[Loresofa - 21] Die Lehren des Lichts unter der Kirche!

Die Aldor
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Ich habe gestern wieder einmal einen neuen Todesritter gespielt weil mir deren Startgebiet nachwievor gut gefällt und dabei mal die fallen gelassenen Schriften aufgesammelt. Viele werden jetzt sagen: Das ist nur die verdrehte Lehre der Scharlachroten, allerdings bezweifel ich das bei einigen Dingen doch sehr arg.

Ich fang einfach mal mit dem folgenden Buch an:

Priesterliches Gelübde: Gleicht Eurem Vorbild!

1. Tragt (und pflegt) einen langgewachsenen Bart, denn er verbirgt die Unvollkommenheiten des Gesichtes vor dem Licht.

2. Wascht Eure Hände in Stutenmilch, auf dass sie sanft und geschmeidig beim Offertorium seien.

3. Badet in den Flüssen, auf dass die Gaben der Natur, die herrlichen, vom Licht gegebenen, Eure Haut reinigen mögen.

4. Ihr sollt Eure heiligen Gewänder regelmäßig wechseln, auf dass Eure Erscheinung und Odeur nicht die Diener des Lichts beleidige.

5. Ihr sollt jederzeit eine aufrechte Haltung bewahren - lasst Euch von Müdigkeit und Trägheit nicht beugen.

<Die Liste zieht sich noch einige Seiten weiter und geht bis ins nebensächlichste Detail.>


http://de.wowhead.com/item=39357/priesterliches-gelubde-gleicht-eurem-vorbild

Zwar sind nur 5 Punkte notiert, aber allein das beweißt wie Umfangreich der Glaube an das Licht eigentlich wäre und wie viele Dinge zu beachten sind, die Scharlachroten werden das Rad nicht neu erfunden haben sondern lediglich von ihrem Standpunkt aus gesehen verbessert. Aber viele Dinge wird die Kirche des Lichts und die Scharlachroten ähnlich handhaben!

Eine weitere Geschichte über das Licht:

"Die andere Wange hin halten"

Barmherzigkeit ist ein heikles Thema, doch es gibt Zeiten in unserem Leben, da wird sie zu einem notwendigen Übel. Ein falsches Urteil; ein hartes Wort, vorschnell gesagt; ein Schlag oder Tritt in Momenten des Zornes - all diese Dinge sind Schwächen der Sterblichen und die Kirche muss Verständnis dafür haben.

Doch solch ein Verständnis kostet seinen Preis. Um die Seele von den Sünden der Worte zu reinigen, genügt schon eine Handvoll Silberstücke; um die Seele von den Sünden körperlicher Gewalt und den Schwächen des sterblichen Fleisches zu reinigen, eine Handvoll Gold. Für alle anderen Sünden wird geboten, ein volles Geständnis abzulegen und eine großzügige Summe zu spenden.

Schläge:
Schlag ins Gesicht: 2 Gold
Schlag in die Leistengegend: 3 Gold
Schlag auf die Brust: 1 Gold, 45 Silber

<Die detaillierte Preisliste für Sünden geht noch mehrere Seiten weiter.>


http://de.wowhead.com/item=39361/die-andere-wange-hinhalten

Hier ist auch der Beweis geliefert das es Ablassbriefe innerhalb der Kirche geben könnte (Und ich glaube auch gibt)

Mit Arbeit sollt Ihr den Körper läutern, mit Gebeten läutert die Seele. Eure Feinde läutert mit Feuer. Der Schmerz ist kein Feind, vielmehr ein Verbündeter, den es zu begrüßen gilt, dem man Freund sein, den man Ungläubigen wie auch Gläubigen zuteilwerden lassen soll.Sich den Wegen des Lichts zu widersetzen, ist ein Zeichen von Unreinheit – das Fleisch der Gemeinde sollte von ihr befreit werden.


http://de.wowhead.com/item=39360/gedanken-des-hochgenerals

Zwar sind das die Gedanken eines Scharlachroten, aber ich finde, jene würden auch sehr gut zu einem Paladin der Kirche des Lichts passen, allein auf die ersten zwei Sätze bezogen.

Zuletzt auf die Schläge noch mal einzugehen, viele fragten ja oft nach Quellen aber gibt es auch dort eine Bestätigung der Sachlage dass z. B. Prügel in der Kindheit wohl doch nichts so verwunderliches war, zumindest unter den Menschen:

21:43:25 Scharlachroter Kreuzfahrer sagt: Aahh... Der Schmerz... Der Schmerz ist fast so unerträglich wie die Prügel, die ich als Kind in der Schule bezogen habe.


Und das in einer sehr streng Religiösen Gemeinschaft und Kultur, wie es die Menschheit allgemein ist, da allerdings wir das Alter des Kreuzfahrers nicht wissen, kann dieser - zugegeben - unter dem Scharlachroten Kreuzzug schon aufgewachsen sein. Doch auch hier wieder etwas was eine weit aus Konservativere Welt zeigt als viele sich das eingestehen möchten.

Zuletzt allerdings:

Noch etwas - rein um den Glauben an das Licht zu verdeutlichen - der für viele Menschen, gerade in Zeiten der Not einziger Anker der Hoffnung repräsentiert. Sicherlich werden nicht alle Gläubigen gleich so extrem den Willen des Lichtes in jedweder Tat sehen wie es die scharlachroten taten, aber das Licht ist nun einmal ein Glaube, und um das zu verdeutlichen ist dieser Text wirklich hervorragend geeignet. Auch zeigt es sehr wohl dass die Menschen das heilige Licht durchaus als "Geschöpf/Wesenheit" besser gesagt als Intelligent ansehen, wenn man sich verdeutlicht dass die Naaru den Menschen das Licht näher brachten ist das auch nicht verwunderlich.

Teil 2 folgt
Die Stimme flüsterte: "Komm zu mir." Von Anfang an wusste ich, dass es das Heilige Licht war, das in meinen Träumen zu mir sprach. Endlich! Nach all den Jahren der Gebete und guten Taten, Jahre, in denen die Seuche der Untoten vom Angesicht Azeroths getilgt wurde; nach all den Misserfolgen, all den Auferstehungen. Und wieder geschah es. "Komm zu mir...", befahl das Licht.

Ich schlotterte vor Kälte, als ich aufwachte; doch die Luft in meinen Gemächern war nicht kalt. Ich werde mich noch mehr bemühen! Ich werde dem Hohen Abt morgen sagen, dass mir noch mehr Gebete auferlegt werden sollen. Schluss mit Halbherzigkeiten!

Das Heilige Licht hat bemerkt, wie gut wir arbeiten. Ich kann es spüren! Dieses Mal war ich wach! Es schien sehr wirklich: für eine Minute oder länger, mitten an einem warmen, sonnigen Tag, war mein Atem sichtbar, als wäre es tiefster Winter. Einer der Priester bemerkte es, fiel auf die Knie und fing an zu beten.

Niemand sonst konnte die Stimme hören; doch zumindest kann der Priester bezeugen, dass ich nicht dem Wahnsinn verfallen bin. Sollte ich womöglich Landgren darum bitten, die Angelegenheit in ein Gebet aufzunehmen?

Ich werde Jordan und Straß morgen sagen, dass sie neue Bewerber besser unter die Lupe nehmen sollen. Unter uns wimmelt es nur so von Ungläubigen, denen es nur nach Vernichtung der Untoten verlangt. Doch das ist nicht genug! Der Kommandant und der Bischof waren beide dafür zugänglich. Nicht, dass sie irgendeine Wahl hatten - insbesondere Bischof Straß schien sehr begeistert zu sein. Er sprach von einer Wiedergeburt des Kreuzzuges und schwor, diejenigen unter uns ausfindig zu machen, die schwach im Glauben seien.

Ich meinte zu ihm, dass er nicht übertreiben solle. Ich habe nicht vor, den Kreuzzug zu zerstören, doch mir gefällt die Idee eines Elitekaders der Gläubigsten, um auf des Lichts Geheiß in Nordend zu handeln. Ich fürchte, dass seine Freundschaft zu LeCraft ihn langsam aber sicher zum Schlechten verändern wird - beide haben sie jedoch ihren Nutzen. Ich werde den Großteil des Kreuzzuges hier zurücklassen, damit sie weiterhin die Reste von Untoten im Hinterland beseitigen. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Meisten vom Kriege verabschieden und den Frieden in ihrer Heimat suchen werden, sobald sie mit dem fertig sind, was wir begonnen haben.

Das scheint mir richtig zu sein. Zu unseren besten Zeiten waren wir immer das Salz der Erde gewesen, wehrten uns, um unsere Heimat vom Schmutze der Geißel zu befreien und um Lordaeron wieder zu seiner einstigen Pracht zu verhelfen; eine Zeit, bevor es die Geißel gab, eine Zeit vor Arthas und Königsmorden... vor dem Lichkönig. Unter den Männern macht das Gerücht die Runde, dass schon bald ein Tag kommen wird, an dem sich alles für den Scharlachroten Kreuzzug ändern wird. Bischof Straß hat ihm schon einen Namen gegeben - er nennt ihn den Scharlachroten Morgen.

Ich werde ein wenig darüber nachdenken, obwohl ich die Wahrheit in meinem Innersten spüren kann. Ich bete, dass dieser Tag mehr Wohl als Wehe bringen wird. Wieder hat das Licht gesprochen; diesmal schien die Sache von höchster Dringlichkeit. Als ich aus dem Traum erwachte, war ich von einer gewissen Ungeduld erfüllt. Ich werde nicht enttäuschen. Es darf keine Verzögerungen mehr geben. Wir müssen schon bald anfangen!

Welch glücklicher Zufall ist es dann - und ich musste mich davor hüten, meine Erleichterung zu zeigen -, dass Kapitän Shely heute Nachmittag ein paar neue Schiffe für die Reise an Land zog. Ist es überhaupt ein Zufall? Der Wille des Heiligen Lichts äußert sich auf eine Art und Weise, die wir nicht begreifen können und sollen.

Ich werde die Sündenbabel zu meinem Flaggschiff machen. Der Name ist höchst passend, finde ich. Nun weiß ich, weshalb mich das Licht dazu gedrängt hat, mich auf den Weg zu machen. Mitten in der Nacht erschien eine Nekropole der Geißel über unseren Köpfen und aus ihr kam eine Heerschar von Dienern des Schreckens gequollen!

Der Angriff wird von einer neuen Art von Todesrittern angeführt. Schon jetzt haben wir katastrophale Verluste hinnehmen müssen. Die Geißel kann uns jederzeit und von überall aus der Luft angreifen, weswegen eine richtige Gegenwehr fast unmöglich scheint.

Ich fürchte, dass unsere Expedition nach Nordend, so wie wir sie uns vorgestellt haben, schon vorbei sein wird, bevor sie überhaupt erst richtig begonnen hat. Ich wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass in Herdweiler und im umliegenden Gebiet damit begonnen wurde, eine Heerschar zu versammeln. Hochkommandant Galvar Reinblut höchstpersönlich hat das Verlangen geäußert, sie zu führen und uns zu retten. Doch er wird sich umsonst bemühen.

Ich muss dafür sorgen, dass meine besten Kuriere durch die Linien des Feindes gelangen und ihn davon abbringen. Herdweiler muss die nötigen Schutzmaßnahmen treffen und die restlichen Kreuzzügler versammeln.
Mit etwas Glück werden sie durchkommen, bevor die Nacht hereinbricht.

Ich habe heute Morgen keine Nachrichten von meinen Kurieren erhalten. Offensichtlich hat es keiner von ihnen bis nach Herdweiler geschafft. Die Pestländer sind verloren. Reinblut wird mit seiner Streitmacht anrücken und auf offenem Felde vernichtet werden.

Diesen Nachmittag wurde mir eine Vision des Lichts zuteil. Ich sah die völlige Vernichtung von allem, was wir hier aufgebaut haben. Die Nachricht war eindeutig: Mir wurde gesagt, dass ich die gläubigsten unter den Verbliebenen um mich sammeln und den Kreuzzug seinem Untergang überlassen solle. Landgren erzählte mir später, dass er dieselbe Vision hatte. Ich verstehe nicht, wieso das Licht uns zu solch einer unehrenhaften Tat anstiften würde, doch es liegt nicht an mir, diese Dinge in Frage zu stellen - ich muss gehorchen und gehorchen werde ich.

Mit Beklommenheit im Herzen blickte ich auf Neu-Avalon; zum letzten Mal, wie ich vermute. Ich habe aus irgendeinem Grund das starke Gefühl, dass etwas Schreckliches bevorsteht. Die kommende Mission sollte diese Bedenken vertreiben. Ich werde nicht mehr daran denken. Vielleicht wird Hochkommandant Reinblut irgendwie durchhalten und die Überlebenden mobilisieren können. Ich bin ein Feigling, ein winselnder Hund, der mit eingezogenem Schwanze davonrennt!

Sie meinen, dass diese Reise zwei Monate dauern würde. Die anderen Schiffe kommen in Sachen Schnelligkeit nicht an die Babel heran. Sie sind mit dem Großteil unserer Streitkräfte und Ausrüstung beladen und nichts weiter als kleine, einseglige Frachtschiffe. Sie werden jedoch sicher dorthin gelangen.

Ich freue mich zwar nicht darauf, doch im Namen des Lichts werde ich die Seekrankheit ertragen. Die Anderen dürfen es einfach nur nicht sehen.
Ich habe schon eine ganze Weile nicht geschrieben. Meine einzige Beschäftigung besteht darin, aufrecht zu stehen und Übelkeit zu vermeiden. Die Männer wundern sich, weshalb ich mich die meiste Zeit in meiner Kabine einschließe. Es wäre nicht gut für die Moral, wenn sie mich so sehen würden.

Es sollte jetzt nicht mehr lange dauern - ich bete darum. Nun sind es schon sechs Wochen und das Wetter scheint von Tag zu Tag schlechter zu werden. Ich kann nur darauf hoffen, dass es in Nordend nicht so schreckliches Wetter geben wird. Ich bin nicht für die Kälte geschaffen.

Das Heilige Licht ist verstummt - schon eine ganze Weile. Wir wurden ohne Vorwarnung angegriffen! Sie tauchten wie Geister aus dem Nebel auf - Riesen auf gewaltigen Langschiffen mit vielen Rudern! Sie waren stumm wie der Tod.

Ich verlor ein Schiff mitsamt seiner Besatzung. Angesichts dessen, dass wir nur die grundlegendsten Kenntnisse in Sachen Seekampf hatten, bewiesen wir viel Mut und Geschick im Kampf.

Als es zu Ende war, schallten die Schreie derjenigen von uns, die von den Riesen gefangengenommen wurden, über das Wasser. Nach einer Weile wurde es wieder still. Bischof Straß betete für diese Männer.
Heute Morgen, als ich gerade meine Karten abglich, bin ich erwacht. Das Licht führte meine Hand, zeigte mir haargenau, wohin die Reise gehen soll.

Wir sind nah dran!
Land in Sicht!

Ich stieg aus dem Ruderboot und rammte unser Banner in den Sand, als mich das Heilige Licht erfüllte und durch mich sprach. Heute ist es soweit: der Scharlachrote Morgen - der große Tag, auf den wir gewartet haben. Auf diesem Grund und Boden wird Neuherdweiler erbaut werden. Nicht länger sind wir der Scharlachrote Kreuzzug - ab jetzt nennen wir uns den Scharlachroten Ansturm!

Und ein Ansturm auf Nordend sollen wir sein! Das Geschwür der Geißel droht, das Haupt der Welt zu überwuchern und den Rest von uns zu ersticken. Die Zeit ist gekommen! Wir werden die Schlacht zum Lichkönig selbst tragen! Einen Monat ist es schon her und der Aufbau geht zügig voran. Ich hatte keine Zeit zu schreiben. Meine Späher berichten mir, dass dieses Land voller Drachen und anderer seltsamer Biester sei. Wir werden nicht eher ausziehen, bis wir bereit sind.

Es war inmitten der heutigen Messe, als der Hochabt bekannt gab, dass wir schon bald Besuch von jemandem bekämen - jemandem, den das Licht aussandte, um uns zum Sieg zu geleiten.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wieso hat mir das Licht davon nichts gesagt? Habe ich denn nicht treu gedient? Soll ich jetzt durch einen Außenstehenden ersetzt werden? Heute Nacht ist Admiral Barean Westwind vor meiner Haustüre aufgetaucht! Den Berichten nach ist er vor langer, langer Zeit an diesen Küsten gestorben.

Er sah nicht alt genug aus und doch wusste ich, dass er es war. Er behauptete, der einzige Überlebende dieser dem Untergang geweihten Flotte zu sein und dass er nur Dank des Lichtes Gnade überlebt habe. Wir blieben wach und sprachen die ganze Nacht lang, bis zum Morgengrauen. Er versicherte mir, dass er nicht im Geringsten daran denke, meinen Platz einzunehmen, dass das Licht ihm jedoch befohlen habe, über die große Drachenöde zu reisen, um als mein Berater und Kommandant zu fungieren. Er behauptete, eine große Veränderung würde schon bald über Nordend hereinbrechen. Die Allianz und die Horde werden in Kürze in Massen eintreffen; als Antwort auf die große Seuche, mit der sie der Lichkönig plagen wollte. Die Männer haben viel Gefallen am Großadmiral gefunden und sind mit Eifer bei der Sache - ganz besonders der Hochabt Landgren und Bischof Straß. Anscheinend hat das Heilige Licht dem Admiral im Schlafe einen neuen Segen zugeflüstert, den er dann an Landgren weitergab. Einige der Männer sind zum Priestertum konvertiert und werden jetzt "Rabenpriester" genannt.

Nur Jordan scheint sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Ich nehme an, dass das verständlich ist. Er ahnt wahrscheinlich, dass auch seine Position in Gefahr ist, wenn es meine ist. Irgendetwas stimmt nicht. Ich weiß zwar nicht genau, was es ist, doch irgendwie kann ich mich nicht dazu bringen, dem Admiral voll und ganz zu vertrauen. Er hat nichts falsch gemacht. Ganz im Gegenteil! Dennoch muss ich auf mein Bauchgefühl vertrauen.

Ich werde beten, auf dass ich verstehen werde. Das Licht entsandte den Admiral, damit er uns zum Sieg führe, und es liegt nicht an mir, seine Entschlüsse in Frage zu stellen. Ich werde weiterhin gehorchen. Mein Glaube ist stark. Wieder sind ein paar Monate verstrichen. Wir haben große Fortschritte beim Aufbau von Neuherdweiler gemacht. Der Schutzwall sowie die Kaserne sind beinahe fertiggestellt. Kaleikis Arbeiter sind ein Wunder.

Mir war nicht danach, zu schreiben. Aus irgendeinem Grund habe ich es gemieden, meine Gedanken hier niederzulegen. Das Licht hat mich zwar in letzter Zeit nicht mehr besucht, doch der Admiral hat mir versichert, dass das kein Grund zur Sorge ist. Meine Männer berichten mir, dass eine kleine Gruppe von Verlassenen damit begonnen hat, auf einem Hang gen Norden ein Lager aufzuschlagen. Auf der anderen Seite des Hügels hat die Allianz anscheinend damit begonnen, eine viel größere Basis zu errichten.

Der Admiral meint, dass wir sie in Ruhe lassen sollen. Im Westen gibt es noch mehr Truppen der Horde und sie würden ihnen mit Sicherheit zu Hilfe kommen, falls wir angreifen sollten. Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache, kann jedoch die Logik dahinter begreifen. Die erste Phase des Aufbaus ist abgeschlossen. Admiral Westwind hat einer Gruppe von Männern befohlen, etwas weiter gen Norden einen Stützpunkt zu errichten. Er wollte nicht ins Detail gehen und meinte nur, dass etwas Übersinnliches ihn "leite".

Wir konnten heute Nachmittag vier Spione aus Gallgrimm, der Stadt der Verlassenen, aufgreifen. Ich werde dafür sorgen, dass LeCraft die Informationen aus ihnen herausquetscht. Doch wenn uns nur vier ins Netz gegangen sind, wie viele haben sich dann bei uns eingeschlichen?

Wieso habe ich nur das Gefühl, als würden die Dinge langsam Sinn ergeben?


http://de.wowhead.com/item=37540/das-tagebuch-von-hochgeneral-abbendis
*sagt dazu mal einfach nichts*
Man muss in unserer Vergangenheit nicht weit zurückgeben wo Prügel in der Schule völlig normal sind. Oder Prügel für Mägde und Knechte.

In meiner Warcraft Welt ist körperliche Züchtigung völlig normal.
Sehr gut geschrieben, Elewen. Von mir gibt es einen dicken Daumen hoch dafür, dass du mal wieder für das RP die Lanze brichst und das auf einem recht hohen Niveau!
13.05.2016 10:52Beitrag von Elewen
iele werden jetzt sagen: Das ist nur die verdrehte Lehre der Scharlachroten, allerdings bezweifel ich das bei einigen Dingen doch sehr arg.

Da schließe ich mich dir, Elewen, an. Von Nichts kommt nichs.

Gerade Dinge wie Ablass waren (jetzt mal bisschen böser RL Vergleich. Peitscht mich aus wenn ihr müsst) durchaus effektive Einnahmequellen und wir reden hier von einer Institution die auch ein Interesse an der eigenen Stellung hat und schon immer hatte. Zumal es auch ein gutes Zuchtmittel ist und war. (Zucht wie Züchtigen, nicht heranzüchten ihr Schelme!)

Ich halte es durchaus für plausibel und würde es nicht ablehnen nur weil es bei den Scharlotten droppt.
Das Einzige worüber man sich hier streiten könnte sind wie immer die Gold - / Silberbeträge. Daher würde ich diese Zahlen nicht unbedingt für bare Münze nehmen und getrost ignorieren. Haben ja mit dem eigentlichen Thema auch nichts zu tun.

Ansonsten erscheint mir das Ganze schon recht sinnig.
13.05.2016 11:07Beitrag von Arthrádev
Sehr gut geschrieben, Elewen. Von mir gibt es einen dicken Daumen hoch dafür, dass du mal wieder für das RP die Lanze brichst und das auf einem recht hohen Niveau!


Danke dafür!

13.05.2016 11:11Beitrag von Trinitra
Gerade Dinge wie Ablass waren (jetzt mal bisschen böser RL Vergleich. Peitscht mich aus wenn ihr müsst) durchaus effektive Einnahmequellen und wir reden hier von einer Institution die auch ein Interesse an der eigenen Stellung hat und schon immer hatte. Zumal es auch ein gutes Zuchtmittel ist und war. (Zucht wie Züchtigen, nicht heranzüchten ihr Schelme!)


Allgemein finde ich(!) ist die Kirche des heiligen Lichts grauer und weit aus weniger "Gut" als viele das meinen. Das bezieht sich jetzt überhaupt nicht auf die Verräter wie Benedicktus sondern allgemein dass die Kirche - ebenso wie die Reale Kirche - Macht möchte um ihre eigenen Ziele zu verdeutlichen.

Selbst die Kirin Tor (!) muss aufpassen was sie tut wenn sie nicht von der Kirche der Ketzerei beschuldigt werden möchten und somit erhebliche Nachteile, was ihre eigene Position beim Volke angeht, damit einher gehen würde.

Auch ist die Welt selbst konservativer und rückblickend weit aus eher der "Alten Zeiten" als der Morderne zuzusprechen, das betrifft sicherlich nicht alle Kulturen.

Und auch wenn ich zurzeit keinen Diener des Lichtes groß aktiv spiele, ist mir doch die Geschichte der Lichtdiener nicht egal.

Ich finde das über tollerante und dieses "sanfte" des Lichtes passt nicht in einer Welt des Krieges, des Grauen und auch der Sünde.

Inhaltlich waren sich die Scharalchroten und die Kirche des Lichts ja sehr ähnlich, es gibt nur ein Punkt was die Scharlachroten zu untragbaren Fanatikern machte:

Sie haben verlernt zu unterscheiden.

Doch ansonsten hat auch die Kirche des Lichts eindeutig fanatische Züge und Hardliner unter sich. Und das nicht zu knapp. Und diese tragen das sogar nach außen.

13.05.2016 11:25Beitrag von Phârazon
Das Einzige worüber man sich hier streiten könnte sind wie immer die Gold - / Silberbeträge. Daher würde ich diese Zahlen nicht unbedingt für bare Münze nehmen und getrost ignorieren.


Geh ich mit Konform, jap. Die Beträge sind einfach reine Willkür, wobei sie nicht zu gering sein dürfen, ein Armer konnte sich früher schon nicht von größeren Sünden frei kaufen, das war eher Sache der gehobenen Stände.
Selbst die Kirin Tor (!) muss aufpassen was sie tut wenn sie nicht von der Kirche der Ketzerei beschuldigt werden möchten und somit erhebliche Nachteile, was ihre eigene Position beim Volke angeht, damit einher gehen würde.


In früheren Zeiten vielleicht, mittlerweile allerdings haben die Kirin Tor grade durch Aktionen wie die von Khadgar enorm an Zuspruch gefunden. Die KT sind keine Organisation mehr die im Hintergrund agiert und hier und dort gegen Dämonen vorgeht, sie ziehen offen in den Kampf gegen die Legion und führen diesen Kampf auch oft an.

Magier zu denunzieren dürfte in der Vergangenheit einfacher gewesen sein...aber ja ansonsten hast du Recht...Kirche war eigentlich schon immer gegen Magiewirker.
Die Kirin Tor war schon früher nicht so zurückgezogen, enormen Zuspruch durchaus, aber auch enormes Misstrauen, in meinen Augen.

Weil die Kirin Tor mehrfach ihre beeindruckenden Mächte demonstrierte, sowas schürt nicht nur Anerkennung sondern auch Angst vor dieser Macht und genau das kann die Kirche wieder für eigene Zwecke nutzen und wird es - meiner Meinung nach - auch tun.

13.05.2016 11:29Beitrag von Alois
In früheren Zeiten vielleicht, mittlerweile allerdings haben die Kirin Tor grade durch Aktionen wie die von Khadgar enorm an Zuspruch gefunden.


Und übrigens, das "früher" war vor dem 3. Krieg, so lang ist das noch nicht her.

Ansonsten bitte zum Thema Lehren des Lichts unter der Kirche zurück :)
13.05.2016 11:26Beitrag von Elewen
Die Beträge sind einfach reine Willkür


Ohne ein klares System von Blizzard lässt sich hier definitiv keine Lösung finden.

13.05.2016 11:26Beitrag von Elewen
ein Armer konnte sich früher schon nicht von größeren Sünden frei kaufen, das war eher Sache der gehobenen Stände.


Hier würde ich mitgehen. Die Armen sollen ja immerhin auch Arm gehalten werden. Ab und zu mal Wunden heilen und die Armen wieder arbeitsfähig machen ist eine Sache, aber ihnen wirklich aus ihrer Armut heraushelfen? Gott bewahre. Die könnten sich ja intellektuell weiterbilden, nicht mehr auf die Kirche angewiesen sein und unerfreuliche Fragen stellen.

ist die Kirche des heiligen Lichts grauer und weit aus weniger "Gut"


Das Licht deckt doch ohnehin ein sehr großes Spektrum ab, von den vergleichsweise eher sanfteren Lehren der Naaru bishin zu den Gräueltaten der Scharlachroten. In dem Fall kann das Licht sowieso keine rein gute Macht sein, auch wenn es nicht ansatzweise mit Kräften wie Fel oder Void zu vergleichen ist. Am Ende hängt halt alles von dem Lichtanwender und dessen Philosophie ab.
Dann muß ich tatsächlich die Bücher über Magie, die in Dalaran herumliegen, auch ernst nehmen?

Ich hab in der letzten Zeit einige gescreent, der letzte Titel in meinem Kopf ist allerdings "Portale sind keine Mülleimer". (Ich liefere gern andere nach, aber später dann.)

Ich will gar nicht über mögliche Ablaßbriefe diskutieren, aber die meisten Bücher, die im Spiel mit "xyz geht noch mehrere Seiten weiter" endeten, habe ich als mehr oder minder lustigen Scherze aufgefaßt, sorry.
13.05.2016 11:34Beitrag von Phârazon
Am Ende hängt halt alles von dem Lichtanwender und dessen Philosophie ab.

Das war so, ist so und wird immer so sein!
Allgemein finde ich(!) ist die Kirche des heiligen Lichts grauer und weit aus weniger "Gut" als viele das meinen. Das bezieht sich jetzt überhaupt nicht auf die Verräter wie Benedicktus sondern allgemein dass die Kirche - ebenso wie die Reale Kirche - Macht möchte um ihre eigenen Ziele zu verdeutlichen.


+1

Immerhin reden wir hier von einer Institution die mächtig Einfluss ausübt. Den will man natürlich behalten. War ja schon in den Corebüchern so.
13.05.2016 11:36Beitrag von Zarah
Dann muß ich tatsächlich die Bücher über Magie, die in Dalaran herumliegen, auch ernst nehmen?

Ich hab in der letzten Zeit einige gescreent, der letzte Titel in meinem Kopf ist allerdings "Portale sind keine Mülleimer". (Ich liefere gern andere nach, aber später dann.)

Ich will gar nicht über mögliche Ablaßbriefe diskutieren, aber die meisten Bücher, die im Spiel mit "xyz geht noch mehrere Seiten weiter" endeten, habe ich als mehr oder minder lustigen Scherze aufgefaßt, sorry.


Ja musst du bzw. solltest du sie als Lorequelle ansehen. Magier haben durchaus eine Humorvolle Seite so konnte Nielas Aran ein Wasserelementar mit Orangengeschmack herbei zaubern! Da sind Titel wie "Portale sind keine Mülleimer" durchaus logisch und nichts schlimmes. Ich finde die Schriften über das Licht hier durchaus interessant und beachtenswert auch wegen der Mühe die Elewen sich gemacht hat sie zusammen zu tragen.
Dennoch wird es weiter ignoriert. Das habe ich die letzten Tage wieder erlebt.

Paladine und Diener des Lichts sollen alles Blumenpflücker sein, sonst sind sie falsch ausgespielt.

Es schön das du es so zusammen trägst aber man kann es hier einfach nicht mehr ausspielen ohne das jeder anfängt zu weinen wie böse doch alle sind.
Ich poste mal den überaus ernsten Inhalt von "Portale sind keine Mülleimer"

Denn das ist kein Scherz und kann ich mir durchaus vorstellen, Magier sind nicht durchgehend heilige, es gibt genug die auch Schindluder mit ihrer Magie betreiben und das ist ein Apell es zu unterlassen:

Wie Ihr alle wisst, haben wir es uns als Organisation zur regelmäßigen Gewohnheit gemacht, die örtlichen Bereiche des Wirbelnden Nethers nach verlorengegangenen Gegenständen zu durchkämmen. Dadurch kamen alle möglichen unvorhergesehenen Schätze ans Tageslicht: Von verlegten magischen Essenzen über knisternde Splitter geheimnisvoller Mächte bis hin zu kompletten Rüstungen und schlagkräftigen Waffen. Seit Kurzem sammeln wir jedoch auch in zunehmendem Maße Müll und Unrat auf.

Die endlosen Weiten des Nethers sind keine Rechtfertigung dafür, ihn als Müllhalde zu missbrauchen! Eure Portal- und Teleportzauber sind ein großes Privileg und verlangen Euch ein hohes Maß an Verantwortung ab. Das achtlose Entsorgen der Reste Eures Mittagessens mit Hilfe eines Portals kann FOLGENSCHWERE KONSEQUENZEN für ganz Azeroth nach sich ziehen! Bitte bewahrt alle Gegenstände sicher auf, wenn Ihr über ein Portal reist, und meldet jeden verloren gegangenen Gegenstand umgehend dem Rat der Kirin Tor. Lest die aktuelle Ausgabe von "Portale mit Köpfchen" - Ausführungen über Portale: Ein Memorandum zur sachgemäßen Nutzung von Portalen", um alle Informationen zur Nutzung von Portalen zu erhalten.

Sollte dieses Problem weiter außer Kontrolle geraten, muss ich darauf bestehen, dass alle Portalreisenden ihre Bewaffnung und persönlichen Hygienemittel vor der Reise abgeben. Und wenn ich noch einmal meine Vorlesungsnotizen unter dem Müll finde, werde ich persönlich die Köpfe aller Lehrlinge in Narrenkappen verwandeln!


Inhalt von "Portale sind KEINE Mülleimer"

http://de.wowhead.com/object=192884/portale-sind-keine-mulleimer

13.05.2016 12:31Beitrag von Tellos
Dennoch wird es weiter ignoriert. Das habe ich die letzten Tage wieder erlebt.


Ich werde weiter gegen diese Art von "Licht" vorgehen, für mich sind Lichtdiener ernste Persönlichkeiten und Quellen der Inspiration und Vorbilder und nicht Blümchenpflücker die in der Kathedrale rumstehen.

Und ich bin dafür dass man den Mut findet und sich der überaus ernsten Seite von WOW endlich einmal zuwendet. WOW ist weit aus mehr dem Mittelalter ähnlich in vielen (nicht allen) Aspekten, als viele bereit sind sich einzugestehen.

Natürlich nur oberflächlich, aber so bekannte Themen wie Züchtigung, Zwangsheirat und auch Ablassbriefe und Machtstreben sowie der Adel der seine krummen Dinger dreht sind auch in WOW, inklussive Drakonischer Strafen(Also alles was oberflächlich mit das Mittelalter ausmacht und jedes Kind weiß) vorzufinden.
*kaut auf einem Blumenstengel am Randes Threads* Danke Elewen für das Zusammenstellen

Nimm an der Unterhaltung teil!

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