[A-WildhammerRP] Donnergreifenklan

Die Aldor
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Schattenhochland(Die Jagt Teil 2)

Auf der Treppe hinunter werden sie aber von einem weiteren Trupp Goblins angegriffen. Die Enge der Treppe nutzt Balisch aus. Mit seinem von Stacheln gespicktem Schild rennt er den Goblins entgegen. Aufgespießt liegen die Goblins am Fuße der Treppe. So schnell wie sie hochstürmten wurden sie aber auch wieder zurückgedrängt. Einer der Goblins konnte vor seinem Ableben Roriak aber noch verletzen. Selbst Topali scheint einen Schlag ins Gesicht abbekommen zu haben:"Roriak. Zeig her! Wo hat es dich erwischt?" Brumling und Balisch gehen die Treppe weiter hinunter ins Unterdeck:"Los weiter! Wunden können wir später versorgen!"
Das Unterdeck erreichen Balisch und Brumling als erstes. Dort treffen sie die Goblin Kommandantin und einen großen Oger. Vom Oger etwas überrascht, dass der hier überhaupt reinpasst, können Balisch und Brumling der vom Oger geschwungene Keule nicht mehr ausweichen. Beide werden so brutal getroffen das ihnen die Lichter ausgehen. Gerade als die Goblin mit ihrer Pistole anlegen will um den beiden am Boden Liegenden das Leben zu nehmen treffen Roriak und Topalia ein. Die Goblin gibt einen ungenauen Schuss auf die beiden Neuankömmlinge ab. Der Schuss geht weit daneben. Wütend und völlig in Rage geht der Oger nun auf Roriak los. Da das Unterdeck doch recht klein ist übersieht dieser im Blutrausch die beiden am Boden liegenden Zwerg. Der Oger stolpert über den gerüsteten Balisch. Mit dem Kopf schlägt der Oger so ungünstig gegen die Zeppelinwand das er sich das Genick bricht. Topalia und Roriak wollen sich gerade der Kommandantin zuwenden als diese samt eines Rucksacks vom Heck des Zeppelins springt. Dabei entzündet sie das Dynamit am Heck. Das Letzte was die beiden Donnergreifen hören ist ihre kreischende Stimme:"Ahrggggg das ist ja nur ein Rucksack!" In dem Durcheinander hat die Gute einen einfachen Rucksack angelegt, statt eines Fallschirms.
Die Lunte brennt ohne Erbarmen ab. Topalia und Roriak schnappen sich die beiden am Boden liegenden Mitstreiter und schleppen diese hoch aufs Oberdeck. Die Greifen erkennen sofort die Situation und landen auf dem Deck des Zeppelins. Gleich danach bringen sie sich und ihre Reiter noch rechtzeitig in Sicherheit bevor der Zeppelin in einem Feuerball verwandelt wird. Roriak schaut hinüber zu den beiden Bewustlosen und grinst danach zur Thantochter:"Wir leben noch alle. Dicke Beulen am Kopf die Kopfschmerzen mit sich bringen, Schrammen an Armen und Beinen, Schnittwunden und gebrochene Nasen. ein Zeppelin weniger. Alles in Allem eine erfolgreiche Jagt." Topalia grinst zurück:"Aye. Wobei wir jetzt was zu lachen haben. Schau dir die beiden mal an. Jeder eine dicke Beule am Schädel. Nennen wir sie doch ab sofort Donnerhörnchen!" Die vier Greifen treten ihre Heimreise an mit zwei lachenden Zwergen oben drauf.
Schattenhochland/Donnermar

"Mensch Thorstein jetzt mach mal schneller der Balken wird immer schwerer" "Ja,Ja noch ein Nagel" Während Bundrur den Balken über dem Kopf hebt, hämmert Thorstein gekonnt einige Nägel in das Holz um diesen zu befestigen. In den letzten paar Wochen haben die beiden, mit der Hilfe anderer Wildhämmer, die zuerst von Orcs und dann von Dämonen demolierten und zerstörten Gebäude des Dorfes repariert. Der Dorfschmied und der Zimmermann sind ein gutes Team und beide Verstehen ihr Handwerk wahrlich Gut.
"Das war wieder ein anstrengender Tag, bei meinem Barte" Bundrur klopft sich Staub und Holzspäne aus seinem Bart und seiner Kleidung. "Aye das geht in die Knochen ". Als die Arbeit des Tages erledigt war und die beiden zur Schmiede wollten kommt ein Rotbärtiger Zwerg mit einem Brief angerannt. "Vetter Donnderfaust, ich komme im Namen von Keegan Feuerbart. Du sollst sobald du deine Arbeit hier erledigt hast zu uns kommen, nimm am besten ein paar deiner besten Handwerker mit" Als alles geregelt war trank man noch ein wenig Bier in der Taverne und ließ den Arbeitsreichen Tag ausklingen.
Irgendwo auf dem Meer (Geschichte Teil 1)

Langsam segelt der Schoner übers Meer. Die Mannschaft nutzt die Flaute, um sich auszuruhen, Karten zu spielen, singen oder Geschichten zu erzählen. Mehrere junge Matrosen sitzen bei den beiden Passagieren am Achterdeck. Bannerträger Thorgam Greifenhammer lehnt an einem Fass, dass mit Trinkwasser gefüllt ist. In einer Hand den Trinkschlauch, mit Roriaks Grimmbergenbier, die Andere liegt auf dem Sturmhammer am Gürtel. Sein Than sitzt ihm gegenüber und endet gerade mit einer Geschichte über den Donnergreifenklan und die Feuerbarts, als diese gegen den Drachenmalklan kämpften. Einer der Burschen deutet auf Brumlings Gesicht:"Da habt ihr diese Narben und Verletzungen bestimmt her oder?"
Das Gesicht des älteren Wildhammerzwerges verfinstert sich:"Nein mein Junge." Brumling deutet auf seine Narben, sowie seine Augenklappe und sein zerfleddertes Ohr. "Das hat mir ein jetziger Verbündeter angetan." Thorgam spuckt einmal über die Reling aus:"!@#$%^ Dunkeleisenzwerge!" Brumling schaut zu seinem Bannerträger und nickt:"Aye" Neugierig geworden blicken die Matrosen die Zwerge nacheinander an:"Was ist passiert werte Herren?" Brumling Donnergreif schaut in die Flammen und beginnt mit der Geschichte...

"Vor vielen Jahren, kurz nachdem ich zum Than ernannt wurde, war meine Frau und einige weitere unseres Klans unterwegs zum Nistgipfel. Da wir im Hochland mehr Getreide und andere Dinge anbauen können wie im Hinterland belieferten wir mit einem Teil unserer Erträge den Nistgipfel. Damals gab es noch keine Allianz für uns. Wir waren mehr neutral aber wenn wir gerufen wurden halfen wir der Allianz wo wir konnten. Einen gewissen Handel gab es schon aber nicht zu vergleichen mit dem was jetzt ist wo wir ein Teil dieser Allianz sind. Jedenfalls wurde eine Kolonne in Richtung Nistgipfel geschickt. Meine Frau war mit ihrem Greif und weiteren Greifenreitern zum Schutz der Wagen dabei. Am Thandolübergang angekommen wurden sie durch gewunken. Am Ende des Überganges schlugen sie zu. Dunkeleisenzwerge. Sie griffen zeitgleich auch die Wachen der Bronzebartzwerge an die den Thandol damals hielten. Es war bekannt das die Brücke immer mal wieder Ziel der Dunkeleisen wurde. Was genau geschah ist nicht bekannt aber was die Dunklen machten war abscheulich. Sie töteten alle. Alle bis auf einen Greifen. An jedem Bein wurde je ein abgeschlagener Kopf unserer Sippe befestigt. Dann wurde er frei gelassen. Er reagierte so wie es jeder Greif tat. Er flog zurück zu seinem Heim. Als der Greif in Donnermar landete war ich außer mir vor Wut und Angst. Angst um mein Weib. Blindlings flog ich mit einer Handvoll Greifenreiter los.
Mein damaliger Berater, ein erfahrener alter Schamane und auch mein Lehrer wollte mich zurück halten. Ein Teil der Greifenreiter war unterwegs mit der Karawane die angegriffen wurde. Weitere Greifenreiter waren auf Patrouille und man solle auf ihre Wiederkehr warten um den Rettungstrupp zu verstärken. Ich war dumm und voller Wut. Von daher machte ich mich wie gesagt mit nur wenigen Greifenreitern aus dem Dorf auf. Da wir nicht wussten wo sie waren flogen wir im schnellen Tiefflug die Strecke so ab, dass wir den offiziellen Weg folgten. Ich trieb meinen und auch die anderen Greifen und ihre Reiter zur Eile an. Kurz vor dem Thandolübergang entdeckten wir schnell anrückende Bronzebartzwerge auf Widdern die in die selbe Richtung unterwegs waren. Mit den Greifen waren wir schneller und erreichten bald jenen Übergang und auch den Ort des Gemetzels. Wir landeten und fingen sogleich an nach Überlebenden zu suchen.
...
Irgendwo auf dem Meer(Teil 2)

Wir fanden nur Tot. Auch mein Weib starb. Ich fand sie unten am Wasser. Begraben von ihrem eigenen Greifen. Er war gespickt mit Bolzen und verbrannten Stellen. Ich hatte kaum Zeit das ganze zu verarbeiten da hörte ich oberhalb der Brücke Lärm. Einige Dunkeleisenzwerge waren noch vor Ort und wir fingen an sie zu bekämpfen. Sie waren in der Überzahl als sie auf uns losgingen. Im Nahkampf konnten wir ihnen einheizen. Doch auch sie konnten das gut. Zwei Pyromanten fingen an uns mit Feuerbällen zu beharken. Zwei kleinere Dunkeleisenzwerge warfen kleine Bomben die sie in einem Beutel bei sich trugen. Ich realisierte zu spät das wir über kurz oder lang keine Chance hatten. Auch wenn wir mit den Sturmhämmern uns etwas Zeit verschafften, waren sie zu viel. Auch drei meiner schamanischen Greifenreiter und ich konnten nicht so viel ausrichten. Ich ließ gerade einen Blitz zum dritten mal in das Gesicht eines dieser Dunklen fahren, da hörte ich das Signalhorn der Bronzebärte. Die Reiter die wir überholt hatten trafen am Thandol ein. Im vollen Galopp eilten sie den Dunklen entgegen und uns zur Hilfe. Die Dunkeleisenzwerge sahen die Übermacht die sich nun gegen sie bildete und zogen sich zurück. Voller Hass und Wut rannte ich einem Dunkeleisenzwerg nach um ihn den Schädel zu zertrümmern. Dabei übersah ich aber das einer dieser Tüftler eine Bombe nach mir warf. Im Augenwinkel sah ich sie noch kommen. Ich drehte mich weg doch die Explosion traf mich. Was dann passierte wurde mir nur erzählt.
Die Dunklen zogen sich wie Feiglinge zurück. Die Toten wurden eingesammelt und in die Heimat zurück gebracht, sowie die Verletzten. Darunter auch ich. Die Bronzenen hatten auch viele Leute verloren an diesem Tag. Es sollte auch nicht der letzte Überfall dieser Art am Thandol gewesen sein.
Ich verlor mein Auge. Mein Ohr sieht aus wie angefressen. Hören tu ich auf der Seite auch nicht mehr so gut und Narben übersäen mein hübsches Gesicht. Die Narben und alles lassen mich jeden Tag daran denken was ich an jenem Tag verlor.
Auge, Narben, Ohr schmerzt nicht ansatzweise so wie der Verlust meines Weibes. Auch erinnert es mich daran das ich selber durch mein Tun fast weitere meiner Sippe opferte, nur um Rache zu üben.
So trägt jeder von uns sein Päckchen oder so wie ich meine Narben."


Thorgam spuckt wiederholt über die Reling:"Drecks Dunkle. Aber sie sind nun unsere Verbündete. Was für eine Welt!" Brumling schaut die ernsten Gesichter der Matrosen um sich an und nickt kurz ehe er sich in seine Koje zurückzieht.
Schattenhochland: Donnermar

Nach seinem kleinen Streit mit Topi geht er in seine Schmiede und steigt auf seinen Greifen. Beim Aufsteigen fällt sein Blick auf das alte Buch was seinem Vater gehörte. Nach einem kurzen Rundflug um den Kopf frei zu bekommen kehrt er in die Schmiede Zurück. Er schaut sich das Alte Buch genauer an in welchem nur alte Wildhammer Geschichten sind, ein Stammbaum seiner Familie sowie Zeichnungen und Aufschriebe seiner Ahnen. Auf einer Seite wurde das Schmieden eines Sturmhammers genauer beschrieben und aufgezeichnet. Bundrur blättert weiter und entdeckt eine kleine Randnotiz "Erleuchtet durch unermessliche macht und doch im Schatten." Diese Notiz hat ihn nie wirklich interessiert da bekannt war das sein Uronkel, Thealin Donnerfaust, welche diese Seiten des Buches schrieb etwas verrückt war. Aber aus irgendeinen Grund bleib ihm heute diese Notiz im Kopf.
Nach einem Blick zu Topi welche mit Roriak in der Nähe des Brunnens steht fällt Bundrur die Entscheidend Abstand zu seinem Klan zu suchen und packt ein paar Sachen ein. Er will zum Berg Donnerschlag und dort über alles nachdenken sowie den Hintergrund dieser Notiz ergründen. Auch wenn diese Entscheidung Topis Anschuldigung nur Untermauern würde ist er sich sicher das es ermal das beste ist. Somit sattelt er seinen Greifen und macht sich auf den Weg zum Ahnen Berg der Wildhämmer.
Donnermar (Schattenhochland)

Auf einem Hügel neben dem Greifenhort in Donnermar liegt ein recht großer Findling. Diesen Findling hat sich Brumling Donnergreif vor Jahren als einen Ort der Ruhe auserkoren. Er soll dem Than des Klans dabei helfen zu entspannen und mit den Ahnen des Klans, wie auch den Elementargeistern zu reden.
"Than?" Der alte Zwerg wird aus seiner inneren Ruhe gerissen behält aber sein Auge geschlossen, um sich weiter zu konzentrieren. "Than?" Brumling reißt sein Auge auf und start den jungen Donnergreifen vor sich genervt an:"Was?" Uneingeschüchtert übergibt der Junge ein kleines Säckchen mit einem Pergament:"Aus Eisenschmiede. Es hat das Siegel des Klans. Wird dann wohl von eurem Sohn sein. Solltet ihr ihm zurückschreiben grüßt ihn von mir!" Brumling nimmt das Säckchen und Pergament entgegen:"Schreib ihm doch selber wenn du ihn vermisst. Bin ich deine Schreiberling Bengel?" Schulterzuckend verabschiedet sich der junge Zwerg in Richtung Dorf, ruft aber noch beim weggehen:"Eine Händlerkarawane ist grade ins Dorf gekommen."
Brumling schnürt das Säckchen auf und lässt den Inhalt in seine Hand fallen. Genauer betrachtet sieht es wie ein kleines Stück Knochen aus. Der Alte lässt das Stück wieder im Beutel verschwinden um dann das Siegel des Pergamentes zu brechen und sich dem Schreiben anzunehmen.

Blitz und Donner Vater.

Wie du wahrscheinlich schon erfahren hast, habe ich mir mal die Zellen der Großen Schmiede von Innen angeschaut. Sehen sehr stabiel aus und an Ausbruch braucht man gar nicht erst denken. Zwergische Meisterleistung halt. Scheinbar findet das Militär Eisenschmiede hier ein paar kleine Fausthiebe in einer Schenke nicht so toll, was mir letztlich den Aufenthalt in einer Zelle einbrachte. Ein mir unbekannter Bronzebart hat glücklicherweise die doch massiven Schäden im "Wilden Widder" mit Gold beglichen. Schließlich war er es auch der die Zweite Schlägerei an diesen Abend angefangen hat. Der Bursche konnte was einstecken sag ich dir. Der hat sogar einen Stuhlschlag übers Kreuz recht gut weggesteckt. Das war mal echt lustig. Die erste Schlägerei war mit einer Dame die den Klan etwas in Verruf brachte. Nachdem ich ihr gezeigt habe wo der Hammer hängt, hat sie sich revangiert und mir die Nase gebrochen. Das Militär hat sich dem Bruch im Gefängnis angenommen und mir ein kleines Knochenstück entfernt was heraus stand. Ich hab es dem Schreiben hier beigelegt als Zeichen, das ich mit allem was ich habe dem Klan verteidige. Mittlerweile bin ich wieder entlassen worden, da keine weiteren Anzeigen geschrieben wurden. So langsam verstehe ich warum du mir die Politik in Eisenschmiede überlässt. Man kann auch dabei Spaß haben.

Die Ahnen schützen dich und den Klan Vater.

Grumling Donnergreif


Brumling Donnergeif lacht lauthals auf:"Hahaha...ein guter Junge ist das." Als sich der Alte eine Freudenträne aus dem Augenwinkel wischt stapft ein weiterer Wildhammerzwerg auf den Than zu. "Blitz und Donner Brumi alter Griesgram!" Brumling grinst den Händler an:"Blitz und Donner Alrad McWagen mein alter Freund. Schön das du deine Karawane auch mal wieder hier ins Dorf lenkst." Brumling steht auf um den Neuankömmling zu umarmen. "Wir sind nur auf der Durchreise. Ihr hattet ja ein paar Dinge geordert die wir euch nun bringen." Brumling reibt sich freudig die Hände:"Mein Rauchkraut auch?" Alrad lacht auf:"Ohne das Zeug hätte ich mich nicht hier her getraut." Der Händler zieht von seinem Gürtel einen recht großen Beutel ab und reicht ihn Brumling:"Hier mein Freund. Sei aber sparsam. Ich weiß nicht wann ich das nächste mal wieder welches bekomme und wann ich das nächste mal hier landen werde." Brumling nickt freudig und wirft einen Blick in den Beutel. "Glückwunsch übrigens zu eurem Triumph in Thelsamar." Der alte Than schaut fragend auf:"Was?" Der Händler grinst breit unter seinem dichten Bart:"Na zwei deiner Greifenreiter haben das Schützenfest in Thelsamar gewonnen. Ersten und zweiten Platz haben sich Donnergreifen gesichert. Dritter wurde ein Flohteppich so sagt man." Ein Horn erklingt aus der Dorfmitte. "Und schon geht es weiter. Kirthafen soll heute noch erreicht werden." Brumling und McWagen umarmen sich noch einmal ehe der Händler in Richtung Dorf geht, um mit seiner Karawane davon zu reiten. "Die Ahnen werden euch beschützen mein Freund. Hab Dank."
Brumling setzt sich, nachdem der Händler außer Sicht ist, wieder auf den Findling. Mit einem breiten Grinsen strebt er das Gespräch mit den Ahnen an.
"Du hast vielleicht etwas verpasst!"
Der graue Kauz öffnete ein dottergelbes Auge und spähte etwas verärgert zu Luzula, die vor dem Bücherregal energisch mit den Armen gestikulierte. Immer diese Hektik. Immer das viele Gerede. Immer zum falschen Zeitpunkt! Der gefiederte Familiar atmete tief ein, als wollte er seufzen und zwang sich mit Mühe und Not durch, auch das zweite Augenlid nicht länger ruhen zu lassen. Er wollte wenigstens Interesse am Thema vorheucheln. Vielleicht tat er aber auch seiner Meisterin unrecht und es war gar nicht unspannend. Angesichts der frühen Morgenstunden zweifelte er allerdings dezent daran.
"Beim Wilden Widder wurde Grumling glatt von Jertha geschlagen. Unsere Jertha! Wer hätte denn gleich ahnen können, dass sie es mit einem gestandenen Wildhammerzwerg aufnehmen würde? Bei den Ahnen, ich hätte den Kerl kein zweites Jahr als Champion des Wilden Widders ertragen können."
Groll musste im Stillen zugeben: Da war er Luzulas Meinung. Aber er ertrug ohnehin nur die allerwenigsten Personen. Normalerweise zählte seine Meisterin dazu, aber wie genervt musste er sie anstarren, bis sie endlich begriff, dass sie ihn geweckt hatte?
"Wenigstens hat er für das Auge etwas angenehmes beigetragen." Der Kauz rollte nun gleich zweimal mit dem Kopf. Zu seinem Bedauern waren nämlich seine Augen nicht dazu alleine in der Lage, aber die Geste hielt ohnehin mehr Dramatik inne. Als Vogel konnte er nicht vielen Dingen Schönheit abgewinnen. Zwergen schon gar nicht.
"Seine Schwester hingegen, Topalia, hat Garam dann doch ziemlich den Rücken zerhauen." Oh, schon war Grolls Interesse geweckt! Der Name sagte ihm etwas und in Verbundenheit mit Schmerzen säuselte der Kauz leicht gehässig in das weiche Gefieder hinein. Garam, Garam... war das der große Glatzkopf oder der Nicht-mehr-Dicke? Himmel, Zwerge sahen sich viel zu ähnlich.
"Ich rede von Garam. Du weißt schon, direkt nebenan." Luzula seufzte ihrerseits nun gedehnt aus und starrte ihren Familiar vorwurfsvoll an. Da war ihm der Gedanke offenbar zu laut rausgerutscht, aber die örtliche Beschreibung war ihm eine Hilfe. Der Kauz nickte nun verstehend und drehte dann in einer raschen Bewegung seinen Kopf vollständig von ihr weg.
Wen interessierte schon, wenn sich Zwerge prügelten? Wenn sie diese großen Greifen mal verspeisen würden, die ihn immer so gierig angafften, das wäre mal eine Neuigkeit wert!
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Ein freundlicher Push aus der Nachbarschaft, denn alle Greifen fliegen hoch! ;)
Schattenhochland: Kurz vor Donnermar

Mit leichtem Gerumpel rollte der zwergische Transportkarren über das Kopfsteinpflaster der Straße auf Donnermar zu. Quer durch die Wälder des Hochlandes, voll beladen mit Erz und gezogen von zwei breiten, braunen und leicht mollig wirkenden Widdern, hatte sich der Zwerg auf dem Bock des Wagens in den letzten Tagen von Eisenschmiede, übers Loch, hierher bewegt und nun war er fast zuhause. Endlich! Grüne Wälder säumten die Straße, in der Ferne sah er schon die kleinen Hügel der Stadt und über ihm kreisten in loser Formation mal wieder die beiden Späher, denen er schon vor einigen Stunden begegnet war. Klar hoben sich die Greifen mit ihren zwergischen Reitern gegen den blauen Himmel ab, drehten zwei, dann drei Kreise über ihm und verschwanden dann wieder mit kräftigen Flügelschlägen nach Westen hintern den Baumwipfeln.

Entspannt, wenn auch erschöpft von der Reise, lehnte sich Knorri Axtbart etwas zurück und stopfte sein Pfeifchen neu. Seine Kameraden wachten über ihn, die Widder fanden weg fast von alleine und seinen Auftrag hatte auch fast erfüllt. Sanft nahm der den ersten Zug aus der neu entzündeten Glut, sog den Rauch ein und paffte etwas ungeübt mehr schlecht als Recht zwei kleine Rauchringe in die Luft, die noch kurz hinter ihm zurückblieben, aber recht schnell wieder vom Winde verweht wurden.

Ein leichtes Grinsen bahnte sich auf sein zerschlissenes Gesicht, während der Wagen weiter seinen Weg nach Donnermar nahm. Ein paar Stunden nur noch und die Schmelze sollte ordentlich etwas zu tun bekommen. Dann war es auch nicht mehr sehr weit und sie konnten einen neuen Satz Sturmhämmer ausgeben. Kurz dachte er daran den Than zu fragen, ob er nicht auch einen davon bekommen sollte, dann viel sein Blick aber auf das Kriegsbeil, das ihn schon so lange begleitete und er verwarf den Gedanken recht schnell wieder. Die Klinge des Beils war zwar inzwischen stumpf und das Leder des Griffes mit „abgegriffen“ noch recht wohlwollend beschrieben. Aber der Stiel war aus eben jeder Eichenwurzel geschnitzt, mit der er im zweiten Krieg sein Leben gegen die Orks verteidigt hatte und welche ihm damals seinen Spitznamen „Wurzelfaust“ einbrachte. Über die Jahrzehnte hatte er mit dieser Axt erst Orks, dann Untote, dann Dämonen und vor kurzem wieder Dämonen bekämpft und sie war immer zuverlässig an seiner Seite gewesen.

Nein, er würde auch weiterhin keinen Sturmhammer brauchen. Aber auch ohne ihn, würden die neuen Waffen einen würdigen Träger finden und bald zuverlässig das Hoch- und Hinterland gegen seine Feinde verteidigen. Schmatzend kaute er kurz auf dem Mundstück seiner Pfeife und pustete wieder den Rauch in die Luft, der mit dem Wind von dannen zog und die tiefgründigen Gedankengänge ebenso davon wehte, um einfacherem Platz zu machen. Ein Bier, dachte er zufrieden, ein schönes Grimbergen und eine Haxe, das wäre jetzt was.

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Ein kurzer Push für die Donnergreifen.
Der Haupttrupp ist momentan bei der Belagerung von Stromgarde zu finden, aber Abseits dessen kommt nun endlich das hart erarbeitete Erz für die neuen Sturmhämmer unserer Charaktere in Donnermar an, somit ist auch in diesem Handlungsstrang, der erste Schritt abgeschlossen und unser Schmied kann bald an die Arbeit gehen.
Hinterland (Grenzland)

Mit mörderischer Geschwindigkeit jagen die beiden Greifen, samt ihrer Reiter, über Baumwipfel, Hügel, Seen, Flüsse und Bergketten hinweg. Alle genießen den Rausch der Geschwindigkeit aber mehr noch die halsbrecherischen Flugeinlagen um Hindernisse auszuweichen. Gerade folgen sie einem Flusslauf in Richtung Süd-Osten. Der Greif von Topalia Donnergreif glaubt sich immer mal wieder, mit seinen Krallen, einen Fisch aus dem Fluss.
Da ertönt ein Hornruf in der Ferne. Brumling Donnergreif schaut zu zu seiner Tochter hinüber, diese erwidert den verwunderten Blick. "Das ist einer unserer Späher!" Brumling nickt:"Aber was macht er so weit hier draußen?" Da erschallt der Ruf ein weiteres mal. Beide Donnergreifen korrigieren leicht ihre Flugrichtung und jagen dem Hornruf entgegen.
Nach einiger Zeit entdecken sie einen weiten Greifenreiter der ihnen entgegen fliegt. Alle drei landen am Flussufer und steigen von ihren Greifen ab um diesen eine kleine Pause zu gönnen. "Blitz und Donner Than." begrüßt der Späher seinen Than und dessen Tochter.
"Blitz und Donner, Tarons. Was führt dich hier so weit in Richtung Nistgipfel?" Tarons grinst seinen Than an:"Ihr beide." Brumling hebt eine Augenbraue. Topalia verschränkt die Arme vor ihrer Brust:"Uns? Warum? Was ist passiert?" "Vor einiger Zeit war doch dieser Lange im Dorf der einige Greifenreiter haben wollte zur Unterstützung da er meinte die Horde wird aufmüpfig und man erwarte einen Angriff." Der Than nickt:"Ja aber das hatte keinen Sinn ergeben." "Than. Dieser Angriff hat stattgefunden. Von Roriak haben wir noch nichts gehört da er ja mit ihnen geflogen ist. Bundrur hat sich dem Ruf der Allianz angeschlossen Lorderon anzugreifen. Die Hexe hat den Nachtelfenbaum angegriffen. Es gibt verdammt viel Leid grad unter den Nachtelfen und auch Worgen die auf dem Baum lebten. Die Dunkelküste ist ein Schlachtfeld. Die Horde macht Ernst, Than." Topalia schaut mit ernstem Blick den Greifenspäher an. Brumling dreht sich um und blickt vage in Richtung aus der sie gerade kommen, dem Nistgipfel:"Als wir aufbrachen merkten wir aus der Ferne das etwas losgetreten wurde scheinbar am Nistgipfel. Wir fliegen sozusagen in die falsche Richtung."
Brumling schaut weiter in Richtung Norden:"Setzt auf. Wir fliegen nach Donnermar. Ich denke nicht lange und ein Späher vom Nistgipfel wird eintreffen. Ich will vorbereitet sein. Außerdem will ich mich mit den Sippenführern des Schattenhochlandes treffen sobald wir mehr wissen!" Nickend springen die drei Zwerge auf ihre Greifen und der mörderische Flug in Richtung Donnermar wird fortgesetzt, schneller und waghalsiger als noch vor einer halben Stunde....

OOC: Wir sind noch aktiv, aber die Hitze die Deutschland grad etwas im Griff hat lässt einen doch lieber am See liegen als vor dem PC sitzen. Mal schauen was das Addon bringt. Bekanntlich wird ja erstmal wieder die Levelphase beginnen aber wer was von uns will einfach einen Donnergreifen anschreiben. Dann euch allen fröhliches Leveln und schwitzen.

MfG Brumi
*pusht den Thread mit dem Sturmhammer mal nach oben*
Aha, zwei Dumme ein Gedanke. Sicher ist Sicher.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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