[Orc-[RP-PVP]] Donnerschild-Clan

Kult der Verdammten & Co.
Clanstory: Prolog
Neue Pfade

Das Leben schreibt viele Geschichten. Manchmal müssen abweichende Pfade eingeschlagen werden, um ein altes Kapitel zu schließen und um ein Neues zu beginnen. So wie auch diese hier. Einst waren sie stolze Kämpfer eines großen Clans, den Donneräxten. Diese Orcs liebten ihre Traditionen und waren ihrem Häuptling loyal eingestellt. Dessen lange Abwesenheit sollte jedoch ein ganz anderes Schicksal für einige Anhänger bereithalten, um neue Geschichten entstehen zu lassen.

Als das Oberhaupt einst im Nebel verschwand und der Clanrat plötzlich auf sich allein gestellt war, trat ein junger Krieger aus dem Schatten. Zunächst unscheinbar und etwas zurückhaltend, stellte er sich in die mächtigen, großen Fußstapfen die hinterlassen wurden. Als neuer Häuptling brachte Urmug frischen Wind in den Clan, was viele jüngere Orcs beflügelte. Sie sahen zu ihm auf; nicht weil dieser mit alten Weisheiten triumphieren konnte, sondern weil er einfach für jeden aus seinem Clan da war, wenn man ihn brauchte. Urmug pflegte alte und neue Kontakte, koordinierte die Orcs nach ihren Stärken und Schwächen und zog mit ihnen auf manche Schlachtfelder.

Irgendwann jedoch kam der Zeitpunkt, an dem sich der aufgezogene Nebel lichtete und der alte Häuptling der Donneräxte von seiner langen Reise zurückkehrte. Da ein Clan nur einen Durub haben konnte, hätte es nach alten Traditionen einen entscheidenden Kampf geben müssen, das Mak´gora; ein Zweikampf auf Leben und Tod. Da Urmug aber nicht aus dem Drang nach Stärke und Macht die Führung übernahm, sondern eher aus der Not heraus, wurde auf solch einen Kampf verzichtet.

Der junge Krieger fügte sich, doch gerade die neusten Clanmitglieder kamen mit diesem Umstand nicht gut zurecht, da sich Urmug als ihr Oberhaupt ihren Respekt verschafft hatte. Sie vermissten diesen frischen Wind und auch ältere Clanmitglieder fanden diesen Umstand nicht gerade gut.

Dies führte zu Unruhen innerhalb der Gemeinschaft, die nur durch eine Abspaltung vom Donneraxtclan friedlich beigelegt werden konnte. So verließ eine kleine Gruppe von treuen Orcs die Sümpfe des Elends ohne Wiederkehr und folgten dem neuen Banner von Urmug Donnerschild.

Der Donnerschild-Clan
(traditioneller Orc-RP-PVP Clan)

Verfügbare Rassen/Klassen:
  • Orcs
  • Krieger, Schamane, Jäger, Schurke, Magier, Mönch und Priester (mit Claneigene Klassenauslegungen)


Clan-Informationen:
  • www.Donnerschild-Clan.de.to


Ansprechpartner:
  • Urmug - Kult der Verdammten


Do'rok,

euch viel Erfolg mit dem Klan.
OoC:
Da kann ich mich Agram nur anschließen.
Wünsche euch nur das Beste für die Zukunft, Leute!
Und damit keine falschen Gedanken aufkommen ... ja, ich meine das ernst.
Vielleicht stolpert man sich ja mal über den Weg.
Schöne Seite hast du da gebaut =) .
Gruß,
Iz
Auch von meiner Seite alles Gute für euer Projekt.

Ande'thoras-ethil
Eliandris
Ich danke euch!


Akkara´s Charakterstory
Rückkehr

Orgrimmar. Nach den schweren Kämpfen gegen die Legion kehrten viele tapfere Kämpfer Stück für Stück in die Hauptstädte ihrer Fraktion zurück. Die Gassen waren voll, sehr belebt und als erste Sammel- und Anlaufstelle boten die Hauptstädte viel Platz. Händler positionierten sich geschickt an den Rändern, um lauthals ihre Waren anzubieten und Familien warteten ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Krieger. Auf Akkara wartete niemand. Die Orcin schob sich an und zwischen den anderen hindurch, gefolgt von ihrem knurrenden Wolfsbegleiter. Stand ihr jemand im Weg, oder wagte es sie mit irgendwelchen Angeboten aufhalten zu wollen, ruppte sie jene Personen einfach auf die Seiten, um durch das Gedränge zu gelangen. Akkara hasste Massenaufläufe, die meist nichts Gutes verhießen.

Eine gefühlte Ewigkeit später fand die Orcin etwas abseits von Durotar ein schattiges Plätzchen zum Schutz vor der prallen Mittagssonne. Zeit zum Durchatmen, sich einen kräftigen Schluck Wasser aus dem Trinkschlauch zu gönnen und mit dem tierischen Begleiter die letzte Essensration zu teilen. Gesättigt nutzte sie den Moment, um aus ihrem Leinenbeutel einen Folianten zu nehmen. Mit einem Bleigriffel in der Hand konnte sie sich ihren Aufzeichnungen widmen.

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Ankunft.

Wie lange es her war unklar. Die trockene Luft habe ich nicht vermisst, anders als kühles Bier. Tavernen mehr als überfüllt gewesen, anstellen oder durchschlagen. Letzteres mit Erfolg vollzogen, jedoch einige unschöne Flecken kassiert. Egal, hat sich gelohnt! Viel Gerede um Nichts, jedoch plapperte Gamon über Gerüchte bevor er eines über den Schädel bekommen hatte: Spaltung vom Donneraxt-Clan, Urmug unter eigenem Banner unterwegs. Von Feralas war die Rede.

*Urmug … den Namen kenne ich?*

Was nun tun? Ich denke der Sache auf den Zahn fühlen, ja. Und das Schreiben weiter üben, auch wenn es nicht mehr von Nöten wäre. *Endlich keine Späher Berichte mehr!

-Wasser
-Reitwolf
-Trockenfleisch
-Schleifstein
-Bleigriffel II+I
-Köcher


Nicht vergessen, wichtig! Habe eh nichts anderes vor, Gerüchten also folgen und vernichten. Tokha ratzt noch fertig, danach Dinge besorgen und los. Gespannt auf den Weg und was wir erleben werden. Endlich wieder Fallen legen und auf gemeinsame Jagd, alleine mit Tokha gehen! Freue mich!

Akkara Ende

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Die dunkelhäutige Orcin verstaute zufrieden das lederne Buch zurück in ihren Beutel und überschlug zum Dösen die massiven Kettenstiefel übereinander. Sie würde sich nun selbst ein wenig ausruhen, ehe sie und ihr Kampfgefährte zum neuen Abenteuer aufbrechen würden.
Clanstory
Eine neue Heimat

Im Süden von Kalimdor liegt ein gewaltiger Urwald, der unter dem Namen Feralas bekannt geworden ist. Tausende von Jahren gestaltete die raue Kraft der Natur die Klippen und Wege nach ihrem Belieben und erschuf so eine einzigartige Landschaft. Ebenso prägte der Kataklysmus dieses Gebiet. Jene gefährlichen Wälder sind nicht nur dicht und unheimlich zugleich, sie bieten auch den Gnollen der Waldpfoten, den Harpyien von Rabenwind und riesigen Ogern Zuflucht und eine Heimat. Feralas wird aber nicht nur von diesen Kreaturen bewohnt, es finden sich hier auch unzählige Raubtiere wie Bären, Wölfe, sogar Affen und Yetis wieder. Einige Gerüchte ranken sich sogar um die Sagen umwobenen Drachen des grünen Drachenschwarmes.

Feralas mag vielleicht auf den Karten klein aussehen, tatsächlich handelt es sich aber um ein durchaus großes Gebiet. Im Norden befindet sich die obere Wildnis, die Heimat der Zwillingskolosse, die Ruinen von Rabenwind. Etwas weiter südlich können nicht nur Düsterbruch und viele Ruinen von der ehemaligen Elfenhochburg Düsterbruch gefunden werden, sondern auch neue Festungen der Mondfedern von der Allianz. Vor der Küste blickt nur noch die Insel von Sardor heraus mit den Ruinen von Isidien. Etwas Südöstlich von Düsterbruch, an den Berghängen, prangt die Schildfestung empor.

Dort lebt nun seit Kurzem ein wilder Orc Clan, der unter den Namen Donnerschild bekannt geworden ist. Er soll über das Meer im Westen gekommen sein und von einem alten Clan abstammen, der seit Anbeginn der neuen Zeit in den Sümpfen des Elends sein Unwesen treibt. Alles, was sich östlich der verschlungenen Pfade befindet, wird im Volksmund als die untere Wildnis bezeichnet und ist Hochburg der Waldpoten-Gnolle, Gordunni-Oger und Grimmtotem-Tauren.

Dem gegenüber steht aber nicht nur die alte Siedlung der Tauren, die den Namen Camp Mojache trägt, sondern auch noch zwei weitere Lager, die der Nachtelfen. Durch den Steinrutsch in Tausend Nadeln, der die gesamte Salzwüste in eine schimmernde Ebene und die Steine unter Wasser gesetzt hat, haben die Nachtelfen Thalanaar verlassen und es weiter oben neu aufgebaut.

Südlich vom Camp Mojache finden sich mittlerweile nicht nur die Hügel der Waldpfoten-Gnolle wieder, sondern auch ein neues Allianz-Camp. Dieses kleine Lager trägt den Namen Shadebough, was übersetzt Schattenzweig bedeutet. Das Lager war einst ein Teil der riesigen Zeltstadt der Waldpfoten.

Auch wenn die Stützpunkte der Allianz überhandgenommen hatte, so konnte niemand davon sprechen, dass die Nachtelfen diesen Urwald beherrschen würden. Denn die neuen Waldorcs, unter der Führung von Urmug Donnerschild, brachten frischen Wind mit sich und machten es den Langohren von Anbeginn schwer. Immer wieder kam es zu Übergriffen durch den Orc Clan, der die Vorräte der Elfen plünderte, um zu überleben. Dieses Treiben zu unterbinden ist der Allianz bis heute nicht gelungen und weiterhin ein unangenehmer Dorn in ihren Augen.

Die Orcs wussten sich gut den neuen Gegebenheiten anzupassen und waren durch die ausgeklüngelten Verteidigungswalle ihrer neu errichteten Bastion ebenso sicher geschützt. Außerdem wussten die Schamanen des Donnerschild-Clans genau, wie die geballte Kraft der Natur in einem Kampf einzusetzen war.

Das Feralas noch heute eine unzähmbare Wildnis darstellt, lässt sich nicht leugnen; neue Pfade haben sich in all den Jahren aufgetan. Viele steile Klippen und Berge waren verschwunden und eröffneten auch den Orcs neue Wege, die es noch zu erkunden gab.

Aus manchen unscheinbaren Höhlen oder Schluchten sollen von nun an furchteinflößende Töne erklingen, da es vorkommen konnte, dass ein unvorsichtiger Abenteurer unverhofft einen der selbsternannten Waldorcs gegenüber stehen konnte, die nicht jedem freundlich gesinnt sein sollen.

Feralas; die neue Heimat des Donnerschild-Clans.

Der Donnerschild-Clan
(traditioneller Orc-RP-PVP Clan)

Verfügbare Rassen/Klassen:
  • Orcs
  • Krieger, Schamane, Jäger, Schurke, Magier, Mönch und Priester (mit Claneigene Klassenauslegungen)


Clan-Informationen:
  • www.Donnerschild-Clan.de.to


Ansprechpartner:
  • Urmug - Kult der Verdammten


Clanstory
Erste Verhandlungen und Bündnisse

Die Nacht war bereits angebrochen, als der Durub des Donnerschild-Clans von den anstrengenden Verhandlungen aus dem Camp Mojache in die Schildfestung zurückkehrte. Gerade als er sich zur Ruhe an die Flamme hockte, um die letzten Tage noch einmal zu überdenken, hörte er hinter sich plötzlich Rakana. Sie sprach ihn leise an und teilte ihm mit, dass eine Delegation der Verlassenen, Lordaerons Vierzehntes, am Abend in der Festung angekommen sei. Urmug Donnerschild erhob sich langsam und etwas schwerfällig von seinem Platz an der Flamme und wandte sich an seine Besucher. Louysa fiel ihn dabei als Erste ins Auge.

Er kannte die Sin´dorei von früher als er noch stellvertretendes Oberhaupt der Äxte war. Sie begrüßte ihn freundlich und übergab sogleich ein Gastgeschenk; einen jungen Worgwelpen. Etwas skeptisch vermag Urmug Donnerschilds Blick zunächst gewesen sein, da normalerweise sich ein Worg seinen Orc aussucht. Da es sich um einen Waisen handelte, konnte die Skepsis jedoch schnell beiseite geschafft werden und der Durub freute sich über diese nette Geste. Er bat Rakana ihn in die Stallungen zu bringen und versorgen zu lassen. In der Zwischenzeit kehrte auch Nagarsh an die Flamme zurück und der junge Krieger machte eine einladende Geste den Verlassenen gegenüber, sich ebenfalls an das Feuer zu gesellen.

Es wurden Festmähler zubereitet und Donnerschnaps floss großzügig die Kehlen hinunter. Da das Vierzehnte eine lange Anreise hinter sich hatte wurden die Gespräche auf den nächsten Abend verlegt; zunächst sollte ein wenig Einstand gefeiert werden. Der Durub Urmug Donnerschild verließ als Erster die Flamme und begab sich in seine Felle, zu anstrengend waren die Unterredungen und Erkundungstouren der letzten Tage gewesen. Rakana und Nagrash blieben noch eine Weile bei den Gästen an der Flamme, unterhielten sich und feierten.

Der kommende Tag verging zügig, die Verlassenen durften sich als Gäste in der Schildfestung frei bewegen und sich so ein Bild vom neuen Clan machen. Am nächsten Abend hockte Urmug schon früh an der Flamme und wartete auf die Besucher, Kommissarin Louysa und Leutnant Strakov waren die Ersten, die zum Feuerschein kamen. Der junge Durub begrüßte beide freundlich und lud sie abermals ein an seiner Seite Platz zu nehmen. Urmug und die Sin´dorei sprachen viel, auch über die vergangenen Zeiten, als er noch Oberhaupt der Äxte war und wie sie Seite an Seite mit dem Vierzehnten als Verbündete in Schlachten zogen.

Die Frage, wie die Beziehung zum alten Clan aussehe, war unvermeidlich, da die Einheit der Verlassenen auch mit ihnen weiterhin verbündet waren. Urmug Donnerschild zuckte als erste Antwort mit den breiten Schultern und meinte, dass er sich friedlich von den Äxten trennte. Jedoch wisse er nicht, wie ein künftiges Aufeinandertreffen aussehen würde, falls er auf Urog treffen sollte.

Unterhaltsam war auch die weitere Unterredung, in der Urmug ebenfalls erklärte, dass er seinen Clan offen hielte und sich nicht so wie manch andere Gemeinschaft isolieren und hinter hohen Palisaden verschanzen wolle. Etwas Plötzlich kam eine der Ogerwachen auf den Durub zu und erzählte etwas von Unruhen. So musste er sich kurzerhand von der Flamme entfernen. Diese Zwangspause gefiel Urmug gar nicht, doch hatten die Oger noch einige wichtige Fragen offen, die für ein weiteres Zusammenspiel mit den Orcs sehr wichtig waren. Auch das Vierzehnte war in dieser gewissen Zwangspause nicht gerade untätig.

Zurück an der Flamme wurde der erfolgreiche Angriff eines nahe liegenden Postens der Nachtelfen verzeichnet. Die Bergung eines Leutnants vom Vierzehnten, der unter einem gefallenen Urtum zu liegen kam, nahm etwas mehr Zeit in Anspruch als der eigentliche Kampf an sich.

Die weiteren Unterhaltungen verliefen gesellig. Urmug Donnerschild machte deutlich, dass sein Clan bereit wäre wieder Seite an Seite mit den Verlassenen in Schlachten zu ziehen. Jedoch bat er um etwas Geduld, da sie noch dabei waren Fuß in dieser Gegend zu fassen und es einige Dinge zu klären gab, was die leichten Unruhen der Ogar vorhin bewiesen. Die letzten Wochen waren Kräfte zehrend, für alle Clanmitglieder. Sie müssen sich zunächst stärken, ehe sie wieder in einen Kampf ziehen können, was für jeden verständlich ausgedrückt war.

Am späten Abend nährte sich die Zeit des Aufbruches und der Heimreise. Die Verlassenen bedankten sich beim Donnerschild-Clan für die Offenheit und Gastfreundschaft in der Schildfestung. Beide Parteien sollten von nun an mit großer Zuversicht in eine gemeinsame Zukunft auf Seiten der Horde blicken; als Verbündete.

Der Donnerschild-Clan
(traditioneller Orc-RP-PVP Clan)

Verfügbare Rassen/Klassen:
  • Orcs
  • Krieger, Schamane, Jäger, Schurke, Magier, Mönch und Priester (mit Claneigene Klassenauslegungen)


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  • Urmug - Kult der Verdammten

Akkara´s Charakterstory
Auf den Fersen

Die Reise auf dem kleinen Schiff war alles andere als komfortabel. Der forsche Wellengang war einfach nichts für Akkara, so konnte gut die Erleichterung der Orcin aus ihren Augen abgelesen werden, als ihre klirrenden Kettenstiefel den sandigen, aber dennoch festen Boden unter sich verspürten. Sie musste sich sputen, denn ein zu langer Aufenthalt des Schiffes wäre auffällig gewesen. Alles was sie brauchte war an ihrem Reitwolf befestigt, welchen sie sich vor Aufbruch ihres Abenteuers noch beschaffen musste. Auch Tokha, ihr schwarzer und gut ausgebildeter Wolfsbegleiter, war mit von der Partie und konnte es kaum erwarten von dem schaukelnden, kleinen Karren zu kommen.

Rasch schwang sich Akkara auf den Rücken des Reittieres und trieb ihn zur Bewegung an. Der Strand lag ruhig aber frei, sie mussten zügig an den Rand von Feralas gelangen, um im grünen Dickicht des Dschungels von der Bildfläche zu verschwinden.

Auch die Mitfahrgelegenheit fackelte nicht lange und setzte flüchtig die Segel um schnell weiterzuziehen. Die imposanten Bäume des Dschungels glichen den Palisaden eines Schutzwalls, breit, hoch und so dicht bewachsen, dass nur schwer ein Durchkommen außerhalb der Pfade möglich war. Selbst die Geräuschkulisse war plötzlich eine andere. Das Meeresrauschen wurde von den Pflanzen des Dschungels förmlich verschluckt und der eben noch wehende Wind wurde komplett vom Zirpen und Quaken der heimischen Tierwelt abgelöst.

Kritisch wurde die Umgebung in Augenschein genommen, jeder Tritt hier sollte gut überlegt sein, da gespaltete Erdplatten hier Normalität waren. So konnte ein noch so gerade wirkender Weg plötzlich zu einem Kletterabenteuer werden. Die Trampelpfade hingegen waren gut sichtbar, zu gut für Akkaras Geschmack. Die Orcin zog es weiterhin lieber vor etwas Abseits zu reisen, dort wo der weiche, Moosbedeckte Boden keine Fuß- oder Pfoten abdrücke hinterlassen konnte. Das erschwerte die Erkundung zwar ein wenig, aber dies war es ihr Wert und es dauerte nicht lange, da sollte ihre Sturheit auch belohnt werden.

Stimmen waren es, die sie zuerst wahrnahm. Dann folgten marschierende Fußschritte und die Geräusche von majestätischen Säblern. Rasch führte Akkara ihre beiden Begleiter hinter einen breiten Baum und ließ sie dort warten. Sie selbst schlich sich ein kleines Stückchen näher, um aus dem Dickicht einen besseren Blick haben zu können. Ein Kaldoreitrupp kreuzte ihren Weg und scheinbar waren sie schlechter Laune. Die Orcin verstand zwar kein einziges gesprochene Wort, aber die kraftvollen Ausdrücke und Handbewegungen ließen daraus schließen, dass sie eine unschöne Begegnung mit irgendwas, oder jemanden gehabt haben mussten. Einer der Reitenden hielt sich die Schulter, aus welcher noch ein Pfeil herausschaute.

Ihr Atmen stockte, als das Trüppchen kurz anhielt. Vor Akkara stand einer der Nachelfen. Ein Hinterhalt wäre für die Orcin undenkbar gewesen, sie hatte eine andere Mission zu erfüllen, auf die sie sich konzentrieren musste. Die Laute der Kaldorei warfen Fragen auf, doch offenbar machten sie eine kurze Rast und der Nachtelf verrichtete seine Notdurft inmitten des Gebüsches, wo die Orcin ausharren musste. Zum Glück bevorzugte jener Herr eine kleine Nische, ein paar Schritte von ihr entfernt. Als die Säbler getränkt wurden und der Trupp seine Rast beendet hatte, zogen sie langsamen Schrittes weiter. Der verwundete Reiter nutzte seinen Zorn, um sich den Pfeil aus der Schulter zu ziehen. Dank einer kleinen Unachtsamkeit lag dieser beim Weiterziehen inmitten auf dem Pfad und wartete förmlich auf Akkara.

Es sollten jedoch noch einige Momente vergehen, ehe sie sich sicher sein konnte alleine zu sein und nicht in eine Falle zu tappen. Sie ließ Tokha apportieren und besah sich selbst bei einer kleinen Pause den Pfeil ein wenig genauer an. Die Spitze schien durch eine Schmiede hergestellt worden zu sein, da sie keinen Kanten vorwies. Die Federn am Ende waren natürlich und kurz, ein Pfeil der schnell in seiner Geschwindigkeit ein Ziel finden würde. Dieser Anhaltspunkt war besser als keiner, schnell wurde er in ihrem eigenen Köcher verstaut und ihr Tagebuch, samt Bleigriffel gezogen, um sich Notizen zu machen.

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Überlebt.

Schiffe werde ich nie mögen. Rauf und runter, rauf und runter! Mein Mageninhalt drehte sich seit Tagen und ich konnte nichts essen. Es gab fast jeden Tag Fisch, ich kann ihn nicht mehr sehen. Zum Glück im Wald angekommen, der Geruch ist hier nicht besser und stickig. Feindkontakt verlief ruhig, hatten wohl andere Sorgen. Ein Pfeil könnte meinen Weg weiter bringen, werde der Sache nach einer Runde Schlaf nachgehen.

Zwei Tage reicht das Essen, aber hier ist viel Leben.

Tokha wittert noch keine Orcs, aber den Pfeil mag sie, vielleicht haben wir Glück, abwarten. Sollte mein Ziel echt sein, weiß ich nicht wie ein Treffen aussehen wird, blutig? Direkte Wege weiter meiden, aber Vorsicht vor Felsspalten!

Akkara Ende

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Unter den Worten zeichnete sie mit dem Bleigriffel den reitenden Kaldorei, der schmerzverzerrend den Pfeil aus seiner Schulter zog. Ebenso zeichnete sie sich im Gebüsch und den anderen, der sich quasi neben ihr erleichterte. Mit einem breitem Grinsen im Gesicht lehnte Akkara ist am Stamm an und betrachtete noch ein wenig ihre beiden Begleiter, ehe sie selbst auch zur Ruhe fand und erschöpft einschlief.
ooc:
Schöne Geschichten, nur weiter so und nicht unterkriegen lassen!
29.05.2018 16:59Beitrag von Celarandil
[quote]ooc:
Schöne Geschichten, nur weiter so und nicht unterkriegen lassen!


Danke! Ich gebe mir große Mühe.

Akkara´s Charakterstory
Dem Ziel ganz nahe

Ihre Rast fand ein unsanftes Ende, als Akkara von einer feuchten Wolfsnase im Gesicht geweckt wurde. Tokha schien etwas gehört zu haben, da seine Lauscher spitz nach oben gerichtet waren. Kurz die letzten Gedanken abgeschüttelt setzte sich die Orcin auf und horchte nun selbst in die Richtung, welche der Wolf fixierte. Der Abend war bereits angebrochen und es war dunkel. Selbst der Mondschein hatte seine Schwierigkeiten die dichten Baumkronen zu durchbrechen und die tagaktiven Waldbewohner schwiegen. Es war still und eigentlich nicht der rechte Zeitpunkt, um aufzubrechen, doch Tokha´s Verhalten wies eindeutig darauf hin, dass er mit seinem Rudel genau in diesem Moment weiter wollte.

Akkara verließ sich auf die Instinkte ihres Begleiters und sattelte ihren Reitwolf. Auch wenn es zu Fuß womöglich sicherer gewesen wäre, sie wollte keine Spuren von sich hinterlassen. Pfoten waren in einem Wald unauffälliger als feste Kettenstiefel. Ohne Licht würde sie nun komplett auf beide Wölfe verlassen müssen und hoffte nicht in einen Felsspalt abzurutschen. Tokha führte selbstbewusst und mit langsamen Schritten voran, während die Orcin versuchte die dunkle Nacht im Blickfeld zu halten. Die Geräuschkulisse war fremd und etwas unheimlich.

Was in solchen finsteren Wachmomenten der Verstand und das Unterbewusstsein mit einem anstellen können war wohl noch merkwürdiger. Akkara meinte Stimmen oder Schritte hinter, neben sich wahrzunehmen, dass sie sich verfolgt fühlte. Solch eine Anspannung zu ignorieren wäre ebenso erleichternd wie unvorsichtig zugleich. Am liebsten hätte die Orcin blind in den düsteren Wald geschossen, nur damit sie sicher sein konnte etwas Falsches gehört zu haben. So beugte sich zu einer Satteltasche hinunter, holte ein Seil aus dem Leder und begann sich um die Hüfte am Reitwolf gut und straff festzubinden. Ihr blieb nichts weiter übrig, als den Tieren blind zu vertrauen. Akkara schloss die Augen und versuchte gegen die Stimmen in ihrem Bewusstsein anzukämpfen, indem sie tief und ruhig atmete. Zu viel schwirrte ihr in den letzten Tagen, Wochen und Monaten im Schädel herum.

Wie lange Tokha das kleine Rudel durch den nächtlichen Wald führte war ungewiss. Akkara öffnete erst wieder ihre Augen, als sie stehen blieben und der Leitwolf wie versteinert und mit aufgerichteten Ohren ins dunkle Nichts starrte. Die Orcin löste das Seil wieder und rutschte aus dem Sattel. Sie kniete sich neben den Wolf, schob mit einer Hand die Äste vom Gestrüpp beiseite und wurde fast vom prasselnden Flammenschein geblendet. Das Rudel befand sich auf einer kleinen Anhöhe, die gut versteckt und umringt von dichten Büschen und breiten Farne, in unmittelbarer Nähe einer Bastion lag. Hören konnte sie nichts, der Wind wehte in entgegengesetzte Richtung, was sie gut an den Flammen eines großen Feuers erkennen konnte.

Hohe, eng aneinandergebundene Pfähle bildeten einen stabilen Palisadenzaun. Große, patrouillierende Schatten gaben dem Ganzen ein seltsames, gespenstisches Flair. Leiber konnte sie keine sehen, die schienen fast von der Dunkelheit der Nacht komplett verschluckt worden zu sein.

Akkara legte mit einem zufriedenen Grinsen ihre Hand auf Tokha´s Schädel, um lobend ihre Fingerspitzen auf seinem Fell immer wieder zusammen zu ziehen. Die Orcin kramte aus einer weiteren Satteltasche einen kleinen Kerzenstumpen hervor und entzündete gut geschützt im Dickicht mit ihren zwei Feuersteinen den Docht an, um einen weiteren Eintrag in ihr Tagebuch zu schreiben.

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Angekommen?

Tokha brachte mich in derselben Nacht noch weiter in den Wald hinein. Ein Sturkopf, aber der Wind stand scheinbar günstig, dass er etwas wittern konnte. Sind nun gut versteckt hier, die Kerze ist zu schwach um uns zu verraten. Ein Glück das ich sie aus der Hafenspelunke mitgenommen hatte. Stand einfach so auf dem Tisch rum.

Ob wir am Ziel sind weiß ich noch nicht, zu dunkel. Die Schatten sehen nicht wie die von Orcs aus, vielleicht Oger? Hatte mich bei der Nachtwanderung am Sattel festgebunden, die Stimmen im Kopf waren zu laut und wollten mich blenden. War das Angst? Auch das weiß ich nicht, aber sie verfolgen mich bis in meine Träume.

Am hellen Tage werden wir sehen, wo wir stecken, gleich noch etwas ratzen und Versteck ausbauen. Werden hier wohl etwas bleiben, bis ich weiß wer hinter den hohen Zäunen lebt. Versuche mir immer wieder ein Gegenüberstehen mit meinem Ziel vorzustellen, es endet immer unschön.
Abwarten.

Akkara Ende

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Da das kleine Rudel sich weiter noch bedeckt halten musste, richtete sich Akkara in ihrem Versteck ein wenig ein. Ihr Reitwolf, zu dem sie durch diese Nachtwanderung etwas mehr Bindung aufbauen konnte, wurde vom schweren Sattelzeug befreit. Futter und Wasser wurde gerecht geteilt und auch Tokha durfte endlich seinen kleinen, gewebten Teppich als Unterlage wieder neben sich wissen. Lange dauerte es nicht, da drehte sich der Wind erneut und nun konnte sie ein paar tiefe Klänge aus der Bastion vernehmen. Ob es sich dabei um den gesuchten Clan handelte, sollten die nächsten Tage zeigen.
Der Schweinekauf
Clanstory

Sie musste sich verhört haben. Der Bauer saß mit einem schiefen Grinsen vor ihr und kratzte sich mit seiner Pranke den Nacken.
„Zwei...?“ Sie schaute erstaunt auf. Der Bauer nickte mit einem Brummen.
Nicht mal siebzig Silber hatten all die Kräuter gekostet, die sie auf dem Markt gekauft hatte, auch wenn sie ein riesiges Bündel Maguskönigskraut und Blindkraut erwischt hatte, die sonst allein das ganze Silber wert gewesen wären. Aber zwei ganze Gold für diesen mikrigen Jungeber, das war eine Unverschämtheit.
Sie wußte, Rakana war noch in Orgrimmar unterwegs und versuchte, die zwei Hirschfelle zu verkaufen, aber nie und nimmer würde sie mit zwei Gold zurückkommen.
Schon wollte sie aufstehen, als mehreres gleichzeitig passierte.
Der Orc ihr gegenüber nahm einen tiefen Schluck aus dem Trinkschlauch, den sie ihm vor wenigen Minuten angeboten hatte, schnaubte, als er den Schnaps kurz im Mund behielt und schloss im Genuß die Augen, als er endlich schluckte. Dieses dicke Ferkel vor ihr, daß Arluk schon seit ihrer Ankunft hier auf dem Hof nicht von der Seite wich, mampfte schmatzend an einem Büschel trockenem Gras, was es eben aus der Erde gerissen hatte und aus dem nahen Gebüsch hörte sie Gekicher.
Der Schweinebauer hörte es auch, sah sich mit einer schnellen Bewegung um und hatte mit einer Wendigkeit, die sie ihm kaum zutraute, eine Handvoll Erde vom Boden gefegt, die er in das Gebüsch warf. Laut lachend und kreischend stob eine Horde junger Orcwelpen aus dem Gebüsch und rannte in Richtung der Stadttore.
Der Alte stöhnte, sah mit einem wütenden Blick auf das blasse, fette Ferkel und verpasste dem einen kräftigen Tritt. Das Ferkel quiekte auf und suchte Schutz hinter Arluks Bein.
Arluk erfasste all das, stutzte und hatte das Gefühl, da täte sich eine Möglichkeit auf. Sie konnte nur noch nicht sehen, welche.
Der Schweinebauer knurrte und blitzte wütend das Ferkel an, was sich geschickt hinter Arluks Bein versteckt hielt.
„Verdammtes Vieh“ er schnaubte: „DIe Welpen lachen dich aus, recht so, und die Kunden bleiben weg.“
Arluk zog eine Augenbraue hoch: „Wegen dem hier?“
Wütend zischte der Orc: „Hast’s doch gesehn.“
Er nahm noch einen Schluck aus dem Trinkschlauch.
„Was soll das auch sein? Ein Eber isses nich.“
„Hmm... komische Rasse.“ Nickte Arluk
„Schwachsinn, das is keine Rasse; das is nichts, Ogerdreck, Gobokram ... keine Ahnung, wie das unter den Wurf gekommen is.“
War der Orc eben noch sachlich und kühl und sehr fordernd gewesen, in der Verhandlung um den jungen Eber und die zwei Sauen, die alle aus demselben Wurf stammten und nicht getrennt werden sollten und eben den unverschämten Preis von 2 Gold kosten sollten, so war er jetzt erstaunlich wütend und polterte noch eine Weile weiter.
Arluk sah ihre Chance und fuhr dazwischen. „Du willst es loswerden?“
Stille.
Noch ein Schluck aus dem Schlauch. Der Orc sah sie ungläubig an und nickte langsam: „Du würdest es kaufen?“
„Kaufen? Nö, sicher nub.“
Der Bauer brummte und sah sie nicht mehr ganz nüchtern fragend an.
„Kaufen sicher nub.“ Wiederholte Arluk: „Ich würd ich ihn mitnehmen. Das wohl. Dann bist du ihn los. Gib mir die drei dort für 90 Silber, mehr sind se nub wert, und ich nehm ihn mit und laß dir noch nen Schlauch meines Selbstgebrannten da.“
Mit schon etwas glasigen Augen stierte der Orc erst sie, dann das Ferkel, und dann den halbleeren Trinkschlauch in seiner Hand an.
„Noch nen vollen?“ brummte er mit schon schwerer Zunge.
„Yub, noch nen vollen. Und neunzig Silber.“ Nickte die Orcfrau.
Sichtlich schwer fiel dem andern schon das Denken und zählen, aber das Ferkel los zu sein, war wohl sehr reizvoll. Er grinste schief und nickte dann langsam: „Abgemacht.“
Er ließ sich schwer auf den Steppenboden fallen und nahm wieder sehr zufrieden einen tiefen Schluck von dem Schnaps.
„Abgemacht....“ seine Stimme wurde schwerer.
Arluk griff sich die Weidenkörbe mit den Oinks und zog das merkwürdige Ferkel zu sich, um es mit einer Lederschnur an einen der beiden Weidenkörbe zu binden. Es war offensichtlich, daß die andern Oinkjungen es nicht in ihren Körben dulden würden.
„Wirst laufen müssen.“ Murmelte Arluk dem Ferkel zu: „Macht uns langsamer, aber wir ham, was wir wollten.“
Der Schweinebauer war unterdessen eingeschlafen und schnarchte.
Arluk legte einen noch vollen Trinkschlauch neben ihn auf den Boden und würde morgen früh, wenn sie Rakana wiedergetroffen hatte, und die die Hirschfelle verkauft hatte, das Silber bringen.
Und dann würden sie sich auf den langen Heimweg in die Wälder von Feralas machen.
ooc:
Hallo Donnerschilde.
Gibt es feste Zeiten/Tage, an denen ihr in Feralas anzutreffen seid?
Trollischen Gruß.
nickt Hyaena zu

Hmm, es gibt tatsächlich viel zu tun und oft sind wir alle irgendwo unterwegs. Aber am Montag, am Montag werden sich einige von uns an der Flamme in Feralas rumtreiben. Die neuen Oinks müssen eingewöhnt werden, die letzte Jagdbeute verarbeitete und es muss gefeiert werden, mit natürlich einem Essen und Schnäpsen und den frischen Geschichten, die am allerbesten am Feuer erzählt werden.
Die Flamme dort kannst Du nicht übersehen; und Gäste sind uns willkommen!

winkt Hyaena eine Gruß zu uns lenkt ihren Reitwolf in Richtung der Wälder
ooc:
Sorry für mein anhaltendes Nichterscheinen nachdem ich bei Euch aufgeschlagen bin. Eigentlich wollte ich damit Jeng'as Rückkehr ins RP starten, doch jetzt grätschte wieder das RL erbarmungslos dazwischen. Irgendwie schwierig zur Zeit.
Aber ich geb nicht auf. Bis bald hoffentlich. *seufz*
ooc:
Hi, endlich kann ich mich wieder zurückmelden.
Wie es ausschaut, kann ich nun endlich doch das RP wiederaufnehmen (und das Spielen an sich).
Gerne würde ich auch wieder da anknüpfen wo ich stehen geblieben bin.

Sind die Donnerschilde denn noch aktiv?
Ansonsten würde sich meine Troll weiter nach Desolace durchschlagen.
Gruß
Jeng'a/Hyaena
ooc:
Im Moment sind wir eher im Sommer; also im realen Sommer, verschwunden. Mit Beginn des Addons in zwei Wochen wird's wieder lebendiger werden.

Grüße Arluk
Clangeschichte
Vor dem Aufbruch

Arluk lag in ihrem Schlaffell und konnte nicht einschlafen. Dabei wäre Schlaf so wichtig gewesen. Es lag in der Luft, zum Greifen. Sie würden bald ausziehen müssen, ein Krieg kündigte sich an. Sie hatten Vorbereitungen getroffen. Genügend. Eigentlich gab es keinen Grund zur Unruhe. Karula und Rakana hatte reichlich Beute gemacht. Fast mehr, als sie verarbeiten konnten. Es gab also Trockenfleisch und Felle und Lederriemen auf Vorrat. Die Rüstungen waren ausgebessert. Nagarsh hatte sich mit einigen Orcs an das Ausbessern der Waffen gemacht, alles war bereit. Der Durub hatte Boten ausgeschickt, um Kontakt zu anderen Clans der Horde aufzunehmen und Urmug hatte beunruhigende Neuigkeiten erfahren. Es schien beschlossen, sie würden losziehen in den nächsten Tagen.
Sie selber, Arluk, war durch die Wälder gestreift, hatte immer besser die neuen Kräuter kennengelernt und hatte Vorräte angelegt. Sie hatte schon einige Pulver und Teemischungen zusammengestellt und in Lederbeutel abgefüllt, aus denen sich unterwegs schnell heilende Tränke oder Salben herstellen ließen.
Alles war bereit. Und doch. Sie konnte nicht schlafen.
Mit einem Mal wußte sie es. Mit einem Schwung war sie aus ihren Schlaffellen gesprungen und huschte leise zu ihren Kräutervorräten.
Schob die noch frischen, zum trocknen aufgehängten Bündel, die von einem Balken hingen, beiseite. Fegte die fast trockenen Kräuter auf einem Stein beiseite und fand endlich ihre ganz alten Vorratsbeutel. Die nahm sie sich und sprang damit hinaus ins Freie unter das Mondlicht. Im Feuer lebte nur noch eine Glut, die würde bis morgen halten, reichte aber nicht als Lichtquelle. Eine neue Flamme mochte sie nicht aufwecken, das hätte Unruhe ins ganze Lager gebracht, und Schlaf war doch so wichtig vor der Reise. Aber das Mondlicht, das sollte genügen.
Arluk suchte sich eine Stelle auf dem Feuerplatz, die hell genug beschienen war, nicht ganz einfach, bei der dichten Blätterkrone der hohen Bäume um das Lager.
Sie kniete sich auf den festgestampften Sandboden und schüttete den Inhalt des Lederbeutels aus. Vorsichtig schob sie die getrockneten, raschelnden Kräuter auseinander, bis sie fand, was sie suchte.
Würzbeeren.
Alle, die sie aus dem Kräuterhaufen finden konnte, klaubte sie zusammen und verstaute sie zufrieden in einem kleineren Beutelchen. Den Rest der würzig riechenden alten Kräuter sammelte sie wieder in den bisherigen Ledersack und machte sich auf den Weg zu den Gerbgestellen.
Würzbeeren. Zerkaut, ausgespien und mit heller Erde vermischt, ergaben die eine kräftige rote Farbe. Verrieb man die auf in Leder gekratzte Rillen, hielten sie lange und ließen sich auch durch Regen nicht wieder auswaschen. So konnte man Karten zeichnen, die lange haltbar waren. Und Karten würden sie sicher brauchen, wenn sie in neue Länder und Gegenden aufbrachen.
Bei den Gerbgestellen angekommen suchte Arluk sich aus dem Haufen mit den fertigen Ledern einige dünne, große und gut gewalkte und so weiche Leder heraus, wickelte die zu einer Rolle und wanderte zurück zu ihrem Lager. Dort steckte sie die Lederrolle und den Beutel mit Würzbeeren in ihr schon gepacktes Reisebündel und legte sich wieder auf ihre Schlafstelle.
Die Unruhe war verschwunden und endlich schlief sie ein.

18.05.2018 07:18Beitrag von Akkara


Der Donnerschild-Clan
(traditioneller Orc-RP-PVP Clan)

Verfügbare Rassen/Klassen:
  • Orcs
  • Krieger, Schamane, Jäger, Schurke, Magier, Mönch und Priester (mit Claneigene Klassenauslegungen)


Clan-Informationen:
  • www.Donnerschild-Clan.de.to


Ansprechpartner:
  • Urmug - Kult der Verdammten

(erledigt)
Die Orc kommt durch das Unterholz, in der einen Hand ihren Jagdbogen, auf der Schulter einen gefüllten Beutesack und bleibt abrupt stehen, als sie den fremden Orc vor der Festung sieht. Sie duckt sich ins hohe Gras und hinter die auslaufenden Zweige der Bäume und beobachtet den Anderen.

ooc: moin Angartosh! Doch, wir sind wieder da, ein kleiner, wieder lebendig werdender Haufen. Wirst uns ein bissel suchen müssen, in den grünen Dschungeln von Feralas. Wir werden uns finden und kennenlernen!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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