[Die Aldor: Troll-RP] Amanzasi

Rollenspiel
IC:
Wir haben gesehen, wie Zul'jin die Amani erneut versammelt hatte, wie er und seine Priester getötet wurden. Viele seiner Krieger überlebten, doch wir zogen in jener dunklen Zeit in die Welt. Auf der Suche nach einer Möglichkeit unser Volk zu verteidigen verstrichen Jahre. Schweiß und Blut wurde in allen Ecken vergossen, die einst dem Amani Imperium angehört hatten.

Schließlich erhob ein Prophet seine Stimme und versammelte die Stämme um sich.
Ein vereintes Imperium? Dafür schien es sich zu lohnen zu kämpfen. Doch was war der Dank für unsere Mühen und unser Blut? Amani fielen in fremden Ländern, Daakara und Kazra'jin verloren wir beide.

Als Folge dessen, beschlossen wir uns auf unsere Heimat zu konzentrieren. Seit Jahren kämpfen wir nun für unseren Stamm und um unser Land. Trotz allen Opfern gingen Dörfer in Flammen auf, die wir verteidigten. Harsche Zeiten haben wir hinter uns, doch wir sind Amani. Wir lassen uns nicht brechen. Dieses Land gehört den Loa des Waldes und wir werden jeden Eindringling daran erinnern.

Nun aber erreichen uns Berichte und Gerüchte. Der Dunkle Prophet soll erneut aufgerufen haben ihm zu folgen.
Pha! Wir erinnern uns an seine Versprechungen. Nie mehr wird er uns benutzen können! Es heißt, er spricht über Rastkhan, nennt den König der Trolle verrückt und sammelt Anhänger in Zandalar.
Behauptete er nicht, es würde sinken? Was auch auf Zandalar passiert, wir wollen uns selbst ein Bild machen. Das Gesetz Rastakhans respektiert wir Amanzasi, bis klar wird ob er noch er selbst ist. Die Amanzasi vergessen nicht- auch nicht die Stämme.

Yiajizu schüttelte leicht den Kopf als er einige Aman'zasi zu der Stelle führte, an der er mit seinem alten Trupp vor einigen Tagen auf das Lager der Elfen gestossen war. Als die Trolle sich für einen Angriff entschieden hatten, im Vertrauen auf ihren Befehlshaber, sah er schon ihr Scheitern. So hatte er sich von ihnen abgewandt und davon gestohlen.

Stille herrschte unter den Amani, welche in den Ästen am Waldesrand verborgen waren. Hier brauchte es keine Worte um zu verstehen. Yiajizu musterte Qul'zan, den Truppführer der Aman'zasi, sah er da etwa Verachtung in seinem Blick? Der Waldtroll trug eine Kriegsbemalung, welche einem Totenschädel glich. Lederbänder geschmückt mit Klauen, Knochen und Federn waren um den Leib Qul'zans gewunden.
Vor ihnen lag ein Schlachtfeld, dem man die Intensität des Gemetzels noch deutlich ansehen konnte und das ihre Brüder unterlegen waren.
Der Waldtroll machte eine herwinkende Geste, sogleich löste sich jemand aus den Schatten der Bäume.
„Pirscherin, du bleibst zurück und hältst die Aug'n off'n.“
Die junge Schattenpirscherin nickte stumm und verzog sich wieder tiefer in das Geäst der Bäume.

Der Rest der Gruppe wandte sich schliesslich ab und zog wieder dem Lager in Zeb'Tela entgegen. Den Trollen war klar, was dies bedeutete. Die Wälder würden schon bald einmal mehr unsicher werden, man musste sich vorbereiten. Blut würde fliessen und die Schatten der Wälder würden sie nur noch kurz verbergen. Qul'zans Gedanken überschlugen sich. Es schien, als seien die Elfen schon auf der Lauer, so verfluchte er jene, welche sie aufgescheucht hatten. Aber es änderte nichts, sie mussten bereit sein. Sie würden für ihr Land kämpfen.

Zu einer anderen Tageszeit wäre den Kriegern vom Lager her der Duft von frisch zubereiteten Mahlzeiten entgegen gestiegen, doch zu dieser Stunde lag das Dorf ruhig und trügerisch friedlich da. Sofort nach ihrer Ankunft rief Qul'zan seine Berater zu sich und verkündete:

„Die Landräuber dring'n wieder auf unser Land vor. Schein'n nicht zu viele zu sein, sie werd'n aber unsere Spur aufnehm'n. Alle, die ihr Ritual noch vor sich hab'n, auch jedes Weib mit einem Welp'n werd'n uns verlass'n. Wir könn'n sie nicht bewachen und durchfüttern, darum schicken wir sie hinter die Mauern von Zul'Aman, wo sie sicher sind.“

Der muskelbepackte Berserker machte eine Pause und lies seine Worte wirken. Er war sich klar darüber, dass bald Trolljäger einfallen könnten und dass die kleine Siedlung nur wenig Schutz bot. Sie waren verwundbar, doch noch immer Amani, also schickte er jene, welche nun eine Last waren, zum verbliebenen Rest des stolzen Stammes der Amani.

„Lasst uns den Loa Opfer bring'n, damit sie uns Kraft schenk'n für den Kampf.“

Bis tief in die Morgenstunden beriet er sich mit seinen Vertrauten, während grosse Feuer angefacht wurden, um die sich nach und nach die Krieger versammelten, als die alten Geistertrommeln, gespielt wurden und uralte Kriegsgesänge durch das Lager hallten. Es hiess, die Trommeln enthielten die Geister ihrer einstigen Träger, die in ruhmreichen Schlachten gefallen waren und nun ihre Brüder erneut zum Kampf riefen. Die Amani würden folgen.

Nach genügend Zeit, als das Dorf für befestigt genug und gesichert befunden worden war, wurde verkündet, dass alle Waldtrolle wieder aus den Mauern Zul'Amans herbei kommen konnten.


Yia'jizu schüttelte leicht den Kopf als er einige Aman'zasi zu der Stelle führte, an der er mit seinem alten Trupp vor einigen Tagen auf das Lager der Elfen gestossen war. Als die Trolle sich für einen Angriff entschieden hatten, im Vertrauen auf ihren Befehlshaber, sah er schon ihr Scheitern. So hatte er sich von ihnen abgewandt und davon gestohlen.

Stille herrschte unter den Amani, welche in den Ästen am Waldesrand verborgen waren. Hier brauchte es keine Worte um zu verstehen. Yia'jizu musterte Qul'zan, den Truppführer der Aman'zasi, sah er da etwa Verachtung in seinem Blick? Der Waldtroll trug eine Kriegsbemalung, welche einem Totenschädel glich. Lederbänder geschmückt mit Klauen, Knochen und Federn waren um den Leib Qul'zans gewunden.
Vor ihnen lag ein Schlachtfeld, dem man die Intensität des Gemetzels noch deutlich ansehen konnte und das ihre Brüder unterlegen waren.
Der Waldtroll machte eine herwinkende Geste, sogleich löste sich jemand aus den Schatten der Bäume.
„Pirscherin, du bleibst zurück und hältst die Aug'n off'n.“
Die junge Schattenpirscherin nickte stumm und verzog sich wieder tiefer in das Geäst der Bäume.

Der Rest der Gruppe wandte sich schliesslich ab und zog wieder dem Lager in Zeb'Tela entgegen. Den Trollen war klar, was dies bedeutete. Die Wälder würden schon bald einmal mehr unsicher werden, man musste sich vorbereiten. Blut würde fliessen und die Schatten der Wälder würden sie nur noch kurz verbergen. Qul'zans Gedanken überschlugen sich. Es schien, als seien die Elfen schon auf der Lauer, so verfluchte er jene, welche sie aufgescheucht hatten. Aber es änderte nichts, sie mussten bereit sein. Sie würden für ihr Land kämpfen.

Zu einer anderen Tageszeit wäre den Kriegern vom Lager her der Duft von frisch zubereiteten Mahlzeiten entgegen gestiegen, doch zu dieser Stunde lag das Dorf ruhig und trügerisch friedlich da. Sofort nach ihrer Ankunft rief Qul'zan seine Berater zu sich und verkündete:

„Die Landräuber dring'n wieder auf unser Land vor. Schein'n nicht zu viele zu sein, sie werd'n aber unsere Spur aufnehm'n. Alle, die ihr Ritual noch vor sich hab'n, auch jedes Weib mit einem Welp'n werd'n uns verlass'n. Wir könn'n sie nicht bewachen und durchfüttern, darum schicken wir sie hinter die Mauern von Zul'Aman, wo sie sicher sind.“

Der muskelbepackte Berserker machte eine Pause und lies seine Worte wirken. Er war sich klar darüber, dass bald Trolljäger einfallen könnten und dass die kleine Siedlung nur wenig Schutz bot. Sie waren verwundbar, doch noch immer Amani, also schickte er jene, welche nun eine Last waren, zum verbliebenen Rest des stolzen Stammes der Amani.

„Lasst uns den Loa Opfer bring'n, damit sie uns Kraft schenk'n für den Kampf.“

Bis tief in die Morgenstunden beriet er sich mit seinen Vertrauten, während grosse Feuer angefacht wurden, um die sich nach und nach die Krieger versammelten, als die alten Geistertrommeln, gespielt wurden und uralte Kriegsgesänge durch das Lager hallten. Es hiess, die Trommeln enthielten die Geister ihrer einstigen Träger, die in ruhmreichen Schlachten gefallen waren und nun ihre Brüder erneut zum Kampf riefen. Die Amani würden folgen.

Nach genügend Zeit, als das Dorf für befestigt genug und gesichert befunden worden war, wurde verkündet, dass alle Waldtrolle wieder aus den Mauern Zul'Amans herbei kommen konnten.

Aldor Wiki: http://diealdor.wikia.com/wiki/Amanzasi?
OOC:

Wir bespielen eine Gruppe aus Waldtrollen und bilden eine Art Unterstamm der Amani, denen wir uns als zugehörig betrachten. Als unseren Sitz haben wir Zeb'Tela erkoren.

Im Kern handelt unser Rp vom Leben der Waldtrolle, über den Alltag im Dorf, Zeremonien, Riten, Jagden und dem Kampf gegen die Blutelfen. Das Rp wird traditionell gehalten und auch Wert auf eine entsprechende Erscheinung gelegt.
Dem Wort ranghöherer Trolle ist Respekt zu zollen. Ebenso ist die Achtung der Loa und ihrer Diener wichtig für uns.
Traditionen werden gepflegt (so hat etwa der Kannibalismus auch eine tiefere Bedeutung).
Respekt muss sich verdient werden, kann aber von jedem Troll erlangt werden.

Feste für Loa und Helden der Amani wie Zul'jin oder Jintha, werden wir regelmässig abhalten.

Die Lore ist das Fundament für unser Rp. Die Stämme der Waldtrolle haben die Zeit überdauert, selbst die Mosschinder. Das Gebiet der Bleichborken wurde ebenfalls überarbeitet. In den Chroniken 3 wird auch klar, dass viele Trolle aus Zul'jins verbliebenem Heer in Zul'Aman überlebt hatten. Bis dato sind die Informationen aber noch gering, was nach Zuls Plott mit den Stämmen wird.

Auch darf man nicht vergessen, dass wir im Kriegszustand sind. Dennoch muss nicht jeder Charakter ein Kämpfer sein, sondern hat auf seine Art einen Beitrag zu leisten und sich ein zu bringen. Sei es der Hexdoc mit seinen Flüchen, die Giftmischerin mit ihren Tränken, der Schmied mit seinen Klingen, eine Näherin oder Sammlerin mit ihren Arbeiten, oder der Priester mit seinen Ritualen und Segnungen der Loa.
Wir erwarten das sich Spieler aktiv beteiligen.

Gerne helfen wir bei Fragen zu Trollen und fressen niemanden gleich auf... naja ausser Elfen.^^

Beschränkungen: Da wir Waldtrolle ausspielen, müssen die Charaktere grün sein (bei türkis kann man vielleicht auch mal eine Auge zudrücken).

Druiden: Ausgespielte Druiden haben bei uns natürlich keinen Platz, eben so wenig „Gastaltwandler“ oder ähnliche Ideen. Gegen die Klasse selber spricht aber nichts.

Aldor Wiki: http://diealdor.wikia.com/wiki/Amanzasi?

Bewerben kann man sich bei:
Qulzan
Tikal
Und eigentlich allen der Gilde.
Die ersten Opfer der grossen Jagd wurden den Loa dargeboten. Das bisher grösste Ritual wurde für Nalorakk den Grossen Bärengeist abgehalten. Mendura die Priesterin des Bären lies de Opfer ausbluten und übergab ihre Herzen an die Krieger, welche den Gefangenen gemacht hatten. Zum Schluss trennte sie die Köpfe der Opfer ab und vergrösserte mit ihnen den Schädelhaufen vor dem Opferplatz Nalorakks.
Die Leichen aller Opfer wurden dann den Flammen übergeben.

Die Stimmung unter den Waldtrollen war ausgelassen. Es wurde getrunken und die erfolgreiche Opferjagd gefeiert.
Am Vorletzten Tag erlegte Qul'zan in der Frühe, einen Reiher und einige Enten, welche er ins Dorf brachte. Am heutigen Morgen war er etwas erschöpft und so beschloss er sich mit Schnappern zufrieden zugeben. Ihr Fleisch war nicht einmal zu verachten und Mendura schien Interesse an den Panzern der Tiere zu haben. Sollte ihm recht sein.

Sie hatten einen Plan ersonnen, wie sie gegen die Elfen vorgehen konnten. Oder besser gesagt, versuchen, sie von ihrem Land ab zu schrecken. Ernsthafte Gegenstimmen gab es keine.

Langsam drehte er den Dolch mit der geschwungenen Klinge in seinen Pranken, als er in der Hütte sass. Ein Geschenk Shuja'kees war er, traditionelle Machart der Amani. Er seufzte etwas, tat er das richtige?
Seinem Empfinden nach war die Stimmung im Dorf mal wieder angespannt, aus welchem Grund auch immer. Also verzog sich der Hexendoktor zurück in seine bescheidene Behausung. Die beste Möglichkeit, um albernen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Zudem war es an der Zeit, nach dem Kessel und seinem Gebräu zu sehen.

Die enormen Dunstschwaden, welche in und um seine Hütte herumschwirrten hatte er nicht unbedingt erwartet. Dies war vermutlich dem Versuch geschuldet, mit einer kleineren Rezepturänderung die Effektivität dieses besonderen Elixieres zu steigern. Das hoffte er zumindest. Einige der verwendeten Kräuter waren nämlich zu kostbar, um irgendwelchen Murks damit zu betreiben.

Er tunkte die hölzerne Kelle in die rötliche, brodelnde Flüssigkeit und rührte sie abermals kräftig um.
Prüfend neigte Yia'jizu den Kopf und hielt seinen Zinken in den aufsteigenden Dampf. Der Geruch schien ihm zumindest vertraut.
Die Vollendung dieser Brühe wird wohl noch die gesamte Nacht hindurch andauern und seine ganze Aufmerksamkeit erfordern.

/push
Tagelang war Mewani unterwegs gewesen um einige Vorräte aufzufüllen. Vorkommnisse im Dorf hatten ihre letzten Salben und Tinkturen verbraucht. Kräuter und anderes Allerlei musste her.

Der Weg führte sie über die Pestländer-in denen sie sich ohnehin gut auskannte- über das Hinterland, wo die Bruchhauer und Blutfratzen ihr unfreiwillig eine gute Tarnung lieferten(Niemand der dort unterwegs war und sie von weitem sah, würde sich wundern, wenn sich eine Troll in den Wäldern aufhielt.) weiter über das Arathihochland bis in die Sumpfländer.

Der Rückweg war es, der ihr Probleme bereitet hatte. An der grossen, halb zerfallenen Steinbrücke, war sie unvorsichtig und stiess auf einen Zwerg.
Zwar verlor er am Ende die Diskussion darüber, wer von beiden mit seinem Kopf mehr anfangen könne, doch trug er der rothaarigen Troll eine tiefe Wunde im linken Oberschenkel zu.
Nicht weiter schlimm. Wunden heilten, und sie hatte den Loa sei Dank schon alles, was sie brauchte - zusätzlich dazu noch einiges an Pilzen, Moosen, Kräutern und zwei Schaffelle aus dem Hochland, welches allesamt den andern zur Verfügung stehen würde.

Ein weiteres Problem stellten die Wachen da, die sich am Rand der Heimat postiert hatten.
Bei der Abreise war es kein Problem gewesen, sie war über die engeren Pässe geritten. Doch mittlerweile war ihr treuer Raptor schwer beladen mit wichtigen Gütern und sie selbst verletzt.
Ein Ablenkungsmanöver war wohl nicht möglich - zu weit war die Sichtweite, zu gut die Position der Langbrauen.
Die Fracht wurde noch einmal von dem Tier abgeladen. Der Raptor musste helfen. Er war schnell und hatte scharfe Zähne, Klauen und Instinkte.
Sie murmelte ihm beinahe liebevoll etwas zu, ehe sie ihm Zähne bleckend auf die Flanke schlug und er folgedessen wild geradezu auf die Wachen zurannte, sie selbst in seinem Windschatten. Seine Haut und Lederpanzerung würde mehr Angriffe abwehren,als ihre eigene.

Pfeile flogen, den Raptor streifte der ein oder andere - allerdings nicht wirklich effektiv. Der erste Elf fiel schneller, als es ihm lieb war. Der zweite konnte sich zu Mewanis Unglück umpositionieren und setzte einen behakten Pfeil in ihrer Schulter ab. Fluchend stürmte sie auf das rosa Spitzohr, einem weiteren Pfeil ausweichend und versetzte ihm einen ordentlichen Schlag.
Grunzend und fluchend versuchte sie den Pfeil aus der Schulter zu ziehen, während ihr Raptor Geschmack an dem ersten gefallen Wächter fand. Mehr als den Pfeil abzubrechen gelang ihr nicht. Gut..Zeit war wertvoll. Sie packte die Sachen zusammen, verstaute sie rasch am Raptor, komplimentierte diesen von seinem Imbiss weg und machte sich auf den Weg nach Hause...
Gerade als Qul'zan sich nochmals bei Mendura über die für ihren Plan erforderliche Kräutermixtur erkundigte, kam Mewani von ihrem Wachrundgang zurück. Sie berichtete, dass die Elfen sich um den grossen See verteilen und es den Anschein hatte als würden sie in der Umgebung etwas suchen. Eine kleine Gruppe von ihnen, sah sie weiter gegen Süden ziehen.
Die Waldtrolle horchten auf. Süden, dort lagen Zeb'Nova und Zul'Aman. Nun hiess es also handeln für die Amani, auch wenn es den eigenen Untergang einläuten könnte. Begleitet von Mendura von deren Segnungen man sich Unterstützung erhoffte zogen sie aus.

Der kleine Trupp begab sich zum Amanipass, als ihnen nichts zu Gesicht kam, um sich einen Überblick zu verschaffen. Doch wieder war nirgends etwas aus zu machen. So begaben sie sich zu den Grenzsteinen der Amani um in ihrer Nähe nach spuren zu suchen. Kaum sichtbar, wurde Mewani doch fündig. Wenige abgeknickte Gräser, wiesen die Richtung. Da schien jemand von einem Weg abkommen zu sein und die Spuren führten wahrscheinlich ins Elfenland.

Wahrscheinlich hielten die Langbrauen nun das Grenzgebiet, oder die gesamte Gegend besser im Blick und oder sie verstärkten die Wachposten am Gebirge zu der Heimat der Moosschinder. Sprich den Östlichen Pestländern. So zogen sich die Trolle wieder zurück, darauf bedacht nichts auf zu scheuchen. So dass sie in den Schatten verweilen konnten und ihren Plan weiter verfolgen konnten.

Doch auf dem Weg zurück hörte man plötzlich Mewani schmerzlich knurren, als ein Pfeil sich in eine der wenigen Lücken ihrer Lederpanzerung bohrte. Eine Warnung? Sofort suchten die Trolle hinter grossen Wurzeln und Bäumen Deckung. Nichts war zu hören. Elfen so weit ab vom Rest und ihrem Land? War das möglich? Wie als Antwort zischten weitere Pfeile auf den Trupp zu. Zelea legte einen ihrer mir Schlangengift getränkten Pfeile ein, wartete einen Herzschlag, bevor sie sich aus der Deckung wagte und nun den Beschuss erwiderte. Der nun entsende Schusswechsel ermöglichte es dem Trupp an die Schützen heran zu kommen und sie in den Nahkampf zu zwingen. Die Späher hatten sich in einem verfallenen Gebäude verschanzt und somit eine Möglichkeit zur Flucht vertan. Nur zu zweit waren sie den Amani weit unterlegen, lieferten sich dennoch ein hitziges Gefecht widmeten ein paar der Waldtrolle vereinzelt Wunden.

Man schleppte die beiden Späher ins Dorf, keiner sollte sie je wieder finden können. Doch nun war ihr ganzes weiteres vorgehen gefährdet. Die Zeit lief nun gegen sie. Die Priesterinnen mussten sich mit den Kräutern beeilen. Vorsichtig umgingen sie die Fallen der Giftmischerin, welche um das Dorf verteilt waren.

Die Nacht wurde für Qul'zan wieder sehr unruhig. Im Schlaf sah er einmal mehr Gesichter. Die Gesichter von Amazi'ska, sein erstes Weib. Gehäutet sah er sie wieder vor sich. Vilrokh, Zaarkada wie der Hüne in einer Schlacht umringt von Feinden viel. Brak'zor, sein alter Kriegsmeister. Der schwarz bemalte Veteran. Zungun der schon älter war und sich immer die Köpfe der Elfen holen wollte und so viele andere Gesichter. Bilder von Flammen und Kampf mischten sich mit den Erinnerungen in seinen Träumen. Doch ein Gesicht tauchte immer wieder auf, ein Gesicht mit fast fuchsartigen Zügen. Shuja'kees Antlitz war es. Schweiss bedeckt schreckte er aus seinem Schlaf.

Hiess das etwa, dass auch sie in der Geisterwelt ruhte? Er schüttelte den Kopf. Die Priesterinnen mussten voran kommen, wenn sie noch Erfolg haben wollten.
Aufgebracht versammelten sich einige der Waldschattentrolle aus Zeb'Tela vor ihrem ergrauten Häuptling und stürmten auf den Jin mit ihren Forderungen ein. Wütend wurde durcheinander gerufen bis der gealterte Veteran, dem nur ein Auge verblieben war sich erhob. Selbst das Moos auf seinem Körper schien hier und da graue Züge an zu nehmen.

„Ruhe!“, brüllte er durch die Hütte und sofort verstummte die versammelte Menge. Trotz des Alters ragte der Häuptling ehrfurchtgebietend über den restlichen Waldtrollen auf.

„Vor'thak der Hexendoktor habt ihr also ermordet gefunden richtig und zwei Amanzasi in der Nähe des Dorfes gesehen richtig ja?“

Laute Rufe erklangen, zustimmend und nach Vergeltung schreiend. So hob er eine Hand, um wieder für Ruhe zu sorgen.

„Eine Fehde ist das letzte was wir brauchen.“, schon ging der Protest los, doch seine Stimme übertönte alles. „Wir lassen die Loa entscheiden! Ich schicke einen unserer besten Krieger um ihren Kriegsherren zum Zweikampf heraus zu fordern. Das Recht wird mit dem Sieger sein.“

Freiwillige um sich für die Blutrache zu melden traten aus der Menge und der Häuptling wusste auch sofort wen er aussuchen sollte. Die aufgebrachten Krieger zogen gen Zeb'Thela und riefen Verwünschungen aus.

Sofort kehrte Leben in das Lager der Amanzasi, Wachen stellten sich auf, die Trolle griffen zu ihren Waffen und Qul'zan wurde von seiner Arbeit gerissen. Gerade war er daran Schrumpfköpfe an zu fertigen, das heisst an einem besonderen Arbeitsabschnitt des längeren Verfahrens gewesen. Eine Axt wurde ihm gereicht als er sich dem Herausforderer stellte.

„Kommt raus ihr Feiglinge! Ihr habt Blut vergossen und jetzt fordern wir welches!“, zischte der Krieger und erschoss eine Wache. Da wollten sich die restlichen Wachen schon auf die Waldschattentrolle stürzen doch Qul'zan nahm die Herausforderung an.

Der Kampf war verbissen, und seinen ersten Angriffen konnte der Troll flink entgehen, verwundete ihn gar etwas an seiner rechten Schulter. Doch durch den Schlagabtausch gelangte Qul'zan in den Rücken seines Gegners und trat sogleich nach dessen Bein, würde er die Kniekehle erwischen, würde der Feind stürzen. Doch wieder entwischte ihm jener und wich auch einem Schlag seiner Axt aus.

Nun griff der Waldschatten den Amani erneut an, doch konnte Qul'zan die Attacken abwehren, mit Hilfe seiner Klingen und den Knochenplatten, an seinen Unterarmen. Schliesslich gewann er im Schlagabtausch die Oberhand, schickte den Gegner zu Boden, welcher noch vergebens nach ihm trat. Schnell konnte er davor zurückweichen, schwang seine Axt und hämmerte in glühender Wut auf den Herausforderer ein. Seine Schläge brachten dem Waldschattentroll den Tod, unbarmherzig und vor aller Augen.

Jubel brach im Dorf aus und die Waldschattentrolle zogen sich wieder zurück.

Der Kriegsherr rief den neuen Heiler zu sich gab ihm den Auftrag, den gefallenen zu Mumifizieren und später in die Katakomben zu überführen. Es würde seine Zeit dauern, doch war es das richtige. Das Herz des Besiegten nahm er natürlich an sich und verschlang es. Das Mojo, die Kraft des Gegners waren nun sein.
Es war bereits später Abend, vielleicht schon nach Mitternacht, als einige Trolle der Aman´zasi mit Decken, Tüchern und Wasserschläuchen das Dorf gen Norden verließen.

Die fünf Trolle bewegten sich fast lautlos durch das Gestrüpp und die Büsche des Waldes auf dem Weg zu ihrem Ziel: Die Berge neben dem Elfenlager.
Auf dem Weg dorthin entdeckte sie ein Späher der Elfen, welcher aber keine Gelegenheit bekam die Entdeckung seinen Leuten mit zu teilen. Eine Wurfaxt streckte ihn nieder.

Die Sicht war trotz Dunkelheit gut. Es lag kein Nebel zwischen den Bäumen, sodass sie die Zelte und Gebäude gut beobachten konnten.
Sie sammelten Holz beisammen welches sie entzünden konnten, tränkten Tücher mit Wasser und legten sie um Mund und Nase.
„Atmet den Rauch nicht ein.“, sprach der Kriegsherr.
Mewani und Lith´lah begannen den Rauch mit der Decke den Hang hinunter zu wedeln, kaum das Qulzan eine ominöse Kräutermischung in die gierigen Flammen geworfen hatte.
Die Priesterinnen behielten die Zelte und Bauten im Auge. Es regte sich kaum etwas dort, die meisten Blutelfen schliefen, und niemand von ihnen bemerkte wie der Rauch über ihr Lager strömte. Noch nicht.

Der Wind drehte sich und blies den Rauch gen Lith´lah, welche ihn einatmete und kurz darauf hysterisch zurück schwankte und zu schreien begann. Qulzan versuchte sie mit einem brutalen Hieb gegen den Kopf bewusstlos zu schlagen, doch verfehlte sein Vorhaben die Wirkung.
Auch er und die Pirscherin atmeten den giftigen Qualm des Feuers an, als sie versuchten der jungen Berserkerin bei zu stehen. Tamiyah, welche bis dahin die Zelte und Lager im Auge behalten hatte, erstickte das Feuer mit Wasser und Dreck um eine weitere Eskalation zu verhindern.
Eine ihr Unbekannte erschien aus den Bergen, begleitete sie später zurück zum Dorf.
Die grausame, gedanken-verändernde Wirkung des giftigen Rauches verflog rasch wieder sodass sie sich von dem Ort entfernen konnten.

Sie vergaßen, die Leiche des Elfenspähers zu beseitigen.

Nach einer längeren Ruhephase und Besprechung am Feuer im Dorf kehrten die Amani zum Ort ihres Vorhabens zurück und entdeckten, dass die Trupps der Elfen den Rückzug an traten, sich gen Norden zurück zogen, in Richtung Zeb´watha. Die Wirkung des Krautes schien genügt zu haben.

Die Bewohner des Dorfes auf welches die Elfen zu marschierten wussten nichts von der Gefahr die aus dem Süden kam.
Der Kriegsherr beschloss kurzerhand sie zu warnen, ritt mit seinen Aman´zasi und der Schlangenpriesterin im großen Bogen um die Elfen herum über das Grenzland. Die Tiere schnauften erschöpft, als sie ihr Ziel erreichten und die Trolle warnen konnten. Sofort wurden Maßnahmen ergriffen, man bereitete sich vor.

In der Nacht vor dem Kampf schlichen immer wieder Späher dicht an das Dorf heran. Aber auch die Pirscherin der Aman´zasi behielt die Umgebung im Auge.
An viel Schlaf dachte niemand.
Der Plan entfaltete sich nicht ganz wie erhofft, wenn auch das Lager der Elfen in etwas von dem halluzinogenen Rauch gehüllt wurde. Schreckensbilder rief er hervor, wenn man ihn einatmete und lies das Opfer körperlichen Schmerz verspüren.

Als die Amanzasi in Begleitung der Ula-thek Priesterin Tamiyah erneut los gezogen waren um die Spuren zu verwischen, war es zuerst schwer seinen Augen zu trauen. Die Waldläufer brachen ihr Lager ab und zogen über das Gewässer den Trollsiedlungen im Norden entgegen.

Kühn entschied sich der Kriegsherr der Amanzasi die feindlichen Truppen zu umgehen und die Amani im Norden, an der Grenze des Imperiums zu warnen. Schlussendlich wurden sie entdeckt, doch auf ihren Reittieren kamen sie geschwind aus der brenzligen Situation heraus. Als sie die Siedlung Zeb'Watha erreicht hatten, schickte Qulzan Mewani über den Fluss nach Tor'Watha. Abgesehen von Zul'Aman, war es die grösste verbliebene Siedlung der Amani. Verschanzt an den Grenzen der Elfen, fand sich dort ein besonders hartgesottener Schlag der Amani.

Die Warnung wurde ernst genommen und dem Trupp Zuflucht gewährt. Otembe und Qul'zan berieten sich in der Nacht. Die Feinde hatten ihr Lager am Fuss der Hügel vor den Siedlungen errichtet, die Flanke des Lagers wurde vom See geschützt. Die kleine Insel davor, wurde ebenfalls zur Absicherung bemannt. So wurde dem Amanzasi die Aufgabe zu teil, die Insel zu stürmen, während die Trolle Tor'Wathas dem Kampf vor Zeb'Watha tragen würden.

Am nächsten nebelverhangenem Tag erklangen die Geistertrommeln und der erwartete Angriff der Elfen begann. Gnadenlos stiessen sie vor, drangen tief zwischen die Kriegstrupps der Amani. Stehteig strömten neue Kampfverbände der Waldtrolle über das Gewässer, um sich in dem Kampf zu stürzen.

Unter den Trollen die sich als erste ins Getümmel warfen, fanden sich auch Laz'thak und Neyati wieder. Das Weibchen war eine Waldschattentroll die sich unfreiwillig bei den Amani wiedergefunden hatte. Ein Luchsfell trug sie über dem Kopf.

Qul'zan wollte seine Trolle keinem Pfeilregen aussetzen, wenn sie den See überquerten. So wand er sich an Tamiyah, damit diese mit ihrem Voodoo die Elfen ablenken sollte. Die Priesterin begann zu murmeln, erhob ihre Stimme schliesslich laut die Grosse Schlange anrufend. Es hatte etwas unheimliches, sie so rezitieren und die Entfaltung des Voodoos mit an zu sehen. Geisterhafte Schlangen bildeten sich und machten sich auf den Weg über das Gewässer. Aufmerksam behielten die Trolle, das andere Ufer in den Augen.

Als schliesslich Schreie auf Thalasisch erklangen, gab Qul'zan das Zeichen voran zu gehen. Sie stiegen ins kalte Wasser und schwammen, durch die Ablenkung unbemerkt zu der Insel hinüber. Sofort suchten sie hinter Bäumen Deckung und stürzten sich auf die Wachen. Der Kriegsherr warf seine Wurfaxt welche ihr Ziel fand.

Die verwirrten Wachen unter der Anhöhe, welche der Schlacht zugewandt waren, wurden dank der Ablenkung rasch überwältigt.

"Stürmt den Hang, aber ihr Anführer gehört mir!", rief Qul'zan und schon begann das erbitterte Gefecht.
Noch immer hielt die Priesterin ihren Voodoo aufrecht und sorgte vereinzelt noch für Verwirrung damit. Der erste Angriff der Amanzasi wurde von den Elfen aufgehalten. Säbel wurden gezückt Äxte und Mewanis Kriegshammer geschwungen. Als der Kampf langsam zu Gunsten der Trolle verlief, stellte sich iht Hauptmann dem Kriegsherren entgegen.

"Ich hol mir dein Herz Elf'", brüllte der Waldtroll. "Komm her Troll!", verlangte der Sin'dorei. Der Amani lies sich nicht zweimal bitten und griff an. Er sprang die Felsen hoch und versuchte den Elfen vergebens mit einer Axt ab zu lenken. Jener war sofort in Position um seine Klinge nach dem Troll zu schlagen.

Brüllend parierte der Troll die Klinge und setzte gleich mit seiner zweiten Axt nach. Gewand wich der Elf zurück, nur um erneut vor zu stürzen und sein Schwert gegen das rechte Bein seines Kontrahenten zu ziehen. Die Knochenplatte dort, hielt das meiste des Schlages ab und so schnitt die Klinge nur leicht in den Oberschenkel des Trolles. Erneut wurden wütende Schläge ausgetauscht.

Da konnte sich Lith'lah nicht mehr länger zurück halten. Die angehende Berserkerin hatte ihre Gegner niedergeschlagen und warf sich nun gegen den Hauptmann der Blutelfen, doch jener rammte schlicht seinen Ellenbogen in ihre Flanke und lies sie den Hang hinab rollen. Knurrend fing sich das junge Weibchen schnell wieder.

Qul'zan rief ihr nach, doch nutzte er dem Moment der Ablenkung, sprang hoch, um seine Axt tödlich über das Gesicht des Elfen zu reissen.

Triumphierend schrie er seinen, Sieg heraus. Die sich wieder aufrichtende Lith'lah verengte ihre Augen. Wie alle anderen auch bemerkte sie die heran eilende Nachhut und stürzte sich knurrend auf jene. Die Priesterin hatte sich inzwischen auf der Anhöhe eingefunden und folgte dem Kampf. Die Elfen waren nun in der Minderzahl und wurden erbarmungslos nieder gemacht. Die Trolle hackten, Schnitten und brachen die Brustkörbe der Besiegten Elfen auf, um ihre Herzen zu verschlingen.

Da löste sich eine einzelne Elfe aus den Schatten und stürzte sich auf die Priesterin. Zu gross war ihr Hass auf die Trolle, zu verlockend die Priesterin als Ziel. Einen Dolch trieb sie der Amani in ihre Flanke, kostete ihren Schmerz aus. Schnell wich die Elfe vor dem nach ihr geschwungenen Schlangenstab zurück, um ihn der Troll aus den Händen zu schlagen. Nun kam Mewani zur Hilfe und zerschmetterte eine Schulter der Elfe. Mit nun mehr nur noch einem Dolch bewaffnet lies jene jedoch nicht von ihrem Vorhaben ab.

Sie wirbelte zwischen den beiden Troll Weibern herum und war einfach nicht zu fassen. Schliesslich stürmte der Kriegsherr auf sie zu, doch auch ihm konnte sie ausweichen. Nun von drei Trollen bedrängt, nur noch mit einem Arm kämpfend, wurde die Blutelfe von Mewani mit ihrem Kriegshammer zu Tode geprügelt. Sie bemühte sich auch um die Priesterin und half ihr, wegen der Verletzung.

Als die Insel erobert war und Qul'zan den Sieg für die Amani verkündete schien auch auf dem Festland die Schlacht entschieden. Mit der nun offenen Flanke zogen es die Elfen vor sich für das Erste zurück zu ziehen.

Trommeln wurden geschlagen um den Sieg zu verkünden und die Amanzasi an den Feuern in Tor'Watha willkommen geheissen und bewirtet. Die Nacht verbrachten sie noch in Tor'Watha, um dann am nächsten Morgen sich zurück auf den Weg in ihr Dorf zu machen.
Zwei Attentate wurden nun schon auf den Kriegsherren verübt. Zwar scheiterten beide versuche Qul'zan zu töten, doch machte es auch klar wie dringend da jemand seinen Kopf wollte. Während der erste Attentäter sich sein Leben noch mit Gift nehmen konnte, gelang es die zweite gefangen zu nehmen und aus zu quetschen.

Unerwartet erfuhren die Amanzasi von der Attentäterin von einem selbsternannten Propheten Namens Ko'lazi. Mit dunklen Mächten, oder Versprechungen brachte er einige Trolle unter seine Leitung und suchte nun die Häuptlinge und Kriegsherren der Region aus zu schalten. Natürlich um selbst an ihre Stelle zu treten. Vielleicht war er ja sogar in die Ereignisse in Zeb'Nova verwickelt gewesen.

In, oder um die Amani Katakomben sollen er und seine Anhänger sich versammelt haben. Qul'zan hielt ihr für einen von vielen brabbelten Spinnern. Wie viele Priester und Propheten versprachen ihnen schon so viel? Darunter zuletzt Zul und die Zandalari.
Er schätzte das Wort der Priester natürlich weiterhin sehr. Doch dies trug mehr die Handschrift eines verrückten Hexendoktors, statt die eines Propheten.

Von seinen Wunden hatte sich Qul'zan erholt. Er hasste die Zeit in der er ruhen musste und nicht zur Tat schreiten konnte. Doch diese Zeit war nun vorüber. Am liebsten hätte er diesen falschen Propheten ja einfach erschlagen und das Problem so geregelt. Dessen Anhänger jedoch würden da sicher mitmischen wollen. Vielleicht genügte der Tod des einen ja, damit die Trolle in ihre Dörfer zurückkehrten und ihr Volk nicht weiter geschwächt wurde.

Qul'zans Auge nahm sich der Sache an und schlich durch das Dunkel des Waldes. Wachsam stachen die roten Augen der Pirscherin aus dem Dickicht hervor und schon war sie wieder verschwunden. Einige primitive, sehr schlichte Unterstände konnte sie vor den Katakomben ausmachen. Sehr nahe waren jene an dem Fels und das Gemäuer errichtet worden. Knochenfetische Hingen an Seilen zwischen den Felsen gespannt. Doch waren nur sehr wenige Trolle und nicht einmal Feuer, ausserhalb der Grabanlage zu sehen. Wahrscheinlich hielten sie sich wirklich im Inneren der Katakomben versteckt.
Eine etwas besser errichtete Hütte konnte sie dann zwar doch noch ausmachen. Jene lag im Norden, am anderen Ende der Anlage. Möglich das es nur ein Lager war, möglich das ihr Ziel sich dort befand.

Die Trolle welche sie jedoch erblickte wirkten oft eher schäbig. Meist in knappe Felle, wenig Leder oder etwas Stoff gehüllt, erinnerten die meisten einfach nur an Dorfbewohnern aus den umliegenden Dörfern. Ab und an stach jedoch der ein oder andere Waldtroll hervor. Jene trugen ein wenig aufwendige, Lendenschürze die meist das assoziierte Tier eines Loa darstellten. Federn und Klauen schmückten ihre Armbänder und Halsketten, ab und auch funkelte auch etwas Gold. Sie trugen aufwendig geschnitzte Stäbe, oder einfache Waffen, wie Steinäxte oder Keulen, mit Steinklingen. Zudem viel auf, jene Trolle trugen allesamt auf jeder Wange eine waagerechte Ziernarbe, wohl eingebrannt.

So lauerte die Amanzasi in den Schatten. Dem Auge ihres Kriegsherren würde nichts entgehen.
Noch immer bedrohte der falsche Prophet mit seinen Anhängern die Umgebung. Versteckt trachtete er danach die örtlichen Stämme zu unterwerfen und seine Macht aus zu bauen. Doch die Amanzasi waren alarmiert, nach dem zweiten versuchten Mordanschlag auf ihren Kriegsherren, konnte man aus einem der Mörder so einiges heraus holen. Zimperlich waren die Amani dabei nie.

Qul'zan sandte Boten zu den umliegenden Dörfern. Bis nach Tor'Watha und nach Zul'Aman selbst ging sein Ruf.

„Qul'zan Kriegsherr der Amanzasi ruft eine Kopfjagd aus! Ein falscher Prophet und seine Anhänger sind das Ziel.
Sie schänden die heiligen Stätten unseres Volkes und beflecken die Schreine der Loa!

Amani schliesst euch unserm Kampf an und erlebt den Fall dieser Frevler! Holt euch Schrumpfköpfe, reisst schlagende Herzen aus blutenden Brüsten! Macht euch einen Namen in der Schlacht. Kämpft mit den Amanzasi!“
ooc:

Wir suchen immer Interessierte Waldtrolle für unseren kleinen Trupp.

Derzeit haben wir einen kleinen Plot am laufen, der es auch möglich macht, erstmal rein zu schnuppern, in Form von Hilfe bei einem anstehenden Kampf.
Der nette Herr über mir, sowie eigentlich jeder bei den Amanzasi kann dazu gerne belästigt werden!

Generell für unser RP gilt:

-Es wird nicht jeden Tag/Abend Gemetzel geben, wir sitzen auch gerne bei einem guten Humpen Froschgiftbier ums Lagerfeuer.

-IC und OOC sind bitte auseinander zu halten. Vor allem, da es IC auch mal etwas ruppiger zu gehen kann. OOC sind wir so gut wie harmlos ;)

-Kämpfe beruhen bei uns auf einer Mischung aus Würfelsystem und Emotes, das ganze erklärt dann Qul'zan.

-Wir finden Platz für viele verschiedene Charakterkonzepte. Achtet nur vielleicht darauf, dass es nicht gar zu abgedreht wird.
Lange und aufmerksam hatte Mewani über Wochen den falschen Propheten und seine Anhänger beobachtet und studiert. Sie hatte die Gewohnheiten des Kultes, so gut wie aus den Schatten möglich, heraus gefunden und ihr Ziel ausgemacht.
Der gut genährte, gar dickleibige Prophet, war unter seinen meist ausgehungert wirkenden Anhängern leicht zu erkennen. Wie ein Pfau wirkte er mit all dem Feder- und Goldschmuck den er trug.

Kijani der Seher, hatte vorher gesagt, dass eine Schlange eine Rolle spielen würde, in dem was noch kommt. Doch er konnte nicht sagen welche Rolle, oder was für eine Schlange.
Jeden Abend stieg der „Prophet“ in die Katakomben. Dort blieb er etwa für eine Stunde, bis er geschwächt erscheinend wieder hervor kam und in seine Hütte ging.

So hatte der Kriegsherr einen Entschluss gefasst. Mit einer handvoll ausverlesener Trolle würden sie zuschlagen. Rasch bewegten die Amani sich durch den Wald, sprangen von Ast zu Ast und huschten schliesslich durch das Unterholz. Kijani bereitete sich hinter Tannen darauf vor, den Trupp gegen Voodoo zu schützen mit der Hilfe seiner Handlangerin. Am Vortag hatte Mewani Tikis in der Nähe des Kultlagers versteckt, welche eine Überraschung für ihre Feinde sein sollten, auf die Bitte des Sehers hin.

Qul'zan gab der Schlangenkriegerin Zelea ein Zeichen und so preschte sie los. Beinahe lautlos schlich sie zwischen Bäumen und Büschen zu einer Felswand, an der sie leicht hoch kommen konnte. Einige Wachen standen verteilt auf den Felsen vor den Katakomben. Der Plan war simpel. Zelea sollte unbemerkt ins Lager gelangen und den Propheten töten. Sie hatte das Zeug dazu und ihre Schlange konnte den Tod unerwartet und unerkannt überbringen.
Einen Pfeil legte sie an und zielte. Da knackte ein Ast und eine Wache bewegte sich auf sie zu. Doch noch bevor er reagieren konnte, bohrte sich ein Pfeil in sein linkes Auge und lies ihn leblos stürzen.

Die wartenden Waldtrolle entdeckten schliesslich immer mehr Wachen und es wurde klar, das Zelea alleine nicht unerkannt voran kommen würde. Also gab Qul'zan ein weiteres Zeichen und hetzte mit Mewani aus ihrem Versteck weiter vor. Nun machte sich auch Kijani daran seine Tikis zu aktivieren. Zumindest einige Mumien welche in den Wirkungsbereich seines Voodoos kamen, erhielten ihren freien Willen zurück und so dauerte es nicht lange, bis ein Kampf im Kultlager ausbrach.

Ein Wächter bemerkte die herannahende Mewani und schlug Alarm. Einen Speer warf er lausig nach der Troll, so schwach geworfen, dass sie problemlos ausweichen konnte. Nun stürzte sie vor und zerschmetterte den Kopf des Wächters mit ihrem Kriegshammer. Er kam nicht einmal wirklich dazu sich ihr zu widersetzen, sie überwältigte ihn völlig.
Qul'zan hingegen erblickte einen weiteren herbei eilenden Wächter. Kurzerhand warf er seine Wurfaxt nach dem Troll und trennte damit den rechten Arm des Gegners ab. Langsam näherten sich die beidem dem nun einarmigen sich krümmendem Troll und eine Axt trennte seinen Kopf von seinen Schultern.

Das Chaos ermöglichte Zelea weiter ins Lager zu schleichen. Sie sah noch einen breiten Schatten in die Katakomben verschwinden. Knurrend stürzte sie schon etwas ahnend in die Hütte des Propheten. Sie war leer, durch die Unruhe alarmiert hatte er seinen Unterschlupf verlassen. Murrend beschloss sie ihrem Ziel zu folgen. Sie würde ihre Aufgabe zu Ende bringen. Sie verliess die Hütte wieder und sah sich lauernd um. Da zuckten ihre Ohren als hinter der Hütte ein Geräusch erklang. Hinter der Hütte öffnete sich eine versteckte Tür und schwarz verhüllte Trolle sprangen aus ihrem Versteck hervor. Nun fauchte sie und zückte ihre Dolche. Jene Trolle sahen genau so aus, wie die Attentäter, welchen sie früher schon begegnet waren.
Einer der Trolle stürzte sich mit einem Schwert auf sie. Schnell, gewandt und gefährlich waren seine Hiebe und Finten. Öfter gelang es ihm ihre Deckung zu überwinden und ihrem Körper an umgerüsteten Stellen Wunden zu verpassen. Zu ihrem Glück verschwanden die restlichen schwarz gekleideten in den Katakomben, wohl zum Schutz ihres Meisters jenem folgend.
Wut brodelte in ihr, als sie in dem tödlichen Duell gefangen war und ihr Ziel sonst wo war.

Inzwischen hatte der Kult wieder die völlige Kontrolle über die wenigen rebellierenden Mumien erlangt und nun bereiteten sich einige ihrer Voodoowirker auf Gegenmassnamen vor.

Erkennend das nun alles aus dem Ruder gelaufen war und sie handeln musste schickte der Kriegsherr Mewani zurück, damit sie den Rest des Trupps in Bewegung setzte. Zusammen stürmten sie dann die Hügel hinauf und warfen sich gegen die Kultstein vor den Katakomben. Ein blutiges Gemetzel begann. Die unterernährten Trolle konnten den Amanzasi meist nicht viel entgegen setzen und so wurden sie einfach nieder gemetzelt. Doch gab es auch immer wieder einen der doch erstaunliche Gegenwehr leisten konnte.
So schaffte es Mewani einen der ihren am Arm zu erwischen und stiess ihn gegen Qul'zan. Schnell wollte der Kriegsherr mit einer Axt dessen Leben beenden. Doch durch Können, oder Glück, lies sich der Troll so fallen, dass er dem tödlichen Schlag entging und rammte stattdessen seine Klinge in den rechten Oberschenkel des Kriegsherren.
Ein Schlagabtausch folgte, in dem der wütende Amanzasi jedoch die Oberhand gewann, da der Kultist schon am Boden war.

Kijani und Zahari konzentrierten sich unterdessen auf die Verhexer und Seher des Kultes und verwickelten sie in Nahkämpfe um sie am wirken von Voodoo zu hindern. Dennoch flogen den Amanzasi auf einmal von dunklen Schatten umhüllt Schädel entgegen. Wenn ein Schädel einen Troll traf, zersprang der Schädel und hinterliess schmerzhafte Prellungen oder gar Knochendeformierungen.

Doch trotz allem gelang der Trupp weiter voran. Sie schlugen die Verhexer zurück, die mit ihren Flüchen um sich warfen und machten nieder, wer sich in ihren Weg vor den Grabkammern warf. Dort fanden sie Zelea wieder, welche ihren Zweikampf überstanden hatte. Sie blutete zwar aus mehreren Wunden und war nun im Kampf mit einem Terrortroll gefangen, der unnatürlich blass und teils in Bandagen gehüllt war.

Hier brauchte es die Kraft der vereinten Amanzasi um jenes Hindernis zu überwinden. Hart waren die Schläge des Terrortrolles und was er traf, zersprengte er schon mit seinen blossen Fäusten. Die Pfeile der Tempelkriegerin stoppten das Biest nicht, auch wenn sie ein Pfeil direkt in sein Auge geschossen hatte. Doch konnten sich dadurch Amani so gegen den Riesen werfen, dass sie ihn zurückwerfen konnten und sein Kopf an einer Wand aufschlug und er schliesslich liegen blieb.

Erschöpft nach Atem ringend sammelte sich der Trupp wieder. Nicht wenige hatten Wunden davon getragen. Doch waren sie alle Feuer und Flamme es heute zu beenden. Nun waren sie auf alles gefasst. In den engen Gängen würden sie sicher Hinterhalte erwarten. Also zogen sie vorsichtig in das Innere der Katakomben. Tatsächlich wurden sie schon am Ende des ersten Ganges von den Seiten her angegriffen.

Zahari wurde zwar verletzt, doch konnte sie den Angreifer zurück drängen und Trolle aus dem Trupp überwältigen den Kultisten rasch. Qul'zan wurde ebenfalls von einem schwarz gekleideten Troll aus den Schatten attackiert. Doch vermochte er das Schwert ab zu wehren und nach kurzem, wenn auch sehr heftigem Kampf den Troll zu erledigen.
Je weiter sie in das Innere der Katakomben gelangten, desto mehr Feinde warfen sich ihnen entgegen. Es schien als würden sie zwischen Mühlsteine geraten und schlicht zerdrückt werden. Allmählich kamen auch immer mehr Mumien von gefallenen Amani hinzu welche den Trupp völlig umgaben. Knurrend fasste Qul'zan wieder eine Entscheidung.

„Bildet eine Linie und folgt mir. Wir schlagen uns durch die durch, nicht steh'n bleib'n!“, rief er und stürzte sich auf ihre Feinde. Hackend und sich drehend suchte er möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit dem Druck der Amanzasi hinter ihm, war es ihnen tatsächlich Möglich sich durch den grossen Raum zum nächsten Gang und weiter zur letzten Kammer durch zu schlagen. Hände griffen nach ihnen und teils alte Waffen wurden nach ihnen geschwungen. Ein Grauen war es, durch das sie sich kämpften. Endlich erreichten sie die letzte Kammer. Die Wachen und Mumien dort waren rasch erledigt, als sie den Propheten verteidigten.

Der dicke Troll hatte die Zeit jedoch genützt um die Seelen der umliegenden Trolle in ihren Gräbern an sich zu reissen und war im Begriff dabei sie als Geschosse gegen den Trupp zu schleudern.

„Ich werde Euch töten und dann werdet ihr mir dienen!“, brüllte er ausser sich vor Zorn. Da trat Kijani der Seher wieder vor und rief Bownsmadi an. Dunkler Voodoo traf auf noch finsteren Voodoo, jener Bownsmadis erwies sich als überlegen und die Seelen-artigen Geschosse wurden zerrissen und wieder in die Geisterwelt zurück geschickt. Als nun die letzten Wachen erschlagen wurden, warf der Kriegsherr eine Wurfaxt gegen den Propheten und stürzte vor. Die Axt fand ihr Ziel und lies den Propheten stürzen. Der Amani lies es aber nicht dabei. Wieder senkte sich eine seiner Äxte und er köpfte den Propheten.

Der Seher eilte herbei und wartete die Erlaubnis des Kriegsherren ab. Jener nahm den Kopf als Opfer für die Loa an sich. Als er Kijani die Erlaubnis erteilt hatte, holte sich jener die Hände und Füsse des Propheten.
Ein lauter Schrei eines Weibes erklang nun. Die beiden Diener des Propheten welche Mewani sonst immer bei ihm gesehen hatte standen nun vor der Kammer. Entsetzt wirkte das Weib, während sie sich an den hageren Wandte.
„Renn! Lauf so schnell du kannst!“, schrie sie ihn an. Keinen Moment verloren die beiden und verschwanden in den dunklen Gängen der Grabanlage. Mewani schaltete als erste. Verwirrt sah sie den beiden nach, bis sie plötzlich aufschrie, als sie sich nähernde Schritte vernahm.

„Lasst sie nicht entkommen! Wir wurden getäuscht!“ Sofort setzten die Amanzasi nach, doch strömten mehr Kultstein als zuvor und wieder Mumien aus den Gängen auf sie zu. Erschöpft mussten sie sich nun zurück ziehen. Sie konnten noch sehen, wie der Hagere aus den Katakomben stürzte und von einigen Trollen begleitet über den Hügel verschwand. Doch folgen konnten sie ihm nicht mehr. Zu sehr wurden sie bedrängt und zogen sich deshalb zurück.

Es wurde offensichtlich, dass sie nur einen Untergebenen erschlagen hatten. Das offensichtliche Gehabe war wohl eine Sicherheitsmassnahme um Feinde zu täuschen. Mewani ärgerte sich noch lange über sich selber, dass ihr dies nicht selber aufgefallen war. Doch hatten sie ihrem Feind immerhin einen Schlag versetzt.

Nun hiess es die Verstecke des Kultes ausfindig zu machen und jene aus zu räuchern, bis sie den richtigen Kopf endlich abschlagen konnten.
Eine neue Heilerin hatte ihren Weg in das Dorf gefunden. Ihre rauhe Stimme, war etwas vom ersten was einem an ihr auffiel.

Der Kriegsherr war an jenem Abend recht guter Laune. Würden seine Krieger doch nun wieder besser versorgt werden und langsam machten sie Fortschritte beim Beseitigen des Kultes. Bier trinkend, waren einige Trolle in kleiner Runde um ein Feuer versammelt. Eine recht gute Stimmung herrschte um den Neuzugang kennen zu lernen. Pilze mit einer leicht berauschender Wirkung wurden herum gereicht.

Irgendwann als nur noch Mewani und Qul'zan am Feuer waren erhob er sich und tanzte vor dem Feuer umher, bis sie ihnen Nachschub für die trockenen Kehlen besorgte. Das Gesrpäch ging in verschiedene Richtungen und die Trolle waren guter Dinge. Immer wieder kamen sie auf Kopftrophäen zu sprechen und was sie mit dem Kopf des falschen Propheten machen wollten.

Schliesslich fragte der Kriegsherr irgendwann ob Mewani den Kopf des Kultweibes noch in ihrem Besitz hatte. Natührlich hatte sie das und so fassten sie den Entschluss den Kopf zur Schau zu stellen und im Auge zu behalten. Falls ihn jemand zurück holen wollte, konnte man ihre Spur verfolgen. Wenn nicht, hatte man eine Trophäe. Vor der Versammlungshütte zwischen den hauerartigen Pfeilern banden sie den Kopf an.

Schliesslich schlichen, oder gingen sie noch etwas durch den nahen Wald, um wieder etwas klarer zu werden. So verstrich die Zeit schnell, bis sie wieder ins Dorf zurück gekehrt waren und müde ihrer Wege gingen.
Taquji führte den Kriegsherren der Amanzasi zu einem Versteck der Kultisten. Durch ihre Zeit bei jenen kannte sie doch noch den einen oder anderen Unterschlupf. Der Amani war recht erstaunt, wie nahe jenes Versteck an Zeb'Nova gelegen war. Dass sich jene Verrückten so nahe an die Dörfer heran wagten.

Sie durchsuchten das Versteck und fanden auch etwas. Viel war es nicht, nur eine Schriftrolle gefertigt aus Leder. Darauf war ein Vollmond abgebildet, darunter drei blutige Striche und das Zandali Symbol für Süden.

Zusammen mit Mewani brütete er darüber, was dies bedeuten konnte. Doch Taquji konnte sie darüber aufklären. Den Attentätern des Propheten wurde ein Ziel von ihm gesagt. Bekamen sie so eine Karte dazu, war darauf nur der Zeitpunkt und die Richtung aus welchem der Angriff erfolgen sollte notiert. So konnte niemand etwas mit den Informationen anfangen, sollten sie in falsche Hände gelangen.

„Also drei Tage nach Vollmond. Davor müssen wir ihn erwischen und erledigen. Taquji wird der Schlüssel dazu sein. Haltet euch bereit zum Kampf.“

OOC:

Das Finale für unseren Aktuellen Plot werden wir, wie schon erwähnt, nächste Woche ausspielen.

Noch hat man also Zeit sich dem Kampf an zu schliessen und sich unser Vertrauen im Kampf zu gewinnen.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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