Meine Kurzgeschichte - Eure Meinung

Aus dem Leben der WoW-Community
Hallo zusammen,

da ich zu Zeiten von Destiny 1 einige Kurzgeschichten geschrieben habe und diese sehr gut ankamen wollte ich mich auch mal an solchen für WoW versuchen. Da die Lore von World of Warcraft wesentlich umfangreicher ist, wollte ich mich zuerst ganz vorsichtig herantasten. Daher bitte ich um eure sachliche aber dennoch FREUNDLICHE Meinung zu dem kleinen Ausschnitt meines ersten Versuchs. Es sind vielleicht noch einige Fehler enthalten da es der Erste Entwurf ist.

Die Geschichte folgt weiter unten...
Titel: Aus dem Tagebuch eines Magiers

Kapitel 1:

Der Trubel auf den Straßen Dalarans war nur ein leises rauschen in seinen Ohren während er die spröden Seiten des alten Folianten in seiner Hand umblätterte. Sieben Jahre war es nun schon her als er seine Familie verlassen und sich den Kirin’tor angeschlossen hatte. Sein früheres Leben verblasste von Jahr zu Jahr immer mehr und inzwischen schien es mehr wie ein alter Traum der, versuchte man sich an ihn zu erinnern, nur noch weiter entschwand.

Er war so vertieft in seine Lektüre dass er nicht einmal bemerkte wie sich ein Gnom neben ihn auf die Bank setzte. Plötzlich bemerkte er die Berührung eines Fingers an seiner linken Schulter. Als er neben sich blickte saß dort Oscar, ein Lehrling der zwei Jahre nach ihm in Dalaran ankam. Er starrte ihn mit einem breiten grinsen an während seine kurzen Beine aufgeregt vor und zurück schwangen. Er trug eine hellblaue Robe mit einem farblich passenden spitzen Hut.
Im ersten Moment verstand er nicht warum der Gnom so grinsen musste. Doch dann erkannte er das seine Kleidung nicht die eines Lehrlings waren, es waren die Gewänder eines Arkanisten.
„Guten Morgen Oscar“, begrüßte er den jungen Gnom. „Wie ich sehe bist du in den Rang eines Arkanisten erhoben worden. Herzlichen Glückwunsch mein Freund!“

„Danke! Endlich zahlt sich die harte Arbeit und das lange warten endlich aus. Zwar bin ich noch kein vollwertiger Magier, wie du einer bist Alec, aber wenn die Erzmagier sehen wie viel ich lerne und wie entschlossen ich an mir arbeite, werden sie mein Potenzial bald erkennen.“ Man konnte dem Gnom seinen Stolz zweifellos ansehen, aber bevor Alec ein Wort sagen konnte, fuhr Oscar bereits fort. „Ich muss dich etwas fragen Alec. Etwas über das ich bereit eine ganze weile grüble. Ich sehe dich jeden Morgen auf dieser Bank sitzen.“ Da der Gnom nicht weiter sprach fragte Alec verdutzt, „Und wo ist da jetzt die Frage?“ „Die kommt ja jetzt, keine Sorge“, fuhr Oscar fort. „Wie schaffst du es bei diesem Tumult auf den Straßen in Ruhe dein Buch zu lesen?“ „Das ist gar nicht so schwer“, antwortete er. „Ich versinke so tief in den Büchern, das mir der Lärm der Stadt gar nicht mehr auffällt.“ Als er sich umsah nahm er zum ersten Mal richtig wahr wie viele Magier es in der schwebenden Stadt gab. Es waren so viele das die kaminroten Kopfsteinpflaster der Wege kaum noch zu sehen waren.

Als er wieder neben sich blickte war sein Freund verschwunden und dort wo er zuvor noch gesessen hatte lag ein kleiner, blau schimmernder Brief. Als er ihn öffnete war das Pergament darin vollkommen leer, aber eine Stimme ertönte. Es war zweifelsohne die Stimme von Oscar, „Bis heute Mittag im Zauberkasten!“ Alec musste schmunzeln, „Ein netter Trick.“

Danach sah er sich noch einmal um, klappte dann den Folianten zu und legte ihn neben sich auf die Bank. Seine Fingerspitzen glühten in einem grellen Blauton und einen Augenblick später war ein glänzenden grünen Apfel in seiner Hand erschienen. Dann lehnte er sich zurück, biss genüsslich in seinen Apfel und genoss den wärmenden Schein der aufgehenden Sonne.
Es fehlt die Beschreibung des Umfelds. Du sitzt also irgendwo auf einer Bank in Dalaran... Nur wo und warum genau diese?
Was spielt sich n der Umgebung ab?

Du siehst den Sonnenaufgang? Von wo kommt er, du sitzt ja nicht in einer leeren Wüste auf ner Bank ;)

Wenn das Umfeld fehlt, kommt es sehr leer herüber.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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