[RP-Guide] "Der gute, alte Feuerball" - Magier

Die Aldor
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Danke, Alethan! <3

Das gehört mindestens im Sammelthread verlinkt.
02.08.2017 21:56Beitrag von Iefan
Added in patch 1.11.1.5462 (glaub der BC Prepatch)


Und "Removed in patch 7.0.3"

Also war es letztes Jahr noch Lore, jetzt nicht mehr, ohne dass wir etwas neues hätten was dem widerspricht?

Also ich halte es für durchaus vernünftig das nicht auf der Basis alleine zu verwerfen, wenn es jahrelang eine wichtige Quelle im Spiel war.

Edit:

Oh, und vielen Dank dafür, Alethan.
02.08.2017 21:16Beitrag von Alethan
In der alten Lore war es noch benötigt, einen Platz sehr gut zu kennen oder ihn sich vorstellen zu können, ehe man sich dahin teleportiert, da man sonst in Kauf nehmen musste, „versehentlich“ hundert Meilen südlich über einem Vulkan landen zu können[14].
Danach spiele ich tatsächlich immer noch...
02.08.2017 23:03Beitrag von Xervan
02.08.2017 21:16Beitrag von Alethan
In der alten Lore war es noch benötigt, einen Platz sehr gut zu kennen oder ihn sich vorstellen zu können, ehe man sich dahin teleportiert, da man sonst in Kauf nehmen musste, „versehentlich“ hundert Meilen südlich über einem Vulkan landen zu können[14].
Danach spiele ich tatsächlich immer noch...


Danach spiel ich auch noch. Tongreth predigt gerne die Geschichte vom Zwerg und Magier die in einem Felsen landete.

02.08.2017 21:04Beitrag von Alethan
Der Wirbelnde Nether, als dünner Firnis zwischen Licht und Leere, gilt als größte Quelle arkaner Energien im Universum[6,7]


Ich hab mein Chronicle verliehen, kannst du mir genau sagen was da noch stand? Ich bin da gerade leicht verwirrt. Ist der Nether eine Arkane Quelle in Chronicle? Immerhin ist der Nether als Teil des Chaos das gegenteil von Ordnung und damit der Arkanen Magie.
02.08.2017 23:27Beitrag von Tongreth
Ich hab mein Chronicle verliehen, kannst du mir genau sagen was da noch stand?


Hi. In "Chronicle" steht, meines Wissens nach, nicht exakt, ob der Nether eine Quelle arkaner Magie ist oder nicht. Lediglich, dass "volatile magics", also flüchtie Magiken, durch ihn fließen. Die Aussage, dass er die Quelle der Magie ist, stammt aus den Corebooks. Tatsächlich hat Blizzard durch die Aussage, dass das Arkane nun die Ordnung repräsentiert, dort ein kleines Problem geschaffen, da der Nether immer noch unwiderruflich mit den Magiekonzepten der Welt verbunden ist. Da die Titanen das Arkane benutzen, könnte man daraus schließen, dass sie selbst die Quelle Arkaner Magie sind, wie ja beispielsweise der Brunnen der Ewigkeit auf Azeroth.

Allerdings, um auf die "volatile magics" zurückzukommen, steht auch auf im Prolog des Buchs unter "The Cosmic Forces" auf Seite 10 folgendes:

"Order is most commonly percieved in reality as arcane magic. This type of energy is innately volatile, and wielding it requires intense precision and concentration."
02.08.2017 23:27Beitrag von Tongreth
Ich hab mein Chronicle verliehen, kannst du mir genau sagen was da noch stand? Ich bin da gerade leicht verwirrt. Ist der Nether eine Arkane Quelle in Chronicle? Immerhin ist der Nether als Teil des Chaos das gegenteil von Ordnung und damit der Arkanen Magie


Ich würde davon abraten in die Ordnung-Chaos-Zuordnung zuviel rein zu interpretieren, bevor wir da Quellen haben. Und mehr als diese Zuordnung liefern die Chroniken eben nicht. Die arkane Magie scheint das Hauptwerkzeug der Titanen gewesen zu sein, die sich als Bringer der Ordnung sehen. Das sagt uns sehr wenig zur Energie selbst, außer, dass sie in der Lage sein muss im Prinzip stabile Zustände zu bilden.
Abgesehen davon wurde die Quelle von Fel in Tweets und im Spiel deutlich klarer gemacht: Fel kommt in der Regel aus Opfermagie. Wozu die ganzen Opfer, wenn man sich Fel direkt aus dem Nether holen könnte?

Mir persönlich kommt es auf jeden Fall seltsam vor, eine Energieform wie die arkane, die bei mangelnder Kontrolle durch den Benutzer oftmals katastrophale Folgen hat, als geordnet zu bezeichnen.

Was den Nether betrifft, so wird er in den Chroniken am Anfang als eine "Astraldimension" beschrieben, an deren Rand Licht und Schatten ineinander laufen und die instabile Magien enthält. Das scheint mir zumindest nicht der Idee zu widersprechen, dass arkane Magie aus dem Nether kommt. Offenbar schwirrt nur auch noch eine ganze Menge anderes im Nether herum. Was z.B. erklären mag, woher Hexenmeister (speziell Nethermanten) ohne religiösen Bezug ihren Schatten herhaben und warum es eben eine dumme Idee ist als Magier direkt auf den Nether zuzugreifen, anstatt auf die Leylinien, die da ja spezifischer zu sein scheinen.
Immer dann, wenn meine kleinen Welpen etwas zur community beitragen schlägt das Herz des Drachen gleich ein wenig höher. Ein schöner Guide, Alethan.
02.08.2017 21:04Beitrag von Alethan
Das Arkane (auch Warpenergie[1] genannt) ist die Sprache der Ordnung[2] des Warcraft-Universums und ist eine Art Aggregatszustand der mystischen Substanz, die man Mana nennt[3]. Es wird für verschiedenste, magische Vorhaben verwendet, wie die Kontrolle anderer Mächte des Universums (z.B. Feuer, Frost, Leben, Tod, Zeit, Raum etc.)[4,5]. Der Wirbelnde Nether, als dünner Firnis zwischen Licht und Leere, gilt als größte Quelle arkaner Energien im Universum[6,7].

Mana als die Energiepartikel die dem Zauber innewohnen, die 'Ressource'. Perfekt, danke für die Verschriftlichung dessen!

Ich persönliche arbeite allerdings noch nach der Interpretation dass die Leylinien ihre Energie dem Nether entziehen und damit "Mana" im Wirbelnden Nether und den Leylinien vorkommt. Nur im Nether korrupter als in der Leylinie, wodurch die Nutzung von Netherenergie "schattenhafte" Züge annimmt und so sehr korrupte Zauber zu formen in der Lage ist. Zauber die Lebenskraft aufzehren etc.
Allerdings siedle ich das Wirken von "Leerenmagie" um reinere Schattenzauber zu wirken etwas höher an da die Leere auch wieder "gebunden"/"versklavt" werden muss, da der "Glaube" oder religiöse Bezug bei der Legion und ihren Hexenmeistern wegfällt, da die Ziele der Void-Lords und die von Sargeras sich nicht unbedingt decken.
02.08.2017 23:45Beitrag von Wimbert
Abgesehen davon wurde die Quelle von Fel in Tweets und im Spiel deutlich klarer gemacht: Fel kommt in der Regel aus Opfermagie. Wozu die ganzen Opfer, wenn man sich Fel direkt aus dem Nether holen könnte?

Ein Faktor bei dem ich mich frage was die Schwarze Ernte immer opfern will. Aktiv sammelt man nur ein Mal Eulenbestienblut für ein Portal nach Xoroth.

Aber auch Dämonenblut könnte einem die Möglichkeit zum Wirken von Teufelsmagie verleihen, wie wir es oftmals bei den Kreaturen erblicken die Teufelsmagie wirken nachdem sie dieses 'Geschenk' annahmen. Höllenorcs (WoD), Teufelsgeborene (Legion) als Beispiele hierfür. Möglicherweise ist hierbei das "Opfer" einfach der eigene Körper/Geist der aufgezehrt wird von der Teufelsmagie. Was man dann, durch das aufzehren anderer Lebenskraft Opfer/Umgebung/(Heilung) kompensieren kann.
Ein mächtigerer Zauber ist dann natürlich nichtmehr durch die eigene Lebenskraft zu kompensieren und bedarf eines Opfers.
Dennoch würde ich den "Quell" dieser Magie im Wirbelnden Nether ansiedeln, da dort auch die Dämonen als Kreaturen die von Teufelsmagie durchströmt werden wiedergeboren werden/entspringen.
02.08.2017 21:08Beitrag von Alethan
Teufelsmagie
Korrekt.

Dieser Guide ist ganz locker eine 10/10. Ich würde ihn daten, wenn ich nicht ein glühender Anhänger des patriarchischen Serverrats wäre.
Vielen lieben Dank für die interessante und vor allem hilfreiche Zusammenfassung! :) Ein sehr schöner Guide!

Vielleicht als Ergänzung und zur Diskussion - wir haben im Arkaneum kürzlich darüber diskutiert, wie mit Mentalmagie umzugehen ist. Nach den alten Regelwerken, auf die du dich ja beziehst, ist sie weitgehend der Verzauberung zuzuordnen. Ich kopiere mal, was ich im Forum des Arkaneums als Überlegung dazu geschrieben habe:

"Werte Mitstreiter,

da es heute zu einigen Fragen bezüglich der Einordnung von Mentalmagie in die Großen Schulen kam, möchte ich dazu gerne ein paar Zeilen schreiben, um eine Arbeitsfassung vorzustellen, auf deren Basis wir dann zu einer gemeinsamen Linie finden - das halte ich für nicht ganz unwichtig, damit es keine IC-Missverständnisse über Dinge gibt, zu denen Blizzard nur sehr schwammige Informationen liefert.

Ohne Zweifel gehört zur Weissagung das Einholen von Wissen und Informationen, sowie die magische Analyse (ähnlich der Hellsichtmagie in diversen P&P-Systemen). Dazu kommt der Blick über Raum und (bei ausgewiesenen Spezialisten vielleicht) Zeit, meist mit Hilfe eines Wahrsagebeckens.
Auch der Bereich des Gedankenlesens zählt damit noch zur Schule der Weissagung - ist aber anderersseits auch Teil der Mentalmagie, die in dem Moment, in dem sie in Beeinflussung übergeht, zur Verzauberung gehört, sodass wir hier eine Unterschule haben, die im Grunde zwischen den beiden Großen Schulen steht. Geistige Beeinflussung erfordert immer auch Analyse, um einen Ansatz zu finden, da ja kein lebloses Objekt das "Opfer" ist, sondern ein komplexes, sich in ständiger Veränderung befindliches Gebilde, das sich womöglich auch noch wehrt.
Als dritte Schule, die bei der Mentalmagie eine Rolle spielt, kommt die Illusion dazu, wenn es darum geht, dem Opfer Bilder und Vorstellungen in den Kopf zu projezieren. Aber auch hier bedarf es bestimmter Weissagungskomponenten, um das Feld zu bereiten.

Damit steht der ganze Bereich der Mentalmagie je nach Ausrichtung zwischen den drei Großen Schulen der Weissagung (Lesen und Analysieren), der Verzauberung (Beeinflussung) und der Illusion (Trugbilder), sodass ein fähiger Kenner der Mentalmagie Kenntnisse aller drei Schulen haben sollte - in diesem speziellen Bereich, natürlich.

Konkret für Vaeren stelle ich mir das so vor (als Beispiel), dass er vor allem auf die Weissagung in all ihren Spielarten spezialisiert ist und dort ein echter Kenner und Könner ist. Darüber hinaus hat er sich intensiv mit Mentalmagie beschäftigt und daher natürlich mit den entsprechenden Spielarten der Verzauberung, sodass er das wirklich gut beherrscht (Illusion fällt dahinter etwas zurück). Das bedeutet nicht, dass er gleichzeitig ein guter Objektverzauberer wäre. Zwar beherrscht er die Schule der Verzauberung grundsätzlich, hat sich aber klar auf Mentalmagie und damit auf diesen Bereich zwischen Verzauberung und Weisagung konzentriert, sodass er sich in anderen Teilen der Verzauberung kaum weitergebildet hat. Damit hat er zwar ein paar Grundlagen, darüber hinaus überlässt er aber entsprechende Fragestellungen lieber "echten" Spezialisten. "
Die Idee dahinter war, dass Mentalmagie der Weissagung im Grunde sehr viel nähersteht als der "klassischen" Objektverzauberung, wie sie die Schule der Verzauberung zum größten Teil ausmacht. Letztendlich steht in alten Regelwerken die Übermittlung magischer Botschaften sogar unter Transmutation, sodass Mentalmagie auch darauf basiert.
Das birgt allerdings das Problem, dass ein ausgewiesener Mentalmagier Kenntnis mehrerer Schulen haben muss, um sein Gebiet wirklich gut zu beherrschen. Dazu daher noch weiter (ebenfalls aus dem Arkaneum-Forum kopiert, um nicht alles noch einmal zu tippen):

„[Feststellung im Zuge der Diskussion, dass die Zuordnung bestimmter „Unterschulen“ mitunter schwierig ist.] Mir gefällt die Idee, die Fragen der Einordnung in Magieschulen als wissenschaftlichen Disput auszuspielen. Dass die Einordnung subjektiv und nicht immer einfach ist, sehe ich auch so, aber das bietet gerade einer wissenschaftlich ausgerichten Gilde wie dem Arkaneum Stoff für akademische Schlammschlachten/Dispute

Ansonsten ja, es gibt viele Zauber/Unterthemen, die zwischen den Klassischen Schulen stehen. Ich fände es hier für das Spiel nur wichtig, dass man daraus nicht ableitet, ein Arkanist beherrsche all diese Schulen in Gänze, weil das letztendlich zu Universalisten führt, von denen es zweifelsohne einige (wenige) geben mag (sehr erfahrene, alte Magister etwa), die aber m.E. nicht die Regel sein sollten.

Konkret sehe ich sonst nämlich die Gefahr, dass wir bei einem ausgewiesenen Mentalmagier mehrere Schulen haben, die sein Fachgebiet berührt (Weissagung, Verzauberung, Illusion, womöglich noch Transmutation ...).Es wäre jedoch furchtbar langweilig und fürs RP wenig interessant, wenn jeder alles gut oder gar herausragend kann, weil Austausch, gegenseitiges Unterstützen, um Rat fragen etc. pp. überflüssig werden. Daher sollte es für einen Mentalmagier auf seinem Fachgebiet wichtig sein, dass er die grundlegenden Kenntnisse der eigenen Studienzeit in einigen BEREICHEN dieser Schulen ausgebaut auf. Gänzlich beherrschen wird er die Schulen dennoch nicht, weil z.B. die Ver-/Entzauberung von Objekten eine ganz andere Sache ist als die Beeinflussung eines lebendigen Geistes.
Umgekehrt gehören Zauber der Mentalmagie vielleicht zur Schule der Verzauberung, aber man sollte daraus m.E. nicht ableiten, dass ein Spezialist der Objektverzauberung auch gleichzeitig ein fähiger Mentalzauberer ist. Er hat innerhalb seine Schule einen anderen Schwerpunkt (von dem der Mentalzauberer, der auch Sprüche aus dem Bereich der Verzauberung beherrscht, vielleicht wenig Ahnung hat), in dem er wirklich gut ist, während er die Zauber, die in den Bereich Mentalmagie gehen, zwar grundsätzlich kennt, je nach weitere Ausrichtung und weiteren Ausrichtungen aber nur mäßig beherrscht.

Im Grunde zielen meine Überlegungen hier darauf hin, wie man Spezialisierungen generieren kann, ohne auf zu übermächtige Generalisten zu kommen (wobei ich, wie gesagt, an den "normalen" Arkanisten/ Magister denke, nicht an die wenigen wirklich erfahrenen Zauberer, die fast alle Schulen in ihrer gesamten Breite beherrschen). Ich finde es für das RP wichtig, dass Charaktere einerseits die Möglichkeit haben, mit ihren Fähigkeiten zu glänzen, weil sie die Experten sind, die man genau jetzt in diesem Moment braucht, und umgekehrt den Austausch suchen müssen und wollen, weil sie vielleicht die Meinung eines anderen Experten einholen müssen oder die Zusammenarbeit notwendig ist.
Um von den OOC-Überlegungen noch einmal ins IC zu kommen - es ist ja letztendlich so, dass während des Studiums alle Magieschulen gelehrt und praktiziert wurden, ehe dann eine Spezialisierung einsetzte. Ich halte es daher für überaus denkbar, dass ein Arkanist aus einer Schule, die er seit Ende seines Studiums weitgehend vernachlässigt hat, dennoch einzelne Zauber weiterentwickelt und verbessert hat, weil sie entweder für seine weiteren Schwerpunkte wichtig sind (wie bei dem Beispiel der Mentalmagie ersichtlich) oder weil er sie im Alltag braucht und immer wieder anwendet. Dazu zählen zum Beispiel die üblichen Schwebezauber, wenn man den Stab effektheischend neben sich herschweben lässt, fliegende Tassen und Weingläser u.a., kleine Hervorrufungen (zum Anzünden von Glimmstengel oder zur kurzfristigen Abwehr heranstürmender Gegnerhorden, um einen Herzschlag Zeit zu haben, etwas anderes zu wirken, was man besser kann und einen aus der misslichen Lage vielleicht herausbringt) und ähnliches (z.B. auch Vaeren Hang, sich zu teleportieren/blinzeln, weil er körperliche Anstrengungen vermeidet). Komplexere Zauber aus den jeweiligen Schulen, die über das Einmaleins oder beliebte Alltagszauber hinausgehen, beherrscht man hingegen nicht, weil das Sache der Spezialisten ist.
Im Grunde kann man es mit der Schule vergleichen - im Abitur konnte man Kurvendiskussionen noch ohne Probleme durchführen. Zehn Jahre später beherrscht man das nur noch, wenn man sich entweder spezialisiert hat (also etwas studiert/ macht, was mit Mathematik zu tun hat) oder sich aus einem anderen Grund weiter damit beschäftigt “
So herrlich sortierte Quellenangaben...

Wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel und klickt die "Gefällt mir" Buttons durch.

PS: Der Guide an sich ist natürlich aus superb ;)
Zu der Mentalmagie-Sache will ich garnicht so viel sagen, aber ein paar kurze Punkte würde ich mir herauspicken wollen:

03.08.2017 03:34Beitrag von Vaeren
Letztendlich steht in alten Regelwerken die Übermittlung magischer Botschaften sogar unter Transmutation, sodass Mentalmagie auch darauf basiert.


Das ist mir neu. Ich vermute du beziehst dich damit auf den Nachricht/Message-Zauber? In dem Fall scheint das mir eindeutig keine Mentalmagie zu sein. Bei dem Zauber wird sehr klar geschrieben "the spell transmits sound, not meaning" - Geräusche, keine Bedeutungen. Es wird wirklich mehr das eigene Geflüster in die Ohren der Höhrer gebracht als eine Nachricht von Geist zu Geist.

Allerdings wird es nicht weniger kurios und "Sending", ein mächtigerer Zauber der eine unbegrenzte Reichweite hat und der ganz klar eine mentale Nachricht übermittelt, ist in den CBs ein Hervorrufungszauber...

03.08.2017 03:34Beitrag von Vaeren
Die Idee dahinter war, dass Mentalmagie der Weissagung im Grunde sehr viel nähersteht als der "klassischen" Objektverzauberung, wie sie die Schule der Verzauberung zum größten Teil ausmacht


Das Zusammenlegen von Objektverzauberungen mit der Schule scheint mir auch eher eine Sprachverwirrung zu sein. Objektverzauberungen fallen in den CBs in keine Schule. Das Herstellen magischer Gegenstände ist ein davon unabhängiges Handwerk und die Charakterklasse des Verzauberers beschäftigt sich nicht speziell mit der Zauberschule.
Ich rede deshalb ic wie ooc immer ganz gerne von der Bezauberung, wenn ich die Zauberschule meine, damit da keine Verwirrung entsteht, aber das ist nur meine persönliche Lösung.

03.08.2017 03:36Beitrag von Vaeren
Komplexere Zauber aus den jeweiligen Schulen, die über das Einmaleins oder beliebte Alltagszauber hinausgehen, beherrscht man hingegen nicht, weil das Sache der Spezialisten ist.


Wir bespielen es so, dass man im regulären Studium (vor seiner Spezialisierung) ausschließlich Zauber des Levels 0-3 lernt, wobei Level 3 effektiv nur gedacht ist, um einen grundlegenden Gegenzauber und Manaschild dabei zu haben. Alles darüber hinaus ist eben eine Sache der späteren Spezialisierung.
Aber uns ist eben auch wichtig, dass ein Akademieabgänger Grundlagen in allen Bereichen hat, die man von einem Magier erwarten würde. Ein Magier der keinen Schutz-, keinen Gegen- und keinen elementaren Angriffszauber kann, weil er eben nicht darauf spezialisiert ist, würde uns schon zu weit gehen.

Die Zauberlevel aus den CBs zur Orientierung zu nehmen ist natürlich auch nicht perfekt, aber zumindest immer eine ganz gute Grundlage.

03.08.2017 03:33Beitrag von Vaeren
meist mit Hilfe eines Wahrsagebeckens


Hast du darüber vielleicht mehr gesammelt? Reines Interesse, mir ist schon klar, dass diese Dinger wiederholt im Spiel in Magiertürmen herumstehen, aber in den CBs haben sie ja meines Wissens keine größere Rolle und ich habe mir noch nicht die Mühe gemacht auf Quellenjagd zu gehen.

Edit:
Oh, und weil ich das vergessen habe:
03.08.2017 03:33Beitrag von Vaeren
Geistige Beeinflussung erfordert immer auch Analyse, um einen Ansatz zu finden, da ja kein lebloses Objekt das "Opfer" ist, sondern ein komplexes, sich in ständiger Veränderung befindliches Gebilde, das sich womöglich auch noch wehrt.


Das scheint mir nicht offensichtlich. Wenn ich jemandem ein Kommando, eine Suggestion oder Stimmung einpflanze, muss ich seine Gedankengänge nicht unbedingt verstehen. Bestimmt kann eine Analyse nachfolgende Beeinflussungen erleichtern (weshalb es auch D&D-Weissagungszauber gibt um Zauberwiderstände zu überwinden, wenn ich mich richtig erinnere), aber sie als Voraussetzung zu sehen wäre mir zuviel.
Ich persönliche arbeite allerdings noch nach der Interpretation dass die Leylinien ihre Energie dem Nether entziehen und damit "Mana" im Wirbelnden Nether und den Leylinien vorkommt.


Ja, dem widerspricht Blizzard, bisher, auch noch nicht. Jedenfalls ist mir keine Quelle bekannt, die das einwandfrei widerlegt. :)

03.08.2017 02:21Beitrag von Kathrax
Ein Faktor bei dem ich mich frage was die Schwarze Ernte immer opfern will. Aktiv sammelt man nur ein Mal Eulenbestienblut für ein Portal nach Xoroth.


Wenn wir nach den Comics gehen, ist Teufelsmagie (so heißt "Fel magic" in deutschen Übersetzungen) recht effizient.

https://wow.gamepedia.com/Whispers

"Let me help you fight that monster...for fel magic is powerful...and we are near the sea. It requires but an insignificant sacrifice—a living fish or two, a few strands of seaweed—to fuel the magic." - Kathra'natir zu Med'an im Kampf gegen Cho'gall

Dass die Legion Lebewesen en masse opfert, ist vielleicht dem geschuldet, dass sie eine interplanetare, magische Raumschiffflotte sowie die unendliche Anzahl an Invasionstruppen versorgen muss. Wie die Seelenmaschinen der Legion zeigen, produziert eine von Teufelsmagie verzehrte Seele nach ihrer kompletten Zerstörung ebenfalls wieder Teufelsmagie. Hexenmeister haben doch auch die "Aderlass" oder "Lebensraub"-Fähigkeit, die das unterstützen. :)

@Vaeren: Eine schöne Überlegung, ja! Ich sehe die verschiedenen Zauberschulen letztlich eher als akademische Kategorisierung von Zaubereffekten, nicht als Naturgesetze. Folglich sind Dispute und Diskussionen ein schöner RP-Aspekt, den man bespielen kann, wenn man möchte. In "der letzte Wächter" stritten die Magi von Dalaran ja noch darüber, wie denn nun ein Feuerball genau ensteht. ;)

Spezialisten oder Tausendsassa (welche dafür in keinem Teilbereich so gut wie ein Spezialist sind) halte ich beide für interessante RP-Konzepte. Zum einen wird der Spezialist unter bestimmten Umständen unbezahlbar sein - z.B. ein Bannzauberer auf einem Kriegseinsatz, der mit seiner Schutzmagie verhindern kann, dass gegnerische Artillerie die marschierenden Einheiten trifft. Dafür hält sich sein Nutzen in anderen Bereichen in Grenzen, beispielsweise, wenn es um das Einreissen des nächstbesten Festungstores geht, weil er eben nicht so viel "kawumm!" produzieren kann, wie sein Hervorrufungskollege.

Der Universalist hat dafür auf viele Situationen zwar eine Antwort, aber wird komplexere Situationen vermutlich nicht meistern können. Er kann Schilde beschwören, aber sicherlich keine Frontlinie damit decken. Er kann Illusionen erschaffen, aber sicherlich keine komplexen, die beispielsweise ein lebhaftes Dorf imitieren. Er kann Objekte telekinetisch manipulieren, aber sicherlich keinen einstürzenden Wehrturm auf einer Mauer abfangen.

Magier sind aber vielfältig. Es ist, meiner Meinung nach, völlig legitim, ein gewisses Grundniveau in allen Schulen zu besitzen, ehe man sich spezialisiert. Sprich: Selbst ein eher dem Kampf fernbleibender Weissagungsmagier wird sich im Notfall mit Feuerbällen und Manaschilden zur Wehr setzen können. Oder ein Transmutor, der trotzdem einfache Illusionen erzeugen und kleinere Elementare beschwören kann. Es hängt primär vom Spieler ab, wie das gehandhabt wird. Man kann auch Fachidioten darstellen - sprich nichts dagegen und könnte das RP interessant gestalten.

In dieser Hinsicht finde ich Tabletop-RPGs für Magier meist spannender, da man nicht einfach sagen kann "oh, y, den Zauber kenn ich, logo", sondern ein Zauberbuch hat, in dem alle Zauber stehen, die der Charakter gelernt hat. Und meistens hat man nicht alle auf Abruf im Kopf, sondern muss sich diese bei der täglichen Vorbereitung bedacht aussuchen, da man nur eine gewisse Maximalzahl an Zaubern pro Tag zur Verfügung hat, ehe man sich wieder ausruhen muss.

Edit: Um vielleicht Nevex' Aussage noch klarer zu fassen: In den Warcraft/World of Warcraft RPGs werden Zauber, ganz nach Manier älterer Tabletop-RPGs, wie Dungeons&Dragons, auf einer Skala von 0-9 klassifiziert, wobei Level 0 Zaubersprüche von der Schwierigkeit des Anzündens einer Fackel und 9 Zeitmanipulation oder Orc-Bataillon-in-Asche-verwandelnder-Regen-aus-konzentriertem-Sternenlicht-AOE mit einschließt. In einigen D&D Regelwerken, bespielsweise "College of Wizardry", in dem eine der elitärsten Magierakademien vorgestellt wird, befindet sich der akademisch ausgebildete Standardmagier ungefähr auf dem Niveau, Zauber bis zu Level 4 zu wirken, was, beispielsweise, Feuerbälle, Kurzstreckenteleport oder eine mehr Personen umfassende Unsichtbarkeit mit einschließt.
03.08.2017 02:21Beitrag von Kathrax
Aber auch Dämonenblut könnte einem die Möglichkeit zum Wirken von Teufelsmagie verleihen


Oh, das hatte ich übersehen. Und ja, in den CBs war Dämonenblut noch als die Quelle für Teufelsmagie angegeben. Jetzt gilt es eben nurnoch als eine Quelle, weil Dämonen quasi davon durchtränkt sind - was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn man betrachtet, dass der längerfristige Einsatz von Teufelsmagie bzw. die direkte Infusion damit auf kurz oder lang aus so ziemlich allem einen Dämon machen zu können scheint.
03.08.2017 09:31Beitrag von Alethan
"Let me help you fight that monster...for fel magic is powerful...and we are near the sea. It requires but an insignificant sacrifice—a living fish or two, a few strands of seaweed—to fuel the magic." - Kathra'natir zu Med'an im Kampf gegen Cho'gall


Oh, das ist doch einfacher als ich dachte. Dann ist ein geringes Opfer für so manchen Zauber auch möglich, das ist natürlich noch einfacher als sich selbst zu opfern. Das würde auch erklären warum die Legion den Bäumen in Val'sharah die Essenz/Lebenskraft entzieht. Danke dir auf jeden Fall für die Quelle!

Und, wie auch bereits meine Vorredner sagten, ein wunderbarer Guide den ich auf jeden Fall abspeichern und einer Menge ratloser Magierschüler ans Herz legen werde! Und wirklich schön gemacht mit den Quellenverweisen innerhalb des Textes!
Wunderschöner Guide, Thumbs up dafür.
Ich wollte ja immer mal einen Magierlehrling machen. Vielleicht schaffe ich das irgendwann zeittechnisch ja doch noch.
Bei so mancher recht unüblichen Empfehlung musste ich mehr als schmunzeln. Ich erinnere mich noch daran als ich zu Ende WotLKs rum angefangen habe mich mit der Magie im Warcraft-Universum auseinanderzusetzen und erstmal raffen musste, dass die Schulen der Magie nicht "Arkan, Feuer und Frost" waren. Zunächst einmal Stück um Stück gelernt wie es sich mit den Leylinien verhält und WIE das Ganze funktioniert magisches Wissen Stück um Stück angeeignet. Wenn die Runenmagie auch soweit übersprungen wurde, würde ich noch empfehlen dass diese von der magischen Korruption her die Reinste ist. (Oder ich habe jene Erwähnung überlesen). Ich würde ehrlich sagen dieser Thread hier ist eine bessere und qualitativ hochwertige Version von dem was mich damals als Anfänger in die richtige Richtung geschubst hat. Keine Ahnung ob das "Like-Betteln" ist und somit erlaubt/nicht erlaubt aber ganz ehrlich, dieser Text verdient jeden Thumbs up den er kriegen kann.

Ein persönlicher Punkt den ich erwähnen möchte zur Balance des Magiers:

Das Wirken von Magie erschöpft. Ob man dies nun auf die Umgebung (leergesaugte Leylinien Quel'thalas), den Magier selbst oder beides beziehen möchte überlasse ich hier einmal der subjektiven Entscheidung. Und somit auch wenn es keine Regel selbst ist würde ich jeder Gelegenheit des Zauberns anfügen "Das Wirken von Magie zieht den Nether an" sowie "Das Wirken von Magie erschöpft." wodurch sich manches Mal erklären lässt warum man den Söldner mit Stöcken Feuer machen lässt anstatt ein Feuer aus dem Nichts herzuzaubern. Dies ist vorallem der Immersion zugeschrieben und recht ooc-motiviert in den meisten Fällen, da ein einzelner Feuerzauber keinem Magier schwer anlasten wird. Jedoch ist der Punkt ganz einfach "Warum den Quell vorhandener Energie überhaupt erschöpfen wenn es denn genauso sich mit einem viel kleineren Quell physischer Arbeit durch Söldner X erledigen lässt?"

So der Magier also in dem Moment nicht zwingend notgeil darauf ist Magie zu wirken (Magie macht süchtig) so kann diese Motivation selbst genauso wie (Magie zieht den Nether an) verwendet werden damit der Magier durch "Lol MAGIC" nicht die Immersion tritt. Cheers!
03.08.2017 13:19Beitrag von Adonhaeil
Wenn die Runenmagie auch soweit übersprungen wurde, würde ich noch empfehlen dass diese von der magischen Korruption her die Reinste ist.


Stimmt, das werde ich entsprechend noch notieren. Soweit ich mich erinnern kann, gab es auch einen Guide zur Runenmagie hier im Forum, nicht?

03.08.2017 13:19Beitrag von Adonhaeil
Das Wirken von Magie erschöpft. Ob man dies nun auf die Umgebung (leergesaugte Leylinien Quel'thalas), den Magier selbst oder beides beziehen möchte überlasse ich hier einmal der subjektiven Entscheidung.


Ein weiterer, guter Punkt, den ich definitiv noch einbauen werde. Vielleicht gibt es für die Beziehung "Magiesucht" und "Magie zehrt dich aus" sogar noch ein Addendum. Danke für den Tipp!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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