[A-RP] Haus Hekate - Macht, Magie & Mysterium

Die Aldor
Haus Hekate sucht ganz aktuell verstärkt nach Dämonenjäger/innen, Todesritter/innen und Leerenelfen/innen!

Nachdem wir rein zufällig auf den Gedanken kamen Schiffe zu bauen und nach Kul Tiras zu suchen, sind wir glücklicherweise auf eine bisher unbewohnte Südmeerinsel gestoßen. Dieses traumhafte Paradies von Sand, geschmückt von hübschen Palmen bei traumhaften meteorologischen Bedingungen sucht nach neuen Bewohnern.
In der Großzügigkeit ihrer Gnaden Lady Heltai Harley Hekate wird der Traum von einer Insel zur Errichtung eines Außenpostens den verdienten Gestalten anvertraut werden, die nach Jahren der Beklommenheit etwas frische Luft um die Nase verdient haben. Erlebt die geballte Kommunikationsgewalt des aufgestauten Mitteilungsbedürfnis nach Jahren der Reglosigkeit! Stellt Euch der Frage ob sich untote Haut unter unnachgiebigen Sonne noch bräunen kann! Freut euch auf Experimente der Leere und lasst euch von Tentakel überraschen!

Unsere Magier freuen sich Euch ein Einwegportal bereitstellen zu dürfen damit alle ihre wohl verdiente Ruhe weitab jeglicher Zivilisation genießen dürfen und sich ganz der Stille des Südmeeres anvertrauen können.
Freut euch bereits heute auf die jährlichen Besuche der Gesandtschaft des Hauses und den reichhaltigen Überraschungen, die sie mitbringen werden!

Disclaimer: Jedwede Nähe zum Mahlstrom entzieht sich vollkommen unserer Kenntnis. Für gelegentliche Überschwemmungen wird keine Haftung übernommen. Die Existenz von Palmengewächsen und Palmen kann saisonbedingt von der Beschreibung abweichen. Überraschungen müssen nicht zwangsläufig erfreulicher Art sein.
"Wird Zeit, dass dem Bürschchen der Kopf gewaschen wird, Ueli! Hoff die Beiden hauen sich heut Abend zu Brei!", murrt der Glatzkopf seinem schwergepanzerten Kollegen im Torhaus entgegen.
"Jaa, aaber der Laangzahn, der hat ees doch vooll veerdient, ooder? Weisch - meine Uursula, die beeklagt...", beginnt der langsame Gardist zu entgegnen.
"Ursula? War das die Köchin, die du...? Oder die eine Magd?"
"...siich seit..."
"Die kleine Novizin? Oder diese neue Alchemistin mit den dicken...?"
"...Taagen, daass..."
"Die blonde Gärtnerin?"
"...sie woochelang... laass mich aausrede, Fraanz!"
"Etwa die wilde Rothaarige bei der du dir das Jucken eingefangen hast? Ach...", winkt Gardist Franz sodann gleichgültig ab.
"... Aalso... Uursula beeklagt sich seeit Wooche, ooder..."
Der glatzköpfige Torwächter atmet tief, schwer und äusserst mühevoll.
"...daas sie seeit Wooche scho nuur noch Haaggis eesse dürfe, ooder. Weege dem Laangzahn."
"Was? Wegen diesem ominösen Bild von der Wollmesse, dass die eine Bedienstete gezeichnet hat? Wofür er so'n Aufstand probte, beim letzten Hoftag?"
"Mmmmmhm. Jaa. Jaa, ooder. Weege..."
"Hab gehört, er soll drauf Lady Winner... Winders... Na die eine, die wie das Schaf der Prinzessin heisst, scheren. Irgendsowas."
"...dem Bild. Jaaa... Haaggis, Fraanz. Haaggis, ooder! Muusste sie eesse..."
"Naja. Wer auch immer bei dem grossen Kampf heut Abend gewinnt... ich hab jedenfalls auf'n Majordomus gewettet. Sollt ja besser nix über den kleinen Lüm... Sir Porcio sagen"
, verrät sich Franz dafür mit missgünstigem Gesichtsausdruck und klopft mit stahlbewehrter Faust gegen die eigne Brust, als seine Wachablösung scheppernd näherstapft.
Kurzes Update, da man mich mehrfach fragte: Heute und Morgen um jeweils acht Uhr feiert Kaltenbruch (Alterac) die einjährige Befreiung. Wir erwarten zwar nicht viele Gäste von ausserhalb (das Fest richtet sich hauptsächlich ans eigne Volk und Verbündete), wer aber durch die Nordlande reist, oder sonstwie interessiert ist, darf sich gerne zum bunten Treiben willkommen fühlen. Enginetechnisch in den Hügellanden zu finden.
... und sie fällt hinab in endlose Schwärze.

Entlassen aus stählerner Hand, von ihren Peinigern über den Rand gestossen. Über ihr zwanzig verdeckte Augenpaare, die aus Schatten tiefgezogener Kapuzen nachspähn - selbst ohne zurückzusehn, verspürt sie noch die bohrenden Blicke. Die Hitze des Schmerzes, der Qualen - die Agonie der Folter - brennt wie sengender Feuerstoss durch ihren Leib. Und beinah beruhigend kühl, der zunehmende Flugwind; der Moment für Moment kälter und fester um sie peitscht. Dünnes, weisses Leinenkleid, das er aufwühlt, aufbläht, und um sie flattern lässt.

Sie sieht vor dem innren Auge den Sonnenaufgang. Sieht ihre Eltern. Sie sieht ihr Haus, die jüngere Schwester. Sieht Heim und Herd, den kleinen Hund, ihre beiden Katzen.

Sie zappelt und rudert panisch mit den Armen, angetrieben von blanker Angst und grausigen Schrecken. Langgezogener, schriller Schrei reisst sich in furchtsamster Wucht aus ihrer zarten Kehle - zeitlos hallt er den kolossalen, schroffen Steinwänden nach. Schneller und schneller rast sie in den pechschwarzen Abyss hernieder, kalter Wind und brennende Schmerzen treiben ihr die Tränen in die Augen. Doch sie wagt nicht, ihre Lider zu schliessen; sie muss doch sehen, muss doch wissen, muss doch ahnen können, wann sie aufprallt.

Sie sieht ihr Kinderbett, sieht den Holzring ihrer Jugendliebe. Sie sieht dampfenden Apfelkuchen und den reichgeschmückten Winterhauchbaum.

Tief unten, in dunkelster Schwärze, eine Regung. Etwas Lebendiges, etwas Lauerndes. Etwas Gewaltiges, dass sich behäbig durch die allesverschlingende Dunkelheit schiebt. Ein kolossales, röhrenartiges Wesen - länglich in seiner Natur. Schwarzes Schuppengewand, das sich einzig durch nasses Glitzern in der umfassenden Finsternis verrät. Fürchterliche, giftgrüne Augen, mit entsetzlichen Schlitzen - starr, reglos. Wartend.

Sie sieht ihr altes Tagebuch, sieht die Kerzen zum ersten Ritual. Sie sieht Blut an ihren Fingern. Sieht das Licht schwinden. Sie sieht den Sonnenuntergang.

... und ihre angsterfüllten, heisren Schreie verstummen.
Am Markt von Dalaran dieser Tage:

Eine junge Frau wohl eine Magd beladen mit allerhand Einkäufen unterhält sich mit einem etwas älteren Kerl.

Die Frau: "Habt ihrs schon gehört?"
Der Kerl: "Was gehört? Ich hör viel! Hab ja Ohren!"

F: "Es ist wieder soweit! Bald geht es los! Ich hoffe dieses Jahr krieg ich eine Karte!
K: "Wovon sprichst du Clara? Was geht wieder los? Hä?"
F: "Na der Ball! Der Maskenball! Der Hekate Ball! Das geht wieder los!"
K: "Was? Nein! Woher weißt du das?"
F: "Der Bruder von nem Freund, von dem die Mutter kennt einen der bei Hekate das Brot liefert! Und der hat gesagt, das ein Koch dort meinte ne Magd hätte gehört wie die reichen Leute die dort ein und aus gehen, wohl zu ner andren Magd gesagt haben die Planen wieder den Maskenball und ein magisches Turnier!"
K: "Wieder ein Turnier? Wirklich? Woa das war letztes Jahr der Höhepunkt, was die sich wohl einfallen lassen? Die Aufgaben letztes Jahr, erinnerst du dich noch? Und die Magier!"
F: "Pass mal auf, mein Gutester ich hab gehört vor paar Wochen, von einem Tavernenbesitzer, das er nen Magier zu Gast hatte, der Aufgaben-erstell-Speziallist von irgend ner Schule ist, und der hat angeblich zum Wirt gesagt dieses Jahr müssen die beim Turnier als Aufgabe das Hekate Anwesen nach Alterac teleportieren! Weil die alte Hekate hier nicht mehr leben will!"
K: "Das geht? Das will ich sehen! Da geh ich hin! Wann gehts los?"
F: "Keine Ahnung, hab ja nur gehört die unterhalten sich darüber! Ich hoffe ich krieg Maskenball Karten. Angeblich kann man dieses Jahr welche gewinnen!"
K: "Kann man? Näh! Du kriegst keine ich krieg welche!"

Danach verliert sich das Gespräch in einem Streit darüber wer wohl angeblich mehr Recht darauf hätte eine Karte für den Maskenball des Hauses Hekate zu gewinnen. Was wohl dran ist an den Gerüchten?
22.09.2018 12:21Beitrag von Heltai
... und sie fällt hinab in endlose Schwärze.

Entlassen aus stählerner Hand, von ihren Peinigern über den Rand gestossen. Über ihr zwanzig verdeckte Augenpaare, die aus Schatten tiefgezogener Kapuzen nachspähn - selbst ohne zurückzusehn, verspürt sie noch die bohrenden Blicke. Die Hitze des Schmerzes, der Qualen - die Agonie der Folter - brennt wie sengender Feuerstoss durch ihren Leib. Und beinah beruhigend kühl, der zunehmende Flugwind; der Moment für Moment kälter und fester um sie peitscht. Dünnes, weisses Leinenkleid, das er aufwühlt, aufbläht, und um sie flattern lässt.

Sie sieht vor dem innren Auge den Sonnenaufgang. Sieht ihre Eltern. Sie sieht ihr Haus, die jüngere Schwester. Sieht Heim und Herd, den kleinen Hund, ihre beiden Katzen.

Sie zappelt und rudert panisch mit den Armen, angetrieben von blanker Angst und grausigen Schrecken. Langgezogener, schriller Schrei reisst sich in furchtsamster Wucht aus ihrer zarten Kehle - zeitlos hallt er den kolossalen, schroffen Steinwänden nach. Schneller und schneller rast sie in den pechschwarzen Abyss hernieder, kalter Wind und brennende Schmerzen treiben ihr die Tränen in die Augen. Doch sie wagt nicht, ihre Lider zu schliessen; sie muss doch sehen, muss doch wissen, muss doch ahnen können, wann sie aufprallt.

Sie sieht ihr Kinderbett, sieht den Holzring ihrer Jugendliebe. Sie sieht dampfenden Apfelkuchen und den reichgeschmückten Winterhauchbaum.

Tief unten, in dunkelster Schwärze, eine Regung. Etwas Lebendiges, etwas Lauerndes. Etwas Gewaltiges, dass sich behäbig durch die allesverschlingende Dunkelheit schiebt. Ein kolossales, röhrenartiges Wesen - länglich in seiner Natur. Schwarzes Schuppengewand, das sich einzig durch nasses Glitzern in der umfassenden Finsternis verrät. Fürchterliche, giftgrüne Augen, mit entsetzlichen Schlitzen - starr, reglos. Wartend.

Sie sieht ihr altes Tagebuch, sieht die Kerzen zum ersten Ritual. Sie sieht Blut an ihren Fingern. Sieht das Licht schwinden. Sie sieht den Sonnenuntergang.

... und ihre angsterfüllten, heisren Schreie verstummen.


Ihre Finger krümmen sich um den Stab, ein Keuchen entringt sich ihrer Kehle, ein Hauch, so zart, so schmerzvoll, Pupillen weiten sich , Puls rast, sie krümmt sich, ungläubiger Blick...dann ist es wieder vorbei.... ein paar Minuten verweilt sie noch, erholt sich, dann schreitet sie langsam weiter, allein, unauffällig, harmlos.... Stoff raschelt, Kies knirscht....dann verschluckt die Dunkelheit die Szenerie ...
Mit neugieriger Erwartung war er den anderen an diesen düsteren Ort gefolgt. Erst vor wenigen Wochen standen sie schon einmal hier, sahen Blut und Leben fließen.
Seine Brust loderte vor sengendem Schmerz von den mysteriösen Schriftzeichen, die die magische Feder Zug für Zug darauf eingebrannt hatte.
Fester Griff der beiden Männer an seinen Armen, die eben noch als Henker die Verurteilten in den Tod geleitet hatten.
Noch nie war er dem unendlichen Abgrund so nahe gewesen. Er hatte andre fallen sehen, und nun war es an ihm.
Tief unter sich sah er die schwarzglänzende Oberfläche, Wellen und Wirbel, die darauf hindeuteten, dass etwas in diesem Becken lebte. Etwas Großes.
Er fröstelte. Nackt stand er da, lediglich eine Halskette hatte er anbehalten. Der blaue Kristall in Form eines Wolfkopfes schien in dieser Düsternis zu funkeln.
Seine Haut fast makellos, die ersten Narben im Kampf noch nicht ganz verheilt. Eine blaue Rune auf der Brust, einst zum Üben gedacht, mittlerweile ein liebgewonnenes Symbol.
Hinter ihm jene, die ihm lieb und teuer sind. Sie sehen zu, bangen, und wünschen ihm ganz sicher Glück. Er braucht kein Glück, er weiß, dass er es kann, dass er das Zeug dazu hat.
Die liebliche Stimme der verhüllten Hohepriesterin klingt an sein Ohr. Die letzten Worte, die er vor seiner Wandlung hören wird.
Das Herz beginnt zu rasen, mehr noch, als ohnehin schon. Das Blut rauscht förmlich in seinem Kopf, erst wird ihm glühend heiß, als das Adrenalin durch seine Adern pumpt, dann eiskalt, als die Todesangst nach seinem Herzen greift.
Jedes Geräusch um ihn her scheint unsagbar laut. Es hallt, es flüstert, es tropft, selbst das Scharren eines ungeduldigen Fußes dringt überdeutlich an sein Ohr.
Die Hände an seinen Armen verschwinden beinahe gleichzeitig. Er schwankt, wenn auch nur kurz. Erstaunlich, wieviel Sicherheit einem der Griff des Todes bieten kann.
Die Henker treten einen Schritt zurück. Er muss es freiwillig tun.
Da wartet große Macht auf ihn, endlich.. endlich könnte er beweisen, was in ihm steckt. Er würde ganz an der Spitze des Heeres voranschreiten, die Zeit des Versagens bei einfachsten Aufgaben ist vorbei.
Es ist soweit!
Er spürt den kalten Boden unter den Füßen. Seine Zehen klammern sich um den Rand, letzter Halt vor der Unendlichkeit.
Kein Blick zurück zu denen, die um ihn bangen. Das hieße vielleicht Abschied nehmen, und das will er nicht. Emporsteigen wird er, wie der Feuervogel aus der Asche.
Beide Arme ausgebreitet lässt er sich nach vorne fallen, hinaus in den Abgrund, hinab zur wartenden Königin der Schlangen.

Die Hohepriesterin dreht sich langsam um. Sie spricht, doch die Worte sind einem der Jünger vollkommen egal. Die Gestalt in schwarzen Roben, mit einer weiteren Robe in den Händen, spürt einen ganz besonderen Schmerz sich übermannen: Trauer.
Kein Aufstieg, keine Macht.
Der junge Mann, der so voller Zuversicht und Vertrauen zu fliegen glaubte, fiel und fiel…
Kein Schrei, absolut nichts war zu hören.
Da war nur eine leere Stelle, wo vor Sekunden noch ein junger, kräftiger Mann gestanden hatte.
Der Opferraum leerte sich, einer nach dem anderen verließen sie den Ort, um in ihr tägliches Leben zurück zu kehren.
Nur einer.. einer kam nicht mit. Verschwunden in der unendlichen Dunkelheit, die einem die Macht verlockend anbietet. Nicht stark genug.
Haus Hekate ruft zum Turnier!
Haus Hekate lädt zum Maskenball!

https://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/17614574666?page=5#post-81

Wer künstlerisch, artistisch oder anderweitig begabt ist und nach einer Bühne sucht kann sich gerne bei mir melden. Am einfachsten funktioniert das durch einen ingame Brief, sei es ic oder ooc.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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