Noch jemand online?

Allgemeines
Ja Pech, dann sollten die Leute einfach das Spiel spielen, was sie an die Hand nimmt und ihnen alles hinten rein schiebt, das Spiel muss sich nicht an den Spieler anpassen, sondern der Spieler an das Spiel, dann muss man eben einfach mal einsehen
Vorsicht, Glashaus ... ;)
tallaron:
Für dich passt eigentlich die selbe Antwort, die ich zuvor schon shiverman auf der vorherigen Seite gegeben habe.

Glashaus wäre es nur, wenn das Spiel anfangs bereits so war, wie es jetzt ist, was es aber unbestreitbar nicht war.
Es geht mir dabei doch darum, dass Genre-fremde Spieler anfangs in Scharen auf das Game los gelassen wurden (guter Ruf etc) und das Spiel nach ihren Vorstellungen verändert haben, Dropraten, Schwierigkeit und und und...

Ich möchte lediglich den ursprünglichen Zustand des Spieles zurück, also das, was ich mir eigentlich auch mal gekauft habe (Anfang RoS würde mir vollkommen reichen bspw.) und nicht son weichgespültes Game, zu dem es sich inzwischen verschlimmbessert hat, das Spiel ging doch seit Season 4 nur noch den Bach herunter.

oder noch besser: Ein Diablo 4 , was auch mal wieder den Namen Diablo verdient.
04.07.2019 13:26Beitrag von Killerbug
In einem prinzipiell "unendlich" nach oben skalierenden System? In Diablo 3 wirst du doch noch nie wirklich "fertig", Mainstat-Mechanik sei Dank.
Weiterhin bringe ich mal wieder den nicht vorhandenen Unterschied zwischen GR150 und GR50 oder analog dazu Paragon 800 und 4000 an, es ist vom Spielgefühl her exakt das gleiche,
Ziele werden ziemlich exakt definiert bzw. beschrieben. Das bedeutet nicht, dass sich sich immer an den harten Grenzen des Systems bewegen müssen.

Den Vergleich GR-Stufe/Paragon, den Du hypothetisch anstrebst, würde funktionieren, wenn das System liniear skalieren würde. Tut es aber nicht, insofern unterscheidet sich das Spielgefühl zwischen P800 und P4000 doch merklich.

04.07.2019 13:58Beitrag von Killerbug
aber bei dem Thema verstehe ich einfach keinen Spaß mehr.
Vielleicht ist genau das Dein Problem?
Den Vergleich GR-Stufe/Paragon, den Du hypothetisch anstrebst, würde funktionieren, wenn das System liniear skalieren würde. Tut es aber nicht, insofern unterscheidet sich das Spielgefühl zwischen P800 und P4000 doch merklich.
Warum?

Jetzt bin ich gespannt, denn ab P800 ändert sich nur noch Mainstat, also %Damage und in höheren Grifts ändern sich ebenfalls nur %Monsterleben und -schaden, wie soll das jemals zu einem anderen Spielgefühl führen?

Natürlich steigt es dabei nicht linear an, aber ob du mit rein theoretischen (Werte ausgedacht, entsprechen nicht der Realität!) 50mio Damage bei Paragon 800 in Grift 75 oder mit 5 mrd Dmg bei Paragon 2000 in Grift 105 unterwegs bist, macht aufgrund der parallel ansteigenden Monsterwerte keinerlei Unterschied, es kommt dabei nur auf den eigenen "Power-Koeffizienten" im Vergleich zur "Monster-Power" an, ansonsten ist es 1:1 das gleiche, so stößt man bei P800 auf Grift 75 bspw. an ne Wand und bei P2000 in Grift 105 (wie gesagt, das sind nur für das Beispiel ausgedachte Werte!), dabei könnte sogar in Grift 75 und Grift 105 exakt der gleiche Aufbau mit exakt den gleichen Gegnern vorherrschen (könnte!) und du würdest keinerlei Unterschied merken, sofern das Verhältnis eigene Power zu Monster-Power in etwa gleich bleibt.

Also noch mal: Wie soll sich in so einem System denn das Spielgefühl verändern, wenn du als einzige Variable nur noch Mainstat aka %Schaden hast und auf der anderen Seite die Gegner auch rein prozentual nach oben skalieren?

04.07.2019 15:12Beitrag von Tallaron
04.07.2019 13:58Beitrag von Killerbug
aber bei dem Thema verstehe ich einfach keinen Spaß mehr.
Vielleicht ist genau das Dein Problem?
Ach ne, Sherlock!
04.07.2019 15:13Beitrag von Killerbug
Jetzt bin ich gespannt, denn ab P800 ändert sich nur noch Mainstat, also %Damage und in höheren Grifts ändern sich ebenfalls nur %Monsterleben und -schaden, wie soll das jemals zu einem anderen Spielgefühl führen?

Weil sich auch die Toughness ändert. Auch nicht liniear - aber mit einem anderen Verlauf. Mit niedrigem Paragon steht die Wand i.d.R. mit der Toughness im Zusammenhang. Mit hohem Paragon fehlt es hingegen am Schaden.

Dadurch ergeben sich unterschiedliche Konter-Strategien für die Probleme und somit auch ein anderes Spielgefühl. Wirst Du mir nicht glauben, weil Du meinen praktischen Erfahrungen weniger weit traust als Deinem TC, aber daran kann ich auch nichts ändern, ist schließlich nicht mein Dickschädel ... :P

04.07.2019 15:13Beitrag von Killerbug
<span class="truncated">...</span>Vielleicht ist genau das Dein Problem?
Ach ne, Sherlock!

Dr. Destiny! Dr. Destiny bitte in der Notaufnahme melden! :D
ist schließlich nicht mein Dickschädel ... :P
Aber deiner! :p

klar ändern sich Schaden und auch Toughness bei dir, deswegen spreche ich doch allgemein von "Power", welcher sich aus beidem ergibt, aber es ist kein Unterschied vorhanden, wenn deine "Power" relativ gesehen gleichmäßig zur "Monster-Power" ansteigt, was im Voranschreiten im Grift-System aber der Fall ist, irgendwann wirst du auf eine Mauer treffen, die nur unter bestimmten Umständen machbar ist (Fishing) und wann das ist, hängt einzig und allein von deiner eigenen "Power" ab, da die Monster-Power eben pro Stufe fest zugewiesen ist, dies kann bereits (mit P800) bei 75 der Fall sein oder aber auch bei (P2000) 105, dennoch spielt sich im Endeffekt beides exakt gleich, weil sich dein Build selbst , deine Critchance, dein CDR, dein ias, deine benutzen Skills usw. eben überhaupt nicht mehr ändert, sondern lediglich der "Power-Wert", bestehend aus Offensive und Defensive.

Dein Build und deine Spielweise ändert sich zwischen P800 und P2000 nicht mehr, da lediglich dein allgemeiner "Power-Wert" variabel ist, durch hinzufügen von Mainstat oder eben Verschiebungen hin zur Toughness (zb. per Vita), dadurch spielt sich der Build aber nicht plötzlich anders, da eben auch Monster-HP und deren Schaden mit ansteigen, du reagierst sozusagen nur entsprechend auf die Anforderungen der jeweiligen Stufen, so dass es hinten heraus eben auch eher am Dmg fehlt, statt wie zuvor an der Toughness, da die Monster-Power eben nicht linear zu deiner ansteigt und so kommt es dann auch unweigerlich zu notwendigen Verschiebungen.
Weil sich auch die Toughness ändert.

Jo. Mit geringem Para muss man viel mehr auf
Defensive achten. Dann nimmt man ggf andere
passive und agiert nicht ganz so selbstbewusst
wie mit hohem Para. Ggf auch n defensives Item
solang bis genug Para da is um umschichten zu
koennen.
Konnt ich die letzten beiden Seasons an meinem
Monk und Sorc beobachten.

Apropos Season, da gibts ja noch das Setportal.
Bei meinem 1. Versuch hatte ich weder Fazulas noch
den Obsidian. Dann geht das Vyrs nich zB.

Und es gibt auch vlt Leute mit abgezwackten 1-2
Stunden die Woche. Die murmeln zu Hause was von
"Waschstraße fahren" und fahren zu nem Kumpel, wo
der alte Pc steht und druecken dessen Sohn n Zwanni
in die Finger ("achte auf die Felgen!"), damit die mal in
Ruhe zocken koennen.
04.07.2019 16:21Beitrag von shiverman
Und es gibt auch vlt Leute mit abgezwackten 1-2
Stunden die Woche. Die murmeln zu Hause was von
"Waschstraße fahren" und fahren zu nem Kumpel, wo
der alte Pc steht und druecken dessen Sohn n Zwanni
in die Finger ("achte auf die Felgen!"), damit die mal in
Ruhe zocken koennen.
Aber mal ganz ehrlich: Mit 1-2 Stunden gibt es doch ganz andere Spiele, die man gut spielen kann, item-grinder sind von ihrer Natur her einfach nicht dafür ausgelegt, so wenig bespielt zu werden, natürlich geht das schon, aber dann muss man sich auch damit arrangieren, dass man eben nicht die schnellsten "Erfolge" feiern wird, man braucht eben für alles entsprechend länger, da einem eben auch nicht die Zeit zur Verfügung steht, aber deswegen muss man anderen Leuten, die sich ihre Zeit entsprechend einplanen und evtl. auch dadurch einfach mehr zu Verfügung haben (oder auf afk-TV oder sowas verzichten), doch nicht das Spiel kaputt machen.

Fernab davon, ist das natürlich ne super Aktion, man könnte glatt von "Win-Win" reden ;)
04.07.2019 15:31Beitrag von Tallaron
Dr. Destiny! Dr. Destiny bitte in der Notaufnahme melden! :D
Es ist relativ einfach. o.O

@Tallaron
Zielstrebig, effektiv, sachlich. Für dich scheint DIII kein Spielerlebnis zu sein, sondern Arbeit à la "Ich muss dies und das machen damit ich weiter komme."

@Killerbug
Träumerisch, experimentierfreudig, emotional. Für dich scheint die Diablo-Reihe eine Welt zu sein in der du dich mal verlieren konntest. Kampagne könnte umfangreicher sein, Dialoge tiefgründiger und das Finden von Items sollte sich stets so anfühlen, als würde ein 4-Jähriger ein Überraschungsei auspacken.

@beide
Ihr wisst, dass ihr etwas im Wert von 100,-€ zum Geburtstag bekommt.
Entscheidet: 100,-€ in bar oder etwas im Wert von 100,-€ wobei ihr nicht was es ist.

Die an euch persönlich gerichteten Texte klingen irgendwie als wären sie eine Sternzeichendeutung XD
Dr. Destiny rettet den Tag :D

So ganz kommen die Analysen aber dennoch nicht hin, wenn ich sowas wie D3 spiele, bin ich auch eher zielstrebig und gehe dabei sehr effektiv/effizient vor und ich würde tatsächlich auch lieber die 100€ in bar nehmen, denn damit habe ich mehr Möglichkeiten als mit einem festen Geschenk.

04.07.2019 18:36Beitrag von DestinyLord
und das Finden von Items sollte sich stets so anfühlen, als würde ein 4-Jähriger ein Überraschungsei auspacken
Man sollte zumindest mal wieder überhaupt die Chance darauf haben, dieses Gefühl zu erleben, denn dieses existiert seit geraumer Zeit gar nicht mehr in D3, da es den Jackpot nicht mehr gibt.
ich würde tatsächlich die 100€ in bar nehmen.
Das hätte ich jetzt nicht gedacht o.O

Vielleicht hätte ich es etwas anders formulieren müssen:
Entscheidet: 100,-€ in bar oder etwas im Wert von 100,-€ wobei ihr nur wisst, dass ihr es gebrauchen könnt.
04.07.2019 18:57Beitrag von DestinyLord
Entscheidet: 100,-€ in bar oder etwas im Wert von 100,-€ wobei ihr nur wisst, dass ihr es gebrauchen könnt.
Trotzdem die 100€ in Bar und jetzt her damit :p

Ich formuliere mal für mich um:
Entscheidet: 100,-€ in bar oder etwas im Wert von 100,-€ wobei ihr nur wisst, dass ihr es gebrauchen könnt und es auch einfach mal den Wert von 1000,-€ haben könnte, aber genauso auch nur 10,-€ wert sein könnte.

Da würde ich in ARPGs immer das gambling bevorzugen, außer ich brauch grad ganz dringend die festen 100€ um mir xyz zu leisten, was gerade weit unter Wert angeboten wird, in MMORPGs zb. sieht das wieder anders aus, da stehe ich eher weniger auf Zufall und Glück.

Spaß beiseite, ich glaube Tallaron und ich sind im Kern gar nicht so verschieden, nur haben wir eine komplett andere Ansicht einem guten ARPG heutzutage gegenüber, evtl bin ich in der Vergangenheit stehen geblieben oder Tallaron hat sich evtl. auch zu leicht mit dem Geschehenen abgefunden und es akzeptiert, aber ich denke im Grunde spielen wir beide gar nicht so verschieden, vorausgesetzt dem Fall, dass es beiden gleichermaßen Spaß macht, was aber eben derzeit einfach nicht gegeben ist.

Da fällt mir gerade ein, dass in Wolcen der erste Akt nun spielbar ist, da muss ich die Tage unbedingt mal reingucken ;)
04.07.2019 19:39Beitrag von Killerbug
evtl bin ich in der Vergangenheit stehen geblieben
Once upon a Killerbug & Tallaron..

Tallaron: "Killerbug, magst du mir mal Feuer geben?"
Killerbug: o.O "Was ist das? Kann ich damit meine Höhle streichen?"
04.07.2019 19:39Beitrag von Killerbug
oder Tallaron hat sich evtl. auch zu leicht mit dem Geschehenen abgefunden und es akzeptiert
Jein. Manchmal ist es hilfreich sich vor Augen zu führen, wo man eigentlich steht. Generell habe ich in meiner Vergangenheit immer und immer wieder solche Situationen durchlebt, in denen ich der Meinung war, tolle Ideen zu haben, um ein Spiel voran zu bringen. Manchmal war es tatsächlich so, manchmal sicherlich nicht.

In der "Neuzeit" der Spiele, erreicht man als Spieler relativ wenig. Insb. ist auch der Faktor "Business" relevant geworden, was Spielverbesserungen bzw. Ideen dafür schnell relativierte. Letztlich resigniert man dann auch irgendwann und versucht sich mit dem Gegebenen zu arrangieren.
In unserem speziellen Fall kommt leider - mal wieder - erschwerend hinzu, dass wir als deutsche Community kaum/gar nicht wahrgenommen werden. Feedback hier im DE-Board bringt also prinzipiell schon mal erheblich weniger als im US-Baord ... und selbst dort wird zum einen wenig erreiche aber dennoch viel BS veröffentlicht.

Die Frage ist also - auch hinsichtlich D4 - auf welche Art und Weise eine Kommunikation mit Blizzard bzgl. konstruktiver Kritik und dem dazugehörigen Feedback stattfinden kann.
Ein Forum, erachte ich mittlerweile als völlig ungeeignet, denn das, was von den Mods aussortiert wird, kann u.U. von signifikanter Bedeutung für ganze Features oder den Game-Flow sein.

Interessant hierbei evtl. das Team-Lead-Programm von Mythic anno dazumal im Zusammenhang mit DAoC. Ausgewählte Spieler wurden dabei als "Sprachrohre" benannt und es fand auf dieser Basis ein wenig Hin- und Her mit den Devs statt. Um die "TL's" bildeten sich dann entsprechende Communities. So etwas wäre für D3 wünschenswert. Ob realistisch, ich weiß nicht. Heutzutage ist es nicht unerheblich das Big Picture im Auge zu behalten, was für den Otto-Normal-Spieler schlichtweg nicht möglich ist.

Nimm an der Unterhaltung teil!

Zurück zum Forum