Kleine Fragen zur Warcraft-Lore I

Geschichte
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22.06.2016 15:14Beitrag von Irilya
Der erste der zivilisierten Nachtelfen, mag sein. ;)


Nein, ganz allgemein. Malfurion war der erste aller sterblichen Druiden, weit vor allen anderen. Und das sagt Cenarius auch in Legion. Malfurion war sein aller erster Schüler.
26.06.2016 04:57Beitrag von Bacchante
1. Nachdem Illidan ihn wiederholt enttäuscht hatte, warum setzte Kil'Jaeden dennoch weiter auf ihn?


Weil er dennoch gute Argumente hatte die für ihn sprachen. Und schließlich erklärte er auch, dass er noch nicht aufgegeben hätte und sich auch nicht vor ihm in Outlands versteckte.

26.06.2016 04:57Beitrag von Bacchante
2. Im Sonnenbrunnenplateau deutet Kil'Jaeden an, Ambitionen zu haben, Sargeras als Anführer der Legion zu verdrängen. Das wirkt erstmal absurd, immerhin hat Sargeras Kil'Jaeden überhaupt erst zu dem gemacht, was er nun ist. Andererseits wird Kil'Jaeden als intelligent, verschlagen und guter Taktiker beschrieben. Auch erschuf er quasi den Lichkönig (und damit alles, was daraus folgte). Was meint ihr? Potentieller Chef-Chef mit einem etwas unglücklichen Händchen für Personal - oder schlicht vermessen, selbstüberschätzt und größenwahnsinnig?


Ich tippe auf Selbstüberschätztung und Größenwahn. Ganz einfach daran gelegen, weil er der letzte uns bekannte lebende General zu der Zeit war. Sargeras war abwesend (letzter bekannter Aufenthalt war in Medivh... Gott hört sich das falsch an.) und Archimonde wurde schlichtweg am Weltenbaum zerstört. (Bis WoD Retcon)
Er war allein, hatte die Armee hinter sich und ja, war indirekt bereits Anführer, auch wenn er nur auf Rachefeldzug gegen Velen war und nicht wie Sargeras das Universum in Feuer läutern wollte.

26.06.2016 04:57Beitrag von Bacchante
3. Nach meinem Empfinden hatte Arthas damals vor/in Stratholme keine andere Wahl, als die Bewohner zu töten. Die Gefahr einer Ausbreitung der Seuche war einfach zu groß, und dass sich Bewohner bereits infiziert hatten, war auch offensichtlich...? Dass sich weder Jaina noch Uther am Massaker beteiligen wollten, sehe ich zwar ein (wer würde sowas schon gerne machen wollen?), aber ist es nicht verwerflich, dass sie Arthas mit dieser schwierigen Aufgabe im Stich gelassen haben? Was wären mögliche Alternativen gewesen? Hätte es überhaupt welche gegeben?


Das ist es, was die Geschichte um Arthas ja so prickelnd macht. Man ist auf seiner Seite und dann kann man doch verstehen dass ein Demozid nicht das richtige ist. Man hätte die Bewohner auch durchchecken können, eventuell durch das Licht reinigen lassen, aber er ging eben den einfachen Weg.

26.06.2016 04:57Beitrag von Bacchante
4. Zu WotLK-Zeiten hatte ich einen Text gelesen, in dem es hieß, dass die Alten Götter vor den Titanen auf Azeroth waren und mit dem Planeten in einer Art "chaotischen Symbiose" lebten. Irgendwann tauchten dann die Titanen auf, fühlten sich in ihrem Ordnungssinn gestört und begannen, den Planeten aufzuräumen/ihn so zu verändern und zu formen, wie er heute ist. Als ich dann einige Zeit später wieder nach dem Thema suchte, war ich erst einmal verwirrt, dass es nun umgekehrt sein sollte, dass der Planet wüst und leer war, bis die Titanen ihn fanden und zu formen begannen, die Alten Götter dagegen nun "Weltraumparasiten" waren, die auf den Planeten kamen, nachdem die Titanen ihn bereits wieder verlassen hatten und dort die noch junge Schöpfung durcheinander brachten. Gab es da irgendwann einmal ein Umschreiben der Lore, oder ist der erste Text, den ich damals las, grundsätzlich schon immer falsch gewesen?


Ich muss gestehen, bisher kenne und kannte ich nur den ersten Text und weiß nicht, wann der Massenwahn kam zu denken die Titanen wären zwei mal nach Azeroth gekommen. Naja laut Chronik stimmt das immerhin jetzt zu 100%, zuvor waren es ja auch nur Spekulation, da die graue Vorzeit einfach unbekannt war. Jetzt kommen wir aber auch in Azeroth mittlerweile mit Mächten zusammen, die seit dem Beginn der Zeit existieren und eben dieses Wissen inne haben. Auch dass Azeroth selbst eine Weltenseele, ein Titan ist, ist uns erst jetzt bekannt. Das dieser es sogar mit Sargeras selbst aufnehmen kann, ja gar als mächtigster Titan bezeichnet wird ist interessant... da ist man doch gespannt ob wir unsere Welt verlieren, dafür aber dann endlich Ordnung im Universum herrscht.
26.06.2016 09:14Beitrag von Theresaia
Malfurion war der erste aller sterblichen Druiden

Da Nachtelfen unsterblich sind/waren, stimmt das nicht ;)
Vielen Dank für deine Antworten, Shianzu :). Das hilft mir schon mal etwas weiter.

Zu 1 und 2 noch: Ich mag Kil'Jaeden als Bösewicht, weil er irgendwie Stil hat. Deswegen versuche ich, mehr über ihn herauszufinden. Allerdings kommt er doch gelegentlich sehr ambivalent rüber, einerseits der kluge, verschlagene Stratege, andererseits eben so Aktionen wie mit Illidan. Jedem anderen "Legionär" von Rang und Namen wäre sicher früher der Geduldsfaden gerissen, auch kann ich mir vorstellen, dass man ihm solche Fehleinschätzungen in der Legion als Schwäche auslegt. Ist etwas darüber bekannt, wie andere "named" Dämonen das Ganze wahrgenommen haben, ob z.B. jemand gegen ihn "plottet?

Zu 3: Den einfachen Weg...hm. Ist denn ein Fall bekannt, bei dem jemand Infiziertes geheilt/gereinigt werden konnte? Arthas zu sagen, dass man die Aktion "nicht gut" findet und ihm den Rücken zu kehren, empfand ich immer als den einfachen Weg, Uther und Jaina haben es sich damit zu leicht gemacht. War das nicht auch streng genommen Verrat, den die beiden da begingen, sowohl auf persönlicher als auch auf offizieller Ebene? Hatte das jemals Konsequenzen für sie?

Besonders Frage 4 trieb mich immer mal wieder um, weil es ja auch etwas mit den "älteren Rechten" zu tun hat. Waren die Alten Götter zuerst da, sind die Titanen die "bösen Eroberer", mit Version 2 ist es eben umgekehrt (wobei mich immer noch interessiert, warum diese so verbreitet ist). Mit Legion hat sich das dann hoffentlich (vorerst) etwas stabilisiert, weil ja auch endlich mal die Beweggründe beider Parteien offengelegt werden.
Folgefrage: Ich habe letztens iwo aufgeschnappt, dass die Titanin, gemessen an Titanenzeit, ein noch sehr junges Wesen sei, quasi noch ein Baby. Du schreibst, ihr wird nachgesagt, die Mächtigste zu sein. Ist sie das jetzt schon, oder geht es um ihr Potential? Also das, was sie mal in unvorstellbar vielen Jahren werden wird/könnte?
26.06.2016 14:47Beitrag von Bacchante
Ich mag Kil'Jaeden als Bösewicht, weil er irgendwie Stil hat.


Naja, er ist sehr manipulierend und damit spannend, aber Stil?
Er zeigt denjenigen die er haben moechte was sie erwartet wenn sie folgen, aber auch was sie erwartet wenn sie ihn enttaeuschen.
Illidan mußte, als er ihn zu Fall bringen wollte, so ziemlich alles aufbieten um seine wahren Gedanken zu verschließen, da Kil'Jaeden alles sieht und lesen kann.
Und nach der Enttaeuschung mit dem Lich King etwa, gab er ihm zwar noch eine Chance, weil er etwas in Illidan sah, aber als die vermaßelt wurde, wußte Illidan auch nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

26.06.2016 14:47Beitrag von Bacchante
und ihm den Rücken zu kehren, empfand ich immer als den einfachen Weg, Uther und Jaina haben es sich damit zu leicht gemacht.


Was haetten sie machen koennen?
Arthas hatte die Soldaten hinter sich. Er war der angehende Koenig.
Arthas haette hart auf hart beide toeten lassen koennen. Sie hatten keine Weisungsbefugnis.
Nun wollte er zur Sicherheit alles in Stratholme toeten. Beide sahen ihre Worte drangen nicht durch.
Sie haetten zugucken koennen oder gehen. Aber sie haetten keine Chance gehabt ihn zu entmachten.
Alleine beim Versuch haetten seine Leute sie getoetet.
Die Konsequenz bei Jaina war die Trauer um den Verlust. Interessanterweise spuerte Arthas das gleiche, sogar als er schon Lichking war.

26.06.2016 14:47Beitrag von Bacchante
Ist sie das jetzt schon, oder geht es um ihr Potential? Also das, was sie mal in unvorstellbar vielen Jahren werden wird/könnte?


Geht um das Potential.
Noch haben wir sie nicht im Einsatz erlebt.
Auch dir vielen Dank für die Antworten, Irilya :).

Beide sahen ihre Worte drangen nicht durch.
Sie haetten zugucken koennen oder gehen. Aber sie haetten keine Chance gehabt ihn zu entmachten.
Alleine beim Versuch haetten seine Leute sie getoetet.

Dass die beiden hätten versuchen können, ihn zu entmachten, ist mir bisher nie in den Sinn gekommen. Hatte auch nicht den Eindruck, dass sie potentiell in Lebensgefahr schweben. Immerhin hält Arthas zu dem Zeitpunkt doch noch recht viel von beiden...? Dann doch eher danach, nachdem sie ihn im Stich ließen.
An Arthas' Stelle hätte ich mir lediglich gewünscht, dass meine Freundin und mein Lehrer mir in dieser schweren Stunde beistehen, unabhängig davon, was sie selbst von der Aktion halten, mir gefällt sie schließlich auch nicht, anstatt mich mit meiner grausigen Pflicht, die mir alternativlos erscheint, allein zu lassen. "Worte" ändern eben nichts an der Situation, und Arthas war gezwungen, schnell zu handeln. Deshalb auch meine Frage nach den Erfolgsaussichten, eine Alternative zu finden. Hätte Arthas, so wie Jaina und Uther, einfach wegreiten und die Bewohner verrecken lassen, noch dazu riskieren sollen, dass die Seuche sich auf umliegende Ortschaften ausbreitet?

Deswegen finde ich, dass die beiden es sich zu leicht gemacht haben. Vielleicht habe ich auch einfach etwas übersehen, aber deshalb ja die Fragen hier :D.
26.06.2016 16:14Beitrag von Bacchante
An Arthas' Stelle hätte ich mir lediglich gewünscht, dass meine Freundin und mein Lehrer mir in dieser schweren Stunde beistehen, unabhängig davon, was sie selbst von der Aktion halten, mir gefällt sie schließlich auch nicht, anstatt mich mit meiner grausigen Pflicht, die mir alternativlos erscheint, allein zu lassen.


Arthas hat Uther Hochverrat vorgeworfen, als dieser sagte, die eigene Bevölkerung abzuschlachten wäre wahnsinnig und hat ihm seines Kommandos enthoben.
Was generell auch fragwürdig ist, btw. das Arthas noch nicht König war und Uther als Paladin im Rang über stand.

Mit anderen Worten: Uther hatte keine Wahl, als sich an den König zu wenden.

Was Jaina angeht: Se versuchte ihn zu beruhigen und zu vermitteln. Er hat es übergangen und hat dann praktisch die Leute vor die Wahl gestellt:
"Entweder ihr kommt mit mir und schlachtet zahllose Bewohner ab, Männer, Frauen und Kinder, nur weil sie verseucht sein könnten oder ihr geht mir aus den Augen.

Und alternativlos? Naja, man hätte de Stadt unter Quarantäne stellen können, die Bewohner erklären, dass das Weizen verseucht war und die versuchten Bewohner aussortieren können.

Die Stadt zu "säubern war lediglich die schnellere und einfache Lösung, die letztendlich auch vermutlich genug Bewohnern das Leben gekostet haben, die nicht verseucht waren.
Nun gut, also doch so schwarz-weiß. Schade, kam im Spiel anders rüber. Danke für die Erklärung, Maguss!
Im Buch steht dazu etwas mehr.
Arthas war nie so romantisch, wie du ihn gerne sehen moechtest.
Er ließ im Grunde Jaina in dem Moment schon im Stich als sie meinte sie koenne schwanger sein und er direkt Angst bekam vor der Verantwortung und sie daraufhin dann auch verließ und die Beziehung beendete.
Als Stratholme begann, waren sie dabei wieder zueinander zu finden, aber mit einem gehoerigen Knacks in der Partnerschaft, sofern man es ueberhaupt Partnerschaft nennen kann.

Falls du magst, lies ruhig mal das Buch Arthas, Rise of the Lich King.
27.06.2016 15:13Beitrag von Irilya
Arthas war nie so romantisch, wie du ihn gerne sehen moechtest.

Da musste ich jetzt schmunzeln :D.

Nach bisheriger Einschätzung war Arthas für mich immer ein mäßig begabter, eher unsicherer Mensch, kein wirklich guter Kämpfer, auch nicht sonderlich führungsbegabt, halt mehr der schlichte Typ, der in eine für ihn viel zu große Verantwortung (oder auch einfach die falsche Zeit) hineingeboren wurde. Auch hatte er für mich immer den Charme eines Holzklotzes, weshalb ich auch nie verstanden hab, was Jaina an ihm fand. Alles natürlich nix, wofür er was kann, Begabung sucht man sich ja nunmal nicht aus, deshalb tat er mir einfach nur leid. Was Maguss schrieb, hat mich überrascht; Uther des Kommandos zu entheben, weil er anderer Meinung ist, passt da eben nicht zu und spricht für eine Neigung zum Jähzorn, die dann schon vorhanden gewesen sein muss, bevor es den Bach runterging.

Falls du magst, lies ruhig mal das Buch Arthas, Rise of the Lich King.

Ja, wird wohl echt mal Zeit :).
26.06.2016 18:28Beitrag von Maguss
Und alternativlos? Naja, man hätte de Stadt unter Quarantäne stellen können, die Bewohner erklären, dass das Weizen verseucht war und die versuchten Bewohner aussortieren können.


Wenn ich weiß, dass eine nicht unwesentliche Zahl der Einwohner zeitnahe zu Untoten wird und die restliche Bevölkerung angreifen wird, dann halte ich ehrlich gesagt nichts von einer Quarantäne. Damit würde man die gesunden Bewohner schließlich auch zum Tod verurteilen. Wir reden jetzt ja nicht von einer Seuche, die man eindämmen könnte, sondern von einer realen und wachsenden Gefahr für die Bewohner und schlussendlich das gesamte Reich. Von daher war Arthas Schritt zwar extrem drastisch, aber zeitgleich auch verständlich.
Naja, so etwas kann man immer leicht von einer sicheren Perspektive sagen.
Verstaendlich? Ja. Unmenschlich? Ja.
Sollte eine Seuche ausbrechen, faende ich auch schoen, wenn man meine Gegend abriegelt aber nicht gleich mich erschießt.
Kann immer Personen geben die immun sind oder sich verstecken, verbarrikadieren und auf Rettung hoffen.
Hier zu sagen, tja Pech gehabt, ist fuer mich nicht die Loesung.
Quarantaene und die bereits verwandelten zu toeten, schon eher. Dazu nimmt man Soldaten, die sich freiwillig melden, steckt sie noch in einen Schutzanzug und dann: Fuer das Licht.
Kann mir jemand folgendes erklären:

Wie kann es sein, dass die Chronik von einem Konflikt zw. Quel'dorei (in Northrend) und dem Blauen Drachenschwarm berichtet (Kristallsangfluch oder so), wenn doch alle blauen Drachen bis auf Malygos durch Neltharion im Krieg der Ahnen getötet wurden. Und wenn ich schon dabei bin: wie hat sich der blaue Drachenschwarm überhaupt erholt. In der Trilogie rettet Korialstrasz blaue Eier in eine Paralleldimension oder so ähnlich, aber ich weiß nicht, ob die Trilogie von Knaak Canon zur Trilogie darstellt ...

Ich denke, wir haben hier einen Retcon und das macht mir nichts aus, mir fehlt in der Chronik aber eine Erklärung für diesen Umstand. ...
Soweit ich weiß, wurde der blaue Schwarm damals nur fast ausgerottet und griff daher spaeter auch gern auf die Hilfe der Sterblichen zurueck, da zu stark dezimiert.
Wirklich erholt hat er sich bis heute nicht.
Heyho,kleine Frage da ich gerade die Bücher lese,in "Aufstieg der Horde" Seite 75 steht,dass Durotan braune Augen hat,wenn man als Hordler jedoch die Start Quest für Dreanor spielt,kann man erkennen,dass er blaue Augen hat. Garrosh wurde ja in die Vergangenheit geschickt in der wir ihn nun auf Dreanor verfolgen nicht etwa jedoch in ein AU wo ist da der Zusammenhang bzw mein Denkfehler?
Danke schonmal für die Antworten :)
19.07.2016 00:35Beitrag von Saronio
wo ist da der Zusammenhang bzw mein Denkfehler?


Um es kurz zu machen. Es ist nicht dein Denkfehler. Auch Blizzard passieren mal Fehler. Durotan hat in Draenor blaue Augen, weil auch Thrall sie hat....bzw. umgekehrt. Blaue Augen unter Orcs sind etwas enorm seltenes und eigentlich ist Thrall der bisher einzig bekannte mit blauen Augen.

Zwischen dem Buch und dem Spiel gibt es da eine kleine..."Logiklücke"...
Okay,danke macht nun einiges klar :)
19.07.2016 00:35Beitrag von Saronio
Garrosh wurde ja in die Vergangenheit geschickt in der wir ihn nun auf Dreanor verfolgen nicht etwa jedoch in ein AU wo ist da der Zusammenhang bzw mein Denkfehler?


Doch, Draenor ist nicht unsere Scherbenwelt. Es ist eine Zeitreise in eine Parallelwelt, bei der Grom noch lebt aber keinen Sohn hat.
Daher koennte es also sein, dass Durotan blaue Augen hat, ab von der stimmigen Theorie das durchaus auch Fehler passieren.
Wieder neue Fragen:
Ist Archimonde jetzt wirklich "tot" (also für immer)? In Mythic hat man im Twisting Nether gekämpft (hab ich mir sagen lassen^^). Andere Quellen sagen, dass sich Blizz noch nicht entschieden hat, ob Archimonde tot ist.

Habe gelesen, dass Guldan den Körper von Illidan mithilfe von Cordana gestohlen hat. Zu diesem Lore-Bereich fallen mir viele Fragen ein:
- Was ist nach Black Temple mit Illidans Körper passiert?
- Ist er ein Dämon, d.h. unsterblich, kann also nur im Twisting Nether getötet werden?
- Warum hat er überhaupt eine Seele (nach seinem Tod ist der Körper doch sowieso nur eine Hülle ...), die Guldan vom Körper "trennen" kann?
- Was will Guldan mit Illidans Körper überhaupt erreichen bzw. besser gefragt: was hat Illidan jetzt konkret mit Legion zu tun, außer die Begründung für die Heldenklasse zu sein?ß
- Was passiert mit Illidans Seele nach der Extraktion vom Körper?
20.07.2016 18:08Beitrag von Wylaria
Wieder neue Fragen:
Ist Archimonde jetzt wirklich "tot" (also für immer)? In Mythic hat man im Twisting Nether gekämpft (hab ich mir sagen lassen^^). Andere Quellen sagen, dass sich Blizz noch nicht entschieden hat, ob Archimonde tot ist.

Habe gelesen, dass Guldan den Körper von Illidan mithilfe von Cordana gestohlen hat. Zu diesem Lore-Bereich fallen mir viele Fragen ein:
- Was ist nach Black Temple mit Illidans Körper passiert?
- Ist er ein Dämon, d.h. unsterblich, kann also nur im Twisting Nether getötet werden?
- Warum hat er überhaupt eine Seele (nach seinem Tod ist der Körper doch sowieso nur eine Hülle ...), die Guldan vom Körper "trennen" kann?
- Was will Guldan mit Illidans Körper überhaupt erreichen bzw. besser gefragt: was hat Illidan jetzt konkret mit Legion zu tun, außer die Begründung für die Heldenklasse zu sein?ß
- Was passiert mit Illidans Seele nach der Extraktion vom Körper?


Zu Archimonde, wenn ich mich nicht täusche haben sie eigentlich geplant in sterben zu lassen, sprich das die Twisting Nether Phase schon im normalen Modus mitkommen sollte, augenscheinlich haben sie sich dagegen entschieden, sein Status ist momentan: Nicht so ganz sicher. Aber wie gesagt bin ich mir in diesem Punkt nicht sicher und bitte um Korrektur, wenn dem nicht so ist.

Illidans Körper wurde zusammen mit den anderen Dämonenjägern von Maeiv im Gefängnis der Wächter eingesperrt nach seinem Niedergang im Black Temple, während die Dämonenjäger quasi "Mehrzimmerstasiszellen" hatten, wurde Illidans Körper tief unterhalb des Kerkers verwahrt.

Er hat, als er Gul´Dans Schädel ausgelutscht hat, soviel Dämonische Energie in sich aufgesogen das seine Seele mit dem Twisting Nether verankert wurde, sprich er gilt zu einem Großteil als Dämon. Er ist damit unsterblich, wie die anderen Dämonen und kann dementsprechend nur im Twisting Nether endgültig vernichtet werden. Aber nicht vergessen, er ist immer noch auch ein Nachtelf. Betrachte es als eine Art Hybrid Wesen, im ganz ganz groben Sinne.

Naja er hat eine Seele, weil er eben vorher ein Nachtelf war, mit einer ganz "normalen" Nachtelfenseele, die ist nicht komplett weg, sondern ist durch die dämonische Energie einfach... mehr geworden. Mehr in Richtung Dämon.

Was er genau mit seinem Körper macht? Weiß ich nicht genau, ist das schon raus eigentlich, würde ich selbst gern wissen. Ich vermute mal das er ihn braucht um das Portal in der Gruft zu öffnen bzw. um das Wissen zuerlangen das er braucht. Naja... und um ihn zu vermöbeln dafür das er seinen MU Verwandten quasi den Schädel ausgelutscht hat (haha nur Spaß)

Nach der Extraktion? Öh... meinst du nach seinem Tod oder nachdem Gul´Dan an ihm rumfuchtelt? Beim normalen Tod wandert seine Seele in den Twisting Nether, wie bei einem Dämon und wartet darauf das sich wieder eine brauchbare Hülle bildet bzw. findet. Dann geht die Seele wieder in diese Hülle/Körper und zippppp ist man wieder da.

Hoffe das hat einen Teil deiner Fragen beantwortet. Wie gesagt ist das alles andere als vollständig, einiges spekulativ. Bitte diesen Umstand zu entschuldigen.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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