Mein persönliches Résumé zu Battle for Azeroth

Allgemeines
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Hallo liebe Leserschaft.

Bevor ich nun mit dem eigentlichen Thema beginne, noch ein Vorwort vorab:

Hierbei handelt es sich um eine persönliche Zusammenfassung davon, wie ich Battle for Azeroth bisher erlebe.
Es soll keine allgemein gültige Sichtweise darstellen, noch erwarte ich, dass andere Selbige mit mir teilen.

Ich bin aber seit Jahren Teil dieser Spielerschaft und somit steht es auch mir zu, meine Gedanken mit euch und eventuell dem Kundenservice, sofern man von dort überhaupt so etwas wie Anteilnahme an Meinungsäußerungen von uns Spielern erwarten darf, zu teilen.

Wer nun also nur hier gelandet ist, um seinen standartgemäßen Friedrich-Wilhelm in Form von "Mimimi, Heulthread, Dich vermisst hier eh keiner, geh' doch einfach, wenn's Dir nicht gefällt, ich find's nämlich super, tschüss und good bye!" drunterpflanzen zu können, dem sei gesagt:

Nicht jede Form von negativen Erlebens und eine daraus resultierend negative Meinungsäußerung ist automatisch ein "Heulthread" und auch nicht jeder Verfasser einer Solchen findet gleich das ganze Spiel schlecht oder verabschiedet sich leichtfertig davon.

Wie dem auch sei...

Ich werde zunächst mit den Aspekten beginnen, die mich erfreut haben:

Das wären unter anderem die schönen Landschaften und deren Geräuschkulisse, die haben mich wirklich positiv beeindruckt.
Ebenso die vielen neuen Haustiere, die man sich erkämpfen konnte.
Über die Hummel, den magentafarbenen Frosch und die Tagfalter habe ich mich hier besonders gefreut!

Auch die Geschichte um Jaina und das Cinematic mit Talanji empfand ich als sehr eindrucksvoll und wirklich kreativ umgesetzt.
Ich habe die Questlinie um Jaina und ihre Mutter sehr gerne gespielt.

Ebenso sagte mir die Idee mit den zwei Kontinenten, die jeweils in einem ganz unterschiedlichen Stil daherkommen, sehr zu.
Was das Design von Landschaften, Cinematics und Umsetzen der Geschichtsstränge angeht, bin ich immer sehr zufrieden gewesen.

Nun zu den Aspekten, die für mich nach nun fast dreiwöchtigem, intensivem Dauerspielens einfach negativ ausfallen:

Das Herz von Azeroth und das gesamte System dahinter:

Zu Legion mit den Artefaktwaffen hatte man zumindest noch ein wenig das Gefühl, dass sich dieses stumpfe, ermüdende "Grinding" nach Artefaktmacht lohnte. Die Waffe wurde ja nicht nur im "Itemlevel" stärker, sondern man konnte nach und nach auch tolle Fähigkeitsverbesserungen freischalten.
Man konnte einfach sehen und besser verfolgen, was man vor sich hat und wofür man schuftet.

Bei dem Herz von Azeroth hat man vielleicht nach etwa einer Woche täglichem Dauerquestens sämtlicher Weltquests und dem wöchentlichen Inselexpeditionsmarathon mal die über 20.000 Machtpunkte zusammen und steigt 1 Stufe auf, die dann genau 2 kleine Gegenstandsstufen Gesamtverbesserung bringt.
Alle 4 Stufen gibt es dann schließlich die Freischaltungsmöglichkeit einer von 2 oder 3 Verbesserungen auf einer dieser "Artefaktrüstungen".

Ich habe wirklich viel Zeit und bis auf die Anfangstage, wo einfach das "Mountfarming" lukrativer war, wenn man wenigstens ein kleines Startkapital in Richtung "Auktionshausdinosaurier" haben wollte, ohne jeden Tag mit speziellem AddOn, Guideerfahrung und einem Dutzend Materialsammeltwinks im Auktionshaus verbringen zu müssen.

Das waren vielleicht die ersten 3 oder 4 Tage, in denen ich auf Weltquests verzichtet habe.
Seitdem nun so ziemlich alle Spots unlukrativ geworden sind, sei es durch die reduzierte Respawnrate oder durch reduziertes Fallen von Stoff, mit dem ich mein Gold verdiene, mache ich konsequent jeden Tag diese ganzen Quests, natürlich mit dem "Vertrag: Champions von Azeroth" sowie, wenn verfügbar, dem Dunkelmond-Buff.

Bei den Champions bin ich dennoch gerade einmal zur Hälfte auf Wohlwollend.

Und ja, ich weiß, dass es einige Spieler gibt, die ihre Halskette bereits auf Gegenstandsstufe 264, oder so ähnlich, haben.

Aber mir sagt dieses ganze System einfach nicht zu. Ich stecke wirklich viele Stunden Arbeit in dieses Artefaktstück und seine Fraktion, ich habe ja auch die Zeit und ich nutze bereits einige "Hilfestellungen".
Und selbst das scheint in meinem Fall nicht zu genügen, um dabei irgendwie ein Gefühl des Vorankommens zu erleben.

Was mir auch gar nicht gefällt, aber das war seit der Einführung dieses Systems noch nie anders, ist dieses ewig lang hingezogene Theater um's Fliegenkönnen.

Mir leuchtet durchaus ein, dass gewünscht wird, dass Spieler die neuen Gebiete am Anfang einmal vom Boden aus erkunden und jedes noch so knifflig versteckte Loch zum Eingang irgendeines Weltquestgegners irgendwo hinter'm Berg oder unter'm Strauch suchen müssen.
Damit habe ich an sich wirklich kein Problem.

Aber für meinen Geschmack würde es dann ausreichen, wenn man diesen zweiteiligen Pfadfindererfolg abschafft und das Fliegen wieder übersichtlich erspielbar werden lässt.
Und dieser aufgezwungenen Ruf-Farmerei sähe ich ebenfalls gerne einen Riegel vorgeschoben.
Zumindest könnte man hier ein bisschen reduzieren, dass man nicht mehr respektvoll oder höher benötigt.

Zumindest für mich werden einfach dieselbe mühselig versteckte Höhle, derselbe eng verschlungene Bergpfad oder dieselbe randvoll mit aggressiven Gegnern gefüllte Wiese, durch die ich zum Glück ja noch schleichen kann, beim zwanzigsten Mal Fußmarsch oder Bodenritt auch nicht mehr interessanter.

Hundert Weltquests zu absolvieren, alle Fraktionen auf Wohlwollend zu bekommen, jedes Gebiet vollständig zu Fuß erkundet und sämtliche Geschichtsstränge abgeschlossen zu haben, würde in meinen Augen immer noch ausreichend sicherstellen, dass man zumindest den Großteil der neuen Gebiete gesehen hat.

Das Fliegen war und ist für mich eines der schönsten und wichtigsten Features in dem Spiel.
Ich liebe es, von oben herab die ganze Landschaft in klein betrachten oder mich einfach mal so auf irgendeinen sonst nicht erreichbaren Berggipfel setzen zu können.
Das selbstbestimmte Fliegen gibt mir ein Gefühl von Freiheit.
Und dass ich mir dies nun jede Erweiterung auf's Neue über einen so lang ausgedehnten Zeitraum mit sehr viel Zeitinvestition wieder aufwendig zurückerarbeiten muss, das sagt mir nicht zu.

Dann komme ich auch schom nächsten Kernpunkt, der mich bereits seit Ende von Legion in einen inneren Konflikt in Sachen Motivation gestürzt hat:

Dem Skalieren von Questgegnern in der offenen Welt, welchen ich zum besseren Verständnis mit dem Skalieren niedrigstufiger Dungeongegner beim Leveln zusammenrechnen werde.

Für mich waren die Aspekte Questen, Leveln und Farmen eigentlich seit vielen Jahren Casualaspekte.
Zu Classic und TBC war das natürlich alles noch ein wenig anders, da zu jener Zeit diese Aspekte auch gleichzeitig einen Großteil des "Progressings" im Content ausgemacht haben.

Seit WotLK aber erlebe ich diese Bereiche als angenehme, eher anspruchsarme und entspannende Möglichkeiten des Zeitvertreibs in World of Warcraft.

Nun habe ich mich über diese vielen Jahre einfach so sehr daran gewöhnt, neben der Raiderei, dem Rufgrinding und inzwischen dem Nachlaufen von Artefaktmacht, ab und zu hier ein wenig Ausgleich für die anspruchsvollen Ziele im Spiel zu finden.

Mir hat es immer wahnsinnig viel Spaß gemacht, zwischendurch einen weiteren Druiden anzufangen, auf einem anderen Server oder bei einer anderen Fraktion und diesen dann mal ein paar Stunden durch Dungeons zu leveln.
Mit der Zeit haben sich so sehr viele Charaktere in allen Stufenbereichen angesammelt, mein Account hat alle verfügbaren Charakterplätze belegt.

Ich weiß, es gibt viele Spieler, die auch beim Leveln von Twinks noch nach Herausforderung suchen und ich bewundere euch dafür, dass ihr solche Powermenschen seid.
Das meine ich wirklich ernst.

Aber für mich war es eben genau das, was mir die nötige Energie und weitere Motivation gegeben hat, auf meinem Hauptcharakter den ganzen Content mit allen Bereichen bestmöglich auszuspielen, wie geduld- und zeitintensiv diese auch sein mochten.

Zwischendurch einfach mal abschalten und sich mit dem kleinen Druidengimpeltwink stark und übermächtig fühlen, während man mit einer Gruppe spaßig mehrere Dungeons hintereinander durchflattert.
Ja, mir hat das wirklich viel Spaß gemacht.
Inzwischen spiele ich nur noch meinen Hauptcharakter, Twinks auf seinem Server sind jetzt Bankgildencharaktere und alle anderen Charaktere logge ich gar nicht mehr ein, da mir das Leveln jetzt einfach zu lange dauert. Questen geht natürlich immer noch schneller, als Dungeons zu laufen.
Aber auch die Questmobs skalieren heute anders, als früher, haben mehr Leben und man braucht im Schnitt auch hier länger, als früher.

Und selbst, wenn dem nicht so wäre, würde mir die Möglichkeit fehlen, frei zu entscheiden, ob ich gerne mit einer Gruppe ein paar Stunden lang den Dungeonüberflieger machen möchte, oder lieber alleine eine Quest nach der anderen runterrattern.
Ich habe früher beides durchaus mit Freude gespielt, denn die Mischung hat's für mich gemacht.

Bei dem Skalieren der Weltgegner stört mich hingegen, dass man mit dem Hauptcharakter wirklich Zeit und Hingabe investiert, um sich gescheite Ausrüstung zuzulegen, man levelt seine Berufe hoch, um Stärkungsfutter zu kochen, schleppt sich vielleicht auch mal als Heiler oder Tank durch Dungeons, für die Runen.
Man farmt Ruf für Fraktionen und Artefaktmacht für die Halskette, man sortiert seine Ausrüstung nach höchstoptimalen Werteverteilungen, und so weiter.

Raider und Dungeondauergänger erleben dadurch auch irgendwann eine Verbesserung, denn Raid- und Dungeonbosse skalieren nicht immer weiter hoch, mit dem getragenem Ausrüstungsdurchschnittswert.

Als Casualspieler, der größtenteils in der Welt herumreitet und noch seine ganzen Quests nachholt, welche die professionellen Raidgilden vielleicht schon gar nicht mehr machen müssen, erlebt man hingegen - oder zumindest ich (!) kaum eine Verbesserung.
Ich bin jetzt mit meinen 344 getragenen Rüstungszahlen nicht viel effektiver und schneller beim Tagesquesten unterwegs, als ich es an jenem Tag war, an dem ich Dieselben freigeschaltet hatte.

Ich sage ja nicht, dass schon am Anfang der Erweiterung alles "Onehit" sein muss und ich bin mir sicher, dass mir auch hier einige Spieler bestimmter Klassen und Spielweisen widersprechen werden, dass bei ihnen genau das der Fall ist.

Da bleibt mir dann nur, mich für die Betroffenen zu freuen oder eben auch nicht, wenn der Herausforderungsdurst beim Questen so unbedienbar ist.

Aber ich brauche für meinen Geschmack zu lange, bis ich diese gefühlten drölfzig Dutzend Quests jeden Tag abgeschlossen habe, um endlich etwas machen zu können, was mir Spaß macht.

Und nein, es ist für mich auch keine Lösung, diese Dinge einfach nicht zu machen, nur, weil sie mir keinen Spaß machen.
Denn dann finde ich mit der Zeit nirgendwo mehr Anschluss und hänge so stark hinterher, dass ich diesen Rückstand irgendwann nur noch sehr schwer wieder aufholen kann.

Ich möchte nicht der Einzige sein, der später immer noch zu Hirschgestalt um die Berge rumkuschelt, bis er mal den Aufstieg gefunden hat.
Oder der Einzige, dessen Halskette noch bei 346 festhängt, während die anderen bereits bei 364 sind.
Oder der Einzige, der künftig nur noch eigene Raids aufmachen kann, weil dann später überall "Nur mit 364+ Halskette!" oder "Only 400+ GS!" in der Überschrift steht.

"Tja, dann musst Du eben wissen, was Dir wichtig ist. Entweder selbst was aufmachen, oder am Ball bleiben!", wird sich nun so mancher Leser denken, schätze ich.

Grundsätzlich ein unausweichlich korrekter Gedanke.

  • Aber muss es unbedingt sein, dass ich soviel unausweichliche Aspekte mitspiele, um die wenigen schönen Bereiche des Spiels weiterhin genießen zu können?
  • Darf da nicht ein kleiner Wunsch nach mehr Ausgewogenheit und weniger Zwangscontent sein?
  • Leveln und Questen, können das heutzutage nicht für jeden Spieler anspruchsarme Spielinhalte und ein leichter Zeitvertreib sein?
  • Genügt es den Spielern, die Herausforderung suchen nicht, dass sie Dungeons in schier endloser Schwierigkeit und Raids auf mythisch bespielen können?
  • Kann es keinen Ausgleich geben, der sowohl den Bequemspielern als auch den Herausforderungssuchern jeweils einen Bereich gibt, in dem sie ihren bevorzugten Spielstil auskosten können?
  • Das sind so die Fragen, die ich mir derzeit stelle.
    Es wird viel dafür getan, um das Spiel spannend und herausfordernd zu gestalten, was im Grunde auch nicht schlecht ist.
    Ganz ohne jede Form solcher Möglichkeiten, wäre die Welt der Kriegskraft wohl auch langweilig und dröge.

    Mich stört hierbei aber, dass man als Bequemspieler, der nur zwischendurch etwas Herausforderung sucht, keine Ausweichmöglichkeiten mehr hat.
    Das heutige Spiel, so mein Eindruck, misst sich vermehrt an den Bedürfnissen von Progress- und Semi-Progress Gamern.

    Vielleicht sollte man am Ende auch noch für die offene Welt vier Schwierigkeitsstufen einführen, damit Ottobequemspieler wenigstens die Möglichkeit hat, die Artefaktgeschichte ohne viel Mühe zu spielen, denn die zieht sich leider durch die gesamte Expansion und pausiert ja auch nicht.

    Diesen bittersüßironischen Satz sollte man nun nicht zu ernstnehmen.
    Er stammt von einem frustrierten Spieler, der die Möglichkeit vermisst, Bequemlichkeit und Entspannung zu erleben, ohne dabei schon im Kerninhalt der Erweiterung zurückzufallen.

    Konzentrieren und hart arbeiten möchte ich, wenn ich raiden gehe, mythische Schlüsselsteine bewältige oder mich in der Arena herumprügel.
    Aber beim Questen in der offenen Welt, möchte ich einfach nur entspannen und die täglichen Aufgaben möglichst schnell abgearbeitet haben.
    Und ich möchte zwischendurch mal gedankenlos durch ein paar Leveldungeons rauschen, ohne "Twinkprogress" zu betreiben.
    Ich möchte dann einfach mein Hirn ausschalten können, dem Tank zwischendurch mal eine Heilung verpassen, während ich mit zwei Tasten auf die zwanzig gepullten Viecher draufhaue und mich über meine belustigend hohen Schadenswerte in Heilerrolle amüsieren dürfen.

    Und nein, dem ist nicht so, weil ich "l2p, Noob!" so ein schlechter Spieler bin, der sich keinerlei Herausforderungen stellt.
    Ich hoffe, ich konnte dies bis hierhin ein wenig rüberbringen.
    Ich bin eben die Sorte Mensch, die erstens zuviel WoW zockt und zweitens immer einen Ausgleich auf An- Entspannung benötigt, um mich ausgeglichen zu fühlen. Das ist in dieser Computerspielwelt nicht anders, als im normalen Alltag.

    Nun ist es eben so, dass meine Unterordnung Mensch hier dem Anschein nach, geringer vertreten ist, als die von anderen Spielertypen.
    Letztendlich zählt dann die Mehrheit und wenn diese Mehrheit fordert, dass sie möglichst viel Raum für anspruchsvolles Spielen haben möchte, dann wird die Minderheit dies so hinnehmen und das Beste daraus machen oder sich nach Alternativen umsehen müssen.

    So funktioniert eine Demokratie, wie wir alle wissen. Wenn dies auch eine relativ einfach gehaltene Form davon ist und ich für meinen Teil, eher ein Befürworter von Gleichberechtigung und Ausgleichsmöglichkeitsfindung bin.

    Aus diesem Grund entstand mir das Bedürfnis, diese Zusammenfassung meines derzeitigen Erlebens des Spiels, mit dem Rest der Community zu teilen.
    Vielleicht findet sich sogar der Eine oder Andere darin wieder und fühlt sich jetzt nicht mehr so, wie ich, nämlich relativ alleine mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen an das Spiel.

    Ich bin derzeit noch nicht ganz sicher, ob ich nun einfach so weitermache, obwohl diese Aspekte meinen Spaß an diesem im Grunde großartigen Spiel, welchem ich schon seit fast der Hälfte meiner Lebenszeit verfallen bin, beeinträchtigen.

    Oder ob ich meinen sechsstelligen Betrag auf dem Gildenkonto in Spielmünzen umwandele und damit zu HotS zurückkehre, wie ich es in den letzten Monaten von Legion getan habe.
    Das einzige, was mir daran nicht gefällt ist, dass es diesmal nicht das Ende einer Erweiterung, sondern der Anfang wäre.

    Nachdem nun Ion Hazzikostas angekündigt hat, dass das "Scaling" in der offenen Welt mit Voranschreiten der Expansion noch weiter ausgebaut werden soll, in Form von trivialer Verstärkung der Questgegner, ist meine Hoffnung auf irgendeine Art von Ausgleichslösung rapide gen Null gesunken.

    Und das Skalieren in Kombination mit diesem durch Ruf- und Artefaktmacht-Grinding bedingtem Weltquestzwang, macht für mich definitiv den Hauptknackpunkt aus, der dieser so schönbelandschafteten Erweiterung ein paar hässliche Kratzer in der Grafikpolitur verpasst.

    Dies war eine Zusammenfassung meiner Sichtweise auf die derzeitige Situation des Spiels.
    Es liegt nicht in meiner Absicht, diese Sichtweise über die von anderen Spielern zu stellen.
    Lediglich würde ich mir Alternativen wünschen, die meinen und den Bedürfnissen ähnlich erlebender Spieler, als auch denen von ganz anders denkenden Spielern irgendwie gerecht werden.

    Schlusswort:

    Ich möchte also kein "Heulthread"-Klischee bedienen, sondern einfach nur ein Feedback geben, das vielleicht auch dabei hilft, den Entwicklern des Spiels eine andere Sichtweise offenzulegen.
    Für diesen Beitrag habe ich mir viel Zeit genommen, mich um Konstruktivität und eine einigermaßen verständliche Darlegung meiner Ansichten und deren Begründung bemüht.

    Ich verurteile weder andersdenkende Spieler, noch gar das Spiel im Ganzen.
    WoW bedeutet mir durchaus viel und es ist mir eigentlich zu schade, um einfach still daraus zu verschwinden.
    Nach den vielen Jahren, die man mit und in diesem Spiel erlebt und verbracht hat, liegt der Gedanke näher, sich zu dem zu äußern, was einen unglücklich macht.

    In diesem Sinne bedanke ich mich herzlich für das Lesen meines Beitrages.

    - Die Geisterkatze -
    Gibs es auch eine TLDR fassung? oO
    OK.
    Gibts das ganze auch als PDF Format zum Download?
    Leider macht das Diskutieren über deine Erfahrungen keinen Sinn. Der Post ist derart zu lang geworden das eine Diskussion unmöglich ist. Einzelne Sätze herausgreifen und widerlegen oder bestätigen ist dann auch komplett sinnlos.
    Manchmal ist weniger mehr ;-)
    Kannst du uns das als Podcast hochladen zum Anhören neben dem Zocken?
    Ein Resümee nach nichtmal 3 Wochen wo nichtmal der Hauptcontent freigeschaltet wurde. Soso.
    03.09.2018 20:47Beitrag von Blades
    Leider macht das Diskutieren über deine Erfahrungen keinen Sinn. Der Post ist derart zu lang geworden das eine Diskussion unmöglich ist. Einzelne Sätze herausgreifen und widerlegen oder bestätigen ist dann auch komplett sinnlos.
    Manchmal ist weniger mehr ;-)


    Tut mir leid, dass ich das, was ich wiedergeben wollte, nicht kürzerzufassen in der Lage bin.

    Wie gesagt, ich wollte auch nicht erstrangig eine Diskussion entfachen, sondern meine Gedanken irgendwie loswerden.
    Mag etwas egoistisch sein, ja, tut mir auch leid, wenn ich damit jetzt deine Augen überfordert oder deine Diskussionsambitionen erschwert habe.
    Komm in 2 Jahren wieder, zum passenden Zeitpunkt für ein Resümee, dann liest sich vielleicht auch jemand deinen Text durch und nimmt ihn für voll.

    Schon nach 2 Wochen, noch bevor der erste Raid seine Pforten öffnet, ein Resümee ziehen wollen ...

    Mal ehrlich, was stimmt denn eigentlich nicht mit euch?
    03.09.2018 21:04Beitrag von Aurelian
    Mag etwas egoistisch sein, ja, tut mir auch leid, wenn ich damit jetzt deine Augen überfordert oder deine Diskussionsambitionen erschwert habe.


    Wenn du das wolltest ok. Die meisten posten aber eben in einem Forum um eine Position zu präsentieren und zu diskutieren. So hast du eben einen extrem langen Text geschrieben, mit viel Glück liest es jemand ev. bis zum Ende, bewirken wirst du nichts da man ihn eben nicht diskutieren kann.
    Aber wozu ihn hier präsentieren und nicht einfach auf einen Block schreiben wenn er nichts bewegt, nichts anregt, nichts ändert.
    Meine Augen sind nicht überfordert, zu diskutieren gibt es hier genug. Nur eben nicht über deine Gedanken.
    Komm in 2 Jahren wieder, dann liest sich vielleicht auch jemand deinen Text durch.

    Schon nach 2 Wochen, noch bevor der erste Raid seine Pforten öffnet, ein Resümee ziehen wollen ...

    Mal ehrlich, was stimmt denn eigentlich nicht mit euch?


    Ich finde es sehr beeindruckend, dass Du der Auffassung bist, für andere Spieler sprechen und hinterfragen zu können, dass bei ihnen "etwas nicht stimmt", ohne sie zu kennen.

    Wenn Du kein Interesse daran hast, den Beitrag zu lesen und zu verstehen, denn dies ist nur möglich, wenn man sich die Zeit dazu nimmt, dann verlasse ihn doch einfach wieder und suche Dir eines von den Dutzend anderen, kurzfassigen Themen aus.

    Es wird sich immerzu beschwert, wenn Beiträge grob und einfach gehalten verfasst werden.
    Nun wird sich beschwert, weil es zuviel Lesestoff gibt.

    Euch zwingt doch niemand zum lesen...

    Aber es freut mich, dass ich mit einer eigentlich harmlosen Absicht wieder einmal die Gemüter in Wallung bringen konnte.
    03.09.2018 21:09Beitrag von Blades
    03.09.2018 21:04Beitrag von Aurelian
    Mag etwas egoistisch sein, ja, tut mir auch leid, wenn ich damit jetzt deine Augen überfordert oder deine Diskussionsambitionen erschwert habe.


    Wenn du das wolltest ok. Die meisten posten aber eben in einem Forum um eine Position zu präsentieren und zu diskutieren. So hast du eben einen extrem langen Text geschrieben, mit viel Glück liest es jemand ev. bis zum Ende, bewirken wirst du nichts da man ihn eben nicht diskutieren kann.
    Aber wozu ihn hier präsentieren und nicht einfach auf einen Block schreiben wenn er nichts bewegt, nichts anregt, nichts ändert.
    Meine Augen sind nicht überfordert, zu diskutieren gibt es hier genug. Nur eben nicht über deine Gedanken.


    Das ist deine Ansicht.

    Auch über meine Gedanken kann man sehr wohl diskutieren. Es gibt die Möglichkeit, bestimmte Stellen zu zitieren oder ebenfalls eine zusammenfassende Stellungnahme zu schreiben.

    Sorry, Blades, aber für einen MVP drückst Du Dich gerade wirklich wenig professionell und neutral aus.
    Bei dem lvln stimme ich dir zu. Habe seit 7.3.5 keinen Char mehr von 0 hochgezogen, einfach zu öde und langweilig. Davor hab ich gern mal nen neuen char angefangen und lvl gear benutzt und Verzauberungen verwendet um ein Halbgott zu sein, hat auf seine weise Spaß gemacht.

    Ach so, ja ich hab alles gelesen. Hat Spaß gemacht und du hast in vielen Punkten für mich recht.
    03.09.2018 21:11Beitrag von Aurelian
    Sorry, Blades, aber für einen MVP drückst Du Dich gerade wirklich wenig professionell und neutral aus.


    MVP ist auch nicht sein "Job". Von daher muss er nicht professionell sein.

    Zu deinem Résumé.

    Erstmal Respekt zu der Arbeit, die du dir damit zweifelsohne gemacht hast.
    Sicher kein üblicher "mimimi" Beitrag, soviel sei schon mal gesagt.

    Aber... leider gab es schon viel zu viele dieser Beiträge. In Anbetracht dessen, wie wenig Zeit seit Release vergangen ist... entschieden zu viele.
    Das wirft zum einen wieder einmal die Frage auf... wozu genau, benötigst du jetzt wieder einen eigenen Thread dazu und benutzt nicht einen der bestehenden um dort deine Meinung kund zu tun.

    Weil in deinem Beitrag neue Erkenntnisse stehen? Weil man hier die ultimative Meinung und / oder Lösung präsentiert bekommt? Weil du soooo viel zu sagen hast?

    Ich gestehe, ich habe angefangen zu lesen und recht rasch die Lust verloren weiter zu lesen. Als ich dann sah, dass sich dein Beitrag über 3 Beiträge erstreckt, verlor ich die Lust komplett.

    Ich verstehe deinen Einwand oben... dass sich sonst beschwert wird, dass sinnlose Beiträge erstellt, mit wenig Inhalt.
    Ob hier wirklich so viel Inhalt drin steckt... ich weiss es nicht. Bin grad nochmal über den letzten Abschnitt drübergeflogen… ob du dein 6 stelliges Guthaben umwandelst für Hots... oder nicht... wen interessiert das zum Beispiel?

    Ansonsten.. ja... ich wünsche dir, dass es jemand von den Blauen zur Kenntnis nimmt und entsprechend weiter leitet.

    Ehrlicherweise sage ich dir auch meine Sicht der Dinge... natürlich kann man sich in den ersten Wochen mal ein Bild machen und feststellen ob es einem bisher gefällt oder nícht.

    Aber von einem Résumé zu sprechen... nach ein paar Wochen... das ist eigentlich kompletter Unfug.
    Muß jetzt jeder hier seinen eigenen Thread starten warum ihm BFA nicht

    gefällt :-)

    Da gibt es nichts drüber zu Diskutieren weil was ich so gelesen habe ist in jedem

    anderen Thread zu dem Thema auch vorhanden.

    Der nächste bitte mit einen Thread zum Thema BFA das für und wieder :-)
    03.09.2018 21:11Beitrag von Aurelian
    Auch über meine Gedanken kann man sehr wohl diskutieren. Es gibt die Möglichkeit, bestimmte Stellen zu zitieren oder ebenfalls eine zusammenfassende Stellungnahme zu schreiben.

    Sorry, Blades, aber für einen MVP drückst Du Dich gerade wirklich wenig professionell und neutral aus.


    Das herausreissen kleiner Teile aus einem Post der sich mit zig Dingen befasst ist einfach sinnlos. Es geht um Fliegen, Artefaktmacht, Hearz von Azeroth, Ruf, Twinken, Skallierung uvm.

    Das einzeln in Häppchen zu diskutieren macht einfach keinen Sinn es zerreist den thread total. Ausserdem hatten wir all diese Diskussionen in zig anderen threads schon mal.

    Du magst deutlichst deine Position geschildert haben und nachdem ich es zweimal (in Teilen öfter) gelesen habe macht es einfach keinen Sinn Teile davon zu diskutieren.
    Den Begriff "Wall of text" haste deklassifiziert. Ich feiers grad hart ab.
    (aber ansonsten Hut ab)
    Ich finde es wirklich amüsant, wie ich scheinbar in der Lage bin, mit einer völlig harmlosen Absicht derartigen Wind aufzuwirbeln.

    In Zukunft werde ich meine Meinungsäußerungen nur noch auf Einsätzer beschränken.
    Da fehlt dann nur die Hälfte von dem, was ich eigentlich rüberbringen möchte, aber immerhin bleibt dann die Diskussionsführung wie gewohnt ausführbar. *Blickt verstohlen in Blades' Richtung*

    Nimm an der Unterhaltung teil!

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