[H-BE-Militär] Seefalken - Heimatschutz aus Quel'thalas

Die Aldor
Die Nacht bricht langsam herein und das rege Treiben verebbt. "Endlich Ruhe..", spricht die Sin'dorei zu sich selbst und lässt den Blick in die Ferne über das ihr fremde Gebirge schweifen, während sie den Sonnenuntergang beobachtet.
Ihr Blick hat etwas melancholisches, nachdenkliches.

Wer weiß was die Zukunft für sie und die neu gewonnenen Freunde bringen wird..
Mal ein Push von den Grünen aus den Wäldern.

Haltet Ohren bereit! ;)
Der vorübergehende tierische Begleiter klettert einmal mehr auf einen Baum, wobei die Elfe dieses Mal hinterher klettert. Wer weiß.. Vielleicht bringt es nicht nur eine neue Sichtweise auf den wunderschönen Immersangwald, sondern auch auf die jüngsten Ereignisse..

(/push)
Auch hier danke für das RP gestern.

Die Waldläufer und sogar Drachenfalken im RP zu erleben ist herrlich. Dafür sind wir immer zu haben.
Erfeut auch an Quel'thalas so lange wir unterwegs sind. ;)
„Zurück!“
Ein elfischer Ruf schallt durch den thalassischen Pass und das Echo prallt von den hohen und ehrfurchterbietenden Klippen, hinunter zu einer Gruppe Reisender die nicht so unschuldig drein sahen wie sie gedacht vor zu haben. Es war eine Gruppe wilder Amani-Trolle, auf Bären und mit Karren, welche ohne Halt den Pass hinunter ritten und schnell das große Tor durchquerten um die Grenzen von Quel'thalas nach Süden zu verlassen. Sie stießen dabei auf keinen Widerstand. - Warum auch?
Als die reisende Gruppe von Trollen den Pass in die Nordlande hinab stiegen war die Zeit gekommen. Ein gut gezielter arkaner Pfeil traf den magischen Mechanismus am ersten Tor welches die Blockierung des Fallgitters aufhielt. Nach dem Warnschrei folge keinen Augenblick später ein mechanisches Knurren mit einem abschließenden enormen Knallen. Die spitzen Stäbe des Fallgitters mahlten sich in gepflasterten Stein, Splitter flogen und wirbelte eine Staubwolke auf. Der Weg war versperrt. Zumindest für eine Weile, bis es jemand auffällt und die Beamten des Landes das Tor wieder aufziehen. Es könnten bis dahin Tage vergehen. Für den Verursacher dieses Problems spielte es keine Rolle. Er sah es pragmatisch.
Eine sehr kleine Gruppe von Waldläufern in der Nähe des Tores schwang sich auf ihre beflügelten Reittiere und hob sich in die Lüfte, über das Elfentor und in den Süden. Die Trolle waren noch sehr nah und langsam. Es sollte ein kurzes und beeindruckendes Manöver werden: der „thalassische Abschied“.
Unweit der ersten Bäume umkreisten die fliegenden Waldläufer auf ihren Drachenfalken die Gruppe Trolle und ließen brennende Pfeile auf sie nieder regnen, bis die Bäume Feuer fingen unter denen diese Unterschlupf suchten. Anschließend flüchteten die Trolle sich in die weite Ebene. Das genügte den Elfen als Warnung. So schnell würden sie nicht zurück kehren.
Waldläufergeschichten

Die Vögel zwitscherten seit dem Sonnenaufgang im tiefen Wald durch die Baumkronen und Gräser. Sie tanzten ihren eigenen Tanz, ungestört von keiner wandernden Seele oder Schrecken. Aldaron beobachtete sie schon seit einer ganzen Weile und hatte sich am frühen Morgen auf einen Ast geschwungen und seit dem ausgeharrt. Wonach er wirklich ausschau hielt wusste er nicht. Sein Blick war auf die Senke vor ihm gerichtet. Eine kleine Auenlandschaft breitete sich vor ihm aus, vorallem junge Bäume trieben hier aus und standen mittelhoch in der Sonne. Libellen surrten durch die Luft. Stunden der Ruhe. Der Elf auf dem Baum erlaubte sich mit seinen Gedanken abzuschweifen, während sein Blick auf der Rinde eines Baumes haftete.

Ein halbes Jahr war vergangen seit den Ereignissen in der Hauptstadt. Die Anschuldigungen und seine Unfähigkeit Herr der Situation zu werden haben ihn lange zweifeln lassen. Einer nach dem anderen kehrte ihm den Rücken, als er Zuletzt resignierte. Seine Leute hatten noch lange um ihn gekämpft. Er hatte vorher den falschen vertraut, den falschen Gehör geschenkt, das war ihm nun klar. Ein bitterer Nachgeschmack folgt seinen Erinnerungen. Und dann der Verrat aus einer Ecke, hervorgekommen aus den Schatten. Ein Schatten aus der Vergangenheit welcher jahrelang im Hintergrund an Aldarons Sturz gearbeitet hatte. Die Bitterkeit folgt ihm in seinen Gedanken. Aldaron war nun nur noch Hauptmann. Einst kommandierte er eine Gruppe von Waldläufern, Kundschaftern, Heilern und... einer Arkanistin. Er war ein Kommandant der Seefalken.
Früher, durch Arthas war der Verbund schon einmal vernichtet geschlagen worden. Die Flotte seines Vaters brannte in und vor dem eigenen Hafen. Aldaron war gezwungen aus der Ferne zuzusehen. Er trug nun die Verantwortung. Nach dem Wiederaufbau Quel'thalas zerstreuten sich die letzten Überlebenden seiner Gruppe und nur noch er blieb zurück. Und Andaronir, der sich damals auf sein Schiff stahl. Er nahm den Jungen bei sich auf. Sie fanden an Saltherils Anlegestelle eine neue Heimat und überlebten. Sie finanzierten sich ihren Unterhalt durch Passagier- und Kurierfahrten, einfache Seeleute waren sie. Und Aldaron sparte das Gold, bildete sich weiter und machte das beste aus der Situation. Ein neues Schiff kam, junge Elfen schlossen sich ihm an, sie siedelten nach Quel'danas und konnten einen Wiederaufbau wagen. Und Aldaron sah in der Ferne das Ziel näher rücken: Wenn er genügend Soldaten antrainiert hat, kann er einen Versuch starten den verheerten Hafen im Immersang zu erobern und zu reinigen. Seine Heimat, die er teuer von den Karten Quel'thalas' hat entfernen lassen damit niemand anderes vor ihm dort landete: Stromhafen. Aber jemand, den Aldaron verstorben glaubte, erinnerte sich an das kleine Hafendorf und an die Schätze, die im Kontor vielleicht noch lagerten... Der Kommandant war im Weg und musste weg. Und so plötzlich wie ein Donnerschlag viel alles in sich zusammen. Mäzen und Verbündete verstießen ihn als ihm der Hochverrat zur Last gelegt wurde – Verrat an dem eigenen Volk und Weitergabe an Informationen an die Legion. Aldaron erinnerte sich daran, das einst der Zentralkristall der magischen Kommunikationskristalle entwendet worden war. Dem hätte er damals nachgehen und es nicht innerlich abhaken sollen als die Magister der Zwillingseiche das Problem aus der Welt schafften. Die Anklage wurde aus Mangel von Beweisen schließlich eingestellt. Der Makel blieb. Seine Soldaten fanden in anderen Einheiten Unterschlupf. Die ehemaligen Mäzen hielten diese über Wasser. Ein schwacher Trost für den gefallenen Elfen.
Er war ermüdet. Seine Schultern haben sich in Laufe der Zeit gesenkt und er war schweigsamer geworden. Aldaron fand eine neue Zuflucht im tiefen Süden des langsam erblühenden Wald, eine Ruine am südlichen Abhang der Sonnenkuppe. Nach Monaten war das Gebäude innerhalb eines Felswalls wieder instant gesetzt, in mühsamer Arbeit Holz und Material angeschafft worden. Ein halbrunder, offener Stall zeigte zur Hauswand und fand Platz für hängende Nester, Pferche und Verstecke für die einzelnen Tiere die Aldaron nach und nach heran schaffte. Ein Helfer legte einen Kräutergarten an, ein Brunnen wurde gebohrt und ein modernes Waschhaus fand seinen Bestimmungsort. Ein neues Idyll wurde geschaffen. Doch die Zelte im Süden unter der großen umschlingenden Eiche waren größtenteils leer und seine Müdigkeit wuchs. Andaronir und Dailan waren nicht mehr zurück gekehrt und Aldaron verstand es. Beiden hatte er zu viel abverlangt. Und als Dailan ihn scheinbar am meisten brauchte schaffte er es nicht ihm zu helfen.
Und den anderen ein Heim als Zuflucht zu bieten gelang ihm ebenfalls nicht. Sie baten ihn um Erlaubnis wieder zurück zu kehren, doch er verweigerte es ihnen. Das Band was zerbrochen war, zerbrach auch ihn. Er konnte ihnen nie wieder in die Augen sehen. Er ließ sie im Stich, als er angeklagt wurde. Er konnte nichts tun ausser ausharren.
Die Abendsonne war bereit unterzugehen und noch zwitscherten die Vögel um den Elfen herum. Ohne sich viel zu bewegen verharrte er auf dem Ast zwischen den Blättern und fixierte eine Stelle im Geäst. Er selbst war mit grünen Tarnmustern versehen. Der unbespannte Bogen war um seinen Oberkörper gehangen und war kurz und die Wurfarme geschwungen, um mit viel Kraft und hoher Geschwindigkeit im kleinen Raum schießen zu können. Doch der Elf war gelassen, als er in die Auensenke des tiefen Waldes blickt. Mit dem untergehen der Sonne mischten sich immer mehr dunklere Geräusche, wie Glucksen und Gurren in die Symphonie des Immersangwaldes hinein. Sobald nur noch das Licht der Sterne über den Baumgipfeln schien kletterte Aldaron hinunter in das hohe Gras und ging in die Senke. Es war Vollmond und der Mond brachte seine eigene Magie über das Land, welche die Ahnen noch anbeteten. Die Sonne gab nun den Elfen Kraft und Macht. Aber der Mond gab der Welt der Pflanzen die Seine. Aldaron ging zu der kleinen Auenlandschaft mit den jungen Bäumen. Er kannte jene. Er hatte sie einst mit seiner Schar Seefalken eingesammelt und als Setzlinge auf Quel'danas aufgezogen. Sie bekamen das feinste Wasser zu trinken und die schönsten Lieder zu hören. Aldaron gab streng die Aufzucht vor, nach alten Riten und Vorgaben. Sie waren prächtig gedien. Und nach dem das alte Quartier auf der Insel geräumt werden musste, hatte Aldaron jene Bäume zurück verlangt. Er brachte sie hier her in den tiefen Wald. Zwölf Setzlinge waren es. Einst waren sie zwölf Elfen.
Er holte geschnitzte Runensteine aus Knochen hervor und grub unter jedem Baum ein handgroßes Loch um jeden einzelnen zu vergraben. Jeder Stein hatte eine Rune als Buchstaben. Die letzten beiden hielt er jedoch zurück und steckte sie wieder ein und verließ die Gegend um nicht wieder zurück zu kehren. Er kehrte auch nicht in das neue Heim am Hügel zurück. Er ging vorbei, nach Stunden, und überquerte den Pass bei Tristessa. Sein Ziel war der Westen des Landes. Dort unter Planen und Geäst, lag seit Monaten der Seefalke vor Anker. Es wird Zeit das Moos und die Algen zu entfernen, die Segel zu erneuern, neue Farbe anzubringen.
Der letzte Neuanfang begann auch mit einem Schiff...
Heute Abend Flugtraining innerhalb der Grenzen Quel'thalas.
Offen für Interessierte, Ausrüstung wird gestellt.
Ort wird auf Anfrage bekannt gegeben.
Der Blonde, etwas zu kurz geratene Elf zog die hellen Brauen zusammen, als er auf der Straße an einer Gruppe plaudernder Sin'dorei vorbei kam und ein paar Gesprächsfetzen aufschnappen konnte. Die Seefalken hatten den Abend zuvor Flugtraining abgehalten, dem nach belieben jeder Beiwohnen konnte? Warum musste er sich ausgerechnet an diesem Tag dazu entschlossen gehabt haben den Abend mit den Seiten von "Formularische Bannung und Konnektivitäten" zu verbringen? Nächstes Mal würde er ein offen gehaltenes Training dieser Einheit nicht verpassen, ganz bestimmt nicht.... zumindest hoffte es dies, als er um die nächste Hausecke bog.
Logbuch des Captain
Ersatzlogbuch Taschenbuchausgabe

Tagesanbruch nach der Zerstörung von Brill
Wir, Morgenschimmer, Morgentau und ich, unterstützten die Mission des Blutrittermeisters Leitstern und Ritter Etrascel gemeinsam mit Sonnenpriesterin Belore'dorei, der alte Magister En'caras und Magister Cir Randes. Haben demnach eine Truppstärke von acht Elfen, ich sorge mich deshalb um Kolleteralschäden. Nach zwei Stunden Fußmarsch erreichten wir die Grenze zum Silberwald und stießen auf ein Lager von Verlassenen, welche sich bereits um eine Absperrung bemühten. Sie meldeten das vier der Arbeiter vermisst wurden. Rittermeister Leitstern befahl die Suche nach den Vermissten und ordnete an das wir drei Waldläufer die Spuren ausfindig machten. Die Ritter und Zauberer folgten uns als Nachhut. Konnten eindeutig tote Verlassene auffinden, ich fand noch zwei weitere in der Lichtung ehe mich drei Worgen überraschten. Konnte die Nachhut warnen, wurde am Rücken von einem Zauber getroffen. Im nachhinein denke ich druidischer Zauber, einer der Worgen schien ein Druide gewesen zu sein. Die Angreifer wurden nach und nach von der Nachhut und von uns auseinander genommen und getötet – keine ernsten Verwundungen unsererseits. Wir Waldläufer wurden abgerufen die Gegend zu überwachen, die anderen haben sich die toten Körper in der Lichtung genauer angesehen. Die Sonnenpriesterin sprach etwas von Folter, von Worgen. Dann vernahm ich das Wort Ren'dorei. Das bereitet mir Unwohlsein. Werde meine Wache intensivieren und Bericht zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.
Nach einer unterbrechenden Abfolge von Ereignissen sind die Bauarbeiten am neuen Hauptquartier am Hang des Sonnenhügel endlich fertig gestellt.
Man mochte es gar nicht mehr hoffen das Gebäude und die Umgestaltung der Fläche in einem neuen Glanz zu sehen, und doch ist nach Monaten der mühevollen Arbeit das Ergebnis zu sehen. Selbstverständlich wäre mit Magie und Sponsoren alles schneller gegangen...


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Das "Gut Dämmertal" ist ein ehemaliges Wohngebäude im Stil eines Sanktum und geschützt durch einen hohen Wall aus Felsen. Durch die Aufklärung des Verbleibs des letzten Erben des Familienzweigs konnten die Seefalken erreichen eine Unterkunft an dem Standort zu errichten.

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Die örtlichen Beschreibungen:

  • Im Immersangwald
    Das gesamte Hauptquartier der Seefalken liegt wie eine Garnison in einem geschützten hohen steinernen Wall am südlichen Hang des Sonnenhügels. Zwischen den hohen Felsen sind frische junge Bäume gepflanzt und Vögel zwitschern in den Wipfeln. (Vogelgruppen sind abgerichtete Wächter-Tiere, insgesamt 6 Gruppen im Umkreis mit 3-4 Vögeln pro Gruppe) An den Zugängen des Walls, Eingänge Süden und Norden, befinden sich in den Astgabelungen der angrenzenden Bäume hölzerne Plateaus welche mit Strickleitern behangen sind, um von Plateau zu Plateau zu bewegen und hinauf zu gelangen.
    Im Süden befindet sich der Haupteingang des Guts. Erkennbar führen drei Treppenstufen an zwei thalassischen Glevenwerfern vorbei zu zwei Wächtern in grün-goldener Rüstung und Gewandung.
  • Der Versammlungsplatz:
    Vom südlichen Haupteingang kommt man auf den Versammlungsplatz vor dem großen Hauptgebäude. Nach links und rechts führen Wege ab zu weiteren Plätzen des Guts. Der Platz hat eine Fläche für eine kleinere berittene Kompanie.
    Auf dem Bereich gibt es einen Briefkasten und zwei Anbindepfosten westlich am Felsen.
  • Das Hauptgebäude:
    Das Gebäude ist erkennbar ein altes, stillgelegtes Sanktum. Das Planetarium auf dem Dach steht regungslos still. Insgesamt ist auf dem ersten Blick erkennbar: Das Gebäude ist kernsaniert und neu gestrichen. Die Fenster sind ersetzt mit leuchtenden Farben der neuen Gläser, die Böden und Mosaike im Erdgeschoss erneuert.
    Im Inneren ist mittig ein neuer, runder Teppich ausgelegt und darauf ein großer, spiegelglatter Tisch mit vielen Stühlen rundherum. Seidene und durchsichtige Vorhänge trennen die Tischgruppe und das Erdgeschoss zu der oberen offenen Etage und den Rest des großen Raumes. Links und rechts an den hohen Wänden des Innenraums stehen große Regale mit vielen Büchern, Schriftrollen und Kartensätzen, die man im Laufe der Jahrhunderte in die Finger und vererbt bekommen kann. Auf der westlichen Seite der Wand des Raumes erkennt man einen kleinen Schrein mit mehreren kleinen filigranen Regalen rundherum um eine goldene Sonnenscheibe. Etwas Licht sprudelt aus einem sich darunter befindenden Wandbrunnen heraus und gibt dem ganzen einen beruhigenden Eindruck. Auf den Regalen liegen persönliche Gegenstände und Erinnerungen.
    Unter der Treppe, die zur einer - inaktiven oder verschlüsselten - Translokationskugel führt, ist erkennbar ein Waffen- und Vorratslager mit nummerierten und beschrifteten Kisten und codierte Köcher - vieles für den Schnellzugriff.
    Das obere Stockwerk ist ein mit Gemälden ausgestatteter Flur der ringsherum als Empore am Rand der Wand entlang führt. Das Gegenstück der Translokationskugel befindet sich in einer Ausbuchtung des Flurs.
    Auf einem Balkon, der vom zweiten Stockwerk nach draussen führt, schwebt der große, mit flimmernden Zauberschutz versehener zentrale Kommunikationskristall.
  • Die Witwe Dämmertal:
    Die Witwe Dämmertal ist ein hochelfischer Geist. Ihre nicht-physische Form ist spektral und nur der Oberkörper ist als der einer Elfe erkennbar. Ihre langen weißen Haare schweben wie Unterwasser durch die Luft und ihr zeitlos schöner Gesichtsausdruck ist in schweigendem Schock erstarrt.
    Die Witwe levitiert größtenteils schweigend über die Empore des oberen Stockwerks und gibt selten ein Seufzen und bestenfalls selten ein flüsterndes Gedicht von sich.
  • Der kleine Park:
    Vom Versammlungsplatz aus führt nach Osten ein Weg zu einer hohen hölzernen Absperrung, eine mit Efeu bewachsene Spallier und Durchlass der zu einem weiteren Abschnitt des Geländes führt.
    In dem linken Halbkreis des hohen Holzzauns befindet sich ein kleinerer Springbrunnen mit Sitzkissen, ein Ort der Ruhe, und dahinter erkennbar eine hohe, blaue Trauerweide mit Laternen und einer idyllischen Sitzgelegenheit unter den hängenden Ästen zwischen deren Ästen ein verzauberter Sternenhimmel schimmert.
    Der Weg führt weiter geradeaus und gabelt sich auf dem halben Weg nach links und nach rechts. Der rechte Weg führt in einem Pfad den Wall hinauf und endet bei einem offenen roten Zelt mit Tisch und Bank und einem kleinen Regal, von wo man aus über das Gelände und in den Immersang blicken kann. Ganz klar, hier ist der Sitz des Hauptmann.
    Die anderen Wege führen weiter zum Zeltlager und zum Übungsplatz.
  • Das Zeltlager:
    Der östliche Weg führt durch den Park zu einem abgelegenen Lagerplatz am Rand des hohen Felswalls. Rechts säumt noch am Wegesrand und an den Felsen ein breiter und gepflegter Kräutergarten, links vom Weg steht ein offener Fuhrkarren mit Lebensmittelkisten, Fässern und Flaschen. Der Karren und der Kräutergarten bilden den Eingang zu dem Zeltlager.
    Sechs thalassische und grüne Zelte stehen in einem Halbkreis im Schutz der Felsen um ein mittleres, offenes Zelt welches sinnhaft das Gemeinschaftszelt auszeichnet. Innerhalb dieses Zeltes liegen Kissen zum Verweilen bereit.
    Das Zeltlager ist nördlich sichtbar durch eine kniehohe Hecke und einem vollen Arbeitsbereich zum Trainingsplatz getrennt. Direkt am offenen Fuhrkarren kann ein Lederer sich um Felle und deren Bearbeitung kümmern. Daneben steht eine neue Feuerstelle mit Rost und Ablageflächen um Mahlzeiten zuzubereiten. Am Anderen Ende des Arbeitsbereiches steht ein thalassicher Planwagen.
  • Der Trainingsplatz:
    Am Park und Lager angrenzend befindet sich der Trainingsplatz. Vom kleinen Park aus führt ein Weg durch einen Durchlass durch eine kniehohe grüne Hecke zu einem großen und sichtbar vielseitig genutzten Übungsplatzes. Von dem Hauptgebäude bis zur Felsenwand wird jede Fläche praktisch genutzt.
    Der Schießplatz befindet sich ganz im Osten Richtung Felswand. Ein hölzernes Plateau mit Pfeilvorräten und Bogenhalterungen symbolisieren die Schussrichtung und den Abschussbereich. Die Ziele hängen an einem Pfeilfangnetz vor den Felsen und werden regelmäßig gewechselt. Das Netz ist mit einem Tarnnetz und Efeu behangen.
    Der Weg führt auf dem Trainingsplatz westlich an der Hauswand vorbei und durch einen abgesonderten Trainingsbereich hindurch. Eine runde, knöchelhohe Mauer grenzt einen Kreis innerhalb des großen Platzes ein. Im Innenkreis dieses abgesonderten Bereiches stehen Sitzbänke und Nahkampfziele. Der Nahkampf-Trainingsplatz ist mit einer magischen Bannkuppel vor Patzern der Bogenschützen gesichert.
    Der Weg führt weiter in den Norden durch einen weiteren Durchgang der abgrenzenden kniehohen Hecke zwischen Gebäudewand und Felswand hindurch.
  • Der nördliche Bereich:
    Im Norden befindet sich ein weiträumiger mittelgroßer Bereich innerhalb des Felsenwalls mit Ausgang zu den Pfaden der Sonnenkuppe.
    Ein überdachter Brunnen ist hier zu finden wie ein hölzernes, offenes Waschhaus welches mit Efeu bewachsen ist.
    Das Waschhaus hat im inneren an beiden Seiten des einzigen Raumes entlang ein Dutzend Waschbecken und Pflegemöglichkeiten sowie die Möglichkeit die persönliche Wäsche zu waschen und am Ende des Gebäudes zum Trocknen aufzuhängen. Der lange Raum wird in der Mitte durch einen Raumteiler getrennt.
    In der Nähe des Waschhauses befindet sich auch ein hölzernes Toilettenhäuschen.
  • Das Lazarett:
    Direkt am Versammlungsplatz angrenzend befindet sich ein kleineres, rundes, mit großen gläsernen Scheiben versehenes Häuschen in einer Nische zwischen den Felsen. Efeu wächst über das gläserne Dach und hohe Zierpflanzen verdecken die Einsicht in das Gebäudeinnere. Ein blauer Vorhang verdeckt den Eingang.
    Das Innere der Heilerhütte ist durch einen Raumtrenner geteilt. Die rechte Hälfte des Raumes hat eine Behandlungsliege, Vorratskisten, Medikamentenregale und Heiler-Zubehör, Kommoden und ein offenes Buch mit Schreibfeder. Die linke Hälfte bildet den Ruhebereich mit mehreren Liegen, Kissen, Duftkerzen und Laternen sowie dekorative Statuen und Bücher.
  • Der Stall:
    Der Stall der Seefalken nimmt den gesamten westlichen Bereich zwischen Hauswand und Felswand ein. Der Stall ist halboffen und sieht auf dem ersten Blick wie eine riesige hölzerne Chormuschel aus. Die hölzernen Balken ragen von der Felswand hoch auf und bilden einen halbrunden Bogen über den Stallbereich hinüber zur Hauswand. Innerhalb der Streben des halbrunden Daches befinden sich die Nester der Drachenfalken. Am Grund des Stalls sind an der Westseite mehrere Gehege für verschiedene Tiergattungen, wie Falkenschreiter, Großkatzen, Wölfe und Pferde. Auf der östlichen Seite des Stalls, an der Hauswand, befinden sich die Ablagen für Sättel, Spender für Futtermischungen, Eimer und weiteres Zubehör der täglichen Tierpflege. Ganz am Ende des Stalls sind die Käfige für kleinere Tiere und ein Abstelllager des gesamten Geländes. Die jeweiligen Gehege der Tiere sind auf die Bedürfnisse der Bewohner angepasst: So haben die Drachenfalken ihre brandsicheren Nester auf mehreren Ebenenen, die Großkatzen haben Verstecke und Bäume um ihre Krallen zu wetzen, die Pferde eine kleine Wiese und die Raubvögel eine große Voliere.
  • Nimm an der Unterhaltung teil!

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