Meine erste Zeit als neues Mitglied der Horde...

Allgemeines
Tausende Jahre lebten wir, isoliert von den anderen Völkern, in Suramar. Dann geschah alles schlag auf schlag. Der Adel paktierte mit der Legion. Doch wiederstand regte sich unter den Nachtgeborenen.

Eine Junge Nachtelfe war maßgeblich daran beteiligt, diesen Widerstand zu unterstützen. Mehr noch - sie heilte uns von unserem Leiden. Eine Nachtelfe war es, die uns einen anderen Weg aufzeigte. Dank ihrer Hilfe haben wir den Arcan'dor Baum. Die Früchte dieses Baumes befreite uns von der Abhängigkeit des Nachbrunnens.

Wir kämpften Seite an Seite für die Freiheit der Nachtgeborenen. Kaldorei, Quel'dorei und Shal'dorei zogen gemeinsam gegen die Nachtfestung.

Die erste Arkanistin Thalyssra sah in der Horde einen Verbündeten, der uns gestattet, unsere Traditionen und unsere Lebensweise zu wahren. Aber hat nicht genau dieser Weg uns in unser Verderben Geführt? Können wir so weitermachen wie bisher?

Die ersten Tage bei der Horde waren schwer. Ich wurde ins Eschental geschickt. Dort musste ich plötzlich gegen Nachelfen kämpfen. Ich zögerte und musste daran zurückdenken, wie mir diese Nachtelfe die Frucht des Arcan'dor Baums schenkte – sie sprach mir Mut zu, nie die Hoffnung zu verlieren. „Diese Elfen verteidigen doch nur ihre Heimat“ sagte ich mir und ich zweifelte an der Entscheidung, der Horde beizutreten.
Tröste dich damit das die Geschichte rund ums Eschental in der Vergangenheit liegt. Sie liegt Jahre zurück und im Grunde haben die Nachtelfen ihr gesamtes Gebiet dort wieder gesichert und die Horde raus gekickt.
Nach 1000 Jahren Isolation müsste der Brachlandchat wesentlich traumatischer wirken.
06.02.2018 15:32Beitrag von Ivaldun
Tröste dich damit das die Geschichte rund ums Eschental in der Vergangenheit liegt.


In BfA wird es bestimmt zu keinen Konflikten der Horde mit Nachtelfen kommen.

06.02.2018 15:32Beitrag von Ivaldun
im Grunde haben die Nachtelfen ihr gesamtes Gebiet dort wieder gesichert und die Horde raus gekickt


Das wäre mir neu.

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Schöner Beitrag. Zeigt eindrucksvoll auf, warum die Nachtgeborenen neutral hätten sein müssen.
Sie hätten dich lieber ins Steinkrallengebirge schicken sollen, da hätte diese junge Nachtgeborene einen wahren Kriegshäuptlich erlebt, der es nicht duldete wie Unschuldige abgeschlachtet wurden.
Du tötest für den Warchief, da ist keine Zeit sentimental zu werden.
06.02.2018 15:37Beitrag von Knorkar
Sie hätten dich lieber ins Steinkrallengebirge schicken sollen, da hätte diese junge Nachtgeborene einen wahren Kriegshäuptlich erlebt, der es nicht duldete wie Unschuldige abgeschlachtet wurden.


Die Hordequestreihe im Steinkrallengebirge war ein Entwicklerfehler und hätte so nie kommen dürfen. Sorry, deine Illusionen zerstört zu haben.

https://www.engadget.com/2014/11/11/alex-afrasiabi-on-warlords-garrosh-and-alternate-azeroth/
Die Questreihe im Steinkrallengebirge dürfte so gar nicht mehr exisiteren in diesem Zeitabschnitt liebes Elfchen aber egal.. ^^

Zeigt eindrucksvoll auf, warum die Nachtgeborenen neutral hätten sein müssen.


Oder einfach gar keine spielbaren Tussielfen mehr ins Spiel bringen.. Mit den Warmen und den Baumschmusern haben wir doch schon genug Elf in Warcraft..
06.02.2018 15:52Beitrag von Knorkar
Die Questreihe im Steinkrallengebirge dürfte so gar nicht mehr exisiteren in diesem Zeitabschnitt liebes Elfchen aber egal.. ^^


Ich habe nichts anderes behauptet. Deinen "wahren Kriegshäuptlich" hatte man aber in der Form nie vorgesehen, er geht auf ein Missverständnis zwischen den Entwicklern zurück wie du im verlinkten Interview nachlesen kannst.

Ich hoffe, die "Baumschmuser" finden in BfA zu ihren WC3-Wurzeln zurück und treten den Orcs gehörig in den Hintern.
06.02.2018 15:54Beitrag von Obscuriel
06.02.2018 15:52Beitrag von Knorkar
Die Questreihe im Steinkrallengebirge dürfte so gar nicht mehr exisiteren in diesem Zeitabschnitt liebes Elfchen aber egal.. ^^


Ich habe nichts anderes behauptet. Deinen "wahren Kriegshäuptlich" hatte man aber in der Form nie vorgesehen, er geht auf ein Missverständnis zwischen den Entwicklern zurück wie du im verlinkten Interview nachlesen kannst.


In Cata gab es sowieso einige Missverständnisse wie beispielsweise dass man 10er Raids ernstnehmen sollte (lol) aber das ist ein ganz eigenes Kapitel. Worauf ich eigentlich heraus wollte ist, dass man mit einem neuen Hochbergtauren oder Nachtgebornenen gleich nach der Ankunft ins Steinkrallengebirge geschickt wird und das macht storymässig genauso viel Sinn wie einer Katze einen neuen Kratzbaum hinzustellen aber die Schachtel nicht wegzuräumen.

06.02.2018 15:54Beitrag von Obscuriel


Ich hoffe, die "Baumschmuser" finden in BfA zu ihren WC3-Wurzeln zurück und treten den Orcs gehörig in den Hintern.


Ganz ehrlich, ich würds mir wünschen wären Nachtelfen wieder etwas mit mehr Biss zu sehen. Wäre eigentlich ein sehr interessantes Volk, noch mein liebstes von allen Elfenvölkern. ^^
In BfA wird es bestimmt zu keinen Konflikten der Horde mit Nachtelfen kommen.


Bisher ist alles noch Zukunft und im unklaren, aktuell graben Goblins nur in Silithus herum und werden von der Allianz gestört.

Das wäre mir neu.


Müsstest mal im Geschichtsforum nachfragen, da hat sicher jemand gleich eine Quelle zur Hand. Ich selbe hebe mir so etwas ja nicht auf, daher kann ich damit nicht dienlich sein.

Ich habe nichts anderes behauptet. Deinen "wahren Kriegshäuptlich" hatte man aber in der Form nie vorgesehen, er geht auf ein Missverständnis zwischen den Entwicklern zurück wie du im verlinkten Interview nachlesen kannst.


Ich war erst kürzlich mit meiner Nachtgeborenen dort und muss sagen... schade! Auf die Art wie dort kurz angezeigt, hätte Garrosh DER Kriegshäuptling sein können. Jemanden der einen Varian in nichts nachsteht.
Dir ist schon bewusst das die erste Arkanistin erst Tyrande gefragt hatte? Die die Nachtgeborenen aber unterm Strich als ein Haufen Magie abhängiger Junkies abgestemeplt hat und das solche keinen Platz in der Allianz hätten. Nur mal so einwerfen ;)
06.02.2018 15:58Beitrag von Ivaldun
Müsstest mal im Geschichtsforum nachfragen, da hat sicher jemand gleich eine Quelle zur Hand. Ich selbe hebe mir so etwas ja nicht auf, daher kann ich damit nicht dienlich sein.


Hab mal gestöbert, bin auf folgendes gestoßen:

During the Siege of Orgrimmar, the Night Elven sentinels were able to push through Eastern Ashenvale, and eventually reach the Capital City of Orgrimmar, bringing the gates of the city down with Glaive throwers. With the dismantlement of Warchief Garrosh Hellscream's war machine and the conclusion of the Alliance-Horde War, Tyrande Whisperwind allowed the Horde unimpeded access to Azshara's lumber in return for the complete withdrawal of Horde forces from Ashenvale. The results remain to be seen.


Ist halt die Frage, ob es bewusst nicht umgesetzt wurde oder nur enginetechnisch nicht umgesetzt wurde.

06.02.2018 16:00Beitrag von Kàmos
Dir ist schon bewusst das die erste Arkanistin erst Tyrande gefragt hatte? Die die Nachtgeborenen aber unterm Strich als ein Haufen Magie abhängiger Junkies abgestemeplt hat und das solche keinen Platz in der Allianz hätten. Nur mal so einwerfen ;)


Die Frage ist afaik nie gestellt worden. Ja, Tyrande misstraut den Nachtgeborenen (und offensichtlich zurecht), es ging aber nie darum, ob diese in die Allianz eintreten.
06.02.2018 15:25Beitrag von Lekesha
„Diese Elfen verteidigen doch nur ihre Heimat“ sagte ich mir und ich zweifelte an der Entscheidung, der Horde beizutreten.


Das sind genau die Elfen, die die Nachtgeborenen verabscheuen. Tyrande hat bei der Questreihe, bei der man die Nachtgeborenen zur Horde holt, abfällig mit Thalyssra gesprochen und wollte sie auf den rechten Weg bringen, mit Bäumen kuscheln und Tiere knutschen, etc.

Zumindest hab ichs so in Erinnerung. Ist schon ein paar Tage her. Da kann man viel vergessen!
Auf jeden Fall sind wir uns wohl einig in dem Punkt dass die Begründungen für / gegen Allianz / Horde schwammig sind. Gleiches gilt ja auch für die Leuchteziegen, wo die Horde ja genauso geholfen hat.
06.02.2018 16:04Beitrag von Tirastra
Tyrande hat bei der Questreihe, bei der man die Nachtgeborenen zur Horde holt, abfällig mit Thalyssra gesprochen und wollte sie auf den rechten Weg bringen, mit Bäumen kuscheln und Tiere knutschen, etc.


Tyrande hat die Nachtgeborenen nicht mit offenen Armen empfangen, nein. Die Reaktion "Oh mein Gott EIN Mitglied der Allianz findet mich offenbar doof, dann werde mal eben gegen 50% meiner Retter in den Krieg ziehen" wirft trotzdem kein gutes Licht auf Thalyssra.
06.02.2018 16:08Beitrag von Knorkar
Auf jeden Fall sind wir uns wohl einig in dem Punkt dass die Begründungen für / gegen Allianz / Horde schwammig sind. Gleiches gilt ja auch für die Leuchteziegen, wo die Horde ja genauso geholfen hat.


Mit Abstrichen ja, ebenso wie die Hochbergtauren. Bei beiden finde ich es aber halbwegs nachvollziehbar, dass sie nahe Verwandte wiedergefunden haben und ihnen zur Seite stehen.
06.02.2018 16:09Beitrag von Obscuriel


Mit Abstrichen ja, ebenso wie die Hochbergtauren. Bei beiden finde ich es aber halbwegs nachvollziehbar, dass sie nahe Verwandte wiedergefunden haben und ihnen zur Seite stehen.


Beide Fraktionen haben diesen Völkern geholfen und nach dem Sieg über die Legion wäre das einzig logische für diese Völker sich aus der Kinderkacke Horde / Allianz rauszuhalten und neutral zu bleiben. Warum sollte man direkt nach einem grossen Krieg gleich wieder in den Krieg ziehen?
06.02.2018 16:08Beitrag von Obscuriel
Tyrande hat die Nachtgeborenen nicht mit offenen Armen empfangen, nein. Die Reaktion "Oh mein Gott EIN Mitglied der Allianz findet mich offenbar doof, dann werde mal eben gegen 50% meiner Retter in den Krieg ziehen" wirft trotzdem kein gutes Licht auf Thalyssra.


Als Teil einer größeren Welt, die von 2 Großmächten dominiert und umkämpft wird, nicht mehr unter einer Kuppel abgeschirmt in der eigenen kleinen Welt lebend, benötigt man Verbündete.
Die Allianz, oder Teile von ihr, machen es den Nachtgeborenen schwer, sich mit ihnen zu verbünden. Die Horde hingegen empfängt die Nachtgeborenen mit offenen Armen.
Ich halte es für eine logische Entscheidung, sich denen zuzuwenden, die mir in meiner Lebensweise, wie z.B. einen Brunnen als Machtquelle zu haben, eher ähneln und mich nicht dafür verfluchen, wie sich die Kultur meines Volkes entwickelt hat.

06.02.2018 16:13Beitrag von Knorkar
Warum sollte man direkt nach einem grossen Krieg gleich wieder in den Krieg ziehen?


Weil eine der beiden Fraktionen sonst auf die Idee kommen könnte, eine kleinere Macht, ohne nennenswerte Verbündete, zu erobern.
Was haben wir denn mit Pandaria gemacht? Allianz und Horde wollten den ganzen Kontinenten für sich beanspruchen, weil er reich an Bodenschätzen war oder was weiß ich und wer sollte sie daran hindern? Die Pandas, die nicht mal ein stehendes Heer haben?

Und was, wenn man diese kleinere Macht in Ruhe lässt und die dort wieder was dummes anstellen, ohne, dass es jemand merkt, weil man mit denen nichts am Hut hat?
Überlass den Eschenwald den Nachtelfen, der Vulkan wird dort eh bald explodieren, dann ist das Gebiet erstmal unbenutzbar. Geh lieber ins Vorgebirge des Hügellands und lerne dort Johnny Imba und Orkus kennen. Du wirst es nicht bereuen, garantiert. :)

Nimm an der Unterhaltung teil!

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