Es zählt nur noch Profit.

Allgemeines
Zurück 1 2 3 6 Weiter
14.09.2018 13:40Beitrag von Lugonn
...Es zählt nur noch Profit...


Was ist an Profit auszusetzen? Solange die Leute es bezahlen haben sie alles richtig gemacht.


Das ist Unsinn. Mit dem Argument könnte man auch EA in Schutz nehmen.
Activision/Blizzard wird immer gieriger und das ist eigentlich kein gutes Zeichen.
Es fehlen neue Ideen, die Umsatz und Gewinne generieren, weswegen man nur noch mit den vorhandenen Produkten Geld machen kann und das geht dann nur noch, wenn ich weniger Content für den gleichen Preis anbiete.
Das wäre auch den Profit maximieren. Ist in der Branche auch nicht unüblich.
Wenn eine Kuh keine Milch mehr gibt, wird sie (aus)geschlachtet.
Oh mein Gott - ein Wirtschaftsunternehmen will Gewinn erwirtschaften - schämen sollten sie sich...
das Problem wenn Spielefirmen zu Aktiengesellschaften werden.
Diese haben keine Verpflichtungen mehr gegenüber ihren Spielern, sondern nur Aktionären.
Die großen aus der Branche kann man daher mittlerweile knicken und seit Blizzard und Bobbies Activision gemeinsame Sachen machen geht es nur noch Berg ab.

Sonst kaufe ich auch kein Produkt mehr von Activision. Was mich bei Sekiro: Shadows Die Twice demnächst zwar ärgern wird, aber davon geht die Welt auch nicht unter. Man schaut sich ja mal an was Activision aus Bungie gemacht hat.
Schade dabei war Activsion mal ganz anderes ... so zu Atari 2600 Zeit.
EA ist der andere große den ich boykottiere. Und auch die waren mal ein ganz anderes Unternehmen. Aber auch hier das gleiche. Als sie an die Börse gingen, ging es Berg ab.
14.09.2018 13:36Beitrag von Deflador
14.09.2018 13:30Beitrag von Raakuzan
Ich glaube, dass Chris Metzen, Ben Brode usw. alle gefeuert worden sind, weil diese die 100% nur noch Gewinn-Masche nicht mitmachen wollten.


Also zu Chris Metzten kann ich sagen das er nicht gefeuert wurde, aebr freiwillig gegangen ist, da er mit der Entwicklung von WoW (auf story bezogen) nicht zufrieden war.


Naja, in meiner Firma sind in den letzten Jahren auch einige Topmanager freiwillig gegangen - laut offizieller Pressemitteilung.

Wenn man dann genau hinschaut war es die Wahl zwischen einem Tritt in den Hintern oder gute Miene zum bösen Spiel machen und den Goldkoffer mitnehmen.
14.09.2018 14:37Beitrag von Mozaga
das Problem wenn Spielefirmen zu Aktiengesellschaften werden.
Diese haben keine Verpflichtungen mehr gegenüber ihren Spielern, sondern nur Aktionären.
Die großen aus der Branche kann man daher mittlerweile knicken und seit Blizzard und Bobbies Activision gemeinsame Sachen machen geht es nur noch Berg ab.

Sonst kaufe ich auch kein Produkt mehr von Activision. Was mich bei Sekiro: Shadows Die Twice demnächst zwar ärgern wird, aber davon geht die Welt auch nicht unter. Man schaut sich ja mal an was Activision aus Bungie gemacht hat.
Schade dabei war Activsion mal ganz anderes ... so zu Atari 2600 Zeit.
EA ist der andere große den ich boykottiere. Und auch die waren mal ein ganz anderes Unternehmen. Aber auch hier das gleiche. Als sie an die Börse gingen, ging es Berg ab.


Was hat den Activision aus Bungie gemacht?
14.09.2018 14:40Beitrag von Cisce
14.09.2018 14:37Beitrag von Mozaga
das Problem wenn Spielefirmen zu Aktiengesellschaften werden.
Diese haben keine Verpflichtungen mehr gegenüber ihren Spielern, sondern nur Aktionären.
Die großen aus der Branche kann man daher mittlerweile knicken und seit Blizzard und Bobbies Activision gemeinsame Sachen machen geht es nur noch Berg ab.

Sonst kaufe ich auch kein Produkt mehr von Activision. Was mich bei Sekiro: Shadows Die Twice demnächst zwar ärgern wird, aber davon geht die Welt auch nicht unter. Man schaut sich ja mal an was Activision aus Bungie gemacht hat.
Schade dabei war Activsion mal ganz anderes ... so zu Atari 2600 Zeit.
EA ist der andere große den ich boykottiere. Und auch die waren mal ein ganz anderes Unternehmen. Aber auch hier das gleiche. Als sie an die Börse gingen, ging es Berg ab.


Was hat den Activision aus Bungie gemacht?


schau dir einfach Destiny an. Vor allem das DLC Konzept. Abzocke ohne Ende.
Content aus Maingame streichen und einem als DCL erneut verkaufen.
14.09.2018 14:49Beitrag von Mozaga
14.09.2018 14:40Beitrag von Cisce
...

Was hat den Activision aus Bungie gemacht?


schau dir einfach Destiny an. Vor allem das DLC Konzept. Abzocke ohne Ende.
Content aus Maingame streichen und einem als DCL erneut verkaufen.


Da verwechselst du was, das machen die bei Black Ops 4.
14.09.2018 12:35Beitrag von Gumbol
Schlimmer als EA ist garnicht möglich.
Es ging schon immer um Profit, keiner geht arbeiten nur aus Spaß, sondern um Geld zu verdienen.

[/quote]

In der Theorie zumindest.. In der Praxis arbeitet man nur noch für Ausbeuter und ein Betrugssystem dahinter, die einem an erschaffenen Werten und Gewinnen praktisch 0 beteiligen und das durch den Fortschritt gigantische Ausmaße annimmt usw..

Blizzard ist eine AG.. AG sagt alles und ist ein Fluch dieser Zeit. Dazu gibt es Bücher und auch Vorschläge die AG´s wieder zu entfernen.
Nur sitzen an den Heblen immer die, die kein Interesse daran haben und sich weiter und weiter bereichern und Macht gewinnen.

Daher bleibt nur unkäufliche Politiker zu arrangieren, die dann dieses System beerdigen, ein Volksaufstand aller Menschen die das System dann stoppen, oder das ganze Konzept so aufzubauen, dass die Führenden immer nur soviel bekommen, wie der dem es am schlechtesten geht, was soviel bedeuten wird, das alle immer das gleiche haben werden, weil es als logische Folge so sein wird.. aber wohl nicht passieren wird.

Wir waren eh schon öfter an diesen Punkten als uns klar ist. Nur haben es zu alten Zeiten die Machteliten immer mit Krieg gelöst. Den haben wir aktuell auch, Krieg der Menschen untereinander Reich gegen Arm, Arbeiter gegen Rentner, Arbeitslose gegen Arbeiter usw.. Weil ein richtiger Krieg wäre absolut fatal auch für den Sumpf der Ausbeuter.
Aktuell findet auch der Krieg gegen den Fortschritt und der damit verbunden Freiheit und echten Demokratie statt. Denn der Fortschritt wird nicht für unsere Befreiung von Arbeit und Armut und Ängsten genutzt, sondern es wird versucht im Deckmantel von Terror, Angst und angeblichen Schutz ein Kontrollstaat aufzubauen und zwar nicht nur in GER, sondern EU-weit und darüber hinaus..

Drahtzieher sind immer wieder dieselben Leute, die auch der Grund für die Probleme sind, da sie eben nur an sich interessiert sind und das absolut und ausnahmslos..

Da also das grundlegende System immer auf Gegeneinander bruht und dem anderen mehr wegnehmen als man gibt, um dadurch Freiheit durch Geld und somit wieder seine Selbstbestimmung zum großen Teil zurückzubekommen, wundert es nun nicht wirklich, dass in der Spielebranche ähnliche Phänomäne zu beobachten sind und die Geldgeber nicht am Spieler oder am Spiel direkt interessiert sind, sondern wieviel man maximal aus ihnen herausbekommt..

Wie der Mythos von fairem Lohn und guter Arbeit, was es alles nicht gibt.
Wissenschaftler und Forscher haben errechnet, dass wir mit der heutigen Produktivität und dem Stand der Technik, mindestens! das dreifache "verdienen" müssten, bei mindestens! Halbierung der Arbeitszeit, und das würde dann den aktuellen Stand unserer Möglichkeiten ergeben.

Aktuell sind wir zu 1980 sogar mehr als 10% ärmer geworden, weil stetig überall Dumping betrieben wird und Kosntrukte wie H4 alle Menschen in Schach hält sie erpressbar macht und den Dumping vorantreibt, wir aber jedes jahr einen Wachstum von 2-3% hatten, was also eine Mehrung des Wohlstandes von aktuell ca 100% bedeutet, der aber nur von wenigen Menschen abgeschöpft wird und man das sogar weiter und weiter forciert.

Wegfall von Zöllen macht uns noch ärmer und setzt uns weiter unter Druck..

Naja, man kann das alles in Büchern nachlesen von Leuten aus der Branche, die selbst sogar zugeben, dass dies alles so geschickt versteckt und eingefädelt ist, dass selbst sie nicht alle Kanäle, Wege und Mittel kennen wie man uns als Arbeitsdrohen und Sklaven der Herrschenden stetig ausplündert.. Die propaganda tut ja ihr übriges, die uns sogar soweit bringt, gegeneinander zu handeln und dabei nicht zu bemerken wie wir uns damit selbst versklaven und unterdrücken..
14.09.2018 14:53Beitrag von Raakuzan
14.09.2018 14:49Beitrag von Mozaga
...

schau dir einfach Destiny an. Vor allem das DLC Konzept. Abzocke ohne Ende.
Content aus Maingame streichen und einem als DCL erneut verkaufen.


Da verwechselst du was, das machen die bei Black Ops 4.

nein das haben die bei Destiny 1 auch gemacht.
14.09.2018 12:22Beitrag von Raakuzan
Eure Meinung: Ist Blizzard schon schlimmer als EA?


Soweit ist es noch nicht, ich glaube auch nicht dass es hier um pure Profit-Gier handelt. Ich denke man hat auf den Papier an den Kundenwünschen vorbei programmiert.

Gerade mit den Azerit-Gear, für die Entwickler wird es viel Arbeit sparen, aber mir persönlich gefällt das Null, für mich fühlt es sich nicht gut an.Bekomme ich ein HC Teil das auf 340 hochprocct, sind alle Traits freigespielt, bekomme ich aber das gleiche Teil auf Mythic Teil muss ich farmen, obwohl ich es schon mal frei-gespielt habe. Karotte lässt grüßen!

Dann diese Player Versus Insel, für die Entwickler toll weil ne neue Map istschnell hingeworfen, aber für mich als Spieler so langweilig wie Fußpilz. Bis HC macht einfach jeder was er will, auf Mythic alles zusammenziehen und wegbomben ...

Was soll man zu den Kriegsfronten sagen, ich persönlich bin davon echt enttäuscht und es fühlt sich wie ein einziges Timegate an, damit man ja 30 Minuten braucht und ohne Anspruch 340/370 rechtfertigen kann.

Dann das Ankerkraut, Goldlotus 2.0 und das war zu Mop schon unlustig!
14.09.2018 13:30Beitrag von Raakuzan
Ich glaube, dass Chris Metzen, Ben Brode usw. alle gefeuert worden sind, weil diese die 100% nur noch Gewinn-Masche nicht mitmachen wollten.
. Da stimme ich dir vollkommen zu
14.09.2018 14:53Beitrag von Jaquina
14.09.2018 12:35Beitrag von Gumbol
Schlimmer als EA ist garnicht möglich.
Es ging schon immer um Profit, keiner geht arbeiten nur aus Spaß, sondern um Geld zu verdienen.



In der Theorie zumindest.. In der Praxis arbeitet man nur noch für Ausbeuter und ein Betrugssystem dahinter, die einem an erschaffenen Werten und Gewinnen praktisch 0 beteiligen und das durch den Fortschritt gigantische Ausmaße annimmt usw..

Blizzard ist eine AG.. AG sagt alles und ist ein Fluch dieser Zeit. Dazu gibt es Bücher und auch Vorschläge die AG´s wieder zu entfernen.
Nur sitzen an den Heblen immer die, die kein Interesse daran haben und sich weiter und weiter bereichern und Macht gewinnen.

Daher bleibt nur unkäufliche Politiker zu arrangieren, die dann dieses System beerdigen, ein Volksaufstand aller Menschen die das System dann stoppen, oder das ganze Konzept so aufzubauen, dass die Führenden immer nur soviel bekommen, wie der dem es am schlechtesten geht, was soviel bedeuten wird, das alle immer das gleiche haben werden, weil es als logische Folge so sein wird.. aber wohl nicht passieren wird.

Wir waren eh schon öfter an diesen Punkten als uns klar ist. Nur haben es zu alten Zeiten die Machteliten immer mit Krieg gelöst. Den haben wir aktuell auch, Krieg der Menschen untereinander Reich gegen Arm, Arbeiter gegen Rentner, Arbeitslose gegen Arbeiter usw.. Weil ein richtiger Krieg wäre absolut fatal auch für den Sumpf der Ausbeuter.
Aktuell findet auch der Krieg gegen den Fortschritt und der damit verbunden Freiheit und echten Demokratie statt. Denn der Fortschritt wird nicht für unsere Befreiung von Arbeit und Armut und Ängsten genutzt, sondern es wird versucht im Deckmantel von Terror, Angst und angeblichen Schutz ein Kontrollstaat aufzubauen und zwar nicht nur in GER, sondern EU-weit und darüber hinaus..

Drahtzieher sind immer wieder dieselben Leute, die auch der Grund für die Probleme sind, da sie eben nur an sich interessiert sind und das absolut und ausnahmslos..

Da also das grundlegende System immer auf Gegeneinander bruht und dem anderen mehr wegnehmen als man gibt, um dadurch Freiheit durch Geld und somit wieder seine Selbstbestimmung zum großen Teil zurückzubekommen, wundert es nun nicht wirklich, dass in der Spielebranche ähnliche Phänomäne zu beobachten sind und die Geldgeber nicht am Spieler oder am Spiel direkt interessiert sind, sondern wieviel man maximal aus ihnen herausbekommt..

Wie der Mythos von fairem Lohn und guter Arbeit, was es alles nicht gibt.
Wissenschaftler und Forscher haben errechnet, dass wir mit der heutigen Produktivität und dem Stand der Technik, mindestens! das dreifache "verdienen" müssten, bei mindestens! Halbierung der Arbeitszeit, und das würde dann den aktuellen Stand unserer Möglichkeiten ergeben.

Aktuell sind wir zu 1980 sogar mehr als 10% ärmer geworden, weil stetig überall Dumping betrieben wird und Kosntrukte wie H4 alle Menschen in Schach hält sie erpressbar macht und den Dumping vorantreibt, wir aber jedes jahr einen Wachstum von 2-3% hatten, was also eine Mehrung des Wohlstandes von aktuell ca 100% bedeutet, der aber nur von wenigen Menschen abgeschöpft wird und man das sogar weiter und weiter forciert.

Wegfall von Zöllen macht uns noch ärmer und setzt uns weiter unter Druck..

Naja, man kann das alles in Büchern nachlesen von Leuten aus der Branche, die selbst sogar zugeben, dass dies alles so geschickt versteckt und eingefädelt ist, dass selbst sie nicht alle Kanäle, Wege und Mittel kennen wie man uns als Arbeitsdrohen und Sklaven der Herrschenden stetig ausplündert.. Die propaganda tut ja ihr übriges, die uns sogar soweit bringt, gegeneinander zu handeln und dabei nicht zu bemerken wie wir uns damit selbst versklaven und unterdrücken..[/quote]. Der Text hätte von mir sein können.
14.09.2018 13:21Beitrag von Mugaîn
spult er nur noch ein Pflichtprogramm herunter damit die Abozahlen/Shopeinnahmen hoch genug blieben

14.09.2018 13:21Beitrag von Mugaîn
Merke ich, das das Spiel nur noch ein abendliches Pflichtprogramm ist um mich in eine Abo zu halten, dann lass ich es lieber sein und suche mir etwas besseres.

Das BfA uninspiriert ist und nur noch auf Profit getrimmt, wird immer wieder geschrieben, aber glaubt ihr das wirklich?

Hier wird fehlender Inovationswille unterstellt, doch hat man mit Inselexpeditionen, Kriegsfronten der Artefakthalskette und den Azeritteilen doch etwas versucht, ob man diese Änderungen nun mag oder nicht (ich persönlich halte die ersten beiden für langweilig, wenn man sie wiederholt und die Azeritteile für Murks im Vergleich zu den Skills der Artefaktwaffen).
Man muss die innovationen nicht mögen und vielleicht sind es auch die falschen Ideen die sich durchgesetzt haben, trotzdem wurde etwas neues geschaffen.

Das immer wieder in negativem Kontext geschrieben wird, dass BfA nur Mechaniken aus Legion übernommen hat finde ich auch sehr befremdlich. Ich habe mit BfA eine Erweiterung für WoW gekauft und erwarte zumindest ein gewisses Maß an Konsistenz. Ich will nicht alle 2 Jahre ein neues Spiel bekommen, sondern eine Erweiterung auf dem Gerüst von WoW und da gehört es für mich dazu, dass z.B. Raids und Dungeons Kernelemente sind die nur neu verpackt werden und andere Mechaniken dieses Grundgerüst für andere Zielgruppen attraktiver machen und ausschmücken und nicht plötzlich das Rampenlicht übernehmen.

14.09.2018 13:25Beitrag von Dorktruz
Ach, da kann man ja schon fast "Guten Morgen" zum TE sagen. Nicht böse gemeint, aber diese Entwicklung ist seitdem Activision mitzureden hat deutlich zu spüren.

Legion wird als eines der besten WoW-Addons gehandelt und Activision schon länger beteiligt. Nur weil es auf mehr Profit aus ist, muss sich das Produkt nicht verschlechtern.
Einsparung durch senken der Qualität funktioniert in der Regel eher bei Maßenware, die keinem übermäßigen Qualitätsanspruch standhalten muss, bei Luxuswaren (wie auch Unterhaltungssoftware) kann es sich schnell rächen und dass wissen auch gute BWLer. Dafür lässt man Aktienunternehmen idR. nicht von den Aktionären führen die nur Interesse an kurzfristigen Gewinnen haben (wichtig, ich halte nicht alle Aktionäre für so kurzsichtig, denn ein langfristiges Investment in ein gut geführtes Unternehmen birgt weniger Risiko und stabile Einnahmen), sondern von Vorständen die auch die langfristige Entwicklung des Unternehmens im Auge haben sollten (kurzfristige hohe Bonuszahlungen sind in der Hinsicht in meinen Augen auch eher kontraproduktiv für das Unternehmen).

14.09.2018 14:16Beitrag von Paen
Ich würde für besseren Content auch statt 13€ im Monat auch 20€ bezahlen, wenn damit der Content besser wird und die Geschichte atemberaubend ist mache ich das gerne.

Wie ich schon oben erläutert habe halte ich es nicht für ein Ressourcenproblem, dass BfA den Geschmack vieler Foristen nicht trifft sondern um ein Problem der Einschätzung bezüglich der Kundenwünsche (vielleicht wurde auch einfach eine andere Kundengruppe als Hauptzielgruppe für diese neuen Features ausgemacht und die stille Mehrheit ist von der Entwicklung begeistert).

14.09.2018 14:30Beitrag von Bindy
Das ist Unsinn. Mit dem Argument könnte man auch EA in Schutz nehmen.

OK, dann tue ich das.
Ich sehe ehrlich gesagt auch das Problem bei EA nicht.
Ein Spiel hat Erfolg, der Entwickler ist mehr an Geld interessiert als selbst zu bestimmen wie es sich weiter entwickelt und verkauft deshalb an EA.
EA trimmt das Spiel so weit, dass es möglichst gut an die bereite Maße verkauft werden kann um mehr Gewinn zu machen und diesen zu maximieren indem zusätzliche Einnahmequellen genutzt werden.

Wenn das Spiel nun so schlecht ist oder wenn dir das Finanzierungsmodell nicht gefällt, dass du es zu diesem Preis nicht mehr kaufen willst, dann ist das für das Spiel doch kein Problem.
Es ist oft schade für die Bestandsspieler, dass sich das Spiel in eine andere Richtung entwickelt als sie es gehofft hätten (bzw. oft nur eine Wiederauflage kommt), aber es gibt genug Abnehmer dafür und der ursprüngliche Entwickler war offensichtlich auch mehr an Geld als an der Selbstverwirklichung interessiert.

Ich kaufe Spiele, die mich interessieren und abonniere Spiele, die mir dauerhaft Spaß machen. Wenn es keine Spiele gibt, die mir aktuell gefallen muss ich mich damit zufrieden geben alte Spiele zu spielen und wenn ich der Meinung bin die Designidee für ein Spiel zu haben, dann muss ich selbst versuchen diese zu realisieren (Indiegames sind gehyped, vermutlich ist es durchaus möglich hier ein kleines Entwicklerstudio zu finden, das sich mittelfristig an einer Idee beteiligt).

Für WoW gebe ich Feedback und Bugmeldungen ab. Wenn Blizzard mein Feedback allerdings für nicht relevant hält, dann vermute ich nicht Faulheit oder Bößwilligkeit mir gegenüber sondern eine bewusste Entscheidung gegen dieses Feedback bzw. wenig Feedback anderer Spieler, die meine Richtung teilen.
14.09.2018 14:35Beitrag von Safine
Oh mein Gott - ein Wirtschaftsunternehmen will Gewinn erwirtschaften - schämen sollten sie sich...


Selbstverständlich darf ein Unternehmen Gewinn erwirtschaften. Wer bestreitet das?
Die Frage ist wie!
Mit dem Argument könnte man auch Blutdiamanten problemlos verkaufen. Geht aber nicht.

14.09.2018 15:16Beitrag von Melane
OK, dann tue ich das.
Ich sehe ehrlich gesagt auch das Problem bei EA nicht.
Ein Spiel hat Erfolg, der Entwickler ist mehr an Geld interessiert als selbst zu bestimmen wie es sich weiter entwickelt und verkauft deshalb an EA.
EA trimmt das Spiel so weit, dass es möglichst gut an die bereite Maße verkauft werden kann um mehr Gewinn zu machen und diesen zu maximieren indem zusätzliche Einnahmequellen genutzt werden.


Ein Entwickler kann sich so entscheiden. Es gibt auch Entwickler, deren eigenes Produkt wichtiger ist, als das eigene Spiel gewinnbringend zu verkaufen.
Daran gibt es auch nicht auszusetzen. Die Frage ist wie EA zusätliche Einnahmequellen einbaut.

14.09.2018 15:16Beitrag von Melane

Wenn das Spiel nun so schlecht ist oder wenn dir das Finanzierungsmodell nicht gefällt, dass du es zu diesem Preis nicht mehr kaufen willst, dann ist das für das Spiel doch kein Problem.
Es ist oft schade für die Bestandsspieler, dass sich das Spiel in eine andere Richtung entwickelt als sie es gehofft hätten (bzw. oft nur eine Wiederauflage kommt), aber es gibt genug Abnehmer dafür und der ursprüngliche Entwickler war offensichtlich auch mehr an Geld als an der Selbstverwirklichung interessiert.


Du willst mir erzählen, daß es "schade" für die Bestandsspieler von Battlefront 2 war, daß die P2W Mechaniken verschwunden sind.
Und du wärst auch traurig, wenn Blizz sein Spiel wieder mehr zu einem richtigen MMORPG entwickelt anstatt zu einem Mischmasch aus Diablo und WoW?

14.09.2018 15:16Beitrag von Melane

Für WoW gebe ich Feedback und Bugmeldungen ab. Wenn Blizzard mein Feedback allerdings für nicht relevant hält, dann vermute ich nicht Faulheit oder Bößwilligkeit mir gegenüber sondern eine bewusste Entscheidung gegen dieses Feedback bzw. wenig Feedback anderer Spieler, die meine Richtung teilen.


Was ist dann mit der Beta für BfA? Da wurde von Blizz verlangt, daß man Feedback gibt, es wurde getan und es hat sich bis heute nichts geändert.
Man hat davor gewarnt, daß Inselexp und Warfronts langweilig sind. Hat es Blizz interessiert? Haben sie es überarbeitet?
Sie haben es nicht einmal getestet und überlegt, ob es Probleme verursachen kann!
Allein der Umstand, daß sie erst so spät den 320er GS eingefürht haben zeigt, daß sie keine Ahnung von ihrem eigenen Produkt haben.
14.09.2018 13:40Beitrag von Lugonn
...

Was ist an Profit auszusetzen? Solange die Leute es bezahlen haben sie alles richtig gemacht.


Das ist Unsinn. Mit dem Argument könnte man auch EA in Schutz nehmen.
Activision/Blizzard wird immer gieriger und das ist eigentlich kein gutes Zeichen.
Es fehlen neue Ideen, die Umsatz und Gewinne generieren, weswegen man nur noch mit den vorhandenen Produkten Geld machen kann und das geht dann nur noch, wenn ich weniger Content für den gleichen Preis anbiete.
Das wäre auch den Profit maximieren. Ist in der Branche auch nicht unüblich.


Sorry, das ist Blödsinn. Blizzard hat Overwatch ziemlich reingehauen. Die Spielerzahlen sprechen für sich, abgesehen davon, dass es extrem wenig Ressourcen kostet das Spiel am Leben zu halten.
Jedenfalls ist blizzard auf dem besten weg. Es wird ja nun wirklich alles dafür getan das sie ihre tokens rausscheppern können.

Das gefühl einer servercommunity gibt es schon lang nimma, trotzdem werden viele dinge nicht serverübergreifend ermöglicht und der automatisierte transfer immernoch mit massig geld bezahlt.

Und danm irgendwann sollen wir plötzlich mats ausgeben um noch mehr gold aus dem spiel, in die börse blizzards zu spülen. Das alles bei einem spiel das MONATLICH kostet. EINMALIG kostet und einen ingame shop zum erwerb von spielgeld hat? Blizzafd schlimmer als ea? Noch nicht. Weit weg? Nein.

Aber he, wir haben ja die kriegsfront und die inselexpedition bekommen...
14.09.2018 13:36Beitrag von Deflador
Also zu Chris Metzten kann ich sagen das er nicht gefeuert wurde, aebr freiwillig gegangen ist, da er mit der Entwicklung von WoW (auf story bezogen) nicht zufrieden war.

Naja gut, aber wer ist das mittlerweile schon außer Blizzard selber? Wird halt alles nur noch gedreht und verbogen wie es ihnen passt.
14.09.2018 12:22Beitrag von Raakuzan
Ob ihr es glaubt oder nicht, es gab mal ein Blizzard, welches hinter seine Kunden stand.

Heute bekommen eine halbfertige WoW-Beta zum Vollpreis mit Copy&Paste-Content, überteuerte Charakterdienste und recyclete Ideen frisch vom Mülleimer des nächsten Schreibtisches.

Selbst in Heroes of the Storm sind die Preise um ca 200% angestiegen;
Besagtes Heroes 2.0 sollte es uns ermöglichen, alle Ingame-Gegenstände durchs Spielen freizuschalten. Was kurz darauf hinzu? Gegenstände; Nur mit Echtgeld bezahlbar.

Diablo 3, das wohl toteste Spiel von Blizzard, es kommt eine neue Nintendo-Switch-Version raus zum Vollpreis 60€. Ein totes Spiel, schlechte Review und die PC Version bereits unter 30€ erhältlich.
Blizzard-Fanboys zahlen aber gerne für 3 Skins ganze 30€ mehr.

Und jetzt kommt das virtuelle Blizzcon-Ticket, 10€ teurer als letztes Jahr und wahrscheinlich wird es noch weniger Inhalt als letztes Jahr geben.

Eure Meinung: Ist Blizzard schon schlimmer als EA?


Activision Blizzard ist ein Börsennotiertes Unternehmen und die Aktionäre erwarten eben steigende Umsätze und Gewinne, sowie eine Gewinnmaximierung.

Sollte das nicht mehr sicher gestellt sein, kann die Führungsebene sehr schnell unter Druck geraten, wenn die Großaktionäre wie z.B. Fidelity Management & Research Co. ihre Stimmrechte nutzt, um den Vorstand unter Druck zu setzten alla: "Gewinnsteigerung in den nächsten Jahren, oder Führungswechsel".

Aus Ökonomischer Sicht ist es für mich absolut nachvollziehbar, welche Strategie sie fahren.
Never change a running system. So einfach ist das.
Seit vielen Jahren kommen Addons von WoW, immer mit dem gleichen prozederen System, paar neue lvl, neue Items und neue Instanzen. Damit hat man dann 90% des neuen Inhaltes abgedeckt.

Der überwiegende Teil der Spieler scheint sich immer aufs neue damit zufrieden zu geben und selbst die, die Kritisieren, werden sich wieder das neue Addon kaufen und wieder für 1-2 Monate ein Abo zulegen.
Lohnt sich also für Blizzard, warum sollten sie etwas ändern?
Wenn ich immer schei* Arbeit abliefern kann mit dem wissen, dass ich dennoch weiterhin mein Geld bekomme und es keinerlei negative Konsequenzen hat, warum sollte ich das dann nicht tun und mir erheblichen Mehraufwand sparen?

Unabhängig von Blizzard scheint es sowieso immer mehr zum Trend zu werden, schlechte oder unfertige Spiele auf den Markt zu schmeißen. Und die Spieler kaufen eben.
Unter dem tollen Namen Early Access werden frühe Alpha Versionen verkauft, die früher nicht mal Spiele Tester zu Gesicht bekommen hätten.
Teilweise basieren gar die Release Versionen auf dem Status einer Alpha, wenn ich da z.B. an Stronghold 3 denke.
Oder aber auch ein TESO, dass direkt zu Beginn zugepflastert war mit schwerwiegenden Bugs.

Man passt sich eben den Konsumenten an, wenn sie schlechte Qualität kaufen, warum dann erst gute abliefern?
Beim nächsten mal lässt man einfach wieder die Marketing Experten ein paar toll klingende Sätze in die Werbung einbauen, ein paar tolle Screenshots und schon wird gekauft wie verrückt.

Zurück zu WoW.
Würde man den Programmierern die ein oder andere Millionen mehr zur Verfügung stellen, würde sich das finanziell lohnen?
Ich bezweifle es, denn welcher "kostengünstige" Inhalt würde sich recht schlicht umsetzten lassen, dessen Ziel es ist, eine Vielzahl von Spielern einige Monate länger im Abo zu halten?

Aus finanzieller Sicht machen sie eben vieles richtig und auch ich partizipiere im kleinen daran, als Aktionär.
Als Spieler aber bin ich auch enttäuscht und frage mich immer wieder: "Warum spielen das noch so viele".
Aber die selbe Frage stelle ich mir auch immer wieder im Bezug zu Apple, warum Leute dazu bereit sind, ~2 mal im Jahr ein neues Handy zu kaufen, welches kaum neues bietet und ~1000$ kostet.
Ich habe es aufgegeben nach einer Logik zu suchen, die Konsumenten scheinen einfach Konsumgeil zu sein und ich freue mich darüber.
14.09.2018 15:40Beitrag von Aegwinn

Sorry, das ist Blödsinn. Blizzard hat Overwatch ziemlich reingehauen. Die Spielerzahlen sprechen für sich, abgesehen davon, dass es extrem wenig Ressourcen kostet das Spiel am Leben zu halten.


Dank der Lootkisten. Blizzard verdient massiv an den Lootkisten.
"Its just cosmetic" Nein ist es nicht. Es ist Content. Content, der in Erschaffung nichts kostet, versteckt hinter einem einarmigen Banditen. Freigegeben ab 12 Jahren.

Belgien wird die Dinger verbieten, wenn ich mich nicht täusche gibt es sogar Länder, wo Blizz die Lootkisten aus dem Spiel nehmen musste.
Ja es geht Overwatch und Blizz gut. Die Frage ist wie und wie lange noch mit diesem Geschäftsmodell und dieser Form von Produktpflege.

Nimm an der Unterhaltung teil!

Zurück zum Forum