[Troll-RP] Schattenflucht

Kult der Verdammten & Co.
EDIT: Nach Rücksprache mit dem Rest, haben wir uns entschieden vorläufig
erstmal die PvP-Phase als Standardphase für unser RP zu wählen.


Das beschauliche Dorf Schattenflucht liegt an der Westküste Kalimdors.
Verborgen hinter hohen Klippen bildet ein unscheinbarer Trampelpfad den einzigen Zugang. Das versteckte Dorf bietet zahlreichen Trollen, aber auch vereinzelt Orks und Tauren, seit geraumer Zeit eine sichere Heimat, die von den Konflikten und großen Kriegen Azeroths weitgehend unberührt blieb.

Das karge Ödland der Umgebung ist gerade in der Lage das wenige Grün des Küstenstreifens am Leben zu erhalten, Ackerbau im großen Stil kommt daher gar nicht erst in Frage. Größtenteils lebt das Dorf vom Fisch- und Walfang, während Jäger in der unwirklichen Ebene von Desolace, oder im nahegelegenen Feralas, auf die Pirsch gehen.

Handelskarawanen, welche zwischen den Goblinposten der Gegend umherziehen, sind im Dorf ein seltener, jedoch willkommener Anblick. So geben sie den größtenteils autark lebenden Bewohnern Schattenfluchts die Möglichkeit Sachen einzutauschen, welche sie nicht selbst herstellen können.

Durch die von Klippen umringte, gut geschützte Bucht, übersteht das Dorf die oftmals, trotz des milden Seeklimas, recht heftigen Herbstgewitter vergleichsweise unbeschadet.

Ein großes, zweistöckige Gasthaus, geführt von der in die Jahre gekommenen, etwas mürrischen Taurin Sikewa, bietet Reisenden die Möglichkeit zu übernachten und direkt neben dem Gebäude, bei Sikewas Ehemann Aboda, Begleiter und Reittiere im angebauten Stall unterzubringen.

Zurzeit haben sich Hokaron von den Schattenspeeren und Zan'Ju, in einem Zweckbündnis mit dem Hexendoktor Zul'Kara'Ju'Panqi'Kas, dem Dorf und seinen Bewohnern angenommen.

OOC-Teil:

Es ist etwas still um Schattenflucht geworden, dennoch wollen wir die Fahne weiterhin hoch halten.

Unsere kleine Rollenspielergemeinschaft strebt ein dynamisches und interaktives Rollenspiel, mit starkem troll‘schen Fokus, um die Geschehnisse und Entwicklung rund um das Dorf (und dessen Gemeinschaft) – anknüpfend an die lange Server eigene Geschichte – an.

An der Spiel- und Server-Lore orientierend, ist jedes aufrichtige Mitglied der Horde und jene die dem roten Banner wohlgesonnen sind, oder zumindest diesem neutral gegenüber treten, als Gast willkommen. Durch die trollische Natur geschuldete Vorbehalte, wie zum Beispiel gegenüber Elfen, Verlassenen oder ausgespielten Hexenmeistern sowie Todesrittern sind dennoch teils äußerst präsent.
Todesritter und Illidari wird daher am Eingang des Dorfes der Eintritt verwehrt. Verlassene müssen damit rechnen, ständig den argwöhnischen Blicken der Wachen im Nacken zu spüren, welche tunlichst versuchen, diese nicht aus den Augen zu lassen.

In der Regel ist Abends ab 19-20 Uhr wer im Dorf anzutreffen. Ausnahmen natürlich vorbehalten.

Ansprechpartner/in: Shezza, Hokaron, Zanju/Zulkara,
*wieder hochschubbst*
Es ist ein kalter, verregneter und noch sehr junger Tag, die Morgendämmerung hat gerade begonnen.

Zusammen mit seiner Schwester Yona’e sitzt Hokaron am alten Ritualplatz, den sie einst schon als Bruchspeertrolle genutzt hatten. Die Sicht hinüber auf das Dorf Schattenflucht, welches auf der anderen Seite der Bucht lag, war frei. Das Schiff, welches noch vor ein paar Tagen vor Anker lag, hatte die Segel wieder in Richtung dessen Herkunftsortes gesetzt.

An einem Baum, gleich neben dem Ritualplatz, liegen halbleere und leere Behältnisse, welche offensichtlich Kräuter, Rum, Obst und Fleisch enthielten. Auf dem Felsvorsprung, dem eigentlichen Ritualplatz, steht eine leere, große, hölzerne Schale, die mit schwarzen Runen und Symbolen der Loa verziert ist. Neben der Holzschale liegen ein paar, ebenfalls mit eingeritzten Runen verzierte, Knochen, ein Dolch und zwei sorgfältig zusammengefaltete, uneingefärbte Leinentücher.

Den beiden Trollen steht eine lange Nacht geradezu ins Gesicht geschrieben. Während Yona’e eingewickelt in Felle vor der Holzschale sitzt und diese anstarrt, trägt Hokaron lediglich einen Kilt, der Oberkörper ist frei, seine Ritual-Maske liegt umgedreht auf seinem Schoß. An beiden Trollen kann man Spuren getrockneten Blutes erkennen.

„Hoka…“, unterbricht Yona’e plötzlich die Stille und fährt nach kurzem Zögern fort, „…was ist denn nun eigentlich mit den anderen Loa?“
„Bwonsamdis Segen ist uns gewiss, doch sollten wir es nicht versäumen, auch den anderen Loa den Respekt zu zollen, den sie verdienen“, antwortet Hokaron, ohne dabei den Blick von der Holzschale zu nehmen.
Yona’e nickt kaum merklich und zieht die Felle enger um sich.
„Sprich die anderen Trolle an“, führt Hokaron weiter aus, „nicht nur die Schattenspeere, auch die anderen Bewohner des Dorfes. Bei einem gemeinsamen Ritual sollten alle Opfer darreichen.“
Nach kurzem Zögern nickt Yona’e, dieses Mal deutlicher, „Kla‘, mach‘ ich.“
Hokaron beugt sich etwas nach vorne und nimmt den Dolch an sich, steht dann auf und blickt zu Yona’e herab, „und überlegt, wer von euch dieses Ritual durchführen soll – es ist eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen und dazu zu lernen!“
Hokaron streckt sich und blickt dabei zum Dorf hinüber, „Jetzt räumen wir aber erst mal auf und frühstücken im Dorf, zusammen mit den anderen.“
Yona’e grinst und rafft sich ebenfalls auf, die Felle mit einer Hand, vor dem Hals, haltend – mit der anderen Hand macht sie sich daran, ein Utensil nach dem Anderen in die Holzschale zu legen.

ooC: Auch von mir an dieser Stelle noch mal ein offizielles "gesundes und frohes neues Jahr" euch allen. Lasst uns die Geschichte des KdV-Serververbundes gemeinsam weiterschreiben / -leben und uns als Community weiterhin gegenseitig unterstützen.

Mit den besten Grüßen
PO Vorok / Hokaron / Mikail
Der Händler aus dem Süden hatte schon längst wieder den Anker gelichtet und dem Dorf vorerst den Rücken gekehrt, sodass in den letzten Wochen wieder etwas Ruhe einzug hielt.
Diese Ruhe wurde jedoch spätestens durch das welterschütternde Ereigniss, das der Sieg über die Legion nach sich zog, unterbrochen.

Während einige dem Ruf nach einem Kriegsrat daraufhin antworteten und auszogen, andere im Dorf bleiben, kehrten auch einige altbekannte Bewohner zurück.

In der vergangenen Nacht tauchte ein kleiner Jagdtrupp von Trollen unvermittelt in Feralas auf der Anhöhe über der Mondfederfestung auf.

Die kleine Gruppe rastete dort einige Zeit am Straßenrand, bevor sie sich scheinbar aufteilte und so unvorhergesehen wie sie gekommen war auch wieder verschwand.
*push*
Die Büge der Zwillingsrümpfe schneiden von der Gischt umschäumt durch das Wasser der Bucht, über welche das volle Segel eines der neu gebauten Boote trägt. Darauf ein einzelner Troll.
Abrupt reißt dieser das Ruder zur Seite und lenkt in waghalsiges Kehrtwendemanöver ein. Durch Momentum und dem am Segel zerrenden Wind hebt sich einer der mit unzähligen Symbolen verzierten Einbaumrümpfe gefährlich weit aus dem Wasser. Während die Klauen eines der Segeltaue umklammern, schwingt sich der Troll mit einem Satz zu dem in der Luft hängenden Rumpf hinauf, um sich der Schlagseite entgegen zu werfen. Das Holz des Bootes ächzt knarzend unter der Last. Einige Momente der Ungewissheit vergehen. Schließlich senkt sich unter dem Gewicht des Trolles der Rumpf wieder.

Erleichtert atmet Zanju aus, den Blick nun wieder auf das Dorf gerichtet. Unweigerlich gehen in die Worte von Hokaron durch den Kopf. Normalerweise gab er ja nicht mehr als er musste auf das, was die Loa ihren Priestern sagten. Doch dieses mal war es anders. Es muss Zusammenhänge zwischen all dem geben.
Wohlmöglich hat der alte Kara nur deshalb den Auftrag zum Bau neuer Boote gegeben. Fragen kann er ihn das aber nicht mehr.
Ein ambitioniertes Vorhaben welches sie sich da in den Kopf gesetzt haben. Aber auch ohne den Fingerzeig von Hoka'Jins Loa, hätte es ihn selbst irgendwann unweigerlich dorthin gezogen, in die goldene Stadt.
"Feuer!", schallt es durch das Dorf. Eiliges Fußgetrampel stürmt den
Hang zum Strand hinunter, wo die Flammen schon ihre dunklen Rauchschwaden gen Himmel spucken.
Mit Eimern, Schalen und allem was irgendwie Wasser beherbergen kann, versuchen die Bewohner des Dorfes gegen das Feuer anzukämpfen. Mit mäßigem Erfolg. Hütten und Behausungen bleiben zwar dank der Bemühungen verschont, die Boote welche am Strand lagen jedoch nicht.
Zähneknirschend schaut Zan'Ju zu, wie die "Abenddämmerung" - und mit ihr seine ganze Planung - Opfer der Flammen wird.
Irgendwo erklingt die Stimme eines Einwohners; Dass habe man nun davon, sich mit dieser zwielichtigen Händlerin einzulassen!
Nach Rücksprache mit dem Rest, haben wir uns entschieden vorläufig
erstmal die PvP-Phase als Standardphase für unser RP zu wählen.
08.08.2018 20:27Beitrag von Zanju
[quote]Nach Rücksprache mit dem Rest, haben wir uns entschieden vorläufig
erstmal die PvP-Phase als Standardphase für unser RP zu wählen.


*...grunzt und hebt einen Daumen nach oben.*
Aki'Ju, ein kleines Trollmädchen mit tiefroten, zersausten Haare, welche notdürftig zu einer Unzahl an Zöpfen gebunden wurden um sie irgendwie einigermaßen zu zähmen, sitzt am Strand von Schattenflucht und spielt mit ein paar Zahnrädern und anderen merkwürdigen, mechanischen Teilen in ihrer Hand herum, welche sie allesamt von dieser Raqajya stibitzt hat.
Dieser Doofkopf von Vater ist jetzt schon einen ganzen Monat fort. Wieder Shezza suchen. Letztes Mal als er versprochen hat sie zurück zu holen, hat er stattdessen diese Raqajya angeschleppt, mit der sich Aki' seitdem herumschlagen muss. Und sie hat er wieder sitzen gelassen. Mit dieser Raqajya. Gut, Yona' ist auch noch da.
Aber ansonsten sind alle fort. Selbst dieser komische Kauz von Bwonsamdi Priester, Hokaron, ist nach Zandalar aufgebrochen.
Ihr halbes Leben hat sie dort verbracht. Trotzdem durfte sie nicht mit, weil es angeblich zu gefährlich sei. Sicher wollte ihr Vater sie nur abschieben, wie immer.
Aki'Ju richtet seufzend den Blick auf die orangerote Sonne, welche langsam im Meer versinkt. Mehr als abwarten kann sie gerade nicht machen. Außer Yona' zeigt ihr endlich wie dieser Portal-Zauber geht.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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