[A-RP] Dämmerläufer - eine Einheit der Kaldorei

Die Aldor
Getrieben vom Wind segelte die Auberdine über das Meer. Vorbei an den Klippen Winterquells und im Schatten des heiligen Berges Hyjal. Kurs auf die offene See, die Kalimdor von den östlichen Königreichen trennte.
Die See wurde rauher, aufgescheucht durch Neptulons Zorn peitschte der Wind das Meerwasser zu gewaltigen Wellen auf, welche dem Schiff der Kaldorei zu trotzen versuchten. Selbst Mutter Mond schien den Mächten der Elemente nicht entgegen treten zu wollen und verschwand hinter der schwarzen Wand aus Wolken, die den Himmel bedeckte. Vom Sturm getriebene Gischt peitschte über das Deck und das Schiff vom Kurs, bis das mahnende Auge des Mahlstroms sich am Horizont blicken ließ.
So wurden die Kaldorei gezwungen den Kurs gen Nordosten zu korrigieren, weg vom Sturm und der Narbe der Welt.
Erst als Mutter Mond in die Wellen des Meeres eintauchte und sich zur Ruhe bettete, beruhigte sich auch die See.
Getrieben vom Wind hielt die Auberdine wieder Kurs auf die östlichen Königreiche, während die Sonne sich aus dem Meer erhob und jene in einen goldenen Glanz tauchte. Die ruhige See kam der Tagesruhe der Elfen wohl zu gute und die weitere Reise verlief ohne weitere Komplikationen. Vorbei an den Klippen des Hochbergs hielten die Kaldorei weiter Kurs auf die östlichen Königreiche. Bis die Sonne sich zur Ruhe bettete und der blaue Schein Elunes die Abenddämmerung einläutete. Eine neue Nacht brach herein.

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Dezenter Push, unser Schiff setzte mit anderen Nachtelfen an Bord gemeinsam zu den östlichen Königreichen, genauer gesagt ins Sumpfland über. Dort wurde die Auberdine vertaut und wir ziehen auf dem Landweg weiter in den Sumpfhain.

Natürlich suchen wir auch auf diesem Wege weiterhin neue Spieler, welche am Kaldorei RP interessiert sind und sich gerade den Herausforderungen, welche die nächste Erweiterung für die Nachtelfen mit sich bringt, stellen möchten.
Vorbei. Shiralea schnaubte leise, während ihre Finger die Pfeile im Köcher fächerten und sie den nächsten hervor zog. Wieder daneben. Warum bloss? Nun, wo es darauf ankam. Hoch oben streckte sich der kleine, schmale Ast dem Himmel entgegen. An seiner Spitze baumelte ein kleiner, weisser Kokon. Die junge Kaldorei schüttelte den Kopf. Ihre Versuche waren zum Scheitern verurteilt. Leises Rascheln neben ihr, der kleine Faun beobachtete sie und strahlte jedes mal, wenn der Kokon in's wanken geriet. Nein, noch konnte sie nicht aufgeben. Dann hörte sie die Stimme Kelyndeas und die junge Schildwache wusste, dass sie ihr vertrauen konnte.

Seit letzter Nacht stecken mehrere einfache Pfeile im Orakelbaum auf Teldrassils Krone.

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Ein einfacher Push. Die Dämmerläufer sind derzeit in Darnassus zu finden und freuen sich immer auf Rollenspieler, welche am KaldoreiRP interessiert sind.
Die Dämmerläufer auf Besuch bei Lao Windpfote!

https://www.youtube.com/watch?v=tK9jMKE4pAw&feature=youtu.be
Die steife Brise trug nicht nur den salzigen Duft des Meeres in die Nase der jungen Novizin, sondern auch das stetige, aufbrausende Rauschen des Wellenspiels in ihre Ohren. Etwas östlich von Lor'danel saß sie am Strand, eher auf einem alten Baumstamm, welcher vom Wetter gezeichnet in der Brandung ruhte. Wachsam und aufmerksam suchte ihr Blick nicht nur den Horizont, sondern auch die nahe Umgebung ab. Kurz verweilte er auf einer Statue, welche nur einige Schritte vom dicken Stamm entfernt war. Die Statue zeigte sichtlich eine Mondpriesterin der Kaldorei, Unwissende mögen vom Detailreichtum des steinernen Körpers verblüfft sein, Wissenden hingegen ist bekannt: Der nun kalte Stein war vor einigen Sommern noch lebendig und ein bestrebender Teil der Schwesternschaft.

Nun verweilt der erstarte Blick stoisch auf den Gezeiten des Meeres, den in der Ferne majestätisch in den Himmel ragenden Weltenbaum Teldrassil. Keine Miene konnte die alte Priesterin verziehen, als ihr Peiniger ihr seine lästerliche Botschaft und Gabe überreichte. Kelyndea schnaubte bei dem Gedanken. Erst verlor man die Spur des Hochgeborenen im fernen Suramar, unfähig diese wieder aufzufinden, nun erbringt er selbst Geschenke unter den Augen der Dämmerläufer und macht keinen Hehl um seine Identität. Was wohl die versteinerte Namensgeberin der Einheit denken mochte?


OOC:
Nach langer Pause wurde der eigentliche Hauptplot wieder angestoßen, auf dessen Basis die Dämmerläufer hin gegründet wurden. Derzeit findet man uns vor allem in Lor'danel an der Dunkelküste.
Doch auch Abseits dessen laufen Planungen für die Zeit nach dem Verlust Teldrassils, welche sich vor allem auf das Sumpfland in den östlichen Königreichen konzentrieren werden. Dabei suchen wir noch immer interessierte und motivierte Nachtelfenspieler, allen voran Schildwachen - doch auch Druiden, Späher und Handwerker sind gerne willkommen.
Die Novizin blickte gedankenversunken in das Antlitz des Shal'dorei, die Worte welche seine Lippen verließen, verstand sie kaum. Ein alter Dialekt, welcher sich zu sehr vom Darnassisch der modernen Zeit unterschied. Einige ältere Schwestern konnten die Wörter übersetzen. Beinahe lippensynchron wisperte sie eben diese in die kühle Nachtluft.

"Es war auf Kalimdor schon immer der Lauf der Dinge, dass die Kodos immer dann nach Norden zogen, wenn die Orcas nach süden aufbrechen."

Ein Seufzen ertönte, dann entfernte sie ihre Hand aus der fremdartigen Apparatur, welche man am Fuße des alten Turmes auf der Blutmythosinsel gefunden hatte. Das Abbild des Shal'dorei löste sich binnen eines Wimpernschlages auf und seine Stimme verstummte. Die Worte über Orcas und Kodos erschienen ihr ohne jeglichen relevanten Zusammenhang für ihre Suche.
Abfällig schnaubte sie, wenig überrascht war sie das Abbild eines Nachtgeborenen zu erblicken. Immerhin verlor sich die letzte wirkliche Spur in Suramar, noch zu einer Zeit, in welcher die Stadt aus den Griffen der Legion und deren eigenen Königen befreit wurde. Gewiss wird es auch innerhalb dieser Gesellschaft verdeckte Zirkel und Gruppierungen geben, welche eigene Ziele verfolgen, abseits von farbigen Bannern.

Ihr eigentliches Ziel konnte entkommen, ob er das fremde Gerät in Form eines kleinen Pentagons absichtlich zurückließ, damit sie es finden würden oder er schlicht keinen Nutzen mehr darin sah, vermochte sie noch immer nicht zu sagen. Zumindest kehrte er nicht mehr zum Turm zurück, entweder die Lage war ihm zu unsicher oder, womöglich, konnte er finden, was er wollte.

Ihr Blick ging kurz zurück zum Lager, dieses wird in Kürze abgebrochen, die Auberdine liegt noch immer an einem der Stege an den Stränden der Azurmythosinsel, im Schatten des Draenei Schiffes. Eine weitere Spur des flüchtigen Hochgeborenen führte gen Azsuna, vermutlich werden die Dämmerläufer dieser folgen.


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OOC:
Der eigentliche Gildenplot wurde weiter bespielt und führte uns zu den Draenei, die eigentlich verdeckte Mission flog auf, als eine Konstrukteurin einer Lanze uns entdeckte. Mit dem heutigen Abend startet nun auch der Krieg der Dornen bei den Kaldorei und somit wird auch unsere Einheit in die Geschehnisse an der Dunkelküste eingreifen.

In der Zwischenzeit freuen wir uns über frischen Zuwachs, suchen jedoch noch immer noch Spieler, welche an den Facetten des Kaldorei RPs interessiert sind.
Bereits kurze Zeit nach der überstürzten Ankunft in Sturmwind konnten die Dämmerläufer dabei gesehen werden, wie sie emsig Material, Vorräte und dergleichen heranschafften. Das im Hafen liegende Schiff "Auberdine" wurde nach den schweren Schäden gewissenhaft repariert und seetauglich gemacht. Der Proviant an Bord wurde aufgefüllt.

Sinnvolle Beschäftigung kann eben auch eine Art der Trauerbewältigung darstellen!

Außerdem schien ein jeder der Einheit so schnell wie möglich die Gastfreundschaft der Stadt nicht länger in Anspruch nehmen zu wollen.

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OOC: Moin ihr Lieben! Die Dämmerläufer waren wirklich sehr fleißig, um so schnell wie möglich wieder einsatzbereit zu werden. Auch wenn jeder unserer Charaktere noch an den Ereignissen zu knabbern hat, sowohl körperlich, als auch seelisch.

http://daemmerlaeufer.xobor.de/
https://ibb.co/b7rg7U

Die Dämmerläufer sind inzwischen vollends im Hain des Sumpfhüters angekommen. Der Mondbrunnen wurde gewissenhaft repariert und in Kooperation mit der Familie Mondblatt vor ein paar Tagen schließlich in einer wunderschönen Zeremonie geweiht!

Interesse geweckt? ---> http://daemmerlaeufer.xobor.de/
Neues von den Dämmerläufern, einer Eliteeinheit der Schildwachen!

Mithilfe einer ausgeklügelten Strategie konnte das nahe des Hains im Sumpfland gelegene Orklager ausgemerzt werden. Es gab keine Gnade und keine Gefangenen. Die Nekromanten wurden für Opfergaben zu Ehren Elune's ausgeweidet, die Innereien sollen bei einer Weihe verbrannt werden. Auch wird bald ein Ritus der Passage für zwei Schwestern durchgeführt! Wohl dem, wer von den beiden eine Einladung erhalten hat.

Ihr seht, es passiert einiges bei uns. Kaldorei-RP at it's best! Interesse daran teilzuhaben? (Auch Zivilisten können sehr gerne den Sumpf beleben!)

---> http://daemmerlaeufer.xobor.de/
Die beiden Schwestern Kelyndea Rabentau und Ayla Sturmherz durchleben den "Ritus der Passage"

https://www.bilder-upload.eu/bild-46fec8-1539585561.jpg.html

https://www.bilder-upload.eu/bild-eb95b5-1539585582.jpg.html
11.10.2018 11:09Beitrag von Míalandre
Die Nekromanten wurden für Opfergaben zu Ehren Elune's ausgeweidet, die Innereien sollen bei einer Weihe verbrannt werden.


11.10.2018 11:09Beitrag von Míalandre
Kaldorei-RP at it's best!


No comment.
Moin

Mal aus Interesse:
Was ist mit Ritus der Passage gemeint?

Die sogenannten Übergangsriten können ja nahezu alles sein.
Meint es eine Weihe?

Ein Gruß
Jherys / Kheandra
In aller Kürze zum Ritus der Passage:
Die typischen Gesichtstattoos erhalten die Kaldorei am Ende einer Reihe von Prüfungen, die sich vor allem mit den unterschiedlichen Wildnisgeistern beschäftigen. Dabei sind diese ein Zeichen, mit welchem der Geister der jeweilige Kaldorei einen Bund eingeht, wobei die Wahl (IC zumindest) durch die Wildnisgeister selbst getroffen wird.

So halten wir es zumindest.
Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich den folgenden Guide auf wowhead ansehen und sich inspirieren lassen: https://www.wowhead.com/guide=3550/kaldorei-facial-tattoos-what-do-they-represent
15.10.2018 15:02Beitrag von Markovh
11.10.2018 11:09Beitrag von Míalandre
Die Nekromanten wurden für Opfergaben zu Ehren Elune's ausgeweidet, die Innereien sollen bei einer Weihe verbrannt werden.


11.10.2018 11:09Beitrag von Míalandre
Kaldorei-RP at it's best!


No comment.


Nekromanten sind Feinde Elune's, sowie der natürlichen Ordnung und somit gilt es sie auszumerzen. Die Opfergabe gilt als Zeichen an Mutter Mond, dass in ihrem Sinne gehandelt wird. Fühlt euch frei einen Diskussionsthread zu diesem Thema zu eröffnen. Wir halten es so, wem's nicht gefällt muss dem nicht beiwohnen.

Edit: Rechtschreibung
Hier noch eine Ingame-Quest die dies belegt:

https://www.wowhead.com/quest=14213/ten-pounds-of-flesh

Mit lvl 30 könntest du die ja mal machen @Markovh
Tja Nachtelfen sind halt keine Baumschmuser wie es oft heißt sondern Raubtiere. ;)

Hier einmal der Questtext von 10 Pfund Fleisch

Beschreibung Furiens Tagebuch nach zu urteilen, wurde dieses uralte Kohlenbecken hier aufgestellt, um Opferrituale durchzuführen.

Soweit Ihr das vom Eingang aus erkennen könnt, wird derjenige gesegnet, der das Fleisch von Elunes Feinden auf die brennenden Glutspäne im Kohlenbecken legt.

Ihr seht Euch um und beschließt, dass die Satyrn, welche die Region derzeit beherrschen, sicherlich als Feinde bezeichnet werden könnten.

So genug den armen Thread verschandelt. Der Schildwacheneinheit alles Gute. :)
*wird gelöscht*
Ein kurzes Zwischen-Update!

Nachdem die Einheit viele wichtige Dinge vollbracht hat, Schwestern im Ritus der Passage ihre Zeichen erhielten, Prüfungen abgelegt wurden, Vorräte aufgefüllt und die Ausrüstung wieder auf Vordermann gebracht wurde, brachen wir vom Hain im Sumpfland auf gen Menethil.
Dort wurden die Vorräte auf das Schiff "Auberdine" gebracht und schließlich abgelegt, auf zu neuen Abenteuern!

Wir freuen uns immer über Zuwachs im Schildwachenbereich :)

Einige Impressionen:

https://www.bilder-upload.eu/bild-2d18cf-1541745482.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-80457b-1541745500.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-1a5354-1541745518.jpg.html

Erreichen könnt ihr uns über das Gildenforum: http://daemmerlaeufer.xobor.de/

Oder Discord:
https://discord.gg/Gw6mBn8
Der Zorn der Wildnis, Teil 1

Der Goblin schnitt sorgfältig den Bauch des Bären auf. Es war wahrlich schwierig gewesen, dieses Tier zu erlegen, doch... dieses wundersame weiße Fell. Wieviel Gold es doch bringen würde! Also war es das Risiko mehr als wert gewesen.
Sorgsam, aber mit sichtlicher Anstrengung, versuchte der Goblin die Rippen des massiven Tieres auzubrechen. Das versuchte er so lange, bis er wütend die Axt von sich warf und einen seiner Partner anschrie. "Du nichtsnütziges verschissenes Goblingeschiss, wie wärs, wenn du mal mit anpackst?!", schrie der Goblin wütend. "Goblins arbeiten für ihr Geld, merk dir das!" Zwei weitere Goblins, die dieses Prinzip wohl auch nicht ganz verstanden hatten, saßen nicht unweit am Feuer und verspeisten ihren Hasenbraten, offensichtlich völlig ungerührt von dem Geschehen. Einer von ihnen stand schließlich auf und verschwand in den nahegelegenden, vom Schnee bedeckten Wäldern. Womöglich um Feuerholz zu sammeln, oder gar einen weiteren Hasenbraten vorbereiten zu können.

"Na los, jetzt pack an du schleimiges, 1 1/2-Ohriges Stück !@#$%^e!", schrie der Goblin erneut. Sein Partner grunzte sichtlich beleidigt, denn tatsächlich fehlte ihm eine Hälfte seines rechten Ohrs. Das 1 1/2-Ohr hob die Axt aus dem Schnee und reichte sie dem Schreihals. "Da, Gobrin, und jetzt hör auf zu jammern... ich helfe ja schon." "Ach neeeeeein, Bobrin, wie großzügig....! Schade, das du nicht in ein tiefes, dunkles -*!@#$loch geplumpst bist, als unsere %^-*!@#$ von Mutter dich herausgepresst hat! Elende Missgeburt..."

Äußerst missmutig begann Bobrin, seinem Bruder zu helfen, doch zunächst blickte er in die riesige Fratze des Bären. Das Tier hatte wahrlich gelitten, den Schmerz konnte man den massigen, mit schneeweißem Fell bedeckten Tier ansehen. Selbst Schuld, was wehrt er sich auch so, wo es doch so sinnlos war... , dachte sich Bobrin. Mit deutlichen hörbarem Atem versuchte er gemeinsam mit Gobrin, die Rippen des Giganten aufzubrechen.
Nach einiger Zeit gelang es schließlich. Und es war einige Zeit vergangen.
"Gut, dann fang mal an, die Organe zu entfernen....!", schrie Gobrin seinen Bruder an. "Schließlich hatte ich die ganze Arbeit... also werde ich dir schön beim Schwitzen zusehen, nachdem ich den Schnee schön gelb gefärbt habe!"
"Gelb gefärbt...?", fragte Bobrin. "Na mit meiner Pisse du verschissener Trottel! Und jetzt mach deine Arbeit, sonst..."
Bobrin begann missmutig grunzend, das Herz des Tieres herauszuschneiden, während Gobrin, nachdem er in etwa 30 Meter Abstand vom Lager war, endlich eine perfekte Stelle gefunden hatte. Voller Vorfreude lief er auf das Gebüsch zu, öffnete den Reißverschluss... und entlud sich dann dem Druck, der ihn schon seit Stunden auf der Seele lag. Herrlich... , dachte sich Gobrin, als er plötzlich....

Da war doch etwas gewesen? Oder hatte Gobrin sich das nur eingebildet? War da nicht...?

Wieder! Ein großer, dunkler Schatten, der durch die Bäume huschte! Gobrin hatte sich das nicht eingebildet... "Mach schneller, Bobrin!", hörte der Goblin plötzlich einen seiner Gefährten schreien. "Wenn die Nachtelfen uns erwischen, sind wir tot, verstanden?!"

Nichtsnutze... , dachte sich Gobrin. Gemütlich am Lagerfeuer sitzen, aber große Töne spucken... was für Sackgesichter. Gobrin war sich nun sicher, dass er sich nur etwas eingebildet hatte, und wollte wieder zum Lager aufbrechen.

Da! Ein Schatten! Gobrin hatte in wieder gesehen. Er zog sein Gewehr und sah sich zitternd um. Die Größe dieses Schattens... was... was war das nur? Etwa ein Dämon...? Oder gar... eine Banshee?
Ein Knacken in den Wäldern. Schritte. Waren da Schritte? Nein... das konnte nicht sein... etwas so Großes konnte sich nicht so lautlos bewegen. Oder doch? Nur was könnte es...
Gobrin beschlich eine furchtbare Ahnung, die ihn nur noch mehr zittern ließ. Sosehr, dass keine einziger Schuss seines Gewehrs wohl zum Treffen fähig gewesen wäre.
Doch, es gibt ein Wesen, dass das kann... aber... nein! Ich muss zu den anderen!

Dann trat der riesenhafte Schatten aus den Wäldern hervor. Mit goldenen Augen. Augen wie die eines Wildtieres, das bereit war seine Beute zu reißen.
Der Zorn der Wildnis, Teil 2

Gobrin kam gar nicht mehr dazu, laut aufzuschreien oder gar seine Gefährten zu warnen. Etwas packte ihn und zog ihn in die Höhe. Der Goblin bekam keine Luft, er zappelte voller Verzweiflung. Dann erst bemerkte den Schatten wirklich. Der Schatten sah ihn aus dämonisch leuchtenden Augen an... ein goldendes Leuchten, das dem eines Raubtiers ähnelte. Ein Raubtier, dass seine Beute offenbar gefunden hatte.

"Was... bist... du...?" Gobrin presste die Wörter gerade so heraus, der Griff des Schattens nahm ihn den Atem. Er war eisern... als würde sich lebendiger Fels um seinen Hals schmiegen und ihn langsam zerquetschen wollen. Gobrin war sich sicher: Es hab kein entkommen. "Warum...", sagte er und griff voller Verzweiflung nach dem Schatten, als er offenbar...
Gobrin bekam einen Büschel Haar zu fassen, er zog daran, griff im gleichen Zug nach seinem Dolch...

Ein Knacken. Der Körper des Goblins erschlaffte, wurde losgelassen und landete mit einem leisen Aufprall im Schnee. Die toten, blassen Augen Gobrins blickten in das tiefe, silberne Mondlicht, als der riesige Schatten fast gemächlich in die Wälder schritt und verschwand. In der erschlafenden Hand des Goblins lag ein blauer Harrbüschel, der im tiefen Glanz des Mondlichts wundersam leuchtete.
Wie ein Stern, der im tiefblauen Licht erstrahlte.

Fortsetzung folgt

Nimm an der Unterhaltung teil!

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