[Troll-RP] Amanzasi

Die Aldor
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Nach ein paar Tagen Pause melde ich mich auch wieder hier.
Diesmal nichts grosses, einfach wenige Bilder. Alle bis auf das Erste stammen von der Feuernacht.

https://imgur.com/a/1LcWGXz

Das nächste Ritual für einen Loa wird Shadra gelten.
Dieser Troll würde sich gerne euch anschließen wenn es möglich wäre.
Sicher ist das möglich, wenn alles passt. Du kannst dir unser Rp nur zu gerne ansehen.
Spätestens Abends findest du eigentlich immer jemanden von uns on. :)
Nur bei dem Gedanken an den bevorstehenden Überfall auf die Elfenmagier geriet sein Blut in Wallung und seine gerade frisch verheilten Wunden schienen sich an den letzten Kampf gegen einen Sin’Dorei zu erinnern. Mit Qul'Zan, Ti'Kal und einem Neuen, dessen Namen er sich nicht merken konnte, wartete der Krieger versteckt in der Todesschneise auf das Ablenkungsmanöver von Lith'Lah.
Sofort als das kehlige Gebrüll der Berserkerin ertönte, preschte er los. Wie von seinem Häuptling befohlen, machte er einen weiten Bogen und kesselte die Langbrauen ein.
Blut schoss in seine Augen als er mit durch Mark und Bein gehendem Gebrüll auf einen der verhassten Landräuber zu stürmte. Mit einem weiten Satz stürzte er sich auf sein Opfer, riss es zu Boden und zertrümmerte dessen Brustkorb mit seinen schweren Äxten. Blut spritzte in sein Gesicht und mit fanatischem Blick sog er das Bild des geschundenen Elfen in sich auf, ehe er sich zu seinem Nächsten Opfer wandte.
Gerade sprang er auf den Eismagier zu, doch ließ dieser eine gefrorene Wand auf den Trollkrieger zurasen. Unsanft knallte Hok'Zae dagegen, fing sich aber schnell wieder auf. Mit einem erneuten Satz hatte er jegliche Distanz zu seiner Beute überwunden und schmetterte seine Äxte auf dieses nieder. Wieder spritzte das Blut als der Schwere Kopf seiner Waffe in die Schulter des Elfen schlug.
Panisch nahm der Elf Reißaus und der Troll preschte ihm nach. Ein hellblauer Pfeiler zog sich aus der Erde, welchem gekonnt ausgewichen wurde, doch bildete sich auf einmal ein Eisblock um einen Fuß des in Rausch verfallenen Kriegers. Ohrenbetäubend brüllte er dem Sin’dorei hinterher und wurde kurz darauf von Lith’Lah umgerempelt, die gerade vollkommen in ihrem Element als Berserkerin war. Mit Brutalen hieben streckte sie die Langbraue nieder und begann sofort damit diesen nach allen Regeln der Kunst auszuweiden.
Ungeduldig zertrümmerte Hok’Zae das Eis an seinem Fuß und fiel dann über seine Beute her. Mit bloßen Händen brach er den Brustkorb auseinander. Das laute, widerliche Knacken ließ seinen Blick nur noch wahnsinniger werden. Hungrig bleckte er seine Zähne, als er das entblößte Herz des Elfen erspähte und es ohne zu zögern herausriss.
“D’s ‘s unsa Land”, ging es dem Krieger durch den Kopf als er gierig ein Stück aus dem herzen biss, “Un’ niman’, wiad sich uns in den Weg stell’n…”
Die Troll sieht sich in der Hütte um, „wenich Fleisch da „ murmelt sie zu sich „ mia sollt jag´n jeh´n“
sie packt ein paar Dinge zusammen, die Dolche werden in ihren Gürtel geschoben, die Schulterteile angelegt mehr scheint sie nicht zu brauchen. So tritt sie aus der Hütte der Tau des frühen morgens ist noch nicht getrocknet die Sonne steht am noch dunstigen Horizont die letzten blassen Sterne können am Himmel noch erahnt werden und die Vögel beginnen gerade ihr Morgenkonzert. Sie grinst „peafekt um zu jag´n“
damit schiebt sie zwei Finger in ihren Mund und pfeift einmal. Ein dunkler Schatten erscheint kurz darauf über ihr zufrieden nickt sie „ wia jeh´n jag´n schön´s“
ruft sie halblaut in dessen Richtung, setzt sich dann auch schon in Richtung Wald in Bewegung, der Schatten würde ihr Folgen das wusste sie. Nach einer Weile erreicht sie den Rand einer Lichtung, dort klettert sie auf eine kleine Felsige Erhebung, auf dem offenen Stückchen Land sieht sie ein Reh welches sich wohl in trügerischer Sicherheit wähnt. Das reicht ihr, schon hebt die den Arm die Pranke zur Faust geballt. Der Schatten, eine grosse braun-rote Fledermaus schiesst sobald die Troll den Arm sinken lässt, hinter einige Bäumen hervor, das Reh welches auf der Lichtung grast hat keine Chance kaum hebt es seinen Kopf, es hat scheinbar das flüster leise Geräusch der Ledernen Schwingen gehört, als sich auch schon die messerscharfen Krallen der Fledermaus in sein Fleisch bohren, das Tier wird ruckartig in die Luft gerissen, es Blöckt und zappelt hilf und Wehrlos im Griff der Klauen das kleine Geweih kommt nicht an den Rumpf der Fledermaus heran, ebenso seine Hufe nicht. Sie zieh das Reh ungefähr 20 Meter in die Höhe, auf eine weitere Geste der Troll, welche den Felsen herunterrutscht, öffnet jene die Fänge, lässt das Tier einfach zu Boden fallen wo es auf einem Felsen zerschellt auf dem die Troll noch kurz zuvor stand, kaum ist es aufgeschlagen als sich die Troll nähert, in der Pranke einen Dolch mit welchem sie dem Reh schnell die Kehle durchschneidet. Zufrieden sieht sie auf ihre Beute hinunter „ Wiad ´n paa Tage reich´n“
murmelt die Troll dann sieht sie zu der Fledermaus hin „ hat dia jut jemacht schön´s“.
Das Tier landet neben der Troll, lässt sich von jener das Fell zausen. „Bring´n wa et heim sons zieh´n wa noch ´n Luchs oda sowat an“
damit hievt sie das Reh auf den Rücken der Fledermaus, sie selbst steigt ebenfalls auf das Tier, gibt ihm das Signal zum Aufbruch. Die Troll fliegt mit ihm durch den dichten Wald in Richtung Dorf. Dort angekommen landen sie vor der Versammlungshütte, noch sitzt niemand am Feuer, das wird sich später ändern, so zerrt sie das Reh von der Fledermaus und in die Hütte hinein, schlitzt sie es der Länge nach am Bauch auf um an die Eingeweide zu kommen welche sie sorgfältig herausholt, nun beginnt sie mit einem scharfen Messer das Fell des Tieres abzuziehen, es dauert eine ganze Zeit doch schliesslich ist aus dies Bewerkstelligt.
Als nächstes bindet sie seine Hinterläufe zusammen und hängt es an einen Hacken an der Wand damit es dort Ausbluten kann, das Frische Fell spannt sie auf.
Die Bären waren beladen mit Kisten und Ledersäcken, welche mit Proviant und dem Nötigen für ihr Vorhaben gefüllt waren. Hinter den Tieren waren Tragen befestigt, auf denen weitere Säcke platziert worden waren. In vielen davon befand sich Proviant.

Nun galt es zu der Vorhut aufzuschließen. Wie schon beim letzten Zug über die Berge, war ein Teil der Amanzasi vorausgeeilt. Doch hatten sie so schneller reisen können, ohne von den Vorräten verlangsamt zu werden. Dafür war die zweite Gruppe nun wesentlich anfälliger.
Im Sattel seines Bären lies Qul'zan den Blick über die Trolle schweifen. Dann gab er das Zeichen zum Aufbruch und lenkte seinen Bären in den Wald. Ti'kal folgte der Gruppe auf ihrem Raptor, während Majeba bald in die Mitte genommen wurde, da sie noch zu Fuss unterwegs war.
Nun schwang sich auch die Fledermaus in die Luft und folgte dem Zug über den Köpfen. Obwohl die Trolle sich Zeit nahmen, vergeudeten sie davon doch nichts. Immerhin, hatte man ein Ziel zu erreichen. Die Tiere hatten noch einen guten Weg vor ihnen.

Als die Waldtrolle sich dem Pfad zum Gebirge näherten, folgten ihnen aufmerksame Augen. Aus dem Unterholz des Waldes heraus, wurden sie von Waldläufern beobachtet. Verteilt nahmen mehrere Elfen die Verfolgung auf, doch blieben sie vorerst noch auf Abstand. In den Farben des Waldes, waren sie gut getarnt. Sicher warteten sie nur auf eine passende Gelegenheit zuzuschlagen.
Doch es blieb ruhig. Die Trolle konnten den Pass ungehindert überqueren. Kurz gönnten sie sich einen Augenblick zum Ruhen, bevor es weiter ging. Plötzlich aber erklang ein Ruf auf Thalassisch. Der Kriegsherr drehte sich auf seinem dunklen Bären um. Sehen konnte er schon nicht mehr viel, an der Stelle an welcher sie sich nun befanden. Murrend schweifte sein Blick zu den Felshängen hoch, zwischen denen sie sich nun befanden.
„Raus aus der Schlucht!“, brüllte er mit donnernder Stimme, wobei der Ruf von den Felswänden widerhallte. Verfolger waren keine zu hören. Den Trollen entging nun, dass die Sin'dorei den Pass absperrten. Bei einer Rückkehr, würde sie dies vor eine Herausforderung stellen. Zumindest falls sie den selben Weg wählen würden.

Am Ende der Schlucht, hielt Qul'zan die Gruppe an. Er sah zu Majeba, welche zweifellos so nicht weiter mithalten können würde.
„Ti'kal lass sie auf deinen Raptor und schwing dich in die Luft. Halt die Aug'n off'n.“
Kaum gesagt, wurde es in die Tat umgesetzt. Das auch keinen Augenblick zu früh. Die Trolle bemerkten es zwar noch nicht und zogen ein Stück weiter, doch waren sie nicht mehr alleine. Zwei prächtige Drachenfalken waren ihnen gefolgt, welche höher als die Fledermaus flog. Als die stolzen Tiere allerdings näher kamen, bemerkte Ti'kal im letzten Augenblick die Angreifer. Zu spät zwar, um wirklich reagieren zu können, abgesehen von einem Warnruf. Das ganze Gepäck wurde nun ein Problem für die Trolle am Boden. Tiere wurden herumgedreht, während die Seefalken auf ihren Drachenfalken die Gruppe umkreisten. Kurz darauf wurden erste, wohl magische Pfeile losgelassen. Wo sie trafen, setzten jene Pfeile eine verehrende Wirkung frei. Doch fast schien es, als wollten diese Elfen die Amani zusammenrotten, oder in eine Richtung treiben.
Qul'zans erster Instinkt war es Deckung zu suchen. Also trieb er die anderen an, Schutz unter einer nahen Baumgruppe zu suchen, an welchen sie eben vorbeigekommen waren. Einer der Ledersäcke auf der Trage hinter dem Bär wurde aufgerissen von einer magischen Explosion, welche zum Glück etwas weiter weg losbrach. Dies könnte den Verlust einer Tagesration bedeuten. Kaum war der scheinbare Schutz der Bäume erreicht, wurden jene in Flammen getaucht. Brennende Äste stürzten hinunter und zwangen die Amani ins Freie. Der Kriegsherr heilt direkt auf eine Anhöhe zu. Er wusste dort konnte man etwas Deckung finden. Kurz sah er nach hinten, als er etwas krachen hörte. Da sah er erneut einen Ast hinunter donnern.
Ti'kal war es nun, welche die Sin'dorei von einer weiteren Verfolgung abhielt. Sie lieferte sich mit den Seefalken einen erbitterten Kampf. Pfeile wurden gegeneinander abgelassen. Die Drachenfalken konnten dabei auch zeigen, wie wendig und flink sie wirklich waren. Tödliche Jäger, ganz ohne jeden Zweifel.
Einer der Drachenfalken wurde endlich glücklich an einem seiner gefiederten Flügel erwischt. Keine schlimme Wunde für das Tier, doch musste der Reiter landen. Als weitere Pfeile in Ti'kals Richtung kamen, tauchte sie unter. Sie lenkte ihr Tier zu den Felsen hinab, selber nur knapp entkommend. Die Elfen begnügten sich fürs erste wohl ebenfalls damit. Vielleicht auch wegen dem verletzten Tier. Doch zumindest kehrten sie zu den ihren zurück.

Qul'zan fiel das warten schwer. Er war es sich zwar gewohnt und wusste wie lange Verfolgungen und andere Einsätze dauern konnten. Doch wusste er auch, dass Trolle oft davon nicht lebend wiederkehrten. Als sie Ti'kal mitsamt ihrer Fledermaus später wieder fanden war er erleichtert. Wie so oft zuvor schon, begaben sich die Amanzai nach Zul'Mashar. Dort bezogen sie ein erstes Lager.

OOC:

Danke an die Seefalken für das Zusammenspiel. Es ist immer eine Freude die Waldläufer und sogar Drachenfalken in Aktion zu erleben.
Die Türme umgehend, zogen die Trolle durch die Pestländer. Noch immer lag ein modriger Geruch in der Luft und die Versuchung des Landes, durch die Geisel war noch immer zu sehen. Abscheulicher Gestank stieg den Trollen entgegen, während sie an eine Kreuzung gelangten. Es schien fast bei jedem neuen Besuch dieser Lande, trieben sich weniger Untote herum.
Kurz wurde an der Kreuzung gehalten. Ein Skelett in einer Robe erschien auf einem Hügel. Den Stab angehoben, rief das Wesen weitere Untote herbei. Schon brach eine Welle aus Knochen, Klauen, Tod und rostigen Waffen über die Trolle her. Bald floss Blut der Trolle, während die Untoten nach ihren Leben gierten. Hok'zae kämpfte sich beeindruckend einen Weg durch den Feind und versuchte an das Skelett mit der Robe heran zu gelangen. Seine Rüstung leistet ihm gute Dienste und obwohl er Wunden erlitt, schien ihm nichts stand zu halten. Doch immer schien ihn etwas aufzuhalten. Dunkle Magie wurde gewirkt und Knochen herum gewirbelt. Lith'lah schlug ihre Äxte herausfordernd über dem Kopf zusammen und warf sich in den Kampf. Einem nach ihr schlagenden Ghul hackte sie sauber den Kopf ab. Dann wurde sie selber von einem Speer erwischt. Qul'zan sah dies, als er einen Gegner niederschlug. Sofort hetzte er zu ihrer Hilfe, den Kopf eines Untoten zertrümmernd. Pfeile wurden gegen die Untoten los gelassen, richteten aber kaum Schaden an. Dem Überfall standhaltend kämpften die Amani verbissen und mehr der Untoten fanden ihrer endgültigen Tod. Doch an den Skelettmagier schienen sie nicht heran zu kommen. Immer vermochte der Untote sie erneut zurück zuschlagen, mit seiner dunklen Magie.
Da ergriff Zelea ihre Klinge. Sie setzte mit einem lauten Ruf ihren gestählten Körper in Bewegung und hetzte den Hang empor. Sie rannte zwischen den Trollen vorbei, umging so die Untoten, bis sie mit einem Ruf zu dem Magier gelangte.
„Ula-Tek, hilf mir dir ein würdiges Opfer zu bringen!“, brüllte sie laut und trennte den Schädel des Untoten mit einem Schlag von seinem Leib.
Rückblende

Es ist später Nachmittag, das Licht des Tages noch nicht hinter dem Horizont verschwunden. Dennoch kann man die abendlich kühlere Temperatur schon erahnen. Es ist ein geschäftiger Tag für sie gewesen; sie hat die Vorräte an gesalzenem Fleisch, Trockenfleisch und Fisch überprüft. Das Wachstum der Krautpflanzen im Dorfgarten kontrolliert. Diese Pflanzen liefern das Korn, für alles was im Dorf gebacken und benötigt wird. Wo nötig entfernte sie das Unkraut. Sie ist ein wenig stolz, dass das Kraut hier so gut wächst; beinahe hätte sie nicht daran geglaubt, da sie die Samen aus einer ganz anderen Gegend mitgebracht hat. Sie ist auch im Wald gewesen, hat Beeren gesucht und etliche gefunden. Einen Teil davon hat sie zum Trocknen ausgebreitet, den Rest zu der Sauce verarbeitet die es heute Abend zum Fleisch geben soll.

Die Troll mit den kurzen orangeroten Haaren sitzt am Feuer. Neben ihr liegen verschieden lange Pflanzenfasern auf einem Stück Leder. Eine Spindel zum verdrillen und drei fertige Angelhaken liegen ebenfalls dort. Konzentriert arbeitend schaben ihre kräftigen schlanken Finger mit einem Messer Schicht für Schicht von einem großen Hirschknochen. Mit geübten Bewegungen entsteht so allmählich ein dritter Haken. Dann verdrillt sie die Pflanzenfasern zu langen, dünnen, aber trotzdem reißfesten Schnüren. Diese befestigt sie an den zuvor gefertigten Haken.

In den Wipfeln der Bäume sammeln sich unterdessen immer mehr Vögel. Das Gezwitscher wird immer lauter, während sie sich mit ihren Artgenossen um die besten Schlafplätze streiten. Das Licht des Tages schwindet langsam und die Schatten werden länger. Die Troll hebt den Kopf und betrachtet die von der langsam hinter den Gipfeln verschwindenden Sonne in blutrotes Licht getauchten Berge. Ein grinsen huscht über ihr Gesicht. Sie mag diese Zeit des Tages, das kann man ihr ansehen.

Nachdem sie die Angelschnüre gefertigt hat, legt sie ihr Werkzeug sorgfältig zusammen, bringt es zurück in die Hütte in der sie lebt und holt eine Lederrolle und mehrere Beutel aus einer Kiste. Sie schlendert den Weg zum Feuer zurück und drapiert alles auf den mit Steinplatten versehenen Boden. Dann dreht sie sich ein Stück, betritt die Versammlungshütte und kehrt mit einem Krug in den Pranken zurück. Sie setzt sich zurück ans Feuer, trinkt seufzend einige Schlucke Wasser und stellt den Krug neben sich ab.

Die junge Frau öffnet den Beutel; zum Vorschein kommen Perlen in verschiedensten Formen und Größen. Einige sind aus Stein, andere aus Knochen und Holz. Daneben sind Federn, Knochen, Krallen und Zähne von Raubtieren auszumachen. Sie beginnt den Inhalt des Beutels zu einem erst scheinbar wirren Muster vor sich zu legen, welches immer dichter wird. Nach einiger Zeit nickt sie zufrieden, öffnet die Lederrolle und entnimmt ihr ein flaches Knäuel Garn aus verdrillten Pflanzenfasern. Sie beginnt ein feinmaschiges Netz daraus zu knüpfen. Mit fortschreitender Arbeit nimmt es immer deutlicher die Form eines Kragens mit zwei Spitzen an. Sie nimmt die vor ihr ausgebreitete Utensilien Stück für Stück und befestigt sie entsprechend dem zuvor auf den Steinen ausgelegten Muster auf dem Netz.
Majeba und Hok'zae pirschten jeweils auf sich gestellt, zu verschiedenen Zeiten durch das Gras des Hochlandes. Mit Seilen waren sie unterwegs und hielten Ausschau nach den hiesigen Raptoren. Der Wind brachte den Geruch von Baumharz, Korn und Wild heran, während das hohe Gras leicht gebogen wurde.
Die Troll sichtete einen Raptor, dem sie seit dem Vortag gefolgt war. Ein starkes Weibchen, hatte sie ausgesucht. Im hohen Gras verborgen, schlich sie sich nun so nahe an das Tier heran, wie es nur ging. Zuerst versuchte sie den Raptor mit Futter anzulocken, doch bald wurde das Tier misstrauisch. Also handelte die Amanzasi und schwang ihr Seil. Doch verfehlte ihr erster Wurf das Tier und der Raptor riss aus. Eine Hetzjagd begann um den kleinen See. Mit Mühe gelang es ihr endlich doch, die Schlinge um den Hals des Tieres zu bekommen.
Die kraft des Raptoren war für sie zuerst aber zu viel und das Tier riss sie von den Füssen. Doch lies sie nicht vom Seil ab, auch als der Raptor zum See eilte. Ein zähes Ringen entbrannte, wo sie sich gegen einen Felsen spannte und das Tier irgendwann auf die Troll los ging. Sie musste den schnappenden Kopf von sich pressen und den Fußkrallen ausweichen. Zum Glück war da ja noch die Schlinge um den Hals des Tieres, die ihr eine Hilfe war. Sie konnte daran zerren und das Tier aus dem Gleichgewicht bringen und sich auf seinen Rücken wuchten. Das Tier tobte nun und versuchte das Weib abzuwerfen. Doch hielt sie fest wie eine Klette. Der Raptor tobte lautstark, bäumte sich unter ihr auf und versuchte sie abzuwerfen. Die Troll lies das Tier sich verausgaben, als es um den See rannte und nach ihr Schnappte. Irgendwann wurde der Raptor träge und musste anerkennen, dass er seine Meisterin gefunden hatte.

Ein Abkommen

Im Dorf der Bleichborken machten die Amanzai kurz halt, um zu lagern. Sie selbst hatten Bleichborken dabei, was alles folgende erleichterte.
Der Häuptling vor Ort hatte sich mit Qul'zan abgesprochen und ihm seine Bedingungen genannt. Zwergenköpfe wollte er. Da fiel es dem Amani nicht schwer einzuwilligen
Mit dem Update von Arathi erhalten auch die Bleichborken eine Überarbeitung ihres Dorfes.
Neu gibt es auch Raptoren (nicht überraschend) und Fledermäuse, welche sie verwenden.

Das ist ein schöner Touch und gibt dem Gebiet etwas mehr Flair.
Mal ein Update für unsere Trolle.

Das Opfer an Shadra wurde vollendet, womit sich die jährliche Jagd im Hinterland dem Ende zuneigt.

Auch vergrösserten sich unsere Reihen, was mit einem Blutschwur im RP besiegelt wurde.

Sogar eine Händlerin ist uns in der Zeit über den Weg gelaufen.

Die Schädel für die Bleichborken wurden gesammelt. Nun wird es bald weiter gehen zum nächsten Halt auf unserem Rückweg, den wir mit dem Segen einer Priesterin des Adlers antreten.
hallo ich würde gern etwas meer über die strukturen innerhalb eurer gilde erfahren ob man sich da auch als nichtTroll anschließen kann
12.07.2018 08:49Beitrag von Lurkal
hallo ich würde gern etwas meer über die strukturen innerhalb eurer gilde erfahren ob man sich da auch als nichtTroll anschließen kann


Guten Morgen.

Wir sind eine reine Troll Gilde, andere Völker machen da also keinen Sinn. Ein ooc Twink ist natürlich etwas anderes.

Mit BfA mag es sein, dass es gewichtige Veränderungen geben könnte für uns. Allerdings wird der Punkt reine Trollgilde weiter bestehen.

Wir sind in etwas wie einem Kastensystem organisiert.

Der Kriegsherr (aktuell)

Der Rat

Blutwache
Kann man bei uns als eine Art Champion sehen.

Wir haben die Krieger und Priesterschaft / Docs etc. in ihren eigenen Positionen, mit Untergruppen für angehende jener Gruppen.

Zu Letzt ist da noch ein Rang für Neuzugänge und Verbündete / Freunde. Also nicht direkte ic- Mitglieder.
also kAnn ich mit meinem tauren böutwache spielen?

Missmutig betrachtete der Krieger den Verband an seiner rechten Hand. "Dreck'ge Flatta...", brummte er in sich hinein. Vor zwei Tagen war er mit Qul'Zan und Ti'Kal auf die Jagd nach einer großen Albinofledermaus gegangen, die sie Geist nannten. Wie sich herausstellte besaß die Bestie nicht nur eine ungewöhnliche Färbung, sondern bewies auch ungewöhnliche Zähigkeit. Zwei Finger hatte es ihn gekostet, von denen nun nur noch verschorfte Stummel als Zeugen des Kampfes blieben.
Laut schnaubt er aus und nahm einen Schluck aus seinem Trinkschlauch. Die brennende Hitze der letzten Tage machte den Aufenthalt in den östlichen Pestländern noch unangenehmer, als er ohnehin schon war, hasste er doch alles, was über der Erde wandelte, aber eigentlich schon lange darunter liegen sollte.
Wieder wanderte sein Blick zu seiner geschundenen Pranke. Letzte Nacht hatte er noch mit dem Doc der Moosschinder gesprochen, ob es möglich wäre, eine Prothese aus Metall beweglich zu machen. Einen Teil seiner Seele würde es ihn kosten, wie der Schmied erfahren hatte. Blut und Fleisch hatte er schon vieles verloren, aber etwas von seiner Seele? Lieber wäre es ihm, die Seele eines Feindes darin einzuschließen, aber es war ungewiss, ob ihm die Prothese dann gehorchen würde, so erklärte der Doc. Und eine Hand, die nicht so handelt, wie er es gerne hätte, das konnte ein Krieger und Schmied wahrlich nicht gebrauchen.
"Eh, Hok!", erklang Bomas Stimme aus einigen Metern Entfernung und der ehemalige Bleichborke wurde aus seinen Gedanken gerissen. Er war eine der Nachtwachen, mit denen Hok'Zae während ihres Aufenthalts in Zul'Mashar oftmals Würfelspiele gespielt hatte. "Kommst wida mit?", fragte der Wächter und erleichtert, sich nicht mehr mit der Frage nach dem Schicksal seiner Hand befassen zu müssen, erhob sich der Schmied und folgte dem kleinen Wachtrupp auf dessen Posten.
OOC:

Ich habe unsere Vorstellung für BFA aktualisiert.
Damit sind auch wir Amanzasi mit unseren Bären bereit für das neue Addon.
Mal etwas zu den Zandalari Loa
Geschichten der Zandalari über ihre Loa.

https://imgur.com/a/HLxZiT0
Qul'zan stand auf einem Felsen vor der nebligen Küste der Geisterlande. In jenen Breiten galt es noch besonders vorsichtig, wegen verbliebenen Untoten zu sein. Der Geruch des Meeres hatte für ihn eine ganz eigene Note. Die Wälder hinter ihnen, schienen wie in Schatten gefangen zu liegen. Einem Raubtier gleich, welches nur darauf wartete etwas anzufallen. So mochten noch weite Teile jener Wälder wirken.
Der Blick des Kriegsherren streifte das einfache Schiff, womöglich war es einmal für den Handel, oder genutzt geworden und blieb dann auf den Amanzasi an der Küste ruhen. Mächtige Bären und ihre Reiter bildeten eine Gruppe. Ihnen gegenüber bildeten Anhänger des Adlers eine agile Gruppe zu Fuss. Dazwischen waren Anhänger der weiteren Loa mit den Vorbereitungen für das Kommende beschäftigt.

Hok'zae trat neben Qul'zan.
„Wir sind bereit.“

https://cdn.discordapp.com/attachments/465121443693330462/468028460388974592/Amantest25.png
Lange überfällig, aber die Tage folgt ein Update für unser RP und den Änderungen die mit den nächsten Patches auf unser RP zukommen.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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