Alterungsprozess durch Arkane Magie

Rollenspiel
Magic corrupts the body; it ages the caster before their time and hastens the blight that the world inflicts on things fair and beautiful.


Dürfte ja allgemein bekannt sein. Khadgar wurde nachdem er ne menge arkanmagie abbekam ein alter Mann mit weißem bart obwohl er erst zwischen 20 und 30 war.

Bekannt ist auch, das die Nachtelfen, groß und lilahäutig wurden, weil sie die arkane magie vom Brunnen der Ewigkeit in sich hatten, was diejenigen, die als Hochelfen verbannt wurden dann verloren und klein und blass wurden. Und ihre Lebensdauer wurde verringert.
Dann gibt es da noch Aegwyn, die aufgrund von Arkanmagie mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende alt wurde obwohl sie nur ein Mensch war. Medivh kehrt durch arkan magie sogar aus dem tod zurück. Oder:

The greatest mortal mage ever to live is the Naga Queen Azshara, who still lives. In fact, she may no longer be mortal


Also werden manche wohl annähernd unsterblich durch arkane magie. Bei Listen, wie alt die einzelnen Völker werden können wird außerdem oft dazu erwähnt, das Zauberer unter umständen länger leben als der Rest ihres Volkes.

Widerspricht sich das nicht irgendwie?
Vielleicht nicht!
Spätestens seit dem der Zauber Zeitkrümmung (Dessen Gegenstück wohl Verlangsamen ist) draußen ist, dürfte klar sein, das arkanmagie die Zeit beeinflussen kann.
Das könnte bedeuten, dass sie das Leben sowohl verkürzen, als auch verlängern kann! Und ich bin mir nicht sicher ob das reiner Zufall ist, oder beeinflussbar vom Anwender. Bei den Nachtelfen war es Volkübergreifend, bei Zauberern der "Neuzeit" sag ich mal, nur vereinzelt.

Was denkt ihr so darüber?


Dürfte ja allgemein bekannt sein. Khadgar wurde nachdem er ne menge arkanmagie abbekam ein alter Mann mit weißem bart obwohl er erst zwischen 20 und 30 war.


Optisch, ja. Optisch laugt es deinen Körper aus. Das hat aber dann noch recht wenig mit deinem tatsächlichen Alter zu tun. Khadgar ist aber so oder so ein Sonderfall.

...die als Hochelfen verbannt wurden dann verloren und klein und blass wurden. Und ihre Lebensdauer wurde verringert.


Die Veränderung der Hochelfen ist nicht rein auf Arkane Magie zurückzuführen. Natürlich hat ein erhöhter und dauerhafter Konsum (im Gegensatz zu den Nachtelfen die nach dem Krieg der Ahnen völlig aufgehört haben) die Körper kleiner/schwächlicher gemacht als ihr Gegenstück. Die Lebensdauer allerdings hängt auch mit Nordrassil zusammen. Anfällig für Krankheiten und nicht mehr die Unsterblichkeit genießend schauts eben anders aus als auf Kalimdor.

Magisch Leben verlängern gabs und gibts (siehe u.a. Aegwynn eben), dabei noch wie ein junger Hüpfer in seinen besten Jahren aussehen? Nein.
Die Degeneration der Hochelfen hat vorallem mit der beschwerlichen Reise nach ihrer Verbannung zu tun, wo dann am Ende die Hinwendung zu einer im Vergleich sehr dekadenten Kultur ihr Übriges getan hat.

Bei den Nachtelfen sorgt nunmal auch ihre Krankheitsimmunität und ihr gesunder und natürlicher Lebensstil für die deutlich überlegene Körperform.

Ähnliches ist auch in der Realität zu beobachten, wo wir Menschen in den letzten Jahrhunderten dank Fortschritt in Sachen Hygiene, Medizin und Sport deutlich an Körpergröße/masse hinzugewonnen haben. Inzwischen sind wir alle durchschnittlich um einen Kopf größer als es noch die Menschen im Mittelalter.


Zum Rest ist noch zu sagen, dass Magier ihr Aussehen mithilfe von Illusionsmagie anpassen können, wodurch ihre Erscheinung einfach nur eine Sache des persönlichen Geschmacks oder Arroganz ist.

Khadgar findet daher wohl einfach, dass er als alter Knacker nunmal weise und cool aussieht und lässt sein Aussehen dementsprechend, während die hocharrogante Aegwynn eben etwas nachhilft, um immer noch auszusehen, wie in "jungen Jahren".
30.01.2011 19:28Beitrag von Adkára
Die Degeneration der Hochelfen hat vorallem mit der beschwerlichen Reise nach ihrer Verbannung zu tun, wo dann am Ende die Hinwendung zu einer im Vergleich sehr dekadenten Kultur ihr Übriges getan hat.

Bei den Nachtelfen sorgt nunmal auch ihre Krankheitsimmunität und ihr gesunder und natürlicher Lebensstil für die deutlich überlegene Körperform.



Aber die Hochelfen waren doch Nachtelfen.
Der Lebensstil der Hochgeborenen, die ja Nachtelfen waren, war ebenfalls dekadent und hatte mit der Natur oder dem Druidentum, das erst durch Malfurion eingeführt wurde nichts zu tun.
Nordrassil wurde erst erschaffen, als der zweite Brunnen der Ewigkeit da war.
Und die Nachtelfen wurden ja nicht erst groß und unsterblich nach dem Krieg der Urahnen sondern waren es schon davor. Da sie damals noch ein Volk waren verloren die Hochelfen das also erst. Ich meine auch mich daran erinnern zu können, das irgendwo mal stand die Entfernung zum Brunnen der Ewigkeit hätte damit zu tun.


Ähnliches ist auch in der Realität zu beobachten, wo wir Menschen in den letzten Jahrhunderten dank Fortschritt in Sachen Hygiene, Medizin und Sport deutlich an Körpergröße/masse hinzugewonnen haben. Inzwischen sind wir alle durchschnittlich um einen Kopf größer als es noch die Menschen im Mittelalter.


Aber... nach dem Vergleich müssten die Blutelfen ja größer sein.

Khadgar findet daher wohl einfach, dass er als alter Knacker nunmal weise und cool aussieht und lässt sein Aussehen dementsprechend, während die hocharrogante Aegwynn eben etwas nachhilft, um immer noch auszusehen, wie in "jungen Jahren".


Das können sie wohl. Aber bei Khadgar ist es mit sicherheit keine Absicht bei dem wird die Sache mit dem plötzlichen Alterungsprozess im Buch "Der letzte Wächter" gut beschrieben. Er könnte sich wohl mit Illusionsmagie jung aussehen lassen, aber sein Aussehen als Alter Mann ist nicht vorgetäuscht.
Bei Aegwynn bin ich mir nicht sicher wegen des Aussehens. Sie hat ja schon weiße Haare. Ansonsten sieht sie aber nicht unbedingt alt aus. Jung auch nicht unbedingt.
30.01.2011 20:09Beitrag von Lontencaras
Aber... nach dem Vergleich müssten die Blutelfen ja größer sein.


Nein? Warum denn?
30.01.2011 20:22Beitrag von Narelia
Aber... nach dem Vergleich müssten die Blutelfen ja größer sein.


Nein? Warum denn?


Wenn Menschen durch Fortschritt größer werden, warum werden Elfen durch Fortschritt kleiner? Das meine ich.
Die größe von Nachtelfen hat sich nicht verändert, die von Hochelfen aber schon. Sie sind kleiner geworden.

Würde aber mal sagen das hat nichts mit Fortschritt zu tun sondern eben einfach wie gesagt durch die Entfernung zum Brunnen der Ewigkeit.

Aber darum sollte es in dem Beitrag überhaupt nicht gehen :D Sondern um den Einfluss von Arkanmagie auf den Alterungsprozess.
Wenn Menschen durch Fortschritt größer werden, warum werden Elfen durch Fortschritt kleiner? Das meine ich.
Die größe von Nachtelfen hat sich nicht verändert, die von Hochelfen aber schon. Sie sind kleiner geworden.



Ich glaube, du hast eine etwas zu sehr realitätsbeeinflusste Vorstellung von "Fortschritt"... *g*

Die Nachtelfen sind krankheitsimmun und leben als Natur-/Kriegervolk in vollkommener Symbiose mit der Natur, ohne die geringsten Formen von Dekadenz oder arkaner Magie.

In besagten Kategorien "Hygiene" und "Medizin" sind sie schon allein durch die Krankheitsimmunität automatisch auf dem Maximum und "Sport" erübrigt sich dadurch, dass sie eben ein Natur-/Kriegervolk sind.
In der Encyklopädie hiess es allerdings, dass vor allem die Entfernung zum Brunnen der Ewigkeit (dem Ding unter Nordrassil) zur degeneration der Hochelfen beitrug...

Denn wer die Waldläufer ansieht merkt, dass nicht alle hochgradig dekadent lebten. Dazu lebten die Adelshäuser unter Azshara schon zünftig dekadent und trotzdem sahen sie ziemlich gleich aus wie das Nicht-Arkane Fussvolk.

Da meines wissens dafür keine Gegenquellen existieren und das ganze zeitlinienbasiert ziemlich schlüssig erscheint halte ich diesen Teil der Encyklopädie für Sinnvoll.

Weiterhin darf gesagt werden, dass die Kaldorei VOR dem Sundering durch den Brunnen der Ewigkeit auch unsterblich waren....

Arkane Korruption ist nicht leicht - das ist ein Eck komplexer als - sagen wir mal - Radioaktivität. Unter Radioaktiver Bestrahlung kommt es ebenfalls zu schnellerer Alterung (die richtige Dosis versteht sich - zu viel bedeutet den Tod... und weniger bedeutet nur einen langsameren Tod).

Magie ist äusserst Mannigfaltig - desweiteren lassen sich afaik Zeit und Raum Manipulieren. Illusionen und viel mehr. Unter richtigem Einsatz der Magie können Sterbliche durchaus älter werden. Oder im Falle Azsharas durch ihre gewaltige Macht gar Unsterblich!

Allerdings ist das nicht nur ein Phänomen des Arkanen. Erzdruiden sollen vom Lebenskreislauf auch entbunden sein... und daher unsterblich sein.

Aegwynn hat ihr Leben desweiteren auch Magisch verlängert, wobei sie allerdings dafür die Kräfte der Tirisfalwächter benötigte. Leben verlängern braucht daher wohl eine zünftige Macht, denn sonst wären die Blutelfen kein solch kurzlebiges Volk...

Was ich allerdings interessant fände: Wirken die Magischen Strahlen des Brunnens der Ewigkeit auch auf Hochelfen (namentlich Fiora Langohr) oder gar auf Menschen? Dass diese gesünder werden... oder gar ähnliche Effekte aufweisen wie es die Nachtelfen haben? Ich halte diese "Selektive Magie" etwas unlogisch... wobei man hier wieder mit Elune argumentieren könnte.

Gruss

Das Sali
Weiterhin darf gesagt werden, dass die Kaldorei VOR dem Sundering durch den Brunnen der Ewigkeit auch unsterblich waren....


Annährend Unsterblich, Unsterblich im wirklichen Sinne (= ohne Gewalteinwirkung unbegrenztes Leben) waren sie nicht, erst durch den Segen Nozdormus (Unsterblichkeit / Zeitlosigkeit) wurden die Nachtelfen Unsterblich um "die lange Wacht" über den neuen Brunnen bewerkstelligen zu können.

31.01.2011 09:08Beitrag von Salinja
Allerdings ist das nicht nur ein Phänomen des Arkanen. Erzdruiden sollen vom Lebenskreislauf auch entbunden sein... und daher unsterblich sein.


Korrekt, aber dies erst ab einer gewissen "Machtstufe", einer starken Verbundenheit mit der Natur. Sprich nicht jeder dahergelaufene Wald-und-Wiesen-Druide ist automatisch Unsterblich nur weil er den Blumen auf seiner Wiese einen Witze erzählen kann!

31.01.2011 09:08Beitrag von Salinja
Was ich allerdings interessant fände: Wirken die Magischen Strahlen des Brunnens der Ewigkeit auch auf Hochelfen (namentlich Fiora Langohr) oder gar auf Menschen? Dass diese gesünder werden... oder gar ähnliche Effekte aufweisen wie es die Nachtelfen haben? Ich halte diese "Selektive Magie" etwas unlogisch... wobei man hier wieder mit Elune argumentieren könnte.


Warum sollte? Die Immunität gegen Krankheiten und die einstige Unsterblichkeit (bis zum Ende des 3. Kriegs) hat im direkten Sinn nichts mit dem Brunnen zu tun der unter dem Weltenbaum liegt, sondern mit dem Segen der 3 Drachenaspekte auf den Weltenbaum und damit auf die damit verbundenen Nachtelfen. Unsterblichkeit durch Nozdormu, Immunität gegen Krankheiten von Alexstrasza und Verbindung zum Traum durch Ysera.

ergänzende Grüße
Khyrindas Puppenspieler
Was Arkane Magie im Allgemeinen betrifft: Magie korrumpiert Geist und Körper. Dadurch, dass du als Magier die arkane Magie dich durchströmen lässt, zehrt sie an der sagen wir Lebenskraft, was dich schneller altern lässt - was im Grunde alle Rassen betrifft, die nicht unsterblich sind

Was die ganzen Ausnahmen betrifft: Die Wächter waren im Grunde gottgleich und hatten enorme Macht. Du musst dir Tricks einfallen lassen, um durch Magie dein Leben zu verlängern (zumindest in der Warcraft Welt). Bei den Wächtern war es die Kraft des Ordens von Tirisfal, der ihr Leben verlängert hat.

Bei den Nachtelfen die Energien des Brunnens der Ewigkeit. Meine These bezüglich des Brunnens ist, dass die Energien des Brunnens noch reiner waren, als es die Leylinien sind, denn der Brunnen wurde erschaffen, damit das Leben auf Azeroth gedeihen kann (man siehe nur, was aus Nordrassil geworden ist, als der Samen gepflanzt wurde). Insofern ermöglichte die Nutzung des Brunnens Unsterblichkeit. Als dann die Nachtelfen fortzogen, entfernten sie sich von den reinen Energien des Brunnens und zapften eine anderen Quelle an, die dann die Arkane Korruption vorantrieb und sie degenerierte.

Wie das Sunstrider-Geschlecht der Hochelfen Jahrtausende leben konnte ist noch die Frage. Ich vermute einfach mal, dass einige treue Untergebene einen Teil ihrer Kraft spendeten, um ihr Leben zu verlängern.

Ich halte es zumindest für am Logischsten, wenn man sein Leben durch Arkane Magie nur dann verlängern kann, wenn die Kräfte extern auf jemanden wirken, oder wahlweise, wenn man "seine Seele verkauft" - Dämonen sind ja ebenfalls unsterblich.

Ein weiterer Ansatz dahingehend ist: Das Leben ist Ordnung, arkane Magie ist Chaos. Jeder der Chaos in sich aufnimmt (arkane Magie wirkt) zerstört etwas von der Ordnung (Leben verkürzt sich), wenn man seinen Körper aber dem Chaos anpasst und zu einem Dämon wird, dann sorgt das dafür, dass der Nether die körperliche Hülle (die nun dem Chaos angepasst ist) unsterblich macht.
So kann man auch argumentieren, die Lebensverlängerung durch Magie (Erhöhung der Ordnung) kann dadurch stattfinden, dass andere - wie etwa der Tirisfalorden oder untergebene Diener - das Chaos bei sich selbst erhöhen. Oder irgendwelche externen Quellen von Magie nutzen, die allerdings entsprechend selten sein dürften.

Fakt ist auf jeden Fall, dass es widersprüchliche Tatsachen in der Geschichte gibt, die von der Lore nicht zweifelsfrei geklärt werden, daher kann man hier nur logisch argumentieren und Vermutungen anstellen.
31.01.2011 10:56Beitrag von Khyrinda
Weiterhin darf gesagt werden, dass die Kaldorei VOR dem Sundering durch den Brunnen der Ewigkeit auch unsterblich waren....


Annährend Unsterblich, Unsterblich im wirklichen Sinne (= ohne Gewalteinwirkung unbegrenztes Leben) waren sie nicht, erst durch den Segen Nozdormus (Unsterblichkeit / Zeitlosigkeit) wurden die Nachtelfen Unsterblich um "die lange Wacht" über den neuen Brunnen bewerkstelligen zu können.

31.01.2011 09:08Beitrag von Salinja
Allerdings ist das nicht nur ein Phänomen des Arkanen. Erzdruiden sollen vom Lebenskreislauf auch entbunden sein... und daher unsterblich sein.


Korrekt, aber dies erst ab einer gewissen "Machtstufe", einer starken Verbundenheit mit der Natur. Sprich nicht jeder dahergelaufene Wald-und-Wiesen-Druide ist automatisch Unsterblich nur weil er den Blumen auf seiner Wiese einen Witze erzählen kann!

31.01.2011 09:08Beitrag von Salinja
Was ich allerdings interessant fände: Wirken die Magischen Strahlen des Brunnens der Ewigkeit auch auf Hochelfen (namentlich Fiora Langohr) oder gar auf Menschen? Dass diese gesünder werden... oder gar ähnliche Effekte aufweisen wie es die Nachtelfen haben? Ich halte diese "Selektive Magie" etwas unlogisch... wobei man hier wieder mit Elune argumentieren könnte.


Warum sollte? Die Immunität gegen Krankheiten und die einstige Unsterblichkeit (bis zum Ende des 3. Kriegs) hat im direkten Sinn nichts mit dem Brunnen zu tun der unter dem Weltenbaum liegt, sondern mit dem Segen der 3 Drachenaspekte auf den Weltenbaum und damit auf die damit verbundenen Nachtelfen. Unsterblichkeit durch Nozdormu, Immunität gegen Krankheiten von Alexstrasza und Verbindung zum Traum durch Ysera.

ergänzende Grüße
Khyrindas Puppenspieler


Ich bezweifle allerdings dass Nachtelfen dank des Segens eine Enthauptung überlebt hätten. ;)

Weiterhin ist ein Erzdruide kein "08/15 Feld wald und Wiesendruide" sondern ein Erzdruide.

Und... weiss der Weltenbaum dass sich die Hochelfen nicht mehr Nachtelfen nennen? Der Baum wurde während der Anwesenheit der Magier gepflanzt... das vertreiben kam erst später... Bei Hochelfen halte ich es durchaus für Realistisch dass die in unmittelbarer Nähe auch davon Profitieren...

Gruss

Nimm an der Unterhaltung teil!

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