Warum Sylvanas MEIN Warchief bleibt...

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12.11.2018 12:05Beitrag von Alexyria
Fasst man die Todesritter-Kampagne zusammen, dann ergeben Arthas vage Warnungen tatsächlich einen Sinn. Die Todesritter sind in Legion nach und nach zu einem Werkzeug des neuen Lichkönigs geworden. Artefaktwaffen, die vier Reiter, die neue Brutmutter für die untoten Drachen und das Gemetzel im Rubinroten Drachenschrein - alle unsere Errungenschaften dienen in Wirklichkeit dazu, den neuen Lichkönig mächtiger zu machen. Während der Klassenmount-Questreihe zeigte Bolvar schließlich kurz sein wahres Gesicht. In der eisigen Einöde Nordends, und von unzähligen Untoten umzingelt, teilte der Lichkönig unseren Todesritter-Helden mit, dass er die Herrschaft über Acherus und die Ritter der Schwarzen Klinge an sich reißen wird, sobald unsere Helden das Zeitliche segnet. Bedenkt man, dass der Todesgebieter eine der mächtigsten Waffen des Warcraft-Universums führt, dann würde Bolvar über eine Klinge verfügen, die weitaus mächtiger ist, als es Arthas' Runenschwert Frostgram jemals war

dazu kommt noch das man vom geist von arthas diesen satz hier bekommt als dk:

"Ihr glaubt, die Kontrolle und einen eigenen Willen zu haben ... Ihr glaubt, frei zu sein, dabei seid Ihr immer nur sein Werkzeug."
"Dabei herrscht ER über euch. ER bestimmt Euer Schicksal."

natürlich sind das keine beweise aber schon recht deutliche hinweise


Dann werd ich mich mal die Tage wieder an die Questreihe hängen. Sofern das wahr ist, nehme ich das Gesagte freilich zurück. ^^
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate
Ja, hab ich Ende Seite 2 bereits gepostet. Sylvanas-Fanboys kannst du nicht überzeugen die Seiten zu wechseln, weil sie eben Fanboys sind. Es gibt aber immer noch Hoffnung für ein paar blinde Schafe.
12.11.2018 19:36Beitrag von Steala
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate
Ja, hab ich Ende Seite 2 bereits gepostet. Sylvanas-Fanboys kannst du nicht überzeugen die Seiten zu wechseln, weil sie eben Fanboys sind. Es gibt aber immer noch Hoffnung für ein paar blinde Schafe.


Es geht mir nicht um Sylvanas Fanboys, sondern eher darum, wie erbärmlich und verzweifelt Blizzard mittlerweile sein muss, um ikonische Momente wie Wrathgate für diese dreckige BfA Story zu retconen.
12.11.2018 19:48Beitrag von Zumjar
Es geht mir nicht um Sylvanas Fanboys, sondern eher darum, wie erbärmlich und verzweifelt Blizzard mittlerweile sein muss, um ikonische Momente wie Wrathgate für diese dreckige BfA Story zu retconen.
Da muss ich dir zustimmen.
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate


Es wurde schon überall auf den Internationalen Foren sowie auf Reddit diskutiert, und die Leute sind sich alle einig geworden (zumindestens die, die sich mit der Lore auseinander gesetzt haben und 1 und 1 zusammen zählen können) , dass Sylvanas nicht befohlen hat diesen Verrat zu begehen. Der Dev sprach lediglich darüber, dass alles unter Sylvanas Kommando war. Die Seuche zu entwickeln, sie gegen jeden Preis gegen den Lich König einzusetzen.
Aber der Teil mit dem Wrathgate war eben nicht von Sylvanas befohlen worden, sondern da hat Varimathras sie verraten. Und das ist canon. Sowohl im Buch als auch im Raid von Undercity.

Also interpretier dir da mal nix zusammen.
12.11.2018 20:35Beitrag von Lirees
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate


Es wurde schon überall auf den Internationalen Foren sowie auf Reddit diskutiert, und die Leute sind sich alle einig geworden (zumindestens die, die sich mit der Lore auseinander gesetzt haben und 1 und 1 zusammen zählen können) , dass Sylvanas nicht befohlen hat diesen Verrat zu begehen. Der Dev sprach lediglich darüber, dass alles unter Sylvanas Kommando war. Die Seuche zu entwickeln, sie gegen jeden Preis gegen den Lich König einzusetzen.
Aber der Teil mit dem Wrathgate war eben nicht von Sylvanas befohlen worden, sondern da hat Varimathras sie verraten. Und das ist canon. Sowohl im Buch als auch im Raid von Undercity.

Also interpretier dir da mal nix zusammen.


Sehe ich auch so.

Sie ist nicht unschuldig an der Entwicklung aber ihr Einsatz in der Form ist nicht von ihr.

Das wäre militärisch auch reichlich dämlich gewesen. Das war ja VOR den valkyren und ihrer Möglichkeiten neue verlassene zu erschaffen. Silvanas war militärisch nie blöd sie hätte sicher keine keinen Bruch mit der Horde riskiert und einen offenen Krieg mit der Allianz mit ihrer winzigen Zahl an verlassenen die sie da hatte.
01.08.2018 12:25Beitrag von Vibrantlove
01.08.2018 12:19Beitrag von Ivaldun
Ich bin mir jetzt schon 100% sicher das Blizzard ihre angedachte Story, wegen den ganzen Diskussionen hier, ändern wird. Blizzard ändert immer Dinge, sobald es (konstruktive) Kritik gibt.


Das müsste aber ne komplette 180grad Wendung werden. Aber das kannste bei sylvanas vergessen. Die wird als Massenmörderin nun dargestellt und jeder stolze kaldorei würde sie Jagen bis die endlich dort ist wo sie hingehört. Und zwar unter der Erde!
Hey, da war sich doch. Aber ihr wolltet sie aus Unterstadt ja unbedingt raushaben.

Ich persönlich glaube nicht, dass Blizzard vom Plan abweichen wird. Das dürfte zu diesem Zeitpunkt kaum noch möglich sein.

Grüße
12.11.2018 20:35Beitrag von Lirees
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate


Es wurde schon überall auf den Internationalen Foren sowie auf Reddit diskutiert, und die Leute sind sich alle einig geworden (zumindestens die, die sich mit der Lore auseinander gesetzt haben und 1 und 1 zusammen zählen können) , dass Sylvanas nicht befohlen hat diesen Verrat zu begehen. Der Dev sprach lediglich darüber, dass alles unter Sylvanas Kommando war. Die Seuche zu entwickeln, sie gegen jeden Preis gegen den Lich König einzusetzen.
Aber der Teil mit dem Wrathgate war eben nicht von Sylvanas befohlen worden, sondern da hat Varimathras sie verraten. Und das ist canon. Sowohl im Buch als auch im Raid von Undercity.

Also interpretier dir da mal nix zusammen.


Ich interpretiere da gar nichts zusammen, ich lese einfach nur da das, was er gesagt hat. Und das war das:

I've heard these discussions on the internet about 'she's going off the rails', but is she? I've been writing Sylvanas personally since 2006, and this is pretty much - the Wrathgate and the Blight and the Forsaken - in character. Those were all under Sylvanas' orders.


Da wird eben nicht davon gesprochen, dass das alles unter Sylvanas Kommando passiert ist, sondern es wird von "orders" gesprochen. Und gerade in dem Kontext, dass diese verrückte Furie doch immer schon so war, wie man an Wrathgate ja sehen würde, bedarf es doch einer wirklich großen semantischen Fantasie aus diesen Sätzen keinen Retcon zu konstruieren.
Könnte man in diesem Falle nicht von Befehlsverweigerung seitens Putress ausgehen. Vielleicht hat er ja seine Aussage zu verallgemeinert. Vielleicht hat er einfach gemeint, dass sie bereits in WotLk mit der Seuche um sich geworfen hat. Warum haben die Verlassenen eigentlich angefangen ihre eigene Seuche zu entwickeln? Apropo, netter Ladebildschirm zur kommenden Warfront: https://www.reddit.com/r/wow/comments/9w7xma/wow_this_darkshore_loading_screen_shows_so/?utm_source=reddit-android
Ich glaube, dass Blizzard diesen Weg geht, um einfach zu verdeutlichen, dass Sylvanas ein Problem ist. Vorher war es nämlich so, dass keiner genau wusste, ob sie nun gute oder schlechte Absichten für die Horde hat. Nun aber ist es wohl eindeutig. Ich gebe mich mit dem mehr zufrieden, als mit einer kalten Suppe.
12.11.2018 19:36Beitrag von Steala
...Ja, hab ich Ende Seite 2 bereits gepostet. Sylvanas-Fanboys kannst du nicht überzeugen die Seiten zu wechseln, weil sie eben Fanboys sind. Es gibt aber immer noch Hoffnung für ein paar blinde Schafe.


Es geht mir nicht um Sylvanas Fanboys, sondern eher darum, wie erbärmlich und verzweifelt Blizzard mittlerweile sein muss, um ikonische Momente wie Wrathgate für diese dreckige BfA Story zu retconen.

Also ich finde die Story von BfA bis jetzt klasse, allein dafür das Blizzard es geschafft hat mit dem Baum gleichzeitig auch die Foren zum brennen zu bringen. Glaube es gab bis jetzt auch kein Addon, wo so viel über die Lore diskutiert wurde wie jetzt.
Außerdem versteh ich nicht, wo Blizzard versucht das Wrathgate Szenario zu "retconen". Nur weil sie die Seuche einsetzt, welche sie selber entwickelt oder entwickeln lassen hat? Come on :D
Für mich hört sich das eher so an als wären hier zu viele "WotLK-Fanboys" unterwegs die zu penetrant sind um etwas neues zu akzeptieren.
Aber der Teil mit dem Wrathgate war eben nicht von Sylvanas befohlen worden, sondern da hat Varimathras sie verraten.


Was ich hier ganz lustig finde ist, das Varimathras genau das Gegenteil behauptet in Antorus und sozusagen mit dem Finger auf Sylvanas zeigt. Zwar dürfte das eine Lüge gewesen sein, doch wurde hier schon das Thema neu aufgerollt. Sylvanas hat einen Schuldigen gesucht für die Seuche.
01.08.2018 12:00Beitrag von Zurya
… und ich die Sache mit Teldrassil dennoch eher kritisch sehe.

Vorweg: ja, ich bin ein Fan von „Schreib doch in einen bestehenden Thread.“ Heute mache ich eine Ausnahme. Man möge mir verzeihen. Ebenso die Wall of Text. ;)

In den letzten Wochen habe ich im Forum sehr ausgiebig und vehement Sylvanas und die Horde verteidigt. Dies zum Teil auch aufgrund von Blizzard selbst getätigten Aussagen, die zumindest in Bezug auf Teldrassil eine völlig andere Erwartung bei mir (und sicher auch einigen anderen) geweckt haben. Diese Erwartung wurde ja nun offenkundig nicht erfüllt. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb, sehe ich mich irgendwie „genötigt“ mich damit auseinander zu setzen und zu äußern. Die letzten Tage war ich nicht hier im Forum, habe mich gestern aber mal bei den Amis umgeschaut, um deren Reaktion auf Teldrassil zu sehen.

Nun, einige Aussagen dort fand ich schon recht extrem und übertrieben. Aber kommen wir jetzt zu dem, was ich eigentlich sagen möchte.

Die Horde
Persönlich bin ich aus voller Überzeugung Horde-Spieler. Die Fraktion zu wechseln, weil mir deren Anführer und/oder seine Handlungen nicht passen, finde ich total daneben. Leute, die sowas tun, sind für mich (aus WoW-Sicht) Überläufer, Verräter, der Horde nicht würdig. Die Fraktion zu wechseln, sie zu verraten, ist feige. Nichts anderes, als es sich einfach zu machen, wenn es unbequem wird.

Sylvanas
Sie ist unser derzeitiger Warchief. Ich hatte schon immer eine gewisse Sympathie für sie. Auch ein gewisses Maß an Verständnis für einige ihrer Charakterzüge und daraus resultierenden Handlungen. Einige Passagen aus dem Buch „Before the Storm“ haben mich darin auch bestätigt. Sie ist nicht einfach „nur böse“. Das wäre zu einfach gedacht und meiner Meinung nach auch ziemlich ignorant.

Teldrassil
Ja, ist nicht nett, den Elfen ihre Heimat zu nehmen. Aber das wussten wir ja schon. Was wir nicht wussten, war die Frage nach dem „Wer?“. Das wissen wir jetzt. Das ändert aber am Endergebnis nichts. Der Baum ist weg, völlig gleich, wer oder was dafür verantwortlich ist. Die Horde wäre sowieso beschuldigt worden, weil wir nun mal vor Ort waren.

Saurfang
Dieser kannte den ursprünglichen Plan und war offensichtlich damit einverstanden. Er brachte noch selbst Ideen ein, machte Aussagen wie ob Sylvanas „ihre Beute schon erlegt hat“ und „Ich bin der, der alle Verräter beobachtet. Ich bin die Faust der Vergeltung, die die Widerspenstigen bezwingt. Wagt Ihr es, Euch dem Kriegshäuptling zu widersetzen? Wagt Ihr es, Euch meinem gnadenlosen Urteil zu stellen?“ und wirft Malfurion von hinten eine Axt in den Rücken.
Und danach kommt er dann mit Ehre? Vergeltung ist Rache und hat eigentlich auch nichts mit Ehre zu tun. Widerspenstige, die sich dem Kriegshäuptling widersetzen? Darunter fällt er doch im Grunde selbst, als er plötzlich einen Anfall von „falscher Ehre“ kriegt und sich weigert das eigentliche Ziel der Mission durchzuführen.

Warum haben wir uns durchs Eschental und die Dunkelküste gekämpft? Um Malfurion zu töten. Saurfang rechtfertigt sich sogar noch vor Tyrande, dass unser Angriff nicht „für nichts“ wäre, wie sie ihm das vorwirft. Er steht also scheinbar hinter dem Motiv, der Begründung und dem Ziel von Sylvanas. Aber nur, solange er es nicht selbst ausführen muss? Weil es nicht nett, fair, ehrenvoll ist, einen verletzten Mann zu töten, lässt man es sein, obwohl es DAS Ziel der Mission ist?

Wäre es wirklich moralisch so viel besser, Malfurion von vorne die Axt quer durchs Gesicht zu ziehen und ihm dabei den Schädel zu spalten? Das Ziel war der Tod von Malfurion. Tot ist tot. Am geplanten Ziel ändert die Art des Todes gar nichts.
Hier wurde meiner Meinung nach Saurfang auf wirklich unlogische Art „zurecht geschrieben“. Im einen Moment noch total pro „JA, lass uns Malfurion töten und Teldrassil einnehmen. Verräter und Widerspenstige mach ich platt!“ und dann innerhalb von Sekunden wegen seiner eigenen Axt so ein Drama.

Tyrande
Wo war die eigentlich? Sich als persönliche Krankenschwester um ihren allerliebsten Gatten kümmern, statt sich um ihr Volk zu sorgen? Sie hatte einen Ruhestein von Anduin. Sie war also in seeeehr kurzer Zeit in Sturmwind. Anduin ist Priester und hat sicher eine Menge anständiger Heiler vor Ort. Er ist schließlich der König. Traut Tyrande Anduin nicht zu, dass er sich angemessen und bestmöglich um Malfurion kümmert? Ist Malfurion ihr so viel wichtiger, als der Rest ihres Volkes? Sollte man bei all dem Glanz, dem Anstand, der moralischen Überlegenheit, dem „Wir-Gefühl“ der Allianz, nicht annehmen können, dass Tyrande Malfurion nur schnellstmöglich zu Anduin bringt, damit er entsprechende Hilfe erhält und sich dann sofort auf den Weg zu ihrem Volk macht, um denen bei einer möglichen Flucht zu helfen, solange die Horde noch nicht in Darnassus eingefallen ist?

Mein Fazit zu Teldrassil (und dem „Warum?“)
Ich hatte gehofft, daran geglaubt, dass es nicht Sylvanas sein wird, die den Baum abfackelt. Zumindest nicht vorsätzlich. Ich wurde enttäuscht. Das liegt aber nicht daran, dass ich nicht zur bösen Fraktion gehören möchte. Auch nicht daran, dass ich nicht den bösen Warchief haben möchte. Wären wir wirklich die Bösen, mit allem drum und dran, wäre das total in Ordnung für mich.

Was mich daran so sehr stört, ist der Beigeschmack, dieses ungute Gefühl im Hintergrund. Seit Jahren wird die Horde in Bezug auf ihre Anführer regelrecht in den Hintern getreten. Ständig wechseln diese, aus den unterschiedlichsten, meist ziemlich lahmen Gründen.
Die Rufe nach Sylvanas als Raidboss und ihrem endgültigen Tod werden immer lauter, gepaart mit Äußerungen wie „die ist Garrosh 2.0“, „was unterscheidet sie jetzt noch von Arthas“ und, was ich besonders asi finde, „die ist wie !@#$%^“.

Besonders letztere Aussage war sicher nicht Blizzards Ziel. Das mag bisher auch noch nicht von Blizzard geplant sein, aber Blizzard neigt dazu, ganz gern mal auf unangenehme Art auf diverse Rufe ihrer Spieler zu hören. Während die prominenten Charaktere bei der Allianz eher immer mehr werden, werden unsere immer weiter reduziert oder in äußert fragwürdige Positionen geschrieben. Da kann dann schon ein wenig Sorge aufkommen.

Wenn Sylvanas böse sein soll, dann lasst sie böse sein. Aber lasst sie nicht nur böse sein, damit die Allianz sagen kann „oh, die ist böse“ und sich darin suhlend nur noch mehr im Licht glänzend als die Guten fühlen kann.

Was mir hier gerade wirklich richtig auf den Sack geht (sorry, netter kann und will ich es nicht formulieren), ist der Punkt, dass es egal ist, was jetzt noch kommt, wenn BfA richtig los geht. Die Allianz und große Teile deren Spieler werden ALLES mit dieser einen Sache rechtfertigen. Mit diesem einen Punkt, wenn Sylvanas scheinbar nur aufgrund des dümmlichen Geschwätzes einer sterbenden Elfe einen auf „Dir zeig ich’s.“ macht.

Die Allianz hat jetzt (zumindest aus ihrer eigenen überheblichen Sicht heraus) einen Freibrief für alles, was man ihnen jemals auch nur ansatzweise als böse, hinterhältig und „moralisch grau“ vorwerfen könnte. Und genau DAS ist es, was mich an diesem blöden Baum am Meisten ärgert.

Die Aussagen von Blizzard, dass nicht alles so ist, wie es derzeit scheint, dass wir noch die guten Seiten der Horde sehen werden und auch die bösen der Allianz, dass Anduins Angriff auf Unterstadt nicht ehrenvoll ist und nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat… all das wirkt doch im Grunde jetzt total irrelevant.

Meine Hoffnung
Es gibt nun mal diese Aussagen von Blizzard. Es gab auch die Aussage, dass sie Sylvanas zum Start erst mal böse aussehen lassen müssen. Ok, das haben sie jetzt erfolgreich getan.

BfA startet ja erst noch, es gibt noch viel zu erzählen und viel zu erleben. Daher hoffe ich, dass die Story gut wird, dass Blizzard es tatsächlich schafft hier einen Weg zu finden, dass auch mal die Allianz einen großen Brocken Dreck abkriegt, der sich nicht durch Taten anderer relativieren und rechtfertigen lässt. Ebenso hoffe ich, dass sie Sylvanas nicht unnötig verheizen werden. Vor allem nicht auf eine Art, die am Ende (mal wieder) für die Horde einfach nur lahm, erbärmlich und nervig wird, während der inzwischen ekelhafte, künstlich aufgetragene Glanz der Allianz immer greller wird.

Ich glaube noch immer an Vol’jin. Ich will und muss daran glauben.
Ihn erst einen vergleichsweise lahmen Tod sterben lassen und ihm dann noch nachträglich die Rolle zu Teil werden zu lassen, dass er im Sterben liegend nur ein billiges Opfer von falschen Visionen wurde, wäre ein Tritt mit Stahlkappenschuhen in die Weichteile der Horde. Ich hoffe, Blizzard ist sich dessen bewusst und geht diesen Weg nicht.

Wie ich BfA sehen will und muss
BfA hat noch nicht begonnen, die Story fängt gerade erst an und es gibt noch viel zu erzählen. Vol’jin ist nicht umsonst gestorben. Seine Vision hatte einen wichtigen Grund. Sylvanas mag „eigenwillig“ sein, bisweilen etwas irrational, launisch und impulsiv. Aber sie hat auch gute Seiten, sie ist nicht „nur“ böse, sie ist die Lösung, sie wird uns alle retten.
Nur mit ihr und durch sie können wir die Gefahren, die da noch kommen werden, überhaupt bestreiten. Die wahre Gefahr liegt nicht in Sylvanas, sondern in den alten Göttern und der Leere. Alleria ist viel gefährlicher als Sylvanas und wir brauchen Sylvanas, um gegen Alleria zu bestehen. Alles wird gut.

For the Horde! For Sylvanas! For Vol'jin!


Ich hab dich lieb! <3
Alleria wird auf jeden Fall nicht sterben, wenn sie für die Talente verantwortlich ist. Nee, die ist die einzig wahre Windläufer. Die anderen sind bäh.
12.11.2018 19:36Beitrag von Steala
12.11.2018 19:30Beitrag von Zumjar
Schon den neusten Retcon gelesen?

Pforte des Zorns..Vergesst Varimathras und Putress...es war alles Sylvanas.

https://de.wowhead.com/news=288588/eurogamer-blizzcon-2018-interview-sylvanas-story-and-the-wrath-gate
Ja, hab ich Ende Seite 2 bereits gepostet. Sylvanas-Fanboys kannst du nicht überzeugen die Seiten zu wechseln, weil sie eben Fanboys sind. Es gibt aber immer noch Hoffnung für ein paar blinde Schafe.


Wow, welch geistige Meisterleistung, diese Begründung.

Und alle, die gegen Sylvanas sind, sollen wir die dann Saurfang-Fanboys nennen?
Ich finde es etwas vermessen, Spieler gleich als blinde Schafe zu betiteln, weil sie sich einfach einen anderen Geschmack haben, als Du.

Ich mag weder Anduin, noch Graumähne, noch "Zappy Boy" und auch für den neuen Saurfang kann ich mich nicht begeistern.
Trotzdem akzeptiere ich es, wenn Spieler diese Figuren mögen und sich mit ihnen mehr identifzizieren, als mit solchen, hinter denen ich stehe.

Sofern das jetzt nicht ironisch gemeint war, lese ich in diesem Kommentar einfach nur stumpfe, geistlose Hetze gegen Andersdenkende.

Es ist und bleibt ein Spiel, mit ganz unterschiedlichen Charakteren, sowohl vor als auch hinter dem Bildschirm und es sollte jedem Spieler freistehen, hinter welchen Lieblingshelden er stehen möchte.

#ForTheForsaken
#TeamSylvanas
#ZeigtEureSchultern
Ich spreche hier für die Thrall-Hordler, die noch nicht wissem, dass Vol'jins "Viele werden es nicht verste'n" eine Farce war. Ich versetze mich auch gerne ins Foren-Rollenspiel ;)
Warum Sylvanas MEIN Warchief bleibt...


...weil es egal ist, da ich euch am Ende eh alle töten werde.
...

Es geht mir nicht um Sylvanas Fanboys, sondern eher darum, wie erbärmlich und verzweifelt Blizzard mittlerweile sein muss, um ikonische Momente wie Wrathgate für diese dreckige BfA Story zu retconen.

Also ich finde die Story von BfA bis jetzt klasse, allein dafür das Blizzard es geschafft hat mit dem Baum gleichzeitig auch die Foren zum brennen zu bringen. Glaube es gab bis jetzt auch kein Addon, wo so viel über die Lore diskutiert wurde wie jetzt.
Außerdem versteh ich nicht, wo Blizzard versucht das Wrathgate Szenario zu "retconen". Nur weil sie die Seuche einsetzt, welche sie selber entwickelt oder entwickeln lassen hat? Come on :D
Für mich hört sich das eher so an als wären hier zu viele "WotLK-Fanboys" unterwegs die zu penetrant sind um etwas neues zu akzeptieren.


Die wenigsten Debatten drehen sich aber über die Lore oder die Story an sich.

Geht ja auch schlecht, die ist in BfA bis jetzt ja auch quasi nicht wirklich vorhanden.

Eher drehen sich die Diskussionen ums schlechte Storytelling, um diverse Retcons, lückenhafte Erzählungen ingame, die teilweise mit outgessourcten Geschichten nicht zusammenpassen etc pp. Das Ganze geht jetzt ja fast schon seit einem Jahr so, Blizzard erzählt uns "die Story wird noch gut".

Es gibt da im Storywriting so eine regel "show, don´t tell". Wenn Blizzard sich nur halb so viel Mühe für die Story an sich gegeben hätte, wie sie Ressourcen dafür ausgeben, uns zu erklären, dass die Story doch ganz toll ist, dann müssten wir hier nicht diskutieren.

Ja, sie haben es geschafft, dass die Foren brennen. Das haben sie aber mit Diablo Immortal auch. Über Qualität und Lore sagt das ganze aber wenig aus.

Und der Retcon ist schon eindeutig, wenn Wrathgate jetzt Sylvanas in die Schuhe geschoben wird und das ganze quasi eine false-flag Operation war. Und ja, ich kenne das Argument "er meint damit doch nur, dass unter Sylvanas die Seuche entwickelt wurde". Ja, dann hätte er das so sagen sollen. Hat er aber nicht und Wrathgate neben der Seuche als einzelnen Punkt aufgeführt.
01.08.2018 12:00Beitrag von Zurya
… und ich die Sache mit Teldrassil dennoch eher kritisch sehe.


Teldrassil zu vernichten war eine riesengroße Sauerei. Was hat der arme Baum getan? Bei uns in Mulgore ist schon alles kahl. Wir brauchen Bäume und Wald! Für uns! Für die Tiere! Sowas können sich nur Entwickler ausdenken, die mit Umweltschutz nicht viel am Hut haben!

Und ich mag Sylvanas nicht. Mich nerven so egozentrische rücksichtslose Machtbessene, die vor allem sich selber im Blick haben. Schlimmer als Trmpf.

Ich bin für Wiederaufforstung!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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