[A-RP] Kal'Delar - Wächter der Sterne

Die Aldor
- Vom Winde getragen die Worte, die einst eine junge Druidin ausgesprochen hatte. Kal'Delar nannte sie ihre neu gewonnenen Freunde, die schon bald ein fester Bestandteil ihres Tuns wurden. Eine Gemeinschaft formten, die trotz der unterschiedlichen Professionen für eine Gemeinsamkeit einstanden: Die Heimat. Und auch wenn sie und andere Mitglieder jener Gemeinschaft andere Dinge zu tun hatten, so blieben sie immer ein Teil des Ganzen. Gleich, für wie lang und weit sie getrennt sein würden.

Sich für Dinge zu entscheiden, ist eine Sache. Sie mit vollem Herzen anzugehen, eine andere.
Freunde, Kameraden, Gleichgesinnte... man ist nicht einfach nur jemand, der sein Tun daran anlehnt oder mal vorbei schaut, wenn man gerade Zeit hat. Man gibt sein Herz einer gemeinsamen Sache, ist ein Teil des Ganzen. Symbolisiert Zusammenhalt, Freundschaft, Mut und Vertrauen ineinander... Und man weiß um Rückhalt, wenn falsche Entscheidungen getroffen wurden und Konsequenzen getragen werden müssen. -


Ishnu alah, liebe Community!

Wir dachten, nach fast 3 1/2 Jahren könnte man die Gildenvorstellung ja doch mal überarbeiten, daher gibt es nun einen frischen Thread.

Durch eine Hand voll Spieler gegründet, entsprang diese Gilde im Sommer 2013 seinen Wurzeln und wuchs bis heute zu einem anständigen Spielerkern zusammen, der den Zusammenhalt einer Gemeinschaft nicht nur IC symbolisiert.
Mit diesem Thread möchten wir euch die Idee hinter den Kal'Delar näher bringen und hoffen natürlich, uns weiterhin als aktiv und etabliert bezeichnen zu dürfen.

Allgemeine Informationen - Was sind überhaupt die Kal'Delar?

Die Kal'Delar sind eine Gemeinschaft von (größtenteils Kaldorei) Freunden / Kameraden / Gleichgesinnten, die gemeinsam durch Kalimdor ziehen und helfen, wo sie gerade gebraucht werden. Grundsätzlich kann sich jeder Kaldorei der Gemeinschaft anschließen, solange er weder Todesritter, Magier, Dämonenjäger (Ausnahmen zum Konzept siehe Rang "Gildenfreund") ist oder nicht loreexistente Dinge spielt. Auch Gilneer oder Draenei haben die Chance, sich der Gemeinschaft anzuschließen, solange sie authentische Gründe liefern und Ic überzeugen können.
Da wir uns aber trotzdem als Kaldorei Gilde betiteln wollen, werden diese stets in der Überzahl bleiben.

Ob Kämpfer, Druide oder einfacher Handwerker und Zivilist, wer die Reise- und Abenteuerlust im Herzen trägt und seinen Teil zum Schutz von Volk und Natur beitragen will, ist bei den Kal'Delar willkommen. Das bedeutet auch, das einzelne Mitglieder durchaus noch andere Pflichten gegenüber Tempel oder Zirkel wahrnehmen. Als Gemeinschaft agieren wir jedoch unabhängig von den genannten Institutionen, da wir auch nicht als offizieller Verein bezeichnet werden.

Für das RP bedeutet dieses Konzept eine gesunde Mischung aus Abenteuer-/Plot-RP, Lagerfeuer-RP und Alltags-RP. Wir wollen nicht ständig nur in Darnassus rumlungern, sondern aktiv in Kalimdor unterwegs sein. Aber auf Dauer ist das natürlich auch anstrengend. Zwischendurch brauchen Spieler und Charakter auch mal ihre Ruhepausen, in denen sie ihre Wunden lecken und schlichtes Alltags-RP betreiben können. Wir wollen treu nach dem Motto spielen: Die Mischung machts.

Ein großes Ziel als Solches gibt es bei den Kal'Delar nicht. Sie haben sich zusammen gefunden, um ihrem Volk und der Natur auf verschiedenste Art und Weise zu helfen. Bekanntlich gibt es immer irgendwo etwas zu tun, besonders bei kreativen Plotköpfen. So gesehen könnte man einfach sagen: Sie wünschen sich Frieden und Gleichgewicht in den heimischen Wäldern und stehen gemeinsam dafür ein.

Ränge - Braucht man das als Gemeinschaft überhaupt?

Da die Kal'Delar eine Gemeinschaft darstellen (keine Einheit also), könnte man durchaus sagen, besondere Ränge sind überflüssig. Daher dienen fast alle Ränge eher einer Ooc Struktur. Außerdem sind alle Gemeinschaftsmitglieder gleich gestellt.

Gildenleitung - Ooc Rang, besetzt durch Asaciel

Offizier - Ooc Rang der Helferlein, besetzt durch Aradai/Elryniel

Kal'Delar - Das klassische Gemeinschaftsmitglied

Neuling - Schlicht und einfach: der Neue

Ooc Twink - Versteht sich von selbst.

Gildenfreund - Mit diesem Rang ist es möglich, der Gilde beizutreten, auch wenn man nicht IC zur Gemeinschaft gehört. Beispielsweise, weil das Charakterkonzept nicht zwingend zur Gemeinschaft passt, man aber trotzdem im Rp miteinander zu tun hat. Die Anzahl an Mitgliedern als Gildenfreund ist begrenzt. Die sonstigen Regeln wie Loretreue gelten natürlich auch hier, wenngleich das Konzept eher weniger eine Rolle spielt.
Vorstellungen, Ansichten, Kriterien - Wie sieht das Ooc-Drumherum aus?

Wir sind...

...ambitionierte Spieler, die Spaß am Rollenspiel haben und sich ins Zeug legen, eine "Rp Garantie" zu bieten, um die Gilde nach unseren Möglichkeiten aktiv zu gestalten und zu beleben. Das heißt natürlich nicht, das ihr dauerhaft bespaßt werdet. Generell legen wir Wert auf Eigeninitiative.

...beruflich und anderweitig eingespannt, weshalb wir uns (zumindest innerhalb eines Plots) auf feste Spieltage beschränken. RL hat immer Vorrang, das sollte klar sein.

...zusammen gewachsen, vielfältig und locker im Umgang. Ja, nicht nur unsere Charaktere sind ein knallbunter Chaotenhaufen. Einige kennen sich schon sehr lange, daher könnte man uns als familiär bezeichnen. Hier haben sich Freundschaften entwickelt, das wollen wir beibehalten. Ein eingeschworener Haufen vielleicht, aber dennoch offen für neue Gesichter.

...bemüht, die Charaktere innerhalb der Gilde zu verknüpfen und das nicht nur oberflächlich. Dabei geht es nicht darum, das stets Friede, Freude und Eierkuchen herrscht. Auch unsere Charaktere sind nicht immer einer Meinung und hier sagen wir ganz klar: Wir mögen Konflikt Rp.

...kontaktfreudig. Natürlich folgen wir mit einer Gilde einer Linie und fördern das Zusammenspiel untereinander. Dennoch sind wir offen für jegliches Zusammenspiel mit anderen Gilden oder einzelnen Spielern. Vorausgesetzt, man befindet sich auf einer Wellenlinie und die Ansichten driften nicht meterweit auseinander.

Wir legen Wert auf...

...Loretreue und Konsequenz. Gestalten aus anderen Universen haben hier also keinen Platz. Sogenannte Grauzonen ja, sofern sie logisch begründbar sind und sich "harmonisch" ins Gesamtbild einfügen. Außerdem solltet ihr in der Lage sein, auch die Konsequenzen eures Handelns zu tragen.

...Charakter. Wir möchten keine Superhelden, sondern Charaktere mit Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten.

...Kritikfähigkeit. Bekanntlich gibt es immer irgendetwas zu meckern, daher scheuen wir uns nicht, Kritik zu äußern oder den Mund auf zu machen, wenn uns etwas nicht gefällt. Wir sind aber erwachsen genug, um damit vernünftig um zu gehen. Wir schwingen also nicht den Holzhammer, erwarten dann aber auch keine beleidigte Leberwurst.

...Aktivität. Wie schon erwähnt, hat das RL immer Vorrang und auch wir sind nicht jeden Tag im Rollenspiel anzutreffen. 2-3 Abende in der Woche sollte man sich aber schon die Zeit nehmen können, damit das Gildengeschehen nicht völlig an einem vorbei rennt.

...Kommunikation. Das Forum und der Ingamekalender sind bei uns beliebt, daher sollte man da des Öfteren rein schauen. Dinge, welche die Gilde oder die Mitglieder betreffen, bekommen dort außerdem ihre Aufmerksamkeit und werden dort besprochen.

Bewerberprozedere - Wie funktioniert das bei euch?

Ganz einfach - Spiel mit uns!
Natürlich müssen wir zu geben, das wir auch auf eine Bewerbung in unserem Forum Wert legen. Das gibt uns die Möglichkeit, vorher ein grobes Bild des Bewerbers zu bekommen oder, bei Neulingen zum Beispiel, Ungereimtheiten im Konzept zu besprechen. Der erste, schriftliche Eindruck, wenn man so will. Die Erfahrung hat aber gezeigt, das es durchaus auch ohne gehen kann.

Es läuft aber in beiden Fällen darauf hinaus, das sich der Bewerber mit seinem Charakter einfach in die Gemeinschaft hinein spielt. Wir schauen uns potenzielle, neue Mitglieder gerne eine Weile an um zu schauen, ob wir mit einander harmonieren oder eben nicht. Außerdem gibt es dem Bewerber die Möglichkeit, sich ein Bild von uns und unserem Rollenspiel zu machen. Es muss eben von beiden Seiten passen und das gilt es, in der Zeit heraus zu finden. Geduld sollte man in jedem Falle mitbringen.

Links

AldorWiki Eintrag: http://diealdor.wikia.com/wiki/Kal_Delar
Forum: http://kaldelar.forumieren.com/
Uraltes Amateurvideo: https://www.youtube.com/watch?v=sde8qeB9VBA
Vorheriger AldorForumsbeitrag: http://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/7818672294?page=20

Fragen, Kritik, Anregungen? Immer her damit.

Die Kal'Delar - Wächter der Sterne
Aktuelle Informationen

Momentan befindet sich die Gemeinschaft Kal'Delar auf den verheerten Inseln, um den dort ansässigen Kaldorei zu helfen und gemeinsam mit ihnen gegen die Legion vor zu gehen. Allen voran steht momentan im Vordergrund, den Kal anar bei einer Mission zu helfen, die nach Suramar führt.
Hauptsächlich kann man uns Mo/Mi/Fr ab etwa 19.30 /20.00 Uhr im Rollenspiel antreffen.
Gute 3 Stunden waren sie in dieser Nacht bereits unterwegs gewesen und noch immer war von einem Dorf namens Lor'lathil nichts zu sehen. Die großen, uralten Bäume und das darunter liegende Dickicht von Val'Sharah erstreckten sich, soweit die nachtelfischen Augen sehen konnten.

Ihnen saß die Zeit im Nacken. Der Auftrag, die vermisste Kaldorei im besten Falle zu finden, grenzte an ein hohes Risiko. Man ließ verlauten, dass die Vermutung nahe lag, sie wäre in Gefangenschaft von Satyrn geraten. In Anbetracht dessen, das ihr Leben auf dem Spiel stand, wenn sie es nicht schon längst verloren hatte, und der ihr zugetragenen Informationen, könnte dies einen verheerenden Schlag für die kleineren Truppenbewegungen der Kaldorei bedeuten.

Doch so schnell die Säbler ihre Reiter voran brachten, die Hoffnung sank mit jeder weiteren Minute. Melara Sternenschauer galt als höchst willensstark und es war unwahrscheinlich, dass sie die Informationen rausrückte, doch waren auch die grausamen Foltermethoden bekannt, die vor allem bei Satyrn beliebt waren.
Und selbst wenn sie die Informationen bei sich behielt, so war es immer noch das drohende Schicksal der Kaldorei, welches im Hinterkopf nagte und die Gruppe weiter durch das Dickicht scheuchte.
Heimat!
16.11.2016 17:56Beitrag von Seirhan
Heimat!


Dann Schaufel dir mal Zeit frei, du Nuss! <3

Heute mal ein unkreativer Schubser nach oben. Heute Abend geht es an den heißen Brei. Wollen wir mal hoffen, es nippelt keiner ab :P
"Was soll das heißen, sie sind ohne mich aufgebrochen?" Die raue Stimme der Kriegerin hallte durch das Lazarett, als wäre sie auf dem Schlachtfeld. Wütend fuchtelte sie mit den Armen herum, denn aufstehen konnte sie nicht.
"Schwester, so beruhigt euch doch. Die Wächterin wird-..."
"Die Wächterin kennt sie doch überhaupt nicht, verdammt! Wie will sie denn...-"
"Schwester, sie haben Unterstützung einer Druidin erhalten."
"Oh toll, eine Druidin. Super Plan, wenn man sich den ganzen Alptraummist hier mal reinzieht!"
"Schwester, ich-..."
"Schwester, Schwester." äffte sie nach und kurzerhand landete das Kissen im Gesicht des Druiden. Der spuckte eine Feder aus, sagte kein Wort mehr und wandte sich ab. Mehr solcher Patienten und er würde gewiss seinen Job hinschmeißen.

Die Stunden nach der ersten Behandlung vergingen und eigentlich hatte man Besserung erwartet, doch jene trat nicht ein. Stattdessen wurden die Schmerzen schlimmer, wenngleich noch keine Veränderung zu sehen war.
Die zweite Behandlung ließ nicht lange auf sich warten, doch die Magie des Druiden zeigte keinerlei Wirkung. Dunkle Adern durchschlängelten mittlerweile das Bein und der Heiler begann von einer Pflanze zu sprechen, die helfen könnte.
Der Zustand verschlechterte sich. Fieber begann sich, im Körper der Schildwache auszubreiten. Nach mehrmaliger Aufforderung des Druiden schickte sie schließlich eine Nachricht und legte die Verantwortung für sich selbst in Melirias Hände. Oh, wie sie das hasste!

Beruhigungs-und Schmerzmittel hatten schon bald keine Wirkung mehr. Die Wunde, welche eigentlich hätte heilen sollen, splittete sich soweit wieder auf, das man auf den Knochen des Oberschenkels schauen konnte. Die Haut darum verfärbte sich eigenartig schwarz und die Adern wurden dicker, traten teilweise ein wenig hervor.
Selbst durch den Leinenstoff, den man der Verletzten in den Mund getan hatte, konnte man die Schmerzensschreie durch die Tempelkammern hallen hören. Es blieb zu hoffen, dass Meliria so schnell wie möglich zurück kehrte und die Pflanze ihre Wirkung erzielen würde.


Ooc:

Nach zwei Verletzten wurde es Zeit, zum Tempel der Elune inmitten von Val'Sharah zurück zu kehren. Dort werden wir verweilen, bis weitere Schritte geplant wurden.
Es waren bereits einige Tage vergangen und die alte Schildwache war noch immer nicht in der Lage, ihre Stätte zu verlassen. Wie auch? Noch war das Gift nicht gänzlich aus dem Körper verschwunden, noch dazu konnte der zuständige Heiler nicht einmal sagen, wie lange es noch dauern würde.
Groll tat sich in ihr auf. Weder konnte sie ihrer Pflicht nachgehen, die für sie stets oberstes Gebot darstellte, noch ihren Freunden den Weg weisen und ihnen beistehen.
Es war keinesfalls so, dass sie ihnen nicht zutrauen würde, allein auf den Inseln zurecht zu kommen. Aber sie selbst war schon immer eine Frau, die Dinge gern selbst in der Hand oder zumindest im Blick hatte, um irgendwie Einfluss darauf nehmen zu können.
Und nun lag sie hier, weit weg von Genesung und ohne Einfluss darauf, was mit Meliria und dem Rest passieren würde.
Nunja... immerhin war Ten ebenfalls am Tempel geblieben und so konnte heraus finden, welche Stirn mehr Falten aufwarf.
Puh... so voll gefuttert ins neue Jahr gestartet. Und ich bereue nichts! Die Feiertage hatten uns gut im Griff, daher hier erst einmal:

Frohes Neues, Aldor!

Das Feiertagsgedöhnse ist nun vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Wir sind noch immer auf der Suche nach neuen Mitspielern, die sich unserer Reise anschließen möchten oder einfach ein wenig abenteuerliches RP auf den verheerten Inseln suchen.
Erreichen kann man uns nach wie vor MO/MI/FR gegen 20 Uhr.

Liebe Grüße
Seit einigen Tagen nun schon verweilte die Arkanistin bei ihren neuen Schwestern. Ihr war sehrwohl klar das sie einen schweren Stand hatte bei all den Vorurteilen gegenüber ihrer Kaste, jedoch scheute Neristha keine Herausforderung. Nein sie würde ihren Beitrag leisten und sie überzeugen das nicht alle Hochgeborenen machthungrig und arrogant auf das "gemeine" Volk herabblicken. Überdies hinaus konnte sie nützlich sein. Nicht im Sinne von gewaltigen Feuerbällen die sie dem Feind entgegenschleuderte, nein eher durch Schutz und Erkenntniszauber. Sie war in erster Linie eine Gelehrte und bevorzugte schon immer den Verstand zur Problemlösung als rohe Magie. Selbst als sie in altvorderer Zeit als Mondwache in Suramar diente als eine von Vielen.
Oh wie sie diese Zeit vermisste....die Welt hat sich gewandelt, mehr als sie es sich jemals vorstellen konnte. Davon wurde sie regelrecht überwältigt, vorallem als sie erfuhr das es noch einen weiteren Zweig beziehungsweise Zweige der Elfenvölker gab. Die Kunde das es nun Hochelfen und Blutelfen gab erschütterten sie bis ins Innerste...ein Kulturschock sozusagen. In Gedanken versunken starrte sie abermals auf die Oberfläche des Mondbrunnens und grübelte....ja das tat sie oft. Nur diesmal schwirrten soviele Gedanken durch den Kopf das sie unruhig wurde und gänzlich unsicher. Wer sie einst kannte der wusste das dies eine absolute Ausnahme war. Immer behielt sie die Kontrolle über sich und ihre Taten. Niemals handelte sie kopflos oder im Zorn, hatte doch ihr hoher Vater ihr die rechten Tugenden mit auf den Weg gegeben um eine verantwortungsbewusste Mondwache zu werden und dem Hause Elorfindar keine Schande zu bereiten.

Sie schüttelte die Gedanken an die Vergangenheit nun wieder ab und wurde sich wieder gewahr das sie in der Gegenwart lebte und nun neue Gefährten gefunden hatte. Dennoch schmerzten im Inneren ihrer Seele die Erinnerungen an eine bessere Zeit, an Familie und an das Land Suramar das sie einst so geliebt hatte. Was wird nun werden fragte sie sich im Stillen und blickte sich beiläufig suchend um. Irgendwo in Lichtsang verteilt lagerten ihre Mitstreiter, sie beschloss sie wieder aufzusuchen.
Hin und her. Hin und her. Die Hand im Wasser schaukelte, stieß kleine Wellen des klaren Wassers von sich weg. Das Spiegelbild der Druidin wirkte noch nachdenklicher, als es der Fall war.

"Du steckst in einer Krise, Naydra. Jawohl, das muss es sein. Du steckst mitten im Kriegsgebiet und nun bröckeln auch noch deine Sichtweisen."

Ein langgezogener Seufzer entfuhr ihr. Es war niemand hier, mit dem sie redete und doch fühlte es sich so an, als würde ihr eine ganze Menge zu hören.

"Der Wald hat Ohren, überall." Sie nickte.
Immer gab es Magieanwender, die ihre Sichtweise auf eben jene bestätigten. Immer wieder wurde sie nicht enttäuscht, wenn sie die Gedanken hegte, diesen arroganten Wichten einfach mal ins Gesicht zu spucken. Und nun? Nun gab es Neristha, die... nett war. Die bedachtes Handeln vorzog, die scheinbar auf dem Boden der Tatsachen lebte und auch noch, wie es schien, der Natur verbunden war.
Es gab keinen Grund, sie für die schrecklichen Dinge verantwortlich zu machen, die Ihresgleichen zu verantworten hatten. Und doch... grollte es Naydras Magengegend.

Sie schüttelte die Gedanken beiseite, nahm die Hand aus dem Wasser und richtete sich auf. Ein letzter Blick auf den See, ein paar Augenblicke später... und die Säblerin verschwand im Dickicht Val'Sharas, um rechtzeitig zum Reiseantritt zurück in Lichtsang zu sein.
So, nun bin ich endlich bei Kal Delar angekommen und wir hatten einen wunderbaren RP-Abend mit der Gilde Kal Anar. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und ein Daumen hoch für mehr Kaldorei Rp.

In diesem Sinne, magische Grüße.

Del´nadris
Es grollte in Naydras Magengegend. Dieses Mal war es allerdings nicht der Gedanke daran, die Arkanistin wirklich zu mögen, sondern der Hunger. Missmutig und mit immer schlechter werdender Laune stiefelte sie durch das kleine Dorf Lichtsang, bis sie ihre Mitstreiter schließlich wieder zu Gesicht bekam.
Zu ihrer Überraschung waren sie nicht allein gewesen und auch die Unternehmung, ein Buch für Neristha zu bergen, war bereits beiseite geschoben worden.

Schwester Mondschwinge berichtete von einer verschollenen Priesterin, die in Begleitung eines Hochgeborenen nach Suramar aufbrach. Und natürlich, wie sollte es auch anders sein, bot man seine Hilfe an. Nicht zuletzt, da besonders nach Magie gefragt wurde, die Helfen konnte, die kalte Spur aufzunehmen.

Naydra seufzte und bemitleidete sich innerlich, wo sie da wieder rein geraten wäre. Außerdem fragte sie sich, wie so oft, warum sie überhaupt zu gesagt hatte. Schon als sie Neristha ihren Beistand zugesichert hatte, zweifelte sie an sich selbst und doch würde sie diese Entscheidung keine Sekunde rückgängig machen.

"Naydra... du bist komisch." schoss es ihr durch den Kopf, während sie die Augen von Schwester Mondschwinge inspizierte. Man konnte lesen, wie eilig sie es hatte und doch war sie an die Kommandantin dieser Mission gebunden. Die Druidin war sich sicher, wenn es nach Mondschwinge gehen würde, hätten sie sich schon längst auf den Weg gemacht. Und bei Cenarius, Naydra war ganz ihrer Meinung.


Ooc:

Ich schließe mich der neu gewonnen Seele an. Ein wirklich schöner Abend und ich bin gespannt, was uns alles erwarten wird!
Kraftvoll schnitten die violetten Flügel durch den Wind, dessen Stärke glücklicherweise nachgelassen hatte. Wie Mondschwinge es in der Nacht zuvor getan hatte, tat es Naydra ihr gleich und überflog das Gebiet, in welchem sich beide Gruppen aufhielten.
Zugegeben, es war es nur ein Vorwand, um sich selbst Luft zu machen, auch wenn ein weiterer Spähflug sicher nicht verkehrt war. Doch das, was sie auf die Palme brachte, war eben nicht so leicht abzuschütteln.

Sie seufzte innerlich. Die Wächterin hatte dem Ruf dieser Fraktion, mal wieder, alle Ehre gemacht.
Ja, auch Naydra mochte die Magie nicht. Auch sie war noch immer nicht gänzlich von Neristha überzeugt, wenngleich sich ihre Einstellung zu der Arkanistin bereits gebessert hatte. Und ja, dann und wann musste sie einfach gewisse Provokationen heraus lassen, andernfalls glaubte sie, irgendwann zu platzen.
Doch sie hatte den Bogen raus und wusste, wann sie damit zu weit gehen würde. Sie wusste, wo sie die Grenze ziehen und welche Worte sie benutzen musste, ohne Neristha von Grund auf zu beleidigen.
Die Wächterin allerdings...

Die Druidin schnaubte. Zwar mangelte es ihr oft an Disziplin und den nötigen Respekt, doch der Wächterin ins Gesicht zu schlagen, wäre wohl tatsächlich zu viel gewesen. Aber ja, sie hätte es gern getan. Oder zumindest spucken. Nagut, wahrscheinlich wohl doch nur ihre Meinung los werden, aber was hätte das schon gebracht? Noch mehr Ärger und Naydra wäre zur Zielscheibe geworden. Außerdem war sie immer noch eine Wächterin. Und die Druidin war wenig angetan von dem Gedanken, die nächste Zeit in einem leeren Grabhügel zu verbringen.

Irgendwie... tat ihr Neristha leid.
Da waren sie nun...

Nach nur einem Zwischenstopp am Tempel der Elune, hatte die Truppe Suramar und das Flüchtlingslager erreicht, was nicht weit von der Grenze zu Val'sharah errichtet wurde.
Naydra spürte das Unbehagen im ganzen Körper, welches sich beim Betreten des uralten Landes breit machte. Vor allem wenn sie daran dachte, welch Vorgeschichte es trug und was dort auf sie warten würde.
Neristha hatte bereits davon berichtet, welche Gefahren sich entgegen stellen würden, wenn sie die Suche beginnen und Naydra war sich nicht ganz sicher, welche sie davon mehr fürchten sollte.

Während des doch relativ ruhigen Marsches wanderte der Blick der Säblerin nur gelegentlich zu ihren Mitstreiterinnen.
Da war Val'meren, die scheinbar ohne jegliche Furcht ihren Dienst verrichtete und wie eine typische Schildwache wachsam den Rücken deckte. Naydra beneidete sie, obwohl sie noch eine Rekrutin war, wenn sie es richtig mitbekommen hatte. Ganz zu Schweigen von der Mondpriesterin, dessen Name ihr nicht bekannt war. Auch jene legte die gewohnte Ruhe an den Tag, die in solchen Fällen gebraucht wurde. Ihre Druidenkolleginnen, Eldeh und Ayalishar, waren nicht minder von der Ruhe betroffen. Ob das alles nur Masken waren, um unnötige Emotionen zu vermeiden? Oder waren sie wirklich bereits so geschult, das Naydra vor Neid erblasste?

Naydra seufzte innerlich. Sie hatte sich einige Fähigkeiten angeeignet und doch noch viel zu lernen. Sie war froh, in Gestalt eines Tieres ein paar der Makel verstecken zu können, die ohne jeden Zweifel als Kaldorei aus ihr heraus gebrochen wären.
*hebt das Blatt auf und pinnt es ganz oben wieder an*
Danke für den netten Abend gestern.
*kleiner Push nach oben*

Kal´delar befinden sich zur Zeit noch auf den verheerten Inseln und begleiten Eldeh und ihre Leute. Vielleicht verirren sich ja noch einige Kaldorei zu uns.
Wir haben einen Namen *hust*
Steht dir Gilde eigentlich in irgendeiner Weise in zusammenhang mit dem durch Legion neu hinzugekommenen Ort Kal Delar? Ich weiß die Gilde 'existiert' länger, aber das hat mich, seit ich ihn gefunden hab, interessiert zu erfahren...
Hallo Kýlar!

Als ich den Ort gefunden hatte, hab ich auch nicht schlecht geguckt. In Zusammenhang stehen dieser und die Gilde allerdings nicht. Wie du schon sagst, den Ort gab es damals noch nicht, als wir entstanden sind :)

Grüßle

Wir haben einen Namen *hust*


Der steht schon in Post 3! :P

Nimm an der Unterhaltung teil!

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