Die gar nicht so bedrohliche Legion

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25.04.2017 18:36Beitrag von Rngmønster
Ich habe jetzt nicht wirklich jeden Post durchgelesen aber.. vom Storytelling brauchen wir langsam mal eine Expansion, die uns auch mal verlieren lässt.. z.B. verlieren wir einige unserer Hauptstädte, die nach & nach erst in größeren Patches zurückerobert werden (Bitte nicht so ein billiger Müll wie SoO.. sondern RICHTIG verlieren. D.h. open World verlust.).


Welche Städte schweben dir da vor?
Auf Allianzseiten gibts folgende Städte:
Sturmwind, Darnassus, Eisenschmiede,Exodar, Schrein der 7 Sterne/2 Monde, und in Draenor Sturmschild.
Shattrath und Dalaran sind neutrale Städte, wobei Shattrath ruhig eine Rolle spielen könnte, da sie eh in der Scherbenwelt liegt und es dort von Dämonen nur so wimmelt.

Sturmwind ist die Hauptstadt schlechthin und wird niemals fallen.
Darnassus gut und schön aber was wollen Dämonen mit einem Brunnen auf einem Baum?
Exodar ist okay, immerhin nen ehemaliges Raumschiff und soll ja wieder repariert sein. Nur wer verirrt sich als Spieler mal dort hin?
Eisenschmiede? Fällt mir nichts dazu ein, vielleicht hassen Dämonen ja Zwerge und Gnome kann eh keiner leiden :P
25.04.2017 15:37Beitrag von Keashaa
Ich erläutere dir mal ein Szenario und du sagst mir, wie hoch die Prozentzahl der Spielerschaft ist, die daran Spaß hätte:


*wedelt wild mit der Hand* Hier..ichichich....
Ohne Witz, ich fände diese Entwicklung (zumindest Story technisch) extrem geil. Mit letzter Kraft die Festung halten, einzelnen Champions finden die dann tatsächlich auch was bewirken, Handel aufbauen (Holla...wären Berufe vielleicht wieder interessant), Söldner aufbauen (Holla...wäre PVP evtl. wieder interessant).

ABER...programmiertechnisch ein absoluter Albtraum. Man würde dauerndes Phasing benötigen, der MMO Charakter wäre eigentlich komplett weg, wenn bei einem Dorf x fehlt und beim anderen Dorf y würde schon kein Zusammenspiel mehr möglich sein, Leveln wäre komplett stringent und vorgegeben. Zusammenspiel wäre nur noch in instanzierten Gebieten möglich.

Aber grundlegend..mal so richtig verdroschen werden (eigentlich die klassische Storyline jedes Aktion-/Abenteuerfilms..der strahlende Held wird vermöbelt, rappelt sich auf und macht am Schluss den Chuck Norris Gedächtnisroundhousekick) hätte schon mal was...würde auch mal wieder Quests wie "Bring mir meine Hosen" oder "Ich hab da ne Angel verloren" wieder sinnhaltiger machen
Also ich fühle mich auf der Broken Shore extrem bedroht und der Niederlage nah wenn ich Kranich Eier sammle.
Das Storytelling von Blizzard, welches seit Cata und teilweise auch schon WOTLK vermittelt wird ist der Grund warum ich mit der Zeit zum RP Spieler geworden bin. Ich finde es einfach merkwürdig, dass ich der Kommandant der Garnison in Draenor bin, gleichzeitig der Befreier Orgrimmars, gleichzeitig derjenige, der den Lichkönig getötet hat, und nun Anführer eines Mönchsordens.
Dann verstehe ich nicht, warum ich Archimonde auf Mythisch im wirbelnden Nether nicht töten darf, obwohl das eigentlich passieren sollte (es spielt die gleiche Cutscene wie auf Heroic LOL).
Dann kommt wieder ein neues AddOn raus und ich darf wieder 10 Wolfspelze besorgen oder Eichhörnchen einfangen.

Computer sagt NEIN. Ich mache meine eigenen Geschichten. Zwar mit der Lore als Basis, aber was nicht passt wird ausgelassen. Basta.
25.04.2017 15:37Beitrag von Keashaa
Ich erläutere dir mal ein Szenario und du sagst mir, wie hoch die Prozentzahl der Spielerschaft ist, die daran Spaß hätte:

"Mit Beginn des Levelprozess startet man in Gebiet X, bevölkert von den eigenen Reihen, Siedlungen in der ganzen Region verteilt. Während man im Level voranschreitet, muss man Angriffe zurückschlagen, Attentate durchführen, und dennoch muss man mit ansehen, wie die Siedlungen nach und nach zerstört werden, Zivilisten gemeuchelt werden, bis am Ende nur noch die eigene große Bastion steht, welche man täglich verteidigen muss, damit die Grundversorgung (Berufslehrer usw.) nicht einbricht."

Das wäre ein Szenario, welches die Brutalität der Legion darstellt, aber wer will von "Hero to Zero", während man levelt`?

Niemand und die Tragödie wurde natürlich nicht erfunden.
Es brauch nicht den Tot eines Helden um eine Bedrohung zu erzeugen. Aktuell besteht diese jedoch darin, dass ich aus versehen abmounte und ins Wasser falle wenn ich mich Dienstags auf den Weg zum Bettelberg mache, um irgendwelche Resourcen abzuliefern.

Es fehlt ganz einfach die Story. Bestes Beispiel für mich ist da Suramar. Ich bin kein wirklicher Lore-Fan aber trotzdem wollte ich jede Woche wissen wie es weiter geht und es wurde eine gewisse Bedrohung aufgebaut. Letztendlich wusste man, dass in der Nachtfestung die wirklich Bösen sitzen.

Wie wird es an der Küste laufen? "Gib mir 1000 Gold, dann verrate ich dir, wo der Raideingang ist?"

Der Content ist einfach lieblos dahingeklatscht. Nicht vom Gebiet und von der Grundidee, sondern von der Story her.
25.04.2017 16:35Beitrag von Ryukage
Wo ist aber der Sinn, wenn es vom Storytelling her bedrohlich ist und wirkt und man dann trotzdem über alles drüberrollt?

Wenn dann muss meiner Meinung nach beides zusammen stattfinden.

Weil das eine nicht in die Struktur der "Heldenreise" passt und für eine gute Geschichte braucht man nun mal diese Erzählstruktur.

Und vorallem gibts in WoW, bei all der Zauberei, kaum/keine positive Wiedererweckungen - also mitn Sterben ist es auch in WoW-Lore nicht einfach "Geisterheiler --> zurück".

Todesritter sind auch untot und dienen den Lichkönig, selbst beim Dämonenjäger geht die Seele in den Nether und dann muss sie wieder in eine sterbliche Hülle zurückkehren, wie ein Dämon.

Folglich muss man Gameplayelemente und Geschichte, wie sie wirklich passiert ist, trennen.

Um die Legion bedrohlich wirken zu lassen, müsste man das Nachher kennen. Es heißt ja nicht umsonst den "Schrecken den Krieges sehen" - man müsste den Spieler emotional treffen und ihm mal Schicksale erleben lassen, gegen die selbst er als stärkster Held machtlos ist.

Die alten (SNES-)RPG-Klassiker haben genau diese Art von Storytelling drauf.
Sei es nun Terranigma, Zelda, Secret of Mana,Final Fantasy....

Aber auch die DSA-Telltale Teile oder Dragon Age1.

Alles Geschichten, wo am Ende der Held zwar gewinnt, aber nur durch Verlust.

Drum würd ich gern, wenn schon Follower gern mehr von ihrer Vergangenheit erfahren. Wie in einem Masseffect/DragonAge-Teil. Warum kann man den Followern nicht mal Persönlichkeit geben, eine Vergangenheit, ein Geheimnis und eine Zukunft(?).

Wie interessant wäre es doch, wenn sich ein Follower, welchen man vorher wählen muss am Ende von Legion, für uns opfern würd und den finalen Schlag Sageras mit seinen Körper abfängt, nur damit wir ihn dann die letzten 1% runterhauen können -- Und dieser dann wirklich stirbt und somit aus der Followerliste verschwindet und dafür in der Ordenshalle eine Statue bzw. Grabmahl bekommt, für den "wahren Helden von Azeroth".**

Klar, man muss sich für die Story mehr an Solo-RPGs orientieren und man wird darüber, solang man immer der einzige "Held" ist, immer die Story entwicklen müssen. Erst wenn Blizz anfängt MMORPG-Storyinhalte zu generieren und alle Spieler bzw. eine (5er)Gruppe davon einbindet, erst dann wirds sicherlich auch wieder MMOlastiger.

**)Vielleicht sollten wir als Champion mal den Tod vortäuschen, wie es Vol'jin getan hatte. Der große Champion stirbt im Kampf mit Sageras, bekommt seine Starwars-Episode1-Abschlussscene und taucht aus den Schatten im nächsten Addon auf, um einen Anschlag auf König/Kriegshäuptling zu verhindern und Schwupps sind wir im Prepatch mit einer Verschwörung und der Anteaserung des neuen Oberbösewichts....

PS: Apropos Story: Wo is Jaina? Nach ihren Ratsabgang hörte man nichts mehr, oder täuscht dies?
26.04.2017 00:37Beitrag von Achór
Wie interessant wäre es doch, wenn sich ein Follower, welchen man vorher wählen muss am Ende von Legion, für uns opfern würd und den finalen Schlag Sageras mit seinen Körper abfängt, nur damit wir ihn dann die letzten 1% runterhauen können -- Und dieser dann wirklich stirbt und somit aus der Followerliste verschwindet und dafür in der Ordenshalle eine Statue bzw. Grabmahl bekommt, für den "wahren Helden von Azeroth".**

Klar, man muss sich für die Story mehr an Solo-RPGs orientieren und man wird darüber, solang man immer der einzige "Held" ist, immer die Story entwicklen müssen. Erst wenn Blizz anfängt MMORPG-Storyinhalte zu generieren und alle Spieler bzw. eine (5er)Gruppe davon einbindet, erst dann wirds sicherlich auch wieder MMOlastiger.


Wenn WoW lebendiger gestaltet würde wahrscheinlich 2-3 Jahre content löcher entstehen.
Ja, das mit der Bedrohlichkeit ist leider ein extrem großes Problem. Die Story ansich ist super. Sie ist nur auf die Klassen aufgeteilt und wirkt etwas zerpflückt. Jemand der nur 1-2 Klassen spielt, dem fehlt einfach ein großer Storybrocken, was die anderen so getrieben haben. ALs Hunter zb. macht man Jagt auf einen "Züchter" von Teufelshunden und verhindert eine Invasion in Dalaran. Bekommen andere Klassen nie mit, noch hört man davon ohne es selbst zu spielen.

Dann die Sache mit Anduin. Das Cinematic ist mega, keine Frage. Aber die stehen gottverdammt nochmal DIREKT vor dem Grabmal! Keine Wachen, gar nix. Das wirkt echt so, als hätten wir die komplette Insel schon fest in der Hand und könnten dort rumspazieren wie sonst was, obwohl wir kurz davor mit Anduin durchgeritten sind. (Was im Übrigen auch problemlos von statten geht...)

Da kommt leider sowas von gar kein Gefühl der Bedrohung auf. Persönlich fühl ich mich eher gelangweilt. Die Legion setzt uns gefühlt nichts entgegen, was uns irgendwie gefährlich werden könnte. Nur das Pre-Event hat bisher gezeigt, wie mächtig die Legion ist. Danach rollten wir wieder über alles und jeden.
25.04.2017 15:26Beitrag von Sheana
Hätte man Varian, Vol'Jin und Tirion nicht im Abstand von jeweils 10Min zueinander sterben lassen sollen?

Was? Wir haben jemanden verloren? Hab ich gar nicht mitbekommen, bei der ganzen Oberflächlichkeit, in die WoW inzwischen abgedriftet ist. Wann soll das passiert sein?
25.04.2017 15:26Beitrag von Sheana
ich denke wir sind uns alle einig, dass die Legion scheinbar kein wirklicher Gegner für uns ist. Man kommt sich zu keiner Zeit wirklich Bedroht vor. Mit Leichtigkeit schlagen wir jede Invasion zurück,


Eigentlich ist die Legion nur schwach weil wir schummeln. Stellt euch mal vor wir könnten den Tod nicht überlisten, indem wir einfach zu unserer Leiche zurücklaufen. Dann wäre es ganz schnell vorbei gewesen und in Dalaran würden sie jetzt dämonisch brabbeln. Unser Khadgar kann das ja sowieso schon und hat so gut wie noch keinen Finger bewegt um uns zu unterstützen.
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Was? Wir haben jemanden verloren? Hab ich gar nicht mitbekommen, bei der ganzen Oberflächlichkeit, in die WoW inzwischen abgedriftet ist. Wann soll das passiert sein?[/quote]

Sarkasmus hin oder her, genau das trifft es eigentlich. Man will uns weißmachen, der Gegner wäre übermächtig und das alles, aber man spürt es nicht. Man schnetzelt sich durch alles durch, hat keine Rückschläge (Bis auf das Pre-Event halt).
26.04.2017 02:58Beitrag von Udmonklol
Was? Wir haben jemanden verloren? Hab ich gar nicht mitbekommen, bei der ganzen Oberflächlichkeit, in die WoW inzwischen abgedriftet ist. Wann soll das passiert sein?


Sarkasmus hin oder her, genau das trifft es eigentlich. Man will uns weißmachen, der Gegner wäre übermächtig und das alles, aber man spürt es nicht. Man schnetzelt sich durch alles durch, hat keine Rückschläge (Bis auf das Pre-Event halt).
Dass man unbedingt der "Held" der Geschichte sein muss ist wirklich ein sehr großes Problem. Man wird teilweise wie Thrall zu seinen besten Momenten dargestellt und sowas geht storytechnisch echt gar nicht.
Ist ganz logisch, dass man deshalb auch in keinerlei Dingen überhaupt noch eine Bedrohung sieht. Der Abschluss der Klassenquest (wo man den dritten Artefaktslot kriegt) hat den Vogel dann nochmal richtig abgeschossen - wird als totale Bedrohung deklariert und dann kann man da eigentlich mit Autohit dranstehen und Afk gehen.

Wenn die "Heldengeschichte" wenigstens gut erzählt werden würde und die ganze Story auch optimal drauf aufbaut wäre es was anderes, aber das ist es hier nicht - vorallem passt das auch überhaupt nicht zu einem MMO wo man gleichstark ist wie Millionen andere Spieler.

Es war noch in Ordnung als man "nur" die Elite der Fraktion war, als man nur zu den Stärkeren gehörte und vom König/Kriegshäuptling auf spezielle Einsätze geschickt wurde wie in MoP (WoD hingegen war wiederum zuviel des Guten).
War für mich eigentlich auch so der letzte Punkt wo die Geschichte glaubwürdig rüberkam, tolle Cinematics hin oder her, aber ich fühle mich mittlerweile auch einfach null verbunden zu irgendeinem Charakter/Klasse.

25.04.2017 15:37Beitrag von Keashaa
Das wäre ein Szenario, welches die Brutalität der Legion darstellt, aber wer will von "Hero to Zero", während man levelt`?

Ich würde sofort dafür unterschreiben.
Sowas fehlt einfach total. Der Verlust, die Hoffnungslosigkeit, dieses Last Stand-Gefühl - das ist alles in keinster Weise gegeben und das obwohl die Legion als größte Bedrohung seit jeher beschrieben wurde.
Eine gute Erzählung besteht aufjedenfall sicher nicht nur aus tausenden Siegen und keinen einzigen Kratzer. Natürlich sind einige wichtige Charakter mit Namen verstorben, aber es fehlen einfach diese sichtbaren Narben.

25.04.2017 15:50Beitrag von Achór
Ich würd gerne einen echten Stellungskrieg gegen die Legion sehen welcher sich je nach Spielereinsatz verschiebt und die Quests entsprechend (dynamisch) sind.

Das wäre eigentlich das absolut Beste was man einbringen könnte, aber leider auch mit zuviel Aufwand verbunden.

25.04.2017 16:18Beitrag von Ryukage
So roflt man selbst über Elite-Gegner einfach drüber und farmt sie ab. Auf der einen Seite beschwert man sich, dass die Legion nicht bedrohlich ist, schwieriger wollte es aber auch keiner haben, weil man möchte sich ja weiterhin mächtig fühlen.

Ich denke die meisten haben sich eher beschwert, weil die Mobs von jetzt auf nun plötzlich einfach sinnlos schwerer sind, also wirklich alle Mobs, selbst irgendwelche kleinen Waldgeister in Val'sharah. Das war der falsche Ansatz.
Sie hätten einfach sowas wie die Invasionen schwerer machen sollen. Vorallem das Szenario, da fliegt man auch einfach nur so lustlos durch und das ist das Problem.
Das Highlight dabei sind dann ja noch diese arroganten Sprüche der Dämonen, die man zu dem Zeitpunkt eigentlich auch gar nicht mehr ernst nehmen kann da man jegliche Angriffe und Versuche von ihnen im Keim erstickt.
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Ich würde mir wünschen, dass man demnächst mal so eine richtig bittere Niederlage einsteckt. Gerne auch mit einem völlig zerstörten Azeroth (Natürlich mit so einem System wie in den verwüsteten Landen, wo man sich in das "alte" Azeroth zurückversetzen lassen kann damit sich auch keiner benachteiligt fühlt).*

Es wurden in dem Thread auch die Folgen eines Krieges erwähnt, sowas würde echt gut passen. Einige dürften sicher schon seit knapp einem Jahrzehnt WoW spielen und wenn man dann seine Heimat, und alle Orte die einem bekannt und wichtig sind, so in Trümmern sieht, trifft das sicher hart.

*Und bitte auf die Aussage nicht mit dem Cataclysm-Argument kommen - das war nur so ein Designfehler weil die alten Gebiete zwar überarbeitet wurden, jedoch überhaupt nicht genutzt wurden außer fürs Lowlevel. Das war der einzige Grund.
Was habt ihr nur, auf der Insel werden die Gebäude die wir erbauen immer wieder zerstört. Das ist doch Berohung genug, oder etwa nicht?

Habe früher schon geschrieben, das die Legion ein Zahnloser, Krallenloser Tiger ist.
Stelle mir auch ein Scenario vor, in dem die Legion, wenn man sie nicht im Schach halten kann , langsam aber sicher die Welt plättet. Aber davon kann man nur träumen, die Arbeit das zu programmiern wird sich Blizzart nicht antun. Läuft doch sagen die sich, solange jeder zahlt und wenn es nur für Mist ist.
Was das leveln angeht, das ist sowieso zum Schwachsinn mutiert, weil die Gebiete der Küste dem Level angepast werden, zumindest ab 100.
25.04.2017 15:37Beitrag von Keashaa
Das wäre ein Szenario, welches die Brutalität der Legion darstellt, aber wer will von "Hero to Zero", während man levelt`?

Ich würde sofort dafür unterschreiben.
Sowas fehlt einfach total. Der Verlust, die Hoffnungslosigkeit, dieses Last Stand-Gefühl - das ist alles in keinster Weise gegeben und das obwohl die Legion als größte Bedrohung seit jeher beschrieben wurde.
Eine gute Erzählung besteht aufjedenfall sicher nicht nur aus tausenden Siegen und keinen einzigen Kratzer. Natürlich sind einige wichtige Charakter mit Namen verstorben, aber es fehlen einfach diese sichtbaren Narben

Ich antworte mal exemplarisch auf deinen Post...
Mir würde ein solches Szenario auch zusagen. Mit all seinen programmtechnischen Schwierigkeiten, die schon diskutiert wurden. Jedoch sind wir, die diese Art des Erzählens begrüßen würden, in der (massiven) Unterzahl. Die Mehrheit möchte der Held in der strahlenden Rüstung sein. Die Mehrheit möchte keine Schwierigkeiten im Spiel haben.

Ich sehe das ähnlich wie bei der Diskussion um die Classic-Server (ohne diese an dieser Stelle in irgeneiner Art und Weise aufflammen zu lassen, das gehört nicht in diesen Thread).
"Die Invasionen sind viel zu leicht!"
- Sheana, iLvl 900, ist für die Invasionen gnadenlos overgeared.

Okay mal im ernst. Auch wenn vieleicht das Spielgefühl ein bisschen leidet (wobei ich finde, dass die eigentliche Bedrohung durch die Legion ein wenig abstrakter ist, aber dazu gleich mehr), bin ich heilfroh, dass die Invasionen in Legion nicht wie beim Preevent ganze Gebiete vollständig lahm legen. Und wenn das ganze so hart getuned wäre, wäre das Forum hier ein noch größeres Meer der Tränen.

Es macht aber durchaus Sinn, dass wir zur Zeit gefühlt sehr viel Boden gut machen. Es handelt sich ja nur um eine dusselige Welt, die wir zur Zeit gerade so halten können. Gegen einen Feind, der einfach Endlos ist. Das ist ja die eigentliche Bedrohung. Wir können an sich machen was wir wollen, aber die Dämonen kommen ja immer wieder.
26.04.2017 08:19Beitrag von Syvaroth
"Die Invasionen sind viel zu leicht!"
- Sheana, iLvl 900, ist für die Invasionen gnadenlos overgeared.

Wenn man Level 100 ist, sind die Invasionen auch nicht schwerer zu spielen...

26.04.2017 08:19Beitrag von Syvaroth
Okay mal im ernst. Auch wenn vieleicht das Spielgefühl ein bisschen leidet (wobei ich finde, dass die eigentliche Bedrohung durch die Legion ein wenig abstrakter ist, aber dazu gleich mehr), bin ich heilfroh, dass die Invasionen in Legion nicht wie beim Preevent ganze Gebiete vollständig lahm legen. Und wenn das ganze so hart getuned wäre, wäre das Forum hier ein noch größeres Meer der Tränen.

Naja, das andere Extrem, was wir schon seit geraumer Zeit haben, ist nun auch nicht besser (aka keinerlei Schwierigkeit und unangemessen gute Beute gibts solange, bis man "Halt stop!" schreit).

26.04.2017 08:19Beitrag von Syvaroth
Es macht aber durchaus Sinn, dass wir zur Zeit gefühlt sehr viel Boden gut machen. Es handelt sich ja nur um eine dusselige Welt, die wir zur Zeit gerade so halten können. Gegen einen Feind, der einfach Endlos ist. Das ist ja die eigentliche Bedrohung. Wir können an sich machen was wir wollen, aber die Dämonen kommen ja immer wieder.

Nur weil es von etwas viel gibt, ist das keine Bedrohung. Wenn mein kleiner Neffe alle zwei Minuten zu mir kommt und was von mir will, ist das auch keine Bedrohung, sondern maximal nervtötend. Und genau das ist die Legion, sie ist nicht bedrohlich, sondern maximal nervtötend ("Och mann, jetzt ist der Turm wieder kaputt...").
Seid froh das die WQ mit den Kraken immer gemacht wird. Sonst hättet ihr ganz andere probleme und die Legion wäre egal!
BTW müsste man mal wieder Regenbogenmünzen für Khadgar suchen, ich denke das gibt der Legion den entscheidenden Schlag!

Ich frag mich ja manchmal was so nen Dämon denkt der durch nen Portal kommt um dann innerhalt 20 sekunden von 53464567 "Gib mir WQ" schreiende Spielern niedergemetzelt zu werden. Knobeln die auf Argus schon aus, wer durchs portal muss?

Aber ich hoffe es geht bald nach Argus. Ich übe schon meine Sprüche wie "Ihr seid dem untergang geweiht" "wir sind zahllos" "wir sind Azeroth!". Das wird bestimmt toll *_*
25.04.2017 19:12Beitrag von Pyrotechnik
Sturmwind ist die Hauptstadt schlechthin und wird niemals fallen.
Genau das ist der Punkt. Wieso nicht? Lass doch das standhafte Sturmwind mal fallen, DAS wäre ein Verlust.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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