[A-RP] Einheit Arkanwacht

Die Aldor
Elune adore, Reisender.

So ihr mehr über uns erfahren wollt, lasst eure Augen nach unten wandern.

Mit diesem Thread möchten wir ein neues Gildenprojekt vorstellen, welches von Spielern des Athenaeums und den Kal'Delar gebastelt wurde und bespielt werden möchte. Wir sind uns der Schwierigkeit bewusst, die mit einem solchen Projekt einhergeht, denken aber auch, dass wir das nötige Fingerspitzengefühl haben, um es authentisch darzustellen. Fragen, Kritik oder Anregungen nehmen wir dankend entgegen, immerhin kann es auch bei mehreren Köpfen vorkommen, das bestimmte Dinge nicht mit berücksichtigt wurden.

Allgemeine Informationen

Mit diesem neuen Gildenprojekt wollen wir eine Nische bespielen, die in Zukunft vielleicht mehr und mehr an Bedeutung zunehmen könnte(!). Die Hochgeborenen sind, wie wir alle wissen, noch nicht wirklich lang in die Gesellschaft zurück gekehrt und noch immer sind sie eher die Fußabtreter des Volkes, die keiner so wirklich haben will und immer wieder polarisierendes Thema, wenn es um Konflikte geht. Wenn man auf die Vergangenheit der Nachtelfen zurück blickt, keinesfalls verwunderlich. Dem wollen wir allerdings entgegen wirken!
Wir wollen eine Einheit unter der Schirmherrschaft des Tempels ins Leben rufen, welche die Hochgeborenen thematisiert und von der Schwesternschaft geleitet und beobachtet wird.
Gehen wir weiter ins Detail.

Die Einheit

Die Einheit kann grob gesagt als militärische Abteilung des Tempels gewertet werden, welche nachtelfische Kämpfer, Gilneer und Hochgeborene in sich vereint.

Ränge

Kommandantin: Priesterin Parc Motte
Aufseher: Schildwachen/andere Kämpfer
Wissenshüter: Thelran Brunnenblick
Arkanist
Anwärter
Verbündeter

Außerhalb eines Einsatzes läuft die Einheit mehr oder weniger getrennt. Das heißt, die Seite der Schwesternschaft kümmert sich um ihre Belange und der Teil der Arkanisten ebenso.
Innerhalb eines Einsatzes stehen die Arkanisten unter direktem Befehl von Schwester Weißmond oder ihrer Stellvertreterin.
Anmerkung: Hierbei darf man keinesfalls davon ausgehen, das den Arkanisten komplett freie Hand gelassen wird. Sie unterstehen selbstredend den Gesetzesmäßigkeiten von Darnassus und dürfen sicherlich den ein oder anderen Kontrollbesuch erwarten. Außerdem stehen sie unter Beobachtung, wie es ohnehin der Fall ist.

Sonderfall: Freiwillige und Verbündete

Es ist allgemein bekannt, wie unbeliebt die Hochgeborenen sind und somit gibt es gewiss nur wenige Schildwachen, mit denen der Alltag der Einheit erträglich wäre. (Zu blöd, wenn diese Exemplare von Schildwachen dann unfreiwillig versetzt werden Wink) Um dem ein wenig entgegen zu wirken, nimmt die Einheit freiwillige Kämpfer in den Rang der Aufseher auf. Allerdings beschränkt sich das auf Nachtelfen (In dem Falle auch Nicht-Schildwachen) und Gilneer.

Der Rang eines Verbündeten gebührt dem, der weder Teil der Kämpfer, noch der Arkanisten ist, sich aber trotzdem mit uns intensiv beschäftigt und ein Teil der Gilde sein möchte. Aufgrunddessen ein Ooc Rang.

Aufgaben und Ziele

Bergung magischer Artefakte

Die Bergung magischer Artefakte ist eine der Hauptaufgaben, welche die Einheit beschäftigen. Wann immer ein Hinweis zu solch einem Artefakt gegeben wird, so werden sie sich der Sache annehmen um zu verhindern, dass ein Solches in falsche Hände gelangt.

Die Verteidigung der nachtelfischen Ländereien

Als Einheit der Schwesternschaft unterliegen sie der Pflicht, das Volk und die Heimat zu beschützen. So kann es vorkommen, das auch sie an die Front gerufen werden, wenn ein paar Dämonen an die Tür klopfen oder die Allianz als solche ihre Hilfe braucht.

Die Ausbildung

Verantwortungsvolle und streng beobachtete Magieschulung im Falle von direkter Nachfrage. Mit der Begründung, dass Lernwillige immer einen Meister finden und so nicht in die "falschen" Hände geraten könnten. Praxisunterricht findet allerdings nicht auf Teldrassil statt.

Eine kämpferische Ausbildung im Falle einer Schildwache und/oder eines Freiwilligen ist möglich, baut aber auf bereits vorhandener Erfahrung auf. Als Beispiel nehmen wir eine Rekrutin, die in ihrer bisherigen Ausbildung bereits fortgeschritten ist. Jene erhält die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszubauen um später zur Schildwache erhoben zu werden.

Diplomatie

Steht ganz klar mit im Vordergrund. Wir wollen langfristig darauf hinspielen, Toleranz und Akzeptanz für Hochgeborene zu erfahren. Wir wollen Konflikte beleben, uns ins darnassische Leben eingliedern, guten Willen beweisen und Aufklärung betreiben.
Wo findet man uns?

Der Sitz der Einheit befindet sich in Darnassus. Das alte Quartier des Athenaeums wurde für die Einheit umfunktioniert. Entsprechend befindet sich jenes auf der Terasse der Handwerker, beim Verzauberungskunst/Inschriftenkundelehrer einfach die Brücke benutzen und schon könnt ihr an die Tür klopfen.

Einsätze können uns an sämtliche Ecken von Azeroth führen.

Wie bewerbe ich mich?

Ein erster Schritt wäre die Ooc Kontaktaufnahme per Whisper oder Brief, oder direkt die Bewerbung in unserem Forum.
Natürlich ist es auch möglich, sich einfach direkt IC vorzustellen und sich hinein zu spielen.

Forum: mondseele.forumieren.com

Wir bemühen uns um...

...Loretreues Rollenspiel
...Charaktere mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen
...das Außenschließen von Power-und Metarollenspiel
...ein familiäres, lockeres Gildenklima
...Aktivität

Und wünschen uns dies auch von möglichen Interessenten.

Schlusswort

Bewerber sollten stets im Blick behalten, dass es sich hierbei um eine Nische im nachtelfischen Rollenspiel handelt, in der Konflikte vorprogrammiert sind. Selbst innerhalb der Einheit wird es ordentlich Zankerei und Konfliktpotenzial geben, muss sich jene doch überhaupt erst zu einer richtigen Einheit entwickeln. Wir geben daher zu Bedenken, dass man sich vielleicht erst gar nicht bewerben sollte, wenn man damit nicht zurecht kommt.
Ansonsten hoffen wir, uns in Zukunft in die richtige Richtung zu entwickeln um die Einheit authentisch darstellen zu können.
Wolkenverhangen war diese Nacht, in der es Kaladria in die Tempelgärten verschlagen hatte. Nur gelegentlich lugte das wärmende Licht von Mutter Mond hindurch und schenkte ihr spärliches Licht auf der steinernden Bank, auf der sie Platz genommen hatte. Es war dunkler als sonst, so meinte sie zumindest. Vielleicht lag es aber auch an den Zweifeln, die sie plagten. An den Sorgen und Nöten ihrer Schützlinge, welche durch ihre Gedanken wanderten und eine Lösung suchten.
Vielmehr beschäftige sie allerdings ihr Vorhaben, welches sie bereits in die Wege geleitet hatte. War es wirklich der richtige Weg, das Volk von Zwietracht und altem Hass zu befreien?

Nein, in solchen Dimensionen sollte sie nicht denken. Eine kleine Einheit, wie die Priesterin sie im Sinn hatte, wäre kaum in der Lage, den Großteil des Volkes zum Umdenken zu bewegen. Doch vielleicht würde sie damit den Grundstein legen, um zumindest zum Nachdenken anzuregen? Wenn es sich zu einer funktionierenden Einheit entwickeln würde, wäre dann die Chance da, die Hochgeborenen ein wenig mehr zu integrieren? Würden die Hochgeborenen ihren Nutzen beweisen können, um das Volk zu einen?
Je länger sie darüber nachdachte, desto mehr bewegte sie sich fort von einer Antwort.
Doch tief im Inneren wusste sie, dass es viel mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, als sie sich wünschte.
Wer war sie zu glauben, dass uralter Hass einfach binnen ein paar Jahren verschwunden wäre? Schließlich waren die Hochgeborenen nicht erst seit gestern zurück gekehrt und geändert hatte sich nichts. Ja, sie waren zurück. Doch wer akzeptierte sie schon? Akzeptierte Kaladria sie denn überhaupt selbst?
Wohin sie auch schaute, die Hochgeborenen waren bei kaum jemanden beliebter, als ein... naja... Säblerhaufen? Gewiss gab es auch unter den Kaldorei jene, die den Schuldigen weniger skeptisch gegenüber standen, doch es war noch immer eine Minderheit, die auf den Straßen kaum Erwähnung fand. Von einem geeinten Volk konnte kaum die Rede sein. Doch Kaladria war sich sicher, dass dies für die Zukunft notwendig sein würde.
Tempel des Mondes, Darnassus

Hoch und erhaben ragte die Statue der ersten Mondpriesterin den Tempel hinauf, inmitten von schwirrenden Irrwischen und rauschendem Gewässer, welches unaufhörlich in den Brunnen floss.
Die Novizin, die bereits von ihrer Mentorin verrückt gemacht wurde, wurde langsam ebenso nervös, wie Jene.
Schick sie zu mir, sobald sie Darnassus erreicht.
Das hatte Kaladria Weißmond zu ihr gesagt. Sofort, umgehend. Ganz egal, wie lange sie unterwegs gewesen sein mag. Die Novizin würde sie überfallen und sofort Richtung Tempelkammern schicken. Dorthin, wo sich Kaladria bereits die Füße vor lauter Aufregung wund lief.

Die junge Tempelschwester wandte den Blick von der Statue ab, als sich stapfende Schritte näherten und die dunkle Silouhette der Kaldorei Gestalt annahm.
"Schwester Dämmertanz? Priesterin Weißmond..."
"Erwartet mich bereits, jaja."
Die Novizin zog die Augenbrauen nach oben und nickte knapp. Ein respektvolles Nicken seitens Asaciel, als jene auch schon in den hinteren Kammern des Tempels verschwand.
Noch eine kleine Weile starrte die Stehengelassene der blutverschmierten Schildwache hinterher. "Bei Elune... wen hat sie denn dieses Mal aufgefressen?"

~.~

"Du willst was?! Das kann doch nicht dein Ernst sein, Kaladria. Das ist doch..."
"Beruhige dich, Asaciel. Es ist die beste Lösung, die es gibt."
Von Beruhigung war allerdings keine Rede. Während Kaladria auf ihrem Bett saß und sich die Robe faltig grabschte, stiefelte Asaciel die Kammer auf und ab. Allerhand Dreck und Unrat hatte sie mitgebracht, verteilte jenen großzügig in der kleinen Kammer der Priesterin.
"Die du parat hast, meinst du wohl. Soll ich dir sagen, was die Beste ist? Weg mit ihnen, allesamt. Ab zurück nach Eldre'thalas." raunte die Schildwache aufgebracht.
"Du weißt so gut wie ich, wie wenig Halt dieses Argument hat. Und genauso gut weißt du, das dies ganz sicher nicht in unseren Händen liegt. Unser Volk braucht Zusammenhalt, keine Zwietracht."
Nun erhob sich die Mondpriesterin und packte Asaciel an den Schultern. Völlig gleich, was da alles an ihr klebte. Sie schaute ihr direkt in die Augen und Asaciel schob ihre Aufgebrachtheit beiseite.
"Du glaubst wirklich daran, oder?" Forschend durchdrangen die Augen der alten Schildwache die ihrer Freundin. Nein, die ihrer Vorgesetzten.
"Ich glaube es ist ein Weg, das Volk behutsam an sie heran zu führen."
Asaciel schloss die Augen und atmete einmal tief durch, dann wandte sie sich ab und starrte an die Wand.
"Warum ich, Kaladria?" fragte sie. Dieses Mal war es keine Frage die sie stellte, obwohl sie die Antwort schon wusste. Nein, sie wusste wirklich nicht, wie die Priesterin eine solche Entscheidung treffen konnte.
Eine neue, loregetreue Nachtelfengilde. Wie schön. Das Konzept liest sich sehr interessant, und wäre ich nicht schon woanders, würde ich mir das Ganze sicherlich mal anschauen wollen. Ich wünsche euch viel Glück und Durchhaltevermögen.
Endlich wieder eine Gilde mehr in 'Nassus.

Elune adore
Nariniel Nachtwind, Wächterin
Wir hatten uns ja ooc schon besprochen und dessen Inhalt, ebenso wie das was hier zu lesen ist, sagt mir zu. Auch das Rp mit einer der Euren gestern war recht angenehm.

Das gibt einen Daumen und ich hoffe, dass man Rp technisch mal zusammen arbeiten (muss? Ist ja nicht so, dass wir Schildwachen immer eine Wahl haben mit wem wir kämpfen müssen!)
Vielen Dank für den Zuspruch. Wir sind schon selbst sehr gespannt, ob das Vorhaben IC funktionieren wird und wie viele Male Kaladria die Streithähne auseinander ziehen muss. :)
Und Lyrionari, das lässt sich einrichten :P

Und hier noch ein kleiner Ic Happen von den bisherigen Entwicklungen.

Zurück aus Lor'Danel stiefelte Kaladria umgehend zurück in die kleine Tempelkammer, die sie im hinteren Teil des Tempels des Mondes bewohnte. Der Kopf pochte. Wie immer, wenn sie viel nachdachte.
Gerade mit Blick auf den aktuellen Vorfall an der Dunkelküste machten sich Zweifel in ihr breit, ob das Vorhaben dieser militärisch angehauchten Einheit wirklich so eine gute Idee wäre, wie sie anfangs hatte gedacht. Das, was Schwester Shendial ihr außerdem noch erzählte, machte die Sache nur noch komplizierter. Oder war ihre Geschichte nicht die perfekte Gelegenheit, jenen Nutzen der Einheit zu beweisen?
Sie wusste keine Antwort darauf, aber ihr Entschluss stand fest.

~.~

Mit voller Wucht und geübter Präzision schwang die Mondpriesterin den klingenbewehrten Stab gegen ihre Rivalin. Hielt sie auf Abstand und schenkte den winzigen Funken, die beim Aufprall erzeugt wurden, keine Beachtung.
"Und? Was wirst du nun tun? Ich habe dir gesagt, dass das keine gute Idee ist." Mit nur wenig Atem in den Worten holte die Schildwache zum Gegenschlag aus. Die drei Klingenblätter der Mondgleve verharkten sich mit dem Stab der Kontrahentin. Doch jene war schnell genug, ihn schwungvoll mit der anderen Hand hinaus zu ziehen, bevor er ihr aus der Hand glitt.
Beiden stand der Schweiß bereits auf der Stirn und die Anstrengung des Kampfes forderte langsam ihren Tribut. Die Kräfte ließen nach und die Angriffe, wie auch die Paraden wurden unachtsamer.
"Am Besten, du vergisst dein Vorhaben, lässt die Wächterinnen nach der Lor'Danel Flüchtigen suchen und widmest dich wieder den Dingen, denen du bisher deine Aufmerksamkeit hast zukommen lassen."
Kaladria schnaufte aus und ließ von Asaciel ab. Sie rammte das Stabende in den Boden und lenkte den Blick in den wolkenverhangenen Himmel.
"Ich werde ein Treffen mit dem restlichen Athenaeum einberufen." antwortete sie schließlich. Asaciel bekundete mit dem jahrelang perfektioniertem Brummen ihr Missfallen.
"Schön." brummte sie erneut. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis der Platzregen über ihren Köpfen hinein fiel. Noch einige, durchbohrende Blicke trafen die Mondpriesterin, bevor jene wortwörtlich im Regen stehen gelassen wurde.
Zurück im Tempel des Mondes, Darnassus

"Und, wie ist es gelaufen?" Ruhig und gelassen, mit routinierten Bewegungen fuhr die Hand der Schildwache, mitsamt des Schleifsteins, über die erste der drei Klingenblätter. Sie schaute nicht auf, hatte aber ein wohl wissendes, winziges Grinsen auf den Lippen.
"Verschauckel mich nicht, Asaciel. Er wird auf das erste Angebot nicht eingehen und ich habe wenig Lust, mich mit ihrem Erzmagier auseinander zu setzen."
"Ach komm, wieso sollte der nein sagen? Soviel Dummheit traue ich ihrem Anführer tatsächlich nicht zu."
Kaladria seufzte aus. "Sicherlich wäre er nicht abgeneigt, aber du kannst dir vorstellen, wie die Einheit laufen würde, wenn ich eine Befehlskette erzwinge."
Die alte Schildwache nickte bloß und legte den Schleifstein beiseite. Sie hob die Mondgleve ins spiegelnde Licht des Mondes, fuhr mit dem Finger über das geschliffene Klingenblatt und grunzte zufrieden. Das Nächste war dran, während Kaladria in der kleinen Kammer auf und ab lief, zu sich selbst sprach und nachdachte.

Einige Zeit später, Schildwachenbarracke

Asaciel atmete den Schinken ein, als wäre ihr tagelang jegliches Essen verweigert worden. Natürlich ohne Etikette, wie es einer Kriegerin wie ihr würdig war. Sie ignorierte die zackigen Schritte, die kurze Zeit später hinter ihr zum Stehen kamen, immerhin wusste sie genau, wem sie gehörten.

Mit einer flüchtigen Handbewegung seitens Kaladria verzogen sich die anderen Schildwachen nach draußen, oder in ihre Gemächer zurück. Asaciel, die noch immer mit Schinken essen und die Wand anstarren beschäftigt war, hörte ganz langsam auf zu Kauen und drehte sich in einer wunderschönen Pirouette mitsamt des Hockers zu der Mondpriesterin um. Immerhin waren alle weg und somit bedurfte es keiner übermäßigen, respektvollen Geste, wie es in der Öffentlichkeit automatisch von statten ging.

"Er glaubt, du hast einen Mordversuch auf Illdorene Norsar gestartet."
"Und?"
"Und er will nicht von dir befehligt werden." fuhr die Mondpriesterin fort. Die pure Begeisterung sprang Asaciel förmlich aus dem Gesicht und das war nicht mal als Ironie zu werten.
"Elune sei Dank. Tja, dann bin ich wohl raus aus der Nummer. Zu schade aber auch." Die Schildwache setzte ihr schönstes Grinsen auf, wenn man es als solches aus dem grimmigen Gesicht bezeichnen konnte.
Kaladria tat es ihr gleich. Das Lächeln, welches sie aufsetzte, sprudelte nur so vor Überlegenheit.
"Du wirst die Trainingseinheiten leiten."
Das Gesicht der Schildwache entgleiste in die gewohnte, grimmige Manier und plötzlich waren ziemlich viele Falten darin zu sehen. Sie brummte in Perfektion.
"Schön..." quetschte sie heraus und Kaladria stiefelte zum Balkon. Die Arme hinter dem Rücken gefaltet blickte sie über die Stadt.
"Die Einheit wird mehr oder weniger getrennt voneinander geleitet. Selbstredend stehen die Arkanisten noch immer unter Beobachtung, allerdings werden sie nur innerhalb eines Einsatzes unter direkten Befehl gestellt."
Asaciel drehte sich erneut mit dem Hocker zur Wand. Das sie ihren Kopf nicht ein paar mal daran aufschlug, grenzte an ein Wunder. Sie stopfte sich mürrisch das nächste Stück Schinken herein, während sie unweigerlich den Worten der Mondpriesterin lauschte.
"Wir haben uns soeben das Quartier des Athenaeums angeschaut. Ziemlich wenig Platz, wenn ich Rüstungsteile und Waffenständer darin unterbringen will. Vielleicht können wir das umliegende Haus mit benutzen, sofern ich mich mit dem Besitzer einigen kann."

Der weitere Gesprächsverlauf verlief ähnlich. Kaladria quasselte von der allgemeinen Situation, was es noch zu tun gäbe, von ihrer Hoffnung auf die Wirkung des Volkes und von Asaciel kamen unehrliche Zustimmungen in Form von Brummen, murren und schmatzen.
05.06.2016 13:49Beitrag von Kaladria
Selbst innerhalb der Einheit wird es ordentlich Zankerei und Konfliktpotenzial geben, muss sich jene doch überhaupt erst zu einer richtigen Einheit entwickeln. Wir geben daher zu Bedenken, dass man sich vielleicht erst gar nicht bewerben sollte, wenn man damit nicht zurecht kommt.


Zankereien innerhalb einer Einheit schwächen jene Einheit leider oftmals ein wenig. Dennoch finde ich die Idee dieser Gilde ganz gut und wünsche viel Erfolg. Schade, dass es zu Zeiten meiner Mondgarde, welche die erste Shen'dralar Gilde war, derartige Einigungen für gutes RP nicht gab, doch da war die Kommunity wohl auch noch nicht bereit für eine derartige Gilde, wie die Meine. Wenngleich das RP jedoch zumeist gut besucht und spaßig war.

Bedauerlicherweise habe ich momentan wenig Zeit für mein Shen'dralar RP, weshalb ich es nicht schaffe auch mal IC vorbeizuschauen, aber ich bin sicher, dass es sich bald bessern wird.
11.06.2016 01:05Beitrag von Lothiriel
Zankereien innerhalb einer Einheit schwächen jene Einheit leider oftmals ein wenig.


Recht hast du. Und wir sind schon sehr gespannt, wie weit sich das auf unsere Missionen auswirken wird. Über Besuch freuen wir uns jederzeit, sofern du die Zeit findest. :)

Ansonsten nehmen wir Kritik oder weitere Anregungen gerne entgegen. Nur so kann man an etwas arbeiten, was vielleicht nicht ganz optimal ist.

Innerhalb Darnassus und vielleicht sogar darüber hinaus mehren sich die Gerüchte, dass eine neue Einheit ins Leben gerufen wurde. Schnell bringt man jene mit Arkanisten in Verbindung, was vielen Kaldorei direkt sauer aufstoßen dürfte.
Außerdem herrscht seit Neustem reges Treiben im Quartier des Athenaeums. Die Anwesenheit einer Priesterin und gewissen anderen Kaldorei, die nicht unbedingt nach Hochgeborenen ausgesehen haben, bestärken die Erzählungen in der Stadt.
Still ist es im Quartier der Arkanwacht. Nur eine bücherwälzende Schülerin liegt mit dem Bauch auf den Dielen, zieht einen Schmöcker nach dem anderen hervor. Bei einem der uralten Bände gerät sie ins Stocken. "Das dunkle Portal". Neugierig versenkt sie die Nase in den staubigen Seiten und muss husten. Aber was ist das? Ein Eselsohr zeigt an, dass hierin schon einmal jemand gelesen hat. Sie blättert aufgeregt weiter um zu sehen was den bisherigen Leser interessiert hat. Ihr fallen Notizen auf, die am Rande der Portalsabbildung gemacht worden sind.

Nachforschungen über Gul'dan anstellen. Öffnung des Portals durch Felmagie. Eventuell auch Schließung? Graue Bibliothek im Pass der Totenwinde.

Sie kennt die Handschrift nicht. Aber die Tinte scheint noch kein ganzes Jahr alt zu sein, und dass sich Staub mitten im Buch findet ist wohl ein Indiz dafür, dass es eine Weile auf dieser Seite offenlag.
Die Schülerin hebt nachdenklich die Schultern und versucht anschliessend vorsichtig das Eselsohr zu entfernen. Meister Thelran Brunnenblick würde sicherlich mehr über das Buch erzählen können. Allerdings wohl nur, solange er sich nicht über dessen Zustand aufregen würde.

Zufrieden mit ihrer Arbeit stellt die Schülerin das Buch vorerst wieder ins Regal zurück. Sobald der Meister zurück war, würde sie ihn fragen. Zunächst aber gibt es auch noch anderes zu tun und sie macht sich mit einem Leinensack über den Schultern auf dem Weg zum Dach.

Es war Zeit um Thelrans Auftrag auszuführen und das spezielle Vogelfutter für die Druiden auszustreuen...
Ein Wolf in der Großstadt fühlt sich unwohl.

Der Lärm hagelt auf die sensiblen Sinne ein und der auch der Geruch ist ein anderer. Alles ist fremd, und so entwickelt sich eine Vorsicht. Seirhana fühlte sich nicht sehr heimisch hier.

Sie vermisste den Schnee und die weiten Ebenen Winterquells. Obschon die Einberufung der hohen Schwester eindeutig war, fragte sich die Kaldorei, aus welchem Grund grade sie in einer so fragilen Einheit, wie die Arkanwacht, zur Geltung kommen sollte.

Was ihr an Waffenfinesse und Präzision mit dem Bogen fehlte, macht sie mit wilder Kraft und einem unbändigen Zorn wett.

Dennoch waren dies nicht die Qualitäten, die man im Umgang mit Magier benötigt. Oder vielleicht doch? Vielleicht sollte sie als Abschreckung dienen. Was ist prägnanter als ein wilder Geist, der weder Schmerz noch Blut scheut um den Namen der Göttin zu preisen.

Vielleicht war es die unabdingbare Loyalität und das Vertrauen zu Asaciel, weswegen sie der Versetzung zustimmte, vielleicht war es auch die Neugierde, welche sie hin und wieder verspürte.

Sie wusste aber, dass es früher oder Später zu einem Konflikt kommen würde. Dass die Magieweber einen Fehler machen würden und die treuen Schwestern darunter leiden werden. Es wird eine Prüfung des Zorns und der Geduld sein und sie würde weder Min’da noch die hohe Schwester enttäuschen.

Mit einem eher unfreundlichen Brummen und Khanai, einem Wolf, an ihrer Seite macht sie sich auf dem Weg zum Trainingsplatz in der Hoffnung ihrer Wut Luft zu machen. Ihr Blick wandert kurz zum Tempel und über die pompösen Steinterrassen.

Darnassus gefiel ihr nicht. Überhaupt nicht.
Die Gerüchte, die bisweilen herum gegangen sind, scheinen sich zu bewahrheiten. An einigen Stellen der Stadt wurden Pergamente aufgehängt, die bei manchen Ärgernis und bei anderen vielleicht Interesse auslösen könnten. Doch eines ist klar: Ein gewagtes Schreiben.

Einheit Arkanwacht

Gesegnet sei die Nacht, Kinder der Sterne!

Die Arkanwacht, eine Einheit zum Schutze des Volkes, ein Bund aus Kämpfern und Arkanisten, geleitet von Priesterin Weißmond und ein Wagnis für kommende Zeiten, ersucht Unterstützung.

Ein jeder, der dem Volk der Kaldorei oder der Gilneer angehört und willens ist, die Intention hinter diesem Vorhaben zu unterstützen oder kennen zu lernen, der wende sich für nähere Informationen an Priesterin Kaladria Weißmond. Arkanisten sind dazu angehalten, außerdem bei Thelran Brunnenblick vorstellig zu werden.

Mögen die Sterne euch leiten.
Ein Schubser nach oben.

Am Montag findet die erste Zusammenkunft der Einheitsmitglieder in Form einer Unterrichtseinheit statt. Wer sich die Wortgefechte nicht entgehen lassen möchte, findet uns an der Dunkelküste am Strand, unweit von Lor'Danel entfernt.

Desweiteren würden wir uns (und besonders Thelran) sehr über magischen Zuwachs freuen. In der Hinsicht sind wir noch ziemlich spärlich besetzt, was sich natürlich umgehend ändern sollte! :)

Grüßle
*push für magisch interessierte*
Die Arbeiten gingen gut voran, noch waren einige Tage Zeit. Die man zu Glück auch bitterlich brauchte, so tief im Feindesland. Das Beobachtungslager war zum Glück schon fast fertig errichtet. Schließlich wollte man auf keinen Fall entdeckt werden...

Die neuesten Berichte waren beunruhigend gewesen, fast schon merkwürdig... Ein Trupp Magie nutzender Nachtelfen, dazu geführt von einer Mondpriesterin?? Was hatte das nur alles zu bedeuten?

Es war doch höchst unüblich für die Nachtelfen solche Dinge zu tun. Was heckten diese Nachtelfen also wieder aus? War es etwas gegen die Horde? Oder ging es gar etwa, um etwas ganz ganz anderes? Man hoffte es ja, in den nächsten Tagen heraus zu finden.

In letzter Zeit herrschte ja ansatzweise Frieden zwischen Horde und Allianz. Doch war er auch von Dauer? keiner wusste es... Doch war es sicherlich nie falsch, vorbereitet zu sein.

Tief hatte man doch eine Spionin, in ihrer Reihen eingeschleust. Wer sie war? das wusste wohl keiner, nicht einmal welchem Volk sie eigentlich angehörte. Man konnte nur Vermutungen anstellen, vielleicht eine Blutelfe? Eine Meisterin ihres Illusionären Faches?

Schließlich hatten wohl, bis auf die höchsten stellen, wohl noch nie jemand ihr Gesicht gesehen. Vermutlich war es ja auch besser so, diente es doch vor allem ihrem Schutz, nur ihr Deckname war bekannt.

„Die Lilie“

Schon seit Jahren war sie aktiv in den Nachtelfischen landen. Und übermittelte immer wieder Informationen, jedweder Art, an die zuständigen stellen. Wie sie das schaffte? ungewiss,... Dass sie es aber schaffte, das war wohl das einzige was zählte.


*Kleiner Horden Push* hihi ;D
Seufzend beobachtet sie die hässlichen Arbeiter dabei, wie sie die abgeschlagene, in Einzelteile zersetzte Schmiede vom Portal wegtransportieren. Wenngleich das Auge andere Dinge im Blick behält, ruhen die Gedanken des vermeintlich wahnsinnigen Verstandes ab und an doch auf den Magiern der Kirin Tor und der Elfen. Noch harrt sie auf Neuigkeiten.

Kleiner Push am Rande
Hoch damit!

Bis auf Weiteres ist Kaladria IC in einem Einsatz verwickelt, welcher ihr nicht erlaubt, die Einheitsführung so zu organisieren, wie sie sein sollte. Aus diesem Grund wurde Parc als Stellvertreterin an die Spitze der Einheit gestellt und ist ab sofort, neben Kaladria und Thelran, ebenfalls eure IC Ansprechpartnerin.

Desweiteren sucht die Arkanwacht weiterhin händeringend nach neuen Mitgliedern, um ihre Reihen zu füllen. Arkanisten sowie Aufseher sind gleichermaßen begehrt!

Es grüßt,
die Arkanwacht
Die Schülerin drehte vorsichtig den Docht der Kerze um die Karte auf dem Tisch besser erkennen zu können. Schwester Motte hatte ziemlich viele ihrer Aufzeichnungen im Quartier der Arkanwacht zurückgelassen und noch immer waren nicht alle davon vollends durchgesehen. Aber wenn die Einheit bald zu ihrem Einsatz aufbrechen sollte würde von der sorgfältigen Grundlagenarbeit möglicherweise sehr viel abhängen.

"Silberwald" klang nach einem sehr schönen Ort und die Schülerin hoffte inständig, dass man sie mitnehmen würde, wenn es endlich so weit war...


Und wieder nach vorne!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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