Warum wollen es alle schwer/langsam?

Allgemeines
Die meisten Diskussionen zu diesem Thema würde es gar nicht eben, wenn viele einfach nur begreifen würden, dass wir hier ein Mmo spielen. Da ist die Geschwindigkeit oder Anspruch doch vollkommen egal. Den meisten Spaß hat man hier doch in einer Gruppe. Kein 350iger Item kann mir die Erfahrung ersetzen, als wir zu dritt gestern einem Ally Attentäter hinterhergerannt sind und dabei eine schöne PvP Schlacht entstanden ist. Keiner von uns dreien könnte am Ende den Beutel Looten, aber dennoch hatten wir Spaß. Hätte ich aber in dieser Zeit eine Rnd Instanz gemacht, wüsste ich das heute wahrscheinlich gar nicht mehr.

Von meiner Seite aus könnte es ruhig mehr Gruppencontent geben, anstatt mehr SoloPseudoMMO.
Also ich bin seit 2 Monaten aktiv und seit dem jeden Tag im Forum. Und lese Alles. Daher Frage ich mich woher du deine Statistik ziehst das die "anderen" Es lieber schwer haben wollen.

"Kann mir mal Jemand über die Beweggründe aufklären"

Du tust ja so als ob du im Glashaus sitzen würdest. Wir lesen schon das gleiche Forum? - Sprich 90% Beschwerden über das System 8% "Ich kündige mein Account" und 2% "Danke Blizzard gut gemacht"

Daher frage ich mich wirklich wie du auf diese Aussage kommst:
"man hört/liest in letzter Zeit immer häufiger, dass manche fordern das Spiel langsamer und/oder schwieriger zu machen."

Bitte Quellen und Angaben.

"Und die anderen, die sagen, dass es dadurch einen höheren Wert gäbe"

Wer bitte schön sind denn die anderen? Du meinst die einzelnen Thread-Kritisierer?

Habe mich zwar über dieses Urteil zurückgehalten, gerade weil ich ein halbes Jahr spielpause hatte, jedoch habe ich in der Pause andere Spiele gespielt. Wobei Asia Games das 100 Fache (ohne zu übertreiben) fordern. Habe auch die anderen aktuellen PC-Games gespielt. Daher habe ich meine Antwort auf deine Frage.

Diese Lautet "Übersättigt"

Dann gerne, soll doch jemand mal schönes aus den Erlebnissen aus anderen spielen berichten.

Was nicht heist das ich verstehe was du von diesen System hälst. Aber hört sich so an als ob du davon ausgehst, das unsichtbaare Spieler alle in Mehrzahl dazu beigetragen haben.

Wer war der Auslöser? Auslöser war dieses grottenschlechte Spiel Guildwars, welches nur aus Hype großgeworden ist, da es teilweise ne gutgemachte Copy aus Wow - was sie irgwo alle sind- und erst mal dieses Skaling rausgebracht haben, weswegen ich nicht anders konnte um es einfach in den Papierkorb zu verschieben.

Traurig ist nur der kleine Fehler das WoW glaubt, dass es wegen gerade diesen Hype (groß ist größer - Meine Mutter verdient mehr wie deine/ Nein das ist besser - denn du Spielst noch das "unaktuelle" etc.) Irrational davon ausgegangen wurde, da auch der Hype zum Skalling oft so hochgeredet wurde, ohne das nicht ein einziger ne Begründung dazu geliefert hatte.

Ich hab den ganzen falsch gedressten Salat mitbekommen.

Aber erzähl mir nicht das die letzten Zeit die Leute sich hier geäußert hätten, dass sie dieses System loben, denn davon habe ich nix gelesen. Das einzige was mal ab und zu durch kam war "Hier mal ein Dankeschön zwischen den ganzen negativen Threads zu BFA" Und dabei ging es noch nicht einmal um das schlecht geredete Skalling.

Ich bild mir das auch nicht ein, denn ich kenne keine Leute in der heutigen Zeit mehr die mir irgendwie weismachen wollen, dass es ihnen gefällt, wenn sie nach 15 Leveln aufstieg nicht gerne Lust hätten in alte Maps zu gehen um schwierige Gegner nun zu zeigen wo der Haken hängt. Bei Gw wie Gw-Clones mit sicherheit Ja.

Bei Wow ist es bei Legion perfekt gewesen. Denn man konnte bei höheren Gs deutlich spüren wie man zumindest bei den Questmaps keine Probleme mehr hatte. Sogar bei Bfa ist das auch noch so. Blos liegt es an der allgemeinen Skallierung, das höhere Gs sich nicht mehr deutlich spürbarer besser anfühlen.

Unterschiede Anfühlen ist jedoch ein Begriff der bei anderen - auf dein Thread bezogenen Skalling - komplett ausfallen.

Daher 1. Soll wie gesagt von allen Mimi Aussagen jemand ein besseres Spiel empfehlen. Gibts nicht.

Und 2. Bleibt meine Antwort bezüglich der Übersättigung.

Spielpause einlegen, mal kniffeln gehen oder Brettspiele spielen. Muss nicht alles immer nur Spaß machen wenn es soviele möglichkeiten wie in WoW gibt. Dabei können schöne Familien abende entstehen.

Oder wie gesagt die anderen besagten Spiele spielen. Die das ja alles besser hinkriegen (abgesehen von der Grafik)

Dann wird dennoch der Tag kommen, wo man sich wieder an WoW erinnert und merkt das Rota neu eingeübt werden muss, man wieder evtl Addons runterladet und überweltigt ist und sich fragt warum hab ich dieses Spiel gespielt.

Und nach diesem letzten Absatz dürften sich eigentlich so einige angesprochen fühlen.

PS: Quellen von deiner Behauptung über Skalling sei beliebt.
Die meisten sind nicht mal normal oder hc dungeons durch?

Ich weiß ja nicht was ihr spielt aber normale und hc inis hatte man 1st nach 120 durch.
Das beste Feature an WoW, was auch gleichzeitig zu diesem Problem führt, ist, dass WoW allen etwas bietet. Das hat als Resultat, dass wir Spielergruppen haben, die quasi nicht mehr das gleiche Spiel spielen. Jemand wie ein Bekannter von mir bspw. spielt WoW auch sehr gerne, aber er levellt hauptsächlich Twinks hoch (hat typischerweise auch immer alle Klassen auf Maxlevel nach gewisser Zeit) und macht vielleicht ein paar HC-Dungeons. Das war's. Keine Raids, kein M+.
Jemand anderes sieht aber genau diesen Content, der für diesen Spieler quasi *ALLES* ist, als *NICHTS* an weil für ihn das Spiel bei HC Raids erst los geht. Alles davor ist nur die erste Treppenstufe. Natürlich hat er auch Spaß beim Leveln usw. aber das ist trotzdem nur sekundärer Spielinhalt weil das nicht das ist, wo er Monatelang mit beschäftigt ist. Er ist stattdessen monatelang mit beschäftigt, Mythic Bosse zu progressen, anstatt monatelang zu questen. Was auch um ein Vielfaches anspruchsvoller ist logischerweise.

Ähnlich verhält es sich mit den Leuten die sowas fordern. Was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie gerne eine "schwerere" Levelphase haben. Das Problem ist nur, was soll "schwer" überhaupt sein? "So wie in Classic"? Dann wäre es immer noch nicht schwer für viele Raider. Als Beispiel. Wenn es wirklich schwer für ALLE sein soll, dann schaffen es viele gar nicht mehr, außer sie ziehen buchstäblich als 40er Raid durch die offene Welt, was natürlich auch Schwachsinn wäre. Und selbst dann würden bspw. 40 Casualspieler keinen Mythic Raidboss legen können der in der offenen Welt rumsteht und schwer sein soll. Entgegen der weitläufigen Meinung würden Casualspieler auch nicht wochenlang versuchen, diesen Boss zu legen, sondern sie würden einfach nur frustriert werden und nach Nerfs schreien.

Und dann fragt man sich natürlich auch analog, was soll "langsam" sein. Für Spielertyp A (siehe oben) ist es vielleicht OK, wenn er 3-6 Monate brauchen würde bis Maxlevel. Für Spielertyp B wäre das nur nervig (und nein, kein bisschen schwierig, NUR nervig).

Also für Spielertyp A und B kann man sich schon mal grundlegend nicht auf eine Härte und eine Geschwindigkeit einigen die BEIDEN gefallen würde. Also muss man einen Kompromiss finden. Der Kompromiss im aktuellen WoW ist halt: Levelphase in ein paar Tagen erledigt (ausgehend von wenig Spielzeit pro Tag, wer am Releasetag natürlich durchzockt ist logischerweise nach ~5-12h durch).
Und da haben wir auch noch ein Problem: der unterschiedliche Zeiteinsatz beim Spielen. Wie soll denn der Casualspieler der vielleicht 4h/Woche spielt jemals Land sehen gegen jemanden der 4h/Tag spielt und am Releasetag bis Maxlevel durchzockt?

Deshalb muss man halt Kompromisse finden und ich finde die aktuellen WoW-Systeme da recht angemessen. Das Leveln dauert etwas, aber nicht zu lange. Der Ruf-Grind dauert etwas, aber nicht zu lange. Die die hauptsächlich raiden oder M+ spielen, müssen sich nicht monatelang mit Kram rumschlagen der für sie sowieso uninteressant ist. Die, die nicht raiden oder M+ spielen, haben trotzdem genug Aktivitäten im Spiel und wenn sie mehrere Chars hochleveln/equippen/etc. haben sie auch trotz einer einfachen und "schnellen" Levelphase genug zu tun, und sie haben auch jederzeit die Option, schwierigeren Content anzugehen, wenn sie sich langweilen sollten.

Und dann muss man auch noch die veränderte Demografik beachten. Viele WoWler dürften heute 30+ sein. Erzählt denen mal, dass sie jetzt plötzlich 6 Monate lang leveln müssten weil das "besser" wäre als nur ein paar Tage. Und dass das viel "härter" wäre nur weil es ja Monate lang dauert statt Tage, obwohl sie das semi-AFK und blind schaffen würden. Nein... es hat schon seine Gründe, warum es geändert wurde und heute schneller geht. Weil das Leveln halt für *Veteranen* keine Kunst mehr ist, egal wie lang es dauert und egal ob es "so schwer ist wie Classic" oder "so leicht wie Retail".
04.09.2018 12:53Beitrag von Jehem
Also ich wurde noch so erzogen: Man schaetzt nur, was man sich hart erarbeitet hat. Dinge die einem zufliegen, schaetzt man nicht.


Mal davon abgesehen, was man mir versucht hat, künstlich anzuerziehen, schätze ich ein ausgewogenes Gleichgewicht und unterteilte Rubriken, zwischen denen man wählen kann.
Es muss nicht immer alles "hart zu erarbeiten" sein.

Ein Spiel ist für manche Leute auch einfach nur ein Zeitvertreib zur Entspannung, nicht jeder sucht hier pausenlos Herausforderungen.
Ich für meinen Teil, erarbeite mir lieber Dinge im echten Leben "hart" und freue mich, wenn ich zur Entspannung in dieser Spielwelt einmal nicht "hart arbeiten" muss.

Das Problem heutzutage sehe ich darin, dass eine sehr geringe Akzeptanz der Durchschnittsmeinungstragenden gegenüber Andersempfindenden besteht.
Wer es nicht schwer, langsam oder großartig anspruchsvoll haben möchte, der wird gerne diskreditiert und als "l2p noob, bad player" hingestellt oder ihm wird unterstellt, so, wie mir oft, dass man das Spiel oder andersdenkende Spieler anzugreifen versucht.

Es müsste eigentlich wirklich ein Ausgleich geschaffen werden, der so konzipiert wird, dass möglichst viele Spielstile zufriedengestellt werden und sowohl der Herausforderunungsspieler, als auch der Bequemlichkeitsanhänger eine Rückzugsmöglichkeit finden.

Hier immerzu gegeneinander zu aufzusticheln, wie das vor allem von den Herausforderungsfreunden praktiziert wird, ist einfach kein bisschen zielführend und hilft auch niemandem weiter.
Denn das Herz des Spiels sind seine Spieler und diese sind vielschichtig und jede Schicht sollte die Möglichkeit bekommen, sich hier wohlzufühlen.
04.09.2018 13:17Beitrag von Oldweasel


Könnte jetzt folgendes hinzufügen:
Wenn du hc läufst, bist du in der regel schon das ein oder andere mal nhc gelaufen um die GS zu bekommen ... daher hc kein Problem ....
wenn du myth läufst, hast das ein oder andere mal hc gelaufen für die GS daher auch schon das meiste bekannt und nicht mehr arg so schwierig


Hm ... *mit dem Kopf hin und her wieg* ... Jein.

Ganz ehrlich: Ich bin jetzt zweimal Kronsteinanwesen gelaufen (nhc und hc) und wenn du mich jetzt fragen würdest wie die einzelnen Bosse gehen oder wie überhaupt der Weg ist, dann würde ich die anschauen wie ein Marsmännchen mit vielen Fragezeichen im Gesicht.
Beide Male hatte ich Tanks wo ich am grübeln war, was zum Geier die da machen. Ob die überhaupt wissen was die da machen müssen. Da wurde dort hin gerannt, hier hin gerannt, dann noch mal in die Ecke und überall wurde gepullt und die Mobs mitgebracht. Ach, da ist der Boss? Geil! Den nehmen wir dann auch mal mit.

Ich war mehr damit beschäftigt dem Heal die Mobs vom Hintern wegzuhauen, ihn beim heilen zu unterstützen weil wir sonst mehrmals krepiert wären als das ich mir die Wege gemerkt hätte oder mitbekommen habe wie der Boss funktioniert.

Ähnliches in der Horde-Ini Atal-irgendwas. Da wurde soviel gepullt, so viel hin und her gerannt, ich komme gar nicht dazu mir Wege zu merken (was man dann immer merkt wenn ich tot bin und mich nicht wiederbeleben kann - ich renne da rum und habe keine Ahnung), weil ich damit beschäftigt bin die Gegner zu unterbrechen, zu froschen, möglichst schnell die Heiler wegzuhauen, auf den heal aufzupassen und zuzusehen, dass ich den Anschluss an den Tank nicht verliere.

Wenn der Boss irgendwo in einer großen Mobgruppe verschwindet, hat man keine Chance zu sehen was der drauf hat. Man merkt es nur, wenn man gewiped ist und prügelt auf gut Glück drauf und hofft, dass man ihn schnell runterkloppt.

Und das ist das was ich vermisse, dass man sich etwas Zeit lässt.
Denn im Endeffekt ist man schneller mit einer Instanz durch, wenn man die Gegner, die z.B. heilen VOR dem Kampf rausnimmt, einzelne Gruppen pullt und nicht drei Räume inkl. Boss und Heiler.

Und ob man eine Instanz nun in 5 Minuten durch hat oder in 5 1/2 Minuten ist eigentlich vollkommen egal.
Ich kann von mir aus sagen, das ich es eher gemütlicher / langsamer hätte weil mir das schnelle keinen Spaß macht. Es turnt mich so sehr ab, das ich schon random Dungeons komplett gemieden habe, vor allem in der alten Levelphase.
Vielleicht liegt es daran das ich 30+ bin, oder schon immer langsamer gespielt habe. Bis heute mag ich keinen Zeitfaktor in Spielen, egal in welcher Art.
Ich will in Videospielen halt nicht gestresst werden, sondern mich entspannen. Schon so mancher Boss in WoW war mir persönlich zu hektisch. (zb Schwarzfaust)
Ich habe nichts dagegen wie in Classic zu spielen (ja ich weiß wovon ich rede) ich finde es nicht langweilig oder sonst was. Es macht Spaß und entspannt. ABER: Ist es deshalb schwerer? Sicher nicht^^
04.09.2018 12:53Beitrag von Jehem
Also ich wurde noch so erzogen: Man schaetzt nur, was man sich hart erarbeitet hat. Dinge die einem zufliegen, schaetzt man nicht.


Ja - aber das gilt doch nicht für ein SPIEL - wer ein "hartes" Spiel möchte soll doch bitte nicht WoW spielen ...ich meine, Ihr macht euch doch lächerlich. PvE und härter ...junge junge...

Geht dahin wo es auch wirklich hart ist etwas zu erreichen, da gibt es doch so tolle MOBAS und Shooter und was weiß ich nicht alles. WoW ist casual, war immer casual und soll es auch bleiben mMn.
Klar war es in classic langsamer, schwieriger und härter... aber die Uhr tickt immer weiter, man kann doch nicht 120 level machen und der "Progress" wird immer und immer wieder verlangsamt - das ist doch paradox!

Grade beim leveln finde ich das aktuell grausam und schlecht - man progressiert de facto Rückwärts - und das macht das ganze Spiel einfach sinnlos. Ich level doch um stärker zu werden und nicht immer schwächer, was ist das für ein Quark?

Grade in niedrigeren leveln muss man mit dem Equipment immer up to date bleiben in jedem Slot oder man wird gnadenlos umgebrotet - JA JA JA das war so in classic - ABER HALLOOOOO wir haben 2018!!! Ich hab keinen Bock Charakter Nr. drölfzig noch mal durch all das zu quälen...und ich hab Erbstücke, mag mir gar nicht vorstellen wie das für Leute ohne ist >_< Und wie man sie schief anguckt in Instanzen...weil wegen kein dmg und so...gleich kick und flame noch hinterher von den ganzen hardcore WoW Zockern die das alles schwer haben wollen *facepalm*.

Und dann jetzt aktuell - bis level 116 okay, dann kommt der üble "cut" und man ist quasi wieder der kackn00b vor dem Herrn - das ist einfach ein (sorry) schei** gameplay! Und da kann mir keiner ein X für ein U vormachen.
04.09.2018 18:11Beitrag von Cleotraxas
Also ich bin seit 2 Monaten aktiv und seit dem jeden Tag im Forum. Und lese Alles. Daher Frage ich mich woher du deine Statistik ziehst das die "anderen" Es lieber schwer haben wollen.

"Kann mir mal Jemand über die Beweggründe aufklären"

Du tust ja so als ob du im Glashaus sitzen würdest. Wir lesen schon das gleiche Forum? - Sprich 90% Beschwerden über das System 8% "Ich kündige mein Account" und 2% "Danke Blizzard gut gemacht"

Daher frage ich mich wirklich wie du auf diese Aussage kommst:
"man hört/liest in letzter Zeit immer häufiger, dass manche fordern das Spiel langsamer und/oder schwieriger zu machen."

Bitte Quellen und Angaben.

"Und die anderen, die sagen, dass es dadurch einen höheren Wert gäbe"

Wer bitte schön sind denn die anderen? Du meinst die einzelnen Thread-Kritisierer?

Habe mich zwar über dieses Urteil zurückgehalten, gerade weil ich ein halbes Jahr spielpause hatte, jedoch habe ich in der Pause andere Spiele gespielt. Wobei Asia Games das 100 Fache (ohne zu übertreiben) fordern. Habe auch die anderen aktuellen PC-Games gespielt. Daher habe ich meine Antwort auf deine Frage.

Diese Lautet "Übersättigt"

Dann gerne, soll doch jemand mal schönes aus den Erlebnissen aus anderen spielen berichten.

Was nicht heist das ich verstehe was du von diesen System hälst. Aber hört sich so an als ob du davon ausgehst, das unsichtbaare Spieler alle in Mehrzahl dazu beigetragen haben.

Wer war der Auslöser? Auslöser war dieses grottenschlechte Spiel Guildwars, welches nur aus Hype großgeworden ist, da es teilweise ne gutgemachte Copy aus Wow - was sie irgwo alle sind- und erst mal dieses Skaling rausgebracht haben, weswegen ich nicht anders konnte um es einfach in den Papierkorb zu verschieben.

Traurig ist nur der kleine Fehler das WoW glaubt, dass es wegen gerade diesen Hype (groß ist größer - Meine Mutter verdient mehr wie deine/ Nein das ist besser - denn du Spielst noch das "unaktuelle" etc.) Irrational davon ausgegangen wurde, da auch der Hype zum Skalling oft so hochgeredet wurde, ohne das nicht ein einziger ne Begründung dazu geliefert hatte.

Ich hab den ganzen falsch gedressten Salat mitbekommen.

Aber erzähl mir nicht das die letzten Zeit die Leute sich hier geäußert hätten, dass sie dieses System loben, denn davon habe ich nix gelesen. Das einzige was mal ab und zu durch kam war "Hier mal ein Dankeschön zwischen den ganzen negativen Threads zu BFA" Und dabei ging es noch nicht einmal um das schlecht geredete Skalling.

Ich bild mir das auch nicht ein, denn ich kenne keine Leute in der heutigen Zeit mehr die mir irgendwie weismachen wollen, dass es ihnen gefällt, wenn sie nach 15 Leveln aufstieg nicht gerne Lust hätten in alte Maps zu gehen um schwierige Gegner nun zu zeigen wo der Haken hängt. Bei Gw wie Gw-Clones mit sicherheit Ja.

Bei Wow ist es bei Legion perfekt gewesen. Denn man konnte bei höheren Gs deutlich spüren wie man zumindest bei den Questmaps keine Probleme mehr hatte. Sogar bei Bfa ist das auch noch so. Blos liegt es an der allgemeinen Skallierung, das höhere Gs sich nicht mehr deutlich spürbarer besser anfühlen.

Unterschiede Anfühlen ist jedoch ein Begriff der bei anderen - auf dein Thread bezogenen Skalling - komplett ausfallen.

Daher 1. Soll wie gesagt von allen Mimi Aussagen jemand ein besseres Spiel empfehlen. Gibts nicht.

Und 2. Bleibt meine Antwort bezüglich der Übersättigung.

Spielpause einlegen, mal kniffeln gehen oder Brettspiele spielen. Muss nicht alles immer nur Spaß machen wenn es soviele möglichkeiten wie in WoW gibt. Dabei können schöne Familien abende entstehen.

Oder wie gesagt die anderen besagten Spiele spielen. Die das ja alles besser hinkriegen (abgesehen von der Grafik)

Dann wird dennoch der Tag kommen, wo man sich wieder an WoW erinnert und merkt das Rota neu eingeübt werden muss, man wieder evtl Addons runterladet und überweltigt ist und sich fragt warum hab ich dieses Spiel gespielt.

Und nach diesem letzten Absatz dürften sich eigentlich so einige angesprochen fühlen.

PS: Quellen von deiner Behauptung über Skalling sei beliebt.


Ich frage mich, weshalb du dich wegen meines Threads so angegriffen fühlst?
Ich wollte keinen Mimi-Thread machen, sondern es interessiert mich wirklich. Ich selbst habe vor Legion aufgehört und Legion selbst nur zwei Stunden gespielt. BfA habe ich gar nicht gespielt, also kritisiere ich hier dieses System nicht. Ich schrieb nur, dass ich das beim Leveln so empfand, aber mir das Zusammenspiel mit meiner Freundin nun auch andere Aspekte zeigt wieder.

Wo schrieb ich, dass ich mich nur auf dieses Forum bezog? Hier müssen es nicht nur Threads selbst sein, sondern auch die Antworten darin. Des Weiteren lese ich viel davon auf Gamestar zum Beispiel im Moment in den Kommentaren. Aber es wird sicher so sein, dass diese Leute einfach nur am lautesten schreien.

Ich finde die Vorschläge für einen Wappenrock zum Leveln übrigens sehr gut hier.

Also ich fasse zusammen:

Es gibt diejenigen, die es gerne - schon im Levelprozess - schwieriger hätten. Die, die sagen, "lieber leveln wieder schneller", weil sie das schon alles ewig lange kennen.
Und die andere Fraktion, die sagt, es soll nur etwas langsamer sein, weil sie sich gehetzt fühlen und das eigentlich im "Entfliehen aus dem Alltag" nicht wollen. Dagegen sind die, die sich sonst langweilen, weil sie mit allem schnell fertig sind.
Etwas langsamer sollte das ganze schon ablaufen, damit meine ich nicht die Kampfmechanik, sondern das Equipen an sich.
Auch wenn ich am Anfang viel gespielt habe, aber nach 3-4 Tagen des Addon releases schon mit Mythic Content durch zu sein ist viel zu schnell.
Ich habe viele MMO´s gespielt und kann mich nicht errienern wo es jemals so schnell vorran ging.
Ich würde unterscheiden zwischen: schwierig/leicht und zeitaufwendig/zäh. Ein Spiel kann schwer und zeitaufwendig sein, schwer und zäh, leicht und zäh oder auch leicht und zeitaufwendig.

Dark Souls ist (zumindest für mich) schwierig und zeitaufwendig, aber nicht zäh. Das kann ich nicht immer spielen, weil ich gelegentlich aus Wut und Frust den Controller gegen die Wand pfeffere, aber im Endeffekt bietet das Spiel großartige Momente, wenn man irgendwann mal den Bogen raushat. Da gibt es viele Durststrecken, aber es fordert und für mich paßt die Immersion. Großes Monster macht großes Aua und erfordert in der Regel viel Geduld, Können, Erfahrung, Zeit. Trotz des Zeitfaktors empfinde ich das selten als zäh.

Nicht falsch verstehen: Das muß man nicht gut finden, aber das verstehe ich unter
dem Begriff "herausfordernd".

Andere wollen es lieber WoW-like: leicht und zeitaufwendig, wobei zeitaufwendig für mich bei WoW eher "zäh" bedeutet. 20 Stunden durch völlig anspruchslose Levelgebiete schnetzeln? Mobs mit viel HP, aber ohne ernsthafte Chance, mich zu Bwondsamedi zu schicken -- zäher geht es für mich nicht und das zerbricht mir eine glaubwürdige Spielewelt, in der ich ständig damit zugetextet werde, wie gefährlich, bedrohlich und fürchterlich doch der Krieg ist, ohne daß es sich auch nur im geringsten Maße so anfühlt.

Das war zu Classic vom Gefühl her anders, was natürlich auch dem Umstand geschuldet wird, daß ich damals einfach noch weniger Ahnung von den Mechaniken des Spiels hatte und vieles als schwer erschienen ist, was mir heute leicht fallen würde.

Ich glaube aber, wenn zumindest in diesem Forum viele sich ein schwierigeres Spiel wünschen, dann meinen sie das eher im Sinne von "herausfordernd" und nicht im Sinne von "länger" oder gar "zäher".

Ich habe mir definitiv schwierigere Instanzen gewünscht. Daß am Ende Inis herauskamen, wo die Mobs einfach deutlich mehr HPs haben, im Wesentlichen aber nicht mehr können als zuvor, erhöht den Anspruch qualitativ kaum. Es dauert nur länger.

Eine Levelphase, die länger dauert, ist nicht zwangsläufig anspruchsvoller, nur zäher.

Und wie immer gilt: Jeder hat da so seine Vorlieben. WoW versucht so gut wie alle davon zu erfüllen und das führt zu einem relativ belanglosen Einheitsbrei, der sich wie Fastfood frißt: Nebenbei, immer mal wieder, irgendwie nicht schlecht und man will durchaus mehr davon, aber so recht zufrieden stellt's im Endeffekt nicht.
Ich finde das langsamere Leveln voll ok, wobei man in BFa ja trotzdem nach 4-7 Stunden schon 120 sein kann also von 110 und das auch Solo, also so langsam und tough ist es doch n icht wirklich. Wenn es nach mir gehen würde, dürfte es sogar noch schwerer sein, nur hätte ich dann auch gern mehr vertonte Dialoge etc, da war ich in BFA im nachhinnein doch sehr enttäuscht. Und auf 120 wird es doch eh ab 340er ilvl Cap immer einfacher so, das es irgendwann zu Legion mutiert, wo man gefühlt 30 Mops pullen kann ohne sich sorgen machen zu müssen. So oder so kann man eh über alles zanken weil wow nunmal leider versucht alles abzu decken, es ist weder nen rein Hardcore Game noch Softcore sondern irgendwas von allem, nicht alles toll aber auchn icht alles in schlecht.
Die Frage kannst du auch andersrum stellen.
Warum brauchen wir denn eine hohe Geschwindigkeit?
Weil die Welt entwertet ist und einen gar ncht mehr interessiert?

Einige Leute die nichts anderes kennen halten dann dieses jetzige Spielpriznip für ein gewisses normales Prinzip und Forderungen nach langsam/hart, was kein Strecken von Inhalten also timegating ist, sondern erst eine Grundlage für weitere Inhalte und ein nötiges Grundprinzip um eine große, interessante Welt zu vermitteln, können sie nicht ganz folgen.

In einem langsamen Spielkonzept, sind z.B. Feinde, also jeder Einzelne je nach Level schon eine Hausnummer und man beginnt dadurch sich auch vorsichtiger in der Welt zu bewegen.
Das Game verlagert sich durch simple Eingriffe im Ablauf wieder stark zurück auf die Welt und das Endgame verliert an Bedeutung.

Dadurch ergeben sich enorm viele Möglichkeiten. Durch weitere Anpassungen, verstärkt man dann das Miteinander, das Wachsen seines Chars fühlt sich wieder wertig und als Weg an den man folgt. Berufe werden durch abschwächen einer Itemflut plötzlich brauchbar und erweitern wieder die Reichweite der Möglichkeiten.
Du kannst das so weiter und weiter an Tiefgang, Inhalten und Möglichkeiten füllen.

Du kannst so auch wieder in dir selbst einen gewissen Reiz spühren, eine Welt wirklich zu erleben und das Endgame gibt es zwar trotzdem, auch wenn es nicht nur aus Raiden bestehen muss, aber es fühlt sich nicht als vordergründiges Ziel an, eher überdeckt als Langzeitreise.

Um z.B. wieder mehr Gruppenspiel zu integrieren in der offenen Welt, Klassenrollen auch wirklich hervorzuhgeben, gar ganz neue Klassenkonzepte wie Barden bzw Support, CCler usw. lassen sich erst so wirklich sinnvoll integrieren. Dazu sollte z.b. das Questsystem von aktuell sehr drastisch geändert, oder soweit runterskaliert werden, dass Soloprogress beim Abarbeiten Geschichte ist, weil es dem Spiel mehr schadet, als es dann nützt.
Wenn man grad niemanden findet, kann es eine kleine Brücke schlagen, um reinen Grind zu vermeiden, bzw. sollte es in etwas gleich sein wie ein Grind im Solobereich, nicht als Gruppe da ist es wieder weit besser, nur eben mit dem Vorteil einer Vorgabe, oder einer Geschichte.

Oder nimm einen Laufspeed-Buff einer Klasse, die erst dann sinnvoll zum Tragen kommt, wenn man dadurch auch einen Vorteil erschafft, der oft gerne gesehen wird. Wenn jeder eh auf seinem Mount rumrennt im Affenzahn und das Solo, dann ist so ein Inhalt verpufft und kann entfernt werden, somit eine gute Mechanik für eine Gruppenbildung ausradiert.
Daher Bodenmounts ok, aber nur für große Reisen, sprich mit CD von paar Minuten, sonst nutzt man NPC Reiserouten, Boden wie in der Luft. Eigene Flugmount sind in einer vernünftigen Welt eh passé..

Je mehr man die Welt hervorheben will und die Spieler dort sich durchschlagen sollen, um wertigen Inhalten zu folgen und Herausforderungen erleben wollen, desto mehr muss man den Fokus auch auf die Welt legen und das Game ausbremsen, damit diese auch spannend wird und die Spieler sich automatisch anfangen zu suchen und gegenseitig zu helfen, weil es so einfach besser funktioniert und Klassen erst ihr ganzes Potential entfalten können, und eine Rollenverteilung sofort auch vorhanden ist.
Es ist sonst z.B. als CCler oder Supporter, oder Heiler besonders, sehr unschön seine Rolle überhaupt nicht nutzen zu können und am Ende nutzlos zu sein.

Ist die Welt aber ein gemeiner Hund, wo NPC´s auch ein wenig Fähigkeiten einsetzen, ihre Freunde um Hilfe rufen, wegrennen und dann Hilfe kommt(besonders in engen Bereichen wie einer Burg gefährlich), oder auch CC nutzen, Heilung usw. und man besser mit paar Leuten anrückt, wenn die auch noch als Gruppe kommen, wie in einer Ini, dann hat man immer und überall Endgame und ist in der Welt gefangen, besonders mit guter Charakterentwicklung und bei einigen Stufen immer mal wieder Klassenquests, wenns dann was neues gibt, was eingeführt wird und man es gleich gut passend vermittelt bekommt.

Wie ein Heiler bekommt jetzt einen Gruppen-Heal vom Trainer.. bevor er das entgültig ins Buch bekommt, muss erstmal eine kleine Questreihe gemachen sein. Der Priester wird dazu in einem Krankenlager am Ende viele Leute behandeln, wo ein Schamane erstmal das Wasser zähmen muss, lernt es auf viele Ziele heilend zu lenken und kanalisieren und der Druide die Kraft der Naturheilkunde durchlebt..

Sowas kann durchaus cool sein und bindet einen sehr stark an seine Skillung usw..

Wenn du es nie so erlebt hast, ist es schwer das einfach so nachzuvollziehen. Aber glaube mir und meiner Erfahrung, wenn ich dir sage, da steckt sehr viel Freude, Spaß und langfristige Unterhaltung drin, die sich bei weitem nicht so abnutzt wie das Game jetzt im Endgame.

Viele Leute würden das sonst nicht so mögen und spielen wollen. Sie kennen noch die alte Schule, oder zumindest teilweise den Ansatz, aus WoW Classic. Denn Classic war auch schon so konzepiert, dass man Solospieler war. Es waren die Games davor, die es auch noch viel stärker vermittelten.
Ich finde das langsamere Leveln voll ok, wobei man in BFa ja trotzdem nach 4-7 Stunden schon 120 sein kann also von 110 und das auch Solo, also so langsam und tough ist es doch n icht wirklich. Wenn es nach mir gehen würde, dürfte es sogar noch schwerer sein, nur hätte ich dann auch gern mehr vertonte Dialoge etc, da war ich in BFA im nachhinnein doch sehr enttäuscht. Und auf 120 wird es doch eh ab 340er ilvl Cap immer einfacher so, das es irgendwann zu Legion mutiert, wo man gefühlt 30 Mops pullen kann ohne sich sorgen machen zu müssen. So oder so kann man eh über alles zanken weil wow nunmal leider versucht alles abzu decken, es ist weder nen rein Hardcore Game noch Softcore sondern irgendwas von allem, nicht alles toll aber auchn icht alles in schlecht.
Schöner Beitrag, Jaquina!

Ich sehe das ebenso und ich finde es daher jedesmal traurig wenn eine gutdurchdachte Neuerung ins Spiel kommt, die es "bequemer" macht.
05.09.2018 09:41Beitrag von Lucidor
Schöner Beitrag, Jaquina!

Ich sehe das ebenso und ich finde es daher jedesmal traurig wenn eine gutdurchdachte Neuerung ins Spiel kommt, die es "bequemer" macht.


Ich weiß, was Du sagen willst. Aber ist es nicht eher das Problem, daß es oft keine "gutdurchdachten Neuerung" ist, die den Weg ins Spiel findet?

Und ist nicht weniger das "bequem" ein Problem als vielmehr das " über weite Strecken anspruchslos"?
05.09.2018 09:51Beitrag von Qiir
Ich weiß, was Du sagen willst. Aber ist es nicht eher das Problem, daß es oft keine "gutdurchdachten Neuerung" ist, die den Weg ins Spiel findet?
Das "gutdurchdacht" ist mit einem Augenzwinkern gemeint. Ob eine Idee wirklich gut war stellt sich sowieso erst im nachinein raus.

05.09.2018 09:51Beitrag von Qiir
Und ist nicht weniger das "bequem" ein Problem als vielmehr das " über weite Strecken anspruchslos"?

Nein. Nicht dass ich anspruchslosen Content haben möchte, aber Jaquina hat recht gut beschrieben, dass es gar nicht um diese Frage geht. Die Effizienz ist eher ein Problem als die Anspruchslosigkeit.
04.09.2018 18:38Beitrag von Aurelian
Ich für meinen Teil, erarbeite mir lieber Dinge im echten Leben "hart" und freue mich, wenn ich zur Entspannung in dieser Spielwelt einmal nicht "hart arbeiten" muss.

Das Problem heutzutage sehe ich darin, dass eine sehr geringe Akzeptanz der Durchschnittsmeinungstragenden gegenüber Andersempfindenden besteht.
Wer es nicht schwer, langsam oder großartig anspruchsvoll haben möchte, der wird gerne diskreditiert und als "l2p noob, bad player" hingestellt oder ihm wird unterstellt, so, wie mir oft, dass man das Spiel oder andersdenkende Spieler anzugreifen versucht.

Es müsste eigentlich wirklich ein Ausgleich geschaffen werden, der so konzipiert wird, dass möglichst viele Spielstile zufriedengestellt werden und sowohl der Herausforderunungsspieler, als auch der Bequemlichkeitsanhänger eine Rückzugsmöglichkeit finden.


Ich sehe das Problem eher in der realistischen Einschätzung der eigenen Gegebenheiten und diese akzeptieren zu können. Habe ich keine Zeit, kann ich nie das erreichen was andere mit mehr Zeit erreichen können, ist mein spielerisches Können eher gering, werde ich schwierige Aufgaben nur schwer meistern, habe ich keine Gilde/Freunde, wird der Gruppencontent eher mäßig bis unbefriedigend für mich ausfallen.

Oftmals kann man dann lesen "Ich zahle 13 Euro", "Das ist so schwer, das ist unverschämt", "Ich werde nicht mitgenommen", etc. Anstatt zu akzeptieren, dass man mit seinen Gegebenheiten manche Dinge nicht oder nur schwer erreicht, wird da dann schnell genörgelt. Das Problem sind dann fast immer die anderen Spieler oder Blizzard, die das Spiel falsch designen. Meiner Meinung nach wäre richtig designet, dass es nur einen Schwierigkeitsgrad gibt, gleiche Bedingungen für alle. Blizzard hat das Spiel doch schon in viele Richtungen verbogen durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade, meiner Meinung nach schon zu viel, weil zufrieden sind die Leute ja noch immer nicht.
05.09.2018 08:16Beitrag von Jaquina

Viele Leute würden das sonst nicht so mögen und spielen wollen. Sie kennen noch die alte Schule, oder zumindest teilweise den Ansatz, aus WoW Classic. Denn Classic war auch schon so konzepiert, dass man Solospieler war. Es waren die Games davor, die es auch noch viel stärker vermittelten.

[/quote]

Das erinnert mich an die alten Zeiten in Dark age of Camelot <3
Dort hatte man vor einzelnen Monster "Angst". Dort hatte man bereits mit Level 1 nach Mitstreitern gesucht. Man hat sich sozial ausgetauscht. Hatte eine gute Zeit miteinander.
Man hatte auch die besondere Verbindung zu seinem "Reich" ( In WoW Allie oder Horde).
Das PvP/RvR ist bis heute unangefochten Nummer 1. ( Meiner Meinung nach).
WoW ist heutzutage nichts anderes als ein DungeonRunner bei dem einem durch iLvL suggeriert wird, dass man etwas "geschafft" hat.
Für mich hört sich des Topic nach "Warum kann ich net in 3 Wochen das haben was die Streamer und Methodleute schon haben die 24/7 zocken" (ich weiß 24/7 ist etwas überspitzt und auch nicht negativ gemeint).

Wenns nicht etwas "gestreckt" ist dann würden die selben Leute im Forum posten "Man kriegt nix mehr für sein Geld, kein Content, alles nur noch für die low Casuals".

Ich hab mit BfA wieder aktiv angefangen, musste leveln was mir persönlich Spaß gemacht hat. Musste durch nhc, hc und nun myth, und hab jetzt ein GS mit meinem Main von 340+. Es ist mühseelig, es nervt wenn man wieder nen Run hat ohne dass das passende Gear dropt und es nervt dass grundlegende Spielmechaniken von den WannaBe Pros komplett ignoriert werden (CC zum Beispiel).
Aber wenn ich mir das nicht "antun" möchte darf ich kein WoW spielen, hatte auch lange keine Lust drauf deshalb hab ich auch 2 AddOns nicht gezockt.
Wenn ich alles schnell schnell haben will muss ich halt auch was schnelllebiges zocken meiner Meinung nach.

Kann auch net in CS reingehen und mich nach 2 Tagen aufregen warum ich noch nicht in der ESL mitzocken darf und der andere schönere Skins hat. (Nicht ganz passendes Beispiel)

Nachtrag: Und man kann eben nicht alles in so einem verdammt riesigen Game haben (jedenfalls wenn man nicht hauptberuflich auf Twitch und YouTube seine Brötchen verdient)

Nimm an der Unterhaltung teil!

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