[A-RP] Haus Hekate - Macht, Magie & Mysterium

Die Aldor
In bunt und hübsch: http://www.haushekate.com

Kurzinformationen
    Gildentyp: Adelshaus, mit dunklen Geheimnissen
    Zugehörigkeit: Dalaran / Allianz
    Themenschwerpunkte: Adel, Plots, schwarze Magie, Diplomatie, Ausbildung.
    Rangordnung: Monarchisch
    Ansprechpartner: Heltai/Heltaí, Fatima/Fatjma/Fatimah, Eisenmann, Páyton, Porcio/Teichert
    Website: http://www.haushekate.com
    Forum: http://www.haushekate.com/forum
    Discord: http://discord.gg/Vt6CSar


Nach langem Warten, langem Lauern - erhebt sich die schwarze Schlange erneut

Flackernd Schein dickfeister Kerzen, schwarze Schlange überm Schild,
sturmhaft pocht's in deinem Herzen, hinter dir ein Ahnenbild.
Ölgemalte Augen wachen; suchen, folgen, immerzu,
Geister tanzen, lustvoll lachen, Schatten küsst dich, hier im Nu.
Haus Hekate. Ein Name, der vielenorts nur murmelnd gesprochen wird. Den man gleichsam respektiert und fürchtet. Haus Hekate verbindet man mit jahrhundertealter, magischer Tradition. Mit Wohlstand, Macht, Einfluss und Kabalen. Deutliches Prestige errang das Haus, insbesondere durch den Sitz in Dalaran, schon seit der einstigen Begründung der Magokratie. Doch rankt sich manch gar schreckliche Mär’ ums Banner der schwarzen Schlange. Man spricht von Geschwisterliebe um's Blut rein zu halten, man munkelt über unlautere Methoden, Erpressungen, Arglist und Niedertracht. Dunkle Intrigen - und gar Mord. Bislang jedoch einzig Gerüchte - nachgewiesen wurde ihnen nichts. Nur vielerlei Namen ihrer langen Ahnenreihe kennt man. Die meisten höchste Vertreter ihrer magischen Zunft.
__________________________

Wir bieten vielschichtiges Rollenspiel abseits eindimensionaler Moral. Wir sehen uns als klar ambivalent. Womit nicht nur unser Spiel in vielen Facetten gewürzt, sondern auch das Zusammenspiel im Öffentlichen mit und gegen uns spannender gestaltet wird. Durch die Vereinigung mehrerer, vielversprechender Rollenspielthematiken, bieten wir einem breiten Spektrum an Konzepten Einstiegsmöglichkeiten, wie zuletzt auch ein Zuhause, ohne dabei zum haltlosen, zusammengewürfelten Gefüge zu verkommen. Unsere Mitspieler profitieren dabei von einem gewissen Spannungsbogen, denn man wird nie wissen können, wohin ein gemeinsamer Weg mit dem Haus Hekate führen mag. Keine Richtung ist zwanghaft vorgegeben - so wie wir nicht die strahlenden, tugendvollen Helden sind, sind wir keine einfache, simpel gestrickte Bösewichter. Die schwarze Schlange kann mächtiger Verbündeter oder grausamer Feind sein. Ob Bündnis oder Fehde. Frieden oder Krieg. Das Rollenspiel mit uns wird immer der spannenden, brisanten Ungewissheit unterliegen.
Wir zelebrieren Zauberei
Pünktlich Nachts zur Geisterstunde, hebt die Herrin ihren Stab,
Kuttenträger in der Runde, ein Altar der Opfer Grab.
In der Dunkelheit verborgen, rinnt das Blut ganz köstlich rot,
schwarze Messen bis zum Morgen, Angstes Schrei in kläglich Not.
Fernab neugieriger Blicke, in tiefsten Kellern, und dunkelsten Winkeln erst, offenbart sich, was das Banner der schwarzen Schlange wahrlich birgt. Einzig Eingeweihte werden erblicken, welch Gräuel und Schrecken sich zur Mittnacht enthüllen. Die sinisteren Rituale, zum eigenen Machtgewinn. Verbotenes Wissen das weitergetragen, und dunkle Künste die erprobt werden. Weit ab der fliegenden Stadt heisst’s, seien ganze Bibliotheken, und Artefakte von unschätzbarer Macht verborgen.
__________________________

Die enge Verbindung des Hauses Hekate zur Magie, spiegelt sich im ganzen Alltag des Gildengeschehens wieder. Im Dalaraner Anwesen sind magische Besen, funkelnde Lichter und fliegende Bücher keine Seltenheit. Wir achten dabei aber penibel darauf, unser Weste in der Öffentlichkeit gänzlich rein zu halten. Für uns gilt die Hexerei, ganz zu schweigen vom Nekromantentum, als streng verboten, und so leben wir auch. So wir auch schwarze Magien lehren und ausbilden, und wir ganz sicherlich mehrere dunkle Gesellen in unseren Reihen wissen, wird sich niemand offen dazu bekehren. Für unser externes Umfeld sind wir allerhöchstens mächtige Magier. Daraus resultiert eine äusserst interessante Gratwanderung - wer sich dem Haus Hekate verschreibt, weiss, was es heisst zu schweigen. Zur eigenen Sicherheit, wie auch der des Ganzen. Ein Versteckspiel, daß uns allen Freud bereitet.
Vasallen, Verbündete & Politik
Lass dir Macht und Land verleihen, wir sind schier unendlich reich,
dich der Nichtigkeit befreien, schwimm in golden strahlend Teich.
Lass dich von der Schönheit locken, greif von uns die wahre Kraft,
Tag für Tag wird Atem stocken, wenn der Zauber Wunder schafft.
Lang gepflegte Bande wollen nicht vergessen werden - wie auch frische Bündnisse geknüpft. Unsere Vasallen sind weder Knechte, noch Diener. Wir schenken Einfluss und Macht, Wohlstand und Sicherheit. Doch hat alles seinen Preis.
__________________________

Unsere Vasallen sind nicht nur wichtig, für unser gemeinsames Spiel, sondern auch guter Einstiegspunkt für etwaige Konzepte, die sich - anfangs - ideologisch noch nicht gänzlich dem dunklen Regime des Hauses Hekate unterwerfen können. Der politische Aspekt indes, bietet uns genügend interessante Berührungspunkte mit anderen Gilden, und dem öffentlichen Rollenspiel, als das wir nicht nur in unserem dunklen Kämmerlein im eigenen Grüppchen zu agieren haben. Das Haus hat alle Gründe, an Turnieren und ähnlichem teilzunehmen, wie es selbst auch grosse Veranstaltungen hält. Wie den Maskenzauber, einen jährlichen Maskenball, voller Exzess, Frevel und Eklate. Zuletzt bespielen wir aktiv unsere, kürzlich in einem langen Plot zurückeroberten, Ländereien Kaltenbruchs, an der Nordwestmark Alteracs.
Einstieg

Durch unsere Themenvielfalt in der Gilde, bieten wir einer manigfaltigen Breite an Konzepten Einstiegsmöglichkeiten, die sich auch in vielen ausgespielten Plots zur Gänze entfalten können. Der Ruf des Hauses, der schnellen Wohlstand, viel Macht und Einfluss verspricht, mag verlockend genug sein, um so manch Unschlüssigem einen triftigen Grund zu bieten, beim Haus Hekate vorstellig zu werden. Eigene Ideen und Häuser lassen sich hierbei gut als Vasallen der schwarzen Schlange bespielen.

  • Magische Konzepte, seien es nun einfache Magier, Hexer, Nekromanten oder andere dunkle Gesellen, die sich beispielsweise als Hofmagier, Alchemisten oder Lehrer des Hauses Hekate verdingen. Hierbei sei jedoch darauf zu achten, dass es einigen Konzepten ab einem gewissen Stadium sehr schwer fallen dürft, sich noch öffentlich ungekannt zu bewegen.
  • Kampflastige Konzepte könnten sich beispielsweise als Knappen, Ritter und Gardisten des Hauses eignen. Auch verstohlenere Charakter finden als Assassinen sicherlich ein Heim bei uns.
  • Im Hofstaat selbst können sich beinahe sämtliche Konzepte, die zumindest höfischen Umgang pflegen, ansiedeln. Von der Kammerzofe bis zum Gesellschafter, und niederem Adel. Hier bieten sich grundlegend viele Möglichkeiten, den eigenen Charakter voranzubringen, aufzusteigen, und weiterzuentwickeln.
  • Sklaven zuletzt, behalten wir als temporäre Möglichkeit vor, für all jene, die sich vorgängig ein Bild unseres Zusammenspieles machen möchten, um sich später zu entscheiden. Hierbei bieten sich vielfältige Möglichkeiten, in unsere “Fänge” zu geraten, die keineswegs auf freiwilliger Basis beruhen müssen. Ziel dabei ist es aber stets, aus jenen irgendwann ganze Mitglieder des Hauses zu formen, oder sie in dunklen Ritualen zu opfern.
<Platzhalter>
Ich muss mal blöd fragen: Gehörtet Ihr nicht auch mal zu den sieben Siegeln oder wart die sieben Siegel bzw. seid/wart ein Teil davon? Ist das immer noch so und Ihr agiert projekt- und konzeptmässig immer noch zusammen oder hab ich mal wieder was nicht mitbekommen und Eure Interessen und Ziele gehen doch ziemlich unterschiedliche Wege?
Das Forum ist leider nicht sonderlich transparent und gibt Aufschlüsse über so manche Ic-Entwicklung. Als überzeugte Hexenmeisterspielerin hat man ja die "Konkurenz" oder wahlweise die "Verbündetenseite" doch gern auch im Auge und beobachtet die Entwicklungen. Ein kurzes update Eures Verhältnisses zueinander wäre also echt schön :-)

Mit bestem Dank
dat Flo
30.06.2017 17:42Beitrag von Floreanna
Gehörtet Ihr nicht auch mal zu den sieben Siegeln oder wart die sieben Siegel bzw. seid/wart ein Teil davon?
Waren wir, sind wir, und werden wir auch bleiben. Wer vorher zum Zirkel gehörte, tut das noch immer. IC wird sich dabei nichts verändern. Wir legen nunmehr unseren Fokus allerdings auf die öffentlicheren Unternehmungen, und unser Adelshaus mit all seinen dunklen Geheimnissen. Wer dagegen (Achtung Wortwitz) reines Hexer-RP fernab eines Hofes sucht, dem seien die Sieben Siegel noch immer ans Herz gelegt.
Ah, merci beaucoup für die Auskunft :-)
An Sir Iefan Ryder
Haus Hekate


Das Licht Euch zum Gruße, Sir Ryder.

Ich hoffe, meine Zeilen erreichen Euch bei bester Gesundheit und Wohlbefinden und es geht Euch gut. Ich habe mich sehr gefreut, Euch auf dem Markt begrüßen und so ein weiteres geschätztes Mitglied eines Hauses kennenlernen zu dürfen, mit dem uns durchaus freundschaftliche Beziehungen verbinden.

Mein Gatte lässt Euch seine besten Grüße überbringen und hofft, Euch schon bald persönlich kennenlernen zu dürfen. Aus diesem Grund und um die erste flüchtige Bekanntschaft zu vertiefen, möchten wir Euch am 14. Tag des Monats auf die Feste Wolfenberg einladen.

Bitte gebt Bescheid, ob Euch dieser Tag genehm ist oder Euch ein anderer Termin passender erscheint. Dann schauen wir neu.


Hochachtungsvolle Grüße,
Freifrau Eleona von Wolfenberg.
Werter Herr Celaino,

Vielen Dank für Eure Zeilen. Ich setze mein volles Vertrauen in Euch und Eure Fähigkeiten und freue mich sehr auf die kommende Soiree. Wenn Ihr möchtet, können wir uns am Montag sehr gern nochmal zusammen setzen, um Einzelheiten zu besprechen.

Zwei der Gäste, die ebenfalls an der Gestaltung des Abends mitwirken werden, entstammen der Hauptstadt des Landes. Die restlichen Damen haben meines Wissens dort keine Wurzeln. Es ist nur eine kleine Runde, die wir an diesem Abend erwarten, denn es soll kein großes Fest, sondern eher ein Abend der entspannten Begegnung im kleinem Kreise sein, bei dem man sich auch noch mit einander unterhalten kann.

Solltet Ihr den Wunsch nach einem persönlichem Gespräch hegen, so seid Ihr herzlich in der Feste willkommen. Desweiteren würde ich mich selbstverständlich freuen, Euch wenige Tage später auf der 5. Nacht der blauen Blume recht herzlich begrüßen zu dürfen.

Hochachtungsvoll,
Freifrau Eleona von Wolfenberg.

~~~~~~~~~~~~~
Ein kreativer Push :)
Licht mit Euch, Sir Payton

Ich freue mich, Euch bestätigen zu dürfen, dass am heutigen Tage ein Schiff beladen mit Vorräten für 400 Seelen und einem Zeitraum von 4 Wochen in Richtung Faldirbucht in See gestochen ist. Von dort aus werden wir die Lieferung zu Land an ihren Bestimmungsort verbringen.

Das Zuchtvieh für 20 Gehöfte setzt sich wie folgt zusammen:

2 Laktierende Milchkühe pro Hof
2 Zuchtsauen ( gedeckt) pro Hof
3 Milchziegen ( Laktierend)
3 Hähne und 30 Hühner
1 Erpel und 3 Enten
10 Mutterschafe

Pro Dorf steht jeweils ein Zuchtstier, Eber und jeweils ein Ziegen- und Schafbock bereit. Ein Transport soll nach Wunsch Lady Heltais per Portal vollzogen werden und kann jederzeit zu einem Termin Eurer Wahl durchgeführt werden. Bitte setzt Euch zwecks Terminabstimmung der Viehlieferung mit mir in Verbindung.

Eine detailierte Rechnung und die Lieferpapiere lege ich diesem Schreiben bei.

Hochachtungsvoll,
Freifrau Eleona von Wolfenberg


Beigefügt ist eine genaue Auflistung der Fracht mit Mengenangaben und Bestimmungen. Zusätzlich wurden 5 Prozent Rabatt gewährt und einige Säckchen Saatgut als Probeexemplare bei gelegt. Hierbei handelt es sich vorzugweise um robuste Gemüsesorten wie Steckrüben, Kohl, Kürbis und Kartoffeln. Diese wurden natürlich nicht berechnet.
Ein anderer Thread hat mich subtil darauf hingewiesen, dass hier Parties stattfinden. Kann man denen mal beiwohnen? Mal schnuppern? Die Nase reinhalten quasi. Einfach mal freie Anwesenheit zelebrieren?
11.07.2017 23:34Beitrag von Cadrius
Ein anderer Thread hat mich subtil darauf hingewiesen, dass hier Parties stattfinden. Kann man denen mal beiwohnen? Mal schnuppern? Die Nase reinhalten quasi. Einfach mal freie Anwesenheit zelebrieren?
Erst in 'nem halben Jahr wieder: https://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/17614574666 Mit dem Kleidchen kann aber schonmal wenig schiefgehn.
Mit kaltem Lächeln rollte sie die Peitsche ein - beinah schon gefühlvoll wurd das Leder zärtlich mit der Daumenkuppe gestreift. Nur heisres, kraftloses Stöhnen hinter ihr. Eine hagere Gestalt in wüsten Fetzen, Ketten an der Wand. Eingetrocknetes Blut und karmesinrote Striemen überm Leib. Für heute war’s genug. Er sollte nicht sterben. Noch nicht. Die Erlösung würd ihm erst in Wochen gewährt. Noch hatte er zu büssen. Gefangen in einer Welt der Pein und Agonie. Ihrer Welt.

Unter wolkenloses, sternenklares Firmament trat sie hinaus. Ein Blick zum Himmel, der in seiner weiten, wunderschönen Endlosigkeit allen Gedanken Raum und Zeit gewährte. Sie dacht an die Seuche in Lobentanz. Die hunderten, dahingerafften Seelen. An die Ogerhorden, die in Passwegen marodierten. Ein Dürrenstein, bis auf die Grundmauern niedergerissen. An die riesige Lawine, die Rabenborn unter sich begrub. An Lebensmittellieferungen, Ackerwerkzeug, Saatgut und Nutzvieh, dass die Lande irgendwann wieder lebhaft machen sollt. Die befreite Frostnadel und den erblühenden Kahlberg. Berwald und seine Wälder. An die Truppen, die das kaltenbruchsche Heer Tag für Tag mehr stärkten. Sie dachte an ihren Marschall und den Barden, an die Ritter und den neuen Vasallen. Ihre wichtigen Getreuen, die Menschen, die sie bis hierher begleitet hatten. Für sie in den Tod gehn würden. Die Hoffnung noch nicht ganz verloren. Kaltenbruch konnte sich noch erheben. Es war nicht verloren. Auch wenn sie vor sich Kaltenbrunn sah. Den Bürgerkrieg in den Strassen. Die brennenden Banner ihrer schwarzen Schlange. Ein Volk dass die Fäuste hob und Widerstand bot. Sie sinnierte über den Schwarztann, in seiner gefährlichen, dunklen Schönheit. Sie dachte an die Lieder und das Lachen, die Siegesfeier im Truppenlager. An zerstückelte Leiber, an abgetrennte Arme, geborstenen Schild und gespaltenen Schädel in einem Meer aus Blut. An die grinsenden Fratzen ihrer Feinde. An die Verlassenen, die den grünen, säureätzenden Tod über ihre Mannen regnen liessen.

An Küstnacht, das verlorene Juwel, wo die grausigsten, die schlimmsten aller Schrecken hausten. Von denen sie noch niemandem erzählt hatte.
Ein Push in Form von Werbung!

Wusstet ihr das Haus Hekate nicht nur aus einem sondern gleich mehreren Adelshäusern besteht? Auch das Haus Geldenfels bespielt von meiner Wenigkeit ist Teil der Gilde "Haus Hekate" und als Verbündeter und baldiger Vasall sucht die kleine Nachbarsbaronie von Kaltenbruch im Alterac nach tatkräftigen Mitspielern in allen Rollen!

Interesse?

http://haushekate.netai.net/vasallen.html

Lesen und Ingame melden!

Schamlos endet die Werbung und der Push hier nun!
An ihre Hoheit
Lady Heltai Harley Hekate
Anwesen zu Dalara

Das Licht mit Euch, Lady Heltai.

Zunächst einmal möchte ich mich für die verzögerte Lieferung der Duftphiolen entschuldigen. Widrige Winde sorgten dafür, dass sich das Schiff aus Uldum verspätete. Das Auftauchen grüner Drachen und einer verrückten Nekromantin trugen ihr übriges zu Verzögerungen bei. Nichts desto trotz freut es mich, Euch kund zu tun, dass die Lieferung nun überbracht werden kann.

Die beiden Schmuckstücke habe ich selbstverständlich für Euch reserviert und die nötigen Änderungen veranlasst. Bezüglich der einzusetzenden Edelsteine würde ich Euch gern einladen, aus den schönsten Edelsteinen meiner Sammlung jene auszuwählen, die künftig dazu auserkoren sind, Euch zu schmücken.

So uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt.. wovon ich in Anbetracht dessen, dass es noch nicht geschehen ist, auch weiterhin ausgehe, würde ich Euch bitten, mir einen Terminwunsch Eurerseits zu nennen. Solltet Ihr ein anderes Verfahren wünschen, so stehe ich Euch selbstverständlich zur Verfügung.

Ich verbleibe hochachtungsvoll,
Lady Eleona

~~~~~~~~~~~~~~

Ein kleiner kreativer Puschel!
Der Regen kannte keinen Unterlass. Tief versanken die schweren Stiefel Schritt um Schritt im matschigen Erdengrund. Seltsame Stille lag überm Lager - nur das unablässige Prasseln Myriaden glitzernder Tröpfchen, die über Helm und Hut, über Zeltplane und Lastenkarren herniedertrommelten. Die ersten Verwundeten schlichen matt zum Lazarett hin. Anfängliche Euphorie, die bedächtiger Ernüchterung gewichen ward. Das Wissen, dass es nicht die letzten gewesen sein sollten. Sie schmunzelte gallig, der Gedanke, auf einem Friedhof, zwischen Mausoleen und Grabstätten, über Blumen und Beeten, neben Gedenkstein und Grabeskreuz, zu kämpfen, gegen unsichtbaren Feind, gegen unaufhaltsame Mächte... und dort zu fallen - welch bitterböse Ironie. Die beiden grossgewachsnen Mannen vor dem Kommandozelt neigten ihr Haupt in Ehrfurcht, zogen den Zelteingang auf, und standen stramm. Sie trat ein, und der gletscherkalte, frostige Blick der Lady traf alsgleich den angeketteten Gefangenen. "Du kannst sie nun rufen - wir werden beginnen", erging's in Richtung der Sekretärin. "Ich eile, Herrin", erwiderte die kleine, dürre Gestalt, und setzte sich rasch in Bewegung.
Habt ihr euch je gefragt, weshalb die Menschen ihre Toten bestatten? Sie verbrennen? Denkt nach. Wisset, wie unausweichlich, wie natürlich, der Tod ist. Etwas so einfaches - simples. Warum wohl, sollte man ihn verstecken? Weil wir keine Antwort für den Tod kennen... weil wir uns vor den Toten fürchten. Wie wir uns vor allem fürchten, dass wir nicht verstehen. Doch das braucht ihr nicht. Soll ich euch sagen, wovor ihr wahrlich zittern solltet...

Es sind nicht die Toten vor denen man Angst haben muss. Das Schrecklichste auf der Welt, hat keine Gestalt. Es ist kein garstiges Monstrum. Es hat keine Krallen und keine scharfen Zähne. Es hat kein Blut und kein Fleisch. Es schreit nicht - und brüllt nicht. Es ist das, was man nicht sehen kann. Das, was im Dunkeln lauert. Es ist das, was von morgens bis abends in deiner Seele bleibt. Sich festnagt. Bis der Abend zur Nacht wird. Und die Nacht, zum Tag. Bis du den Schlaf misst, und es allerzeit von dir Besitz ergreift. Überall. Dich wissen lässt. Dich fühlen lässt. Dass... nur, weil du es nicht sehen kannst - es nicht bedeutet, dass es nicht längst da wäre...

Denkt nach. Manchmal wirkt die Welt so simpel... schwarz und weiss. Dunkelheit und Licht. Grenzen, die wir selbst ziehn. Wir hüten uns vor dem Schwarzen. Wir meiden das Dunkel. Doch dereinst stehn wir alle vor unsren eignen Grenzen. Ihr kennt es. Wir Menschen... wollen immer hinter den Schleier sehn. Wir wollen erblicken. Wir wollen wissen, was ist. Was dort ist... Doch die Wahrheit, es zu sehen - hat einen teuren... schrecklichen Preis. Denn wenn du endlich hinab in die Dunkelheit sehn kannst... sieht alles, was in der Dunkelheit lauert, auch dich...

Das Dunkel kennt keine Vernunft. Es verhandelt nicht. Es ist. Und es nimmt Besitz. Schleichend langsam. Stunde, um Stunde, um Stunde. Tag für Tag. Und Jahr für Jahr. Eine unaufhaltsame Verdebnis. Es breitet sich immer weiter aus. Und je grösser es wird, desto schneller wächst es. Es ist immer da. Lauert - wartet. Hinter dir. Dort, wo du's nicht erblicken kannst. Und irgendwann dann... ist das spärliche, dünne Licht nur noch da - damit du das Dunkel überhaupt siehst... Es labt sich am Leben, es lechzt danach. Hungrig wie die Wölfe in der Nacht. Unablässig spricht es zu dir. Hält dich. Wort für Wort. Und Silbe für Silbe, verändert es dich. Verändert es alles. Schwarz wird zu weiss. Und die Dunkelheit zum Licht. Dein Heim zur Ferne. Die, die du am innigsten liebst, werden zu Fremden. Die Wärme schwindet - und die Kälte breitet sich aus. Bis du irgendwann die Augen öffnest - und alles dunkel ist... du ganz alleine bist... und die Welt um dich herum, so bitter... bitterkalt.

Hört in euch. Hört ihr die Stimmen? Hört ihr sie. Sie sprechen zu mir. Hier... und jetzt. Geht. Flieht. Solange ihr noch könnt. Bleibt ihr hier, seid ihr der Dunkelheit verdammt... Tötet mich. Ich fürchte den Tod nicht. Habt ihr euch je gefragt, was das Leben ist? Eine kümmerliche Illusion des Seins. Ich habe vor Jahren schon aufgehört, zu sein. Ihr könnt es vielleicht nicht sehn. Aber ich selbst fühle es. Ich bin ein Fremder in meinem eignen Leibe. Und nichts fühlt sich noch an, wie es einst war...


Die Worte des Friedhofwärters folgten ihr noch lange. Eine gute Woche, seit sie ihn befragten. Die Dienerin des Lichtes ihm die ausgerissenen Augen zurück in ihre Höhlen setzte. Einige Tage, seit er in den Katakomben ein End' fand. Und doch, ging ihr das Gerede nicht aus dem Sinn. Sie wusste wovon er sprach. Sie wusste, dass es nicht das gewesen war, was sie in der Krypta fanden...

Er sprach von Küstnacht.
Zu weit unten!

Heda! Helft mal das Ding hochzuheben!

/push

Tante Edit sagt:

https://www.youtube.com/watch?v=ytWz0qVvBZ0

Nimm an der Unterhaltung teil!

Zurück zum Forum