Fan Fiction - Kixu - Geschichten eines Zandalari

Aus dem Leben der WoW-Community
Vorwort:

Hallo zusammen,

heute möchte ich eine kleine Geschichte beginnen. Die Geschichte von Kixu und wie er zum Helden des Zandalari Imperiums wird.

Es ist meine erste FanFiction zu World of Warcraft.
Wann und wie oft ich neue Kapitel hinzufügen werd, weiß ich nicht.

Ich freue mich auf eure Kommentare und Anregungen.

Also los gehts

“For the Horde”
Prolog: Ein neues Zeitalter

Langsam erwachte er aus seinem unruhigen Schlaf. Elune hat ihm wieder einmal Visionen gesendet die er nicht verstand. Ein brennender Baum und eine große Schlacht inmitten einer Stadt. Hunderte wenn nicht Tausende lebloser Körper die sich wie von Zauberhand wieder erhoben. Hoch auf den Mauern der Stadt eine Frau mit langem Silbernem Haar und auf den weiten des Schlachtfeldes eine Person komplett in eine Plattenrüstung gehüllt. Völker, die er nur aus Geschichten der alten Waisen kannte, standen sich gegenüber. Bekämpften sich mit unzählig verschiedenen Kriegsmaschinen.
Seine offenen Augen schauten zur Decke hinauf. Er versuchte die Bilder zu deuten während sie langsam davon schwebten. Doch nur ein Bild blieb ihm in Erinnerung. Die hochgewachsene Frau auf der Mauer, lange blonde Haare und rot glühende Augen. Wenn ihn jemand fragte würde er sagen eine Elfe, aber dann auch wieder nicht. Sie schien so viel mehr zu sein. Und so lag er da, die offenen Augen an die Decke geheftet und sinnierte über die Frau.

Der Knall der Tür, die sich plötzlich öffnete, riss ihn aus seinen Gedanken. Das herein fallende Licht schmerzte kurz in seinen Augen. Dann setzten die Instinkte ein und seine blauen Augen verformten sich. Sie wurden grün und jeder würde sie wohl als Katzenaugen beschreiben, wenn er sie zum ersten mal sehen würde.
“Los raus aus den Federn Kixu!” schrillte eine hohe Stimme durch den kleinen Raum.
“Die Prinzessin is zurück und se hat Besuch dabei. Das musst du dir ansehen!” Die Gestalt verschwand aus der Tür und er erhob sich langsam. ´Die Prinzessin ?´ Nur dieser eine Gedanke war jetzt in seinem Geist präsent. Vor Monaten war die Prinzessin, aus ihm unbekannten Gründen, aufgebrochen. Eines Tages waren sie und der Prophet Zul mit einem Schiff der Flotte verschwunden. Es gab sicher viele Gerüchte aber König Rastakhan hat nie etwas verlauten lassen wieso.

Er zog sich seine einfache Lederrüstung an, schloss die Tür und ging zum Fenster. Er benutzte nie eine Tür, wenn es sich vermeiden ließ. Ein kurzer Gedankenblitz und er war kein Troll mehr. Im Raum stand plötzlich ein Mischwesen. Ein Kreuzung zwischen Katze und Echse. Seine Schuppen schimmerten, in alle Nuancen, von Grün. Von Kopf bis zum Ende , des langen schuppigen Schwanzes, ragen knöcherne Dornen aus seinem Rückgrat. Und aus seinem Maul stachen lange Hauer hervor. Er streckte sich einmal und die unzähligen kleinen Schuppen schienen sich auf zu stellen. Jetzt fühlte er sich wieder wohl, seit er denken konnte war ihm in der Haut eines Trolles nie wirklich wohl, doch diese Form fühlte sich an wie sein wahres Ich. Und immer wenn es ihm möglich war und es angemessen war, nahm er diese Form an. Er war agiler, stärker und schneller. Alles das was ein Troll nicht war. Und vor allem war er wesentlich geschickter, mit den Klauen, als mit seinen bloßen Händen.
Er hatte, früher, beim jagen versucht die Beute mit einem Messer zu häuten. Doch immer wieder zerrissen die Bälge unter seinen Ungeschickten Händen, dass sein Lehrer ihn schon aufgeben wollte. Doch dann, er war gerade 17 geworden, veränderte sich zum ersten Mal sein Körper. Seine Hände wurden zu Klauen und die erste Knochenstachel auf seinem Rücken zeigten sich. Jedesmal wenn er sich aufregte verändete sich sein Körper. Anfangs hielt er es geheim, doch irgendwann während eines heftigen Streites verlor er die Kontrolle. Und obwohl er seinen Kontrahenten nur, von sich, wegschubsen wollte bohrten sich seine Klauen tief in die Schulter seines Gegenübers.
Nach 2 Wochen im Kerker, von Zuldazar, kam Zal´ran in seine Zelle. Lange sah er ihn nur an, als würde er auf etwas warten. “Hast du Träume?” begann Zal´ran “Hast du Träume, von Orten und Personen die du nicht kennst?” “Ja!” antwortete er kurz und knapp. “Erzähle mir von deinen Träumen!” sagte Zal´ran und setzte sich vor die Gitter der Zelle.
Und er begann zu reden. Von einem Planeten der auseinander bricht. Von Scharen von Dämonen die auf ein großes Tor zu marschieren. Von einer riesigen Schildkröte die Schmerzen erleidet. Und von einem riesigen Drachen der die Welt verbrennt. mehrere Stunden erzählte er von seinen Träumen und auch von den Gefühlen die er dabei hatte. Dann stand Zal´ran auf und ging, ohne ein Wort des Abschieds.
Einen Tag später kam er in Begleitung von Prophet Zul zurück. “Er ist ein Druide. Kein normaler Druide, er ist gesegnet von Elune selber!” “Dann bilde ihn aus, lehre ihn seine Kräfte zu beherrschen und zu zügeln. Auf das sich so ein Vorfall nicht noch einmal wiederholt.” Der Prophet hob die Hand und das Gatter hob sich. “komm mit mir und lerne oder bleib dort sitzen bis der König es sich anders überlegt. Aber er wird sich wahrscheinlich nicht mal mehr an dich, in dieser Zelle, erinnern.” Zal´ran drehte sich um ging langsam den Korridor entlang. Kixu folgte ihm, ein Teil aus Angst im Kerker zu verrotten und zum Teil aus Neugierde.

Er schüttelte abermals den Kopf als in der Tummelt, der durch das Fenster drang, aus den Gedanken riß. Mit einem Satz sprang er auf das Fensterbrett und dann von Sims zu Sims bis er letztlich auf der Straße war. Beinahe wäre er unter einen Brontosaurier geraten, konnte aber noch gerade ausweichen. Mit langen Sprüngen lief er durch die Straßen, Richtung der Großen Treppe.
Je näher er kam desto lauter wurden die Stimmen und desto dichter die Massen an Bevölkerung. Gurubashi, Amani, Oger und Tortulaner, alle Völker des Zandalari-Imperiums, versammelten sich auf beiden Seiten der großen Treppe. Mit geschickten Sprüngen erklomm er eine Säule und von dort sprang er auf weitere und schließlich sah er auf die große Treppe hinab.

Dort ritt gerade die Prinzessin entlang, und jeder Bewohner den sie passierte brach in Jubel aus. Doch er achtete mehr auf die Begleitung der Prinzessin. Eine Elfin auf einem flammendem Pferd. Gehüllt in eine einfache Lederrüstung und die Augen verbunden. Doch je näher die Prinzessin und ihre begleiterin kam desto stärker fühlte er die Aura. Von dieser kleinen zierlich Elfe ging eine Kraft aus die es mit der vom Propheten und vom König aufnehmen konnte. Da schien es ihm als ob sie ihn anschauen würde. Nein nicht nur anschauen, sie sah tief in ihn hinein. Er konnte ihre Präsenz fühlen. Wer immer sie war, sie war der Anfang eines neuen Zeitalters für das Zandalari-Imperium.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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