[Troll-Rp] Stamm der Geisterspeere

Die Aldor
Prolog:

"Warum ich der Horde diene? Tja. Eine berechtigte Frage. Sie ist voll mit all jenen, die ich einst als meine Feinde bezeichnete - und wird geführt von demjenigen, dessen Tod lange Zeit mein größter Wunsch war. Doch.. Zeiten ändern sich."

Nach dem großen Weltenbeben begann sich etwas zu verändern. Die Trolle der ganzen Welt hatten bemerkt, dass die Zeit ihrer Reiche endgültig abgelaufen war. Der Verfall, der bereits seit hunderten von Jahren schleichend begann, war nun nicht mehr zu leugnen. Doch der Kataklysmus war nicht die eigentliche Ursache - er war nur das letzte Kapitel einer Geschichte, die schon längst geschrieben war.

Die Drakkari opferten in ihrer Verzweiflung ihre eigenen Götter um an Macht zu gelangen, doch von dem Schlag der Geissel, würde sich ihr Reich nie wieder erholen. Indess klammerten sich die Amani an neue Vorbilder von Kriegsherren und unbesiegten Helden, doch waren sie nur noch verblasste Abbilder längst verlorener Stärke. Die Gurubashi suchten, wie so oft, Linderung in der dunklen Magie und wie nicht zum ersten Mal überschritten sie in ihrer Verzweiflung die Grenzen von dem, was sterbliche Wesen zu kontrollieren fähig sind.

Die Zandalari... riefen zum Krieg. Denn sie sahen den Verfall der anderen Reiche, hörten wie wild und wahnsinnig die Loa flüsterten und spürten, wie der Boden unter ihren eigenen Füssen, das unerschütterliche und uralte Zandalar bebte.
Und alle folgten sie ihnen, Amani, Drakkari, Farraki und Gurubashi. Und so auch ich. Denn niemand wagte es damals, den Willen der Altvorderen in Frage zu stellen und alle spürten sie die drückende Last des unvermeidlich näher rückenden Schicksals.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich damals im alten Tempel betete, zwischen Opfergaben, Blut und Weihrauch aus Copal. Ich sprach mit den großen Geistern und erbat ihre Führung, oder zumindest ein Zeichen dafür, was zu tun sei. Die Loa sind uralte Kreaturen, älter als jedes sterbliche Volk und von durchtriebenen Gedanken durchzogen. Ihr Wille ist verworren und für unseren Verstand meist nur schwer zu begreifen. Es ist an uns Schattenjägern und an den Priestern, diesen Willen zu deuten und ihm zu folgen. Doch selbst wir können ihn nur erahnen und uns täuschen. So glaubte ich meine Antwort gefunden zu haben, als sich im Ritualfeuer etwas regte und ich ihn sah. Vol'jin.

Wir versuchten unsere Städte zu verteidigen, zogen mit Schiffen nach Pandaria, vergossen unser Blut und ermordeten unsere Feinde. Wir kämpften, um neues Land zu erringen und Horde wie Allianz zu vernichten. Doch vergebens. Was uns erwartete, war abermals eine Niederlage.
Verzweifelt und verbittert ersuchte ich die Loa abermals um Führung und Hilfe. Und wieder antworteten sie mir. Doch brauchte es erst diese weitere Erkenntnis der Niederlage, bis ich verstand. Denn was sie mir im Feuer zeigten, war nichts anderes als das damals im Tempel.

Wenn einer würdig ist die Trolle anzuführen, ist er es. Er, der allem trotzte was sich seinem Volk in den Weg stellte, der von den Toten wiederauferstand und der nun selbst als Kriegshäuptling die Führung über die Völker der Horde übernahm. Doch dies fordert seinen Preis, denn jetzt können die Dunkelspeere weniger als je zuvor an ihrem eigenen Volk festhalten. Das werde ich nun übernehmen.
Ich werde in einem Stamm vereinen, was von den Trollen noch übrig ist und diesen Stamm in den Dienst der Horde stellen. Wenn unsere Traditionen und Bräuche erhalten bleiben sollen, so gibt es nur noch einen Weg. Und wenn jemand würdig ist diese Macht an seiner Seite zu wissen, so sind es die Dunkelspeere.

So kommt, Trolle der Gurubashi, Amani, Farraki, Bleichborken, Frostmähnen, Schädelspalter... Legt euren alten Hass ab und hört auf, euch an Ruinen vergangener Tage festzuklammern. Folgt dem Ruf der Geisterspeere und stellt euch in den Dienst eures eigenen Schicksals. Oder werdet von ihm zerschmettert.
Die Zeit der großen Trollreiche ist vorbei.
Doch eine neue Zeit der Trolle hat gerade erst begonnen.
Die Gilde:

Die Geisterspeere - Ein der Horde zugehöriger Trollstamm, dessen Geschichte gerade erst beginnt und dessen Anhänger aus verschiedenen Abstammungen und Regionen zusammengeführt werden, erhebt sich. Der Stamm sieht seine Aufgabe im Erhalten der Existenz des Trollvolkes und seiner Traditionen und ist den Zandalari mit diesen Absichten nicht unähnlich. Anders jedoch als bei den Zandalari, soll dies innerhalb der Horde und im Dienste der Dunkelspeere geschehen.
Nebst dem Alltagsleben und den rituellen Inhalten, widmet sich der Stamm daher auch der Aufgabe als gesonderte, trollische Kriegseinheit der Horde.

Als eine Art Unterstamm der Dunkelspeere und mit einem Dschungeltroll als Anführer liegt das Hauptaugenmerk auf Dschungeltrollen, doch sind alle Vertreter der trollischen Rasse willkommen.

Dunkelspeertrolle haben das Privileg, die Sache zu unterstützen, ohne ihre bisherige Stammeszugehörigkeit ablegen zu müssen und können mit ausreichender Charakterbegründung und Überzeugung selbst Mitglied der Geisterspeere werden.
Die Treue des Stammes gilt der Horde, allem voran aber Vol'jin.

Religion:
Der Stamm verfügt über kein festes oder beschränktes Götter-Pantheon. Welche Loa und Geister einen höheren Stellenwert besitzen oder häufiger angerufen werden, wird sich im Rollenspiel selbst zeigen und hängt stark von den Anhängern ab.

Dunkler Mystizismus, Voodoo und Rituale haben allerdings einen grundsätzlich hohen Stellenwert, nicht zuletzt, da die dunkle Religion einen bedeutenden Teil der trollischen Kultur darstellt, welche der Stamm zu erhalten gedenkt.

Kriegswesen:
Nebst dem Götterglauben spielt auch das Nehmen und Geben von Blut und Schmerz eine wichtige Rolle. Kampf und Krieg waren schon immer grundlegende Bestandteile des trollischen Lebens und finden so auch Widerhall bei den Geisterspeeren. Um die kriegerische Seite des Stammes auszuleben, stellen die Geisterspeere eine Kriegseinheit dar, welche sich als trollische Faust gegen die Feinde der Horde richtet.

Ränge und Struktur:
Der Stamm wird klassisch von einem Häuptling geführt. Darunterliegende Ränge und Führungspersonen sind jedoch weniger klar definiert und können sich formen. Sowohl ein erfolgreicher Krieger, als auch ein Voodoo-Priester haben die Möglichkeit eine Führungsposition erhalten zu können.

Rang und Position innerhalb des Stammes sind grundsätzlich nicht von Herkunft oder Geschlecht abhängig, sodass auch weibliche Charaktere oder beispielsweise Sandtrolle die Möglichkeit haben eine hohe Position zu erlangen.

Sonstiges:

Ich möchte damit das Troll- und Hordenrollenspiel fördern und zugleich die Möglichkeit bieten, die trollische Kultur in allen Facetten auszuleben. Das Konzept soll daher vorallem traditionellen Charakteren eine Heimat bieten.

In die Gilde aufgenommen werden nur Trolle und keine Todesritter. (Ausgenommen Sandtrolle.)

Das Stammeslager befindet sich in Schattenflucht - Desolace

Was wir bieten:

- Aktives Troll-Rollenspiel mit Fokus auf traditionellen und authentischen Inhalten
- Plots und Events
- Hilfe bei Troll-Anfängern (Jeder hat einmal angefangen)

Was wir erwarten:

- Umgänglichkeit und Anstand Ooc
- Grundlegende Rp-Kenntnisse, (klare Ic / Ooc -Trennung, keine Poweremotes, etc.) oder andernfalls Lern- und Kritikfähigkeit
- Authentische Namen und Charakterkonzepte

Kontakt:
Kontaktchannel zu der Gilde: /Join Schattenreich
Kontaktpersonen: Jedes Gildenmitglied
Sind da nicht immer wieder Gilden - bzw. wird es nicht bespielt von einer anderen Gilde?

Also in Schattenflucht
So, da Kritik gewünscht ist werde ich als Anführer des RP-Netzwerkes und offizieller Miesmacher der Trollcom nun meinen hoheitlichen Senf hier hinterlassen:

Hier einmal zwei Punkte zu deiner IC ansprache:

1. Ich würde gerne wissen wo die Drakkari aus eigenen Stücken Nekromantie angewandt haben. Wenn ich mich an Nordend richtig erinnere.. hat die Geißel sie zermürbt und dann zerschlagen. Die untoten Trolle sind Diener der Geißel, ein Verräter aus den eigenen Reihen hat Arthas sogar geholfen das Imperium der Drakkari zu zerstören, sie haben ihre eigenen Loa getötet um gegen diesen Feind zu kämpfen aber sich nicht an Nekromantie versucht.

2. Zul'Aman wurde schon immer von mehreren Kriegsherren beherrscht, Zul'jin hat selbst in seiner Herrschaftszeit nicht allein die Amani befehligt, aber das Wissen nicht alle, den Fehler vergebe ich dir.

Weiter im Programm!

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04.12.2015 18:17Beitrag von Mokudara
Und alle folgten sie ihnen, Amani, Drakkari, Farraki und Gurubashi. Und so auch ich.


Ist Mokudara ein Dunkeltroll oder wieso nennt er sich nochmal gesondert, auch die Dunkelspeere sahen sich einst als Angehörige des Gurubashi-Imperiums. Der Grund warum Vol'jin nen extrigen Platz bei dem Treffen damals hatte war weil er die Horden-Stämme der Trolle repräsentierte.

So.. und nun kommen wir zum eigentlichen Konzept: Dir ist bewusst das es allein wegen der Kulturellen hintergründe kaum möglich sein wird Trolle aus den drei verschiedenen Imperien (( Sandtrolle sucken, ihr wart mal auch nur Gurubashi, ich erkenne euch nicht an! )) unter einen Hut zu bringen IN form eines Stammes.

Die Zandalari haben zum Krieg gerufen und Macht versprochen, zudem sind sie als "Urväter" der Trolle auf einer anderen Ebene als dein Troll, jedenfalls gehe ich davon aus!

aber um ein paar konkrete Beispielezu nennen:

Wieso sollte ich als Eistroll, einem Dschungeltroll folgen? Einem schwächlichen Strich in der Landschaft, oder einem Waldtroll trauen?
Wieso sollte ich als Gurubashi einfach dabei zusehen wie irgend ein Farraki einen gefallenen Bruder dahingehend schändet indem er ihn ZUM WOHLE DES STAMMES wieder belebt?
Wieso sollte ich als Gurubashi nem Waldtroll folgen? Die Spinner verehren schwächliche Vögel..

Ein weiterer Punkt der as ganze nicht so einfach realisierbar machen wie du es wohl gerne hättest wären:

Die Zandalari sind nicht offiziell besiegt, weder Zul noch Rasthakahn sind tot und BEIDE besitzen noch eine gewisse Anzahl an Anhängern... neben der Tatsache das Zul noch ne ganze Kriegsflotte hat laut aktuellen Quellen.

Hrm.. es ist ungeordnet und mir ist der rote Faden verloren gegangen.. du darfst die Punkte in deiner Antwort willkürlich wie ich abarbeiten! So nett bin ich dann doch!

mfg
Izaki, Anführer des RP-Netzwerkes.
Bitte beachte, dass der Prolog aus der Sicht meines Charakters geschrieben ist und daher Meinungen und nicht Tatsachen widerspiegelt.

Untote Drakkari sind eine Schlussfolgerung, da sie im Thron des Donners mit Untoten kämpften.

Bei den Amani war nie die Sprache von nur einem Anführer. Du solltest dir die Stelle nochmal durchlesen.

Mokudara ist ursprünglich Gurubashi, daher habe ich ihn auch in Folge der Gurubashinennung einbezogen.

Warum du als Eistroll einem Dschungeltroll folgen solltest, ist dein Problem.

Dass die Zandalari nicht endgültig besiegt sind, ist mir bewusst. Und das ist auch gut so, vielleicht kommt Mokudara dann ja noch dazu, sich bei ihnen zu revangieren. Mit einer Axt.
Du möchtest also einen Stamm gründen.. der utopisch wie er ist alles aufnimmt was sich dazu entscheidet der Horde zu folgen, in deiner absolut rosaroten Weltansicht gehst du erstmal davon aus das Vol'jin, der definitiv von Verrat in Form von Garrosh vorgeschädigt ist also solch einen Stamm aus ehemaligen Feinden in seiner Horde akzeptiert.

Gut, ich lasse das mal so stehen meinetwegen ABER deine Antwort auf meine erwähnten bedenken ist: "Ist dein Problem wie du deinen Char in MEINER Gilde rechtfertigst."

Ernsthaft?

Das Argument mit den Kriegsherren von Zul'Aman bezog sich darauf weil du erwähntest das Dakkara nur irgend ein Kriegsheld ist, den Titel "der Unbesiegbare" wird er nicht von irgendwoher haben, auch wenn er keine wirkliche Herausforderung darstellte.

Desweiteren wird Vol'jin in deinem Text zwar durchaus angepriesen.. aber im selben Atemzug bist DU der Troll der den Rest der Imperien unter sich vereinen wird und das ist gelinde gesagt ein wenig hoch gegriffen, nicht?
*Izaki erstmal mit Morphium ruhigstellt*

*flüstert dann* Im Prinzip hat der olle Labertroll recht, sagt es ihm nicht, sein Ego ist groß genug für eine zweite Horde*

Generell sind seine Fragen berechtigt, nur sollte man dann so fair sein, dass der Stamm sich unter hordische Aufsicht begibt, was heißt, ihr werdet einen oder mehrere Beaufsichtige der Horde innerhalb eures Stammes haben. Die von eurer ehrenhaften Wandlung überzeugt sind. Vol'jin ist zwar ein recht gemässigter Troll, dennoch ist er sehr clever.
*versucht Izaki mit einer Elektroschockstange zu bändigen*...Wer hat den Käfig schon wieder aufgelassen, eh?!

Nein, aber in Ernst...du solltest dir nochmal gründlich Gedanken darüber machen ob du dir das wirklich so antun willst.

Wie Izaki bereits sagte, es ist relativ unwahrscheinlich, dass sich die Abtrünnigen aus dem Zandalaribündniss jetzt einfach so, mir nichts dir nichts, der Horde zuwenden und da friedlich zusammen kämpfen. Eher würden die sich vermutlich gegenseitig die Schuld am scheitern des Bündnisses geben und sich wieder an die Gurgel gehen.

Aber gut nehmen wir mal an es gibt da tatsächlich ein paar Abtrünnige die sich zusammenrrotten und nun der Horde anschließen wollen, weil Vol'jin und die Dunkelspeere die Stärkeren sind. Lassen wir auch alle anderen stammesspezifischen, konträren Eigenheiten ausser acht. Izaki hats schon angedeutet:

Was hält denn eigentlich die Horde davon, dass dort nun ein Haufen Trolle anmarschiert kommt, die eben noch auf der Erzfeindeliste ganz oben standen und verkünden, dass man jetzt Seite an Seite kämpft?

Versteh mich nicht falsch, aber du zwingst damit faktisch anderen Spielern auf, deine Interpretierung/Geschichtsschreibung zu akzeptieren wenn sie auf euch treffen. Der Dunkelspeer muss auf einmal hinnehmen, dass in *hier beliebiges Hordegebiet einfügen* ein Farraki oder Gurubashi herumläuft, dem er nicht den Kopf abschlagen darf, weil sie ja offiziell Vol'jin folgen und Teil der Horde sind. Das hat einfach zuviel unnötiges Spannungspotenzial und könnte man eleganter Lösen bzw. müsste an der Ausführung noch ein wenig dranrumhirnen.

Wie wäre es damit: Die Abtrünnigen Trolle jeglicher Herkunft könnten sich dir anschließen und einen Söldnertrupp bilden, der seine Dienste auch der Horde anbietet, also ein quasi neutraler Status?

Ich rate zudem davon ab es als "Stamm" zu bezeichnen, da ein Stamm nicht mal eben so gegründet wird. Das setzt vorraus, dass diese Trolle eine eigene Kultur/Identität gebildet haben. So zum Beispiel gemeinsam einen bestimmten Loa anbeten oder einheitliche Rituale abhalten, familäre Beziehungen haben....und so weiter. Auch ist ein "Stamm" mit einer Anzahl von Mitgliedern, die man an einer Hand abzählen kann, eher skuril...vorallem wenn er für sich beansprucht die Trollvölker zu vereinen. (Ich gehe hierbei davon aus, dass du, wenn es unglaublich gut läuft, mit maximal 10 aktiven Spielern rechnen kannst.)
04.12.2015 20:42Beitrag von Voon

Versteh mich nicht falsch, aber du zwingst damit faktisch anderen Spielern auf, deine Interpretierung/Geschichtsschreibung zu akzeptieren wenn sie auf euch treffen. Der Dunkelspeer muss auf einmal hinnehmen, dass in *hier beliebiges Hordegebiet einfügen* ein Farraki oder Gurubashi herumläuft, dem er nicht den Kopf abschlagen darf, weil sie ja offiziell Vol'jin folgen und Teil der Horde sind. Das hat einfach zuviel unnötiges Spannungspotenzial und könnte man eleganter Lösen bzw. müsste an der Ausführung noch ein wenig dranrumhirnen.


Genau das.

Mit dem grossen Problem das man die Spannung dann noch nicht mal wirklich ausspielen darf. Alles was einem dann bleibt ist es als Dunkelspeer der abtrünnige Waldtrolle, Sandtrolle und Eistrolle nicht leiden kann Schattenflucht als Hordegebiet und Dunkelspeersiedlung zu meiden.

Unschön aber auch nicht das erste Mal.
Hrhr, ich glaube das Ding hier wird gerade grösser aufgeplustert, als es ist. Oder sein soll.

Grundidee der Gilde ist, dass sie den nicht in der Horde vorhandenen Trollen eine Möglichkeit bieten soll, in der Horde zu spielen. Dass davon bestimmt viele Trolle nichts halten, ist mir klar. Es wurde auch nie erwartet, dass der gesamte Amanistamm nun die Seite wechselt, sondern soll Platz für Individuen bieten, die das tun wollen.

Ich habe das Konzept bewusst aus dem Grund gewählt, da es für Dunkelspeertrolle bereits einige, meiner Meinung nach qualitative, Anlaufstellen gibt und ich daher nur wenig Sinn darin gesehen habe eine Konkurrenz zu stellen.

Die Einwände was den Zweifel der Dunkelspeere und anderen Hordenmitglieder betrifft, kann ich gut verstehen. Ebenfalls habe ich deshalb bewusst Schattenflucht gewählt, da es eher am Rande des Geschehens ist und keine verwundbare Stelle bietet, wie beispielsweise Orgrimmar. Ich bin gerne bereit auszuspielen, dass sich der Stamm erst in der Horde etablieren muss. Und sollte es Spieler geben, die als Dunkelspeere unser Treiben überwachen wollen, sind sie herzlich willkommen.

Dass die Horde nicht bereit ist, sich mit alten Feinden zu verbünden ziehe ich in Zweifel und sehe auch einige gute Beispiele in den Elfen oder den Verlassenen, dass man durchaus dazu bereit sein kann. Zudem wird man nicht explizit "Farraki" zu tolerieren haben, sondern eben "Geisterspeere."

Zuletzt: Stamm, der Begriff wurde bewusst gewählt, da es etwas Neues und Vereinendes sein soll. Es soll kein Bund zwischen den und den Trollen sein, sondern eben die Möglichkeit seine alte Zugehörigkeit abzustreifen und eine neue anzunehmen.
*Segnet die t(r)ollige Idee* ICH bin dafür.
Nun sehen wir es objektiv:

Du willst einen Stamm spielen, bestehend aus etlichen Trollen die auf keinen wirklichen Nenner kommen würden AUSSER das sie einmal wieder ge... nunja, verarscht wurden und nun erneut vor nichts stehen außer den Trümmern ihrer einstigen Imperien.

Die Drakkari haben ihre Loa getötet.
Die Fakkari "schänden" ihre Toten.
Die Gurubashi haben den Seelenschinder mehrmals in diese Welt geruf'n-
Die Amani sind beschissen wenns darum geht Elfen aus den eigenen Wäldern zu vertreiben.

um diesen Haufen, oder wenigstens bestimmte Individueen aus eben jenen Hintergründen unter dir zu einen muss dein Troll entweder extrem mächtig, oder verdammt charismatisch sein. Den wie erwähnt, welchen Grund hat man DIR zu folgen? Darauf gabst du keine Antwort und "dein Problem" ist leider ziemlich unprofessionell formuliert, schließlich möchtest du ja das deine Gilde Spieler bekommt.

Ihr wollt eine Hordenstadt bespielen, wird es Schattenflucht bleiben oder ein unbekanntes Dorf? Das wäre so der zweite Knackpunkt, selbst wenn man mit vielem Augen zu drücken akzeptiert das Vol'jin seit neuesten wieder jedem daher gelaufenen vertraut, wieso sollten die Darkspear freiwillig Schattenflucht räumen für euch?

Zu letzt merke ich an: Immer wenn man einen Platz für Snowflakes schafft, werden die Leute sie bespielen. Ich bin aus dem Grund von deiner Idee wenig begeistert weil es das RP mehr bereichern würde mehr Dinge für Dunkelspeere und Bruchhauer auf die Beine zu stellen als schon wieder irgendwas für all jene die Sandtroll, Zandalari, Eis und Waldtroll spielen wollen ohne mit der Konsequenz der Abneigung oder abgeschiedenheit zu Leben.
Der Stamm soll, gerade weil ihre Reiche am Ende sind, die Trolle vereinen, welche bereit sind einen neuen Weg zu gehen, den die Dunkelspeere vorausgingen.

Natürlich wird es dem Grossteil dieser Trolle nicht passen. Das Konzept soll aber auch nicht den Grossteil ansprechen, sondern eben diejenigen, welchen es passt. Aus welchem Grund auch immer, das kann sehr verschieden sein und obliegt dem Charakterkonzept des Spielers. Aber alleine die andauernde Vorherrschaft der Dunkelspeere, das Versagen des Zandalarivorstosses, der generelle Verfall der Stämme oder die, in den letzten Jahren, zunehmende Macht der Horde und die Aussicht auf eine bessere Zukunft sind bereits einige, wie ich finde, gute Gründe. Zusätzlich gibt es noch viele weitere Optionen, wenn man es etwas fantasievoller gestalten will, wie beispielsweise einen von seinen Leuten Verstossenen zu spielen, oder was weiss ich. Der Grund meines Charakters ist ja wie im Prolog beschrieben, dass er Vol'jin für von den Loa auserwählt hält. Auch eine Möglichkeit.

Das allein war, was ich mit "dein Problem" meinte. Es ist jedem, der Mokudara folgen will, selbst überlassen weshalb.

Wir werden Schattenflucht als Schattenflucht bespielen, da ich es für sinnvoller halte als einen nicht existenten Ort zu kreieren. Die Trolle sind daher zwar in Schattenflucht positioniert, allerdings war nie die Rede davon, dass die Dunkelspeere es räumen müssen. Ich bin sogar ziemlich überzeugt von der Ansicht, dass sie durchaus Interesse daran haben, Präsenz zu zeigen, da der Stamm natürlich nicht sofort das Vertrauen der Horde geniesst.
Ich kann die, von Izaki aufgeführten, Probleme zwar verstehen, wäre jedoch auch dafür, dem Ganzen einen Versuch zu geben. Letztendlich glaube ich nicht, dass Mokudara damit jemandem in die Suppe spucken wollte, sondern die Gilde vor allem auch für die Spieler gestampft hat- denn nichtsdestotrotz hat ein Gildenmeister schon ein ganzes Stück Hirnschmalz zu leisten, um seine Leute bei Laune zu halten ; ) und ein Konzept auf den Beinen.

Von daher verstehe ich die, mir teilweise recht aggressiv vorkommenden, Kommentare und Abneigungen nicht ganz, aber das hat scheinbar bei vielen vor allem auch mit schlechter Erfahrung zu tun, die mit solchen spezielleren Gildenkonzepten gemacht worden sind.

Auch in der Horde gibt es mittlerweile Waldtrolle, die sich ebenfalls mit den _anderen_ Volksverwandten abgefunden haben, oder es einfach müssen und nicht anders sehe ich es bei dem Stamm der Geisterspeere- wer die Idee dieses Stammes gut findet und sich ihr anschließen möchte, muss natürlich bereit sein, über seine, in diesem Falle möglicherweise rassistischen, Werte zu stehen, oder sie zumindest nicht offen auszuleben und einen Konzept konformen Charakter spielen. Das ist, denke ich, aber in jeder Rollenspielgilde so, dass die Mitglieder auch irgendwie zu ihrer Grundidee passen sollten- bei einigen mehr, bei anderen weniger natürlich.

Von daher empfinde ich diese neue Gilde als "Herausforderung", die aber nicht unmöglich zu bewältigen ist.

*Mit der Friedensfahne wedel*

So. Grüße vom Wegekreuz.

Mrs. Edith bearbeitete Rechtschreibfehler.
Ich glaube, ich melde mich auch einmal zu Wort.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich das Konzept in seiner Grundfeste nicht unsinnig finde, bzw. recht schlüssig - und auch möglich. Es ist, an sich, tatsächlich recht "einfach" ein Teil der Horde zu werden. Und gerade Vol'jin ist niemand, der für getretene Hunde kein Verständnis oder Heim hätte, solange sie eben die Treue schwören, die Werte der Horde annehmen, und die vorherigen, eigenen Werte abwerfen - Kannibalismus, die Rolle der Frau, Sklavenhaltung, etc pp.

Mein "Problem", oder Bedenken mit ihm ist eher ein anderes - die Darkspear waren noch nie die bevorzugte Rasse bei den Trollspielern, wenn es darum ging, einen Troll auszuspielen. Mei, ich spiele selbst einen Bruchhauer, bzw. habe mich damals direkt für einen Waldtroll, statt einem Darkspear entschieden. Es ist also nicht so, als wäre das bei mir nicht auch so gewesen.
Und dementsprechend ist natürlich eine gewisse Sorge, oder Angst, vorhanden, dass man eben im RP "nur noch" diese "Snowflakes" wahrnehmen wird und das Gefühl bekommt, die Horde bestehe nur aus denen. Was, natürlich, nicht so ist. In Zahlen würden die Darkspear immer überwiegen. Aber viel des herrschenden Bildes wird eben durch die ausgespielten Charaktere generiert, im Rollenspiel, so dass ich dahingehend durchaus die "Angst" der unsinnig wirkenden Immersion verstehen kann.

Und die Erfahrung, bzw. Vergangenheit der Troll-Comm, gerade hier auf Aldor, zeigt einfach, dass Konzepte, die sich nicht an Darkspear richteten, sondern an die grobschlächtigeren/verrohten/skrupelloseren/whatever Völker der Trolle, hatten schon immer weit mehr Zulauf, als jedes horde-, bzw Darkspear-dominierte Projekt. Ich habe für die Kohorte keine Existenzangst, bei weitem nicht. Ich führe das hier nur aus, um ein wenig verständlich zu machen, warum der ein oder andere so "harsch" reagieren mag.

Persönlich wünsche ich euch, bzw. dir, durchaus einen gewissen Erfolg damit, denn wie gesagt, den Ansatz finde ich schlüssig. Die beschriebenen Ansichten decken sich nicht zuletzt auch mit denen meines Charakters und seiner Entscheidung, nicht der großen, verträumten Glorie seines Volkes (also den Amani/Waldtrollen an sich) zu folgen, sondern sich Vol'jin unterworfen zu haben.

Gruß,
die RP-Elite.
Ich finde es gut. Deine erläuterten Gründe klingen schlüssig.
Viel Erolg und Spaß bei deinem Projekt!

MfG, die Sandschneeflocke

(das wollte ich schon immer einmal tun)
04.12.2015 22:54Beitrag von Nivarra
Ich kann die, von Izaki aufgeführten, Probleme zwar verstehen, wäre jedoch auch dafür, dem Ganzen einen Versuch zu geben. Letztendlich glaube ich nicht, dass Mokudara damit jemandem in die Suppe spucken wollte, sondern die Gilde vor allem auch für die Spieler gestampft hat


Kritik war erwünscht, selbst wenn ich das Konzept nicht so schlüssig finde wie andere habe ich niemanden verboten es umzusetzen.

04.12.2015 22:54Beitrag von Nivarra
Von daher verstehe ich die, mir teilweise recht aggressiv vorkommenden, Kommentare und Abneigungen nicht ganz


Die kommen einerseits durch Erfahrungswerte wie von Maagal erwähnt zustande, zum anderen sind manche hier immer so aggressiv. *zeigt auf sich.*

04.12.2015 22:54Beitrag von Nivarra
Auch in der Horde gibt es mittlerweile Waldtrolle, die sich ebenfalls mit den _anderen_ Volksverwandten abgefunden haben, oder es einfach müssen und nicht anders sehe ich es bei dem Stamm der Geisterspeere


Du sprichst von den Bruchhauern, diese sind ein eigenständiger Stamm mit eigenem Häuptling, sie unterstehen der Horde und Vol'jin, richtig. Zusammen zu arbeiten bedeutet aber nicht das inerhalb des Stammeslebens ein Darkspear einem Bruchhauer rein quatscht.

04.12.2015 23:41Beitrag von Salla
Sandschneeflocke


Genau sowas kommt dann. *nickt*
Beitrag von Nivarra
Ich kann die, von Izaki aufgeführten, Probleme zwar verstehen, wäre jedoch auch dafür, dem Ganzen einen Versuch zu geben. Letztendlich glaube ich nicht, dass Mokudara damit jemandem in die Suppe spucken wollte, sondern die Gilde vor allem auch für die Spieler gestampft hat

Kritik war erwünscht, selbst wenn ich das Konzept nicht so schlüssig finde wie andere habe ich niemanden verboten es umzusetzen.


Ich meinte mit dem, von dir bereits zitierten, Textausschnitt nicht, dass jemand das Konzept verbietet, denn das würde wahrscheinlich ohnehin nicht funktionieren. ; )
Zudem war dieser Teil an niemanden bestimmtes gerichtet, sondern sollte nur widerspiegeln, was ich persönlich davon halte, also auch nur, dass ich von mir aus gesehen dem Ganzen einen Versuch geben würde. Auch sollte mein Beitrag nicht andeuten, dass ich mich gegen die aufgeführte Kritik stelle, sondern, dass ich ihre, für mich, aggressive Natur nicht ganz verstanden habe, aber den Grund dafür hast du ja auch schon genannt ; ) und in solch einer Diskussion heizen sich die Gemüter gerne einmal auf.
Der Textteil von mir ist vielleicht etwas unverständlich von mir formuliert worden, sorry.

Grüße,

Nivarra
Ich Persönlich finde die Idee als Stamm angelegt auch etwas unbefriedigend, da stimme ich Izaki schon im groben zu.

Aber wenn man sie umwandeln würde in ein Art kleine Troll Gemeinschaft innerhalb der Horde. Von Ausgestoßenen, Flüchtlingen, oder meinetwegen auch ex Troll Piraten... (Da soll es ja auch nicht wenige geben) ;) könnte ich schon ansatzweise damit leben. Schließlich wird es immer und überall Eigenbrötler, Verräter, Leute die einfach nur die Seiten wechseln,... geben.

Schließlich kann auch jeder der Horde beitreten, er muss ihr ja nur seinen höchst Persönlichen Horden Schwur leisten (siehe Taunka Nordend).

Natürlich verstehe ich das du gerne Trolliges Stammes RP haben willst. Aber in dieser Kombination als nicht Dunkelspeere nicht Bruchhauer und so weiter in der Horde. Wirkt es schon etwas nun ja zuviel des guten, da gleich als Stamm daher zu kommen.

Ja natürlich könntest du da mit einer misch masch Truppe von ex Zandalari im Boot ankommen und alles. Nach dem Motto wir sind da weg, nehmt uns bitte auf! Völlig abwegig ist es nun nicht.

Auch hätte ich nichts gegen Dinge, wie sich den Dunkelspeeren zu beweisen. Um als Fremd Trolle zumindest Toleriert zu werden. Da gibt es ja auch Gilden wie Dunkelspeer, und ich denke mal wenn man da mal mit Rajaz redet, kann man da bestimmt auch etwas fest machen.

Wenn du echt durch die Loa diese Reise auf dich genommen hast, werden da bestimmt auch einige Rituale/Prüfungen möglich sein. Um dich zumindest beweisen zu dürfen (Kampfgrube und so weiter). Auch RP mäßig sind da bestimmt auch ein paar RP hafte Quests locker mit drin. Aller Reise nach dort und dort, sprich mit dem alten Hexendoktor Bladi'Blubb, und erfülle was er von dir verlangt (Bring Felle, Innereien,…).

Kurz um, RPe dir deinen kleinen Platz als Anlaufstelle für so Eigenbrötler in der Horde. Sei nicht gleich der große Auserwählte und Stammes Chef von irgendetwas. Dann könnte die Sache schon eher hinhauen. ;)
Ich möchte gerne etwas klarstellen, bevor der Thread hier weiter mit Vorschlägen zur Inhaltsverbesserung zugeschrieben wird.

Ich habe das Gildenkonzept bewusst gewählt, so wie es geschrieben steht. Ich habe es hier gepostet, um es vorzustellen und nicht, um nach Rat für die Umsetzung oder nach Verbesserungsvorschlägen zu fragen.
Ich nehme es mir heraus zu behaupten, dass ich über genügend langjährige Rp-Erfahrung und Wissen über Trolle verfüge, um das von mir gewählte Konzept umzusetzen.
Natürlich ist es jedem erlaubt seine Ansicht und / oder Kritik zu äussern, allerdings darf nicht erwartet werden, dass ich darauf eingehe, wenn es sich nicht mit meiner Ansicht deckt.

Ebenfalls ist es jedem selbst überlassen, ob er das Gildenkonzept mag oder nicht. Ich kann es auch verstehen, wenn man sich mitteilen und seine Meinung kundtun will, fühle mich allerdings nicht dazu berufen, an der gewählte Meinung etwas zu ändern und bin auch nicht daran interessiert, ein Konzept zu gestalten, dass es allen recht machen soll.

Fragen bezüglich der Lore oder der Gilde an sich werde ich natürlich gerne weiterhin beantworten.

Mit freundlichen Grüssen,
Mokudara

Nimm an der Unterhaltung teil!

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