[H][Verlassenen-RP] Die Apothekervereinigung

Kult der Verdammten & Co.
Alle Unterlagen waren beisammen. Fein säuberlich und akkurat stapelte der Verlassene jedes einzelne Dokument zu einem kleinen Berg auf seinem Schreibtisch. Vor ebenjenen stand bereits eine Wache. Sie sollte sogleich den lästigen Papierkram, den auch Großapotheker Faranell bereits absegnete, zum Offiziersstab der Bansheekönigin bringen.

Endlich war es vollbracht. Viele Monde voller Eifer, Disziplin und Hingabe erforderte es, doch sie waren am Ziel. Die Arbeit der Apothekervereinigung konnte wieder aufgenommen werden. Mikail war mehr als zufrieden, schließlich schienen alle seine Pläne genauso aufzugehen, wie er es vorausgesagt hatte.

Sobald die Königin ihre letzte Unterschrift geleistet hatte, würden sie mit der neuen Forschung beginnen. Diesmal würden ihnen keine weiteren Fehler mehr unterlaufen. Niemand würde unnötig auffallen oder den restlichen, unfähigeren Teil der Horde aufwecken und hellhörig machen für das, was sie nun vorhatten.

Auch die Königin war sich dieser Wichtigkeit bewusst und stellte der Apothekervereinigung dieses Mal eine eigene Wache zur Seite. Mikail war sich sicher, dass er es auch ohne diese Wache schaffen würde, dennoch konnte er sich ein gewisses Grinsen nicht verkneifen, als er zum ersten Mal den neuen Exekutor der Wache begrüßte.
„Wir sind zurück, alter Freund“, Mikail schob die sortieren Unterlagen noch etwas vor und die Wache wusste sofort, dass dies das Zeichen war.

Das Einzige was noch auf dem dicken Paket zu lesen war:

"Damit beginnen wir unsere Arbeit, verehrte Königin. Alle Macht den Verlassenen!

gez. Apothekermeister Mikail Korov"


OOC:

Finstere Grüße, Freunde des Verlassenen-RP!

Wir starten mit einer neuen RP-Gilde durch, die sich thematisch an der königlichen Apothekervereinigung orientiert. Dabei fungieren wir nicht als DIE königliche Apothekervereinigung Faranells, sondern vielmehr als eine Art weitere Apotheker-Abteilung mit eigener Hierarchie und eigenen Aufgaben/Projekten.

Vorab-Information: Verlassene finden innerhalb unserer Gemeinschaft grundsätzlich zwei inhaltliche Säulen vor.

Zum Einen bespielen wir quasi alles zum Thema Apotheker / Apothekervereinigung. Zur Vertiefung verweisen wir an dieser Stelle gerne auf einen Wiki-Beitrag: http://de.wow.wikia.com/wiki/K%C3%B6nigliche_Apothekervereinigung

Zum Anderen wird es einen Bereich geben, der sich etwas militärischer ausgestaltet, in Form einer Todeswache.

Somit können alle Klassen, die den Verlassenen zur Verfügung stehen, eine großartige Rolle innerhalb unsere Gilde finden.

Weitere Informationen über Projekte, Hierarchien etc. werden IC im RP vermittelt. Lediglich Andeutungen dahingehend werden als Kurzgeschichten hier im Forum veröffentlicht.

Wir bieten euch...

...regelmäßige Plots, welche als Rahmen fürs gemeinsame RP dienen, allerdings nicht einengen sollen; selbstverständlich ist Eigeninitiative und die Einbringung von Ideen anderer Mitglieder immer gerne gesehen,

...jede Menge Erfahrung im Bereich der RP-Gildenführung,

...einen gemeinsamen Discord-Server und hoffentlich bald auch eine beschauliche Heimat im WWW.

Wir freuen uns über jeglichen Kontakt mit anderen Rp’lern (ob blutiger Anfänger, Veteran, Teil- oder Vollzeit-RPler) und verbleiben mit einem „Alle Macht den Verlassen!“

Sagosh Maladan
Mikail Korov
Wünsche euch viel Erfolg und freue mich schon mehr von euch zu hören.
Vielleicht läuft man sich ja auch einmal über den Weg.

Ande'thoras-ethil Eliandris
Das Labor in Tarrens Mühle ist nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, steht aber der Vereinigung natürlich weiter zur Verfügung
Sagosh stand mit verschränkten Armen vor einer Trainingsattrappe, an der sich gerade ein Todespirscher sichtlich abmühte. Er beobachtete jede Bewegung des jungen Verlassenen. Dabei zeigte er kaum Regungen, wirkte konzentriert, aber auch gereizt. „Wenn dies alles ist, was ihr mit euren Dolchen leisten könnt, werdet ihr in unserer Todeswache keinen Platz finden.“ Der Pirscher zuckte kurz zusammen, setzte seine Übungen aber unmittelbar fort. Schließlich hatte ihm der Exekutor nicht gesagt, dass er aufhören könne.
Sagosh dachte derweil an die kommende Exkursion. Die Apotheker wollten aufbrechen, um einzelne Außenposten aufzusuchen und sich über die Arbeit an diesen Orten zu informieren. Seine Aufgabe war banal, dennoch nahm er sie ernst. Er würde die Apotheker auch allein eskortieren, aber nun stand er hier und prüfte diesen jungen Verlassenen, der es wirklich wollte, aber scheinbar noch viel Ausbildung benötigte. „Ihr könnt aufhören!“ raunte er dem Pirscher entgegen. Dieser wendete sich sofort dem Exekutor zu, legte seine Dolche vor sich auf den Boden und salutierte. Sagosh blickte ihn viele Sekunden an, bevor er etwas sagte. Es war als würde während dieser Sekunden die ganze Stadt den Atem anhalten.
Schließlich zog der Exekutor einen Brief aus seiner Tasche und hielt diesen dem jungen Verlassenen entgegen. „Bringt dieses Schreiben ins Apothekerbüro. Sie sollen uns mehr Leute schicken, ihr benötigt einen Partner für euer Training.“ Der Pirscher nahm den Brief und starrte Sagosh weiterhin an. „Was?! Ach ja, wegtreten!“ Es war kaum ausgesprochen, da salutierte der junge Verlassene erneut und machte sich auf den Weg.

OOC: Vielen Dank Eliandris und vielen Dank an den Teufelskreis. Wir werden das Labor sonst auch gerne modernisieren, falls es gewünscht ist ;)
Lady Meredivs Bericht liegt wie besprochen pünktlich auf Großapotheker Korovs Schreibtisch. Er ist in perfekter Schönschrift auf zwei zusammengerollten Pergamenten verfasst.

Expeditionsbericht:
Silberwald und Vorgebirge des Hügellandes

Teilnehmer:
Exekutor Sagosh Maladan
Großapotheker Mikail Korov
Ordensmitglied Mordhin West
Apothekerin Merediv von Süderstade

Das Grabmal:
Das Grabmal ist der größte Posten der Verlassenen im Silberwald und wurde um eine Krypta und den angrenzenden Friedhof herum errichtet. In der Krypta befindet sich eine Werkstatt, die eine Gruppe von Handwerkern beherbergt. Da die meisten Apothekari an der Front stationiert sind trafen wir im Gasthaus nur Apotheker Renferrel an, der mit der Pflege der Gräber beauftragt wurde. Er überwacht die dort vergrabenen Leichen von Verlassenen, Menschen und Worgen um eine ungewollte Wiederauferstehung zu verhindern. Außerdem stellt er sicher, dass die Vereinigung in Unterstadt stets mir ausreichend Körpern und Körperteilen versorgt wird.

Im Keller des Gasthauses wird ein Portal zu den Ruinen von Dalaran aufrechterhalten. Dies sollte festgehalten werden, falls die Vereinigung einmal anstrebt die dort wirkenden magischen Kräfte näher zu untersuchen.

Front am Graumähnenwall:
An der Grenze zu Gilneas wird die Seuche weiter erforscht und mithilfe von drei Seuchenwagen im Feld eingesetzt. Wir trafen dort auf vier Apotheker und eine kleine Forschungsstation, welche unter Anderem Versuche mit magischem Gas (Großapotheker Korov besteht auf dieser Bezeichnung) vornahmen. Des Weiteren bemängelten die Herren Korov und West, dass trotz großflächigem Einsatz der Seuche, weiterhin Bewuchs auf dem Gebiet zu finden sei. Ich entnahm selbst drei Proben, um diesen, vermutlich abgeschwächten, Erregerstamm weiter zu untersuchen.

Süderstade:
Die letzte Station unserer Reise führte uns in meine einstige Heimat Süderstade, von der seit dem letzten Krieg nicht viel mehr als einige Bauruinen und ein großer Seuchenpfuhl geblieben ist. Zum Wohlgefallen meiner Kollegen sind die Pflanzen hier nahezu ausgerottet. Allerdings wurde die Seuche in Süderstade so intensiv eingesetzt, dass sie sich teilweise in lebenden Schleimwesen manifestiert. Ob das Land je wieder bewohnbar sein wird ist fraglich.

Hochachtungsvoll

Lady Merediv von Süderstade
Mit einem Sack voller Papiere auf den Schultern und einen alten Holzstuhl hinter sich her schleifend, suchte sich Todeswache Keshawn einen freien Schreibtisch zwischen den unzähligen Doktoren, Chemikern und Alchemisten im Apothekarium. "Wenn schon alle buckeln, sollte ich vielleicht auch mal was sinnvolles tun..." brabbelte er vor sich hin.

Vorsichtig schob er die Laborgläser, angefangen von birnenförmigen Messkolben sowie Erlenmeyer-Kolben, über Messbecher aus hochwertigem Laborglas bei Seite, um Platz für den Stapel Papier und Tinte sowie Feder zu machen. Er nahm seine schwarze Kapuze ab und strich sich die Haare aus dem Gesicht, bevor er die Arme hinter den Kopf verschränkte, sich zurücklehnte, in sich kehrte und nach überzeugenden Worten suchte. Was bei dem Geschrei der Versuchsobjekte und den brodelnden Kochkolben gar nicht so einfach war.

Nichts desto trotz begann er Ausrufe für die Apothekervereinigung anzufertigen, in dem vor allem Kräuterkundige, Wissenschaftler, Seuchenbringer, Chirurgen, Alchemisten und Soldaten aufgefordert werden sich ihrer Sache anzuschließen. Denn nur mithilfe der Apotheker ist ein endgültiger Sieg für die Verlassenen möglich.

Als Delmore nach stundenlangen schreiben alles erledigt hatte und sich gerade dem verteilen der Aushänge widmen wollte, sprang plötzlich eine riesige, missgestaltete Kanalratte auf den Tisch und starrte ihn an, auch der Untote setzte sich wieder auf den Stuhl und beobachtete die Ratte, wie sie anfing an einem Buch zu knabbern. Nach einer Weile packte er die Ratte an ihrem Schwanz und steckte sie in einen der Kolben auf seinem Tisch, nun beobachtete der Verlassene die Ratte, wie sie versuchte einen Ausweg zu finden. Während die Ratte vergeblich versuchte zu entkommen, besorgte sich Keshawn eine Variante der Seuche aus dem Labor und tröpfelte ein wenig davon auf sein eigenes kleines "Versuchsobjekt", mit einem miesen grinsen sah er dabei zu wie die Ratte sich quickend auflöste...

"Wenn es doch nur bei unseren Feinden so leicht wäre." Sagte er mit krächzender Stimme und machte sich auf den Weg um die Aushänge zu verteilen.
Die verschollene Garde

Nachdem Keshawn die Aushänge in Unterstadt verteilte, machte er sich auf den Weg, zurück ins Apothekarium. Dort angekommen, sah er im Büro seines Brötchengebers....Wobei "Brötchengeber" vielleicht ein... eher schlechter Begriff ist.
Exekutor Sagosh Maladan, zusammen mit Lady Merediv und zwei Gästen, um wen es sich dort wohl handelte und vor allem was es zu bereden gab, wollte sich Keshawn nicht entgehen lassen.

Nach den üblichen Förmlichkeiten, stellte der Exekutor die beiden Gäste vor, es handelte sich um Ordensmitglied Sadriendra vom grauen Orden und um die Stabsgefreite Annmirl Nemeyer von der Königsblauen Garde oder auch Lordaerons Vierzehntes.

Keshawn war sichtlich erstaunt über einen Besuch von einem Soldaten dieser Einheit, haben doch die Führungsebenen Gewisse...Differenzen miteinander.
"Wie kommen wir zu dieser Ehre?" fragte Keshawn die Stabsgefreite, die sichtlich verwirrt und angeschlagen zu sein schien.

Verwirrt weil sie den Exekutor Maladan für tot hielt und angeschlagen, weil sie Ihre Einheit nicht finden konnte. Da Lady Merediv und auch der Exekutor die Stabsgefreite wohl sehr gut kannte, bat man Ihr an, gemeinsam, nach Ihrer Einheit zu suchen. Sie willigte ein. Obwohl der Exekutor einige Bedenken hatte nach Lohenscheit zu fliegen, taten sie es.

Als die Fünf Untoten Ihr Ziel mit den Fledermäusen erreichten, waren es nur noch ein Paar Schritte zu Fuß, bis sie Lohenscheit, die Basis der Königsblauen Garde, erreichten. Je näher Sie der Stadt kamen umso angespannter wurde der Exekutor, auch wenn er sich nichts anmerken lies, konnte man es spüren.

Zuerst führte Stabsgefreite Nemeyer die Apotheker in die Gebäude der Gardisten. Die Häuser waren geräumt und verlassen, wie vermutet. Anschließend ging man gemeinsam vor das Haus des Kommandanten, die Tür war verschlossen, niemand war zu hören. Auch das Anwesen der Offiziere wurde unter die Lupe genommen, doch auch dort das gleiche Spiel.

Viele Gedanken flogen den Anwesenden durch den Kopf... "Fahnenflucht?" warf Keshawn in den Raum. "Nein." Erwiderte der Exekutor sofort. Die Offiziere des Vierzehnten haben sich für Ihre Garde eingesetzt, wie kein anderer sagte er.

Jeder war überfragt, und so beschloss man zu warten. Währenddessen fragte der Exekutor die Stabsgefreite, warum sie keine Uniform trage. Annmirl befürchtete, dass ein Kult die Garde ausgemerzt habe, darum hielt sie es für sicherer, ohne Uniform zu reisen. Da dies aber ausgeschlossen werden konnte, forderte Exekutor Maladan die Gefreite auf, Ihre Uniform wieder anzulegen, sie solle ihren Kameraden ein Vorbild sein, außerdem ist sie für jene leichter zu erkennen, denen das gleiche Schicksal widerfahren ist.

Nach langer Zeit des wartens beschloss der Exekutor nach Unterstadt zurückzukehren, und so forderte er auch Annmirl auf die Gruppe zu begleiten, bis die Angelegenheiten geklärt sind. Sie willigte ein und gemeinsam flogen sie zurück nach Unterstadt.

In Unterstadt angekommen, ging der Exekutor schon in richtig Apothekarium vor.
Jeder merkte, dass diese Vorkommnisse den Exekutor ziemlich mitgenommen haben, vor allem Merediv war in Sorge, doch konnte Keshawn sie mehr oder weniger beruhigen. Als alle im Büro des Exekutors versammelt waren, verließ Annmirl die Apotheker fürs erste und zog sich in Unterstadt zurück. Auch der Exekutor brauchte erstmal Zeit für sich selbst.
Der Eid

Als die Nacht die letzten, grünlichen strahlen des Pestnebels über Tirisfal verschlang, konnte man zur 21. Stunde dieses Abends, eine Gruppe Verlassener vor den eingefallenen Toren, der Ruinen von Lordaeron beobachten. Auf Befehl des Exekutors Maladan, versammelte sich die Apothekervereinigung, unter den düsteren Bannern Lordaerons, im Fackelschein.

Nachdem auch die Apotheker, sowie Schluffen es schafften, eine Reihe neben den Todeswachen zu bilden, forderte der Exekutor auf, Ihn durch die Ruinen Lordaerons zu folgen. Bis in die hinteren Gärten gingen Sie, umgeben von Seuchenwagen und Monstrositäten, die man riechen konnte lange bevor man sie sah, hielten Sie.

Spätestens jetzt, als der Exekutor den Befehl gab, einen geschlossenen Kreis zu bilden, wusste Jeder warum er dort war. Die erste zukünftige Todeswache der Apotheker, sollte ihren Eid leisten.

Keshawn Delmore, sollte die erste Todeswache der Apothekervereinigung werden, und so wurde er aufgefordert in den Kreis zu treten.

Nachdem Exekutor Maladan den Ablauf erklärte, schlossen die Apotheker, die Todeswachen sowie der Exekutor die Augen, bis er Delmore das Zeichen zum Schwur geben sollte.

Eine Minute lang herrschte in den Ruinen eine Totenstille, lediglich die Wasserwellen aus dem Lordameresee waren zu hören, wie sie gegen die Felswände schlugen.

Dann öffnete der Exekutor seine leeren Augenhöhlen, richtete sie auf Delmore und nickte Ihm zu, das Zeichen war gegeben. Delmore rammte seine Fackel in den Boden, blickte zu seinen Kameraden, deren Augen noch immer verschlossen waren, dann ließ seinen Kopf in den Nacken fallen und Blickte noch einmal in den Nachthimmel ehe er tief Luft holte.

Majestätisch, vielleicht für fremde unheimlich, hallten folgende Worte durch die Ruinen von Lordaeron:


Ich zeigte Eifer und Disziplin.
Er Zeigte Eifer und Disziplin.
Ich zeigte Gnadenlosigkeit und Entschlossenheit.
Er zeigte Gnadenlosigkeit und Entschlossenheit.
Mein Unleben im Dienste Lordaerons soll nie enden!
Sein Unleben im Dienste Lordaerons soll nie enden!

So schwöre ich auf dem heutigen Tag, auf meine bedingungslose Loyalität gegenüber der Apothekervereinigung. Für Lordaeron, Für die Verlassenen, Für die Apotheker!

Alle Macht den Verlassenen!

Anschließend trat der Exekutor vor Delmore und steckte ihm das Abzeichen der Todeswache an seinen Wappenrock. Er gab außerdem bekannt dass jeder zukünftigen Todeswache diese Ehre zu Teil werden soll.
Als Exekutor der Todeswache in der Apothekervereinigung kam Sagosh zunehmend an. Obwohl er viele Rekruten wirklich die grundlegendsten Dinge erklären musste, war er zufrieden. Auf seinen regelmäßigen Wachgängen durch Unterstadt und Tirisfal beobachtete er gerne das rege Treiben und das eifrige Arbeiten der Apotheker. Seine Wache lernte beständig und grüßte ihm stets voller Respekt und Anerkennung und es schien, als würde endlich alles wieder in geordneten Bahnen verlaufen. Selbst die Forschungsabteilung kam voran, obwohl der Apothekermeister sich derzeit seltener sehen lies.

Doch dann geschah das Undenkbare. Die Apothekervereinigung bekam nur am Rande mit, dass die Bansheekönigin mit einer großen Streitmacht durch das Eschental zog, Dörfer belagerte und sich scheinbar durchkämpfte an die Dunkelküste. Die Fürstin mache Jagd auf Malfurion Sturmgrimm hörte Sagosh die Archivare der Unterstadt tuscheln. Sofort machte er sich auf, eine Patrouille zusammenzustellen, die zumindest an das vorläufige Lager der Horde ein paar Vorräte lieferte. Der Apothekermeister willigte ein und schnell konnte ein kleiner Trupp bestehend aus Apothekern und Todeswache aufbrechen.

An der Dunkelküste wurde das Ausmaß der Grausamkeiten der Horde Sagosh erst wirklich bewusst. Lange hatte er nicht mehr diesen Duft einer solchen Schlacht in der Nase. Lange hörte er nicht mehr die verzweifelten Rufe verwundeter Feinde in irgendwelchen Gräben. Instinktiv begang Sagosh Apotheker und Wache anzuweisen und einzuteilen. Er selbst begab sich auf Erkundung und konnte schnell in den Norden der Küste vordringen. In Lor’danel waren Orcs, Elfen und sogar manche Verlassene damit beschäftigt Zivilisten in Sicherheit zu bringen. „Alles Schwächlinge!“, dachte sich der untote Krieger. Als er auf die Suche nach der Königin ging, wurde die Nacht plötzlich hell erstrahlt. Etliche Feuerbälle von Katapulten schossen In Richtung der Insel der Nachtelfen und der riesige, eigentlich doch unverwundbare Weltenbaum stand in Flammen. Hätte Sagosh noch ein schlagendes Herz gehabt, es wäre spätestens jetzt stehen geblieben. Seine Überraschung wandelte sich schnell in ein zufriedenes Lächeln.
„Tod allen Lebenden!“

Die Horde hatte einen finalen Schlag gelandet und den Feind empfindlich getroffen. Sagosh rannte die Küste entlang und tötete noch einige Hunde der Allianz, ehe ihm eine Blutelfe in die Arme rannte, sie wirkte verzweifelt und weinte, zeigte auf den Weltenbaum. Sagosh verstand ihre Trauer nicht. Warum erschütterte die jugne Sin’dorei diese Tat so sehr. Schließlich war dort der Feind. Doch schnell wurde deutlich, dass dieser Akt der Angriffs weitere Konsequenzen nach sich ziehen würde. In diesem Moment wurde Sagosh klar, dass Lordaeron nicht mehr sicher war. Dass vielleicht die Position seiner geschätzten Königin nicht mehr sicher war. Diese Sin’dorei machte deutlich, welche Zerrissenheit diese Nacht für die Horde bringen könnte und so kehrte der Exekutor so schnell er konnte ins Lager zurück und wies alle Apotheker an sofort in die Unterstadt zurückzukehren. Lordaeron war in Gefahr…
Merediv war erkrankt und lag in einem Apartment der Unterstadt in ihrem Bett. Sagosh merkte, dass es ihm Sorgen bereitete. Er konnte es sich zunächst nicht richtig erklären, aber schließlich stellte er fest, dass aus dieser Freundschaft möglicherweise größeres Vertrauen herangewachsen war. Merediv hielt immer zu ihm. Selbst als er zeitweise verschwand tat sie alles Erdenkliche, um alles nach seinen Vorstellungen zu gestalten, sollte er zurückkehren. Was Sagosh erst mit ausgeprägter Loyalität erklärte, entpuppte sich am Ende schließlich als eine enge Bindung zwischen den Beiden. Also kümmerte er sich nun um ihre Genesung.

Doch als er mit einer Wache und einem Apotheker sie besuchen wollte, entstanden plötzliche Unruhen in der Stadt. Viele Zivilisten schrien und rannten von einem Viertel ins Andere. Sagosh vernahm schnell, dass weit entfernt Saurfang Befehle brüllte. Er wollte gerade alle seine verfügbaren Wachen zusammenrufen, als die ganze Stadt von schweren Kanonenschlägen erschüttert wurde. Alle verfügbaren Apotheker kamen zusammen. Die Abteilung unter Faranell war abwesend, sie schienen andere Aufgaben zu haben.
Mittlerweile füllten sich die Straßen auch mit anderen Mitgliedern der Horde. Trolle, Sin’dorei, Orcs, Tauren und Verlassene kämpften Seite an Seite, retteten Zivilisten und vernichteten ein paar Eindringlinge. Der Exekutor merkte schnell, dass seine Wache seinen Befehlen, trotz des geringen Trainings gut folgen konnte. Schließlich kämpften sie sich vor in die Ruinen von Lordaeron, in der sie gemeinsam mit Saurfang von der Bansheekönigin bereits empfangen wurden. Nun sollte alles schnell gehen. Sie stürmten aus der Stadt heraus und für wenige Sekunden, die dem Krieger wie viele Minuten vorkamen, schienen alle den Atem anzuhalten. Die Allianz war auf dem ersten Blick mit ihrer gesamten Streitmacht anwesend. Brill stand nicht mehr und Sagosh erstarrte kurz. Er hatte sich lange nicht mehr in einer so defensiven Stellung wiedergefunden. Für Angst, Ehrfurcht oder Respekt blieb aber keine Zeit. Dies merkte Sagosh sofort, als Raknod Rabenfelden ihn fragte, wie die Befehle lauten würden.
Letztendlich konnten sie der Allianz nicht allzu lange Standhalten, aber plötzlich hörte er, wie Sargosa, einer der Apotheker zufrieden rief: „Na also nutzen sie doch die vorbereiteten Seuchenkanister!“

Der Exekutor drehte sich um, und erkannte die Abteilung von Faranell, die alle Lebenden ausrotteten. Saurfang rief zum Rückzug auf und die Todeswache folgte ihm.

Der Kampf ging weiter in den Ruinen von Lordaeron, bis sie schließlich König Anduin begegneten und in einen Kampf mit einer Schredder der Goblins verwickelt wurden. Delmore und von Süderstade leisteten mit ihren Bögen ganze Arbeit und Rabenfelden deckte seine linke Flanke. Gerade als er die neue Formation ausrufen wollte, wurde Sagosh mit voller Wucht von dem Schredder erwischt und viele Meter weg geschleudert. Seine Rippen waren gebrochen, aber er konnte noch Kämpfen. Die Fürstin tauchte auf und ordnete einen erneuten Rückzug an. Als sie von der Allianz durch die Gassen der Ruinen gejagt wurden, zerschoss die Königin alle Seuchenbehälter auf ihren Wegen. Sagosh konnte gerade noch einem Kameraden unter die Arme greifen, als dieser zu stolpern drohte. Sie gelangten erneut in den Innenhof.
Viele waren durcheinander, aber hatten gut funktioniert. Es geschah alles schneller als erwartet und Sagosh hasste sich dafür, dass er seine Leute nicht rechtzeitig auf so einen Fall vorbereitet hatte. Aber war er selbst überhaupt genügend vorbereitet? Alle wurden angewiesen die Stadt zu verlassen, die sich immer mehr mit Seuche füllte. Sagosh warf einen letzten Blick auf seine geliebte Heimat, ehe sie nach Ogrimmar gebracht wurden…
Merediv wusste nicht, wie schwer der Exekutor in der Schlacht wirklich verwundet worden war. Ihr Vater war diesbezüglich eher unpräzise gewesen. Sie sammelte in Windeseile alle Utensilien zusammen, die sie noch aus der Unterstadt hatte bergen können und eilte durch die staubigen Straßen Orgrimmars in Richtung des Haupttores. "Er kann noch motzen also kann es nicht so schlimm sein." Merediv warf ihrem Vater ob dieser Aussage einen finsteren Blick zu. Sie spürte, wie ihr totes Herz sich mit jedem Schritt ein bisschen mehr zusammenzog. Selbst, wenn Sagosh äußerlich weitestgehend unbeschadet war, so wusste sie doch, dass seine Seele den Verlust ihrer geliebten Heimat nicht so leicht verkraften würde. "Du machst dir zu viele Gedanken um diesen Maladan. Kümmere dich lieber um deine Familie." grummelte ihr Vater. Merediv blieb mitten im Laufschritt stehen, sah ihn ernst an und antwortete: "Ich bin grade dabei." Der Lord schwieg. Sie hatte mit einem Wutausbruch seinerseits gerechnet aber ihm schien die Kraft zum Herumzetern zu fehlen. Sie raffte den Rock ihre Robe zusammen und eilte die eisernen Stufen hinauf, die sie auf das Dach des großen Stadttores führten.
Sie konnte sofort erkennen, dass einige Rippen die Rüstung des Exekutors durchbrochen hatten. Wer oder was auch immer dafür verantwortlich war musste über eine enorme Kraft verfügen um das schwere Metall zu durchschlagen. Eine Mischung aus Furcht und Zorn drohten ihren Geist zu überfluten doch sie schob die schmerzliche Erinnerung an Hiri'watha zurück in ihr Unterbewusstsein aus dem sie gekommen war. Sagosh wies alle anwesenden Apotheker und Wachen an sich in der Kluft der Schatten zu versammeln. Dort war es im Vergleich zum Rest der Stadt noch verhältnismäßig kühl, was Merediv ihre Arbeit um einiges erleichtern würde.
Auf ihrem Weg durch das Tal der Ehre sprachen sie und der Exekutor nicht viel miteinander. Ihr fielen auch einfach keine Worte ein, die irgendetwas an dem was geschehen war besser oder weniger fatal hätten klingen lassen.

Während sie Sagoshs Brustkorb untersuchte kamen ihr noch einmal die Worte ihres Vaters durch den Sinn: Kümmere dich um deine Familie. Sie würden füreinander da sein, denn die Verlassenen waren nun alles was ihnen noch geblieben war. Merediv hatte grade damit begonnen den offenen Bruch an Sagoshs Rippen zu operieren als ein Fremder, der sich ihnen als Conrigh vorstellte das Zelt betrat. Normalerweise hätte sie ihn wohl vor der Türe warten lassen bis die Operation beendet war, aber der Mann sprach davon sich mit Tränken und Salben auszukennen. Also bat sie ihn um Unterstützung und die Herstellung eine Heilsalbe für die Operationsnaht. Während sie Sagoshs Wunden verband erläuterte Conrigh, dass er gekommen sei, seinem Volke zu helfen und sich der Vereinigung anzuschließen. Trotz dieser dunkelsten aller Stunden gaben ihr die Worte des Verlassenen so etwas wie einen Funken Hoffnung zurück. Sie hoffte, dass dieser neue Zusammenhalt dem Exekutor ebenfalls ein wenig Trost spenden würde. Lordaeron war nicht einfach nur ein Land, eine Ruine, eine Stadtmauer. Es waren seine Bewohner, die es zu etwas so Besonderem machten.
Sagosh überreichte dem neuen Initianden Wappenrock und Funkgerät ehe er sich ihr zuwandte. Er dankte ihr für ihre Hilfe ehe er ihr einen sanften Kuss auf die Stirn gab. Das hatte er zuvor noch nie so offen getan und sie deutete dies als Zeichen seines Vertrauens. Ein Vertrauen, dass nach dem Verrat seiner Offiziere in der königsblauen Garde alles andere als selbstverständlich war. Ein Gefühl von tiefer Zuneigung erfüllte sie. Sie würde für ihn niemals im Stich lassen. Sollte ihr Vater doch zetern wie er wollte, er würde nichts daran ändern.

Lord Damiel fasste seine Tochter am Handgelenk und zog sie schweigend in eines der Zelte hinein um ungestört mit ihr sprechen zu können. "Du kannst dir deine Predigt sparen Vater. Ich bleibe bei dem was ich gesagt habe." fauchte sie etwas verärgert. Nach diesem anstrengenden Tag hatte sie wirklich keine Lust auf eine neuerlich ermüdende Diskussion mit ihm. Der Lord legte schweigend seinen Jagddolch auf den Tisch vor ihnen. Die Klinge war ein Erbstück des Clans in die was Familienwappen, bestehend aus einem Raben über einem Wachturm eingraviert war. "Das Problem... Maladan wird sich wohl bald von selbst erledigen..." antwortete der Lord mit einem bitteren Unterton. "Du wirst es nicht wagen!" sie starrte fassungslos auf die Waffe zwischen ihnen. "Sei ein gutes Mädchen und verkaufe dies im Pfandhaus. Ich selbst bringe ein solches Opfer nicht über mein Herz." Das war nicht die Antwort die Merediv erwartet hatte. "Das ist Großvaters Jagdmesser." warf sie ein doch Damiel schüttelte nur traurig den Kopf. "Es ist alles was wir noch haben..." Und da begriff Merediv, dass der gesamte Familienschatz sich vermutlich noch in den Tresoren der Unterstadt befand. Unerreichbar begraben unter Tonnen von Stein und Seuche. "Sagosh ist nicht so!" platzte es aus ihr heraus als sie die Klinge an sich nahm. Der Exkutor hatte ihres Wissens nach materiellen Dingen ohnehin nie viel abgewinnen können. "Sie sind alle so..." antwortete Damiel und wandte sich ab um dem Raben die Überreste einer Ratte zu füttern, die er wohl in den Straßen erlegt hatte. Sie entschied sich nichts weiter zu erwiedern und verließ ohne ein Wort des Abschieds das Zelt.

"Tut mir Leid Großer aber das Luxusunleben ist wohl vorbei..." Merediv nahm Schluffen das mit Schattenedelsteinen besetzte Halsband vom Kragen. Sie steckte es in ihre Tasche, legte den kleinen Schattengeist, wie eine grotesk anmutende Stola um ihren Hals und macht sich dann auf dem Weg zu "Droffers und Sohn" in der schmutzigen Gasse zwischen den Tälern.
OOC: Ich habe schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr geschrieben. Seid bitte etwas nachsichtig mit mir.
Fast einen Monat ist es nun her, als Keshawn die Grenze in den Silberwald überschritten hat, was ihn dort hingeführt hatte, war ihm selbst ein Rätsel, doch es sollte Schicksal sein. Als er das letzte mal im Silberwald war, ging es darum ein verschollenes Regiment zu finden, was jedoch vergebens war. Keshawn, der sonst stets aufmerksam und diszipliniert seine Patrouille durchführt, verfiel in Gedanken und wich unabsichtlich vom Wege ab. Als er plötzlich das Unterholz splittern und ein Knurren in unmittelbarer Nähe wahr nimmt, war der Todeswache sofort klar, dass es jetzt ernst wird. Als Soldat der dunklen Fürstin im Gilneaskrieg kannte Keshawn dieses verlauste worgische Knurren. Er zog sein Schwert und wartete, er wartete bis die Bestie aus seinem Loch gestürmt, und in voller Rage angriff. Die Bestie war riesig und schwer, der Untote war unterlegen und fiel zu Boden. Hinter sich hörte er noch mehr Knurren, Keshawn war sich sicher, dass er nun fallen wird. Als er gerade "Für Lordaeron." sagen wollte, blickte der Worgen hinter den am Boden liegenden Untoten, wo das Knurren lauter wurde und plötzlich ergriff die Bestie die Flucht. Es waren zwei Seuchenhunde, die dem Verlassenen das "Leben" retteten. Seit diesem Tage an wichen die zwei nicht mehr von seiner Seite, und sie erwiesen sich als treue Weggefährten. Vorallem in den darauffolgenden Kämpfen, an der Dunkelküste oder in der Schlacht um Lordaeron haben seine beiden Hunde, denen er mittlerweile Namen gegeben hat, viel Blut geleckt. Seitdem ist die erste Todeswache der Apothekervereinigung mehr und mehr mit einem Bogen anzutreffen statt mit einem Schwert.
… Die Vereinigung sollte nicht lange in Ogrimmar verweilen. Schließlich gab es noch viele offene Fragen zu klären. Welchen Seuchenstamm hatte Faranell eingesetzt und welche Auswirkungen würde die Seuche auf das Umland von Unterstadt haben? Nachdem er von der Sanitäterin der Apothekervereinigung behandelt worden war, meldete sich Sagosh ordnungsgemäß von seinem Dienst in Ogrimmar ab und reiste direkt nach Tirisfal. Dort angekommen, wusste er nicht mehr, was er denken sollte. Alles…. einfach alles lag in Trümmern und war selbst für Verlassene nicht mehr von Gebrauch. Brill einst Umschlagplatz für viele Bürger Lordaerons, zeugte ebenfalls nur noch von der Anwesenheit der dreckigen Allianz. Diejenigen, die auf dem Schlachtfeld nicht den Tod fanden, wanderten noch immer umher auf der Suche nach Erlösung. Doch der Krieger gönnte ihnen diese nicht.

Auf der Suche nach weiteren Mitgliedern der Apothekervereinigung, setzte sich Sagosh etwas abseits von Brill auf einen Hügel. Von da aus, sah er eine junge Sin’dorei, die scheinbar damit beauftragt war, die Umherwandernden zur Ruhe zu betten. Gerade als er gedanklich den Sinn dieser Aktion hinterfragte, wurde er von der Lady Mondschwert angesprochen, welche sich scheinbar ebenfalls das Ausmaß der Katastrophe selbst ansehen wollte. Fast wie in vergangenen Tagen führten die beide ein langes Gespräch. Nach diesem Gespräch verschwand die Fürstin wieder. Ebenfalls wieder für längere Zeit, wie sie betonte. Die andere Sin’dorei war noch immer mit ihrer Arbeit beschäftigt und Sagosh beschloss schließlich sie fortzuschicken. Zu gefährlich war diese Umgebung für eine Lebende…

Wenige Tage später verfügte der Apothekermeister, dass die Apothekervereinigung sich erstmal in Tarrens Mühle einfinden solle. Nach ersten Gesprächen mit dem hiesigen Verwalter der Mühle, Adruun vom Teufelskreis, kehrten erste Mitglieder der Vereinigung dort ein. Nach einer Inventur des Labors, sollte eben Jenes etwas erweitert werden.

Nachdem dies geschehen ist, werden die Apotheker das nähere Umland der Unterstadt untersuchen, um zu prüfen, wie groß der Schaden ist. Die Todeswache bereitete sich derweil auf potenzielle Angriffe aus dem Hochland vor. Wer konnte schon sagen, ob die Allianz nicht auch noch von dieser Seite einen Gegenschlag plante.
„Zu nichts zu gebrauchen aber zu allem fähig…“, murmelte Merediv mit einem Seitenblick auf Schluffen. Ihr Schattengeist lag friedlich schlummernd auf ihrem Kopfkissen und schnarchte leise vor sich hin. Seine Herrin nahm derweil an dem altmodischen Schreibtisch aus Ebenholz Platz, mit dem sie seit ihrem unfreiwilligen Umzug nach Tarrens Mühle vorlieb nehmen musste. Die kleine Kammer war nur mit dem notwendigsten, einem Bett, einem Schreibtisch und einem Schrank, ausgestattet. Es bot sicher nicht den Komfort der teuren Gruft, die sie im Apothekarium angemietet hatte, doch in Anbetracht der Tatsachen war es besser als auf einer dünnen Bastmatte auf dem staubigen Boden Orgrimmars zu schlafen. Sie verdrängte die Gedanken daran und wandte sich stattdessen dem deutlich in Mitleidenschaft gezogenen Expeditionsbericht zu, der vor ihr lag. Eigentlich hätte dieser bereits gestern auf dem Schreibtisch des Apothekermeisters Korov liegen sollen. Eigentlich… denn in einem unaufmerksamen Moment hatte Schluffen das Pergament zu fassen bekommen und so lange darauf herumgekaut, dass es nun ganz wellig und löchrig geworden war. Sie öffnete die Schublade ihres Schreibtischs und entnahm ein frisches Pergament und eine Rabenfeder. Ein letzter vorwurfsvoller Blick wanderte zu Schluffen, doch dieser ließ sich davon nicht stören und schlief einfach weiter. Leise seufzend tauchte sie die Feder ins Tintenfass und begann mit einer Abschrift
ihrer Arbeit.

Expeditionsbericht:
Westliche Pestländer

Teilnehmer:
Exekutor Sagosh Maladan
Apothekerin Angatha Braxton
Apothekerin Merediv von Süderstade

Im Auftrag des Apothekariums wurden auf den verschiedenen landwirtschaftlichen Nutzflächen der westlichen Pestländer Bodenproben entnommen, um diese im Labor auf ihre Seuchenkonzentration zu untersuchen.

Das Trostlose Feld:

Auf den meisten Feldern der westlichen Pestländer ist, durch das Wirken der Druiden an der Stätte der Heiler, ein Anbau von Nutzpflanzen wieder möglich. So erfreulich, dies erscheinen mag bedeutet es auch einen entscheidenden Vorteil für die Allianz, da sie ihre Truppen so mit der für sie notwendigen Nahrung versorgen können. Es ist daher anzuraten zumindest die Felder mit einem abgeschwächten Erreger der Seuche zu benebeln um den Ackerbau für die Lebenden zu verhindern. Eine Bodenprobe wurde ordnungsgemäß entnommen.

Gahrrons Trauerfeld:

Dieser Acker wird von den verbleibenden Streitkräften der Geißel für die Produktion von verseuchtem Getreide genutzt. Wir fanden dort einen großen Seuchenkessel, sowie einige vorbereitete Kornkisten von denen jeweils Proben entnommen wurden. Möglicherweise geben diese uns Aufschluss über die von der Geißel verwendete Formel und befähigen unsere Apotheker diese selbst herzustellen.

Dalsons Hof und Teufelssteinfeld:

Auf den Feldern im Norden pflanzen die Menschen bereits große Mengen Mais sowie verschiedene Obst und Gemüsesorten an. Entsprechende Exemplare liegen den Bodenproben bei. Ich habe mir die Freiheit genommen einige Äpfel, mit einer geringen Menge unseres neuesten Erregers zu injizieren und anschließend in die Pflückkörbe zurückzulegen. 
Das Bollwerk:

Nach erfolgreichem Abschluss unserer Mission schlug Exekutor Maladan vor eine zusätzliche Probe am Bollwerk, an der Grenze nach Tirisfal, zu entnehmen. Wir verweilten dort kurz und entschieden anschließend Fledermäuse nach Tarrens Mühle zu mieten um einen sicheren Transport der Proben zu gewährleisten.

Alle aufgeführten Proben und Exemplare befinden sich mit entsprechender Beschriftung bereits im Laboratorium.

Hochachtungsvoll

Lady Merediv von Süderstade.

Merediv rollte das Pergament ordentlich zusammen und versiegelte es mit dunkelrotem Wachs, welches sie über der inzwischen heruntergebrannten Kerze schmolz. Die schmerzhaften Erinnerungen an die letzten Tage und Wochen hatten auch in ihrer Seele ohne Zweifel Spuren hinterlassen. Von ihrer einstigen Hoffnung auf eine friedliche Koexistenz zwischen Verlassenen und den lebenden Völkern war kaum mehr übrig geblieben als von der Kerze auf ihrem Schreibtisch. Sie nahm eine Flasche Whiskey aus der Schublade neben den Pergamenten und goss sich ein Glas ein. Dann setzte sie sich zu Schluffen aufs Bett. Sie schloss die Augen als die goldene Wärme ihre Kehle hinabrann. Sie leerte das Glas in einem Zug und stellte es neben Schluffen auf den Nachttisch, sodass er die Reste auflecken konnte. Dann steckte sie den Bericht ein und machte sich auf den Weg nach Rabenholdt.
Als Exekutor der Todeswache war es Sagosh ein besonderes Anliegen, den Apothekern ihre Arbeit ohne jegliche Störung von außen zu ermöglichen. Diese Aufgabe schien mit dem, was er im Arathihochland beobachtete mehr als gefährdet. Burg Stormgarde war wieder von der Allianz besetzt und auch die Horde war nicht untätig in ihrem Bestreben dieses Stückchen Land zu halten. Sorgenfalten breiteten sich auf seiner Stirn aus, als ein Funkspruch ihn erreichte, dass es in Tarrens Mühle etwas zu tun gab.

Zusammen mit Raknod Rabenfelden würde er Merediv von Süderstade und Angatha Braxton zum Grabmahl eskortieren. Die Apothekerinnen benötigten von dort weiteres Material für das Labor. Als Merediv aufzählte, was sie dort alles abholen würde, hörte Sagosh nicht zu. In seinem Kopf waren Kriegsgeschrei und Kriegstrommeln zu hören, da er in Gedanken noch im Hochland blieb. Der Hinweg verlief reibungslos und schnell waren entsprechende Kisten an die Pferde gebunden.
Auf dem Rückweg zur Mühle fielen den Verlassenen einige Bären auf, die ein merkwürdiges Muster auf ihrem Fell trugen. Gerade als Sagosh dies als unwichtig abtun wollte, erkannte Raknod zwei Bären, die scheinbar an einem Feuer saßen. Merediv wollte es genau wissen und in einem Moment der Unachtsamkeit, kam es fast zu einem Unglück, dass Sagosh gerade noch abwenden konnte, in dem er den vermeintlichen Bären niederschlug und alle feststellten, dass es sich tatsächlich um Druiden handelte. Sogleich befahl der Exekutor zurück zu den Pferden zu laufen und loszureiten. Die Druiden verfolgten sie aber nicht. Wahrscheinlich waren sie bereits zu lange in ihrer Tiergestalt gewesen und somit keine wirkliche Bedrohung mehr.

Schließlich kamen alle wohlbehalten an der Mühle an und Sagosh zog sich direkt zurück, um sein weiteres Vorgehen zu planen…
… Einige Tagen waren vergangen und Sagosh hatte sich mittlerweile eine Idee zurechtgelegt. Verbündete unter den Verlassenen waren zu diesem Zeitpunkt bedauerlicherweise keine Option, aber vielleicht auch gar nicht nötig. Er müsste es lediglich schaffen, dass sich andere Gemeinschaften an dieser Front beteiligen würden. Dann könnte er gezielt mit seiner Todeswache Einsätze planen und dort angreifen, wo sich die vermeintlich Anderen nicht befinden.

Mit einem Grinsen im Gesicht verabschiedete sich Sagosh in Tarrens Mühle und machte sich auf nach Silbermond. Begleitet von Merediv wollte er der Fürstin eines Elfenhauses eine besondere Aufwartung machen. Vor den Hallen in Silbermond stehend fragte ihn Merediv, ob er sicher sei, dass sie im Exil seien und ob er diese Hallen einfach betreten könnte. Dessen war Sagosh sich sicher und nach einigen Erklärungen ließen ihn die Sin’dorei eintreten. In einem Raum, in dem er selbst schon einige Male von der Fürstin empfangen wurde, begann er herumzuwühlen. Merediv wurde sichtlich nervös und Sagosh merkte, wie die bis dato höflichen Sin’dorei ihn genau musterten und immer wieder die Räumlichkeiten verließen. „Sollten wir nicht gehen?“, fragte Merediv. Sagosh lachte und schüttelte den Kopf. „Warte es ab, das funktioniert. Glaub mir. Ich kenne sie.“ Sie würden nur lange genug warten müssen.

Mittlerweile betrachtete Sagosh nur noch ein paar Bilder an der Wand. Es war viel Zeit vergangen und schließlich hörte er das erhoffte „Was geht hier vor sich?“
Schließlich deutete Sagosh Merediv einen Stuhl und nahm ebenfalls genau dort Platz, wo in der Vergangenheit häufig die Fürstin saß. Nach einem längeren Gespräch schaffte der Krieger es tatsächlich, die Fürstin davon zu überzeugen, sich zumindest das Gebiet im Arathihochland anzusehen. Zusammen reisten sie nach Tarrens Mühle.
Die Fürstin wurde nicht müde zu betonen, dass sie im Exil bleiben werde. Auch wisse sie gar nicht, wo die anderen Mitglieder zu finden seien.
Auch wenn nicht alles geklärt werden konnte, war sich der Exekutor mittlerweile sicher, dass er nun nicht mehr allein kämpfen würde an dieser…Kriegsfront…
Ein letztes mal machte sich Tadeusz auf den Weg über Galens Sturz, wo er vor vielen Tagen seine Einheit, unter der Führung der ollen Zippelgusse Blucher verloren hatte. Alle wurden sie von der Kavallerie niedergetrampelt, alle außer Sie...

An diesem Tag jedoch sollte seine Suche Erfolg haben, zwar anders als er es sich vorgestellt hatte, aber dennoch... Er fand Blucher... Also fast... Zumindest ihren Kopf. Aufgespießt auf einem Pfahl. Tadeusz erstarrte ein paar Minuten bei diesem Anblick, er hielt seinen Kopf leicht schräge, mit einem grinsen im Gesicht.

Es war kein Geheimnis das er Blucher verabscheute. "Ich bin so glücklich, ich könnt' mich selbst besteigen!". Murmelte er, während er ihren Kopf abriss, um ihn seinem zukünftigen Exekutor, Sagosh Maladan zu zeigen. Fortan wird Tadeusz wohl als Kampfapotheker in der Vereinigung dienen.

Er stopfte den Kopf in einen Sack und machte sich zurück auf den Weg, nach Tarrens Mühle.
Tagebucheintrag der 1. Todeswache Keshawn Delmore.
22. Tag des 10. Monats. - 02:00 Uhr
Tarrens Mühle.


Die erste Überraschung holte mich schon nach der ersten morgendlichen Patrouillie ein, als ich die Kaserne nach dem Exekutor absuchte. Mir fiel fast die Nadel aus dem Dutt, wo ich Lord Damiel von Süderstade und diese Frau Frei, zusammen in einem Bett liegen sah. Im Gegensatz zu Frau Frei, wirkte Lord Damiel ziemlich erschrocken, als ich die beiden "erwischte". Ich habe keine Ahnung, ob so etwas bei uns erlaubt ist...Ich habe auch nie danach gefragt...wer von uns hat schon noch so ein verlangen? Ist ja auch einerlei, jedenfalls hatte Damiel es dann ziemlich eilig, er rannte die Treppen herunter, schwing sich auf sein Pferd und ritt' davon.

Keine Fünf Minuten später tauchte seine Tochter auf. Lady Merediv. Ich bin froh, dass sie davon nichts mitbekommen hatte. Sehr amüsant, wie nervös Frau Frei gegenüber Merediv in meinem Beisein war, wo sie doch sonst so einen guten Draht zueinander haben. Ein paar Anspielungen konnte ich mir natürlich trotzdem nicht verkneifen. Woraufhin Merediv fragte wo ihr Vater sei, sie wurde sehr hysterisch, als ich ihr sagte, dass er es sehr eilig hatte. Ich hatte ja keine Ahnung dass ich ihn Anschließend suchen musste...Hätte ich das geahnt, wäre ich einfach meine Wege gegangen.

Sie gab mir als Hundeschnüffelspur ein altes Hemd von Lord Damiel, woraufhin Avram seine Spur aufnahm... Leider verlieren wir seine Spur, der Schnee im Alterac ist einfach zu hoch.

Am späten Abend bin ich dann endlich am Wegekreuz angekommen, wo die Tauren zu einem Fest einluden. Viele sind dieser Einladung gefolgt: Orcs, Trolle, Tauren... und Blutelfen. Von den Apothekern waren lediglich Lady Merediv, Giselfried und meine Wenigkeit Anwesend. Bis auf ein paar gewöhnliche "Ausrutscher" von Giselfried verlief alles gut. Bis dahin...

Schließlich zogen alle zusammen bis kurz vor Ratschet, wo eine komische Untote anfing, eine Rede zu halten. Irgendwie kamen wir immer weiter von der Gruppe ab. Ich weiß nicht wie die Elfen von Haus Mondschwert es schafften, uns so hinters Licht zu führen. Wir sprachen über viele Dinge, schließlich waren wir Verbündete, also eigentlich... Irgendwann fingen ein paar Elfen an, Giselfried die Ohren abzukauen, von wegen ob er was für einen Verletzten tun kann. Natürlich willigte Giselfried ein. Misstrauisch wurde ich, als sie ihn aufforderten ihnen zu Folgen, und noch misstrauischer wurde ich, als sie versuchten Merediv aufzuhalten, Giselfried und den beiden Elfen zu folgen. Doch so leicht ließ ich mich nicht abwimmeln, ich hielt mich verdeckt und folgte ihnen bis zum Anleger in Ratschet, wo sich einer von den Elfen vor mich stellte, und mir den Weg versperrte. Ich konnte nur noch sehen, wie die Elfen mit Giselfried auf ein Schiff gingen und davon segelten... In der ferne war nur noch ein "HALLLLOOOO!" von Giselfried zu hören...

Hier hörte für mich der Spaß auf, ich legte meine Rüstung an, und wollte das nächste Schiff nach Beutebucht nehmen und ihnen folgen. Als ich mich auf dem Weg, zurück zum Anleger machen wollte, sah ich die Fürstin Mondschwert persönlich, zusammen mit den Untoten Phosgen und Lady Merediv. Angeblich war die Fürstin darüber nicht informiert und zeigte sich erbost über das vorgehen ihrer Leute. Alles nur gespielt in meinen Augen. Lady Merediv hingegen, sah dies ein wenig anders. Auch vielen Worte wie: "Das ist also die Rache" und "Das ist alles nur wegen der Sache auf dem Markt". Ich hatte keine Ahnung was sie damit meinte.

Schließlich begleiteten mich Phosgen und Merediv auf das nächste Schiff. < An dieser Stelle bedeckt ein großer blauer Tintenfleck die restlichen Zeilen >

...Schließlich fanden wir die Elfen... Und hier wurde alles zuviel für uns. Diese Elfen, die Giselfried entführten, gaben sich als ganz andere aus, sie trugen andere Kleider und andere Namen. Doch ich und auch Merediv, sind und sicher, dass sie es waren. Sie verkauften uns für Dumm, Meredivs Gemüt sprudelte völlig über, und sie brach zusammen. Die Elfen faselten völlig wirres Zeug. Ich muss zugeben, dass auch ich ziemlich überfordert war. Wir beide hielten es für besser, uns nach Grom'Gol zurückzuziehen und unsere Wege einzuschlagen. Merediv wollte nach Phosgen schauen. Ich flog zurück nach Tarrens Mühle, um auf Sagosh zu warten.

Ich weiß nicht was ich von diesem Tag halten soll... War das alles ein schlechter Scherz? War es purer Ernst? Falls es sich um ein Scherz handelt, sind sie bei den Verlassenen an der falschen Stelle. Ich halte dieses "Adelshaus" jetzt schon für Verräter.
Tagebucheintrag der 1. Todeswache Keshawn Delmore.
24. Tag des 10. Monats. - 04:00 Uhr
Irgendwo vor der Küste in Nordlordaeron

Die Reise mit dem Schiff verlief reibungslos und ohne Probleme. Pünktlich erreichten wir den Hafen von Dazar'alor. Überraschender Weise lies die Delegation des Hauses Mondschwert heute auf sich warten. Eine Mitglieder des grauen Ordens, eine kuriose Gemeinschaft, die ein Gleichgewicht zwischen Licht und Schatten finden wollen, gesellten sich ebenfalls zu uns, auch heute gab es wieder nur ein Gesprächsthema: Giselfried Veilchenfeld. Ja, der kleine verrückte Bengel befindet sich wahrscheinlich immer noch in den Klauen der Sin'dorei.

Als die Herrschaften des Hauses Mondschwert dann zu unserem Leid auftauchten, begrüßte man sich wie erwartet beleidigend und zum größten Teil respektlos. Ich bedaure, dass auch aus unseren Reihen einige unangemessene Kommentare vielen. Sei es drum. Als der Rest von uns, sich mit den Männern des Hauses Mondschwert auf den Weg, hoch in die Stadt begab, nutzte der Exekutor die Gelegenheit, um mit Saltheadis Morgenschreiter, unter vier Augen zu sprechen. Ich konnte nicht viel aus dem Gespräch heraushören, aus Respekt hielt ich mich etwas zurück. Ich weiß nur dass es um Giselfried ging, und dass dieses Gespräch zu keinem Ergebnis führte, wie erwartet.

Schließlich schlossen wir zu den anderen auf. Morgenschreiter zu seinen Leuten. Maladan und Ich zu den unseren. Deutlich war zu sehen, dass die Stimmung wieder ziemlich aufgeheizt war. Merediv kochte vor Wut, als dieser Lichtprediger von Blutelf, seine fanatischen Hetzreden gegen die unseren heraus posaunte. Ich glaube ab da war uns allen klar, dass dieses "Bündnis", auf das wir einst sehr positiv hinauf sahen, bröckelte.

Sie nahmen uns einen unverzichtbaren Apotheker, der aus Gutmütigkeit seinen Verbündeten helfen wollte.

Sie beleidigen und beschimpfen uns, obwohl wir den weiten Weg auf uns nahmen, um zu helfen.

NEIN! So sehen keine Verbündeten aus! Lügner und Hetzer in meinen Augen!

Als die Blutelfen beschlossen sich in ein Lager der Ihren zurückzuziehen, sollten wir solange in der Hauptstadt bleiben. Eigentlich...

Es verlief anders. Als die Elfen ihre Wege gingen, sollten wir uns wieder auf den Weg nach Tarrens Mühle machen. Lediglich der Exekutor sollte vor Ort bleiben, um sich um einige Angelegenheiten zu kümmern. Ich bekam das Kommando über die Apothekervereinigung, während Maladans Abwesenheit.


<Einige durchgestrichenen Zeilen verdecken die darin stehenden Wörter>

Lordaeron ist in Sicht. Ich habe mich nun um einiges zu kümmern...

Nimm an der Unterhaltung teil!

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