[Untotengilde] Die Rückkehr des Rabenbanners

Die Aldor
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Zu finden unter http://rabenbanner.bplaced.net/phpBB3/

EDIT: Ich möchte den Thread nicht weiter pushen, von daher hier die Mitteilung, dass ich mein World of Warcraft Abo beendet und den RP-Betrieb mit dem Rabenbanner eingestellt habe. Dies war kein leichter, für mich persönlich jedoch ein notwendiger Schritt. Fragen dazu beantworte ich bei Bedarf in unserem Forum.

Aktueller Lagebericht: http://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/17612501324?page=5#post-91

Gliederung:

1. Vom Regen in die Jauchegrube – Post für Ex-Exekutor Sinderfell
2. Erläuterung Gildenkonzept
3. Schematischer Aufbau
4. Rekrutierung
5. Legion Plot - „Das Auge von Stromgarde“

1. Vom Regen in die Jauchegrube – Post für Ex-Exekutor Sinderfell


„Exekutor“ Sinderfell,

Im Namen des Oberkommandos und somit im Namen unserer verehrten Fürstin möchte ich Euch meine Verachtung für die Inkompetenz aussprechen, welche Ihr und Euer Regiment, das 23. Reserveregiment Tirisfal, während der Stationierung im Hilsbrad vor 5 Jahren an den Tag gelegt habt.

Ob fünf Jahre Dienst in der Abteilung „Abraum“ des Apothekariums Strafe genug sind, wage ich zu bezweifeln. Trotzdem kommt das Oberkommando nicht umhin, im Angesicht aktueller Herausforderungen eine Neubewertung des 23ten vorzunehmen. Die durchaus ruhmreiche Vergangenheit als „Rabenbanner“ und Empfehlungen ehemaliger Vorgesetzter haben uns zu der Entscheidung geführt, Euch und dem kläglichen Rest des Regiments eine Gelegenheit zur Rehabilitierung zu bieten.

Hiermit unterrichte ich Euch von der Reaktivierung des 23ten Reserve- und Hilfsregiments Tirisfal, ehemals bekannt als „Rabenbanner“. Sobald Ihr die Spuren Eurer derzeitigen „Tätigkeit“ beseitigt habt, werdet Ihr unverzüglich Meldung bei meinem Stab erstatten, wo Ihr umfängliche Informationen über Eure anstehenden Aufgaben erhalten werdet.
Ich sehe der Reaktivierung des 23ten Reserve- und Hilfsregiments mit Skepsis entgegen.

Gez
Manfred Hofer
Exekutor im Dienste ihrer Fürstin Sylvanas Windrunner


2. Erläuterung Gildenkonzept

Bei der Gilde Rabenbanner handelt es sich um die zweite Iteration eines RP-Projekts aus den Jahren 2010/2011. Damals war es unser Ziel, gemeinsam die Verlassenen-Questgebiete in der „neuen“ Erweiterung Cataclysm im Rollenspiel zu erkunden. Das alte Gildenkonzept (und die recht offensichtlichen Parallelen zu dem aktuellen Konzept) könnt ihr euch hier anschauen:

http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/859357684?page=1

Mehrere Jahre später ist das Rabenbanner noch immer eine militärisch geprägte Gilde. In den Akten der Todeswache aufgeführt unter der wenig ruhmreichen Bezeichnung „23. Reserveregiment Tirisfal“, ist das Rabenbanner von der stolzen Vergangenheit als Fronteinheit jedoch weiter entfernt, als je zuvor. Nach bitteren Jahren würdelosen Frondienstes bietet sich für Exekutor Sinderfell und seine Schergen nun endlich eine Gelegenheit, den guten Namen des Banners wieder reinzuwaschen. Eine neue Mission (mehr dazu später) verspricht einen Zufluss „frischer“ Rekruten – und die Hoffnung auf Besserung des Ansehens in den Augen skeptischer Vorgesetzter.

Wie schon zuvor ist es Ziel des Oberkommandos, das Rabenbanner zu einer modernen, multifunktionalen Einheit der Todeswache umzubauen. Diverse Waffengattungen der Todeswache unter den wachsamen Augen von Schattenpriestern und die, in den Augen des Exekutors höchst zweifelhafte, Unterstützung durch Mitglieder der königlichen Apothekervereinigung sollen den gewünschten Effekt erzielen.

Unsere Ziele im Rollenspiel liegen für den Rest von WoD und das kommende Addon in der gemeinsamen Darstellung der Todeswacheneinheit „Rabenbanner“ durch eine Mischung aus alltäglichem Rollenspiel und kleineren Plots der Gildenleitung. Rechtzeitig vor dem Start von Legion beginnen wir mit „Das Auge von Stromgarde“ als Prolog zu einem neuen Kapitel der Gilde. Im Zuge dieses Plots werden wir neue Charaktere rekrutieren und uns ins Gebiet der Menschen vorwagen.

Das alte, neue Rabenbanner wird also einer recht breiten Mischung an Verlassenen-Charakteren eine Heimat bieten. Ausnahmen sind: Todesritter, Dark Ranger (im alten Konzept noch vorhanden) und generell nicht-menschliche Charaktere.

Von unseren Gildenmitgliedern erwarten wir Eigenengagement und Lust an der Darstellung Lore getreuer Verlassenen-Charaktere. Hierbei geht es weniger um die penible Ausrichtung an der Fülle aus Quellenmaterial sondern um den „Geist“ des Verlassenen-Rollenspiels. Anfänger/innen finden bei uns im Forum die besagte Fülle an Quellen und Anregungen.

Hiermit endet der Überblick über das, was wir mit dem Rabenbanner bezwecken. Im Folgenden findet ihr Informationen zum zukünftigen Aufbau des Banners und den Aufnahmebedingungen.
3. Schematischer Aufbau der Gilde

Regimentsführung:

Kommandierender Exekutor

Regimentsstab:

Verwalter - Kleriker

Spezialisten:

Todespirscher - Seuchenbringer(Apotheker) - Todeswirker

Infanterie:

Todeswachen - unterteilt in Schützen, Nahkämpfer und sonstige Hilfstruppen

4. Rekrutierung

Von unseren Mitgliedern verlangen wir:

- Rollenspielbereitschaft
- Anpassungsfähigkeit
- Lernbereitschaft
- Die Lust darauf, gemeinsam ein Spielerlebnis zu schaffen das größer ist als die Summe seiner Teile

Was die IC Gilde "Rabenbanner" fordert:

Euer Charakter ist:
- Ein Diener der Verlassenen bzw der Fürstin
- Einigermaßen offen gegenüber dem Glauben der Kirche der Vergessenen Schatten
- Gewillt den Befehlen seiner Vorgesetzten zu gehorchen

Welche Charaktere werden gesucht?

Wir suchen:

Verlassene Charaktere aller Klassen, dargestellt durch Verlassene (Ingame-Rasse). Ausnahmen sind Todesritter und Dark Ranger. Insbesondere freuen wir uns über Todeswachen (Nahkämpfer und Schützen). Die Plätze für Schattenpriester(Kleriker) sind derzeit auf 2 limitiert, um kein Ungleichgewicht zu schaffen.

Warum euer Charakter im Rabenbanner landen könnte:

Wie Eingangs beschrieben, startet unsere Truppe sehr weit unten in der Hackordnung der Verlassenen. Das bedeutet nicht, dass die Gilde als Ansammlung inkompetenter Idioten gedacht ist (obgleich dies in den Augen des Exekutors sehr wohl der Fall ist), aber eine Strafversetzung aufgrund vorhergegangener Verfehlungen stellt für uns einen ebenso guten Beitrittsgrund dar, wie die normale Rekrutierung als Todeswache. Insbesondere ambitionierte Charaktere und Veteranen der Todeswache haben allen Grund, eine Versetzung zum Rabenbanner mit Skepsis zu betrachten. Aus dieser Gruppe von Unzufriedenen eine funktionierende Einheit zu formen, wird eines der Ziele unseres Rollenspiels sein.

Für besondere Rekrutierunganforderungen und Begrenzungen informiert euch bitte im entsprechenden Bereich in unserem Forum:

http://rabenbanner.bplaced.net/phpBB3/viewtopic.php?f=15&t=26

ob eure Bewerbung mit den Anforderungen dort übereinstimmt.

Ihr könnt uns über das Realmforum und das Rabenbanner-Forum kontaktieren.

Ingame findet ihr uns derzeit unter „Cromwell“ bei der Allianz und als "Sinderfell", "Greifenstein“, und "Kendrich" auf Hordenseite. Der Kanal /join Rabenbanner wird von unserer Gilde als OOC Kanal genutzt und ist ebenfalls eine gute Anlaufstelle für eure Fragen.
5. „Das Auge von Stromgarde“


Das Imperium von Arathor, erste Nation der Menschen und einstmals Hort der menschlichen Ordnung und Zivilisation. Und obgleich sich der Staub von Jahrhunderten über die einstige Größe des Imperiums gelegt hat, so ist es doch bemerkenswert, mit welcher Hingabe sich die letzten Verteidiger des arathischen Königreichs an ihre Ländereien krallen, mit welcher Kraft sich die letzten Abkömmlinge edler Blutlinien die halb zerfallenen Gemäuer ihrer Burgen gegen alle Bedrohungen verteidigen. Woher kommt diese Kraft? Ist es alleine die Sturheit der Nordmenschen oder gar das Land selbst, welches Verbrechersyndikaten, trollischen Invasoren und der unheiligen Magie der Verlassenen Einhalt gebietet?
Alte Quellen berichten von machtvollen heiligen Artefakten, deren heilige Kraft das Land selbst vor unheilvollen Einflüssen zu schützen vermag. Tief unter den Grundfesten alter Burgen, in unwegsamen Gebirgen und vergessenen Katakomben liegen diese Artefakte, verteilt über die Marken des alten Königreichs.
Ausgerechnet nun, da sich die Vorzeichen auf ein noch größeres Unheil verdichten, begibt es sich, dass Agenten der Verlassenen von der Existenz dieser Artefakte erfahren haben. Einer ihrer Magier war es, der bei seinen Forschungen auf Hinweise gestoßen ist, die auf die Lage eines dieser Artefakte verweisen. Schon schwärmen die Agenten aus, werden alte Regimenter aktiviert, um ihre Aufmerksamkeit der Mark Hohenwacht, Sitz eines der ältesten noch existierenden Adelsgeschlechter Arathors, zu widmen, wo Gerüchten zufolge „Das Auge von Stromgarde“ über das Land wachen soll.


OOC-Beschreibung

Der Plot wird hauptsächlich auf Hordenseite spielen und markiert die Reaktivierung des Rabenbanners. Unsere Truppe aus Verlassenen wird dem Agenten der Verlassenen dabei behilflich sein, das Auge von Stromgarde zu beschaffen, vernichten oder entweihen. Wie erfolgreich die Aktion letztlich sein wird, hängt von unseren Handlungen im Rollenspiel ab. Ein erneutes Totalversagen wäre jedoch alles andere als gut für Exekutor Sinderfell und seine Untergebenen.

Das Objekt des Begehrens habe ich in der Mark Hohenwacht angesetzt, in Absprache mit der Leitung des Allianzprojekts. So docken wir an bestehende Serverlore an und greifen nicht allzu stark direkt in Blizzards Handlung ein. Informationen zum Auge werden auch auf Allianzseite gesät werden, da der Agent selbst dort aktiv auf der Suche nach dem Standort des Auges ist.

Insgesamt ist die Geschichte recht klein angelegt und wird vor allem vom Rabenbanner bespielt werden. Die Einbindung anderer Verlassener, wenn es sich denn anbietet, ist jedoch ein ausdrücklicher Wunsch unserer Seite. Sollten Charaktere der Allianz Verdacht schöpfen, wäre auch ein kleinerer bewaffneter Konflikt denkbar, wenn die Verlassenen zugreifen.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich gerne hier im Forum oder Ingame bei mir (Sinderfell, Greifenstein) melden und weitere Informationen erfragen.

Ich habe den Plot als "Pre-Legion" Plot bezeichnet, da wir bereits an diesem Sonntag starten. Ob wir bis zum Launch von Legion fertig sind ist zweifelhaft - und auch nicht sonderlich wichtig.
6. FAQ

Frage: Sind Todesritter, die eine andere Rolle darstellen in Ordnung?

- Ja, die Todesritter-Klasse eignet sich hervorragend zur Darstellung verschiedenster Konzepte. Ausgeschlossen sind lediglich IC-Todesritter.

Frage: Gibt es Rollen, die limitiert sind?

- Ja:

Schattenpriester [0/2]

Apotheker [2/3]

Todeswirker [1/3]
Och, menno... Und das jetzt, wo wir es uns schon bei den Orcs so gemütlich gemacht haben... ;)

Die "Dicke Lady" drückt dem Rabenbanner fest die Daumen. Den originalen Daumen, und den... von wem auch immer.

-Euer Knochen
Ich hörte das Rabenbanner ist ziemlich cool.
Viel Erfolg bei eurem Konzept und willkommen zurück!

Es ist immer toll zu sehen, dass die Verlassenen-Community wächst. Ich kann von der Seite der Seuchenfaust schon mit Sicherheit sagen, dass wir uns auf eventuelle Zusammenarbeit freuen und euch falls nötig helfend zur Seite stehen werden.

Ich persönlich fände es abschließend noch total toll, wenn ihr euch in den Lordaeron Thread eintragen könntet. Den findet ihr hier:
http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/17610893505#1

Ihr könnt dort zudem öffentliche Events, die gildenübergreifend oder ganz offen ablaufen sollen, eintragen, sowie Gesuche etc.

Sieg für Sylvanas!

Jonathan Pique
*Der Verlassene mustert erst skeptisch, dann zunehmend grinsend den Beitrag. Zufrieden nickend wendet er sich dann murmelnd ab.*

"Es ist gut zu sehen, wie sich die Verlassenen zunehmend erheben..."


Willkommen zurück! :)
Ich befinde diesen Thread offiziell für okay.

Weitermachen.
Niemand mag den Exekutor. NIEMAND!
Na das kriegt doch der alten Zeiten willen definitiv nen Push von mir! :>
Da Garam mir ständig fremd geht, habe ich mich jetzt mit Sinderfell eingelassen. Tut mir Leid, Garam. Es passte einfach nicht mehr.

Ja, mir gefällt es!
16.07.2016 23:56Beitrag von Fhineas
Niemand mag den Exekutor. NIEMAND!


Sind nicht bald wieder Schlotternächte? Wir wissen ja, wer dann wieder auf den Hügeln heult.
Unterstadt, Büro der Abteilung XI...

Exekutor Mialata Hel steht, die Hände auf dem Rücken zusammengefaltet, an der Empore ihres Büros und blickt hinunter aufs Kriegsviertel, als Xangolea, sowie Ed Finch eintreten.
Die Schreiberin, als auch die Todeswache Finch, werden von einer weiteren Wache hineingeführt und verharren nur wenige Meter vor einem großen, in massiven dunklen Stein gehaltenen, Tisch, der wie eine Art ´Zentrum´ inmitten des kargen Raumes wirkt.
Direkt am Tisch steht ein weiterer Verlassener, in dunkler Robe gehüllt, dessen Gesicht eine tief heruntergezogene Kapuze fast vollständig verhüllt.
Er trägt eine schwere Axt bei sich und Xangolea ist sich sicher, dass es sich bei dieser Person um den Scharfrichter Laazarus handeln muss, ein getreuer Scherge von Hel.
Man munkelt, er wäre indes bereits ihre rechte Hand und manch einer behauptet - natürlich nicht öffentlich - er würde bereits schon seit geraumer Zeit insgeheim die Geschicke der Abteilung XI leiten.
Hel selbst wäre nur eine Marionette, die Dank ihres fragwürdigen Ranges dort als ´Repräsentantin´ eben dieses Ressorts eingesetzt wurde und aber in Wirklichkeit nur auf die flüsternden Anweisungen ihres Scharfrichters hört.

Xangolea entschiedet aber in diesem Moment sich nicht weiter mit diesen Dingen gedanklich zu beschäftigen und fixiert Hel, die sich soeben umdreht und sie, sowie Ed Finch misstrauisch aus ihren leuchtenden Augen mustert.
Finch selbst ist etwas hinter Xangolea in ´Stellung´ gegangen und nimmt, wohl automatisch, Haltung an.
Laazarus blickt indes im Wechsel zur Schreiberin, dann zur Wache Finch, bleibt aber stumm, während nun Hel die Stimme erhebt...
"Xangolea, Schreiberin im Dienste der Kommandatur..."
Xangolea nickt nur knapp.
"Und Todeswache Finch...", wird von Hel ergänzt, mit Blick an der Schreiberin vorbei zur Wache Finch.
Auch dieser nickt und lässt ein "Sieg für Sylvanas!" folgen.
Hel, immer noch die Hände auf dem Rücken gefaltet, lässt ihren Blick nun auf ein Schreiben schweifen, welches auf diesem großen Steintisch ruht.
Seltsam, denkt sich Xangola.
Dieses Dokument ist ihr vorher gar nicht aufgefallen, obwohl sonst nichts weiter auf dem Tisch zu sehen ist.
Sie erkennt dort das aufgebroche Siegel und das Wappen von Unterstadt.

"Ich muss gestehen, dass mich der Befehl, der kürzlich hier eintraf nicht besonders mit Freude erfüllt...aber Befehl ist Befehl, nicht wahr, Schreiberin Xangolea?"
Diese blickt einen kurzen Moment etwas irritiert, nickt dann aber wieder nur.
Es ist immer besser erst einmal die Anderen sprechen zu lassen, wenn man Personen mit höherem Rang gegenüber steht.
Sprechen lassen, sich einen Eindruck machen und - sollte es vonnöten sein - zustimmen...
Damit ist sie immer gut gefahren und so hält sie es auch mit Exekutor Hel.
"Mir ist nicht klar, warum Hofer ernsthaft in Erwägung zieht dieses erbärmliche, mit so vielen Makeln überzogene Elend einer Einheit, die sie gar einmal Regiment nannte, wieder aktivieren will. Aber ich will ihn sicher nicht in Frage stellen. Er wird seine Gründe haben, die mich natürlich nicht zu interessieren haben."
Hel scheint wütend, bleibt aber äußerlich ruhig, während Laazarus immer noch die beiden Besucher betrachtet.

"Das 23te Reserve- und Hilfsregiment Tirisfal, bekannt auch als das ´Rabenbanner´, wird mit sofortiger Wirkung wieder aktiviert. Ihr, und auch Todeswache Ed Finch, werdet Euch umgehend aufmachen nach Brill. Dort wartet Flavius Sinderfell, bereits zu früheren weniger ruhmreichen Zeiten Exekutor dieser Einheit."
Xangolea hört genau zu, während Finch in diesem Moment wieder Haltung annimmt, scheinbar voller Vorfreude.
Der Schreiberin ist in diesem Moment klar, was das bedeutet.
Dieser einfältige Narr Finch weiß gar nichts.
Wie auch, wenn er bisher nur Wache in Unterstadt schob und den hiesigen Kakerlaken hinterher jagte.
Das er Haber dingfest machen konnte war wohl ein Meisterstück, aber Xangolea ist froh darüber.
Das, was er ihr brachte - das, was Haber stahl, ist wichtig für sie.

Aber nun wird sie ein weiteres Mal einer Einheit zugeteilt.
Das letzte Mal, bei Seuchenfaust, war sie froh, endlich weg zu sein.
Dieser dilettantische Haufen Nichtsnutze, die sich Soldaten des Königreiches schimpfen, hatten es ein ums andere Mal fast fertig gebracht, dass sie - die doch bekannterweise nicht für den Kampf tauge - den wahren Tod fand.
Xangolea wischt diese unrühmlichen Gedanken aus ihren Kopf.
Sie wird es nicht ändern können.
Hel hat Recht: Befehl ist Befehl...und sie wird, wie beim letzten Mal, das Beste daraus machen.

....
....

"Ein Bote ist bereits gen Brill unterwegs uns kündigt eurer beiden Überstellungen an. Ich erwarte euren umgehenden Aufbruch.", fügt nun Hel mit kalter und ruhiger Stimme an.
"Wir werden sofort aufbrechen, Exekutorin Hel.", antwortet Xangolea und lässt ein Nicken folgen.
"Nun, dann geht."
Hel unterstreicht ihre letzten Worte mit einer Handbewegung.
Xangolea wendet sich ab, während Finch noch ein weiteres Mal ein "Sieg für Sylvanas!" zum Besten gibt und der Schreiberin dann folgt, hinaus aus dem Büro.

"Was meint Ihr bezweckt Hofer mit seinem Tun?", kommt es in diesem Moment aus der Kehle des Laazarus, gen Hel gewandt.
"Ich weiß es nicht. Es spricht nichts, absolut gar nichts dafür diesen jämmerlichen Haufen wieder zu aktivieren. Sinderfell ist ein Dilettant, wie er im Buche steht und hat sich bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Er wird, das ist sicher, auch diesmal scheitern. Ein Wunder, dass es ihn noch gibt."
Laazarus nickt nur knapp und legt die schwere Axt ab.
"Es wird alles einen Sinn ergeben. Wir werden sehen, ob dieser Sinderfell - und seine erbärmliche Einheit - nicht am Ende doch von Nutzen sein werden."
"Ja, Laazarus. Ihr habt wohl Recht. Ihr habt meistens Recht...und diese Beiden? Was werden sie für eine Rolle spielen?"
"Wer? Die Schreiberin und diese Wache?"
Laazarus hält kurz inne, fährt dann aber fort.
"Gar keine. Sie sind nur ein paar Bauernopfer. Einzig etwaige Aufzeichnungen der Schreiberin sollten für spätere Auswertungen sicher gestellt sein. Sie selbst ist nicht von Interesse."
Hel nickt.

"Ich werde das veranlassen."
Verärgert (ihr Normalzustand) drängelt Duneea Thornacre, ihres Zeichens Magistrix der arkanen Künste, ihr kräftiges Becken (böse Zungen behaupteten, es wäre fett), durch den Ameisenhaufen, der sich Undercity nennt. Es kümmert sie nicht, wen sie so rüde aus dem Weg schiebt. Sie will nur so schnell wie möglich zurück in ihr kleines Labor, wo ihre Forschungen auf sie warten. Wichtige Forschungen. Sie hat keine Zeit sich mit den dummen Gerüchten abzugeben, die ihr aus verschiedenen Quellen zugetragen wurden.

"Diese dummen Todeswachen in Brill. Meine Liebe, ich sage euch, einen grösseren Haufen Idioten..."
"Herrin! Natürlich, Herrin, ich veranlasse das sofort. Ach übrigens, letztens in Brill ist mir jemand über den Weg gelaufen..."
"Man munkelt sich zu, dass die Einheit von Sinderfell reaktiviert worden sein soll. Ihr habt doch mal mit dem zu tun gehabt, oder?", ein süffisantes, grausames Lächeln zeichnet sich auf dem Schädel ihres Gegenübers ab.


Laut knurrend wischt sie diese Gedanken weg, als sie endlich ihr kleines Domizil erreicht hat. Umständlich fummelt sie den alten, schweren Schlüssel aus ihrem Beutel und steckt ihn mit einigem Kraftaufwand in das Schloss. Müsste auch mal wieder geölt werden. Mit einem leisen, missbilligenden Quietschen öffnet sich die Tür und lässt die eher kleingewachsene, etwas älter wirkende Frau ein. Nicht, dass sie jemals eine Schönheit gewesen ist. Nein. Spielereien wie sich hübsch machen, was Nettes anziehen und ausgehen waren etwas für die geistig Schwachen, wie sie selbst oft genug zu sagen pflegt. Was nicht heisst, dass sie sich total gehen lässt. Man stellt ja schliesslich etwas dar.

Duneea streckt ihre kleine Gestalt und schiebt ihren Hintern auf den erhöhten Stuhl vor ihrem Arbeitstisch. Ihr Blick schweift ruhelos über sicherlich Hunderte von Einzelblättern, alle über und über mit arkanen Formeln bedeckt.

Sinderfell. Hah! Offensichtlich haben sich die Ratten noch nicht an ihm gütlich tun können. Sie hofft nur, dass er, nach ihrer eher unrühmlichen Vorstellung beim Rabenbanner, nicht auf die dumme Idee kommen würde, sie wieder zu rekrutieren. Nein, darauf hat sie überhaupt keine Lust. Sie ist Forscherin. Wissenschaftlerin! Sie gehört nicht an die Front. Beinahe schaudert es sie, als sie über vergangene Ereignisse nachdenken muss. Schnell stürzt sie sich wieder auf ihre Arbeit.

Sie hat noch so viel zu tun. So viel...

Tante Edith hat viele kleine Rechtschreibfehler beseitigen müssen. Husch, husch! Hinfort mit euch!
17.07.2016 00:32Beitrag von Vitari
16.07.2016 23:56Beitrag von Fhineas
Niemand mag den Exekutor. NIEMAND!


Sind nicht bald wieder Schlotternächte? Wir wissen ja, wer dann wieder auf den Hügeln heult.


Ich hoffe doch schwer, dass es sich bei dieser Aussage um eine Drohung handelt.
Ach - was rede ich! Fakten. Alles Fakten.
Danke erstmal für die Begrüßung zur Wiederkehr.

16.07.2016 15:16Beitrag von Pique

Ich persönlich fände es abschließend noch total toll, wenn ihr euch in den Lordaeron Thread eintragen könntet.


In den Lordaeron Thread werde ich uns eintragen!

17.07.2016 00:25Beitrag von Aeslynn
Da Garam mir ständig fremd geht, habe ich mich jetzt mit Sinderfell eingelassen. Tut mir Leid, Garam. Es passte einfach nicht mehr.

Ja, mir gefällt es!


Once you go Rabenbanner ...

16.07.2016 23:56Beitrag von Fhineas
Niemand mag den Exekutor. NIEMAND!


Lügen. Feindpropaganda. Vom Volk geliebt, von seinen Soldaten verehrt, lupenreiner Demokrat. Nennt mich Sindogan.

Sinderfell ist ein Dilettant, wie er im Buche steht (...)


Noch mehr Lügen. Ruhm und Ehre (und keinesfalls ein anonymes Ende auf einem sumpfigen Schlachtfeld) erwarten diejenigen, die sich uns anschließen.
Und wieder erhebt sich der glorreiche Exekutor, um das Rabenbanner an alte Heldentaten anknüpfen zu lassen... hoffen wir, dass es ebenso Heroisch weitergeht, wie es geendet ist.
Unterstadt, vor einigen Tagen...

Todeswache Ed Finch umklammert mit festen Griff den Knauf seines Schwertes und salutiert noch einmal vor Exekutor Mialata Hel von der Abteilung XI, ehe er, zusammen mit der Schreiberin Xangolea, das Büro eben dieses Ressorts der Unterstadt verlässt.
Mit einem Anflug eines Gefühls von ´Stolz´ schreitet er die steinernen Stufen hinab gen Kriegsviertel, wurde ihm, und auch der Schreiberin, doch die ´Ehre´ zuteil, Teil des 23ten Reserve- und Hilfsregiments Tirisfal zu werden, abkommandiert zu einer Einheit außerhalb der Katakomben der Unterstadt.
Zunächst, als er die Order der Xangolea erhielt hier zu den Büroräumen der Abteilung XI anzutreten, dachte er - das muss er sich eingestehen - eher an eine Bestrafung für ein etwaiges Vergehen, dessen er sich in diesem Moment nicht bewusst war.
Vielleicht hat er Fehler gemacht, die er als solche nicht wahr nahm, oder Vorgesetzte verärgert.
Aber nun ist alles anders.
Bald schon wird er aufbrechen nach Brill zu diesem ´Rabenbanner´.
Eine sichtlich willkommene Abwechslung zu dem jahrelangen Dienst als Wacheinheit in Unterstadt, sogar noch unter den Montrösitäten gestellt, die offiziell die Wachen der Hauptstadt darstellen.
Also war er, das wird ihm in diesem Moment klar, eigentlich ein ´Nichts´.

Xangolea schenkt er ein knappes Nicken und macht sich direkt auf den Weg ein Skelettpferd zu holen, welches schon bereitgestellt auf ihn wartet.
Die Schreiberin indes hat wohl noch etwas zu erledigen und so trennen sich ihre Wege für diesen Moment.
Er wird auf sie warten.
Etwas packen oder mit nehmen muss er nicht.
Er trägt alles, was er benötigt am Körper.
Seine Rüstung ist in der Tat nicht die Beste und wer weiß, ob er nicht alsbald eine Neue erhält, sollte er sich im Dienst des Exekutors Flavius Sinderfell, Kommandant des Rabenbanners, beweisen und bewähren.
Sein Schwert hat er bisher kaum gebrauchen müssen, sein Schild schon mal gar nicht.
Wer sollte es auch schon wagen die Unterstadt anzugreifen?
So war das bisherige Dasein der ´Wache´ Finch bisher nicht besonders reich an Höhepunkten und man kann von eben diesem ´Ereignis´ gerade jetzt, diese Überstellung zum 23ten Reserve- und Hilfsregiment Tirisfal - auch bekannt als das Rabenbanner - als wohl das bis jetzt Bedeutendste sprechen.

Finch sitzt bereits auf seinem Skelettpferd, einer einfachen eher unterdurchschnittlichen Mähre, als sich in diesem Moment die Schreiberin Xangolea nähert.
Über ihre Rolle bei den zukünftigen Ereignissen ist sich Finch nicht im Klaren.
Aber was schert ihn das?

Er ist nur eine einfache Wache...

Nimm an der Unterhaltung teil!

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