Projektthema Housing Spielerausarbeitung

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Projektthema Housing
Spielerausarbeitung

Intro
Da vermehrt das Verlangen nach einem Housing-System aufgekommen ist und sich mittlerweile zahlreiche Beiträge dazu im Forum tummeln, möchte ich hier im Beitrag eine Zusammenarbeit der Mitinteressenten erwirken.

Wer kein Interesse oder sinnvolle Vorschläge zum Thema hat, darf sehr gerne still seiner Wege gehen. Ich bitte daher vorab, dass die netten Blauen Forenwächter ein Auge darauf haben, welche Beiträge nicht zum Thema passen oder einfach nur ein Aufzwingen von Trollen ist, die das Thema an sich negativ beeinflussen wollen.

Zielsetzung
Ist ganzklar die Ausarbeitung eines sinnvollen, zu WoW passendem Housingsystems.


Regelwerk

Vorschläge aller Art, die zum Thema passen sind willkommen, ebenso sachliche und entspannte Diskussionen um Themeninhalte und die pro und kontraAgrumente, wieso man etwas so sehen möchte, wie man es eben selbst sieht.
Nicht erwünscht sind alle Beiträge, bei denen es darum geht, ob Housing generell gut oder schlecht ist oder wozu das Housing überhaupt sinn machen würde, dazu gibt es bereits zig Beiträge, bei denen man sich austoben kann.
Die Forenregeln gelten natürlich auch hier.

Ich fange einfach mal mit dem generellen Diskussion-Gedanken an, welche Art von Housing ich mir wünsche:

Ich wünsche mir ein Housing-System, dass vorallem eines ist: ein zusätzlicher und kosmetischer Spielinhalt auf freiwilliger Basis, der nicht instanziert ist, sondern die Welt von Aezeroth mit Leben füllt und mitgestaltet, ohne dabei für andere nicht Interesierte Spieler bedrohlich zu wirken.

Ich würde darüber hinaus mehrere Haustypen einführen, die sich in freie Planung oder vorgegebene Planung unterscheiden.

freie Planung:
Sind Housingzonen oder Gebäude in freier Landschaft, die individuell mit verschiedenen Haustypen besiedelt werden können, ohne dabei von bestehendem Stadtmuster beschnitten zu werden. (ausgenommen sind natürlich die nachbarn, die sich irgendwann dazu gesellen)

vorgegebene Planung:
Sind alle Housingflächen in vorhandene Städte wie zb in Sturmwind. dort können bestehende Häuser erworben werden, sind aber durch die integration in die Stadtstruktur nicht mehr komplett in ihrer Größe abänderbar, dafür aber frei einrichtbar oder gestaltbar.

Warum kein Instanziertes Housing?
Meine Begründung: Ich möchte mit dem Housing-System die Spieler dazu ermutigen, die Welt von Aezeroth mit zu gestalten und damit Teil dieser Gesellschaft zu werden. MAn soll sich mit ihr verbunden fühlen und dies geht am besten, wenn man die Häuser /Gärten/Teiche/Bergwerke/Minenschächte usw. mit entwerfen und als Landschaft mitgestalten kann.
Die Spieler könnten sich eigene kleine Dörfer oder Ländereien erstellen und diese mitgestalten, sodass die Welt wieder lebendiger und bunter wird als je zuvor. Natürlich werden die Städte dabei nicht leerer, da es auch dort Möglichkeiten geben wird, auch, wenn die dortigen Freiheiten nicht ganz so grenzenlos sein werden, wie in bisher unbebaute Landstriche.
Ich möchte daurch ebenso mehr interaktionen zwischen den Spielern schaffen, nicht nur "ich lade dich in eine Gruppe ein und porte mich rein raus wie in der Garnison", sondern hey, kommmich mal in westfall besuchen....wir feiern da gerade Dorffest. und alle Interessierte können es miterleben. Man erlebt mit, wenn man es denn mcöhte, wie Spieler aus kleinen hütten einen Bauerngehöft machen, aus ener kleinen Grupe eine tiefe Erdmine wird mit verzweigten Tunnelsystemen, aus kleinen Spielergemeinschaften können kleinere Dörfer entstehen bis hin zu kleinen städten - jenachdem wie die Spieler zusammen arbeiten und sich zusammen diverse Grundflächen und Baupläne erarbeiten. (Dabei sollte es ebenso nach dem Prinzip gehen, je gewaltiger ein Projekt, desto mehr Zeit und Spieleinsatz solle erforderlich sein, sodass man kaum in der Lage ist wirklich große Projekte nciht alleine stemmen zu können.

So - bis hier hin erstmal geschafft.
Nun erhoffe ich mir eine rege und faire Teilnahme am Thema.
Es wäre lieb, wenn der beitrag, wenn das Interesse vorhanden ist, eine beitragserweiterung und einen Sticky bekommen könnte.

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bisher ausgearbeitete Knackpunkte
(können sich natürlich im Laufe der Zeit ändern)

-> instanziertes Housing evtl besser als nichtinstanzierte Gebiete
-> Einbindung in das Berufesystem
-> Volksspezifische Mobelar zum Freispielen (nicht nur auf ein Volk bezogen, sondern frei wählbar)
-> mehrere Orte für das Housing zur Auswahl
-> gewünscht auch Großprojekte wie Gildenhousing
-> diverse andere zusätzliche Housingmodelle zum freispielen (Minen/Ölfelder/Gärten/Mühlen/Bergwerke)
-> begrenzte Anzahl pro Charakter/Server/Account (kein Handeln der Grundstücke durch Spieler ermöglichen)
-> Housing alsinteraktiver, SPielinhalt in den Städten mit Auswahlfunktion und verschiedenen Ausbaustufen und Möglichkeiten der Nutzung nach dem Willen des Spielers.
Hier mal ein Beispiel anhand Sturmwind.

Foto Überblick Sturmwind (Für die jenigen die Sturmwind nicht kennen)
http://fs1.directupload.net/images/171113/ou4jlsw5.jpg

Foto direkter Stadtteil (dient zur Erklärung der lage vom unten genannten Gehöft)
http://fs5.directupload.net/images/171113/cypyv5bo.jpg

Foto kleines Gehöft
http://fs1.directupload.net/images/171113/72nvkewz.jpg

Hier auf dem Beispielgehöft, kann ich mir vorstellen, dass dies eines der "maximalen" Ausbaustufen des housings sein könnte, wenn man sich als GRundbesitzer den Weg des BAuern annehmen möchte (nicht muss!).

Es wäre dann eine riesige Anbaufläche vorhanden, ein kleines Häuschen und eine Stallung. natürlich geht es auch diverse Nummern kleiner, jenachdem wieviel der Spieler selbst ebwirtschaften möchte, wenn er überhaupt Wirtschaftsflächen haben will.
Wer dahingehend lieber in andere Richtungen ausbauen will, sollten diese Wege jedem freistehen. zb

Bild über Haus am See
http://fs5.directupload.net/images/171113/tdprmxsq.jpg

könnten für Spieler die anstelle eine Anbaufläche lieber einen See zum Angeln haben wollen. Natürlich könnte man auch hier dank des instanzierten housings mehrere Ausbaustufen ermöglichen, je nach Bedarf des Spielers.

Ebenso gibt es noch genügend weitere möglichkeiten, zb bei ungenutzten Flächen wie hier im Bild zu sehen...

http://fs5.directupload.net/images/171113/jnitzws8.jpg

...könnte man einen Mineneingang erstellen, der je nach Ausbaustufen mehrere Stöckwerke ins Erdinnere reicht, für diejenigen, die gern Bergbau spielen, sicherlich eine geniale Lösung.

Natürlich gibt es auch jedemenge kleine Häuser oder leerstehende Türme zum bewohnen, wer einfach keine lust auf Anbauen oder Abbauen oder Fischen hat, darf sich ohne wieteres schicke kleine oder große Häuser aussuchen und diese dann individuell gestalten, hier im Folgebild sogar mit Ausblick auf den Hafen in Sturmwind...

http://fs5.directupload.net/images/171113/d248s6qd.jpg
Ok, dann ausschliesslich zum Thema.

Ich bin absolut gegen jedes nicht instanzierte oder gephaste Housing.
Dieses würde ich nämlich extrem bedrohlich finden. Einfach weil ich die Welt so sehen möchte wie sie designt ist und nicht plötzlich zugebaute Großstädte in den Bergen, Häuser die Brücken blockieren, hässliche Reihensiedlungen,....

Wenn schon dann sollten es eben Gebäude sein die heute schon in der Welt existieren und die man dann eben instanziert (!) anmieten kann. Nein, ich möchte deine Interpretation eines grün/lila gestrichenen Housings eben nicht sehen müssen.

Alles außer einem komplett instanzierten housing empfinde ich daher als zu 100% nicht akzeptabel.
Hallo Krasota!

Ich nehme das "Sticky" mal aus deinem Titel raus, da der Thread noch nicht sticky ist. Deine Mitspieler werden jedoch über die Meldefunktion wählen können, ob sie dieses Thema festgepinnt haben möchten.

Ebenso können Stickyvorschläge hier eingetragen werden.

Wir werden den Thread und die kommenden Vorschläge eifrig mitverfolgen. :)
Ein nicht instanziertes Housing scheitert an der großen Spielerzahl. Du musst immer bedenken, dass die Zonen auch noch zum questen geeignet sein müssen, ergo gibt es nur eine geringe Baufläche für Häuser und dergleichen. Du hättest also pro Gebiet eine Handvoll Häuser für eine vierstellige Anzahl Spieler pro Serverpool. Folglich müsstest du irgendwelche Kriterien einführen wer ein Haus haben darf und dabei würde der Großteil der Spieler leer ausgehen.

Du hättest also ein Feature, das sich praktisch nur für wenige Spieler umsetzen lässt.
Dann kopiere ich mal meinen Beitrag aus dem anderen Thread hier her:

Als eine Befürworterin des Housing hier einmal ein paar Anregungen wie man das ganze gestalten könnte:

- Es gibt verschiedene Häuser, je nach Gebiet und Größe sollten diese unterschiedliche Kauf/-Mietpreise haben.
-> Da einige ja eh glauben es wäre zu viel Gold im Umlauf, wäre dies eine Möglichkeit es zu reduzieren.

- Sollte man die Miete nicht mehr zahlen können, so hätte man die Option sein Haus zu räumen oder es wäre nicht mehr nutzbar bis die letzte Monats oder Wochenmiete bezahlt wurde.
-> Items/Deko sollten dabei nicht verloren gehen und an den Briefkasten geschickt werden.

- Die Häuser sind in Städten zu finden und in nahen Gebieten um die Hauptstädte.
-> Ein Haus könnte mehrfach gekauft werden. Natürlich mit Phasing. Optional könnte man beim betreten auch sehen wer dieses Haus alles besitzt. Man kann Einladungen über die Freundesliste verteilen. Entweder einmalig oder dauerhaft.

- Ein Haus kann zusammen bewohnt werden
-> Man kann eine/mehrere Personen in das Grundbuch eintragen lassen. Diese Person/en haben auch die Option das Haus zu verändern und können jederzeit eintreten. So wäre auch für Gilden und Rollenspieler die in einer festen Runde spielen die Option gegeben, sich ihr Umfeld zu gestalten. Sollte ein Spieler aus dem Vertrag entfernt werden, so werden auch alle Gegenstände die er beigesteuert hat entfernt und an den Besitzer geschickt.

- Ein Haus sollte bis auf die Wände/Dach frei zu gestalten sein
-> Hier könnte man diversen Berufen wieder neue Möglichkeiten geben Gold zu verdienen. z.B. Rüstungständer vom Schmied, Runen und Schriftrollen vom Inschriftler, Teppiche und Kissen vom Schneider, Felle und Leder vom Kürschner, Topfpflanzen und Blumen vom Kräuterkundler etc. (Auch ein neuer Beruf wie Tischler wäre hier gut möglich. Dieser müsste aber zusätzlich Holz sammeln können evt.)

- Dekoration sollte sich frei bewegen lassen können.
-> Wandteppiche, Tapete, Bodenbeläge, Tische und Stühle, ein kuscheliges Bett, Raumteiler, Bilder etc.

- Sollte das Haus einen Garten besitzen, so sollte auch dieser nutzbar sein.
-> Evt. durch gefundene Samen, die man anpflanzen kann. Ob dann die Bäume etwas abwerfen und nutzbar sind, darüber kann man sich noch streiten. Allerdings sollten die eingepflanzenten Samen wie in Legion sammelbar sein. Blumen und Wege sollten frei zu gestalten sein.

- Events würde dies auch wieder interessanter machen
-> Deko von Weltereignissen z.B. gruselige Jack-o-Lanterns, eine Schale voll Süßigkeiten o.ä.

- Da sich Spieler nicht dazu gezwungen fühlen sollen, sollte das Haus an sich keine richtigen Vorteile besitzen.
-> Die Dinge die man herstellen kann für das Haus neben Deko sollten sich evt. eine Bank, Alchemietisch, Amboss etc. beschränken. Nichts was eben nicht auch in den Städten zu finden ist.

Ich könnte wohl ewig so weiter machen, aber ich denke das reicht fürs erste ^^'
Das sind alles Dinge die ich persönlich als sinnvoll erachten würde, das die nicht jedem gefallen ist mir durchaus bewusst :')
Warum ein nicht instanziertes Housing nicht funktionieren kann, haben meine Vorposter ja schon erzählt. Selbst wenn man Regeln einführt wo man bauen darf und wo nicht ist irgendwann kein Platz mehr da.

Wenn überhaupt kann es in einem instanziertem Gebiet funktionieren, das jeder Spieler für sich hat. (Mit der Möglichkeit, sich auch andere Häuser anzuschauen, wenn man in der selben Gruppe wie deren Besitzer ist)
Könnte uns ein "Blauer" helfen und eine durchschnittliche ungefaire Zahl nennen, mit denen der Durchschnittsserver bestückt ist, damit man evtl Berechnungen von Spieleranzahl auf Flächen für Housing nehmen kann?

Oder könnte man, wenn man keine Zahlen nennen darf, dieser Link evtl nahe an den Zahlen? (Einfach nur, damit man einige Zahlenspiele machen kann.

http://www.bossloot.de/server-population/

Kurz-Überschlag:

CA 86 Zonen in Aezeroth/Pandaria/Nordend/Draenor/Scherbenwelt Die gebiete sind mal größer mal kleiner, sodass ich von zb 150 kleinen Flächen für eine Bebeauung im Schnitt ausgehe.

86 x 150 = 12.900 Housingflächen

man könnte, wenn man Housing als Hauptbonusinhalt eines Addons einfügt (weil es ein massiver Inhalt ist von der Implementierung) natürlich auch weitere Gebiete auf Aezeroth hinzufügen. Könnte sicherlich auch einfacher werden, als bestehende etwas anzupassen.
10.11.2017 17:10Beitrag von Ayi
Wenn überhaupt kann es in einem instanziertem Gebiet funktionieren, das jeder Spieler für sich hat. (Mit der Möglichkeit, sich auch andere Häuser anzuschauen, wenn man in der selben Gruppe wie deren Besitzer ist


Das kann imho auch in der Spielwelt funktionieren.. ähnlich der Garnison. Alle anderen sehen das generische Gebäude wie Blizzard es geschaffen hat, nur der Eigentümer sieht seine eigene Version. Zumindest denkbar.
10.11.2017 17:13Beitrag von Krasota
Könnte uns ein "Blauer" helfen und eine durchschnittliche ungefaire Zahl nennen, mit denen der Durchschnittsserver bestückt ist, damit man evtl Berechnungen von Spieleranzahl auf Flächen für Housing nehmen kann?


Das hilft nur nicht! Mir ist ein selbst gebautes Gebäude am falschen Ort schon eins zuviel. Ich spiele sehr bewusst kein sandbox MMO sondern ein themepark MMO.
Das Hauptargument ist nicht zu wenig Platz sondern es verschandelt die gedachte Landschaft.

Lt.mmo-progress beinhalten die grossen realms über 15.000 Maxlevel accounts, das können noch mehr Chars sein.
Vermehrtes Verlangen ? So so..., zu jeder Erweiterung gibt es mal wieder einen Schwung, der nach kürzester Zeit auch wieder verschwindet.
Garnison wurde drüber gemeckert, Ordenshallen auch.., da wird Housing beim Großteil der Spieler auch in die gleiche Sparte rutschen.
Woran machst du denn vermehrt fest? An 10-15 Spieler ?
10.11.2017 17:13Beitrag von Blades
10.11.2017 17:10Beitrag von Ayi
Wenn überhaupt kann es in einem instanziertem Gebiet funktionieren, das jeder Spieler für sich hat. (Mit der Möglichkeit, sich auch andere Häuser anzuschauen, wenn man in der selben Gruppe wie deren Besitzer ist


Das kann imho auch in der Spielwelt funktionieren.. ähnlich der Garnison. Alle anderen sehen das generische Gebäude wie Blizzard es geschaffen hat, nur der Eigentümer sieht seine eigene Version. Zumindest denkbar.


ja, so meinte ich das ja auch. Also ähnlich wie die Garni, nur dass es halt Housing ist und nicht die Garnison.
10.11.2017 17:13Beitrag von Krasota
Könnte uns ein "Blauer" helfen und eine durchschnittliche ungefaire Zahl nennen, mit denen der Durchschnittsserver bestückt ist, damit man evtl Berechnungen von Spieleranzahl auf Flächen für Housing nehmen kann?

Oder könnte man, wenn man keine Zahlen nennen darf, dieser Link evtl nahe an den Zahlen? (Einfach nur, damit man einige Zahlenspiele machen kann.

http://www.bossloot.de/server-population/
Die Zahlen sind veraltet, sie verlinken auch nur wowprogress:

https://www.wowprogress.com/realms/rank/eu/lang.de
10.11.2017 17:17Beitrag von Ayi
10.11.2017 17:13Beitrag von Blades
...

Das kann imho auch in der Spielwelt funktionieren.. ähnlich der Garnison. Alle anderen sehen das generische Gebäude wie Blizzard es geschaffen hat, nur der Eigentümer sieht seine eigene Version. Zumindest denkbar.


ja, so meinte ich das ja auch. Also ähnlich wie die Garni, nur dass es halt Housing ist und nicht die Garnison.


Ah.. ok. Es gab auch mal den Vorschlag einer Zone nur und ausschliesslich für Housing, ohne anderen Spielinhalte. Da könnte man dann auch verschandeln was man will!
10.11.2017 16:47Beitrag von Blades
Ok, dann ausschliesslich zum Thema.

Ich bin absolut gegen jedes nicht instanzierte oder gephaste Housing.
Dieses würde ich nämlich extrem bedrohlich finden. Einfach weil ich die Welt so sehen möchte wie sie designt ist und nicht plötzlich zugebaute Großstädte in den Bergen, Häuser die Brücken blockieren, hässliche Reihensiedlungen,....

Wenn schon dann sollten es eben Gebäude sein die heute schon in der Welt existieren und die man dann eben instanziert (!) anmieten kann. Nein, ich möchte deine Interpretation eines grün/lila gestrichenen Housings eben nicht sehen müssen.

Alles außer einem komplett instanzierten housing empfinde ich daher als zu 100% nicht akzeptabel.


So wie in Final Fantasy?
Dort sind die Häuser auch alle in einem instanzierten Bereich.
10.11.2017 17:23Beitrag von Skerez
So wie in Final Fantasy?
Dort sind die Häuser auch alle in einem instanzierten Bereich.


Ich kenne FF nicht aber es wären imho 2 Modelle sinnvoll:

1) Eine neue Zone die keinen Spielinhalt hat, nur Landschaft die man zubauen kann, da stört es keinen
2) Marke Garni. Man kann Häuser die eh in der Welt sind anmieten und bekommt dann eine Instanz des Gebäudes zugewiesen. Alle anderen sehen aber immer noch das ursprüngliche "Blizzard Gebäude".

Ehrlich gesagt ist 2) sicher erheblich komplizierter (technisch) aber auch sicherlich erheblich besser.
Grundsätzlich finde ich Blades Einwände durchaus berechtigt. Hinzu kommt, dass Housing ja nur einen kleinen Teil des Spiels darstellen soll und kein komplett neues Spiel innerhalb des Spiels. So wie du das beschreibst, hat das eher was von Sims und nimmt WoW halt irgendwie ein wenig seinen eigenen Charme, wenn da plötzlich die Spieler in der Landschaft rum fuhrwerken.

Aber davon abgesehen würde mir Housing gefallen und es würde für meinen Geschmack auch die Berufe wieder interessant und nützlich machen.

Standort:
Meiner Meinung nach sollten die zur Verfügung stehenden Grundstücke/Gebäude in einer Stadt stehen oder in unmittelbarer Nähe der Stadt. Auf Allianz bezogen z.B. direkt in Sturmwind oder außerhalb, zwischen dem Tor von Sturmwind und Goldhain.
Auf die Art wird einerseits vermieden, dass die Spieler sich über die ganze Map verteilen und dann wirklich einen auf Einsiedler machen und außerdem wird das wohl auch für die Entwicklung besser sein, wenn nicht in zig verschiedenen Zonen Flächen und Gebäude zur Verfügung gestellt werden müssen.

Gebäudearten:
Hier könnte man zwei bis drei verschiedene Gebäudearten anbieten. Kleine Häuschen zum Bezug für 1-2 Personen, mittlere Häuser für 3-6 Personen und große Häuser für 7-12 Personen.

Je nach Größe des Hauses bzw. Anzahl der Bewohner gibt es pro Person ein privates Zimmer, welches von jedem Bewohner nach eigenem Geschmack eingerichtet werden kann und welches von anderen Spielern nur mit entsprechender Einladung betreten werden kann.

Größere Gebäude verfügen zusätzlich über einen Gemeinschaftsraum, der je nach Größe des Hauses und Anzahl der Bewohner ebenfalls in seiner Größe variiert. Gemeinschaftsräume können gemeinsam ausgestattet werden, sind jedoch öffentlich zugänglich.

Auf die Art wird vermieden, dass sich alle Spieler in Einzelhäuser zurück ziehen und dort alleine rumgammeln. Außerdem lernt man so neue Leute kennen, wenn man mit fremden Nachbarn im gleichen Haus lebt und sich Gemeinschaftsräume teilt. Gleichzeitig kann man andere Häuser besuchen, sich Einrichtungsideen holen und seine anderen Nachbarn kennen lernen und auch mal gesellig in deren Häusern zusammen sitzen.

Zusatzfunktionen/Außengelände:
Man könnte jedem Gebäude, je nach Größe, ein kleines Außengelände zur Verfügung stellen, auf dem kleinere Mengen Nutzvieh gehalten und/oder Pflanzen gesät werden können. Allerdings nicht in zu großen Mengen, es soll lediglich einen kleineren Nutzen haben.

Einbindung von Berufen:
Man könnte für alle Berufe nützliche Rezepte hinzufügen, die für das Housing gebraucht werden.

Lederer/Kürschner: Teppiche und Wanddeko aus Fell, Lederbezüge für Sitzmöbel
Schneider: Teppiche und Wanddeko aus Stoff, Bettwäsche, Gardinen, Kissen
Schmiede: Metallrahmen und -gestelle für Möbel und Lampen
Ingenieure: zusätzliche Teile für Lampen
Kräuterkundige: Zimmerpflanzen
Alchemisten: könnten eine besondere Transmutation erlernen, mit denen man metallische Gegenstände bearbeitet und so eine andere Optik erhält (Eloxieren, Galvanisieren)
Inschriftenkundige: Bilder, schöne Landkarten, Bücher

Zusätzlich könnte man einen weiteren Sammelberuf, den Baumfäller, einführen, sowie den Beruf des Tischlers oder Zimmermanns, der dann Holzmöbel aller Art herstellen könnte.

So hätten Berufe wieder mehr Sinn, die Städte wären nicht so ausgestorben und man würde vielleicht die soziale Komponente im Spiel ein wenig verbessern, weil man womöglich Spaß dran findet, seine Nachbarn kennen zu lernen und nicht nur still schweigend in der Bank nebeneinander zu stehen.
10.11.2017 17:23Beitrag von Skerez
So wie in Final Fantasy?
Dort sind die Häuser auch alle in einem instanzierten Bereich.


Das Problem bei FF ist aber, das viel zu wenig Häuser zur Verfügung stehen. Viele der Spieler haben gar keine Chance eins zu bekommen, weil alle belegt sind.
Dort kann man sich auch die Häuser vor der Nase wegschnappen.

Ein reicher Spieler kauft sie auf und verscherbelt sie dann wieder sehr teuer weiter.

Das System finde ich nicht gerade gelungen.
Nicht instanziertes Housing halte ich in WoW für nicht möglich, da es den Charakter des Spiels verändern und nicht ergänzen würde.
Mal abgesehen davon, dass es in einem Themepark-MMO hässlich aussähe.

Als Ort kommen meiner Meinung nach in einem Spiel wie WoW nur Wohnungen in den Hauptstädten in Frage, um diese zu beleben.
Außerdem muss jedem selbst überlassen werden, wie intensiv er das Housing nutzen möchte, d.h. keine must-have Features.

Ein paar Ideen aus meinem Beitrag in dem anderen Thread, was unter anderem zu gutem Housing dazugehört:

  • Einrichtungsgegenstände für Quests und Erfolge können dazu motivieren, alten Content nachzuholen
  • Einrichtungsgegenstände von Instanzen
  • Trophäen von Bossen mit geringer Dropchance (Motivation Bosse zu bekämpfen, obwohl man die Ausrüstung von ihnen schon hat)
  • Neue Berufe Schreiner/Holzfäller für Möbel denkbar ;)

Solche Dinge könnten das Spiel auch als Ganzes bereichern.
Allein in Sturmwind könnte man ca. 80 Häuser für SPieler bereitstellen, ohne dabei das Aussehen von Sturmwind zu verändern. Einfach für die Spieler dort bereitstellen, malals Annäherung und Überlegung - unabhängig von instanziertem oder nichtinstanziertem Housing.

So könnte man es auch so gestalten, dass man den Spielern viele Häuser in Städten anbieten kann und der SPieler dann entscheidet in welcher Stadt/Dorf er dort das haus "mieten/kaufen" möchte.

10.11.2017 17:30Beitrag von Susisorglos
Ein reicher Spieler kauft sie auf und verscherbelt sie dann wieder sehr teuer weiter.


Das würde ich ganz einfach lösen: jeder SPieler darf sich nur ein Grundstück/Haus erwerben. Also sollte die Auswahl gut überdacht werden. Abändern kann man dies nur , wenn man das haus weider verkauft und danach ein neues Kauft.
10.11.2017 17:15Beitrag von Anastar
Garnison wurde drüber gemeckert, Ordenshallen auch.., da wird Housing beim Großteil der Spieler auch in die gleiche Sparte rutschen.


Es wurde zu Recht darüber gemeckert, dass die Garnison der quasi einzige Spielinhalt von WoD war, bei der Ordenshalle wird ebenso zu Recht darüber gemeckert, dass man sie (anders als die Garnison btw) nicht ignorieren kann, da sie Dreh-und Angelpunkt deiner Quests, deiner Klassenkampagne und vieler nachfolgender Quests (bis inkl Argus) etc ist, also viel zu sehr mit immer allem verwoben ist.

Die Frage nach echtem Housing gibt es seit dem Gärtchen in Pandaria immer wieder, nicht nur von einer Handvoll Spielern :)

Die Kritik war viel weniger über die Garnison selbst, also das System an sich, sondern dass sie in Bezug auf Mats viel zu viel bot, auch sonst viel zu viel (und anderes wichtige beim Housing dann eben doch nicht) "konnte" und natürlich eine Golddruckmaschine war. Das hat aber mit Housing auch eben nichts zu tun. Der technische Rahmen für Housing wurde aber in kleinem Maßstab mit dem Gärtchen und in etwas größerem Umfang eben mit der Garnison schon im Spiel implementiert. Im Sinne von echtem Housing umgearbeitet könnte man da eben sehr viel draus machen.

Was Housing können soll, und was eben auch nicht, wurde ja schon gesagt.

Es muss zwingend instanziert sein, um die frei erkundbare Welt weiterhin frei erkundbar zu erhalten, und andere Leute wie den armen Blades nicht mit deinem rosanen Zuckerwattehäuschen zu belästigen. Ausserdem ist nur so sichergestellt, dass auch auf hochbevölkerten Realms jeder, wenn er denn mag, sein Housing bekommen kann und nicht nach X Bauplätzen Schluss ist.

Mein instanziertes Plätzchen (das gerne auch wieder die Ausmaße der Garni haben dürfte, rein flächenmässig) möchte ich aber wiederum so frei wie möglich gestalten können. Verschiedene Gebäudetypen, Dekobeete, Teiche mit Zierfischen und Schildkröten, kleine Wasserläufe, Brunnen, Brücken, etc pp. Die Gebäude selbst sollten im Inneren gestaltbar sein, Möbel, Bilder, Tapeten, Tische usw.

Insofern Gebäude oder andere Bauteile Funktionen haben sollen, wären das eben nur das Berufszubehör, beim Schmied eben eine Schmiede mit Feuerstelle und Amboss, beim Ingi ebenso, alle anderen Berufe benötigen ja gar kein externes Zubehör, und könnten sich somit auf rein dekorative Ausstattungen beschränken (wie in der Garni zum Beispiel der putzige trollische Braukessel in der Alchihütte, ohne Funktion, aber hübsch).

Was ich zum Beispiel auch sehr schön fand in der Garni war der Stall. Da stand ein NPC und hat meine Drachen, Wolkenschlangen und Pferdchen gestriegelt und versorgt, und was da herumstand, wurde zufällig generiert, man hat also immer andere seiner mühsam eroberten Reittiere gesehen. Ebenso laufen in meiner Garnison meine Pets herum, gelegentlich hängt sich eins an mich dran und folgt mir dann auf Schritt und Tritt, solange ich in der Garnison bin. Das fand und finde ich sehr cool und würde es gerne auch bei meinem zukünftigen Housing-Anwesen wieder sehen.

Wie im Pandariagärtchen und der Garni hätte ich auch gern wieder einen Ruhestein dafür, aber bitte als Toy, schliesslich hat man schon drei Ruhesteine in der Tasche^^

Trotzdem sollte das Housing eben ein reines Spassfeature sein, das keinen Einfluss auf das aktuelle Spielgeschehen hat, keinen Zweck ausser meinem Spielspass erfüllt und das die, die keinen Bock drauf haben, auch getrost ignorieren können.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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