wie doof Blizzard doch sei, und wie falsch deren Entscheidungen doch waren.
Das mache ich auch nicht, sondern gehe auf die von anderen gewählten Argumente ein, um entsprechend klar zu stellen, dass das Spiel eben nicht für jeden in dieser Form Spaß macht, da sich sonst ein völlig falsches Bild über das Spiel in den Foren darstellt. Es macht nämlich beiweiten nicht jedem Spaß, so wie es derzeit ist.
Es ist doch kein Geheimnis, dass die aktuell noch spielende Anzahl Diablo 3 Spieler um einiges geringer ist als die zum Start einer Season und nochmals weitaus geringer als zu früheren Zeiten des Spieles und sehr viele dieser ehemaligen Spieler haben nun mal aufgehört zu spielen, weil ihnen dieses System nicht mehr zusagt.
Ich habe keinerlei Probleme damit, Fehler einzugestehen oder mich von fundierten Argumenten überzeugen zu lassen. Nun aber in das Fussballstation zu gehen, um alle Zuschauer und Spieler davon zu überzeugen, dass das Regelwerk eigentlich total doof sei und man selbst super tolle Ideen für eine Überarbeitung hätte oder/und Wasserball doch eigentlich das bessere Spiel sei, dürfte auf wenig Verständnis stoßen. Wenn sich dann auch noch einer der Fans erdreistet, das Wort zu erheben und zu "verlangen", den Leuten doch ihren Spass zu lassen und die Entscheidungen aus der Vergangenheit bzgl. des Regelwerks etc. pp. nachzuvollziehen, dann wird's sofort persönlich
Warum dürfen Spieler, die Spaß an dem System haben, denn ihre Meinung/Ansicht vertreten, aber nicht die Gegner dieses Systems?
Zudem ist der Vergleich Fußball vs. Wasserball in Bezug auf Diablo 3 erste Zeit Post RoS vs Pre RoS vs Diablo 3 heute doch etwas weit hergeholt.
Is' halt blöd, wenn man den Argumenten der anderen in einer Diskussion nichts wertiges entgegenzusetzen hat.
Etwas Selbstreflektion bitte, nur weil du es nicht als passende Argumente ansiehst, bedeutet das nicht, dass diese Argumente nicht wertig in der Diskussion wären.
Akzeptiere bitte auch mal die Argumente anderer, so wie du es auch von anderen forderst, bedenke dabei, dass die Wertigkeit von Argumenten dabei immer nur rein subjektiv sind.
Subjektive Wahrnehmungen sind doch was feines.
in Bezug auf
Was hier im Forum teilw. gewüscht oder gar gefordert wird, ist so weit ab jeder Realität, da fällt es schwer, Worte für zu finden. Vanilla ist vorbei, 23 verschiedene Spielmodi wird es nicht geben, D:I wird seine eigene Fan-Base finden und es wird viele enttäuschte "Spieler" geben, denen D4 nicht gefallen wird.
Ja, subjektive Wahrnehmung ist tatsächlich etwas feines ;)

@DestinyLord
@ Killerbug / Tallaron

Köstlich eure Diskussionen.
Erinnert mich ein bisschen an ein altes streitendes Ehepaar XD
[...]
Habt einen schönen Start in die Woche!
Musste jetzt auch lachen, wenn ich die Vergangenheit mal betrachte, kommt das tatsächlich ganz gut hin :D
Danke dir auch nen schönen Start ;)

PS: Den Höhlenbewohner nimmst du zurück, sonst gibts was mit dem Primal https://eu.diablo3.com/de/item/neanderthal-Unique_Mace_1H_003_x1 :p
11.03.2019 11:20Beitrag von Killerbug
dass das Spiel eben nicht für jeden in dieser Form Spaß macht
Dies ist ein Zustand der auf ausnahmslos jedes Spiel zutrifft. Völlig unabhängig von der Entwicklung. Spieler merken dies am eigenen Leib oder nehmen es als Teil des Gesamten wahr. Aber selbst dem/den Entwickler/n ist dies durchaus bewusst. Deshalb sind viele Entscheidungen gar nich mal so einfach zu treffen, wie es hier viele annehmen.

Ja, es gibt hier und da Brechstangen-Entscheidungen. Manchmal gehen diese auch katastrophal schief. Manchmal retten sie das Produkt oder gar die ganze Firma. Steckt man für gewöhnlich nicht drin ...

11.03.2019 11:20Beitrag von Killerbug
Es ist doch kein Geheimnis, dass die aktuell noch spielende Anzahl Diablo 3 Spieler um einiges geringer ist als die zum Start einer Season und nochmals weitaus geringer als zu früheren Zeiten des Spieles und sehr viele dieser ehemaligen Spieler haben nun mal aufgehört zu spielen, weil ihnen dieses System nicht mehr zusagt.
Das Spiel ist 7 Jahre alt. Dass die Community weiter schrumpft - egal, was Blizzard bringt oder nicht bringt - ist ein Fakt. Es geht also nicht darum, keine Spieler zu verlieren, sondern um die Frage, wieviele es sein werde, wenn man Entscheidung X durchsetzt.

Fakt ist aber auch, dass Entscheidungen getroffen werden müssen. Diese Entscheidungen haben i.d.R. eine Veränderung und somit Weiterentwicklung zur Folge. Ohne diese Veränderungen gäbe es Stagnation und ein viel viel früheres Ende der Geschichte, die wir aktuell noch miterleben dürfen.

These: Hätte sich seit Vanilla nichts mehr verändert, würden aktuell nocht viel weniger Spieler D3 spielen als nach all den Änderungen seit RoS.

11.03.2019 11:20Beitrag von Killerbug
Warum dürfen Spieler, die Spaß an dem System haben, denn ihre Meinung/Ansicht vertreten, aber nicht die Gegner dieses Systems?
Dürfen sie doch. Nur muss spätestens der Betreiber bzw. Entwickler das große ganze betrachten und eben nicht nur die individuellen Situationen einzelner (weniger) Spieler.

Du z.B. findest individuell das Drop-System doof. Auf der anderen Seite dürften aber vermutlich die Zahlen von Blizzard hinsichtlich des Spieleinstiegs positive Trends vermelden.

Man kann sehr viele Dringe blöd finden. Schwierig ist es aber, brauchbare Ideen und Konzepte zu präsentieren, die jene vermeindliche Schwachstelle ausmerzen. Wenn man immer nur liest, dass irgendetwas nicht gefällt und es anno dazumal doch besser war - im gleichen Moment aber schon die worst cases von damals im Kopf hat, dann fällt es schwer, jene Meinungen bedingungslos zu akzeptieren.

11.03.2019 11:20Beitrag von Killerbug
Akzeptiere bitte auch mal die Argumente anderer
Tue ich doch. Nur ist es nun mal auch Bestandteil einer Diskussion die Argumente der Gegenseite zu entkräften. Ist nun mal leider so, dass es bei der Produktentwicklung nicht primär um den Spielspaß eines jeden Spielers geht. Das Überleben des Unternehmens steht über allem und beeinflusst - leider - die Entwicklung hier und da eher negativ. Das finde ich auch unfair, aber so funktioniert es nun mal. Allerdings muss sich auch ein jeder von uns seinen Schuh anziehen, denn viel wollen und wenig zahlen passt nun mal nicht so ganz zusammen. In diesem Sinne gibt es wirklich gute Argumente - keine Frage - aber nicht selten werden diese sofort mit einem Totschlagargument aus der Wirtschaft aus dem Weg geräumt.

So wären z.B. feingranularere Ranking, mehr Spiel-Modi, flexiblere Map-Layouts etc. pp. wirklich nice to have. Von anderen QOL-Features fange ich gar nicht erst an. Aber am Ende stehen diesen guten Argumenten die zu erwartenden Kosten gegenüber ...
@Killerbug / Tallaron
Ihr habt beide gute Argumente und kann beide Seiten nachvollziehen,
aber ich muss euch leider enttäuschen, denn es gibt nur eine "richtige" Meinung..

..und das ist meine ;-)

HALT! STOPP! JETZT REDE ICH! ES WIRD HIER NICHTS VERÄNDERT OB IHR NUN POSTET UND NICHT!
Fakt ist aber auch, dass Entscheidungen getroffen werden müssen. Diese Entscheidungen haben i.d.R. eine Veränderung und somit Weiterentwicklung zur Folge. Ohne diese Veränderungen gäbe es Stagnation und ein viel viel früheres Ende der Geschichte, die wir aktuell noch miterleben dürfen.
Fakt ist auch, dass durch die in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen die Zielgruppe des Spiels seit Classic komplett verändert wurde und zwar in immer kürzer werdenden Abständen, was ja auch die Hauptänderung ist, welche ich immer wieder kritisiere. Der Wandel vom reinen item-grinder zum Möchtegern E-Sports-Titel ist klarer kaum zu erkennen, denn inzwischen gilt doch nur noch:
- möglichst schneller und sanfter Einstieg
- dabei bloß nicht zu kompliziert
- Dropraten "from hell of death" um möglichst schnell das Startgear parat zu haben
- kompletter Fokus auf Bestleistungen in einem nach oben offenen System (GR und Paragon)
- spielerische Veränderungen im Endgame nur marginal, Fokus auf die Action-Komponente des Spiels mit gleichzeitigem Fokus auf "kurze Spielrunden".

Die Vergleiche mit Overwatch und Left4Dead passen schon ganz gut, Charakter aus dem Baukasten wählen und auf gehts, ob im Team oder solo ist dabei (bis auf die Effizienz) eigentlich egal.

Sicher ist ein nicht gerade belangloser Teil der Spieler, welche inzwischen aufgehört haben, am Alter des Spieles allgemein festzumachen, nichtsdestotrotz hat wohl der Hauptteil der Spieler, meiner Ansicht nach, aufgrund dieser extremen Veränderung D3 den Rücken gekehrt(dafür kamen aber auch viele neue hinzu), zusätzlich zur direkten Abneigung des Spiels bei Release.
Ich persönlich kenne kaum ein anderes Spiel, bei dem das Spiel (innerhalb eines Titels) so dermaßen über den Haufen geworfen wurde.
11.03.2019 15:12Beitrag von Tallaron
So wären z.B. feingranularere Ranking, mehr Spiel-Modi, flexiblere Map-Layouts etc. pp. wirklich nice to have. Von anderen QOL-Features fange ich gar nicht erst an. Aber am Ende stehen diesen guten Argumenten die zu erwartenden Kosten gegenüber ...
Daher sollte man diese Features auch als Feedback mit in die Entwicklung des neuen Teils nehmen, was Blizzard ja hoffentlich auch macht, weiterhin sollte man auch die Erfahrung mit Paragon 2.0 mitnehmen, denn dieses System so ewig lange (obwohl längst überholt) beizubehalten war nun mal auch ein grober Fehler, aber wir wissen ja zum Glück inzwischen, warum es damals keine richtige Weiterentwicklung mehr gab.
Ach wie schön dass sich im Forum noch was tut, wenn es das Spiel schon nicht macht.
Ohne AH und Handel hatte sich D3 verabschiedet. Accountgebunden ist mal so was von lächerlich, da fällt einen nichts dazu ein. Der Schwierigkeitsgrad ist albern , farmt man T13 am 2 Tag HC. Hardcore sowieso nur noch humbuk, xxx Sets Reserve Charakter in 5 min auf 70.

Einfach spielen und auf Immortal auf dem Handy "warten" , dann gibts was zu lachen !
warum spielst du nicht PoE und gehst den Leuten, denen D3 noch gefällt, nicht auf die nerven?

Wir kann man seine Zeit in einem Forum eines Spiels verbringen, das man doch so sehr schlecht findet? Ich verstehs nicht...
@Bucky:
Ging das jetzt an mich?

Falls ja: Ich finde Diablo 3 im Grunde doch nicht schlecht, es ist immer noch das vom reinen Gameplay her beste Spiel am Markt und es war auch sehr lange in anderen Belangen sehr gut und hat mir gefallen, so spiele ich auch weiterhin jede Season mit, nur leider wird die dabei gespielte Zeit immer kürzer, da der Bereich des Spiels, welcher mir am meisten Spaß macht, seit Season 1 immer mehr beschnitten wurde.

Ich bin also hauptsächlich mit der (jüngeren) Entwicklung des Spiels unzufrieden und möchte nicht, dass sich das bei einem möglichen Nachfolger wiederholt und/oder so weitergeführt wird, denn es sind wie gesagt beiweiten nicht alle zufrieden mit der Entwicklung, die D3 über Jahre erfahren durfte und ohne entsprechende Kritik bzw. entsprechendem Gegenwind, kann es nun mal auch keine Änderungen geben.

Ich will denen, die das Spiel derzeit gut finden, das Spiel ja nicht schlecht reden, sondern sind meine Beweggründe rein egoistischer Natur für die Zukunft des Franchises.

Weiterhin verbringe ich einen nicht gerade unerheblichen Teil meiner Foren-Zeit nicht damit, hier im allgemeinen Forum "Small-Talk" über das Spiel zu halten, sondern helfe neuen oder auch älteren Spielern dabei, gewisse Bereiche des Spiels (neu) zu entdecken bzw. erkläre diverse Funktionen im Spiel, gebe allgemeine Build-Tipps etc.
D3 ist in meinen Augen der beste Grinder.
Es ist einfach, schnell und man verpasst nichts wenn man mal ne Zeit keine Lust drauf hat.
Klar gibt es auch unzählige Dinge die Nerven, sind aber nichts im Vergleich mit anderen Titeln. D3 passt am besten für mich.
Ist wie im Job oder Beziehung, man muss immer Kompromisse eingehen, sonst wird man einfach nicht glücklich.
Diese Season fand ich bis jetzt am besten, da doch einige, neue Builds spielbar wurden.

Das einem D3 auch mal auf den Sack gehen kann, ist doch völlig normal.
Man kann nicht immer nur zufrieden sein. Wer ein paar Jahre verheiratet ist, weiß wovon ich rede.
Irgendwann kommt immer ein Punkt, entweder kommt man stärker heraus, oder es ist aus.

Das sollten hier auch einige endlich mal begreifen.
Bei vielen hat man das Gefühl, sie können schon alleine gar keine Entscheidungen mehr treffen und möchten sich nur den Beistand anderer abholen.
@Knarz33

Einer der seltenen Momente hier im Forum, bei denen ich denke:

"Wow! Es gibt doch noch Menschen die selbstreflektiert sind und Kompromisse eingehen können zum eigenen Wohl und anderer."

Glückwunsch Knarz33, du hast das Leben verstanden!
(das meine ich nicht sarkastisch herablassend, sondern ernst)
11.03.2019 18:10Beitrag von Knarz33
Bei vielen hat man das Gefühl, sie können schon alleine gar keine Entscheidungen mehr treffen und möchten sich nur den Beistand anderer abholen.


Quasi gemeinsam wehleiden in der Gruppentherapie ;)
@Killerbug und Tallaron:

Danke für Eure Diskussionsbeiträge. Auch wenn ihr es euch teilweise gegenseitig absprecht, diskutiert ihr beide sehr gut. Euer Engagement für das Spiel ist sehr erfrischend und hilfreich.

Ich persönlich kenne D3 erst seit RoS und muss sagen, dass das Spiel das Einzige ist, das ich über die Jahre noch regelmäßig spiele. Ich finde auch die aktuelle Drop Rate gut denn mit 3-5 Stunden pro Woche Spielzeit und keiner Gruppe mit Meta-Farm- Anspruch möchte ich doch in der Season zumindest ein paar Builds gespielt haben. Und mit einem HC Wd habe sogar ich mit der Spielzeit Chancen auf einen Platz in den Leaderboards. :-)

Im Großen und Ganzen fand ich die meisten Änderungen seit 2014 gut. Selbst den Powercreep. Mit den unterschiedlichen Buffs gab es immer mal wieder eine Motivation, neue Builds zu probieren. Auch ist mir klar, dass sich bis auf höhere Zahlen ein Grift 70 nicht von 110 unterscheidet. Meine Psyche glaubt trotzdem, dass 110 fahren auf breiteren Reifen ist. :-)
11.03.2019 09:49Beitrag von Tallaron
Da verstehe ich es einfach nicht, warum man ein Spiel, welches keinen Spaß macht, trotzdem spielt und/oder erwartet, dass sich eben jenes Spiel genau dorthin entwickelt, wie man es sich in seinen wildesten Träumen ausmalt. Wenn das Spiel so grottenschlecht ist, dass man ausnahmslos nur Kritik äußern kann, dann müsste es doch mehr als genug Alternativen auf dem Markt geben, denen man sich zuwenden könnte.
Bitte nicht falsch verstehen. Kritik ist wichtig, denn Kritik ist ein Zeichen von Interesse. Allerdings sollte diese sachlich dargebracht werden und Alternativen konkretisieren. Ich kann es nachvollziehen, dass dem einen oder anderen Spieler, der Set-Fokus des Spieles nicht zusagt. Ok, das ist ein Fakt. Aber die vorgeschlagenen Lösungen, selbst wenn sie zunächst gut klingen, würden i.d.R. in einer Vielzahl neuer und gravierenderen Problemen enden.


Es ist schon sehr interessant was andere in simplen Aussagen reininterpretieren können.

Ich habe nur eine Tatsache erwähnt, weil du geschrieben hast D3 hätte ein komplexes System. Es ist alles vorgegeben sucht man sich beispielsweise ein Set aus, dann steht, bis auf kleine Ausnahmen, alles fest.
Man kann nicht entscheiden welche weiteren Ausrüstungsteile, Stats oder Runen man wählt.
Wenn man es dennoch macht ist man der Trottel ohne Ahnung, der für den nächsten Challengerift verantwortlich ist.
11.03.2019 15:46Beitrag von Killerbug
Ich persönlich kenne kaum ein anderes Spiel, bei dem das Spiel (innerhalb eines Titels) so dermaßen über den Haufen geworfen wurde.
Es gibt auch kaum andere Spiele, die so lange signifikant am Markt waren. Reduziert man die Vergleiche dementsprechend, wird man recht häufig auf Grunderneuerungen mit Paradigmenwechseln stoßen ...

11.03.2019 15:46Beitrag von Killerbug
Daher sollte man diese Features auch als Feedback mit in die Entwicklung des neuen Teils nehmen, was Blizzard ja hoffentlich auch macht, weiterhin sollte man auch die Erfahrung mit Paragon 2.0 mitnehmen, denn dieses System so ewig lange (obwohl längst überholt) beizubehalten war nun mal auch ein grober Fehler,
Unbedingt. Ich denke aber auch, dass Blizzard einige Learnings gemacht hat und insb. Paragon 2.0 auf dieser Liste sehr weit oben stehen dürfte.
Fakt ist aber an dieser Stelle auch, dass sich D4 an eine ähnliche Zielgruppe mit ähnlichen Nutzungsmustern richten wird. Die Entwicklung dieses Titels wird sich also noch weiter von D2 bzw. D3:Vanilla entfernen, was vielen nach dem Release so gar nicht schmecken wird.

Wichtig ist ja letztlich, dass Blizzard ein Produkt schaffen muss, was über einen längeren Zeitraum mit überschaubaren Kosten für neuen Content am Leben gehalten werden kann. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Reise eher wieder in Richtung MMORPG geht, allerdings in einer an die heutigen bzw. zu erwartenden Nutzerverhalten angepassten Form.

11.03.2019 15:58Beitrag von Ironmaik
Der Schwierigkeitsgrad ist albern , farmt man T13 am 2 Tag HC.
Hach ja, wieder so einer, der nicht in der Lage ist, ein GR zu öffnen und im "Grind-Support-Modus" erwartet gefordert zu werden ... *rolleyes*

11.03.2019 21:42Beitrag von MarNor
3-5 Stunden pro Woche Spielzeit
Das ist einer der Hauptgründe für die Entwicklung, die u.a. D3 in all den Jahren nahm. Die Spieler sind z.T. die selben, die damals zu D1 oder D2. Allerdings eben eine Generation gealtert und somit gezwungenermaßen an neue Nutzungsmuster gebunden.

Während damals das Gro der Community im Alter von 10-30 war und nach der Schule oder während des Studiums entsprechend viel Zeit in ein Spiel investieren konnte, schaut dies heute grundlegend anders aus.

Die Generation von damals ist nun im Alter von 30-50 und durch Arbeit und Familie in ihrem Online-Verhalten entsprechend eingeschränkt. Während damals 1-2h pro Tag "Preparations" und 6h "Raid&Co" kein Problem darstellten, sind die meisten mittlerweile froh, wenn sie noch 1-2h pro Tag Zeit finden.

In diesen Zeitfenstern muss oder sollte dann entsprechend viel passieren können, so dass ein Spiel noch mit den jeweiligen Erfolgserlebnissen bestückt werden kann.
Zusätzlich zur "alten Generation" gibt es nat. nach wie vor die 10-30jährigen. Allerdings scheinen deren Muster deutlich andere Formen anzunehmen als unsere vor 20 Jahren. Der Markt ist massiv gewachsen. Es gibt drei relevante Plattformen, dank Internet eine extrem hohe Accessibility und eine Unzahl von Angeboten - sprich Spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die neuen Spiele überhaupt längere Zeit einem Spiel treu bleiben, ggf. sogar exklusiv, ist rel. gering. Ergo müssen auch diese (neuen) Spieler entsprechend angefüttert werden.
Zudem ist die Reichweite der Branche signifikant gewachsen und die Anzahl potentieller neuer Spieler entsprechend hoch. Gereicht man diesen Spielern nicht ihre Erfolgserlebnisse, für die wir damals (und ggf. auch heute) wochenlangen Grind in Kauf nahmen, verliert man sie sofort an die Konkurrenz.

Ergo wird zumeist versucht "Easy to play, hard to master" zu erreichen. So hat man zumindest die Chance die Spieler wenigstens eine Weile zu halten.

12.03.2019 07:33Beitrag von Pozzo
Ich habe nur eine Tatsache erwähnt, weil du geschrieben hast D3 hätte ein komplexes System. Es ist alles vorgegeben sucht man sich beispielsweise ein Set aus, dann steht, bis auf kleine Ausnahmen, alles fest.
Es ist komplex genug. Ich bin mir nicht so ganz sicher, was Spieler wie Du genau erwarten. Selbst die komplett freie Auswahl an Items, in einem System ohne Synergien, bringt Dir nicht die erhoffte Flexibilität. Denn auch in einem solchen System werden einige wenige Kombinationen dominieren.

Siehe PoE als Vergleich. Während die Basis-Items nahezu unerheblich sind, ist man bei den verwendeten Skills auf eine rel. geringe Anzahl von Möglichkeiten limitiert. Schaut man dann weiter auf die High-End-Builds, die sich spezieller Affixe bedienen, reduziert sich die Auswahl an möglichen Items für den jeweiligen Build erheblich.

Man entscheidet sich also quasi für ein Skill-Set, welches harmonisiert. Dadurch ergeben sich gewisse konkrete Anforderungen an die "normalen" Items und ein paar wenige Möglichkeiten für Uniques.

In D3 entscheidet man sich für einen Primär-Skill. Basierend darauf schaut man, ob es ein Set gibt, welches diesen Skill unterstützt. Wenn ja, nimmt man dies als Basis für den Build und schaut dann, welche Items und Skills zusätzlich zum Thema passen.

Wählt man einen Skill, der nicht explizit von einem Set unterstützt wird, würde man auf ein Set zurückgreifen, welches über einen allgemeingültigen Multiplier verfügt - z.B. Akkhan. Gibt es ein solches Set nicht kann man noch mittels LoN schauen, ob man etwas zusammen gestellt bekommt. Wenn nicht, hat man Pech gehabt und hat sich auf einen Schwachpunkt im System konzentriert.
Hierbei muss man nun auch wieder anmerken, dass es kaum ein Spiel gibt, indem man jede Fähigkeit bis ins Endgame hinein instrumentalisieren kann.

In D3 hat man zudem die Möglichkeit die Builds zu variieren. Es gibt Varianten für Push, Solo, Group, Keys, Bounties. Das Set mag das gleiche bleiben, die Support-Items und Skills jedoch nicht. Dies führt letztlich zu gut und gerne 100 verschiedenen Builds, verteilt über alle 7 Klassen. Da können andere Spiele nur von träumen ...
12.03.2019 10:33Beitrag von Tallaron
In D3 entscheidet man sich für einen Primär-Skill. Basierend darauf schaut man, ob es ein Set gibt, welches diesen Skill unterstützt. Wenn ja, nimmt man dies als Basis für den Build und schaut dann, welche Items und Skills zusätzlich zum Thema passen.


Solange ein Skill pro Set so stark dominiert funktioniert es vielleicht theoretisch, weil man geeignete Synergien zwischen Sets und Legs auch für andere Runen findet.
Am Ende ist der Build, trotzdem um viele Potenzen schwächer als dieser eine Skill.
Wenn von Anfang an feststeht, dass der Wunschbuild 1000% und mehr weniger Schaden macht, obwohl man die richtigen Gegenstände,Runen, Stats etc. miteinander kombiniert, lohnt sich die Mühe nicht.

Unsere Meinungen gehen hier aber sehr weit auseinander, wenn du sogar LoN als eine wirkliche Möglichkeit ansiehst ein Build bauen zukönnen.
12.03.2019 10:33Beitrag von Tallaron

Dies führt letztlich zu gut und gerne 100 verschiedenen Builds, verteilt über alle 7 Klassen. Da können andere Spiele nur von träumen ...


Wirklich?

Also erstens finde ich nicht das 100 item build combos auf 7 chars verteilt unfassbar viel ist. Vorallem weil du auch kleinste variationen mitzählst.

Ich rede jetzt mal nur vom Barb, den ich spiele eigentlich auch nix anderes.

Aber was hat man da. 5 Sets + Lon. Also ich kann dir jetzt schonmal sagen das "JEDER" Barbar in diesen verdammten spiel mit einem dieser Sets spielt.

Wie du schon selbst beschrieben hast. Man sucht sich einen SKill raus, guckt welche Items harmonisieren und das war es.

Das ist keine vielzahl ein Itembuilds. Mehr eine einzahl an Item builds.

Ich spiele derzeit Lon und gehe auf Hammer of ancients. Und ich kann dir sagen ich kann 99,9% aller items die ich finde in die Tonne kloppen. Selbst die uralten.

Wieso? Dadurch das HotA durch 2 Items jeweils, 500%dmg+50% atkspeed und 800% dmg gebufft kriegt ist es leider eine bazillionen mal besser als jeder andere proc.

Ein beispiel. Ich crite für 200-240Mrd mit dem HotA. Pack ich jetzt z.B mal den legendary Blitzedelstein rein, da ich ihn sehr cool finde, merke ich das dieser für max 2 mrd dmg critet. Selbes gillt für die anderen 100 Itemprocs die es im spiel gibt. Alle sind vom dmg so unbedeutend, das ich sie nicht gebrauchen kann.

Das einzigste was für mich relevant ist sind %dmg erhöhung. Und das wars.

Wäre die buffs für Den HotA nicht so abstruß hoch, könnte ich sehr viele combinationen wählen.

Aber dadurch das Blizzard die Set nuffs und itemcombo Buffs so abstruß hoch gemacht hat ist es genau wie du beschrieben hast.

Man wählt einen skill. Nimmt die handvoll items die diesen buffen. Und die restlichen 99,9% an loot in dem Spiel schmeißt man in die Tonne.

Ist nicht so als hätte D3 nicht Tonnenweise coole items, man kann sie nur nicht gebrauchen.
11.03.2019 18:40Beitrag von DestinyLord
@Knarz33

Einer der seltenen Momente hier im Forum, bei denen ich denke:

"Wow! Es gibt doch noch Menschen die selbstreflektiert sind und Kompromisse eingehen können zum eigenen Wohl und anderer."

Glückwunsch Knarz33, du hast das Leben verstanden!
(das meine ich nicht sarkastisch herablassend, sondern ernst)


Danke sehr, hätte ich auch nicht negativ verstanden.
Diese Menschen sind ebenso selten, wie solche, die genau das erkennen können und zu schätzen Wissen. Leider :(
Wie war das noch mit der Hoffnung?

Nimm an der Unterhaltung teil!

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