[Blutelfen RP-PvP] Haus Mondschwert

Kult der Verdammten & Co.
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Ich habe erst vor ein paar Tagen daran gedacht und nun... passiert es!

Willkommen zurück!

Ich bin auch schon wieder weg, weil ich da etwas experimentieren muss... hat mit an Lottozahlen denken zu tun...

Viele Grüße und gutes Gelingen wünscht,

*mit geschwungener Unterschrift*
Seradane Sternenstaub
Skass stocherte gerade nach einem flinken Murloc als es passierte:
Die Speerklinge verfehlte das Vieh und versank im Morast wo es etwas hartes aufspießte. Mit einem stirnrunzeln zog die Nagamyrmidone ein Buch mit dunklem Ledereinband aus dem Dreck. Ein Seitenblick auf den Murloc zeigte dass er schon von Krosh erledigt wurde.
Verfluchter Mistkerl!

Später als Zeit war sah er sich das Buch genauer an. Ein kurzes durchblättern zeigte dass es auf thalassisch geschrieben war, keine Sprache in der er besonders bewandert war aber selbst Skass merkte dass der Inhalt reinstes Kauderwelsch war. Man konnte keine einziges Paar sinnvoll zusammengesetzte Wörter herauslesen. Wütend zischte der Naga und wollte das Buch schon gegen die Wand werfen als plötzlich die Schriftzeichen aufleuchteten und wie flüssige Farbe zerliefen nur um neue Schriftzeichen und Wörter zu bilden die für ihn mehr als nur verständlich waren. Es war seine Muttersprache.

"Dies ist das Tagebuch von Sahrlaen Nachtsonne, bester Kapitän hier und jenseits der Meere, humorvoller Unterhalter, ausdauernder Liebhaber, von seinen Freunden geliebter und seinen Feinden gefürchteter Meisterduellant und sehr akzeptabler Braumeister.

Wenn du dies lesen kannst ist wohl eine Gratulation fällig. Du hast entweder das Geheimwort aus mir herausgefoltert oder es mir durch List entlockt.

Anmerkung: Wenn du das bist Leylin dann lies auf keinen Fall Seite 21 und hör auf meine Trunkenheit auszunutzen!

Seite 1
Aufbruch aus Beutebucht

Als ich heute morgen neben den Planken aufgewacht bin....

Fortsetzung folgt...
Ein erster Erfolg

Die Rückkehr der schwarzen Garde!
Sie fühlte sich beflügelt als sie zusammen mit Vescara und Salandir zurück nach Silbermond kehrte. Mit dem Zauberbrecher und Hauptmann ihrer Garde waren bereits zwei Mitglieder beisammen. Vhael'thyr den sie am Trainingsplatz einsammeln wollte, schien jedoch alles andere als so einfach davon zu überzeugen zu sein, zurück zu kehren. Noch immer trug der Elf, Irya den kleinen Unfall mit einer im Kampfgeschehen schief gelaufenen Teleportation nach. Auch brauchte es mehr als einen Versuch dem störrischen Abendläufer, Informationen zu Satheadis Aufenthaltsort zu entlocken und auch die erhaltenen Informationen waren nicht mehr als Bruchstücke.

Ein wohl etwas verspäteter Brief von Phosgen welcher bei Irya ankam, würde wohl zu der nächsten Stadtion werden. Alarian konnten die drei Sin'dorei in Silbermond noch erfolgreich von seinem Dasein als Stadtwache erlösen. Der Elf brach fast in Tränen aus als er die neue Garderüstung anlegen und in seinen Dienst zurück kehren durfte. Besonders Vescara genoss es wie „brav“ Alarian nach seiner Rückkehr ihre Befehle befolgte, der Rest schüttelte nur den Kopf.

Vor der Suche nach den Magistern, würden sie dem Brief von Phosgen nachgehen doch um den Verlassenen der überall an der Front sein konnte nach seiner Nachricht zu urteilen, brauchten sie jemanden der ihn auch finden würde.
Jemanden wie Widarta.
Mit den erhaltenen Informationen eines Bekannten der Elfe, machten sie sich gemeinsam mit dem fremden Krieger auf den Weg nach Ratschet. Dort wurde die Elfe wohl das letzte Mal gesehen bevor man sie aus der Stadt geworfen hatte. Widarta hatte in der Vergangenheit einen sehr unschönen Streit mit dem Kartell begonnen welcher noch bis heute andauerte und ihr den Zugang zu den Städten der Goblins verwehrte, wenn sie nicht Gefahr laufen wollte in eine blutige Außeinandersetzung zu geraten.

Im Gasthaus in Ratschet wurde der Gastwirt mit der gekonnten Redensart der Sin'dorei davon überzeugt ohne einen Goldpreis seine Informationen zu teilen und überließ den Elfen sogar das Gasthaus als Nachtlager völlig ohne Kosten. Auch die anderen Gäste machten den Platz frei, sehr zügig, aus reiner Nächstenliebe was auch gar nichts mit den schwer gepanzerten Wachen oder den tödlichen Waffen zu tun hatte oder dem Ohr das zufällig einem Einheimischen abhanden kam.

Es würde alles andere als leicht werden, die Waldläuferin in der offenen Landschaft und auf Reisen zu finden doch wo ein Wille dort auch ein Weg...
Seite 7
... Und dann hörte ich das rascheln. Der Junge war kaum alt genug um eine Kanone zu laden doch er hatte die Information ebenso gehört wie wir. Eine weitere Lektion des Lebens wie schnell einen die Neugier umbringt. Das schlechte Gewissen war von kurzer Dauer, ein Schnitt von Blaewyn und er viel blutend in die Gosse aus der er es eh nie herausgeschafft hätte.
Bei all den Gesichtern die mich schon nachts im Schlaf quälen wird er nicht auffallen. Bin ich kalt? Böse?
Nein, nur ein Mann der genau weiß wie die Welt läuft. Unschuld rettet niemanden das habe ich früh begriffen.
Ich winkte den Quartiermeister herbei, teilte ihm mit dass er der Mannschaft schon mal reiche Beute versprechen kann, so sie tüchtig genug sind den Transport zu knacken. Als er davoneilen wollte schickte ich noch den Bootsschreier mit. Die Straßen waren gefährlich geworden. Nun ja noch gefährlicher.

Jetzt ist es Zeit ein paar Kapitäne zu finden die sich über den Tisch ziehen lassen aber wenigstens genug Verstand haben um ein paar Begleitschiffe auf den Meeresgrund zu schießen. Ich habe da schon einen Kandidaten im...

<Der nachfolgende Text ist durch den Speerstich unkenntlich gemacht worden>

... mein kleines Verschlüsselungsprojekt macht Fortschritte. Ich konnte den Zauber so abändern dass die Worte sich selbst verschlüsseln. Nur das mit dem Losungswort muss ich nochmal überarbeiten. Wenn ich nicht den exakt gleichen Tonfall treffe nimmt er...
Nordend…. irgendwo im Sholazarbecken

Shandria stolperte vorwärts, in die Richtung, in der er sie angestupst hatte.
Der Drache näherte sich immer mehr. Nicht mehr lang und er dürfte in Sichtweite kommen.
Sein Blick ging kurz wieder zu der Elfe und er verzog leicht das Gesicht, als diese gegen einen Baum lief.
Auch Shandria verzog ihr Gesicht, tastete sich dann aber um den Baum herum und lief weiter, diesmal aber mit vor sich ausgestreckten Händen.
Schimpfte sie da wirklich gerade mit dem Baum?
Der Boden erbebte leicht und Bäume knarrten als sich der Drache hindurch schritt.
Shandria blieb stehen.
Dem Brunnen sei Dank, dass sie mal zugehört hatte.
Thronos zog seinen Pfeil aus dem Köcher und nahm die Schutzhülle von der Spitze ab. Hoffentlich war das Sprengpulver, das er in die hohle Pfeilspitze gefüllt hatte, wirklich so gut wie der Goblin behauptet hat.
Der Drache bemerkte die Elfe erst nicht, da diese stocksteif da stand. Allerdings war er misstrauisch. Ihr Geruch lag in der Luft und passte eindeutig nicht in diese Gegend.
Thronos legte den Pfeil an und spannte den Bogen. Noch waren ihm die Bäume im Weg um eine verletzliche Stelle zu treffen.
„Komm schon, schau dir deine Beute ruhig näher an.“ murmelte er lautlos und war froh, dass Shandrias Eltern das nicht mitbekamen.
Und tatsächlich…der Drache kam näher und senkte den Kopf dicht an Shandria heran um an ihr zu riechen.
Dem Weltenwanderer fielen fast die Augen aus, als Shandria den Arm hob, die Hand auf die Schnauze des Drachen legte und natürlich abrutschte und in dessen Nasenloch landete.
Was zum Teufel war an den Worten „Beweg dich nicht“ nicht zu verstehen?
Die Stimmung des Drachen wandelte sich, von vorsichtiger Neugier zu blinder Aggression, in Sekundenbruchteilen.
Er bäumte sich erst brüllend auf, so dass sich die Elfe die Ohren zuhalten musste, um dann seinen Kopf mit weit aufgerissen Maul auf Shan niederfahren zu lassen. Das Ziel war klar, er wollte sie zerfleischen, fressen oder rösten.
Thronos zielte und lies die Bogensehne los. Der Pfeil schoss auf den Drachen zu und bohrte sich dann in dessen Augen, wo er sofort explodierte.
Der Körper des Drachen sackte zu Boden…ohne Kopf.
Auf Shandria regnete es Blut und Überreste des Kopfes herab.
Der Weltenwanderer atmete erleichtert durch und ging zu ihr hinüber.
Shan betastete ihr Gesicht und verschmierte damit alles nur. Sie fischte sich ein Stück Drachenhirn aus dem Haar und schaute in die Richtung aus der sich Thronos näherte.
„Will ich wissen was das ist?“
Thronos lachte. „Nein. Aber du kannst Vescara fragen wie du es am schnellsten wieder abbekommst. Sie hat da Erfahrung.“
„…daraus ergibt sich, dass weitere Ideen zur Bekämpfung der Blutmagie der Trolle mit Nullifizierungsfeldern keinen Erfolg bringen werden.“

Die Feder huscht über das Pergament, während Magister Phyreas Blutsturm durch seine Hütte im Grenzgebiet zwischen Zuldazar und Nazmir schreitet.
In seiner Bleibe, umgeben von einer Hand voll anderer Hütten, welche etwas weniger prunkvoll erscheinen, diktiert der Magister seiner Feder den abschließenden Bericht über: “Die Nutzung von Nullifikation in Bezug auf die Gefahr urtümlicher Blutmagie.“.

„Hast du alles, mein Freund?“, fragt der Magister seine Feder in einem sehr freundschaftlichen Ton. Dieser ergibt sich wohl aus der Tatsache, dass diese gerade die fünfzigste Seite seines Berichtes beiseite wischt und sich erschöpft ins Tintenglas sinken lässt.
„Hervorragend, dann haben wir es geschafft und können diesen halb-sumpfigen Ort verlassen. Wo begeben wir uns als nächstes hin? Was hälst du Dala…“. Mehr bringt der Sin’dorei nicht hervor, denn die Feder lässt sich samt Tinte auf den Boden fallen und der Teppich saugt die Tinte gierig auf.
„Nicht Dalaran…verstanden…ich lasse mir schon etwas Nettes einfallen.“

Phyreas liegt inzwischen auf einer Chaiselongue, abseits der Hütten auf einer Lichtung und genießt seinen Arkwein, welchen er vor einiger Zeit geschenkt bekommen hatte. Er hält das Glas vor die Sonne und betrachtet das dunkle Leuchten, mit einer Mischung aus tiefster Entspannung und Nostalgie.
„Wie tausend unterschiedliche Dinge dein Gehirn an die gleiche Sache denken lassen…“ Er stellt das Glas ab und setzt sich auf, als er merkt, dass sich eine Gestalt nähert und streicht gewissenhaft seine Roben glatt.

„Magister Blutsturm, es heißt, dass sich etwas im Hause Mondschwert tut. Müsst ihr nicht auch…?“, sprach der junge Gardist, als er sich im Rührt Euch anderthalb Meter vor dem Magister positioniert.

„Ich muss gar nichts, hörst du? Ich habe keinen Grund Elfen wie Satheadis oder Tharen zu trauen. Außerdem werde ich Irya nicht hinterherlaufen, weil das Kinderhüten langsam zu langweilig wird.“ Trotzig begibt sich der Zauberkundige wieder in die Horizontale und hebt sein Weinglas an. Mit tiefem Seufzer wird ein Schluck daraus genommen.

„Wenn ich aber nun gefragt werde, was wäre wenn euch ein Beweis gebracht werden würde, dass eure Sorgen unbegründet sind?“ Der Gardist verlagert das Gewicht vom einen auf den anderen Fuß. Vermutlich fragt er sich auch, was er mit dem Ganzen zu tun hat, außer Phyreas Verbindung zur Hauptstadt zu sein.

„Ich fürchte, das ist unmöglich. Es müsste mich schon sehr beeindrucken. Was Satheadis angeht, habe ich meine Zweifel, ob es ihm überhaupt noch gelingen wird, mich zu beeindrucken. Das kannst du ausrichten, falls dich jemand fragt.“ Inzwischen komplett liegend dreht sich der Magister von seinem Gesprächspartner weg und streichelt seine Arkweinflasche.

Verblüfft zu sehen, dass der nüchterne Elf eine so innige Beziehung zu seiner Flasche hat, setzt er ein letztes Mal an: “Ja, aber…“.

„Kein Aber! Ich werde verfahren wie ich es für richtig halte und hoffe, auch Du wirst das respektieren.“

Sichtlich genervt entfernt sich der junge Gardist von seinem exzentrischen Vorgesetzten und begibt sich zu den Hütten.
Salandir hatte Irya schon länger nicht gesehen und machte sich mittlerweile ernsthafte Sorgen wo sie nur sein könnte. Er begann langsam ihre Spuren wie kleine Brotkrumen aufzusammeln, bis er schließlich vor dem großen Siegel in Zuldazar stand.

Um keine Zeit zu verlieren ging er strikt dorthin wo es die schnellsten Informationen gab - in eine Taverne. Nach einigem hin und her und das Überlassen von einigen Münzen verwies ihn der Wirt auf einen Troll der in der hinteren Ecke des Schankraumes saß.

Der Zauberbrecher setzte sich an den Tisch und blickte den Troll mit stechendem Blick an. „wasn mit dir los maaaann?“ fragte dieser verwundert. Ich suche nach der Fürstin des Hauses Mondschwert und du wirst mir sagen wo ich sie finden kann. „Hmm denkst du hast mächtig Mojo maaaann.“ Salandir sah den Troll etwas skeptisch an und schütteltet dann den Kopf, zückte einen kleinen Beutel mit Münzen und sagte: Dein Abend geht auf mich und du sagst mit wo meine Fürstin ist. „Musst ins Sturmsangtal in den Nordostn, da isn Tempel und jetzt her mit den Klimpermünzen“.

Mit der Hilfe eines Portalwirkers und viel Atem, konnte er nun endlich Iryas Aura spüren, aber sie war nicht allein...
Als er sie fand lag sie blutend auf dem Boden, die helle Robe hatte sich mittlerweile rot gefärbt und auf den ersten Blick konnte er eine Platzwunde an ihrer Stirn entdecken.
„Was an GARDE habt Ihr nicht verstanden?“ fuhr er sie in einem schroffen Ton an. Irya blickte ihn hustend an, und drehte sich leicht als er den waren Grund ihres Zustandes sah.

Der komplette rechte Arm war von einer Art Fäulnis befallen und eine nekrotische Wunde klaffte auf. Irya hatte wohl ihren eigenen Arm vereist um eine Ausbreitung zu verhindern. Nachdem er die Platzwunde am Kopf notdürftig versorgt hatte und der Fürstin einige nasse und kühle Tücher auf die Stirn gelegt hatte gegen das aufkommende Fieber, befasste er sich mit der anderen „Person“.

Es war eher ein naja...Torso mit Kopf, der seltsame Geräusche von sich gab und keine relevanten Informationen Preis gab. Just in diesem Moment spürte der Zauberbrecher eine weitere magische Aura hinter ihm, ein Elf stand verwundert zwischen ihm, der Fürstin und dem Torso mit Kopf hin und her schauend an den Klippen.

In dem für ihn typischen harschen Befehlston lies er diesen kaum zu Wort kommen und rekrutierte ihn kurzerhand. Sämtliche Einwände des verdutzten Elfen schlug er mit den Worten „Irrelevant, ich gebe hier die Befehle“ nieder.

Die einzig sinnvolle Lösung war die Fürstin so schnell wie möglich zurück nach Silbermond zu bringen, wo sich die Heiler um sie kümmern würden. Vorsichtig hob er Irya vom Boden auf seine Rücken und begann den Aufstieg über die Klippen. Der Elf, Jordal hatte von ihm den Befehl bekommen den Torso mit Kopf mitzunehmen, welcher mittlerweile laut kichernd seine Gestallt verändert hatte.

Oben an den Klippen angekommen nutzten sie den Flugmeister um so schnell wie möglich zum Anlegeplatz des Schiffes nach Zandalar zu kommen. Auf dem Flug musste Salandir die Fürstin immer wieder stützen, dass diese ihm nicht hinunter fiel.

Der restliche Weg nach Silbermond verlief relativ unspektakulär, das Schiff segelte für sein Verständnis viel zu langsam und in Zudazar angekommen waren die Stufen, die er Irya auf dem Rücken hoch tragen musste viel zu viele.

An der Spritze der Pyramide angekommen atmete er tief durch und ging mit seiner Gefolgschaft durch das Portal nach Silbermond. Die Heiler im Sonnenzornturm waren sogleich zur Stelle und kümmerten sich um die verletzte Irya, langsam lies die Anspannung des Zauberbrechers nach und er bedankte sich bei Jordal für seine Hilfe.

Als er den Torso und Kopf des Verlassenen, der wieder seine normale gestallt angenommen hatte betrachtete, schien es ihm ratsam einen Apotheker kommen zu lassen. Dieser sollte sich deutlich besser um das Ding kümmern können als die Heiler der Blutelfen. Kurzerhand spannte er Jordal noch ein weiteres Mal ein, um genau einen solchen aufzusuchen.

Salandirs Befehle waren klar und deutlich, Tarrens Mühle sollte das Ziel sein. Der Anführer der dort stationierten Verlassenen war ein gewisser Sagosh Maladan.

Als der Elf durch die Türe ging blickte Salandir zu dem Teil des Verlassenen und überlegte kurz was er nun mit diesem anstellen sollte. Die einzig sinnvolle Sache die ihm einfiel war ihn so wie er da lag in ein Fass zu stecken, Die Fürstin bestand darauf das er ihn nicht im Sturmsangtal zurückließ, also musste dieser Phosgen in irgendeiner Form nützlich sein. Nach ein Par Tritten gegen das Fass verstummten auch langsam die Proteste des Verlassenen, der die Idee mit dem Fass wohl bei weitem nicht so gut fand wie Salandir.

In den Hallen der Ruhe angekommen, stelle er das Fass in eine Ecke und schickte noch vier Wachen des Hauses zur Fürstin die, die nächste Zeit in der Obhut der Heiler bleiben musste.
Seite 13

Der Trottel

Heute habe ich endlich das Gespräch mit den anderen Kapitänen hinter mich gebracht. Der Pandare ist fällig. Wie kann man nur so dumm sein frage ich mich?
Ich hab ihm doch tatsächlich erzählt dass es sich bei dem Transport um arme Sklaven handelt und wir zwar Schlitzohren, aber wenigstens Schlitzohren mit einem Herz wären und sie befreien müssten. Sobald er das Feuer auf sich gezogen hat und wir die Prise einfahren können wird aus allen Rohren auf seine Nussschale gefeuert. Eine astreine Sache.
Diese beschränkten Pelzknäuel sollten wirklich nicht zur See fahren. Ich wundere mich manchmal wie dieses Volk solange überlebt hat. Außer kochen und zu versuchen ihre Feinde nicht umzubringen können sie nicht viel. Da hilft auch keine gute Kampfkunst.

Es gibt auch noch weiteres Erfeuliches.
Meine Männer haben mir bestätigt dass sie endlich Frau und Tochter haben. Der Sohn ist wohl weggelaufen und dabei gab es einen Unfall... Egal ich brauche sowieso nur den Dolch, ein paar Strähnen Haar und das Amulett als Druckmittel und "Beweis". Der Matrose wird alles machen was ich von ihm verlange.
Für seine Familie hat er überhaupt erst mit Piraterie begonnen und er wird alles tun was ich von ihm verlange für deren Sicherheit.
Armer Kerl ein bisschen Mitleid habe ich schon mit ihm aber das hilft ihm in spätestens einem Monat auch nicht mehr weiter. Ich werde aber definitiv dafür Sorgen dass ich mein Versprechen einlöse. Seine Familie wird irgendwo an Land gesetzt wo sie nicht von Wölfen zerfetzt werden.

Da muss ich meine Männer im Auge behalten. Besonders Ruhdil wirft mir zu sehr einen Blick auf die Mädchen. Sollte er meine Befehle nicht befolgen und über eine der beiden herfallen steht eine Hinrichtung an.
Die Disziplin in dieser Bande mag für den außenstehenden schwach sein doch ein Kapitän ist der Gott seines Schiffes und da gibt es keine Ausnahmen.
Ich habe schon eine kreative Idee...
>>Endlich habe ich es geschafft, ich habe einen Pterodaktilus zähmen können! Noch frisst er nur Insekten und Kleintiere, aber er hat Spaß daran, die größeren Tiere zu jagen. Vielleicht dauert es gar nicht mehr lange und ich kann mit ihm in die Düstermarschen weiter ziehen und mich der Studie der Drachen widmen. Danach könnte ich mich eigentlich wieder mehr dem Bergbau zuwenden, das Azerit hat sicherlich noch ein paar interessante Besonderheiten für meine Juwelierskunst zu bieten. Das muss ich aber nicht jetzt entscheiden. Für heute haben wir uns auf den Steinsockel zurück gezogen, der die letzten Nächte einen guten Überblick über die Umgebung geboten hat. Der Geräuschpegel aus dem Krater unter mir summt das beruhigende Lied der Wildnis und das gleichmäßige Rauschen des Wasserfalls in der Nähe bilden einen guten Hintergrund und wir können uns zur Nachtruhe legen.<<

Widarta legt die Feder zur Seite und schließt das Tintenfaß. Sie blättert durch die vorherigen Seiten, ihr Blick gleitet dabei über die Überschriften ihrer Studien und Tagebuchseiten: "Raptorenarten, … Geparden, Zevras, … Spinnenarten, … Basilisken, … Fransenfederflügler, …. Wüstentiere: Insekten, … " Über die verschnörkelt geschriebene Überschrift "Pterrordax" streicht sie drüber und ein Blick zu Petrie lässt sie lächeln.
"Hundertundvierzehn Tage schon…" murmelt sie. Die Jägerin verliert sich in Gedanken an Silbermond und die Gespräche. Nach einer Weile zuckt sie zusammen und seufzt. "Ja, Petrie, die Gespräche und gemeinsamen Abenteuer mit dem Haus Mondschwert fehlen mir schon. Aber uns geht es hier draußen gut!" Energisch klappt sie ihr Reisetagebuch zu, verschnürt den Ledereinband und packt es sorgsam in die Satteltaschen neben ihr. Sie legt den Kopf auf eine der kleineren Taschen, zieht ihren Umhang etwas weiter über die Schultern und schläft ein…..
Feuer über Loch Modan

„Meine Kinder hört die Worte des Propheten der euch das Licht...“ plötzlich ist ein lautes Schreien zu hören und das Geräusch knackender Knochen. Der schmale dreckige Höhlengang wird plötzlich in helles rot gehüllt, eine Feuersbrunst.

Die drei Sin‘dorei folgten dem Flammenstrahl und kamen in einen großen Raum in dessen Mitte die Quelle der Stimme stand: „Solis Sonnenlanze - Sohn des berüchtigten Tharen Sonnenlanze“ Der Sin‘dorei stand vor einem großen Oger mit wem er sich scheinbar unterhielt.

Die Fürstin und ihre Leibwächter staunten nicht schlecht als Solis ihnen berichtete er habe diese Oger zum Licht bekehrt und sei nun ihr geistiger Anführer. Er würde seine „Schäfchen“ nicht alleine lassen wenn es für sie noch zu gefährlich sei. Ein orcischer Kopfgeldjäger und die nahen Zwerge von Thelsamar waren dem Priester ein Dorn im Auge.

Zufrieden sah Solis den Sin‘dorei nach, welche eifrig ihrer Mission nach gingen um den fanatischen Kleriker zurück zum Haus Mondschwert zu holen. Nur mit seiner Hilfe konnten sie die anderen beiden Magister zurückholen und nur er hatte das Wissen seines Vaters. Das wusste er zu nutzen..

Mit einem Platschen landet der Schädel des Orcs vor den Füßen des Klerikers, welcher zufrieden nickte. Sie hatten ihre Aufgabe erfüllt und so wird auch er seinen Teil der Vereinbarung erfüllen und dem Haus erneut als Geistlicher zur Verfügung stehen. Ihr nächstes Ziel waren die Lande der Menschen...

Irgendwo im Dreiländereck Elwynn, Westfall und Rotkamm hatte sich der ehemalige Großmagister verschanzt und nun galt es ihn zurückzuholen.
Der Auftrag der Fürstin war eigentlich simpel. „Findet meine Tochter und bringt sie her.“
Dank einiger Zauber hatte Jury den Aufenthaltsort von Shandria gefunden.
Ausgerechnet Nordend.
Nachdem ein Portal errichtet und die Runenmagierin hindurchgeschritten war, wäre sie am liebsten wieder umgekehrt und zwar allein.
Der Anblick lies sie stöhnen. Ein toter Drache, dessen Kopf augenscheinlich auf Shandria verteilt war. Ein Weltenwanderer, der dabei war fröhlich pfeifend seine Beute zu häuten und eine Fürstentochter, die daneben auf dem Boden saß und versuchte, sich irgendwelche Fleischbrocken aus den Haaren zu fummeln.
Thronos bekam natürlich als erster mit, dass die Beiden Gesellschaft hatten und unterbrach seine Arbeit um die Magierin mit fragendem Blick anzusehen.
Jury deutete auf das noch offene Portal.
„Die Fürstin erwartet ihre Tochter.“
„Gut. Nimm sie mit.“ War die simple Antwort.
Shandria zuckte mit den Ohren. „Wer ist da?“
Juraya war kurz irritiert, dass Shan sie nicht erkannte, ging aber nicht weiter darauf ein und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Elf.
„Du kommst gefälligst mit. Ich fasse sie so wie sie ist bestimmt nicht an. Meine Robe soll sauber bleiben.“
Thronos schnaubte. „Vergiss es, ich hab zu tun.“
Die Magierin grinste hinterhältig. „Gut. Dir ist klar, dass du dann Ärger mit der Fürstin und ihrem Mann bekommst. Du weißt schon, dass sie bessere Kontakte zur Führungsspitze haben als du. Aber wenn du an deiner Arbeit nicht so hängst….“
Knurrend packte Thronos sein Dolch weg, riss die völlig überrumpelte Shandria am Arm hoch und trat fluchend mit ihr durch das Portal.
„Na geht doch.“ Schmunzelnd folgte Juraya ihnen.
Nur mal nach der Lage schauen. Sie wollte nichts weiter, als nachsehen, ob an den Gerüchten was dran war, dass das Haus Mondschwert sich wieder sammelte.
Sie war schon kurz vor dem Eingang der Hallen, als sich ein Portal auftat und drei Elfen erschienen.
Auf der rechten Seite erkannte sie den Weltenwanderer, der ein Freund des Hauses war. Er schien sauer zu sein und erdolchte die Runenmagierin auf der linken Seite mit Blicken.
Diese wiederum ignorierte den Weltenwanderer und sah einfach nur genervt aus.
Zwischen den Beiden stand die von oben bis unten mit Blut besudelte Fürstentochter, in dessen Haaren irgendwelche Brocken hingen, dessen in sich gewundene Formen den Ursprung erraten ließen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Elfen neben ihr, schien die Blutritterin verwirrt zu sein und starrte mit weit aufgerissenen Augen und ständig zuckenden Ohren ins Nirgendwo.
Die Leerenpriesterin Niawen ging kopfschüttelnd an dem Dreiergespann vorbei und seufzte.
„Nein, ich wills gar nicht wissen.“
Am Eingang der Hallen erblickte sie Fiannon, die Lichtpriesterin. Noch ein Grund möglichst wieder umzukehren, am besten noch bevor Fiannon anfing Niawen wieder auf den rechten Weg zum Licht zu führen.
Aber die Reaktion des Fürstenpaares auf das erste Wiedersehen mit ihrer Tochter in diesem Zustand, wollte sie nicht verpassen, daher lächelte sie die Lichtpriesterin von oben herab an und ging erhobenen Hauptes an ihr vorbei.
„Tal anu‘men no Sin‘dorei!“
Von der Treppe der Hallen der Ruhe aus blickte Irya über die schwarzen Ritter welche sich dort versammelt hatten und mit diesem Kampfschrei auch dem Rest der Stadt eines mehr als klar machten.
„Wir sind wieder da.“
Mit einem kalten Lachen auf den Lippen trat Irya die Stufen der Treppe hinunter, an ihrer dunklen Garde vorbei, hinüber zu einer kleinen Gruppe ihrer Leute die abseits stand.
„Widarta, Solis... ihr werdet mit eurer Wache zu Tarrens Mühle aufbrechen und Phosgen holen. Ich erwarte euch zum letzten Wochentag in Ogrimmar.“
Widarta nickte knapp und Solis verbeugte sich.
„Wir werden alle läutern!“
Widarta sieß Sonnenlanze auf seine Äußerung den Ellbogen in die Seite.
„Gar nix wirst du!“
Die Jägerin verbeugte sich.
„Wir werden dort sein.“
Irya ging zurück an die Spitze ihrer Leute wo Satheadis und Vescara standen.
„Beginnen wir.“
Sprach Irya knapp, Satheadis nickte und grinste zufrieden.
„Endlich passiert etwas.“
Vescara drehte sich zur Garde um und schlug mit dem Knauf ihres Schwertes auf ihren Schild.
Schon setzen Sie sich in Bewegung und folgten Irya sowie Satheadis.
„Sobald wir Phyreas und diesen Apotheker gefunden haben denn Maladan vermisst, gehen wir auf die Jagd.“ sprach Irya mit kaltem Ton. Satheadis rieb sich die Hände.
„Vergesst unsere Abmachung nicht Irya.“
Sie nickte nur.
„Werde ich nicht. Keine Regeln, keine Gnade. Krieg!“
So marschierten sie erneut.
Die letzten Tage waren für die Garde recht ruhig gewesen. Auf den Berichten die Salandir am Abend noch durchging stand überwiegend „keine besonderen Vorkommnisse“.

Als der Leutnant an seinem Schreibtisch saß und den Trainingsplan der Garde überarbeitet sowie neue Formationen plante, klopfte es an der Tür und ein Bote trat in das durch Kerzen beleuchtete Büro.

Salandir überflog schnell den Brief, nickte dem Boten mit den Worten „Ihr könnt ausrichten, dass die Sache als erledigt zu betrachten ist“ zu.

Weit nach Mitternacht löschte der Leutnant die Kerzen des Büros und machte sich auf den Weg nach Hause, seine obligatorische Runde durch die Stadt drehte er wie jeden Abend tief in Gedanken.

Morgen stand ein anstrengender Tag an, die Tauren hatten zu den Festlichkeiten der Schlotternächte geladen. Was für den Rest des Hauses Spaß mit lustigen Verkleidungen bedeutete, war für die Garde hatte Arbeit.

Am Wegekreuz angekommen war er stolz zu sehen das die Positionierung der Gardisten tadellos war. Auch die Feierlichkeiten verliefen ruhig und somit konnte sich auch der Leutnant langsam etwas entspannen.

Als die Gäste unter Leitung der Tauren eine Art Schnitzeljagd machte, hörte Salandir wie einer der Verlassenen davon sprach das er Doktor sei. Was ihn etwas verwunderte, war das der Doktor dessen Name wohl Gieselfried war, sich mit seiner Schlauheit brüstete. Salandir dachte kurz an den gestern erhaltenen Brief in seiner Tasche und sprach daraufhin den Doktor an ob er ihn nicht begleiten wolle, denn ein Freund brauche dringend seine Hilfe.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten sie sich schon das Schiff welches sie zu ihren Zielort bringen würde, das Schlingendorntal. Salandir musste nach der Überfahrt ernsthaft zweifeln ob dieser Gieselfried wirklich geeignet war, aber diese Entscheidung stand ihm nicht zu.

Am Hafen von Beutebucht angekommen lief Salandir dem Doktor noch eine Weile hinterher, als dieser jedoch anfing wild durch den Wald zu laufen machte er sich wieder auf den Rückweg. „Bringt ihn in das Schlingendorntal, dort werden ihn meine treuen Diener finden“ so stand es in dem Brief und somit war sein Auftrag beendet...
Die bröckelnde Maske

Nicht mehr viel war zu hören zu später Stunde tief im Dschungel von Nazmir.
Was man dafür mehr als deutlich wahr nahm, war das summen der Stechmücken welche wie die Plage welche sie waren jegliche Lebensformen um ihren Schlaf brachten. Ach so die fernen Trommeln der Bluttrolle oder den harten Kampf der Tierwelt bei ihrem streiten um einen Platz in dieser Welt.

In dieser dunklen Nacht in der das ganze Haus Mondschwert welches an diesem unheiligen Ort sein Nachtlager aufgeschlagen hatte, ruhte und nur eine einzige Wache ihren Dienst vollzog, erhob sich eine Person heimlich.
Es war Irya selbst welche ihr Nachtlager verließ, an der Wache vorbei außer Sichtweite des Lagers schlich und dort begann Runen in den Boden zu brennen.
Es dauerte eine Weile, hinterließ einen unangenehmen, verbrannten Geruch in der Nase und verbrauchte mehr Kraft als die Elfe angenommen hatte.
Auf der anderen Seite war es doch so, dass sie nicht zuhause waren und sie selbst an die Leymagie dieses Ortes noch nicht gewohnt war.
Etwas erschöpft aktivierte Irya Mondschwert ihre Portalverbindung in ihre Heimatstadt und materialisierte sich in den Hallen der Ruhe in Silbermond.
Gerade als sie drohte den Halt durch die Anstrengung des Zaubers zu verlieren, packten sie links und rechts zwei Paar Arme und hielten die Elfe auf den Beinen.
Ein Blick über die Schulter reichte um das kalte, berechnende Grinsen welches die meisten von ihr zu Gesicht bekamen, zurück auf ihre Lippen zu zaubern, alles war vorbereitet worden...

Nachdem sich Irya einen Moment von den Strapazen der Reise erholt hatte, trat sie durch den Türbogen nach draußen und stellte sich mit gefalteten Händen hinter ihrem Rücken vor die in den Hallen aufgestellten Elfen.
„Bürger von Silbermond, Söldner, Deserteure, !@#$%^-* aus der Gosse, Verbrecher, Verstoßene und was ihr sonst noch alles darstellt. Am heutigen Tag biete ich euch eine Chance etwas aus euren bemittleidenswerten Leben zu machen.“
Irya trat einmal durch die Elfengruppe hindurch, blieb am Ende auf dem Absatz stehen und drehte sich wieder der Truppe zu.
„Ich biete euch die Gelegenheit euch einen Namen zu verdienen, Reich zu werden und nicht mehr die Getretenen zu sein...nein ich gebe euch die Gelegenheit zu treten.“
Erneut schritt sie durch die beiden Reihen Elfen hindurch, blieb am Ende stehen und wendete sich schließlich wieder den Männern zu.
„Erlösung von alle eure Taten, Sünden, Verfehlungen und euren nicht vorhandenen Grund, uns unsere Luft weg zu atmen. Folgt meinem Banner, folgt meinen Befehlen und schwört mir die Treue. Erhaltet einen Platz in dieser Welt, in unserer Welt.“
Irya ballte die rechte Hand so das alle sie sehen konnten.
„Kämpft für Silbermond...kämpft für Quel'thalas...aber vor allem, kämpft für MICH!“

https://picload.org/view/dcaoclra/wowscrnshot_102618_042555.jpg.html


Die Männer schlugen sich mit dem Plattenhandschuh der schwarzen Garderüstung des Hauses auf die Brust.
„Marschiert meine schwarze Garde, marschiert hinaus und rekrutiert noch mehr Brüder und Schwestern für unsere Sache, marschiert für das schwarze Banner mit dem silbernen Schwert!“
Ein Portal öffnete sich in der Halle der Ruhe und die Männer traten hindurch, nur Irya blieb mit einem mehr als zufriedenen Gesichtsausdruck zurück.
„Kommt zu mir meine Schäflein und lasst euch führen, zu Ruhm, Macht und Gemetzel!“
Das Magisterdreigestirn

Mehr als zufrieden, kehrte das Haus zurück zur großen Pyramide von Dazar'alor.
Zurück im Großen Siegel in Begleitung von Magister Phyreas Blutsturm, welchen sie in Nazmir im Sumpf bei der Erkundung der dort lebenden Pilzmenschen gefunden hatten, bereiteten sie ihre Abreise nach Silbermond vor. Nach einer Diskussion mit Lady Niawen, hatte Irya beschlossen diese sich um Phosgens Problem kümmern zu lassen.

Das Oberhaupt der Sin'dorei, war von den Verlassenen unter dem Kommando von Sagosh Malandan mehr als enttäuscht und sah persönlich nach der "unschätzbaren" Hilfe der Verlassenen keine große Notwenigkeit, noch weitere Ressourcen bei der Suche nach irgend welchen Apothekern zu verschwenden oder überhaupt für diese Verlassenen. Dieser Giselfried welcher für Probleme und Spannungen gesorgt hatte, war nach Aussage von Salandir einfach wie ein Irrer durch den Dschungel davon gelaufen und völlig von der Bildfläche verschwunden.
Salandir Sonnengroll würde sich für sein eigennützes Handeln zurück in Quel'thalas verantworden müssen. Wenn Irya eines nicht duldete war es eigenständige Aktionen welche ihre Autorität untergruben. Was die Apotheker anging, war für sie die Zusammenarbeit fürs erste beendet.

Alles in Allem würde Irya sich mit ihrem Haus nun der rekrutieren und Ausbildung neuer Mtiglieder kümmern sowie um innenpolitische Angelegenheiten.
Ein Treffen mit Haus Dämmerwiege fand bereits in zwei Tagen in Wanderers Ruh statt. Das Haus Mondschwert würde auf dem geplanten Ball mit der Garde für Recht und Ordnung sorgen.

"Tal anu'men no Sin'dorei"
Fast ein Monat war vergangen ehe der Naga wieder zurückkehrte. Erschöpft und seufzend ließ er sich auf seinen Schlafplatz fallen endlich wieder Ruhe.
Als er mit den Händen in seiner Tasche mit den persönlichen Besitztümern kramte zog er es hervor. Das Tagebuch dieses Piraten.

Gespannt schlug er es auf und las eine weitere Seite:

Heute hatten wir schon wieder einen Ausfall wegen dieser verfluchten Krankheit. Die Männer munkeln schon dass der Schatz verflucht ist, oder noch besser der Geist des Vodoopriesters hätte uns für unseren Verrat mit Trollmagie verhext. Lächerlich.
Ich denke es ist einfach nur eine Dachungelkrankheit die wir nicht kennen.
Viel mehr Sorgen macht mir die Tatsache dass es aufrührehrische Stimmen gibt die mich seit der unangenehmen Hinrichtung hinter vorgehaltener Hand in Frage stellen. Weitere Strafen kann ich mir leider nicht leisten unsere Mannschaft ist seit heute morgen nur noch 21 Mann stark.
Diese ganze Sache mit dem Goldtransport war ein bloßer Reinfall. Die Männer brauchen jetzt dringend einen leicht erkauften Sieg. Ich habe von einem Azeritdepot erfahren.
DiEder Raub wird den Männern gefallen, auch wenn wir dafür länger an Land gehen müssen...
Zufrieden schritt Solis Sonnenlanze mit gleichmäßigen Schritten durch die nächtlichen Straßen Silbermonds. Noch in der Ferne hörte er die feiernden Gardisten seines Hauses und kommentierte dies lediglich mit einem Kopfschütteln. "Im Dienst die stärksten Kämpfer des hohen Reiches und nachdem Diensten die stärksten Trinker." murmelte er in sich und hatte nun sein Ziel erreicht: Die Kaserne des Hauses Mondschwert.

"Malan'dur!" rief Solis in den leergefegten Aufenthaltsraum der Gardisten. Sofort öffnete sich eine kleine Tür am anderen Ende des Raumes und der bleichgesichtige Gardist trat in voller Montur heraus und salutierte stumm.
"Die Herren Dämmerwiege benötigen die Registratur unserer Gardisten. Ich erwarte das bis morgen Abend auf meinem Schreibtisch!" erneut kam als Antwort nur ein Nicken des Todesritters. "Sag dem Leutnant wenn er morgen ausgenüchtert hat er soll das Training bis zu dem Ball verdoppeln und ich will das die Rüstungen und Waffen blitzeblank sind! Keine Schrammen und Beulen, kein vertrocknetes Blut." Diesmal zeichnete sich ein diabolisches Grinsen auf den Lippen des Ritters ab und erneut nickte er. "Wir haben die Ehre fast den gesamten Hochadel von Quel'Thalas zu beschützen und ich will das wir uns von der besten Seite zeigen. Immerhin sind wir kein daher gelaufener Söldnerhaufen sondern die Schwarze Garde."


OOC:
Wir freuen uns sehr das wir am Event per Crossrealm teilnehmen können. Das Haus Mondschwert wird die Bewachung des Balls übernehmen und mit ihrer schwarzen Garde für die Bewachung des Balls sorgen. Sollten sich noch Einzelpersonen finden die gerne Teil der Wachmannschaft werden wollen können sich bei Cereborn oder mir melden, da findet sich sicher ein Platz.
Es ist nicht mer lang hin und das Haus Mondschwert freut sich erneut Gast auf die Aldor sein zu können!
Das Treiben auf dem Basar war allgegenwärtig, zahlreiche Sin'dorei hatten sich versammelt und boten ihre Waren an, lauschten den Marktschreiern oder genossen einfach nur die angenehme Mittagsluft. Doch plötzlich wurden vom Tor aus Schreie laut. Aufgebrachte Sin'dorei sprangen auseinander und riefen wilde Beschimpfungen. Eine Traube von Bürgern versammelte sich plötzlich und wanderte vom Tor hin zur Mitte des Basars.

Ein Blatt Pergament flog mit magischer Kraft durch die Reihen ungeachtet davon wer oder was ihm im Weg war, zielsicher folg das Pergament vom Tor kommend zum Schwarzen Brett. Gerade so konnte der panische Herold noch ausweichen sonst hätte im das Pergament mit voller Wucht im Gesicht getroffen
Mit einem lauten WUMS knallte das Pergament ans Schwarze Brett und nagelte sich von selbst fest.


Der ehrenwerte Magister Tharen Sonnenlanze ist zurückgekehrt in das hohe Reich von Quel'Thalas und trägt sein altes Amt erneut inne um dem Lordregenten und Fürstin Mondschwert erneut zu dienen!

Im Zuge der Rückkehr des hochachtungsvollen Magisters wird das Haus Mondschwert erneut den arkanen Zweig des Hauses aufblühen lassen.
So können sich Magiebegabte und Interessierte Sin'dorei und Shal'dorei nun in der arkanen Magie unterweisen lassen. Hierbei werden die Lehrlinge von Magister Sonnenlanze sowohl theoretisch als auch praktisch in allen Schulen der Magie unterwiesen und ihnen im Anschluss nicht nur eine Karriere beim Hause Mondschwert in Aussicht gestellt sondern mit Empfehlung des ehrwürdigen Magisters auch eine Position im Sonnenzornturm.

Des weiteren wird in Zusammenarbeit mit Leutnant Salandir Sonnengroll und Gardist Vhaelthyr Abendläufer nun eine Ausbildung zum Zauberbrecher und zur Zauberklinge ermöglicht. Hierbei werden sowohl der achtungsvolle Magister Sonnenlanze wie auch seine Kollegen aus der Schwarzen Garde zusammenarbeiten um so eine neue Riege an Elitekämpfern auszubilden.

Interessenten wenden sich bitte an das Magister-Triumvirat: Großmagister Satheadis Morgenschreiter, Magister Phyreas Blutsturm Diplomat des Hauses oder höchstselbst an Magister Tharen Sonnenlanze.
Diese Pergamentseite ist voller Blutflecken und Fingerabdrücke

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Neue Komplikationen

Eine Meuterei! Ein Teil der Mannschaft hat doch tatsächlich versucht mir mein Schiff und den Schatz zu stehlen. Glücklicherweise hatte ich noch Getreue die mir beim blutigen Werk zur Hand gingen. Wir haben die Männer niedergemacht und ihre jämmerlichen Leichen an die Masten gehängt.
Wie mich die armseligen kleinen Schiffsmannschaften fürchten werden welche das Pech haben uns, nein MIR über den Weg zu laufen. Der Gedanke erfüllt mich mit Wonne
<ein dicker Fleck bedeckt diesen Teil des Blattes>
Ich muss den Schatz vorher schützen! Wie kann ich lossegeln solange die wundervollen Goldschätze im Bauch des Schiffes schlummern?!
So verwundbar, so schnell in der Hand eines Anderen, weniger Würdigen.
NEIN! Ich werde den Goldschatz an einen sicheren Ort bringen.
Meine, nun da der Spreu vom Weizen getrennt wurde neun Mann starke Mannschaft wird mir da ein schönes Loch graben.
Es gibt eine Insel ganz in der Nähe. Schnell eine Karte zeichnen, den Schatz vergraben und dann können, sobald wir das Azerit gestohlen haben wahren Schrecken auf den Meeren verbreiten!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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