[A-RP] Der Kleine Rat der Schwesternschaft

Die Aldor
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Also erstens: Wo bitte wird Cyraun beleidigend? Gerade sie ist es, die stets auf einer sachlichen Ebene diskutiert. Und das sage ich nicht nur, weil wir uns das Gildentag teilen, falls der Joker gezogen wird.

Zweitens verstehe ich nicht, warum die Novizen von der Spielerschaft immer total runter gestuft werden. Die wird mal eine Führungsposition und ich stehe hinter Cyrauns Meinung, das man die schon ein bisschen mehr mit einbeziehen sollte.

16.02.2015 14:12Beitrag von Dauphine
Novizen sollen ihren Platz kennen und der ist nicht in einem Rat von Priesterinnen.


Es ist ein kleiner Rat der Schwesternschaft und nicht ein kleiner Rat der Priesterinnen. Die Novizen gehören zur Schwesternschaft dazu. Novizen sind keine dummen, kleinen, unreifen Küken, wie sie gerne dargestellt werden. Ich weiß ja nicht, woher dieses Bild rührt.

16.02.2015 14:38Beitrag von Tyrr
Wenn ich einen Druidenschüler spiele weis ich das ich springe wenn mein Shando sagt spring und ich Ihn öffentlich den Rücken stärke egal was er sagt.


Du würdest also deinem Shan'do auch den Rücken stärken wenn er sagt, Tyrande ist !@#$%^e?

Edith: Wir brauchen mehr Priesterinnen, das ist richtig Tyrr. Aber keine Twinks, die zum Event einloggen und sonst nicht da sind. Und auch keine Priesterinnen, die die Rolle nicht glaubhaft spielen kann. Darauf verzichte ich dann gerne.
Bitte hier mal 5-6 Gänge zurückschalten. Es gab keine Beleidigung, niemand wurde "Angegriffen" jetzt ehrlich, wegen so einer Kleinigkeiten rum zicken.

Ruhig Blut, Sachlich bleiben, dann geht das schon.
Schade, dass nicht alle Argumente betrachtet werden, sondern nur etwas aus dem Zusammenhang gerissen wird, um es als halbseiden darzustellen. Das ist natürlich einfacher, als auf die Argumentation in ihrer Gesamtheit einzugehen. Aber immerhin erkennt man dadurch, mit was für einer Art Mensch man diskutiert.


Ich finde das das ja schon ein Angriff ist, aber ich bin auch als ziemlich dünnhäutig verschrien.

Asa das ist jetzt ein wenig extrem das Beispiel. Aber wenn Malfurion sagt:
Der ZIrkel des Cenarius nimmt jetzt auch Frauen auf!

Dann verteidigt mein Druide diese Entscheidung auch wenn er glänzlich anderer Meinung ist.

Und auf das kleine gebrochen, wenn ich in beim Druidentreffen sage, die braunen Orcs komen aus der Scherbenwelt und diese primitivlinge haben sich zusammengerottet. Dann hat mein Schüler nicht vor allen anderen zu sagen. Hey Tyrr du Depp das ist die Eiserne Horde. Mein Schüler würde mir danach unter vier Augen sagen das er denkt ich habe Unrecht. Aber ich mag ja verstockt sein.
Oh, ich komme sehr wohl mit Kritik klar. Keine Sorge. Meine Argumente waren vorgebracht und da ansonsten nicht darauf eingegangen wurde, räume ich das Feld. Man muss erkennen, wann es Sinn macht zu diskutieren und wann nicht mehr. So wichtig ist mir das nun auch nicht.
16.02.2015 15:16Beitrag von Tyrr
Hey Tyrr du Depp das ist die Eiserne Horde. Mein Schüler würde mir danach unter vier Augen sagen das er denkt ich habe Unrecht. Aber ich mag ja verstockt sein.


*Schüttelt eifrig den Kopf*Würde Sie nie tun und so!

Ja, wie gesagt, gibt nun genügend Vorschläge , die Veranstalter können sich das in Ruhe durchlesen und bitte Frieden bewahren ;)
16.02.2015 15:16Beitrag von Tyrr
Dann verteidigt mein Druide diese Entscheidung auch wenn er glänzlich anderer Meinung ist.


Warum muss er sie denn verteidigen? Das verstehe ich nicht. Es reicht doch, wenn er es akzeptiert und sich daran hält. Ich wüsste nicht, warum dein Druide ihm dafür auch noch den Rücken stärken sollte. Asaciel macht auch kein Geheimnis daraus, das sie die Hochgeborenen am Liebsten zum Jordan schicken würde. Verstehst was ich mein? Oder verstehe ich nicht, wie du es meinst?

16.02.2015 15:16Beitrag von Tyrr
Mein Schüler würde mir danach unter vier Augen sagen das er denkt ich habe Unrecht. Aber ich mag ja verstockt sein.


Das dein Schüler nicht vor versammelter Mannschaft sagt, das deine Meinung Mist ist, ist klar. Aber er kann sich vorsichtig ins Gespräch tasten. Aber gut, das muss man als Schüler dann immer selbst abwägen.

Edith sagt: Genug Off-Topic ;)
Naja Asciel dann haben wir ein völlig anders Bild von den Nachtelfen. Für mich sind Nachtelfen ein Volk welches seinen Autoritäten Folge leistet und gerade in den Führungsschichten zusammengehalten wird. Deine Nachtelfe ist gegen Hochgeborene? Schön das kann sie sein, aber nach außen hin sollte sie den Namen der Hohepriesterin und des Erzdruiden nicht in den Dreck ziehen weil sie jedem sagt das sie es !@#$%^e findet.
Wie sieht das denn aus wenn Priesterinnen nicht zur Hohepriesterin halten? Und bitte keine Meinungsfreiheitsrechte in den Ring werfen, die sind bei Nachtelfen doch völlig Fehl am Platze, genauso wie bei Menschen etc.
Nicht jeder kann eine Maive sein.

Aber du hast recht, solche Diskussionen sollen nicht in diesen Thread. :)
16.02.2015 15:32Beitrag von Dauphine
Naja Asciel dann haben wir ein völlig anders Bild von den Nachtelfen. Für mich sind Nachtelfen ein Volk welches seinen Autoritäten Folge leistet und gerade in den Führungsschichten zusammengehalten wird. Deine Nachtelfe ist gegen Hochgeborene? Schön das kann sie sein, aber nach außen hin sollte sie den Namen der Hohepriesterin und des Erzdruiden nicht in den Dreck ziehen weil sie jedem sagt das sie es !@#$%^e findet.


Dann ist ja gut, das du einen Gnom spielst ;) Natürlich tut Asaciel das, was ihr befohlen wird. Ich glaube nicht das mit Querschlägern harmlos verfahren wird. Und meiner Meinung nach zieht sie die Hohepriesterin bestimmt nicht in den Dreck, weil sie die Hochgeborenen nicht leiden kann. Dann würden das ja ne Menge Leute auch so tun ;) Die Hochgeborenen sind nunmal nur geduldet und das weiß auch Tyrande.
16.02.2015 15:32Beitrag von Dauphine
Naja Asciel dann haben wir ein völlig anders Bild von den Nachtelfen. Für mich sind Nachtelfen ein Volk welches seinen Autoritäten Folge leistet und gerade in den Führungsschichten zusammengehalten wird.

Und inwiefern passt das zu der Tatsache, dass bei den Nachtelfen viel Wert auf die Gemeinschaft und auf Partnerschaft und Miteinander und auch zum Teil auf (Achtung böses Wort) Gleichstellung gelegt wird und zwar sogar so weit, dass sich fremde Nachtelfen mit Bruder und Schwester ansprechen? Ich sage ja nicht, dass man nicht auf die Autorität hört, aber die Autorität sollte bei so einem Volkskonstrukt auch aufs Volk hören. Teil der Nachtelfeneinstellung nach dem Krieg der Ahnen war doch, dass niemand was besseres ist als der andere.
Charaktere sind keine Autopiloten, sonst müssten wir sie nicht ausspielen. Das wäre auch reichlich langweilig. Es gibt mehr als Schwarz und Weiß bei den Charaktermeinungen und wie man sie äußert. Man kann das auch deutlich machen, ohne jemanden in den Dreck zu ziehen. Das ist aber auch das Interessante am Spiel und alle über einen Kamm zu scheren, sollte man da doch nicht. Daher stimme ich Asaciel durchaus zu.

Besonders: Wenn kein Platz für Widerspruch ist, a) was für Rollenspiel ist das und besonders b) was für ein Politik-RP ist das? Klar, im kleinen Rahmen kann man es machen. Das geht aber auch mit Fingerspitzengefühl öffentlich. Rollenspiel lebt vom Konflikt und vom Widerspruch. Natürlich muss man dann auch mit den Konsequenzen leben, je nachdem, wie man das rüberbringt.

Nur weil man widerspricht, spuckt man jemandem nicht ins Gesicht. Nur weil man zustimmt, teilt man nicht seine Meinung. Es gibt immer Zwischenstufen. Ein Charakter kann seine Meinung sagen und dennoch respektvoll sein. Auch kann ein Charakter Fehler offenlegen, ohne jemanden zu beleidigen. Doch das sollte hier auch eigentlich nicht das Thema sein, denn da sollte jeder eigenverantwortlich selbst damit umgehen können.

Thelran wirft da auch noch einmal einen schönen Punkt auf, der bisher auch eher unter den Tisch gekehrt scheint. Ja, Nachtelfen haben eine Hierarchie, aber eben eine besondere und ganz so einfach ist das nicht. Es ist nun einmal ein Elfenvolk und bei Elfenvölkern in allen möglichen Settings war das schon immer ein wenig komplexer als es auf den ersten Blick scheint. Denn für gewöhnlich gibt es bei jedem Elfenvolk einen spannenden und faszinierenden Gegensatz zwischen "Gemeinschaft" und "Individualismus" - fast immer werden beide Aspekte extrem groß geschrieben, obwohl sie sich gerne all zu häufig widersprechen. Das haben wir auch hier und das bringt wunderschöne RP-Konflikte hervor, die man nicht einfach so glattbügeln sollte, sondern sie bejubeln und bespielen sollte.

Aber wir driften hier leider wirklich so langsam ab und ich denke, die Argumente wurden auf den Tisch gebracht und da sind wir alle nun einmal auch nicht in der Position, zu entscheiden, wie es weitergeht oder über die Wertigkeit der Argumente zu bestimmen.
Ich habe nun auch mal eifrig mitgelesen und würde hierzu auch noch meinen Senf dazu geben, auch wenn es leicht nach Off-Topic ausschaut:

Ich persönlich habe einfach das Gefühl, dass wir zu sehr in die menschliche Demokratie abdriften. Natürlich sind Mondpriesterinnen durch ihre Gabe etwas besonderes und führen die Gesellschaft an, doch was wären wir, wenn wir nicht auf unsere Schützlinge hören oder auf das Volk. Schliesslich ist man doch eine Familie, oder nicht?
Ein solcher Rat sollte meines Erachtens entweder ganz in kleinem Rahmen gehalten werden ohne Aussenstehende und hinzugezogen noch eine Event, wo man seine Anliegen mit den Priesterinnen austauschen kann. Aber ich schweife ab.

Um auf den Punkt zu kommen: Wenn wir unseren Nachfolgerinnen keine eigene Meinung zutrauen, weswegen bilden wir sie dann zu solchen aus?
Aber im Endeffekt sollte man dies IC halten und nicht im OOC verlieren, meines Erachtens. Weswegen ich mich nun auch hier wieder zurückziehe.
Wo wir es gerade von der interessanten Konstellation von Führung und Gehorsam einerseits und die intensive Verbundenheit von Schwestern und Brüdern andererseits haben, würde ich gerne noch etwas ansprechen.
Nein, keine Sorge, es geht nicht um das Thema Novizen-Stimmrecht. Dafür wurden Adhariel nun mehrere Vorschläge und Argumente geliefert, sodass sie gewiss Anregungen erhalten hat.

Mich interessiert vielmehr welchen Sinn und Zweck die Beiräte haben und auf welcher Grundlage sie ausgewählt wurden. Momentan kenne ich drei Stück: Beiräte für Druiden, Hochgeborene und Gilneer.

Sofern ich es richtig verstanden habe, sollen sie die jeweiligen Gruppierungen im Rat vertreten und an den Diskussionen im Rat teilnehmen, gleichgültig welches Thema besprochen wird.
Da jedoch der kleine Rat sich um alle Belange der Nachtelfen in Darnassus kümmern möchte - bitte korrigieren, falls ich da falsch liege - zwei Fragen an die Organisatorin bzw. die Mitglieder des Projekts:

1. Wenn der Kleine Rat unbedingt weitere „Volksvertreter“ ins Boot holen möchte, wieso dann nur von diesen drei „Gruppierungen“? Müsste man dann nicht konsequent sein und auch Vertreter für Schildwachen, Wächterinnen, Handwerker, Händler, Gastronomen, etc. in den Rat holen?

Und 2. Wie passend ist das im Hinblick auf die Gesellschaft der Nachtelfen?

Die Mondpriesterschaft stellen die unumstrittenen Anführerinnen der Nachtelfen dar. Sie sind die Stimme des Volkes, sie führen die Armee an und sie sind gleichzeitig die Vertreterinnen der Mutter Mond und schlüpfen damit selbst in die Rolle der fürsorgenden, leitenden Mutter bzw. der großen Schwester.

Einen Rat mit weiteren Volksvertretern empfinde ich als zu „menschlich“. Demokratisches Denken und Bürgerräte passen nicht zu den Nachtelfen. Natürlich wird auch eine Priesterin den Rat eines Druiden ersuchen, wenn es um Belange von Natur und Gleichgewicht geht. Genauso wird sie aber über einen Streit zwischen zwei Händlern auf dem Nachtmarkt nicht urteilen ohne die Konfliktparteien angehört zu haben.

Warum es aber dafür gesonderte Beiräte geben muss, verstehe ich nicht ganz. Warum muss man Ratgeber mit Titeln versehen? Nach dem Krieg der Ahnen wurde die Gesellschaft der Nachtelfen komplett umstrukturiert. Ganz bewusst hat sich Tyrande für flache Hierarchien und wenige Titel entschieden, für ein Verhältnis von Schwester zu Bruder, vielleicht noch von Mutter zur Tochter.

Indem der Rat sich feste Beiräte dazu holt, hebelt er dieses Prinzip in gewisser Weise aus. Er stellt diese Beiräte über die anderen Vertreter der entsprechenden Gruppierung.
Ich verstehe nicht genau, wozu. Soweit ich es verstanden habe ist es im Kleinen Rat jedem Kal'dorei erlaubt Anliegen vorzutragen. Das Volk vertritt sich selbst, indem es an den Rat und die Priesterinnen heran tritt und um Führung, Weisung und Rat bittet. Dafür braucht es keinen Beirat. Es braucht nicht einmal einen speziellen Beirat um diese Anliegen innerhalb des Rates klären zu können.
Denn wenn der Kleine Rat die Unterstützung einer bestimmten Gruppierung benötigt, dann kann er sich einen solchen schlichtweg hinzu zitieren. Hier zwei Beispiele:

Beispiel 1: Wenn im Felwood neuerliche Unruhe wegen Satyrn entstehen, dann bittet der Rat einen Druiden hinzu, der sich auf die Reinigung des Felwoods spezialisiert hat.
Beispiel 2: Wenn es im Ashenvale zu Unruhen an den Grenzen kommt, dann kann die Meinung einer Schildwache einholen, die dort schon längere Zeit stationiert ist oder war und die Grenzen und Problematiken gut kennt.
usw.

Die jeweiligen „hinzu zitierten“ Charaktere würden dem Kleinen Rat auch im Sinne der RP-Vielfalt weitaus mehr zu bieten haben. Wenn immer dieselben Charaktere sprechen und diskutieren dürfen, werden alle anderen Rollenspieler, die sich nur geringfügig am Rat und ihren eigenen Anliegen beteiligen dürfen, sehr schnell das Interesse verlieren. Bleibt es individuell, bringt das mehr Leben, mehr Konflikt und mehr Rollenspiel in das Projekt hinein und spricht schlichtweg viel mehr Rollenspieler an, sich aktiv daran zu beteiligen.

Da es offenkundig notwendig erscheint, betone ich am Schluss dass dies keine bösartiges „Ey ihr seid !@#$%^-e“ sein soll, sondern eine konstruktive Kritik. Ich würde mich freuen, würden Adhariel oder andere Mitglieder des Projekts auf meine Fragen reagieren oder mich korrigieren, sollte ich den Kleinen Rat oder die Funktion der Beiräte missverstanden haben. Danke.
Vorerst eine kurze Meinung meinerseits, da ich noch unterwegs bin.. Vielleicht später mehr.

Ich stimme dem letzten Beitrag von Anduriel in allen Punkten zu und habe in zwei Schwesternschaftsräten versucht, genau das ic einmal zu diskutieren. Da würde ich mich auch über Klarstellung freuen und könnte dazu dann mehr schreiben.
Ich schaffs heute leider nicht mehr mit mehr als nur nem drei-Zeiler zu antworten, aber morgen gibts dann 'ne Antwort und auch das aktuelle Versammlungsprotokoll.
Da kommt man Heim von der Arbeit und dann sowas :)

Ich war bei der Sitzung und im Prinzip haben die Beiräte und die Novizinnen nur den Vorteil, das sie bei Wortmeldungen bevorzugt werden gegenüber einem normalem Gast. Ich meine man wollte auch noch über einen Schildwachenbeirat debatieren, welcher aber dann vertagt wurde mit den Hochgeborenen, weil es nur noch 2 Priesterinnen waren und man keine Beschlüsse mehr fassen konnte.

Meiner Meinung nach, sollte es so bleiben wie es ist. (Abgesehen davon einer Novizin die Stimme abzutreten) Unabhängig davon, wie wir die Kaldorei sehen ist der Rat in meinen Augen ein Rat unter Mondpriesterinnen. Alle anderen sind nur in beratender Funktion vor Ort. Das Novizinnen und Beiräte Sprach aber kein Stimmrecht haben ist meiner Meinung nach in Ordnung so. Damit haben diese Leute zumindest die Chance auch etwas zu sagen und sind nicht nur schmückendes Beiwerk.

Am Ende ist es jedoch eine Sache die die Tempelgemeinschaft an sich unter sich zu klären hat.
Schließlich spielen Mondpriesterinnen und Novizinnen den Tempel aus, also sollten die das unter sich klären, was für sie der gängiste Weg ist.

16.02.2015 14:38Beitrag von Tyrr
Ich habe sogar den Eindruck das wir mehr vollwertige Priesterinnen brauchen würden und nicht das die Rolle so begehrt ist das wir ein Überangebot haben.


Angebot und Nachfrage regeln das. Ich sehe es eher so, dass wir genügend Priesterinnen haben. Zu viele Köche verderben hier einfach den Brei. In der Vergangenheit war es auch so, dass man kaum Priesterinnen hatte. Meistens auch aus dem Grund, das im täglichen RP keine Priesterin benötigt wird.
Ich sehe das ein bischen so, eine Mondpriesterin ist für mich wie ein Abteilungsleiter in einer Firma. Ich gehe da nicht hin um über das Wetter zu reden. Mein Abteilungsleiter ist trotzdem oft 10 Stunden in der Firma. Weil eben so viele Leute mit "wichtigen" Anliegen zu ihm kommen.
Genauso ist es auch bei einer Mondpriesterin. Nur das der bespielte RP-Altag das nicht hergibt.
Soo nun gibts auch von mir einen Beitrag zur Debatte. Der Beitrag ist in zwei Teile gegliedert: der erste Teil befasst sich mit meiner persönlichen Meinung zu den angesprochenen Themen, ist daher also nicht repräsentativer Natur und der zweite Teil befasst sich mit der wesentlich einfacheren Frage, wie das ganze prozessual bzw. ratsorganisatorisch zu handhaben ist.

I. Persönliche Meinung

1. Stimmrecht für Novizinnen

Ganz unberechtigt ist die Diskussion nicht. Wer die erste Sitzung des Kleinen Rates verfolgt hat, der weiß, dass die Diskussion über die Besetzung der Beiratsposten Hochgeborene/Schildwachen/Wächterinnen schoneinmal (in diesem Fall aus Zeitgründen) verschoben werden musste. Nun musste sie aufgrund der mangelnden Beschlussfähigkeit vertagt werden, eine ungünstige Situation, die neben diversen RL-bedingten Ausfällen vorallem damit zu tun hatte, dass Spieler/innen die bei der ersten Versammlung Mondpriesterinnen gestellt hatten, bei der zweiten Versammlung mit Novizinnen anwesend waren. Organisatorisch suboptimal - natürlich aber verständlich, dass jemand den Char spielen will mit dem es sich gerade richtiger anfühlt. An dieser Stelle greift nun der Vorschlag, doch einfach den Novizinnen ebenso Stimmrecht einzuräumen. Die genannten Argumente dazu finde ich nicht schlecht, dazu nochmal eine Übersicht derer denen ich zustimmen kann:

Novizinnen sind bei Nachtelfen - zumindest in meinen Augen - durchaus schon etwas extrem Ordentliches und keine "Küken". [...] Ich persönlich denke durchaus, dass alle Novizinnen mit abstimmen könnten. Denn auch das kann zur Ausbildung gehören. Praxis ist da der beste Lehrmeister
(von Cyraun)
Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass vor dem Kleinen Rat jeder sprechen darf [...] sollte die Stellung der Novizinnen als zukünftige Führerinnen des Volkes betont werden. [...] Gerade für das Ausbildungs-RP zwischen Mentorin und Novizin kann sich daraus eine Menge Rollenspiel entwickeln
(von Anduriel)
Autorität sollte bei so einem Volkskonstrukt auch aufs Volk hören
(von Thelran)

Die Novizinnen mehr einzubinden halte ich daher durchaus für sinnvoll, gerade weil die vergangene Sitzung gezeigt hat, dass die Community-Realität nuneinmal so aussieht, dass die Novizinnen stärker vertreten sind als die Priesterinnen (was an sich nichts schlechtes ist, wie Cyraun schonmal ansprach). Zudem finde ich, dass selbst wenn wir beispielsweise vorgestern drei Priesterinnen gehabt hätten, eine Abstimmung mit nur 3 Leuten ein wenig schwach ist, wenn es um Belange geht, die weite Teile der Community betreffen können. Dass das aktuelle System daher etwas unbefriedigend ist, kann ich verstehen. Fraglich ist, wie nun ein besseres Modell aussehen würde. Gefordert wurde u.a. den Novizinnen pauschal gleiches Stimmrecht einzuräumen. Argumente in diese Richtung haben mich nicht überzeugt, beispielsweise dass charismatische Priesterinnen ohnehin die Stimmen von Novizinnen mobilisieren würden können, mag eine nette Idealvorstellung sein, rechtfertigt aber eine rechtliche Gleichstellung nicht.

Sonst könnten ja vier Novizinnen drei Priesterinnen überstimmen.
(von Tyrr)

Tyrr hat da meines Ermessens nach auch Recht, solche Ergebnisse wären ebenso unbefriedigend. Es kann auch nicht angehen, dass die Novizinnen die Abstimmung dominieren und geweihte Priesterinnen durch vollwertige Stimme leichtfertig überstimmen können. Die Novizinnen sind Teil der Schwesternschaft, aber deren Protagonisten sind und bleiben nunmal die Mondpriesterinnen. Das Argument, ohne vollwertiges Stimmrecht würde man Novizinnen nicht auf die Aufgaben einer Mondpriesterin vorbereiten, geht fehl, denn eine Meinung bilden und für diese eintreten können Novizinnen sogar ganz ohne Stimmrecht nach dem aktuellen System. Ob man am Ende der Diskussion dann die Hand heben darf oder nicht, ist keine wesentlich bessere Vorbereitung mehr, entscheidend ist zumindest im Hinblick auf die Schulung einer Novizin der vorangehende Prozess der Entscheidungsfindung. Überzeugend ist daher, wie so oft, nicht die einfache Antwort auf eine komplexe Fragestellung, sondern ein gut durchdachter Mittelweg. Dazu wurden schon Vorschläge eingebracht:

doch könnte (falls genügend Novizinnen Anwesend wären, was gestern der Fall war), eine vorgängige Abstimmung unter den Novizinnen bestimmen [...] Dieses Ergebnis könnte dann als eine Stimme gewertet werden.
(von Salinja)
Warum führt ihr nicht ein, das eine Priesterin ihre Stimme an ihre Novizin geben kann, damit diese sie vertritt?
(von Crystania)
Jede Priesterin mit Novizen hat sogesehen einige "unterstimmen". Sie berät sich mit ihren Novizen, die Novizen dürfen offen sprechen und Novizen kurz vor ihrer Weihe dürfen sogar "auf augenhöhe" mit abstimmen.
(von Talasya)
macht es so wie die Unis. In den Kommissionen zur Einstellung von akademischen Personal sitzen Vertreter der Fachschaften die jeweils eine halbe Stimme pro Person haben.
(von Dauphine)

In ganze und halbe Stimmen aufzusplitten finde ich eher unschön, der Gesamtheit der Novizinnen eine Stimme zusammen zu geben, ist noch vertretbar, meiner Ansicht nach aber noch etwas zu wenig. Ich würde eher in Richtung von Talasya und Crystania tendieren, dass ein mit der Mentorin abgestimmtes System eingeführt wird. Das fördert nicht nur das oben geforderte Spiel zwischen Schüler und Lehrer, sondern ermöglicht vorallem eine individualisierte Behandlung je nach dem Fortschritt der Ausbildung. Vorstellbar wäre damit in meinen Augen, dass a) eine Mondpriesterin bei Abwesenheit ihrer Novizin eine Stimme übertragen kann und b) eine (auch anwesende) Mondpriesterin ihrer Novizin eine zusätzliche Stimme verleihen kann, wenn diese in einem weit fortgeschrittenen Ausbildungsstadium steht. Allerdings würde ich das insofern beschränken, dass pro Mondpriesterin nur eine Zusatz-Novizenstimme verleihbar ist, falls eine Mondpriesterin zwei Endstadium-Novizinnen hat, bilden die beiden dann eben zusammen eine Stimme. Diese Lösung erschiene mir im Moment am vernünftigsten, ich lasse mich aber gerne auch noch von anderen Modellen überzeugen, gute Argumente gäbe es für diese gewiss ebenso.

2. Die Besetzung und Funktion von Beiräten

Dieser Teil bezieht sich explizit auf Anduriels Beitrag, daher hangele ich mich chronologisch an den nummerierten Fragen entlang.

Mich interessiert vielmehr welchen Sinn und Zweck die Beiräte haben und auf welcher Grundlage sie ausgewählt wurden. Momentan kenne ich drei Stück: Beiräte für Druiden, Hochgeborene und Gilneer. [...] 1. Wenn der Kleine Rat unbedingt weitere „Volksvertreter“ ins Boot holen möchte, wieso dann nur von diesen drei „Gruppierungen“?


Dem liegen zunächst nicht ganz korrekte Informationen zugrunde. Gemäß dem Beschluss der ersten Versammlung des Kleinen Rates wurde ein Beirat für die Druiden des Zirkels und für die Flüchtlinge Gilneas' eingerichtet. Einen Beiratsposten für Hochgeborene gibt es aktuell nicht (er wurde allerdings genau wie der Beiratsposten für Schildwachen und Wächterinnen in der ersten und zweiten Sitzung diskutiert, was aus oben genannten Gründen allerdings vertagt werden musste). Genau diese Gruppierungen hinzuzuziehen basiert letztlich auf IC-Gründen, die z.B. dergestalt sein können, dass man einer bestimmten Gruppierung besondere gesellschaftliche Bedeutung zumisst, die eine politische Beteiligung als geboten erscheinen lässt (dieses Argument passt schön auf den Zirkel). Oder aber man sieht eine bestimmte Gruppe als besonders schutzwürdig an bzw. will dessen Integration in die Gesellschaft besonders fördern (das ließe sich bei Gilneern, aber auch Hochgeborenen anführen).

Und 2. Wie passend ist das im Hinblick auf die Gesellschaft der Nachtelfen?


Aus genanntem ergibt sich bereits die allgemeine Funktion der Beiräte. Gerade um bestimmten Gruppen die Teilhabe und Anhörung zu ermöglichen, werden diese festen Posten eingerichtet. Natürlich wäre es theoretisch möglich für jeden Einzelfall entsprechende Gutachter bzw. Bittsteller hinzuzuziehen, aber es hat eine ganz andere Qualität und Einflussmöglichkeit für eine bestimmte Gruppierung, wenn diese dauerhaft und ohne "Extraeinladung" ihre Meinung äußern und ihre Interessen vertreten kann. Allein schon die Signalwirkung für die entsprechenden Volksangehörigen einen festen Vertreter zu haben, macht etwas aus. Das Prinzip, dass die Führung durch die Priesterschaft ausgeübt wird, sehe ich darin nicht ausgehebelt. Denn zunächsteinmal legitimieren die Beiräte durch ihre Anwesenheit und Teilnahme den Priesterrat und damit das geltende Herrschaftssystem, indem sie sich bewusst dessen Regeln und Zeremoniell in einem solchen Rat unterordnen. Darüber hinaus haben Beiräte nach wie vor kein Stimmrecht, die letztliche Entscheidungsgewalt liegt damit bei den entsprechenden Tempelfunktionären. Eine zusätzliche Anrufung von speziell Betroffenen schließt das letztlich auch nicht aus, sondern ergänzt es nur um einen dauerhaften Posten. Eine Wiedergeburt der Aristokratie, die in der Verleihung des Titels "Beirat" kritisiert wird, kann ich nicht erkennen: Die Titel und Rechte innerhalb des Rates sind gerade so gehalten, dass sie nicht von einer grundsätzlich herrschaftlichen Souveränität aus zeugen, sondern sind neutral auf ihre organistorisch notwendige Funktion beschränkt (wer dem Rat beisitzen und ihn beraten darf ist Beirat, wer für den Rat spricht bzw. seine Sprechordnung ordnet ist Sprecherin. Mehr Rechte gehen damit dann auch nicht mehr einher).
II. Prozessuale Fragen

Letztlich bleibt noch zu klären wie all dies prozessual zu handhaben ist, wie die genannten Vorschläge bzw. die geäußerte Kritik sich im Rat auch tatsächlich niederschlagen können. Bisher war dies alles nur die Darstellung meiner Meinung, also die Darstellung dessen, wie ich es handhaben würde, wenn ich es zu entscheiden hätte. Das habe ich aber gerade nicht - denn es ist nicht "mein" Projekt, sondern ein Community Projekt. Die Frage nach der prozessualen Behandlung ist daher im Grunde recht simpel zu beantworten. Es gilt das Recht, das vom Rat als solches durch Mehrheitsentscheid beschlossen wird. Der Rat entscheidet auch über seine eigene Organisation, denn ein höheres ausgespieltes Organ gibt es nicht und wie höhere NPC-Organe etwas handhaben würden, darüber besteht bekanntlich regelmäßig Uneinigkeit. Das Verfahren ist also einfach. Wenn jemand z.B. das Stimmrecht für Novizen eingeführt sehen will, stellt er IC einen Antrag an die Sprecherin (derzeit ich) und diese nimmt es auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung, soweit diese nicht bereits ausgebucht ist (in diesem Fall dann für die Sitzung darauf). Einen Antrag stellen darf jeder, dazu muss man weder Priesterin, noch Novizin, noch Beirat sein. Und dann wird darüber ic diskutiert und schließlich abgestimmt. Für diese Abstimmung selbst gilt dann allerdings noch das alte Abstimmungsverfahren. Und so ergeben sich dann spannende Ingame-Debatten, für die der Rat eigentlich gemacht wurde :)

LG
Adhariel
Ich finde das du das schön aufgebröselt hast.
Ich bringe ja gerne das Druidentreffen als Beispiel wenn es um Abstimmungen gibt.

„Brüder und Schwestern ich möchte folgendes Thema besprechen, sollen bei unseren Treffen Cenarische Verteidiger ebenfalls eine Stimme bekommen.“

Diskussion und danach wird mit einfachen Mehrheitsbeschluss abgestimmt.

^--natürlich würde sich mein Druide mit Hände und Füßen dagegen wehren und versuchen alle anderen zu überzeugen das im Zirkel natürlich nur Druiden abstimmen sollten ;)
War ja eigentlich bloss ein Einwurf von mir... was ich da schon wieder losgetreten habe... und wie sich manche über meinen Terminus "Küken" aufregen können... hui.

Ich denke, Novizinnen gebührt NICHT das Volle Stimmrecht. Wo kämen wir denn da hin? Eine Priesterin pflückt sich einfach mehrere Huscherl und verpasst ihnen so eine Hirnwäsche, dass sie nach ihrer Pfeife abstimmen? ^^' Nein nein...

Allerdings finde ich, würde es passen, wenn man die Novizinnen (und Novizen, wir sind ja korrekt) gewissermassen mit Eingeschränkten Mitteln an einer Abstimmung teilnehmen lassen könnte.

Einen Stimmenübertrag von einer Priesterin finde ich zu vage - denn dann könnte z.B. das Sali auftreten, sich eine imaginäre Priesterin aus den Fingern saugen und sagen: "Lady Käsemond überlässt mir ihre Stimme.".

Mir ging es eigentlich Primär darum, beschlussfähige Runden hinzubekommen. Das liesse sich möglicherweise mit einer Gewichtung (nur halbe Stimmen für Novizinnen) oder eben mit einer vorgängigen Novizinnenabstimmung, welche eine weitere Stimme generieren könnte.

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Zu Schildwachen und Wächterinnen... sind diese nicht ohnehin der Priesterschaft unterstellt? Ist dann nicht ohnehin anzunehmen, dass die Gruppierungen jeweils von iherer Anführerin (jeweils einer Priesterin) vertreten werden? Die Priesterin ist sowieso schon - on Wunder - Priesterin und hätte das volle Stimmrecht :P

Ich meine, ich kann mich irren... aber so ähnlich hatte ich es in Erinnerung :)

Nimm an der Unterhaltung teil!

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