[Allianz/Horde] Die Aspekte des Windes

Die Aldor
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Das Leben.
Ein Labyrinth aus zahllosen Wegen, die sich treffen, kreuzen, voneinander entfernen und somit jeder für sich die Geschichte des Einzelnen zu erzählen wissen.
Wir sind es, die einander auf diesen Wegen begleiten. Als Gemeinschaft, als Freunde, als Familie und dabei stets den Wind in unseren Herzen tragen - denn wer ist wahrlich frei, die Welt bis in jeden Winkel zu erkunden, wenn nicht der Wind?

Seinem Beispiel folgen wir, schreiten voran in eine Welt, die uns ihre Wunder offenbart.
Mit der Stärke des Sturms ebnen wir uns den Weg in die Zukunft, erkunden Azeroth und ferne Welten und verbleiben Seite an Seite wie Blätter in einer kraftvollen Brise, die Gedanken gleich jede physische Grenze zu überwinden wissen und sich ins neue Morgen treiben lassen.

Ein Weg ist es, den wir beschreiten. Eine Geschichte ist das Band, das uns zusammenhält. Unsere Geschichte. Eure Geschichte. So unvergänglich wie der Himmel, so belebend wie der Atem.
Begleitet uns auf den Wegen des Windes und entdeckt die Wunder einer endlos erscheinenden Welt.

Wir sind der Sturm, wir sind frei, wir sind stark.
Gemeinsam.
Wir sind…
..die Aspekte des Windes

• Vorwort

Seid gegrüßt, Reisender.

Wir möchten euch unsere Gemeinschaft vorstellen.

Vor einigen Jahren zogen ein Pandaren und der Spieler dahinter auf diesen Server und bestritten ihre ersten Abenteuer in dieser Welt.
Rollenspiel war für mich kein Neuland, doch erlebte ich auf unseren Server vieles durch die Augen meines Charakters neu.
In der Anfangszeit gründete ich mit ein paar Rollenspielgefährten den Weg des Windes und erzählte dabei die Geschichte unserer Gemeinschaft um Lao Windpfote.

Basierend auf der Grundidee vom Weg des Windes haben wir die Aspekte des Windes gegründet und sind seit jeher auf beiden Fraktionen vertreten.

• Wer sind wir?

Die Aspekte des Windes sind eine langjährig auf Aldor ansässige Gilde mit Schwerpunkten auf Rollenspiel und gemeinsamer Entdeckung der World of Warcraft in Sachen PvE und PvP.
Der Grundgedanke war seit jeher, Charakteren und Konzepten eine Heimat zu bieten, in der sie ihre Geschichten leben können, eine Gemeinschaft zu schmieden in der sich ein jeder wohlfühlen kann und ein Refugium des friedlichen, gemeinschaftlichen Spielens zu erschaffen. Hierzu bedienen sich die Aspekte des Windes eines grundsätzlich erwachsenen und respektvollen Umganges miteinander.

Besonders an den Aspekten sind die bestehenden Spiegelkonzepte auf Allianz und Horde. Die Kommunikation zwischen beiden Gildenkonzepten verläuft in einer teils freundschaftlichen, teils rivalisierenden Harmonik. Fraktionsübergreifendes Rollenspiel, interne Challenges zur Erfolgsbewältigung sowie ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Fortschritt im aktuellen Content sind nur ein paar Beispiele, wie wir uns stets aufs Neue herausfordern und gegenseitig zum Spielen motivieren.
Wir machen einmal im Monat für unsere Neulinge und Freunde der Gemeinschaft Lore-Abende im TS.
Nebenbei machen wir Gilden-Blogs, Hörbücher und RP-Bezogene Streams.
• Zum Konzept

Als Mitbewohner des schönen Realms "die Aldor" steht im Herzen der Gilde das gemeinsame Rollenspiel.
Herzstück des Rollenspiels bei uns sind die Geschichten der Spieler selbst. Jeder Charakter und jedes Konzept hat eine eigene solche Geschichte, die wir mit euch erleben wollen und daher den Spielern eine Möglichkeit geben wollen, ihrer Kreativität Flügel zu verleihen und den notwendigen Raum bieten, sich zu entfalten, seine Geschichte zu erzählen und uns mit auf den Weg zu nehmen, den der Charakter beschreiten wird.

Hierzu bedienen sich sowohl Allianz als auch Horde eines Langzeitplots, der im Wochenrhythmus bespielt wird und der die Reisegruppen durch Azeroth und darüber hinausführt. Teils geleitet, teils offen findet das Rollenspiel der Aspekte auf diese Weise seinen Weg, die zahllosen Facetten der World of Warcraft zu erkunden, Gilden zu treffen, Anlaufpunkte für vielerlei Konzepte zu bieten und eine Heimat für jene zu bieten, die mit uns Azeroth erkunden wollen.

~ Immer dem Wind hinterher.

Wir haben auch wiederkehrende die einen festen Standort besitzen.

Das Reisbällchen auf der Allianz
https://eu.battle.net/forums/de/wow/topic/17616612716#post-1

• Was erwartet Euch?

- eine aktive Gilde in der das Heimatgefühl an erster Stelle steht
- geleitetes sowie freies Rollenspiel inklusive offener Events
- motivierte Rollenspieler, die gemeinsam Ideen umsetzen und sich gegenseitig unterstützen
- eine anfängerfreundliche Gemeinschaft, die in allen Bereichen gerne weiterhilft (RP, PvE, PvP)
- ein teils lockerer, teils erfolgsorientierter Stammraid
- gute Gespräche und Diskussionsrunden in unserem Gilden-TS
- ein durchweg respektvoller, erwachsener Umgang miteinander

• Was erwarten wir?

- Interesse an gemeinsamen Unternehmungen, Plots und Events
- ein gewisses Maß an Eigeninitiative
- Beteiligung am aktiven Gildenleben (RP, Gildenbank, etc)
- Serverkonformes Auftreten und Beachtung der Richtlinien bzgl. Rollenspiel (im Forum eisehbar)

• Was wird möglichst vermieden?

- Unhöflichkeit, Zwietracht, Nörgelei, Unruhestifter - man kann immer irgendeinen Kompromiss finden!
- Störung des Rollenspiels Dritter
- Gildenhopper
- Karteileichen/Spieler ohne jegliche Eigeninitiative

• Wie mache ich mit?

Du hast die Möglichkeit, ohne Anmeldung, auf unserer Homepage oder dich in unserem Forum zu registrieren und dort deine Bewerbung zu verfassen.

Alternativ kannst du dich auch an einen unserer Ansprechpartner auf Allianz und Horde wenden, wir freuen uns auf das Gespräch:

Allianz
• Limâ
• Elaisha

Horde
• Cleophé
• Liron
• Loorn

Wichtige Links:
Gildenwebside: http://www.dieaspektedeswindes.at
Gildendiscord: https://discord.gg/TMrhKwF
Aldor-Wiki: http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aspekte_des_Windes
Youtube: www.youtube.com/windpfote
-Events Allianz Aspekte 11/18-

RP:

Zur Zeit in Kul Tiras auf einem Mini Plot mit Ziel Pandaria
Immer Mittwoch und Sonntag im Rp anzufinden.

PvE:

Dienstags meist wechselndes Pve Event zwischen Nhc Raid, mythischen Inis und Warfronts/Inselexpeditionen

Freitags HC Raid
-Events Horde Aspekte 11/18-

RP:

Zur Zeit in Zandalar in einem Plot
Immer Dienstags und Sonntags

PvE:

Jeden Montag Nhc Raid und fast täglich mythische Instanzen, Warfronts/Inselexpeditionen und Wqs
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Der Krieger und die jadegrünen Augen.

Ein Wind heult über einen Gebirgspass, Schneegestöber und ein eisiger Pfad liegen vor uns.
Trostlos und Unwirtlich sieht es hier aus.
Klapp Klapp erschallt es durch diesen Wind.
Das Klappern einer Plattenrüstung.
Im Gestöber kann man einen Pandaren erkennen der mehr einer Schneekugel gleicht als dass er die wohligen Proportionen eines Pandaren hat.
Die Rüstung ist voll mit Eis und Schnee, seinen Umhang hat er über sein Gesicht, schützend vor der Kälte, zu einem Schal gebunden.
Man kann auch gut zwei pandarische Langschwerter erkennen.
Die Rüstung ist aus Geistereisen und Bronze gebaut.
An den beweglichen Stellen ist sie mit Stoffen und Leder versehen.
An seinem Rücken befindet sich ein sehr großer Rucksack, mit pandarischen Schriftzügen, der vor lauter Inhalt zu platzen scheint.
In einer Hand hält er einen Wanderstab und die andere Hand hält er zum Schutze seiner Augen vor seinem Gesicht.

Der Pandaren den wir begleiten in dieser Geschichte nennt sich Goushin Windpfote.
Er ist ein Abgesandter aus Pandaria der als einer der wenigen Pandaren sich den Streitkräften der Allianz angeschlossen haben nachdem die Legion aus Pandaria abgezogen war.
Er verfolgt einen Pfad den wir lieber nicht weiter erörtern sollten, denn wie alle Pandaren hat dieser Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte die anders als andere sind, doch erlebt sie selbst und folgt mir nun durch diesen Pfad an dem der Wind seinen Weg weist…

„Einsam irre ich nun über diese Berge, Schutz suchend… durch diese Kälte! Wie ich sie HASSE, diese Kälte!“, schrie er als der einen Pfad durch Wind und Schnee vom Hochberg langsam nach Sturmheim machte.

„Menschen, Orks, Tauren, Worgen, Zwerge, Gnome, Trolle und Draenei… wie viele Leichen dieser Krieg schon zählt…. und ich mitten drinnen.“, der Pandaren lachte und schüttelte den Kopf.

„Habe ich nicht schon genug Blut gesehen?
Genug Freunde im Krieg fallen gesehen?!“, schreit er als ob ihn wer hören könnte.

„Dennoch trage ich diese Schuld mit mir… Tag für Tag lese ich ihr Buch, Tag für Tag wache ich auf und blicke in diese Jadegrünen Augen! Niemals endend dieser Schmerz für meine Tat!“

Langsam nahm der Wind ab und einige Sonnenstrahlen drangen durch die Wolkendecke.
Sturmheim, mit seinen Monumenten. Ein Anblick, wahrhaftig schön und imposant.
Mit jedem Meter den der Pandaren machte wurde es immer wärmer, es wurde immer milder und immer ruhiger.

„Wie sagte der Tauren, ich werde den Weg über den Pfad nicht überleben? HA! Was sagst du nun Nachkomme des Yaungols! Ich LEBE!“, schrie er den Weg hoch.


Der Weg wurde Zunehmens weicher, der Schnee und das Eis unter den Pfoten des Pandaren wurde immer weniger. Es schimmerten da und dort einige grüne moosige Stellen auf dem Pfad und der Pandaren atmete erleichtert auf

Nicht mehr weit und dann hatte Goushin seinen Weg erreicht, Graumähnes Wacht hieß der Ort an dem er endlich Rast finden sollte.

Nach etlichen Stunden des Abstieges kam er im Tal an, an dem sich dieses kleine Lager befinden sollte.
Ein großer hölzerner Wall um die Wacht markierte den Ort. An diesem Ort lebten Menschen wie auch Worgen auf engsten Raum. Es gab ein Lazarett und eine kleine Taverne in der sich die Soldaten wärmten, tranken und sich ausruhten von ihren Streifzügen in Sturmheim.

Goushin trat in diese Taverne und setzte sich an einen der Tische. Er legte ein Teil seiner Rüstung und seine Sachen ab und bestellte beim Wirten was zu Essen und zu Trinken.

Ein Mensch, ein sehr junger Mensch der kaum in die Rüstung passte da sie ihm über all zu groß schien, setzte sich zu dem Pandaren.
„Ihr seid ein Pandaren, stimmt es?“, fragte der Mensch und Goushin mit seiner Charmanten Art erwiderte: „Nein, ich bin ein sehr großer Grummel wie du an meinen Sachen sehen kannst Mensch!“
Der Mensch zog die Augenbrauen hoch und meidete den ziemlich grimmigen Blick des Pandaren.
„Verzeiht, mein Name ist Darren aus dem Rotkammgebirge und ich dachte mir wenn ich schon ein Pandaren hier treffen dann habt ihr bestimmte eine…“, Goushin unterbrach den Menschen; „Nein habe ich nicht, ich möchte einfach was Essen und was Trinken… wenn du Geschichten hören willst dann geh auf den Lokus, dort ist sicher was spaßiges im Holz eingraviert… und nun sei ein Braver Mensch und geh mir aus den Augen!“, knurrte Goushin Darren an.

Dieser war so eingeschüchtert von Goushins… sagen wir nicht so charmanten Art, dass dieser das Weite suchte.

Die Nacht zog langsam über das Lager und Goushin machte es sich an dem großen Lagerfeuer draußen gemütlich. Er holte ein kleines in Leder eingehülltes Buch aus seinem Rucksack und las darin.

„Heute ist es so weit, die Ältesten unseres Klosters werden mich zum Meister meiner Künste im Umgang mit Zaubern ernennen. Chohao wird sicher Stolz auf mich sein, so wie er es immer schon war. Deswegen liebe ich ihn. Ich liebe ihn nicht nur wegen seiner Art wie er mich unterrichtet hatte, nein sondern auch wegen allem was er für mich tut…“, der Pandaren Blättert einige Seiten weiter

„Es könnte nicht schöner sein, ich erwarte ein Kind von Chohao. Doch beunruhigen mich die Tumulte auf einer der Insel in der Nähe des Klosters. Chohao meinte zwar, dass ich mir keine Sorgen machen sollte doch spüre ich das eine Dunkelheit langsam aber sicher über uns kommt. Der Großmeister bricht mit Chohao morgen zu den Wassersprechern auf, und ich solle mir also keine Sorgen machen. Doch vielleicht wissen wir morgen Abend schon mehr wenn Chohao zurück ist.“

Goushin Blättert zwei Seiten weiter und sein Blick wird immer ernster:

„Es ist schon eine Woche her dass der Großmeister und Chohao aufgebrochen sind. Kein Lebenszeichen von ihnen. Ich vertreibe mir die schlimmen Gedanken mit Training und Meditationen. Ich spüre, dass etwas Schreckliches passieren wird. Etwas Dunkles wird uns heimsuchen. Doch kann ich nicht Aufbrechen, wegen unserem ungeborenen schon alleine nicht. Aber mich macht die Sorge um meinen Mann fast schon wahnsinnig. Sollte ich es wagen? Sollte ich einfach auf die Suche gehen? Der Orden hat heute einige Schwertmeister aus dem Orden des Windes empfangen. Darunter ist ein sehr junger Krieger. Er ist kaum Alt genug um die Wärme einer Frau jemals gespürt zu haben und dennoch sagt man sich, dass er einer der talentiertesten aus dem Orden ist. Windpfote nennt er sich.“

„Ich habe schon seit einigen Tagen nicht mehr geschrieben, Grund dafür ist die Sorge um Chohao. Einige der Mönche kamen ohne Hinweise auf den Verbleib um den Großmeister und meinem Mann zurück. Das Dorf der Wassersprecher des Ordens soll leer sein, nicht einmal Waffen haben sie mitgenommen. Ob dies ein Omen ist. Rund um das Kloster erzählt man sich über rote Augen die in der Dunkelheit einige Bauer der Umgebung aufgelauert haben. Die Luft fühlt sich nicht gut an. Goushin, der junge Krieger hat heute ziemlichen Ärger mit einen unserer Ältesten bekommen. Er wollte eine Gruppe zu den Inseln mit den Tumulten zusammenstellen. Doch wurde es verboten. Ich habe Goushin befragt warum er denn das tun wolle und er gab mir als Antwort, dass er ein Gefühl habe das dort etwas Böses über Pandaria kommen würde. Verrückter Pandaren.“

„Goushin kam heute Nacht zu mir in meine Kemenate. Er erzählte mir von einem Traum, einer Art Omen das uns heimsuchen würde sehr bald. Ich glaubte ihm und habe mich entschlossen morgen mit den Truppen als Beistand eines Zauberers zu dieser Insel zu reisen. Immer mehr Bauern verschwinden in der Umgebung. Immer mehr Unheil erwartet uns wohl. Der Älteste wollte mir die Abreise verbieten doch……“
„Habe ich es erlaubt und dich in einer meiner Rüstungen unter uns Schwertmeister mitgenommen“, murmelte Goushin.

Der junge Mensch saß neben Goushin und blickte diesen an.

„Du willst also eine Geschichte hören Mensch?“ , Darren nickte einfach nur.

„Es war mein erstes Jahr als Schwertmeister. Ich war noch so jung. Ich konnte kaum mein Schild hochhalten aber ich wollte unbedingt in den Kampf. Ich zog aus unserem Orden aus und begab mich in ein Kloster nahe Sri La. Dort sollten wir als Unterstützung dienen, weil auf der benachbarten Insel etwas Vorsicht ging. Ich lernte dort eine Meisterin des Zaubers kennen, Baohu Sonnenfels wurde sie genannt. Sie war eine der talentiertesten Zauberer die Pandaria bis dorthin hatte.
Sie war mit einem Pandaren der eine Art Wächterfunktion hatte verheiratet und erwartete ihr erstes Kind. Sie muss ihren Mann sehr geliebt haben, denn sie sprach von nichts anderem als von ihm.
Sie hatte Jadegrüne Augen und ein so schönes Fell. Weißt du junge, so eine Pandaren gibt es nicht überall zu bewundern… und wohlmöglich weißt du nicht mal wie eine Menschenfrau schmeckt?“ , grinste Goushin den Menschen an.

„Nun, ein Großmeister ihres Klosters und ihr Mann waren zu einem kleinen Dorf nicht weit der Insel entfernt gereist um die Wassersprecher dort zu einigen Merkwürdigen Vorkommnissen befragen. Wassersprecher gelten als Wahrsager und sie liegen fast immer richtig! So sagt man es sich jedenfalls.“

Während er die Geschichte erzählt holte Goushin eine Pfeife aus seinem Rucksack und füllte sie langsam mit Tabak ehe er den Tabak anzündete.

„Doch wurde das Dorf wohl angegriffen, so erzählte man es sich. Ich wollte einige Mönche und Krieger mobilisieren um die Insel erkunden um sicher zu gehen, dass ihr Mann, der Großmeister und einige der vermissten Bauern nicht dort irgendwem zum Opfer gefallen sind.

Als Baohu davon hörte wollte sie unbedingt mit. Ich versuche ihr diese Idee auszureden, schließlich war sie schwanger. Vergebens, sie war sturer als jedes Yak das ich kannte.“

Goushin nahm einen tiefen Zug von seiner Pfeife, der Tabak verbrennende Tabak roch süßlich und beim ausatmen blies er den Rauch weit in den Himmel

„Die Ältesten des Klosters bekamen auch zu hören das sich Baohu mit auf die Reise begeben wollte und unterbanden dies sehr strickt.

In der Nacht bevor wir die Insel betreten sollten hatte ich einen sehr wirren und sehr schlimmen Traum.
Ich sah wie Pandaren fielen, wie die Dunkelheit über Pandaria kam und als Anführer dieser Schatten sah ich Baohu.

Ich lief zu ihr als ich erwachte und berichtete von diesem Traum, sie hielt meine Hände fest umschlungen und sah mich mit diesen Jadegrünen Augen an. Sie blickte tief in mich hinein.
Tiefer als es je einer Pandaren gestattet war seit jeher.

Sie bat mich mit Tränen in den Augen, dass ich sie mitnehmen solle. Ich versuchte sie abermals von dieser Idee abzubringen, wie konnte ich auch diesen Jadegrünen Augen was abschlagen.

Ich holte eine Rüstung aus dem Kloster die für junge Novizen gedacht war und schnürte sie an ihrem sehr weiblichen Körper fest.
Der Tag brach herein und wir machten uns auf den Weg zu dieser Insel….“

... ihr wollt wissen wie es weiter ging?
...dann erfahrt es in unserem Plot...
Bin gerade wieder über das Video gestolpert: https://youtu.be/qKmxbn5THg8
Hach, war das schön.
Ich kann jeden nur ans Herz legen mal einen Pandaren-Plot mitzumachen. Wirklich eine schöne Erfahrung :)

/push
Brennende Wege

Yiang hatte vor einigen Wochen das Kloster verlassen. ...
Sie schritt schnellen Fußes durch den Jadewald, sie flog förmlich und hinter jeder Ecke sah sie Leben... hinter jeder Gabelung bewunderte sie Bäume, Pflanzen, Tiere und war überwältigt von den Bergen die in der Ferne über sie wachten.

Auf einmal wurde es ruhig... sehr ruhig....

Yiang vernahm sofort eine Bedrohung. Als erfahrene Kämpferin, wusste sie die Zeichen sofort zu deuten und fing an ihre Schritte mit Bedacht zu wählen. Eine Hand immer auf ihrer Waffe, zog sie durch einen sehr dunklen Teil des Jadewaldes.

Keine Geräusche, nur diese bedrohliche Stimmung und der dunkle Pfad der durch diesen Wald führte. … Ein Schauder durchlief ihren Körper.

Sie drehte sich mehrmals um, als ob sie von Augen verfolgt würde.. als ob jeden Moment irgendwas auf sie lauernd, hinter den Bäumen hervorspringen wollte...

Doch was war es?...
Sie wurde das Gefühl nicht los dass sie hier schon einmal war... das sie hier einen Teil ihres Lebens verloren hatte...

Ein Kurren....Was war das?
Sie drehte sich um, knurren und murren... aus jeder Ecke...

Sie warf ihr Gepäck auf den Boden und zog ihre Waffe...

„Gut, kämpfen wir!“, schrie sie durch die Dunkelheit, ehe...

….......... eine Klaue rang sie aus der Dunkelheit zu Boden..................

Sie richtete sich schnell wieder auf... ihre Atmung war unkontrolliert, das erste Mal, dass sie alleine einem Gegner gegenüber stand.
Und zu ihrem Leid, sah sie diesen nicht einmal.

Sie versuchte ihr Chi zu kanalisieren und ihre Atmung unter Kontrolle zu bringen. Sie fing sich wieder. Jetzt würde sie ihr Gegner nicht noch einmal so überraschen.

Wuuusch...
Die Klaue griff wieder nach ihr und da erkannte sie ihren Gegner, aber zu ihrem entsetzen... war es nicht einer, sondern eine Meute... Sauroggs.

Sie wollten wohl mit ihrem Essen noch spielen bevor sie, die Pandaren töten.

Yiang sammelte all ihren Mut zusammen und wehrte einen weiteren Angriff souverän ab.
Nun bemerkten die Sauroggs, dass diese Pandaren kein einfaches Mahl werden würde und sie um ihr Essen kämpfen mussten.

Einer der Sauroggs knurrte und sprang auf sie zu, Yiang sprang zurück und mit einem gezielten Schlag ihrer Waffe zertrümmerte sie dem Saurogg den Unterarm.
Dieser schrie vor lauter Schmerz, und verschwand im Dunkel des Waldes.
Doch diese Gegenmaßnahme der Pandaren sahen nun die Saurogg nicht mehr nur als Herausforderung an. Jetzt wollten sie Yiang nun schnellstmöglichst zu ihren Ahnen befördern.

Sie griffen in Wellen an, und Yiang wehrte mit ihrem Langstab all ihre Angriffe ab.
Die Wellen der Angriffe des Gegners wurden nach und nach intensiver und die Kräfte der jungen Pandaren schwanden immer mehr... wie lange konnte sie das noch durchhalten?

Sie kanalisierte ihr Chi und schoß eine Art Energieball gegen einige ihrer Feinde... doch schwächte sie diese Attacke auch extremst, da sie diese Art der Verteidigung nicht gut beherrschte.
Die Saurogg die kaum an Energie verloren, bemerkten dies und sie fingen an, sie aus allen Himmelsrichtungen gemeinsam anzugreifen.

Es kam wie es kommen musste,... Yiang war so stark geschwächt, dass sie die Angreifer nicht mehr abwehren konnte.

!!!Boom!!!

Ein harter Treffer landete in ihrem Gesicht.
Sie war orientierungslos, taumelte und der nächste Angriff richtete über das Schicksal der jungen Pandaren.

!!!Boom!!!

Ein weiterer Schlag traf sie... Yiang stürtze...
Als sie zu Boden ging, und ihre Augen ein letztes Mal etwas wahrnehmen konnten ehe sie ihr Bewusstsein verlor,... sah sie die Gestalt eines fremden Pandaren der sich schützend vor sie stellte, ehe sie in die Dunkelheit absank...

War das ihr Ende?

Stille... Dunkelheit... und eine Erinnerung an eine Pandaren die sie mit Tränen in den Augen anschrie ehe...

Ein Feuer knisterte leise auf einer Lichtung nahe dem Tal der Vier Winde...
Ein Pandaren saß ruhig vor dem Feuer.
Er wachte, dass es nicht ausging und warf hin und wieder einen Blick auf eine Junge... aber angeschlagene Pandaren...

Er musterte ihren zerbrechlichen Körper und lächelte, als er sah, dass sie sich hin und wieder bewegte...

Yiang öffnete langsam ihre Augen und sah dass die Dunkelheit zu einer lodernden und heißen Flamme wurde... hinter dieser Flamme erkannte sie die Augen eines Pandaren...
Auf der Spur zweier Winde

Es ist viel Zeit vergangen als Ich das letzte mal hab von mir hören lassen.
Doch ich muss seid langem mal wieder mir etwas von der Seele schreiben.

Und zwar, ist wie schon erwähnt eine lange Zeit vergangen. Nach der nervenauftreibenden Trennung welche uns durch mein Verschlafen eingehandelt wurde, fand Ich meine Mitreisenden auf einer Insel wieder. Diese Insel besaß inmitten eine riesige Arena, und Haofang und Lao erzählten irgendetwas von den Erhabenen.
Nun aber bitte fragt mich bei aller liebe nicht was oder wer diese Erhabenen sind. *zuckt unschuldig mit den Achseln*

Wir mussten also einen Weg von dieser Insel herunter finden, und nunja... was soll Ich sagen? Einfach war das ganz sicher nicht! *räuspert sich bei der Erinnerung an das Erlebte*
Aber nun. Wir schafften es Mithilfe von ein paar Mönchen die Insel zu verlassen und schipperten mit einer, eher behelfsmäßigen Gondel in Richtung Sturmwind.

Dies war erstmal eine kleine Zusammenfassung von dem was geschah, nach meinem letzten Tagebucheintrag.

Nun nachdem wir eine Zeit in Sturmwind verbrachten, begann auch schon eine neue Reise.
Ich bekam einen Brief von Großmeister Windpfote (i. f. Lao genannt), Ich solle mich mit ein paar Mitstreitern in Richtung Eisenschmiede begeben. Jedoch mit einem vorherigen kleinen Umweg über Dunkelhain. Da dort angeblich eine kleine Kiste für uns abgeliefert werden sollte. Nunja. Wie zu erwarten... Wir waren in Dunkelhain. Und was war nicht da? Ja genau... die Kiste! *seufzt entnervt auf und verdreht die Augen*.
Also begannen wir unsere Reise in Richtung Norden der östlichen Königreiche.
Über das Rotkammgebirge hinweg, durch die brennende Steppe hindurch bis Loch Modan.

In Loch Modan kamen wir in einem kleinen Örtchen namens Thelsamar an. Wir entschieden dort zu rasten und unsere Vorräte aufzufüllen.
Ich war gerade in einem Gespräch mit meinem Freund faralon vertieft, als plötzlich....

Eine Stimme zu vernehmen war. "LAO, WO VERSTECKST DU DICH?" Waren die Worte der Stimme, welche quer durch Thelsamar drangen.
Mir lief ein Schauer über den Rücken. Ich kannte diese Stimme.. Und Ich glaube Ihr müsstet Sie auch kennen, Sie kommt von einem...aggressiven.... aufbrausenden....... störrischen und gleichzeitig unheimlichen Pandaren dessen Namen man zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte.

Es stellte sich heraus, dass dieser Pandare zur Familie Windpfote gehörte. Unsere Gesichter könnt Ihr Euch sicher sehr gut bildlich vorstellen als wir den Namen hörten.
Es handelte sich bei dem sturen und unheimlichen Pandaren um Goushin Windpfote. Dem Bruder meines Freundes Lao.

Das kann ja aufregend werden!
Neiiiiin, nicht Goushin! *sich selbst mit verzerrten Gesichtsausdruck die Ohren langzieht*
27.09.2017 17:49Beitrag von Minzhe
Neiiiiin, nicht Goushin! *sich selbst mit verzerrten Gesichtsausdruck die Ohren langzieht*



*versucht auch an Ihren Hörnern zu ziehen doch nichts geschieht*
Auf der Spur zweier Winde 2
Als Goushin auftauchte, verzog sich sichtlich meine Miene.
Das vergangene...das erlebte in Einfaß.... seither ging mir seine Präsenz nicht mehr aus dem Kopf.
Wieso in aller Welt hilft er den Freunden seines Bruders wenn...

Meine gedanken wurden von einem heftigen Aufprall gestört. Plötzlich sah ich Yiang, wie Sie sich vom Boden aufrappelte.
WAS IN ALLER WELT?

Ich trat instinktiv vor Goushin : "Ruhe! Hört auf!" , hörte Ich meine Stimme sagen.
Als Ich verstand was Ich gerade tat, richtete Ich mich auf und trat näher an Goushin heran und sprach: "IHR wollt von UNS wissen wo sich dieser Darren befindet?
Dann benehmt euch entsprechend! Sollte so etwas wie gerade, oder gar schlimmer vorfallen, dann verspreche Ich Euch, dass Ihr Eure Erhabenen früher in die Augen blicken werdet als es Euch vermutlich lieb ist!"

Ich wandte mich zu meinen Freunden, welche mich alle erwartungsvoll ansahen.Sie schienen auf eine Entscheidung meinerseits zu warten.

Mein Blick wanderte wieder zu Goushin. "Nun Goushin Windpfote- Ihr wollt zu Darren, wir ebenso. Ich biete es Euch nun einmalig an , uns zu begleiten.
Jedoch nur unter einer Vorraussetzung! Und zwar... Ihr werdet für die Sicherheit unserer Gruppe sorgen. Und sollte Ich herausfinden dass Ihr irgendetwas im Schilde führt, dann werdet Ihr mit Euren Ahnen zu Abend essen! Habt Ihr mich verstanden?"
Ich atmete tief ein als Ich hinter mir ein tiefes Knurren aus Faralons kehle vernahm.

Goushin nickte mir lediglich wortlos zu. Ich wandte mich von Ihm ab, dabei berührte meine Hand kurz Goushins Arm , und ein Bild blitzte vor meinem inneren Auge auf.
Ich sah Ihn, Goushin, und Ihm gegenüber ..... Lao!
Beide blickten sich mit Wut verzerrtem Blick an.

Als der Kontakt abbrach, verschwand das Bild. Was in aller Welt war das? Ich stand kurze zeit fernab der Gruppe wie versteinert da.
Warum? ..... Weshalb? .... Wieso bei Ihm?
Ich wandte mich der Gruppe zu und ging zu Yiang. ich legte Ihr meine Hand auf ihre Schulter..... kein Bild... "Geht es Euch gut?", fragte ich Sie .
Sie nickte wortlos und ging davon.
Meine Gedanken flogen zu diesem Zeitpunkt wirr in meinem Kopf herum.

Was macht diesen Goushin nur so......... geheimnisvoll?
Der Bruder und die Schülerin - Teil 1

Ich hätte nicht geglaubt, jemals dem Bruder von Lao Windpfote zu begegnen…
Wirklich viel wusste ich über Goushin Windpfote nicht, nur einige wenige Dinge, die mir Lao auf unseren gemeinsamen Reisen erzählte. Nichts Weltbewegendes eigentlich. Lediglich kleine Abenteuergeschichten, die die beiden Brüder in ihrer frühen Jugend miteinander erlebten, lachend und von Eifer getrieben. Doch eines Tages entzweiten sich die Brüder. Etwas Einschlagendes war geschehen und hatte das Vertrauen gebrochen, doch was war es?
Nun… das hatte mir Lao bislang noch nicht erzählen wollen.

„Yiang, geht es euch gut?“… Fey‘s Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sie kniete neben mir, eine Hand auf meiner Schulter. Soeben war ich von Goushin mehr als unsanft gegen eine Wand gestoßen worden, war mit meinem Kopf gegen die Wand geprallt und zusammengesunken. Dieser einfältige Pandaren, wie kann er es nur wagen Hand an mich zu legen?!
Unsere erste Begegnung endete direkt in einer Auseinandersetzung. Ich war naiv, zu stolz einfach nachzugeben, kannte meinen Gegner nicht und war direkt eines Besseren in Sachen körperlicher Stärke belehrt worden.
Ich nickte ihr nur zu, rappelte mich langsam wieder auf und ging ohne ein weiteres Wort zu verlieren zurück in die Taverne. Geht es mir gut? Hallte ihre Stimme in meinem Kopf wieder. Natürlich geht es mir nicht gut… mein ganzer Schädel brummte und meine Glieder taten mir weh vom Aufprall, doch werde ich mir nicht die Blöße geben dies zu zeigen.
Goushin sah mich durchdringend an als ich wortlos an ihm vorbeiging. Er hatte einen hämischen Ausdruck und seine Augen zeigten einen unbändigen Willen. Er ist das komplette Gegenteil von seinem Bruder. Lao hätte es nie gewagt so mit mir umzugehen. Ich spürte wie Zorn in mir aufflammte. Provozierende Worte gingen von Goushin aus und Fey stellte sich direkt zwischen uns, offenbar auf alles gefasst. Die Situation würde sich nicht entspannen, solange ich noch anwesend war, also ging ich einfach weiter, zurück an meinen alten Platz und nahm mir etwas von den noch übrigen Speisen.

Fey hatte Goushin angeboten uns unter der Voraussetzung, dass er uns schützt, zu begleiten, da wir hinter Lao herreisen und ihn und Darren finden müssen. Er willigte daraufhin sogar ein. Offenbar meinte der Pandaren sein Vorhaben an die Truhe zu gelangen bitter ernst. Doch war ich nicht gewillt ihm zu vertrauen, ... wie sollte ich auch, nachdem was passiert war. Also überlies ich die weiteren Handlungen meiner Gruppe und hielt mich im Hintergrund. Nach meinem Streit mit Meister Windpfote und meiner Auseinandersetzung mit Goushin, wollte ich kein drittes Mal die Beherrschung verlieren. Zu sehr würde ich mich selbst ins lächerliche ziehen.

...
Der Bruder und die Schülerin - Teil 2

Der nächste Morgen brachte Klärung über unser weiteres Vorgehen und diebische Machenschaften zum Vorschein. Jemand hatte uns einige Habseligkeiten und Waffen entwendet. Alle Zwerge waren aus dem kleinen Dorf in welchem wir uns befanden verschwunden und hatten nur das nötigste zurückgelassen. Was ist denn hier nur los bei Yu´lon? Alles bislang erlebte wirft mehr Fragen auf, als es Antworten enthält. Nichts destotrotz waren wir gezwungen uns Proviant zu beschaffen und unsere Reise nach Menethil vorzubereiten, also teilten wir uns auf.
Während die anderen Kräuter, Gewand u.ä. besorgten, riss ich Hao von Goushin weg, der wohl gerade dabei war ihm eine Geschichte zu erzählen. So wirkte es jedenfalls aus einiger Entfernung. Und Laos Bruder sollte ruhig wissen, dass ich nicht gut auf ihn zusprechen bin. Seine Manieren kann ich sehr gut reflektieren. Goushin musterte mich, blieb aber stumm.
Hao, sichtlich enttäuscht über die Unterbrechung und verärgert über meine Forderung kam nur widerwillig mit, doch schafften wir zwei es letztlich eine wilde Ziege zu bändigen, die auch im Munde des ansässigen Volkes „Widder“ genannt wurde. Sie sollte unsere Lasten tragen, die wir mitnehmen würden. Hao gab ihr direkt einen Namen als Zeichen des Respekts: Bandura.

Unsere gemeinsamen Anstrengungen zahlten sich aus. Wir hatten genug Fleisch, Gewand und Kräuter für die Reise zusammengetragen und brachen am nächsten Morgen auf.

Der Weg war lang und mühsam. Hao bohrte während des gesamten Marsches Goushin nach seiner unvollendeten Geschichte vom Vortag, … ich sollte nicht nachtragend sein, doch behielt ich ihn stets im Auge. Ich wusste, dass Fey nichts Gutes in der Vergangenheit mit ihm erlebte, doch vertraute sie ihm zumindest ein Stück weit, dass sie ihn mit uns reisen lies.
Vertrauen … ja Vertrauen ist etwas, dass sich hart erarbeitet werden muss und innerhalb von Sekunden zerstört werden kann. Doch zwischen Goushin und mir, ist so eine Ebene nicht existent … vorerst nicht.

Die Lichter des Hafens von Menethil kamen in Sichtweite. Endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer, meiner Gedankenwelt für einen Moment zu entfliehen und die Nacht im warmen verbringen zu können. Wie es Meister Lao wohl gerade ergeht? Ob er Darren mittlerweile gefunden hat? Der Abend verging schnell in Menethil und wie auch am Abend davor, lies ich meine Gruppe relativ schnell alleine um mich schlafen zu legen.
Ungeahnte Folgen – Teil 1

Nachdem ich aus meinem Schlaf erwachte musste ich erstmal ein paar Minuten ruhig auf der Bettkante sitzen um meine Atmung wieder zu kontrollieren. Ich war mit einem Schrecken und schweißgebadet erwacht. Es war eine unruhige Nacht, geplagt von einem grauenhaften Albtraum. Eine Insel mit Schattenhaften Wesen und einer Pandaren, welche sich direkt in der Mitte der Insel befand. Es war ein dunkles Gebilde welches die Pandaren umhüllte und so unerkennbar für mein geistiges Auge machte… ehe ihre Augen rot aufleuchteten. Die letzten Worte, an die ich mich noch erinnern konnte lauteten:

„Du hast mir meine Zukunft genommen! So nehme ich Deine!“

Was hat das nur zu bedeuten? Nachdem ich mich frisch gemacht hatte fand ich mich torkelnd im Speiseraum der Taverne ein. Nach und nach tauchten die Anderen auf und berichteten erstaunlicherweise, dass sie denselben Traum gehabt hätten. War es nur Zufall? Sicher nicht.
Und außerdem… Goushin war verschwunden. Er hatte sich als letzter am vergangenen Abend noch am Feuer befunden und war in keinem Zimmer zu finden. Wo war er hin? War er es, der uns einen Streich spielte und uns all das aus dem Traum sehen lies? Aber warum war er dann weg? Wieder einmal drehten sich Fragen über Fragen nur so in meinem Kopf und lenkten meinen Blick auf ein Buch, welches auf einem großen Tisch lag.
„Seht mal!“ vernahm ich von Hao. Er nahm das Buch direkt in die Hand und betrachtete es. Es war mit pandarischen Schriftzeichen versehen. Da sonst keiner der Anwesenden die Pandarische Sprache in Wort und Schrift beherrschte, konnten nur Hao und ich es lesen. Jedoch… ergaben die Wörter, die darauf standen keinen Sinn. Je nachdem, wie man es drehte, bedeuteten die Schriften „Rettet mich“ oder „Rettet euch“. Doch was mich so verwunderte war mehr, dass die meisten Seiten des Buches leer waren. Je mehr Hao darin blätterte, desto mehr sah es wie eine unvollendete Lektüre aus. Doch fühlte es sich für mich innerlich so an, als ob es voll mit Informationen stecke.
„Hao da, lies bitte vor!“ bat ich ihn und er begann zu lesen.

„Heute ist es so weit, die Ältesten unseres Klosters werden mich zum Meister meiner Künste im Umgang mit Zaubern ernennen. Chohao wird sicher Stolz auf mich sein, so wie er es immer schon war. Deswegen liebe ich ihn. Ich liebe ihn nicht nur wegen seiner Art wie er mich unterrichtete, nein, sondern auch wegen allem was er für mich tut…“

Hao blättert einige Seiten weiter.

„Es könnte nicht schöner sein, ich erwarte ein Kind von Chohao. Doch beunruhigen mich die Tumulte auf einer der Inseln in der Nähe des Klosters. Chohao meinte zwar, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, doch spüre ich das eine Dunkelheit langsam, aber sicher über uns kommt. Der Großmeister bricht mit ihm morgen zu den Wassersprechern auf. Und ich soll mir keine Sorgen machen… wie könnte ich das nicht?! Doch vielleicht wissen wir morgen Abend schon mehr, wenn sie zurück sind.“

Hao blättert erneut weiter und entdeckt eine weitere Passage.

„Es ist schon eine Woche her, dass der Großmeister und Chohao aufgebrochen sind. Kein Lebenszeichen von ihnen. Ich vertreibe mir die schlimmen Gedanken mit Training und Meditationen. Ich spüre, dass etwas schreckliches passieren wird. Etwas Dunkles wird uns heimsuchen. Doch kann ich nicht Aufbrechen, wegen unserem Ungeborenen schon alleine nicht. Aber mich macht die Sorge um meinen Mann fast schon wahnsinnig. Sollte ich es wagen? Sollte ich einfach auf die Suche gehen? Der Orden hat heute einige Schwertmeister aus dem Orden des Windes empfangen. Darunter ist ein sehr junger Krieger. Er ist kaum Alt genug um die Wärme einer Frau jemals gespürt zu haben und dennoch sagt man sich, dass er einer der talentiertesten aus dem Orden ist. Windpfote nennt er sich.“

„Ich habe schon seit einigen Tagen nicht mehr geschrieben, Grund dafür ist die Sorge um Chohao. Einige der Mönche kamen ohne Hinweise auf den Verbleib um den Großmeister und meinem Mann zurück. Das Dorf der Wassersprecher des Ordens soll leer sein, nicht einmal Waffen haben sie mitgenommen. Ob dies ein Omen ist? Rund um das Kloster erzählt man sich über rote Augen die in der Dunkelheit einigen Bauern der Umgebung aufgelauert haben.
Die Luft fühlt sich nicht gut an. Goushin, der junge Krieger hat heute ziemlichen Ärger mit einen unserer Ältesten bekommen. Er wollte eine Gruppe zu den Inseln mit den Tumulten zusammenstellen. Doch wurde es verboten. Ich habe Goushin befragt warum er denn das tun wolle und er gab mir als Antwort, dass er ein Gefühl habe das dort etwas Böses über Pandaria kommen würde. Verrückter Pandaren.“
...
Ungeahnte Folgen – Teil 2

„Goushin kam heute Nacht zu mir in meine Kemenate. Er erzählte mir von einem Traum, einer Art Omen das uns heimsuchen würde, sehr bald. Ich glaubte ihm und habe mich entschlossen morgen mit den Truppen als Beistand eines Zauberers zu dieser Insel zu reisen. Immer mehr Bauern verschwinden in der Umgebung. Immer mehr Unheil ereilt uns. Der Älteste wollte mir die Abreise verbieten doch…“

Die folgenden Seiten blieben leer, nur auf der letzten Seite stand lediglich ein Name: Darren.
Darren… das war der Name, der Person, die Lao finden wollte und deswegen alleine losgezogen war. Ich erinnere mich, dass er es war, der uns das Packet in Loch Modan zukommen lassen sollte. Aber aus einem unbekannten Grund war etwas schiefgelaufen. Immer mehr Fragen um noch mehr Rätsel, die es zu lösen gilt machten sich in meinen Kopf breit.
Mein Blick fiel unbewusst erneut auf den Tisch, wo eben noch das Buch gelegen hatte. Im Holz war etwas eingeritzt worden. Als ich es mir näher ansah, erkannte ich das Zeichen des Orden des Windes und daneben in pandarischer Schrift: „Bis zum Ende Bruder“.
Goushin… Was war zwischen den Brüdern nur vorgefallen?

„Ew… was ist denn das?“ erneut wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Hao hielt das unbekannte Buch von sich weg und versuchte mit seiner freien Pfote etwas schwarzes, dickflüssiges und klebrig aussehendes abzuschütteln. „Was ist das für eine schwarze Flüssigkeit?“ fragte ich ihn und er zuckte nur kurz mit den Schultern ehe er versuchte es erst an seiner Brust und dann am anderen Arm abzuwischen… ein Teil der Flüssigkeit blieb genau dort kleben, wo er sich berührt hatte. Die anderen sahen ihn verwundert an. Fey reagierte sofort! „Hao legt das Buch weg, SCHNELL!“ Er sah sie nur verwundert an. „Hao legt das Buch WEG!“ brüllte sie ihn schon fast energisch an. Hao tat wie ihm geheißen und kratzte sich an der Seite. „Was hat du denn Fey? Ist doch nur ein Buch.“ Er lächelte sie an. Sie hingegen hatte eine sehr ernste Miene aufgesetzt. „Ich weiß nicht was das ist, aber da es aus dem Buch kommen muss, kann es sich um gar nichts Gutes handeln!“. Hao wischte sich mit der besudelten Pfote im Gesicht herum und kratzte sich am Bart. „Also ich weiß nicht so recht, fühlt sich eklig an, ich versuche das Zeug mal abzuwaschen.“ Sich mit der einen Pfote am Kopf kratzend verließ er die Taverne und fuhr sich mit der anderen über sein Hinterteil… überall an sich verteilte er die Flüssigkeit ohne es zu bemerken. Ich schüttelte nur den Kopf… typisch Hao.

Doch es lies sich nicht entfernen. Selbst als ich ihm Seife reichte, wollte diese unbekannte Substanz nicht weichen. Dann plötzlich, wurde es blasser. „Da es funktioniert!“ warf ich erfreut in die Runde. Hao, der im freien Oberkörperfrei vor uns stand grinste breit und wusch sich weiter im Wasser aus dem Hafen von Menithil.

Nachdem Hao wieder halbwegs sauber war entschlossen wir gemeinsam und schnellst möglichst auf den Weg zu Lao zu begeben um herauszufinden, was es mit dem Buch und der Flüssigkeit auf sich hatte und um Goushin einzuholen, der mittlerweile vermutlich einen guten Vorsprung zu uns hatte.

Fey und ich berieten uns bezüglich des geschehenen. Ich hatte bereits in der Vergangenheit etwas ähnliches wie diese unbekannte Flüssigkeit gesehen, konnte mir aber nicht sicher sein, dass dieses „Zeug“ von gleichem Ursprung war. Fey erzählte mir ähnliches aus ihrem Erlebten mit Goushin und den anderen.
Den Weg über erzählte ich Hao auf sein Bitten hin woher ich Lao kannte und an was ich mich aus meiner Vergangenheit erinnern konnte. Immerhin etwas, dass uns auf andere Gedanken brachte. Dann geschah es erstmalig…

"Du hast mir meine Zukunft genommen! So nehme ich deine!"

Alle blickten sich erschrocken um! Jeder einzelne Blick fiel auf Hao. „Bitte was?“ fragte Faralon verwirrt. Hao sah verdutzt drein. „Was habt ihr?“ fragte er. Fey warf mir einen Blick zu und fragte dann gen Hao: „Was habt ihr gerade gesagt?“… Hao verstand nicht was los war. „Was möchtest du von mir Fey ich hatte Yiang doch eben nur nach ihrer Vergangenheit gefragt“ erwiderte er verdutzt.
„Hao ihr habt eben etwas Eigenartiges von euch gegeben!“ Er winkte nur kurz ab und ging ohne ein weiteres Wort zu verlieren weiter.
Die Blicke der anderen verrieten mir, dass wir denselben Gedanken hatten. Was war eben passiert?

Die Reise ging weiter, doch benahm sich Hao mehr und mehr eigenartiger… was ist mit ihm nur los? Tut ihm die Luft des Sumpfes nicht gut den wir gerade durchqueren mussten? Die Zeit verran beinahe wie im Fluge… dann, ganz unverhofft geschah etwas Neues, was die gesamte Reisegruppe verunsicherte…
Der Traum 1/2
Heute Nacht, kann Ich bei allem was passierte, nur eine riesige Danksagung meiner sprituellen Führer aussprechen.

Ich habe einiges zu berichten seid meinem letztem Eintrag, hier in diesem
mittlerweilen ziemlich flederigen, wasserdurchtränkten und vergilbtem
Einschlag.
Beim letzten mal schrieb Ich doch von Goushin, nicht
wahr? Nunja. Er tauchte an diesem besagten Tag auf, und am nächsten
Tag... man wirds nicht glauben.. waren ALL unsere Besitztümer und
Ressourcen ebenso die Waffen und Rüstungen, verschwunden. Ob geklaut
oder nicht... das wissen wir bis heute nicht. Ich kann mich echt froh
schätzen dass Ich nicht so viel unnützen Ballast mit mir herumtrage.
Doch auch Jakaaris Satteltaschen waren verschwunden. Also entschloss Ich
mich dazu, Ihn neben uns her reisen zu lassen. Denn eine relativ große
schwarze Raubkatze fällt bedeutend schneller auf als eine meines Volkes
in Ledermontur.

Nun. Wir gaben unser bestes bis zum nächsten Tag
einige unsere Vorräte zu füllen. Faralon kümmerte sich um behilfsmäßige
Waffen, welche er in der Schmiede von Thelsamar provisorisch
herstellte. Yiang und Ich begaben uns auf Nahrungssuche. Zu zweit
konnten wir genug Fleisch für unsere Gruppe heranbringen. Mai kümmerte
sich derweil um den Kräuter- und Beerenvorrat welcher dringends
aufgefüllt werden musste. Und Hao... Ja Hao... *lacht bei dem Gedanken,
an das Geschehene leicht missmutig* . Dieser war Angeln und brachte uns
einiges an Fisch mit, welchen wir zusammen mit dem Fleisch über nacht am
Feuer trockneten.

Als wir dann am nächsten Morgen
aufbrachen, herrschte zumindest bei mir eine recht angespannte
Stimmung... Doch diese war wohl diesem Pandaren zuzuschreiben.
Wir waren auf dem Weg nach Menethil da uns Lao in diese Richtung verwies um
nach Darren zu suchen, als er sich selbst zu den Nistgipfeln aufmachte.
Nun gut also führte uns unser Weg nach Menethil. Auf dem Weg tauschten
Hao und Goushin noch ein paar Dinge gegen richtig nützliche Waffen ein
wie Speere und Schwerter. Jedoch... dieser Zwerg...Bei den
Elementen...*läuft alleine bei dem Gedanken vor Wut knallrot an*. Sollte
mich, so ein abgebrochener Meter noch einmal "eine Ziege auf zwei
Beinen" nennen, dann kann Ich für absolut nichts mehr garantieren.
*schnaubt immernoch leicht wütend vor sich hin* Sind eigentlich alle
Zwerge so? Also so vorlaut und frech?

Unser Weg führte uns dann weiter in Richtung Menethil. Dort angekommen, war wie zu erwarten der
erste Weg..... genau, die Taverne. *verdreht seufzend die Augen* Typisch
wenn man / Frau Pandaren als Begleiter hat. Wir entschlossen uns in der
Taverne zu übernachten. Ich kümmerte mich am Abend noch um einen
Stallplatz für Jakaari, von dem Ich wusste er würde dort eh nur liegen
bleiben wenn Ich bei Ihm bliebe. Also entschloss Ich mich die Nacht bei
Ihm zu bleiben und erzählte Ihm von meinen Zweifeln.. nein eher meinen
widersprüchlichen Gedanken zu Lao's Bruder, Goushin.
Dieser Pandare ist und bleibt wohl immer ein Mysterium. Doch wer weis, vielleicht
lichtet sich irgendwann dieser Nebel um die beiden Brüder Windpfote.
Ungewollt schlief Ich dann für ein paar Stunden ein als Ich von einem merkwürdigen Traum geweckt wurde.

Rote Augen, eine Stimme einer Pandaren welche ständig flüsterte "Du hast mir meine Zukunft genommen! So nehme Ich DEINE!"
Was hatte dies zu bedeuten?

Nimm an der Unterhaltung teil!

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